Polizei im Einsatz. 
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+++20. April+++

Ein Toter und drei Verletzte bei Auffahrunfall auf Autobahn 13

Bei einem Auffahrunfall mit drei Lastwagen auf der A13 bei Mittenwalde (Dahme-Spreewald) ist ein Mann getötet worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen kollidierten an der Anschlussstelle Mittenwalde in Fahrtrichtung Berlin drei LKW. Ein 54-jähriger Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Zwei weitere Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Durch herumfliegende Trümmerteile wurde ein Kleintransporter beschädigt, dessen 33-jähriger Fahrer ebenfalls verletzt wurde. Wegen Bergungsarbeiten musste die A13 bis Dienstagmittag gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden. Die Untersuchungen zu den genauen Umständen des Unfalls haben ein Gutachter und die Kriminalpolizei übernommen. (dpa)

Corona-Teststelle geht in Flammen auf

In der Nacht zu Dienstag ist in Marzahn ein Zelt, das als Corona-Teststelle dient, bei einem Brand beschädigt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den vor einer Apotheke in der Havemannstraße aufgestellten Pavillon. Das Feuer beschädigte die Seitenwände. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird ermittelt, ob es sich bei dem Vorfall um Brandstiftung handelte. Zunächst gebe es noch keine Anhaltspunkte für eine politische Motivation, dies sei aber Bestandteil der Ermittlungen, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen werden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamts geführt.(BK/AFP)

Radler knallt gegen Abgrenzungsmauer: Schädel gebrochen

Ein Radfahrer ist am späten Montagabend in Berlin-Schöneberg gestürzt und hat sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Laut Polizei war der 43-Jährige auf dem Radweg des Hans-Baluschek-Parks gegen eine etwa 50 cm hohe Abgrenzungsmauer zu einer Grünfläche gestoßen. Der Fahrradfahrer stürzte und verletzte sich dabei schwer am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzte in ein Krankenhaus, wo eine Schädelfraktur festgestellt wurde. Der 43-Jährige wird intensivmedizinisch betreut. Sein Gesundheitszustand gilt als stabil. (BK)

Mord in Moabit: Polizei Berlin fahndet nach bekanntem Tatverdächtigen 

Am Montag wurde im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Huttenstraße in Moabit eine Leiche gefunden. Es handelt sich nach Angaben der Ermittler um einen 57-jährigen Mann. Der Leichnam wies schwere Kopfverletzungen auf. Ein dringend tatverdächtiger Mann ist der Polizei namentlich bekannt. Er befindet sich mit Stand Dienstmorgen gegenwärtig auf der Flucht.

Der Gesuchte und das Opfer kennen sich. Erst kürzlich habe der nun Gesuchten sein Opfer krankenhausreif geschlagen und mit dem Tode bedroht, hieß es von Ermittlern vor Ort. In welchem Verhältnis die beiden Männer genau standen und warum es zu dieser Tat kam, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Mordkommission und Kriminaltechniker waren bis spät in die Nacht in der Wohnung des Opfers mit der Spurensicherung beschäftigt. Der Mörder soll nach Angaben der Polizei Berlin gewaltsam in die Wohnung in der Huttenstraße eingedrungen sein. Die Tür wurde nach derzeitiger Spurenlage offenbar aufgebrochen.

Polizei vermutet Brandstiftung nach Autobrand in Berlin-Neukölln

Nach dem Brand zweier Autos in Berlin-Neukölln ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Die im Mittelweg geparkten Autos seien in der Nacht zu Dienstag vollständig ausgebrannt, teilte die Polizei mit. Ein nebenstehender Transporter sei ebenfalls durch das Feuer beschädigt worden. Verletzt wurde niemand, hieß es. (dpa)

Brandenburg: Mann will Tresor von totem Verwandten öffnen – Explosion!

Beim Versuch, den Stahlschrank eines gestorbenen Verwandten zu öffnen, hat ein 49-Jähriger eine Explosion in Oderberg (Landkreis Barnim) verursacht. Der Mann sei am Sonntagvormittag bei dem Unglück in einer Wohnung schwer verletzt worden, teilte die Polizeidirektion Ost am Montag mit. Der Mann kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Auch eine 44-jährige Frau, die sich mit in der Wohnung befand, wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei und Rettungskräfte waren von Anwohnern alarmiert worden. Kriminalisten ermitteln den Hergang des Geschehens. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich um einen Tresor. Der 49-Jährige hatte versucht, ihn mit einer Flex zu öffnen.

