Nach fast einer Stunde wurde der Flüchtige aus dem eiskalten Wasser des Teichs im Görlitzer Park gezogen. Morris Pudwell

Großes Drama am Görlitzer Park: Auf der Flucht vor der Polizei ist ein junger Mann vermutlich versehentlich ins Wasser gefallen. Die Feuerwehr und ein Hubschrauber kamen zu Hilfe. Nach fast einer Stunde suchen wurde der Flüchtige schließlich nicht ansprechbar aus dem Teich gezogen, der bibberkalte 2 Grad kalt war. Nun wird er im Krankenhaus behandelt.

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Was war passiert? Gegen 20.40 Uhr betraten am Freitagabend mehrere Beamte der Berliner Polizei von der Görlitzer Straße aus den südlichen Teil des Görlitzer Parks. Just in diesem Moment bemerkte ein dunkelhäutiger Mann die Polizisten und nahm sofort Reißaus. Er rannte vom Eingang des Parks völlig kopflos in Richtung des Görlitzer-Park-Teichs. Und plötzlich war er weg. Die ihm nacheilenden Beamten konnten nur noch ein Geräusch vernehmen, als würde etwas ins Wasser gefallen sein – oder eben gesprungen.

Flüchtiger im „Görli“ nach knapp einer Stunde gefunden

Sofort umstellten die Beamten den nur 20 bis 40 Zentimeter tiefen, dafür aber 2800 Quadratmeter großen Teich. Das Wasser hatte eine Bibber-Temperatur von nur 2 Grad. Wie flach das Gewässer war, wussten die Beamten nicht. So wurde die Berliner Feuerwehr und der Hubschrauber der Berliner Polizei „Pirol Berlin“ mit Wärmebildkamera angefordert.

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Beamten durchsuchen am Unfallort die Sachen des Flüchtigen, der zuvor aus einem eiskalten Teich gerettet wurde. Morris Pudwell

Gegen 21.30 Uhr, fast eine Stunde nachdem der Mann ins Wasser gefallen war, wurde er endlich entdeckt. Der Mann war nicht ansprechbar. Sofort wurde er ans Ufer gebracht und durch Rettungskräfte erstversorgt. Gute 15 Minuten dauerte es, bis der Patient transportfähig war. Anschließend kam er stark unterkühlt in ein Krankenhaus.

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Warum der Mann plötzlich flüchtete, wird gegenwärtig ermittelt. Dass er diese Flucht fast mit dem Leben bezahlt hätte, hätte er sich wohl auch nicht träumen lassen.