Ein Polizeibeamter zeigt bei einem Pressetermin die Handhabung eines auch als Taser bezeichneten Elektroimpulswaffe. Foto: dpa/Rainer Jensen

Ab Montag setzt die Bundespolizei an drei Einsatzorten probeweise Elektroschock-Waffen ein. Einer der Test-Orte ist der Berliner Ostbahnhof. Die Taser sind umstritten. Kritiker weisen auf Todesfälle in den USA und Kanada bei Einsätzen hin.

Für den Einsatz der Taser gelten nach Angaben des Innenministeriums strenge Regeln. So dürfen Polizisten nur auf den unteren Oberkörper und bei Flüchtenden lediglich auf den Rücken zielen. „Hals, Kopf, Nacken und Genitalien sind zu vermeiden“, sagte ein Ministeriumssprecher.

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Ziel des Einsatzes auf Probe ist nach Angaben des Bundespolizeipräsidiums zu testen, ob die Distanz-Elektroimpuls-Geräte in Situationen eingesetzt werden können, „in denen andere Hilfsmittel der körperlichen Gewalt oder Waffen im Hinblick auf eine sichere oder angemessene Lagebewältigung nicht geeignet oder zulässig sind“.

Die vorerst 30 Geräte sollen in Frankfurt am Main, Kaiserslautern und am Berliner Ostbahnhof genutzt werden.