+++19. April+++

Berlin-Mitte: Mann liegt schwer verletzt in Wohnung – Mordkommission ermittelt

Ein 56 Jahre alter Mann ist in Berlin-Mitte Opfer eines Verbrechens geworden. Der Mieter eines Mehrfamilienhauses in der Neuen Schönhauser Straße wurde am Montagmorgen mit lebensbedrohlichen Verletzungen in einer Wohnung gefunden. Ein Nachbar hatte um 6.50 Uhr Einbruchsspuren an der Tür entdeckt, teilte die Polizei mit. Als er der Sache nachging, fand er den Schwerverletzten am Boden liegend in einem Zimmer. Er alarmierte die Feuerwehr, die den Mieter in ein Krankenhaus brachte, wo er nach Angaben der Polizei notoperiert wurde.

Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Berlin hatten daraufhin umgehend die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen. Kriminaltechniker sicherten den ganzen Vormittag Beweismittel in der Wohnung. Zeugen in dem Haus wurden befragt. Ob es etwas aus der Wohnung gestohlen wurde, war zunächst unklar. Der Mann hatte allein in der Wohnung gelebt, sagte eine Polizeisprecherin der Berliner Zeitung. Möglichweise hatte er einen Einbrecher überrascht.

In Brandenburg gestohlener Container bei Stralsund wieder aufgetaucht

Unbekannte haben einen kompletten Schiffscontainer mit Baumaschinen an der Autobahn 10 in Brandenburg gestohlen und in Trinwillershagen (Vorpommern-Rügen) abgestellt. Wie die Polizei am Montag in Stralsund mitteilte, hat der Baucontainer, in dem vier Maschinen waren, einen Wert von 150.000 bis 200.000 Euro. Der Diebstahl war am Freitag bemerkt worden. Die Polizei konnte - zum Glück der Besitzer – länderübergreifend ein GPS-Signal nachverfolgen und das Diebesgut auf einem weitläufigen Gelände in dem Dorf bei Stralsund finden.

Die rechtmäßigen Besitzer hätten ihre Maschinen inzwischen wieder in Besitz nehmen können, hieß es. Wer den Container dorthin gebracht hat und wie dies möglich war, sei bisher aber unklar. Das Gelände, wo der Container zwischengelagert war, werde von mehreren Firmen genutzt und sei frei zugänglich. Die Entfernung von Potsdam bis zum Fundort beträgt etwa 300 Kilometer.

Autos in Hellersdorf aufgebrochen: Polizei nimmt vier Männer fest

Die Polizei hat in Berlin-Hellersdorf vier Männer festgenommen, die in der Nacht zu Montag versucht haben sollen, mehrere Autos aufzubrechen. Ein Anwohner hatte um kurz nach Mitternacht die Polizei alarmiert, nachdem er die Verdächtigen dabei beobachtet hatte, wie sie sich auf einem Parkplatz an einem Transporter zu schaffen machten. Wie die Polizei mitteilte, flüchteten die mutmaßlichen Diebe kurz darauf in zwei Fahrzeugen.

Alarmierte Polozisten konnten die beiden von Zeugen beschriebenen Autos auf der Landsberger Chaussee stoppen. In den Fahrzeugen saßen nach Angaben der Polizei vier Männer im Alter von 23, 26, 28 und 31 Jahren. Einer der beiden Autofahrer, ein 23-Jähriger, hatte keinen Führerschein. In einem Kofferraum fanden die Beamten hochwertige Werkzeuge, die aus einem Fahrzeug stammten, das kurz zuvor in der Nossener Straße aufgebrochen worden war.

Zudem stellten die Einsatzkräfte in der Nähe noch weitere Autos fest, in die versucht worden war einzubrechen. Alle vier Männer wurden vorläufig festgenommen und der Kriminalpolizei übergeben. Das Quartett muss sich nun wegen Diebstahls und mehrerer versuchter Diebstähle aus Kraftfahrzeugen verantworten.

Feuer in Wohnhaus: Polizei Berlin nimmt 12- und 15-Jährigen fest

Im Spandauer Ortsteil Staaken haben Rettungskräfte in der Nacht zu Montag ein Mehrfamilienhaus evakuiert. Offenbar hatten Brandstifter in den Kellerräumen Feuer gelegt. Der Besucher eines Mieters hatte nach Angaben der Polizei um kurz nach 23 Uhr gesehen, wie Flammen aus einem Kellerfenster schlugen. Der Mann alarmierte die Feuerwehr, kurz darauf zogen giftige Rauchgase durch das Treppenhaus.

