+++ 5. August +++

Hellersdorf: Mann niedergestochen – Mordkommission ermittelt

Ein junger Mann hat am Dienstagabend in Hellersdorf nicht unerhebliche Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Ermittlungen soll ein 16-Jähriger gegen 19.40 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz mehrfach mit einem Messer auf den 22-Jährigen eingestochen haben. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, stellte sich aber in der vergangenen Nacht gegen 0.15 Uhr der Polizei. Er wurde festgenommen. Eine Mordkommission ermittelt. (BK)

Fußgänger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

In Friedrichshagen erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 71-Jährige gegen 20.20 Uhr mit ihrem Toyota den Fürstenwalder Damm aus Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen kommend. Hierbei erfasste sie in Höhe der Hartlebenstraße den 48-jährigen Fußgänger, der die Fahrbahn überquerte. Rettungskräfte brachten den Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Einsatzkräfte stellten den Toyota sicher. Die Verkehrsermittlerinnen und -ermittler der Polizeidirektion 6 haben die weiteren Ermittlungen übernommen. (BK)

Zwei Personen bei Angriff verletzt

Am Dienstagabend sind ein Jugendlicher und ein junger Mann bei einer Auseinandersetzung in Britz leicht verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hielten sich der 15-Jährige und sein 18 Jahre alter Freund gegen 19.30 Uhr im Park am Buschkrug auf, als sie aus einer Gruppe von rund 50 Personen heraus mit Teleskopschlagstöcken, Pfefferspray und Faustschlägen angegriffen worden sein sollen. Anschließend sollen die Täter zum Teil mit Fahrzeugen vom Ort geflüchtet sein. Die Jugendliche und der 18-Jährige erlitten Kopf- und Gesichtsverletzungen, der 15-Jährige wies zudem Prellungen an einem Arm auf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, das er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen hat. Der 18-Jährige setzte seinen Weg ohne eine Behandlung fort. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 4. August +++

Schweiz liefert gesuchten Raser aus Berlin aus

Die Schweiz hat einen Mann ausgeliefert, der 2016 bei einem illegalen Straßenrennen in Berlin einen schweren Unfall verursacht hat. Ein Gericht hatte den heute 25-Jährigen unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu 19 Monaten Haft verurteilt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Der Raser habe die Strafe aber nicht angetreten und das Land verlassen. Am Montag übergaben die Behörden aus der Schweiz den Gesuchten in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) an die Bundespolizei. 2016 hatte sich der Mann den Angaben nach mitten in Berlin ein verbotenes Straßenrennen geliefert. Er hatte mit zu hohem Tempo und unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln immer wieder versucht, einen zweiten Wagen zu überholen. Dabei verursachte er einen Unfall, sein Kontrahent war damals schwer verletzt worden. (dpa)

Schüsse bei Überfall auf Geldboten

Am Bundesplatz in Wilmersdorf ist am Vormittag ein Geldbote überfallen worden. Ersten Informationen zufolge soll er aus der dortigen Volksbank-Filiale gekommen sein. Bei dem Überfall sollen Schüsse gefallen sein. Ein Person wurde verletzt. Ein Polizeisprecher bestätigte bislang lediglich, dass es einen Überfall gegeben habe. (tc)

Polizei durchsucht Räume des Bankenverbands 

Die Polizei durchsucht seit Dienstagmorgen die Räumlichkeiten des Bankenverbands in Berlin und Frankfurt. Das sagte ein Verbandssprecher auf Anfrage am Dienstagvormittag. Die Aktion soll im Zusammenhang mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung stehen. Details wurde zunächst nicht bekannt. (dpa)

+++ 3. August +++

Radfahrer stirbt bei Unfall mit Lkw in Adlershof

Bei einem Unfall mit einem Lkw ist am Montagmittag ein Radfahrer gestorben. Wie die Polizei mitteilte, kam der Lastwagen an der Kreuzung zum Ernst-Ruska-Ufer aus noch nicht geklärten Gründen von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Ampelmast und erfasste den dort wartenden Radfahrer. Der 35-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb. Die Polizei ermittelt noch zur genauen Unfallursache. (BK)

23-Jährige in Potsdam vergewaltigt - Polizei sucht drei Täter

Eine 23-Jährige Potsdamerin ist nach Angaben der Polizei von drei Männern überfallen und vergewaltigt worden. Die junge Frau sei in der Nacht zum Samstag zum Einkauf in einer Tankstelle gewesen und sei nach eigenen Angaben auf dem Heimweg von drei Männern in einer ihr unbekannten Sprache von hinten angesprochen worden, berichtete die Polizeidirektion West am Montag. Nachdem sie nicht reagiert habe, sei sie von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt worden. Dort habe sich einer der Unbekannten an der 23-Jährigen vergangenen, während einer der Täter die Frau festgehalten und der dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert und gefilmt habe, berichtete die Polizei. Anschließend flüchteten die Männer. Die junge Frau sei nach Hause gerannt und habe zunächst nur einer Freundin von der Tat berichtet. Am Samstagvormittag verständigte ihre Mutter die Polizei. Nach einer Befragung durch eine Polizeibeamtin wurde die 23-Jährige, die durch die Tat Verletzungen erlitten hatte, in einem Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die eine Gruppe von Männern im Alter zwischen 25 und 35 Jahren in der Nähe des Tatorts beobachtet haben. (dpa)

Senior nach Kollision mit Wohnmobil lebensgefährlich verletzt

Ein 74 Jahre alter Fahrradfahrer ist in Berlin-Rudow von einem Wohnmobil erfasst und lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Der Senior wurde am Sonntagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte ihn operierten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er werde intensivmedizinisch betreut. Zum Unfallhergang hieß es, dass ein 35 Jahre alter Mann mit seinem Wohnmobil «als Vorfahrtsberechtigter» im Schwertlilienweg in Richtung Petunienweg unterwegs war, als der Radfahrer von links kam. Der 74-Jährige soll nach bisherigen Erkenntnissen offenbar den Minzeweg befahren haben. (dpa)

+++ 2. August +++

Motorradfahrer prallt gegen Leitplanke und wird schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist auf der Autobahn 111 vor der Anschlussstelle Stolpe im Landkreis Oberhavel gegen eine Leitplanke geprallt und schwer verletzt worden. Der 56-Jährige sei am Samstag auf dem linken Fahrstreifen Richtung Kreuz Oranienburg zu schnell gefahren, teilte die Polizei am Sonntag mit. Mit seinem Motorrad sei der Mann auf die Seite gekippt, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann auf die seitliche Schutzplanke geprallt. Die Schutzkleidung habe den Fahrer allerdings vor schwersten Verletzungen bewahrt. Er kam in ein Krankenhaus nach Berlin. (dpa)

Zwei Tote bei Unfall von betrunkenem Autofahrer auf A20

Beim Auffahrunfall eines betrunkenen Autofahrers auf der A20 bei Wismar sind in dem anderen Wagen der 45-jährige Fahrer und seine 19-jährige Mitfahrerin ums Leben gekommen. Ein weiterer 19-jähriger Mitfahrer sei am frühen Sonntagmorgen schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen war ein 28-Jähriger auf den Wagen der drei aufgefahren. Der Mann blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest bei ihm habe einen Wert von 2,1 Promille ergeben. Die Staatsanwaltschaft beauftragte den Angaben zufolge einen Gutachter mit der Untersuchung des Unfallhergangs. (dpa)

45 Polizisten bei Demonstrationen in Berlin verletzt

Im Zusammenhang mit Demonstrationen sind am Samstag in Berlin 45 Polizisten verletzt worden. Eine Zuordnung zu den einzelnen Demonstrationen sei aktuell nicht möglich, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben vom Samstag waren im Stadtteil Neukölln bei einer Demonstration gegen geplante Räumungen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei Einsatzkräfte verletzt worden. Insgesamt waren nach Polizeiangaben 1100 Beamte bei den Demonstrationen am Samstag im Einsatz. Darunter waren auch Demonstration und Kundgebung gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Kundgebung war von der Polizei beendet worden. Bei der Auflösung musste die Polizei auch einzelne Teilnehmer wegtragen. Ob auch bei diesen Einsätzen Polizisten verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Sonntag nicht sagen. (dpa)

In drei Kreisen Brandenburgs höchste Waldbrandgefahr

Die Trockenheit hat im Süden und Osten Brandenburgs die Gefahr von Waldbränden erhöht. In den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Oder-Spree sowie in der Stadt Frankfurt (Oder) galt am Sonntag die höchste Gefahrenstufe, meldete das Umweltministerium auf seiner Internetseite. In vier weiteren Kreisen im Süden und Osten sowie in der Stadt Cottbus gilt die zweithöchste Stufe, die eine hohe Waldbrandgefahr ausweist. Für die Prignitz gab das Ministerium dagegen nur eine sehr geringe Gefahr an. In Brandenburg gab es in diesem Jahr bereits 210 Waldbrände, wie das Umweltministerium am Samstag bei Twitter schrieb und deshalb um Vorsicht bat. (dpa)

+++ 1. August +++

Krawalle bei Demo gegen geplante Räumung einer linken Szene-Kneipe

Am Rande einer Demonstration gegen geplante Räumung der linken Szene-Kneipe Syndikat ist es am Sonnabend im Neuköllner Schillerkiez zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt. Aus dem Demonstrationszug mit etwa 2000 Teilnehmern waren Steine geworfen worden. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet.

