An der Ecke Müggelheimer Straße/Alt Köpenick kam es direkt am Schloss Köpenick in der Nacht zu Dienstag zu einem schweren Unfall. Morris Pudwell

Wie kam es zu diesem Horror-Unfall? War es überhöhte Geschwindigkeit? War vielleicht auch Alkohol im Spiel? Viele Fragen bleiben zunächst offen, nachdem ein Kleintransporter in der Nacht zu Dienstag direkt am Schloss Köpenick in ein historisches Gebäude krachte. Bilder der Zerstörung zeugen von der Wucht des Aufpralls. Zwei Menschen kommen in ein Krankenhaus.

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Unfall in Köpenick direkt am Schloss

Am Unfallort versuchte die Polizei, den Unfall zu rekonstruieren. Von der Langen Brücke kommend verlor der Fahrer eines Kleintransporters gegen 1.30 Uhr offensichtlich die Kontrolle über sein mit Handwerkszeug und Baumaschinen beladenes Fahrzeug.

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Ein Kleintransporter raste am Schloss Köpenick in ein historisches Gebäude. Morris Pudwell

Der Kleintransporter kam nach rechts von der Fahrbahn ab, traf mehrere Verkehrsschilder, zerstörte einen Telekommunikationskasten vollständig, raste weiter in ein Gebüsch und gegen einen Baum, um letztendlich gegen ein denkmalgeschütztes Bauensemble direkt am Schloss Köpenick zu krachen.

Unfall-Fahrer von Köpenick muss von der Feuerwehr befreit werden

Der Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste mithilfe einer akkubetriebenen hydraulischen Kombischere von der Feuerwehr befreit werden. Er und eine weitere Person, vermutlich der Beifahrer, kamen in ein Krankenhaus. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

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Am Ort wurde seitens der Berliner Polizei überhöhte Geschwindigkeit vermutet. Eine eventuelle Alkoholisierung des Fahrers sollte im Krankenhaus geprüft werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernahmen Polizeikräfte des Abschnitt 36. Das Fahrzeug soll mutmaßlich gestohlen worden sein.

Die Unfallstelle war für den Straßenverkehr in beide Richtungen für rund zwei Stunden voll gesperrt. Die Nachtbuslinien konnten die Unfallstelle im Schritttempo passieren.

Nach dem Unfall musste der Fahrer am Schloss Köpenick von der Feuerwehr aus seinem Kleintransporter befreit werden. Morris Pudwell