„Aufgrund der starken Rauchentwicklung haben die Rettungskräfte das Wohnhaus evakuiert“, erklärte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung. 20 Bewohner, darunter Kinder, wurden laut Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Zwölf von ihnen erlitten trotz der schnellen Rettung leichte Rauchgasvergiftungen, die von Sanitätern der Feuerwehr vor Ort behandelt wurden. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Zwei Kellerverschläge brannten der Polizei zufolge komplett aus.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus. In Tatortnähe wurden ein 12- und 15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Polizisten streiften ihnen Tüten über die Hände, um später die Haut auf mögliche Spuren untersuchen zu können. Die beiden sollen sich verdächtig verhalten haben, hieß es. Außerdem hatten sie Gegenstände dabei, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten.

Ermittler prüfen nun, ob die beiden Minderjährigen auch für einen weiteren Brand in der Nähe verantwortlich sind. Etwa eine halbe Stunde vor dem Kellerbrand hatte es in einem 17-geschossigen Hochhaus am Magistratsweg gebrannt. Im dritten Obergeschoss hatte eine Bettgestellt gebrannt - es war offenbar ebenfalls angezündet worden.

Die beiden Jungs kamen auf eine Polizeiwache, wo sie vernommen wurden. Anschließend wurden sie ihren Eltern übergeben. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Spandau: Zwei Autos und ein Anbau in Flammen 

 Im Berliner Bezirk Spandau haben in der Nacht zwei Autos sowie der Anbau eines Wohngebäudes gebrannt. Bei dem Feuer in der Jagowstraße sei jedoch niemand verletzt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Sie konnte zunächst keine weiteren Angaben zum Brand und dessen Ursache machen.

+++ 18. April +++

Köpenick: Zündler setzen Mercedes in Vollbrand

Die Berliner Feuerwehr hat in der Nacht zu Sonntag das Feuer an drei brennenden Fahrzeugen in Köpenick gelöscht. Gegen 1 Uhr wurde sie laut ersten Erkenntnissen in die Ortolfstraße im Ortsteil Altglienicke gerufen.

Dort schlugen Flammen aus drei Fahrzeugen – eine Mercedes V-Klasse habe schon in Vollbrand gestanden. Ein Kleinwagen konnte zügig gelöscht werden, bei der V-Klasse dauerte das Löschen sehr viel länger. Auslaufender Treibstoff ließ den Brand an dem Van immer wieder aufflammen.

Nach knapp 45 Minuten hatten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle unter Kontrolle. Die Berliner Polizei gehe von Brandstiftung aus, war zu hören, da zwei der Fahrzeuge knapp 25 Meter voneinander entfernt geparkt waren.

+++ 17. April +++

Weißensee: Mann gesteht Tötungsdelikt – Festnahme!

Ein Mann ist Samstagfrüh auf der Polizeiwache in Berlin Weißensee erschienen. Wie die Behörde mitteilte, gab der 57-Jährige an, einen Gleichaltrigen umgebracht zu haben. Als die Einsatzkräfte in der besagten Wohnung in der Neumagener Straße nachsahen, fanden sie den Toten. Sie übergaben den Festgenommenen der Kriminalpolizei, heißt es.

Die Ermittlungen der Mordkommission zu den Hintergründen dauern an.

Köpenick: Wohnung brennt aus – Frau schwerverletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Köpenick ist in der Nacht zu Samstag eine Frau schwer verletzt worden. In der Wohnung der Frau hätten Einrichtungsgegenstände gebrannt, teilte die Feuerwehr mit. Die Verletzte wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, waren 46 Einsatzkräfte vor Ort. Wie es zu dem Brand kam, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Auch in Wilmersdorf hat es in einer Wohnung in der Nacht zu Samstag gebrannt. Dies teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Demnach wurden die Einsatzkräfte zu einem Brand in der Konstanzer Straße gerufen. Offenbar hatten auch hier Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. Eine Person wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist noch unklar.

+++16. April+++

Kurioser Diebstahl: Riesiger Seecontainer verschwindet von Baustelle

Unbekannte haben einen riesigen Container von einer Autobahnbaustelle zwischen Leest und Potsdam-Nord gestohlen. Ein Mitarbeiter einer Baufirma, der den mehrere Tonnen schweren Stahlkoloss abholen wollte, hatte nach Angaben der Brandenburger Polizei den Diebstahl am Freitagmorgen bemerkt und den Notruf gewählt.

In dem sogenannten ISO-Container, der das Befördern, Lagern und Entladen von Gütern ermöglicht, befanden sich nach Angaben der Polizei hochwertige Zubehörteile für Bagger. Der Container sei zuletzt am vergangenen Sonntag, dem 11. April, auf der Baustelle gesehen worden. Der entstandene Schaden sei immens, sagte eine Sprecherin der Berliner Zeitung. Er soll sich laut Schätzungen auf rund 150.000 Euro belaufen.