Im Schiller-Kiez von Neukölln kam es am Samstagabend zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Foto:  Fabian Sommer/dpa

Die Szene-Kneipe soll laut ihrer Betreiber am 7. August geräumt werden. Zudem wollten die Demonstranten Solidarität mit anderen linken Projekten zeigen. (dpa)

Mann tot aus Krampnitzsee geborgen

Ein Mann, der auf dem Krampnitzsee in Potsdam von seinem Boot aus ins Wasser gesprungen und dann verschwunden ist, ist tot gefunden worden. Taucher hätten den 75-Jährigen am Samstag geborgen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei vom Boot aus ins Wasser gesprungen und habe seiner Frau gesagt, er wolle Richtung Hafen schwimmen. Dort sei er jedoch nicht angekommen. Daraufhin alarmierte die Frau die Einsatzkräfte. Mehrere Feuerwehren, ein Polizeihubschrauber, der Rettungsdienst und die Wasserwacht waren im Einsatz. Am vergangenen Mittwoch war auf dem Krampnitzsee ein 62 Jahre alter Surfer leblos im Wasser treibend entdeckt worden. (dpa)

Laube bei Brand in Französisch Buchholz zerstört

Bei einem Brand in Berlin im Stadtteil Französisch Buchholz ist am Samstag eine baufällige Laube zerstört worden. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Feuerwehr niemand. Die Rauchsäule war für einige Zeit über weiten Teilen der Stadt zu sehen. Die eingesetzten 20 Feuerwehrleute sicherten mit drei Löschfahrzeugen umliegende Gebäude sowie die angrenzende Grünfläche vor einem Übergreifen des Brandes. Dadurch sei ein Ausbreiten des Feuers verhindert worden, hieß es. (dpa)

+++ 31. Juli +++

Kreuzberg: Papierlager steht in Flammen

Brand eines Papierlager in der Köpenicker Straße. Foto: Henseke

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagnachmittag zu einem Brand in einem Altpapierlager in der Köpenicker Straße in Kreuzberg ausgerückt. Eine Rauchwolke sei gegen 17 Uhr über weiten Teilen der Stadt zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher. Neben dem Altpapier brannten auch andere Wertstoffe, die dort in gepressten Ballen gelagert werden. Dies mache die Löscharbeiten etwas schwieriger, gegen 18 Uhr hätten die Feuerwehrleute den Brand aber unter Kontrolle gehabt.

Sogar ein Radlader sei im Einsatz, um die Ballen auseinanderzuziehen. Insgesamt war die Feuerwehr mit 80 Kräften im Einsatz, die Nachlöscharbeiten würden am Freitagabend noch einige Stunden dauern, hieß es. (dpa)

Hermannplatz: Vier Männer greifen Bankfiliale mit Reizgas an

In Berlin haben vier Männer eine Postbankfiliale mit Reizgas angegriffen und mindestens elf Menschen verletzt. Es sei noch unklar, ob die Unbekannten einen Raubüberfall beabsichtigten oder bloß Menschen verletzen wollten, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Männer konnten fliehen. Die Filiale befindet sich in einem Gebäudekomplex, in dem auch eine Karstadt-Filiale ist. Das Gebäude wird nun durchsucht.

Es gebe unterschiedliche Angaben dazu, ob die Männer mit einem Auto geflohen seien oder ob sich zwei von ihnen noch dort aufhielten, sagte der Polizeisprecher. Demnach hatten die Männer die Filiale mit Reizgas gestürmt und dabei mindestens elf Menschen verletzt. Bisher gebe es keine Erkenntnisse, dass etwas entwendet worden sei.

Die Polizei konnte noch keine Angaben dazu machen, wie viele Menschen sich zu dem Zeitpunkt in der Filiale aufhielten. Die Polizei war mit etwa 170 Einsatzkräften vor Ort. (AFP)

Wedding: Polizistin bei Kontrolle fast umgefahren

Bei einer Verkehrskontrolle im Wedding hat ein Autofahrer eine Polizistin beinahe umgefahren. Sie habe zur Seite springen müssen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Vorfall hatte sich am Donnerstag gegen Mittag am Louise-Schroeder-Platz/Ecke Reginhardstraße ereignet, nachdem der Autofahrer wiederholt ein Stopp-Schild missachtet hatte.

Zunächst schien der Mann langsam in die Kontrollstelle zu fahren, änderte dann jedoch abrupt die Fahrtrichtung und beschleunigte stark, wie es hieß. Die Polizistin verletzte sich durch den Sprung am Rücken, der Fahrer floh unerkannt. (dpa)

Landesvertretung von Baden-Württemberg mit Steinen beworfen

Maskierte haben die Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin mit Steinen und Farbflaschen beworfen. Objektschützer beobachteten laut Polizei in der Nacht zum Freitag bis zu zehn dunkel gekleidete Personen, die Steine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen die Eingangstüren sowie gegen die Fassade warfen. Die Unbekannten flüchteten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen wird.

An diesem Samstag will die Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“ mit 10 000 Teilnehmern unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ in der Hauptstadt auf die Straße gehen. Sie hatte in Stuttgart wiederholt gegen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus demonstriert.

Ob die Tat damit in Zusammenhang stehen könnte, blieb zunächst offen. „Wir haben keine Erkenntnisse, in welche Richtung es geht“, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Steglitz: Mann verletzt

Im Berliner Stadtteil Steglitz hat in der Nacht zum Freitag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Dabei habe sich der Bewohner der Brandwohnung eine Rauchgasvergiftung zugezogen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum in der Wohnung im vierten Obergeschoss des Wohnhauses das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Auch die Höhe des Sachschadens war in der Nacht noch unbekannt. Nach Angaben der Feuerwehr waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort. (dpa)

In Steglitz stand eine Wohnung voll in Flammen. Foto: Pudwell

A11 in Richtung Berlin nach Unfall gesperrt – zwei Schwerverletzte

Bei einem Unfall auf der Autobahn 11 kurz vor Bernau (Landkreis Barnim) sind nach ersten Polizeiangaben zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Man gehe von schweren Verletzungen bei dem Mann und der Frau aus, kenne den genauen Verletzungsgrad aber nicht, sagte ein Sprecher der Leitstelle am Freitagmorgen. Zwei Autos seien zusammengestoßen und durch den Unfall beschädigt worden. Genauere Details lagen zunächst nicht vor. Die Autobahn war laut dem Sprecher zunächst in Fahrtrichtung Berlin gesperrt worden. Mittlerweile werde der Verkehr um den Unfallort herumgeführt. (dpa)

+++ 30. Juli +++

85-Jährige aus Brandenburg in Ostsee ertrunken

Beim Baden in der Ostsee ist eine 85 Jahre alte Urlauberin aus Brandenburg ums Leben gekommen. Ihr lebloser Körper wurde am Donnerstag von anderen Badegästen bei Graal-Müritz in Mecklenburg-Vorpommern im Wasser entdeckt, wie die Polizei am Abend mitteilte. Alle Versuche, die Frau am Strand wiederzubeleben, blieben ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst Rostock leitete Ermittlungen ein. Eine Polizeisprecherin sagte, die Frau sei ertrunken. Die Urlauberin kam aus der Gemeinde Zeuthen im Süden von Berlin. (dpa)

82-Jähriger stirbt nach Radunfall – Obduktion soll Ursache klären

Einen Tag nach einer Kollision mit einem Auto in Berlin-Lichterfelde ist ein 82 Jahre alter Fahrradfahrer in Berlin gestorben. Eine Obduktion soll jetzt klären, ob sein Tod Folge des Unfalls war, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe am Mittwochmorgen augenscheinlich nur oberflächliche Verletzungen davongetragen und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb er demnach in der Nacht.

