Der S-Bahnhof Berlin-Schöneweide imago

Auf frischer Tat haben Beamte der Bundespolizei am Montagabend einen mutmaßlichen Sexualstraftäter beim Versuch gefasst, eine Frau in der Nähe eines Einkaufszentrums am S-Bahnhof Berlin-Schöneweide zu vergewaltigen. Bundespolizisten nahmen den 24-Jährigen nach einem Zeugenhinweis vorläufig fest.

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Ein Zeuge hatte eine Streife der Bundespolizei über ein Sexualdelikt vor einem nahegelegenen Schnellrestaurant informiert. Die Einsatzkräfte rannten sofort zum Ort des Geschehens. Dort sahen sie, wie ein Mann auf einer Frau lag. Die 29-Jährige machte deutlich, dass sie das Vorgehen des Mannes ablehnte und er weitere Handlungen unterlassen sollte. Als die Streife beide Personen trennte, griff der 24-jährige deutsche Staatsangehörige die Beamten unvermittelt mit Fußtritten und Schlägen an. Daraufhin setzten diese ein Reizgas ein und fesselten ihn am Boden. 

24-Jähriger Deutscher einschlägig polizeibekannt

Die hinzugerufenen Rettungskräfte spülten dem Deutschen die Augen aus. Die 29-Jährige lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Zwei Bundespolizisten erlitten leichte Verletzungen bei der Festnahme des Mannes.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Beleidigung gegen den einschlägig polizeibekannten 24-Jährigen ein.

Die weiteren Ermittlungen zum Sexualdelikt werden zuständigkeitshalber durch die Polizei Berlin geführt. Der 24-Jährige kam zur weiteren Bearbeitung des Falls in das Zentralgewahrsam der Polizei Berlin.