Wie ein so großer Container, der auch für den Handel auf Schiffen genutzt wird, unbemerkt verschwinden konnte, gibt der Polizei noch Rätsel auf. Ermittler gehen davon aus, dass das Teil zwischen Sonntag und Mittwochmorgen von Dieben verladen wurde. Dafür müssen die Täter einen großen Lkw dabei gehabt haben.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die in diesem Zeitraum das Aufladen des Containers auf der Autobahnbaustelle beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 0331 5508 0 entgegen.

Sekundenschlaf? Drei Schwerverletzte in Potsdam-Mittelmark

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen Ziesar (Kreis Potsdam-Mittelmark) und Wollin sind fünf Menschen verletzt worden. Drei von ihnen kamen am Donnerstagabend schwer verletzt zur stationären Behandlung in Krankenhäuser, wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelte es sich um einen Auffahrunfall in Fahrtrichtung Potsdam: Der 31 Jahre alte Fahrer eines Kleinlasttransporters fuhr möglicherweise aufgrund körperlicher Ermüdungserscheinungen auf ein Auto auf. Der 31-Jährige und seine beiden 26 und 29 Jahre alten Beifahrer wurden schwer verletzt. Die Insassen in dem Auto wurden leicht verletzt und ambulant behandelt.

Nach Angaben der Polizei war die Autobahn für etwa 45 Minuten in Richtung Potsdam gesperrt, danach konnte zunächst der linke Fahrstreifen und in der Nacht auch die komplette Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

+++15. April+++

Spandau: Rollstuhlfahrer von Sattelzug überrollt – Not-OP!

Ein Rollstuhlfahrer ist am Mittwochvormittag in Spandau von einem Sattelschlepper überrollt und lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei wollte der 55-jährige Lkw-Fahrer mit dem Sattelzug von der Klosterstraße rechts in die Ruhlebener Straße abbiegen. Dabei erfasste er den in gleicher Richtung fahrenden 82-Jährigen, der mit seinem Elektrorollstuhl den Fußgängerüberweg überquerte. Der Senior wurde überrollt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen am Kopf und am Rumpf. Der Schwerverletzte wurde unter Einsatz eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus gebracht und wurde sofort operiert.

Schwarzfahrer beleidigt Kontrolleure fremdenfeindlich

Ohne Fahrschein unterwegs, aber dafür mit rassistischen Beleidigungen auf der Lippe: Mit einem solchen Schwarzfahrer hatten es zwei Fahrkartenkontrolleure der Berliner Verkehrsbetriebe am Mittwochnachmittag in Mitte zu tun. Die beiden Männer und ihr Kollege überprüften den Fahrgast im U-Bahnhof Schillingstraße, weil dieser ohne gültigen Fahrausweis unterwegs war. Während der Kontrolle beleidigte der 56-Jährige die beiden Bediensteten aufgrund der Maßnahme und ihres Aussehens. Der dritte Angestellte im Alter von 29 Jahren unterstützte dann seine beiden 36- und 25-jährigen Kollegen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei. Nach Feststellung seiner Personalien konnte der Fahrgast seinen Weg zu Fuß fortsetzen und muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.

Porsche rast über die A 100 – bis es kracht: Vollsperrung, zwei Schwerverletzte!

Nach einem schweren Verkehrsunfall ist die A 100 ab der Ausfahrt Alboinstraße Richtung Norden seit Donnerstag, 1 Uhr gesperrt. Aufgrund dessen kommt es am Morgen zu Staus und Verkehrsbehinderungen. Wie die Polizei Berlin mitteilt, ist ein Porsche mit einem anderen Auto in der Nacht zu Donnerstag auf der A 100 zusammengestoßen.

Der 37-jährige Porschefahrer und der 36-jährige Fahrer des anderen Fahrzeugs wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten umgehende in die Klinik gebracht werden. Ursache des Unfalls soll nach ersten Erkenntnissen überhöhte Geschwindigkeit des Porsche gewesen sein. Beide Fahrer haben sich nicht gekannt, so eine Polizeisprecherin. Die Ermittlungen dauern an.