Ein 34-Jähriger soll den Senior mit seinem Auto an der Kreuzung Goerzallee, Drakestraße, Hindenburgdamm und Königsberger Straße erfasst haben. Der genaue Unfallhergang wird nach Polizeiangaben noch ermittelt. Der Radfahrer soll die Fahrbahn in Höhe einer Fußgängerfurt überquert haben. Der Autofahrer habe laut Zeugen die Kreuzung bei Grün überquert, hieß es. (dpa)

Brandenburg: Polizeieinsatz im Wohnheim - Bewohner protestieren gegen Quarantäne

In einem Wohnheim für Geflüchtete in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) haben Bewohner gegen die dort angeordnete Quarantäne protestiert. Weil einzelne Bewohner Mitarbeiter und den Wachschutz bedroht hätten, sei die Polizei eingeschaltet worden, sagte Landkreissprecherin Andrea Metzler am Donnerstag. Die Proteste begannen demnach am Mittwochmorgen und dauerten bis zum Donnerstag an. Während des fast 24-stündigen Polizeieinsatzes waren zeitweise mehr als 20 Polizisten in dem Heim. Nach Angaben des Landkreises wurden mehrere Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen.

Zu den Protesten kam es, nachdem die seit dem 18. Juli für alle 263 Heimbewohner angeordnete Quarantäne nochmals verlängert wurde. Sechs Bewohner waren positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zuvor waren bereits Tests bei 13 Bewohnern positiv. Dies sei den Bewohnern am Mittwoch mitgeteilt worden, woraufhin die Probleme begonnen hätten, sagte Landkreis-Sprecherin Metzler. Eigentlich sollte die Quarantäne am Mittwoch enden. Zunächst hatte der RBB darüber berichtet. (dpa)

Neukölln: Autos standen in Flammen

In der Nacht zum Donnerstag haben in Berlin wieder Autos gebrannt. Diesmal standen Wohnmobil und ein daneben geparkter VW SUV in der Neuköllner Elbestraße in Flammen. Hier und in der näheren Umgebung brannten bereits mehrfach Fahrzeuge.

Erneut brannten in Neukölln Autos. Foto: Pudwell

Durch die Hitze wurde mindestens ein weiteres Fahrzeug beschädigt. Ebenfalls im Mitleidenschaft gezogen wurden zwei Bäume, die zeitweise bis in den Baumkronen in Brand standen. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. (Pud/BK)

Kreuzberg: Junge Männer beschimpfen Transfrau

Am Mittwochabend ist eine Transfrau in Kreuzberg beschimpft worden. Die 29-Jährige war gegen 20.45 Uhr in der Friedrichstraße aus einer Gruppe junger Männer heraus aufgrund ihrer sexuellen Orientierung angepöbelt worden. Anschließend warf eine Person aus der Gruppe einen Stein in ihre Richtung, dem sie ausweichen konnte. Als die Männer bemerkten, dass die 29-Jährige die Polizei alarmierte, ergriffen diese die Flucht. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

Auto prallt gegen Baum und fängt Feuer - Insassen verletzt

Fünf Insassen eines Wagens haben sich in Geltow in der Nacht zum Donnerstag bei einem Unfall verletzt. Es habe sich um Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren gehandelt, teilte die Polizei mit. Wer von den Minderjährigen den Wagen im Landkreis Potsdam-Mittelmark fuhr, war zunächst unklar. Nach Polizeiangaben war das Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Danach hätten sich die Jugendlichen verletzt von dem Auto entfernt. Erst danach fing der Wagen Feuer. Die näheren Umstände zu dem unerlaubten nächtlichen Ausflug der Minderjährigen waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

+++ 29. Juli +++

Volkspark Friedrichshain und Hasenheide: Betrunkene Jugendliche randalieren

In zwei Berliner Parkanlagen hat die Polizei mit insgesamt rund 120 Einsatzkräften größere Menschenansammlungen aufgelöst. Im Volkspark Friedrichshain, wo sich in der Nacht zum Mittwoch rund 250 teils stark betrunkene Jugendliche aufhielten, warfen Unbekannte vereinzelt Flaschen in Richtung der Beamten, wie die Polizei mitteilte. Teile des Parks wurden demnach ausgeleuchtet und die Menschen zum Gehen aufgerufen. In der Hasenheide in Neukölln seien am Dienstagabend bis zu 1200 Menschen festgestellt worden, hieß es weiter. «Es wurde Musik abgespielt und die Abstände zueinander nicht eingehalten.» Menschen seien angesprochen worden, Musik und Tanzdarbietungen einzustellen. Über Lautsprecher sei zum Einhalten der Mindestabstände aufgerufen worden. Mit weiteren Streifen seien neue Ansammlungen verhindert worden.

Mutiger 25-Jähriger bringt rollenden Betonmischer zum Stehen

In Neukölln hat ein Mann einen Betonmischer-Lkw zum Stehen gebracht, dessen Fahrer bewusstlos war. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bemerkte ein Autofahrer auf der A 113 am Dienstagvormittag, dass der Lkw zwischen den Abfahrten Stubenrauchstraße und Johannisthaler Chaussee Schlangenlinien fuhr. Beim Vorbeifahren bemerkte er, dass der Fahrer des Lkw das Bewusstsein verloren hatte. Er fuhr mit seinem Auto in entsprechendem Abstand vor den Mischwagen und blieb stehen. Der 25-Jährige Beifahrer eilte zu dem Laster, der mittlerweile Schrittgeschwindigkeit fuhr, und sprang auf. Er zog die Handbremse an und den Zündschlüssel ab, so dass der Betonmischer zum Stehen kam. Rettungskräfte versorgten den 50-jährigen Fahrer, der wahrscheinlich einen Schlaganfall erlitten hatte. Er wurde mit einem speziell für Schlaganfälle konzipierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Karlshorst: Anschlag auf Büro von Innensenator Geisel

Unbekannte haben in Berlin-Karlshorst einen Anschlag auf das Abgeordnetenbüro von Innensenator Andreas Geisel (SPD) verübt. An der Dönhoffstraße schlugen sie am frühen Donnerstagmorgen die Fensterscheiben ein und beschmierten die Scheiben mit Parolen. Es ist nicht der erste Anschlag.

Das Abgeordnetenbüro des Innensenators wurde nicht zum ersten Mal Ziel eines Anschlags. Foto: Pudwell

Es ist nicht der erste Anschlag. Im Schaufenster des Büros liegen noch Steine vergangener Attacken. Sie sind als „Anti-Demokraten-Steine“ beschriftet. Der Staatsschutz ermittelt. Er geht davon aus, dass die Tat von Linksextremisten verübt wurde. (tc)

Radler ist mit 1.500 Ecstasy-Tabletten unterwegs

Polizisten haben in Prenzlauer Berg einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Am Dienstagnachmittag fiel der 47-Jährige einer Streife des Polizeiabschnitts 16 in der Kniprodestraße auf, als dieser mit einem E-Bike auf dem Gehweg fuhr. Bei einer Kontrolle fanden die Einsatzkräfte im Rucksack des Radfahrers diverse Drogen und Medikamente, darunter etwa 1.500 Ecstasy-Tabletten und rund ein Kilogramm Marihuana. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das E-Bike, mit dem der Mann unterwegs war, gestohlen war. (tc)

Unbekannte rauben 45-Jährigem die Armbanduhr

Bei einem Raub ist in der Nacht in Charlottenburg ein 45-Jähriger verletzt worden. Nach Angaben der Polizei lief er gegen Mitternacht die Joachimsthaler Straße in Richtung Lietzenburger Straße entlang. Ein Unbekannter sprach ihn auf seine hochwertige Armbanduhr an und forderte die Herausgabe. Als der 45-Jährige daraufhin über die Fahrbahn der Joachimsthaler Straße versuchte zu flüchten, kamen drei weitere Unbekannte hinzu. Die Täter schlugen den 45-Jährigen mit Fäusten und einem Teleskopschlagstock, hielten ihm ein Messer vor und konnten so seine Uhr vom Handgelenk ziehen. Während der Flucht über die Straße mussten ein BVG-Bus und ein weiteres Fahrzeug stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Der Beraubte konnte sich in den Bus der Linie 249 flüchten. Von dort alarmierte der Busfahrer die Polizei. Die Räuber flüchteten unerkannt in Richtung Kurfürstendamm. Der Mann kam mit Kopfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

