Gemeinsame Streife der deutsch-polnischen Polizei. Foto: imago images/Stefano Nostitz

Mit einem Großeinsatz ist die Polizei in Südbrandenburg gegen grenzübergreifenden Autodiebstahl vorgegangen. Schwerpunkt war die B15 Richtung Polen. Zwei Fahrzeuge seien sichergestellt und ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen worden, teilte ein Sprecher mit. Insgesamt wurden demnach vier Strafanzeigen erstattet, darunter wegen Verstoßes gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz.

200 Polizisten unter Leitung des Landeskriminalamtes waren im Einsatz, darunter Beamte aus Berlin und Bereitschaftspolizisten. Kontrollen wurden unter anderem auch in Forst, Guben und Schlacksdorf im Spree-Neiße-Kreis durchgeführt, hieß es. Zudem kontrollierte der polnische Grenzschutz in Absprache mit den deutschen Kollegen Autofahrer auf polnischem Grenzgebiet.

So wurde auf der A15 offiziellen Angaben zufolge ein zur Fahndung ausgeschriebenes Auto gestoppt und ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des Autos fanden Polizisten einen Schlagring. Gegen den Mann werde nun unter anderem wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt so die Behörde. Bei Attawasch (Spree-Neiße) soll sich ein Autofahrer der Kontrolle entzogen haben. Die Polizei fand das Fahrzeug wenig später in einem nahen Waldstück und stellte es sicher, der Tatverdächige konnte zunächst flüchten. Die Ermittlungen dauerten an.