Razzia wegen Auto-Brandstiftungen in Berlin-Neukölln

Bei einer Razzia haben am Donnerstagmorgen rund 100 Beamte der Berliner Polizei zwei Wohnungen im Bezirk Neukölln durchsucht. Mit der Aktion in der Wildenbruchstraße und der Sonnenallee sollten Beweise zu vorsätzlichen Brandstiftungen von Fahrzeugen gesichert werden, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei. Verdächtig seien zwei Männer im Alter von 30 und 43 Jahren. Haftbefehle seien nicht ergangen. Zur Frage, ob es sich dabei um Mitglieder einer Großfamilie handelt, äußerte sich die Sprecherin nicht. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet. Bei den Fällen gehe es um 18 Brände an Autos und einem Lastwagen seit Dezember 2020 an elf verschiedenen Tatorten. (dpa)

+++14. April+++

Vermisste 15-Jährige aus der Prignitz tot in Berlin aufgefunden

Eine seit etwa einem Monat vermisste 15-Jährige aus Pritzwalk (Prignitz) ist tot. Das Mädchen wurde leblos in einem Berliner Gewässer aufgefunden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Todesursache sei noch unklar. Erste Erkenntnisse erbrachten, dass es keine Hinweise auf eine äußere Gewalteinwirkung oder ein Fremdeinwirken gibt. Über eine Obduktion soll noch entschieden werden, wie es weiter hieß.

Zuletzt hatte die Polizei am Sonntag mitgeteilt, die Spur des Mädchens habe sich in Berlin verloren, wo die 15-Jährige gemeinsam mit einer Freundin die Nacht verbracht haben soll. Die Polizei hatte die Bevölkerung bei der Suche um Unterstützung gebeten. Die 15-Jährige befand sich nach Polizeiangaben in psychiatrischer Behandlung. (dpa)

Berliner Senior prallt mit Auto gegen Bäume und wird schwer verletzt

Ein 83-jähriger Autofahrer aus Berlin ist bei einem Unfall an der Landesgrenze von Mecklenburg zu Brandenburg schwer verletzt worden. Wie eine Polizeisprecherin sagte, kam der Wagen des Seniors am Mittwochmorgen bei Buschhof (Mecklenburgische Seenplatte) von der Straße ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der Rentner musste per Hubschrauber in eine Klinik geflogen, der schwer beschädigte Wagen geborgen werden. Die genaue Unfallursache sei noch unklar. Die Landesstraße 25 ist zwischen Buschhof und Zempow (Brandenburg) sehr kurvenreich, auch bei Motorradfahrern beliebt und die Gegend ist wildreich. (dpa)

Fußgänger auf der Autobahn stirbt bei Unfall in Brandenburg 

Ein 27 Jahre alter Fußgänger auf der Autobahn 12 ist bei einem Unfall um Leben gekommen. Der Mann ging nach Angaben einer Polizeisprecherin kurz vor Mitternacht am Dienstag auf dem Standstreifen der A12 entlang. Nach ersten Erkenntnissen übersah ein Kleinlasttransporter den Fußgänger bei Storkow in Brandenburg, streifte ihn und verletzte ihn schwer. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Die Hintergründe, etwa warum der Mann mitten in der Nacht auf der Autobahn zu Fuß unterwegs war, waren der Polizei zunächst nicht bekannt. (dpa)

Radfahrerin von Mercedes erfasst - schwer verletzt 

Eine Radfahrerin ist am Dienstagnachmittag in Berlin-Mitte von einem Mercedes erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei fuhr die 21-Jährige auf ihrem Rad in der Friedrichstraße in Richtung Zimmerstraße. An der Kreuzung Friedrichstraße/Zimmerstraße kam ein 69-Jähriger mit seinem Mercedes aus der Zimmerstraße gefahren. Die auf der vorfahrtberechtigten Straße fahrende Radfahrerin war daraufhin seitlich gegen den Mercedes gefahren, gestürzt und hatte sich hierbei schwere Verletzungen zugezogen. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus. (BK)

Pizzabote überfallen

In Falkenhagener Feld (Spandau) ist am Dienstagabend ein Pizzabote bei einem Raubüberfall schwer verletzt worden. Der 30-Jährige wollte in der Merziger Straße Ware ausliefern, als ihm eine unbekannte Person von hinten mit einem harten Gegenstand zweimal auf den Kopf schlug. Die unbekannte Person flüchtete mit der gestohlenen Liefertasche, in der sich die Ware befand, über die Merziger Straße in unbekannte Richtung. Geld wurde nicht entwendet. Der Geschädigte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

+++ 13. April +++

Überfall in Steglitz: Jugendliche greifen Passanten mit Schlagstock an

Die Polizei hat in Berlin-Steglitz zwei Jugendliche festgenommen, die einen Passanten überfallen und geschlagen haben sollen. Die beiden minderjährigen Räuber hatten in der Nacht zu Dienstag um 1.40 Uhr einem 31-jährigen Passanten am Steglitzer Damm aufgelauert. Nachdem sie sich dem Mann genähert hatten, sollen sie ihn angesprochen und unvermittelt Geld gefordert haben, teilte die Polizei mit.