+++ 28. Juli +++

38-Jähriger im Wald bei Arbeitsunfall ums Leben gekommen

Bei Verladearbeiten in einem Wald bei Bad Saarow ist am Dienstagnachmittag ein 38 Jahre alter Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Er sei beim Rangieren in der Gemeinde Diensdorf-Radlow (Oder-Spree) zwischen Fahrzeug und Baumstämmen eingeklemmt worden, teilte ein Sprecher des Lagezentrums am Abend in Potsdam mit. (dpa)

Naziparolen gebrüllt und Beamte attackiert: In Gewahrsam genommen

Ein 38-Jähriger, der in Brandenburg/Havel Naziparolen gebrüllt hat, ist von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Zeugen hatten über den Vorfall am Montag berichtet, wie die Polizeidirektion West am Dienstag mitteilte. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Beamten Tütchen mit verdächtigen Substanzen. Er schlug dann mehrmals mit dem Kopf gegen die Seitenscheibe des Polizeiwagens und verletzte sich, bevor er von den Beamten daran gehindert werden konnte. Ein 39-Jähriger und eine 45 Jahre alte Frau versuchten erfolglos den 38-Jährigen zu befreien. Die beiden zum Teil stark alkoholisierten Männer wurden in Polizeigewahrsam gebracht. Gegen sie wurden Ermittlungen unter anderem wegen des Verwendens von Zeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (dpa)

Vermisster Angler tot in Boot gefunden

Ein bei einem Angelausflug vermisster Mann ist tot. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Frau aus Eberswalde (Barnim) hatte angegeben, dass ihr Mann am Montag Angeln gehen wollte und im Tagesverlauf nicht mehr telefonisch erreichbar gewesen sei. Angehörige fanden das verlassene Fahrzeug des 59-Jährigen am Großen Krinertsee und bemerkten, dass auch sein Boot fehlte.

Die Polizei startete daraufhin eine umfangreiche Suche. Daran waren auch Kräfte der Wasserwacht Templin beteiligt. Sie fanden schließlich das Boot mit dem darin liegenden Mann auf dem See. Am Ufer konnte ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen. Die Polizei schloss nach ersten Erkenntnissen ein Fremdverschulden aus. (dpa)

Schöneberg: Autodieb geschnappt

Am Montagnachmittag hat die Polizei einen Autodieb in Schöneberg festgenommen. Ein Zeuge hatte den gestohlenen Mini einer Bekannten in der Frobenstraße entdeckt und fuhr daraufhin mit seinem Auto unbemerkt hinterher. Als der Autodieb gegen 14.15 Uhr in der Potsdamer Straße anhielt, um bei einem Backshop einzukaufen, hielt er den 23-Jährigen bis zum Eintreffen der von ihm alarmierten Polizisten fest. Der Festgenommene konnte keinen Führerschein vorweisen und ein Drogenschnelltest verlief positiv. Der Mini wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Friedrichshain: Festnahme nach Einbruch

Verantwortliche eines Zirkus- und Barlagers in Friedrichshain entdeckten am Montagvormittag einen Einbruch und alarmierten die Polizei. Während die Beamten mit der Tatortarbeit in der Revaler Straße beschäftigt waren, fiel einer 22-jährigen Zeugin gegen 12 Uhr ein Mann auf dem Gelände auf, der Diebesgut aus dem Lager bei sich trug. Sie informierte die Polizisten, die den Tatverdächtigen im Alter von 21 Jahren festnahmen. Er soll am Dienstag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (BK)

Arbeitskollegen rassistisch beleidigt

Ein Busfahrer soll am Sonntag in Alt-Treptow einen Arbeitskollegen rassistisch beleidigt haben. Der 60-jährige Beleidigte erschien am Abend auf der Wache eines Polizeiabschnittes in Wedding und zeigte an, dass ihn ein Arbeitskollege gegen 13.30 Uhr am Treptower Park rassistisch beleidigt haben soll, als dieser sich bei der Übergabe des Busses über den Reinigungszustand desselben geäußert haben soll. Der 60-Jährige und der Tatverdächtige sind Busfahrer des Busersatzverkehres der Linie X40/41. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

+++ 27. Juli +++

Kinder verletzen sich mit Böller

Beim Spielen sind zwei Kinder am Sonntag in Fürstenwalde (Märkisch-Oderland) durch einen explodierenden Gegenstand leicht verletzt worden. Es handele sich vermutlich um einen illegalen sogenannter Polen-Böller, teilte die Polizeidirektion Ost am Montag mit. Die beiden neun- und zehnjährigen Jungen kamen in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. (dpa)

Fahrzeugkontrolle - Polizisten beschlagnahmen Fleischerbeil und Einhandmesser

Zivilpolizisten habe am Sonntagabend in Kreuzberg einen Autofahrer kontrolliert und dabei ein Fleischerbeil sowie ein Einhandmesser beschlagnahmt. Die Polizisten hatten mit ihrem zivilen Polizeifahrzeug gegen 20.45 Uhr an der Katzbach- Ecke Yorckstraße an einer roten Ampel neben einem Renault angehalten. Nach einem Blickkontakt mit dem Beamten auf dem Beifahrersitz, öffnete der Renault-Fahrer sein Fenster und fragte ihn, ob alles in Ordnung sei. Kurz darauf wechselte die Ampel auf Grün und beide Fahrzeuge fuhren an. Der Autofahrer griff dann das Fleischerbeil aus dem Innenraum, hielt dieses aus dem Fenster und forderte die Besatzung der Zivilstreife auf weiterzufahren. Daraufhin gaben sich die Polizeibeamten zu erkennen und stoppten den Mann. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Zivilfahnder auch ein Einhandmesser. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,1 Promille. Der 32-Jährige wurde festgenommen und nach einer  Blutentnahme, erkennungsdienstlicher Behandlung und Beschlagnahme seines Führerscheins wieder entlassen. (BK)

Drei Fahrzeuge in Eberswalde in Brand gesteckt

Drei Fahrzeuge haben am frühen Montagmorgen im Stadtgebiet von Eberswalde gebrannt. Ein Lastwagen ging dabei komplett in Flammen auf, zwei weitere Autos wurden erheblich beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Sie geht nach derzeitigem Erkenntnisstand von Brandstiftung aus. In der Nähe habe sich ein 21-jähriger Mann aufgehalten, der Ruß- und Aschespuren an den Händen hatte und unter Drogeneinfluss stand. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob der junge Mann in Zusammenhang mit den Vorfällen steht. Die Schadenssumme wird auf eine Höhe von rund 100.000 Euro geschätzt. (dpa)

Schlägerei am U-Bahnhof Blaschkoallee

Am Sonntagabend ist es in Britz zu einer Massenshlägerei gekommen. Alarmierte Polizeibeamte trafen gegen 19 Uhr am U-Bahnhof Blaschkoallee 15 bis 20 Personen an, die dann zum Großteil flüchteten. Sechs Personen der Gruppe konnten die Polizisten vor Ort aber noch erwischen.

Zwei Männer im Alter von 33 und 41 Jahren wiesen leichte Kopfverletzungen auf und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Zwei weitere männliche Personen, im Alter von 43 und 14 Jahren, konnten als Zeugen identifiziert werden. Ein 18- und ein 15-Jähriger, wurden zur Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung festgenommen. Sie wiesen ebenfalls leichte Kopfverletzungen auf, mussten aber nicht behandelt werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schlägerei und Identifizierung weiterer Beteiligter dauern an. (BK)

Kabelbrand im U-Bahnhof Hermannplatz - zwei Menschen verletzt

Im U-Bahnhof Hermannplatz ist es am späten Sonntagabend gegen 23.30 Uhr bei Bauarbeiten zu einem Kabelbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen.

Einsatzkräfte am Hermannplatz Foto: Pudwell

Die Feuerwehr war mit 100 Einsatzkräften im Einsatz. Der Brand war schon vor Eintreffen der Feuerwehr erloschen. Zwei Arbeiter wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Da es sich um einen Kreuzungsbahnhof handelt und wegen der Rauchentwicklung war unklar, ob weitere Bahnhöfe betroffen waren. Mehrere U-Bahnhöfe bleiben bis Betriebsbeginn geschlossen. Dort fahren die Züge durch, um sie zu belüften. Ein Fachkommissariat der Polizei und das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) ermitteln. (Pud/BK)

+++ 26. Juli +++

Feiern trotz Corona: Zahlreiche Einsätze wegen Ruhestörungen

Die Polizei musste am Wochenende in der Landeshauptstadt Potsdam und im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu zahlreichen Einsätzen wegen Ruhestörung ausrücken. In beiden Nächten meldeten Anwohner der Städte Potsdam, Werder (Havel), Teltow und Kleinmachnow insgesamt 44 Ruhestörungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Trotz Corona wurde demnach ausgelassen gefeiert -  in Wohnungen, aber auch an öffentlichen Orten, darunter Parks. Im Zentrum des Potsdamer Stadtteils Babelsberg etwa spielten bis zu 20 Jugendliche mit Flaschen Fußball. In Kleinmachnow feierten etwa 40 Personen eine Gartenparty und waren zu laut. Die Polizei löste einige der Feiern auf und sprach Platzverweise aus - wie viele, konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen. In den meisten Fällen habe es jedoch gereicht, zur Ruhe zu ermahnen. (dpa)

Mann tritt Lebensgefährtin mit Prothese in Magen: Polizei ermittelt zu häuslicher Gewalt

Die Polizei in Fürstenwalde (Oder-Spree) ermittelt zu zwei Fällen von häuslicher Gewalt in der Stadt. In der Nordstraße hatte Samstagfrüh ein Mann seiner Lebensgefährtin mit seiner Bein-Prothese in den Magen getreten. Anschließend schlug er der Frau mit der Faust gegen den Kopf. Dadurch stürzte sie und verletzte sich am Oberschenkel, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei einer Befragung durch Polizisten gab er an, zuvor von seiner Partnerin geschlagen worden zu sein. Die Beamten nahmen von beiden Beteiligten jeweils eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Der Mann musste auf Anweisung der Polizei die Wohnung verlassen. Die verfügte Wohnungsverweisung gelte maximal zehn Tage, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Am Samstagabend wurden Polizisten in die Waldemarstraße gerufen. Ein 56-Jähriger hatte eine Vase in Richtung seiner Ehefrau geworfen, sie jedoch nicht getroffen. Der Mann war den Angaben zufolge alkoholisiert und in einem psychisch labilen Zustand. Er wurde von einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten ermitteln nun wegen Körperverletzung. Auch in diesem Fall sprachen sie gegen den Beschuldigten eine Wohnungsverweisung aus. (dpa)

+++ 25. Juli +++

23-Jähriger in Spandau getötet? 20-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach dem Fund eines leblosen 23-Jährigen in Berlin-Spandau ist ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Er sei bereits am Freitagnachmittag wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Am Samstagabend wurde ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.

Der 23-jährige Mann war am Donnerstagabend von seinen Eltern leblos im eigenen Zimmer der gemeinsamen Wohnung im Brunsbütteler Damm gefunden worden. «Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes», teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. In dem Fall ermittele eine Mordkommission.

Um zu klären, wie der Mann zu Tode kam, sollte die Leiche noch am Freitagmittag obduziert werden. Am Samstagmittag war laut Polizeisprecherin noch kein Ergebnis bekannt. Es war offen, ob dieses noch am Wochenende bekanntgegeben wird.

Schläge und Steinwürfe - Fünf Männer greifen Passant und Polizei an

Ein Passant und fünf Einsatzkräfte sind nach Polizeiangaben am späten Freitagabend von fünf Männern angegriffen und verletzt worden. Die Unbekannten schlugen im Ortsteil Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg mehrfach auf einen 33-Jährigen ein, der ihnen keine Zigaretten geben wollte, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er sei ins Gleisbett der Straßenbahn gestürzt und habe sich am Kopf verletzt. Der Angegriffene habe dann mehrere Steine in die Richtung der Unbekannten geworfen, sie aber verfehlt. Diese versuchten den Angaben zufolge ebenfalls erfolglos, den 33-Jährigen mit Steinen zu treffen.

Die Auseinandersetzung habe sich auf einen danebenliegenden Parkplatz verlagert. Ein Zivilpolizist, der dazwischen gehen wollte, sei ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt worden. Insgesamt seien fünf Einsatzkräfte verletzt worden und mussten ihren Dienst beenden, hieß es. Der 33-Jährige sei vor Ort behandelt worden. Drei der Tatverdächtigen im Alter von 20, 24 und 27 Jahren sei Blut entnommen worden. Zwei weitere tatverdächtige Männer seien geflohen. Die Polizei ermittelt zum Geschehen. (dpa)

Nach Tankstellenüberfall in Kloster Lehnin Räuber in Berlin gefasst

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Polizisten in Brandenburg und Berlin haben am Freitag einen Tankstellenüberfall in Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark) gemeinsam aufgeklärt und die mutmaßlichen Täter gefasst. Vier maskierte Männer hatten nach Polizeiangaben vom Samstag zwei Mitarbeiter der Tankstelle bedroht und die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse sowie der Geldbörsen und Handys der Angestellten verlangt. Einer der Männer schlug einem Angestellten dabei gegen den Kopf und verletzte ihn. Eine Angestellte erlitt einen Schock. Anschließend flüchteten die Angreifer mit einem Auto in Richtung der Autobahn 2.

Der Berliner Polizei ging das Fahrzeug der Getürmten am Freitagabend dann bei einer Kontrolle in Berlin-Nikolassee ins Netz. Der Fahrer des Autos wurde festgenommen. Die drei anderen Insassen ergriffen zunächst die Flucht, konnten aber wenig später ebenfalls gefasst werden. Im beschlagnahmten Fahrzeug fand sich unter anderem das Handy des Tankstellenmitarbeiters. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort. Die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren sollten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)

Polizei sprengt illegale Corona-Party im Volkspark Wuhlheide

In der Nacht zu Sonnabend hat die Polizei im Volkspark Wuhlheide eine illegale Party ausgehoben, an der rund 150 Personen teilnahmen. Die Veranstalter gaben laut Polizei an, nur Bekannte eingeladen zu haben - diese hätten aber über soziale Netzwerke weitere Gäste eingeladen, sodass die Veranstalter gar nicht wussten, wer auf der Party zugegen war. Die Beamten beschlagnahmten Musik- und Lichtanlage. Auf die Party-Veranstalter kommt nun ein saftiges Bußgeld zu. (BK)

Mann wird bei brutalem Streit bewusstlos - Not-OP

Bei einem Angriff in der Nacht zu Sonnabend in Marzahn ist ein Mann schwer verletzt worden. Zeugen sahen, wie der bislang Unbekannte vor einer Kneipe in der Rabensteinstraße mit zwei Männern in Streit geriet. Dabei schlugen die beiden Männer den Unbekannten und schubsten ihn. Dieser stürzte zu Boden, stieß mit dem Kopf gegen einen Stein und blieb bewusstlos liegen. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Sein Zustand soll derzeit stabil sein. Die Kripo ermittelt. (BK)

Zwei Verletzte bei brutaler Auseinandersetzung in Spandau

Ein Jugendlicher und ein Mann sind bei einem brutalen Streit in der Nacht zu Sonnabend in Spandau verletzt worden. Laut Polizei waren zwei Gruppen am Lindenufer miteinander in Streit geraten. Dabei habe ein 30-Jähriger einen 16-Jährigen mit einem Messer am Oberkörper und Hinterkopf verletzt. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer mit seinen zwei Begleitern. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen den 30-Jährigen kurz darauf in der Nähe fest. Dabei stellten die Beamten fest, dass er eine Schnittverletzung an einer Hand und eine Kopfplatzwunde aufwies. Er gab an, dass ihm bei einer Auseinandersetzung im Lindenufer eine Flasche gegen den Kopf geschlagen worden sein und er dabei auch die Verletzung an der Hand erlitten haben soll. Wer ihm diese Verletzungen zugefügt hatte, konnte der 30-Jährige nicht sagen. Zeitgleich versorgten Rettungskräfte den Jugendlichen und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Beim Festgenommenen wurde per Atemalkoholkontrolle ein Wert von 1,5 Promille festgestellt. (BK)

Abfallbehälter und Kinderfahrrad angezündet – Festnahme

Mehrere Müllkörbe und ein Kinderfahrrad standen am frühen Sonnabend in Kreuzberg in Flammen. Ermittlungen zufolge hatte ein 31 Jahre alter Passant einen Mann beobachtet, wie dieser fünf Abfallbehälter im Urbanpark im Urbanhafen und ein Kinderfahrrad in der Prinzenstraße in Brand gesetzt haben soll und alarmierte daraufhin Polizei sowie Feuerwehr. Während Polizeikräfte den Tatverdächtigen festnahmen, löschten Brandbekämpfer die Feuer. Bei der Durchsuchung des 48-jährigen Festgenommen fanden die Polizeikräfte zwei Feuerzeuge und beschlagnahmten diese. Nach Personalienfeststellung wurde der Tatverdächtige am Ort entlassen. (BK)