Als das Opfer kein Geld rausrücken wollte, soll der 17-Jährige ihn mit einem Schlagstock bedroht haben. Nachdem der Fußgänger nun doch Geld aus seiner Geldbörse nahm und es übergab, soll der Jugendliche mehr gefordert haben. Als der Mann das verneinte, habe der Jugendliche mit der Waffe gegen den Kopf und den Arm des 31-Jährigen geschlagen.

Als das Opfer daraufhin laut um Hilfe rief, wich der Angreifer zurück und rannte mit seinem 16-jährigen Komplizen weg. Alarmierte Polizisten konnten die beiden jedoch nach kurzer Suche in der Nähe des Tatorts aufspüren und festnehmen. Der Schlagstock wurde beschlagnahmt.

Die Kopfverletzung des Opfers musste in einem Krankenhaus behandelt werden, so die Polizei. Ein Raubkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Radfahrer vermeidet Kollision und wird schwer verletzt

Um einen Zusammenstoß mit einem PKW zu vermeiden, hat ein Radfahrer am Montagvormittag in Wilmersdorf stark gebremst und ist dabei gestürzt. Dabei wurde der 57-Jährige schwer verletzt. Laut Polizei wollte der Fahrradfahrer von der Ravensberger Straße nach links in die Eisenzahnstraße abbiegen, als ihm aus dieser Richtung ein Auto entgegenkam. Der Radler stürzte auf den Kopf. Der Fahrer oder die Fahrerin des Pkw entfernte sich unerkannt vom Unfallort. Der Radfahrer wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Gruppe attackiert Jugendlichen mit Gürteln und Schraubendreher

Bei einer brutalen Auseinandersetzung in Berlin-Neukölln ist ein Jugendlicher am Montagnachmittag verletzt worden. Laut Polizei war der 16-Jährige zusammen mit einem Freund in der Uthmannstraße in Richtung Karl-Marx-Straße unterwegs. als ihnen eine Gruppe von rund zehn Personen entgegenkam. Aus nichtigen Gründen sei es zunächst zu lautstarken verbalen Streitigkeiten gekommen, aus denen dann eine körperliche Auseinandersetzung entstand. Der Freund des 16-Jährigen war daraufhin geflüchtet. Der verbliebene Jugendliche war nach eigenen Angaben dann mit mehreren Personen aus der Gruppe körperlich aneinandergeraten und von diesen mit Gürteln und einem Schraubendreher attackiert worden. Ihm gelang es schließlich, in Richtung Karl-Marx-Straße zu flüchten. Die Gruppe sei ihm zunächst noch gefolgt, hätte dann aber von ihm abgelassen, weil Zeugen auf den Vorfall aufmerksam geworden waren. Auf der Flucht war der Jugendliche dann gestürzt und hatte sich das Knie verdreht. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr stellten zudem eine mehrere Zentimeter tiefe Stichwunde im Schulterbereich fest. Sie brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen werden musste. Zeugen hatten gesehen, dass ein Teil der Tatverdächtigen zuvor aus einem geparkten Honda gestiegen sein soll. Dieses Fahrzeug wurde daraufhin als Beweismittel sichergestellt. (BK)

Feuer in Kreuzberg: Feuerwehr rettet einen verletzten Menschen

Nach einem Feuer in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg ist ein Mensch mit Brandverletzungen ins Krankenhaus gekommen. Das Feuer sei am frühen Dienstagmorgen im Seitenflügel eines fünfgeschossigen Wohnhauses ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Angaben zur Person oder zur Brandursache machte die Feuerwehr zunächst nicht. Die Einsatzkräfte löschten den Brand.

Feuer in Berlin-Pankow: Dachgeschoss-Wohnung brennt völlig aus

In Pankow ist es in der Nacht zu Dienstag zu einem Feuer in einer Dachgeschoss-Wohnung gekommen. Wie die Feuerwehr Berlin auf ihrem Twitter-Kanal mitteilte, waren 60 Einsatzkräfte bis spät in der Nacht damit beschäftigt, das Feuer im Haßfurter Weg zu löschen.

Nach ersten Informationen sei die Wohnung dabei vollständig ausgebrannt. Teilweise sei das Feuer auf das Dach des Mehrfamilienhauses übergesprungen. Verletzte habe es nach ersten Erkenntnissen keine gegeben. Zur Brandursache war zunächst nichts bekannt. Der Einsatz wurde am frühen Morgen beendet.