Jugendlicher demoliert im Suff BVG-Bus

Die Polizei hat am Freitagabend einen Jugendlichen festgenommen, der in Hermsdorf einen BVG-Bus beschädigt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 60-jährige Bus-Fahrer der Linie 125 gegen 18.15 Uhr dem 16-Jährigen am Hermsdorfer Damm aufgrund seiner starken Alkoholisierung den Einstieg verwehrt haben. Der Kraftfahrer fuhr dann langsam mit dem Bus an, woraufhin der Jugendliche auf die Fahrbahn getreten sei und der Busfahrer anhalten musste. Anschließend soll der 16-Jährige zunächst mit einer Glasflasche gegen die Fahrerscheibe geschlagen haben, lief dann auf die anderen Busseite und trat gegen die Einstiegstür, woraufhin diese zerbrach. Im Anschluss flüchtete der Jugendliche. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf in der Nähe vorläufig fest, nachdem ihm Zeugen gefolgt waren, und übergaben ihn später seinem Vater. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. (BK)

+++ 24. Juli +++

Mann randaliert auf Supermarktdach und verletzt Polizistin

Ein Mann hat in Berlin-Friedrichshain nach Polizeiangaben auf dem Dach eines Supermarkts randaliert und einer Polizistin sein Knie ins Gesicht gerammt. Außerdem soll er auch Begrifflichkeiten verfassungsfeindlicher Organisationen verwendet haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 31-Jährige habe in der Nacht auf Freitag gegen 2.20 Uhr auf dem Supermarktdach in der Revaler Straße ein Reklameschild mit Fußtritten beschädigt und eingetroffenen Polizisten den Mittelfinger gezeigt.

Nachdem ein Mitarbeiter einer Security-Firma ihm eine Leiter bereitgestellt habe, sei er diese herunter gefallen. Nach seiner Festnahme soll er dann die Polizistin verletzt haben. Sie habe mit einer Prellung im Gesicht weitergearbeitet. (dpa)

Handel mit Kokain und Heroin: Mutmaßliche Drogendealer in U-Haft

Zwei mutmaßliche Drogendealer im Alter von 25 und 28 Jahren sind nach dem Beschluss eines Ermittlungsrichters wegen des Verdachts auf Rauschgifthandel in mehreren Fällen in Untersuchungshaft genommen worden. Das teilte die Berliner Polizei am Freitag mit. Die Männer waren am Mittwochnachmittag am U-Bahnhof Paradestraße in Tempelhof festgenommen und am Donnerstag auf Antrag der Berliner Staatsanwaltschaft dem Richter vorgeführt worden.

Ihnen wird vorgeworfen, seit Februar in insgesamt acht Fällen in den U-Bahnhöfen Stadtmitte, Französische Straße und Paradestraße mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben. (dpa)

Tötungsdelikt: Eltern finden Leiche ihres Sohnes in der Wohnung

Eltern haben in der gemeinsamen Wohnung am Brunsbüttler Damm in Spandau die Leiche ihres Sohnes entdeckt. Das Ehepaar hatte den 23-Jährigen am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr tot in seinem Zimmer gefunden und den Notruf gewählt, nachdem sie keine Vitalfunktionen feststellten. Eine Besatzung eines Notarztwagens konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Feuerwehrleute riefen daraufhin die Polizei hinzu. Nach Angaben der Polizei besteht aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die 2. Mordkommission übernahm die Ermittlungen zu dem Fall. Eine Obduktion des Leichnams sollte am Freitagmittag die Todesursache klären. Ob und wie der 23-Jährige getötet wurde, wurde bisher noch nicht mitgeteilt. (tc)

Rentner entlarvt falschen Polizeibeamten

Dank eines aufmerksamen Seniors ist am Donnerstagmittag in Heiligensee ein Mann nach einem versuchten Trickbetrug festgenommen worden. Der 71-Jährige hatte davor ab 13 Uhr mehrere Anrufe erhalten, während der sich der Anrufer als Polizist ausgab. Er warnte den Senior vor einem möglichen Einbruch und forderte ihn auf, sein Geld und seinen Schmuck in einer Tasche zu sammeln. Diese sollte dann, so der "Polizist" am Telefon weiter, von einer anderen Person abgeholt werden. Der 71-Jährige roch den Braten sofort und alarmierte die Polizei. Beamte nahmen den 35-jährigen Abholer bei der vermeintlichen Übergabe in der Hennigsdorfer Straße fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

Spandau: Junger Mann leblos gefunden

Wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in Spandau hat die 2. Mordkommission am Donnerstagabend die Ermittlungen übernommen. Gegen 20.30 Uhr fanden die Eltern ihren 23 Jahre alten Sohn in seinem Zimmer der gemeinsam bewohnten Wohnung im Brunsbütteler Damm leblos auf und alarmierten Rettungskräfte. Eine Besatzung eines Notarztwagens konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen und rief die Polizei. Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Eine Obduktion des Leichnams soll heute Mittag durchgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Radfahrer von Pkw erfasst

In der Nacht zum Freitag ist in der Landsberger Allee / Ecke Vulkanstraße ein Radfahrer von einem Pkw erfasst und schwer verletzt worden. Zivilpolizisten leisteten Erste Hilfe bevor er vom Notarzt in eine Klinik transportiert wurde.

Unfallfahrzeug. Foto: Pudwell

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Radfahrer in Begleitung anderer Radfahrer die Straße über den Schutzstreifen für Fußgänger überquert. (BK/Pud)

+++ 23. Juli +++

Versuchter Totschlag an Polizisten: Clan-Mitglied am Flughafen Tegel vor der Ausreise gestoppt

In der Neuköllner Hermannstraße raste im April ein Auto auf einen Polizisten zu - nun haben Bundespolizisten am Flughafen Tegel einen Verdächtigen festgenommen. Der 30-Jährige wurde am Donnerstagvormittag beim Versuch der Ausreise nach Istanbul verhaftet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Demnach erging gegen ihn Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Totschlags und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Tatverdächtige befinde sich in Untersuchungshaft.

Er werde dringend verdächtigt, am 21. April 2020 kurz nach Mitternacht mit hoher Geschwindigkeit gezielt auf den Polizisten zugefahren zu sein und «dabei dessen möglichen Tod zumindest billigend in Kauf genommen zu haben», heißt es in der Mitteilung weiter. Der Beamte habe sich nur mit einem Sprung in Sicherheit bringen können. Anschließend sei der 30-Jährige der Polizei mit 150 Kilometern pro Stunde davongefahren. (dpa)

Auto erfasst Neunjährigen auf Fahrrad - tot!

Ein neunjähriger Junge, der zwischen Schwarzbach und Peickwitz (Oberspreewald-Lausitz) mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst wurde, ist am Mittwoch an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Kind war am Dienstag auf einer Landstraße mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden, als es die Straße überqueren wollte. Mit schwersten Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdner Klinik geflogen. Spezialisten der Dekra wurden zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Zur Auswertung von Spuren wurden Auto und Fahrrad sichergestellt. (dpa)

Mann probiert neu gekauftes Moped aus und verunglückt schwer

Die Freude währte nur kurz: Ein Mann ist am Mittwoch in Fürstenwalde (Oder-Spree) auf der Probefahrt mit seinem neu erworbenen Moped verunglückt. Der 38-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem hat er sich strafrechtlich zu verantworten, denn den Erkenntnissen zufolge trug der Mann während der Fahrt keinen Helm, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte sein Gefährt auch nicht versichert. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. (dpa)

Zwei Drogenhändler in der U-Bahn festgenommen

Nach intensiven Ermittlungen haben Zivilpolizisten am  Mittwochnachmittag zwei Drogendealer in Tempelhof festgenommen. Die Fahnder griffen gegen 15 Uhr am U-Bahnhof Paradestraße zu. Den beiden Männern wird vorgeworfen, seit Februar dieses Jahres in insgesamt acht Fällen in den U-Bahnhöfen Stadtmitte, Französische Straße und Paradestraße mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben. Die dringend Tatverdächtigen im Alter von 25 und 28 Jahren sollen am Donnerstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen überstellt werden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Zwei Männer bei Streit schwer verletzt

In der Nacht zum Donnerstag erlitten zwei Männer bei einer Auseinandersetzung in Tiergarten schwere Verletzungen. Gegen 23.30 Uhr war es zwischen einem 37-Jährigen und einem 27 Jahre alten Mann an der Kreuzung Kluck/Ecke Pohlstraße zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf die Kontrahenten mit abgebrochenen Glasflaschen aufeinander losgingen. Anschließend flüchteten die Männer in entgegengesetzte Richtungen. Polizisten trafen den 27-Jährigen in unmittelbarer Nähe mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper und einer Schnittverletzung am Arm an und versorgten ihn, bis Rettungskräfte ihn in eine Klinik brachten. Lebensgefahr besteht nicht. Der 37-Jährige, der bei der Auseinandersetzung mehrere Schnittverletzungen im Gesicht erlitten hatte, begab sich selbst in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