SUV kracht auf A 115 in Abschleppwagen – mehrere Verletzte

Der Fahrer eines Land Rover Discovery ist mit seinem Auto in der Nacht zu Dienstag auf der A115 von hinten in ein Abschleppwagen gefahren. Nach ersten Erkenntnissen wurden mindestens zwei Personen bei dem schweren Verkehrsunfall verletzt. Wie Augenzeugen berichten, hat der Fahrer, der Richtung A10 unterwegs war, den Abschlepper offenbar übersehen und ist danach unter die Ladeplattform gekracht. Der Fahrer des Abschleppers soll nach ersten Erkenntnisse gerade ein Pannenfahrzeug aufgenommen haben und wollte vom Standstreifen auf die Richtungsfahrbahn einfahren. Der Abschlepper soll mit eingeschalteten, gelben Blitzleuchten gefahren sein.

Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Abschlepplaster nach rechts von der Autobahn in die Leitplanke geschleudert wurde und sich die Leitplanke in die Front des Abschleppers bohrte. Auch der aufgeladene Kleintransporter rutsche von der Ladeplattform. Offenbar soll der Fahrer des Land Rover sich bei dem Unfall weniger stark verletzt haben. Wie es ihm geht, ist unklar. Die Polizei wird im Laufe des Tages weitere Informationen mitteilen.

+++ 12. April +++

Falkensee: Mann spricht Kinder beim Spielen an – Mutter alarmiert Polizei

Die Brandenburger Polizei hat am Wochenende in Falkensee im Landkreis Havelland nach einem Mann gesucht, der sich verdächtig gegenüber Kinder verhalten hatte. Eine besorgte Mutter hatte am Samstagabend den Notruf gewählt, weil sie den Mann für einen Pädophilen hielt. Die Frau habe den Beamten gesagt, der Unbekannte habe sich verdächtig verhalten und mit den Kindern ausländisch gesprochen. Außerdem habe er in dem Gespräch mit den Kindern eine obszöne Geste gemacht, teilte die Polizei am Montag mit.

Als eine Frau den Mann mit seinem Verhalten konfrontierte, sei der Mann zunächst gegangen. Alarmierte Polizisten hatten die Umgebung nach dem Verdächtigen abgesucht, aber niemanden gefunden, auf den die Beschreibung gepasst hätte. Später meldete sich ein aufmerksamer Bürger bei der Polizei, der zuvor von den Einsatzkräften angesprochen worden war. Er erzählte den Beamten, der gesuchte Mann sei zurückgekommen.

Polizisten konnten 22-jährigen Polen tatsächlich in der Nähe aufspüren. Der Mann wurde von dem Polizisten zu den Vorwürfen befragt. Mit ihm wurde daraufhin eine sogenannte Gefährderansprache durchgeführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Polizisten hätten nun ein Auge auf ihn, hieß es.

Verfolgungsjagd durch Berlin: Kokstaxi durchbricht Polizeisperre

Ein Drogendealer ist nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Berlin trotz Unfalls vor der Polizei entkommen. Zivilpolizisten war der mutmaßliche Fahrer eines Kokstaxis in der Nacht zu Montag in Wedding aufgefallen, weil er aus seinem Wagen heraus Drogen verkaufte, so die Polizei.

Als der Fahrer anschließend wegfuhr, verfolgten die Polizisten den Verdächtigen. Auf der Beusselstraße fuhren die Beamten neben das Kokstaxi und forderten den Fahrer auf, anzuhalten. Nach Angaben der Polizei soll der Dealer daraufhin versucht haben, den Einsatzwagen der Polizisten zu rammen. Nur durch eine Vollbremsung sollen die Einsatzkräfte gerade noch einen Unfall verhindert haben.

Der flüchtige VW-Fahrer soll den kleinen Vorsprung genutzt und in Richtung Stadtautobahn gerast sein. „Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit war es den Zivilkräften nicht möglich, dem Raser auf der Autobahn hinterherzufahren, so dass Verstärkung angefordert werden musste“, erklärte ein Polizeisprecher. Einsatzkräfte eines anderen Polizeiabschnitts leiteten die Autofahrer auf der BAB 100 so, dass sich auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen stauten. Auf der freien linken Fahrbahn stellten die Beamten ihren Einsatzwagen in den Weg.

Der Fluchtwagen habe jedoch ungebremst die Polizeikontrolle durchbrochen, in dem es zwischen dem Einsatzfahrzeug und der Leitplanke hindurchraste und die Autobahn an der Abfahrt Kurfürstendamm verließ. Kurz darauf soll der Dealer auf dem Rathenauplatz mit seinem Auto gegen den Bordstein gestoßen sei, woraufhin der Wagen und auf die Grünanlage geschleudert worden sein.