U6: Pärchen beleidigt Mann rassistisch

Am Mittwochabend hat in Tempelhof eine 34-Jährige in der U6 einen Mann wegen seiner Hautfarbe beleidigt. Ihr 45-jähriger Begleiter soll den Mann außerdem gegen den Oberkörper geschlagen haben, um ihn beiseite zu schubsen. Eine Frau, die die Situation beruhigen wollte, wurde daraufhin von der 34-Jährigen mit der Faust attackiert. Das Pärchen stieg an der Station Paradestraße aus der Bahn, konnte aber von Polizisten in der Nähe entdeckt werden. Bei dem Mann ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von 1,6 Promille, bei der Frau 2,2 Promille. Nach Aufnahme der Personalien konnten die beiden ihren Weg fortsetzen und müssen sich nun wegen Beleidigung und Körperverletzung verantworten. (BK)

Zwei Autos brennen in Berlin

Wieder haben in der Hauptstadt in der Nacht Autos gebrannt. Im Westend ist ein Fahrzeug nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag komplett ausgebrannt. Etwa eine halbe Stunde später, gegen 0.49 Uhr waren Einsatzkräfte in Neu-Hohenschönhausen im Einsatz: Auch dort war ein Pkw in Brand geraten. Verletzt wurde demnach niemand. (dpa)

Polizei stoppt Roller-Fahrer im Tiergartentunnel

Ende einer Rollerfahrt.  Foto: Pudwell

Am Donnerstag gegen 3.20 Uhr sind mehrere Jugendliche dabei beobachtet worden, wie sie mit Miet-Rollern mit 25 Km/h durch den Tiergartentunnel fuhren. Die Polizei konnte konnte die wilde Fahrt an der  Ausfahrt Kreuzberg stoppen. Den Tiergartentunnel dürfen ausschließlich Kraftfahrzeuge befahren, welche eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h überschreiten können. (BK/Pud)

+++ 22. Juli +++

Zwölfjährige stürzt in verlassenem Industriegebäude in die Tiefe

Eine Zwölfjährige ist in einem leerstehenden Industriegebäude in Frankfurt (Oder) mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Sie sei am Mittwochnachmittag in einem verlassenen Gebäude am Winterhafen durch ein Loch im Boden etwa zehn Meter tief gestürzt und habe sich dabei schwer verletzt, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Oderland. Eine Freundin, mit der sie vor Ort gewesen sei, habe die Rettungskräfte alarmiert, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach von einem drei Meter tiefen Fall. Ein Fremdverschulden für den Unfall werde ausgeschlossen, der genaue Unfallhergang ermittelt. Nach der Rettung sei die Zwölfjährige ins Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

Mann mit Hammer schwer am Kopf verletzt

Bei einem brutalen Angriff mit einem Hammer in Spandau hat ein Mann am Dienstagabend schwere Kopfverletzungen erlitten. Zeugen sahen, wie ein Unbekannter aus einem Auto auf einem Parkplatz an der Kreuzung Nauener Straße Ecke Seegefelder Straße auf einen 36-Jährigen auf einem Parkplatz an der Kreuzung Nauener Straße Ecke Seegefelder Straße zuging und dann auf das Opfer einschlug. Anschließend flüchtete der Angreifer mit einer weiteren Person, die im Wagen gewartet hatte, in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Fahrkartenautomat gesprengt - Bargeld erbeutet

Unbekannte Täter haben am Bahnhof in Gransee (Oberhavel) einen Fahrkartenautomaten aufgesprengt und eine vierstellige Summe Bargeld erbeutet. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatten Zeugen den Aufbruch des Automaten am Vortag gemeldet. Vermutlich hätten sich die Täter mehrere Stunden lang im Bereich des Tatorts aufgehalten. Die Sprengung soll dann zwischen Mitternacht und 3 Uhr früh erfolgt sein. Alleine der Sachschaden werde auf etwa 20 000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

In Johannisthal ins Stauende gefahren: zwei Verletzte

Dieser Überholvorgang endete mit mehr einem Schrecken: zwei Verletzte und drei zerstörte Autos sind die Bilanz eines Auffahrunfalls in Johannisthal. Ein 23-Jähriger war am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr mit seinem VW Polo im rechten Fahrstreifen der BAB 113 in Richtung Schönefeld unterwegs. Nach einem Überholvorgang ordnete er sich zwischen den Anschlussstellen Johannistahler Chaussee und Stubenrauchstraße wieder in den rechten Fahrstreifen ein, da die anderen beiden Spuren gesperrt waren. Dabei fuhr er auf das letzte Auto, ein Toyota, eines sich gebildeten Staus auf. Der Toyota wurde gegen die Leitplanke geschleudert. Der VW fuhr weiter gegen einen Mercedes. Alle drei Fahrzeuge wurden bei dem Verkehrsunfall erheblich beschädigt. Der 23-Jährige VW-Fahrer und der 48-jährige Toyota-Fahrer kamen zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser, der 22-jährige Fahrer des Mercedes brauchte nicht behandelt werden. (BK)

Tegel: Motorrad nach Verkehrsunfall außer Betrieb genommen

Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Ein Harley-Davidson-Fahrer büste bei einem Unfall in Tegel nicht nur seine Gesundheit, sondern auch sein Motorrad ein – wegen eines deutlich überschrittenen TÜV-Termins. An der Einmündung Waidmannsluster Damm Ecke Buddestraße kam der 61-jährige Motorrad-Fahrer mit seiner Maschine ins Rutschen und stürzte auf die Fahrbahn, nachdem er wegen eines Radfahrers abrupt bremsen musste. Zu einer Kollision kam es dennoch. Dabei erlitt der Fahrradfahrer Verletzungen am Kopf und der Motorradfahrer an der Hand sowie am Bein. Beide Männer wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Termin zur Hauptuntersuchung bei dem Krad im September 2018 gewesen wäre, weshalb sie das Fahrzeug stilllegten. (BK)

Mitte: Zwei vermisste Mädchen entdeckt - Polizisten attackiert

Eine Zwölfjährige gegen 23.20 Uhr in der Rathausstraße? Das Kind war als vermisst gemeldet. Als zwei Polizeibeamte das Mädchen am Dienstagabend in Obhut nehmen wollten, traten zwei junge Frauen auf die Polizistin und ihren Kollegen ein. Die Einsatzkräfte wurden leicht verletzt, konnten aber weiter arbeiten. Während die Zwölfjährige letztlich zurück in ihre Wohneinrichtung in Brandenburg gebracht werden konnte, kam die 19-Jährige zur erkennungsdienstlichen Behandlung und konnte anschließend das Polizeigewahrsam verlassen. Ihre 16 Jahre alte Komplizin war ebenfalls als vermisst gemeldet, wurde aber wegen ihres labilen Zustandes zunächst stationär in die jugendpsychiatrische Abteilung eines Krankenhauses aufgenommen. (BK)

Spandau: Mehrere Fahrzeuge angezündet

In Hakenfelde haben drei Fahrzeuge und ein Baucontainer gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, hat ein Passant Feuer auf einem umzäunten Parkplatz in der Streitstraße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Noch bevor diese den Brand an einem Transporter löschen konnte, griffen die Flammen auf weitere Fahrzeuge über. Auch ein Baucontainer wurde durch die Hitzestrahlung beschädigt. Während des Einsatzes stellten die Einsatzkräfte in etwa fünf Metern Entfernung an einem Audi einen glimmenden Reifen fest. (BK)

Mitte: Fahrraddieb festgenommen

In der Nacht zu Mittwoch haben Polizisten einen Fahrraddieb festnehmen können. Ein Passant hatte den Verdächtigen in der Triftstraße in Berlin-Mitte dabei beobachtet, wie er sich mit einer Flex an einem Fahrradschloss zu schaffen machte. Die Beamten konnten den Mann aufspüren und festnehmen. (BK)

Lichtenberg: Frau bedroht Polizisten mit Messer

Eine Bewohnerin einer Flüchtlingsunterkunft in Lichtenberg hat am Abend erst randaliert, dann einige Fahrradreifen aufgestochen. Als Beamte der Polizei eintrafen, bedrohte die 31-Jährige diese mit einem Messer. Die Frau hat gedroht, sich und ihre drei Kinder umzubringen. Die drei Mädchen, sieben und 14 Jahre alt sowie ein sieben Monate alter Säugling, wurden in die Obhut des Jugendamtes genommen. Verletzt wurde niemand. (BK)

Mit Polizeiauto fahrlässig Unfall verursacht? Beamter vor Gericht

Einem Polizeibeamten wird nach einem Verkehrsunfall in Berlin-Neukölln mit Verletzten am Mittwoch (9.00 Uhr) der Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten gemacht. Der 26-Jährige soll bei einer Einsatzfahrt im November 2018 fahrlässig einen Zusammenstoß mit einem Auto verursacht haben. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn sei der Beamte mit einer Geschwindigkeit von etwa 89 Kilometern pro Stunde in eine Kreuzung eingefahren, ohne darauf zu achten, ob die anderen Verkehrsteilnehmer ihn bemerkt hatten. Trotz Gefahrenbremsung sei es zur Kollision mit einem bei Grün in die Kreuzung einfahrenden Auto gekommen. Dessen Fahrerin sowie eine Passantin seien verletzt worden. (dpa)

+++ 21. Juli +++

Verdacht des Drogenbesitzes: Polizisten vom Dienst freigestellt

Wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln führen Polizei Berlin und Staatsanwaltschaft Berlin derzeit Ermittlungen. Wie die Polizei mitteilte, sind zwei Berliner Polizeibeamte betroffen. Es besteht der Verdacht, dass die beiden Polizeibeamten während ihres Dienstes auf einer Wache Betäubungsmittel besessen und konsumiert haben. Unter Einbindung eines Ermittlungsrichters führten Einsatzkräfte der Polizei Berlin gestern Durchsuchungen der Privatwohnungen und der Arbeitsplätze durch. Es wurden betäubungsmittelsuspekte Substanzen in den Wohnungen aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Polizisten wurden vorerst vom Dienst freigestellt. Die Auswertung der Beweismittel sowie die polizeilichen Untersuchungen dauern an. (BK)

Bußgeldstelle-Mitarbeiter unter Verdacht der Datenvernichtung

Ein Mitarbeiter der Bußgeldstelle steht im Verdacht, Geschwindigkeitsmessprotokolle vernichtet und zugehörige Daten gelöscht zu haben, wie die Polizei mitteilte. Im Rahmen einer regelmäßigen Qualitätsprüfung und -sicherung hatten Mitarbeitende in der vergangenen Woche die Unregelmäßigkeiten festgestellt und erstatteten gestern eine Strafanzeige bei einem Polizeiabschnitt. Die Ermittlungen gegen den Tarifbeschäftigten werden wegen des Verdachts der Datenveränderung im Amt vom einem Fachkommissariat für Polizeidelikte beim Landeskriminalamt Berlin geführt. Anhalte für eine Motivation zur Bereicherung oder Verdunkelung ließen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen. Der Mitarbeiter wurde von seinen Aufgaben freigestellt. (BK)

Hitlergruß, Beleidigungen, Exhibitionismus: Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

In mehreren Fällen rechtsextremistischer und rassistischer Übergriffe ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. In einer Grünanlage an der Wilhelmstraße in Mitte streckte ein Mann am Montagnachmittag vor den Augen von Polizeibeamten den rechten Arm aus. In Richtung einer von ihm augenscheinlich als ausländisch wahrgenommenen Familie rief der Mann „Heil Hitler“ rief. Während die Familie ihren Weg fortsetzte, nahmen die Einsatzkräfte den 52-Jährigen fest, brachten ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung ins Gewahrsam und fertigten eine Strafanzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Ebenfalls am Montagnachmittag manipulierte am Steinhellenweg in Mariendorf vor einer Passantin ein Mann an seinen Genitalien. Als sich die 34-Jährige entfernte, äußerte er sich ihr gegenüber volksverhetzend. Alarmierte Polizeikräfte konnten den Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Der 50-Jährige, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,3 Promille gemessen wurde, musste sich im Polizeigewahrsam einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme unterziehen und sieht nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung und exhibitionistischer Handlungen entgegen.

In einem Bus der Linie X10 beleidigte ein Mann am Montagnachmittag einen 30-jährigen Fahrgast wegen seiner Hautfarbe. Der Busfahrer alarmierte die Polizei zur Haltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg. Nach Aufnahme seiner Personalien konnte der 49-Jährige seinen Weg fortsetzen und muss sich nun wegen Beleidigung verantworten. (BK)

Feuer in Mietergarage - Unterbringung für Bewohner gesucht

Nach dem Brand in der Garage eines Wohnhauses in Berlin-Britz hat das Bezirksamt Neukölln um Hilfe bei der Unterbringung der Bewohner gebeten. „Sollten Sie die Möglichkeit haben, eine Wohnung oder eine Ferienwohnung zur Überbrückung oder auch dauerhaft anbieten zu können, können Sie sich gern an das Bezirksamt wenden“, wandte sich die Behörde am Dienstag an Bürger. Auch Dinge des täglichen Bedarfs, Kleidung und Spielzeug würden benötigt. Unter den Bewohnern seien viele Familien mit Kindern.

In der Nacht zu vergangenem Montag (13. Juli) hatten in der offenen Garage acht Autos und zwei Mopeds gebrannt. Am Donnerstag musste das Mietshaus in der Jahnstraße Ecke Buschkrugallee geräumt werden, weil die Standsicherheit nicht gewährleistet werden konnte, wie ein Sprecher des Bezirksamtes sagte. Viele der 120 Bewohner hätten vor der Evakuierung nicht in ihre Wohnung zurückkehren können. Wann das Gebäude wieder betreten werden könne, ließe sich zurzeit nicht sagen, sagte der Sprecher. Momentan liefen Sicherungsarbeiten.

Die Polizei nahm am Freitag einen 32 Jahre alten Verdächtigen fest. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen ihn. Am Samstag wurde er den Justizbehörden überstellt. (dpa)

Aggro-Pitbull beißt Hund und Passant, Zeuge verprügelt Herrchen

Zu einem turbulenten Vorfall mit zwei Hunden ist es am Montagabend in Alt-Treptow gekommen. Laut Polizei hatte sich der Pitbull-Mix eines 36-Jährigen an der Elsenstraße Ecke Heidelberger Straße losgerissen und den Terrier-Mix einer 37-Jährigen gebissen. Darüber entbrannte ein Streit der beiden Hundebesitzer sowie weiteren Passanten. Dabei biss der Pitbull einem 38-Jährigen in den Arm. Ein bis dahin Unbeteiligter schlug nun dem Hundebesitzer mit einer Holzlatte ins Gesicht. Anschließend entkam er unerkannt. Beide Männer wurden leicht verletzt, lehnten aber die vom Rettungsdienst angebotene medizinische Versorgung im Krankenhaus ab. Eine Atemalkoholmessung bei dem 36-Jährigen ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Die alarmierten Einsatzkräfte fertigten nach Aufnahme der Personalien Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzungen. (BK)

Kind mit Fahrrad wird von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Ein Kind ist auf einer Landstraße im Kreis Oberspreewald-Lausitz mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der 9-Jährige habe am Dienstag zwischen Schwarzbach und Peickwitz die Straße überqueren wollen und sei dabei von dem Fahrzeug erfasst worden, teilte die Polizei mit. Mit schwersten Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdener Klinik geflogen. Spezialisten der Dekra wurden zur Unfallaufnahme hinzugezogen, die zunächst andauerte. Zur Auswertung von Spuren wurden Auto und Fahrrad sichergestellt. (dpa)

Chlorgas aus Schwimmbad ausgetreten

In einem Schwimmbad in Berlin-Wedding ist am Dienstagabend Chlorgas aus Druckgasbehältern entwichen. 60 Feuerwehrleute waren vor Ort, um die Havarie zu beheben und die betroffenen Bereiche zu entlüften. (BK)

Autoreifen in Flammen

Anwohner haben am frühen Dienstag den brennenden Reifen eines Transporters in Neukölln. Die Zeugen bemerkten gegen 3.45 Uhr die Flammen an dem in der Warthestraße geparkten Fahrzeug, das auf ein Wohnungsunternehmen zugelassen ist. Mit Wasser aus Eimern konnten sie den Brand bekämpfen. Da eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen übernommen. (BK)

Rambo-Raser in Wedding gestoppt

Fast 100 km/h in der 30er-Zone: Auf den Raser, den die Polizei am Montag in Wedding aus dem Verkehr gezogen hat, kommt eine dicke Rechnung zu. Ihn erwarten 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie 3 Monate Fahrverbot. (BK)