Der Verdächtige sei daraufhin aus dem Unfallwagen gesprungen und lief weg. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Autos fanden die Polizisten Drogen und ein Messer. Der VW wurde beschlagnahmt. Zielfahnder der Polizei suchen nun nach dem flüchtigen Täter.

Spandau: Motorradfahrer wirft Beifahrerin ab – schwer verletzt

Im Spandauer Ortsteil Haselhorst hat sich am Sonntag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 33-jähriger Mann hat in der Daumstraße sein Motorrad so schnell beschleunigt, dass das Vorderrad abhob. Seine Mitfahrerin fiel dadurch auf die Straße. Das teilte eine Sprecherin der Berliner Zeitung mit.

Die 27-Jährige Frau, die hinter ihrem Begleiter auf dem Fahrzeug saß, zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden.

+++ 11. April +++

Berlin: Gestohlenes Motorrad führt Polizei zu vernachlässigtem Kleinkind

Die Jagd nach einem gestohlenen Motorrad hat die Polizei am Sonnabend zu einem vernachlässigten Kleinkind in der Wohnung des Verdächtigen geführt. In Berlin-Lichtenberg hatte ein Autofahrer am Nachmittag das wenige Tage zuvor gestohlene Motorrad seines Freundes wiedererkannt. Er folgte dem fremden Fahrer und gab die jeweiligen Standorte der Polizei durch, wie diese am Sonntag mitteilte. Als Beamte den Motorradfahrer schließlich in der Otto-Braun-Straße stoppen wollten, beschleunigte dieser und versuchte zu flüchten.

Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er demnach über rote Ampeln und gefährdete Fußgänger, die zur Seite springen mussten. Schließlich stoppte die Polizei den 38-Jährigen im Stadtteil Prenzlauer Berg und fand bei ihm diverse Drogen.

Daraufhin durchsuchten die Beamten auch die Wohnung des Mannes, in der sie auf die Freundin und den zweijährigen Sohn stießen. Dort fanden sie zudem weitere Drogen und gestohlene Autokennzeichen. Die Wohnung war laut Polizei in einem solch schlechten Zustand, dass sie den Kindernotdienst informierte. Das Kleinkind kam vorübergehend in ein Krankenhaus. Es wurden deshalb auch Ermittlungen wegen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht eingeleitet.

Weißensee: Mutmaßlicher Drogendealer fährt Polizisten an

In der Nacht zu Sonntag hat ein mutmaßlicher Drogendealer einen Polizisten angefahren. Die Beamten beobachteten gegen 23 Uhr in Weißensee, wie ein vermeintlicher Drogenverkauf aus einem BMW stattfand. Nach Angaben der Polizei überprüften sie den Käufer, um dann auch den Fahrer des BMW zu kontrollieren.

Sie stellten den Fahrer an der Kreuzung Roelckestraße/Pistoriusstraße. Als einer der Polizisten ausstieg, flüchtete der Mann mit seinem Auto und fuhr dabei gegen das Bein eines Beamten. Dieser stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der andere Polizeibeamte, der sich noch im Polizeiwagen befand, folgte dem BMW. Am Hamburger Platz fuhr der BMW geradeaus über eine Grünfläche. Der Fahrer verlor die Kontrolle über den Wagen und fuhr gegen einen Laternenmast, gegen ein Straßenschild und schließlich gegen einen großen Stein. Der Mann versuchte zu Fuß zu flüchten, wurde aber wenig später von den Beamten festgenommen.

Bei der Durchsuchung des BMW fanden die Beamten Drogen, ein Reizstoffsprühgerät und eine vierstellige Summe Bargeld. In der Wohnung des Fahrers wurde nichts gefunden. Der Mann wurde der Kriminalpolizei übergeben. Der verletzte Polizeibeamte musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Charlottenburg: Polizei schnappt 17-jährigen Raser im Auto der Mutter

Polizeibeamte haben am frühen Sonntagmorgen im Berliner Bezirk Charlottenburg einen illegalen Raser gefasst. Wie die Polizei Berlin bekannt gab, bemerkten Streifenpolizisten gegen 3 Uhr einen Mercedes mit einem jungen Mann am Steuer, der vor einer roten Ampel in der Sömmeringstraße in Richtung Lise-Meitner-Straße stand.

Kurz darauf sei der Jugendliche rechts in die Kaiserin-Augusta-Straße abgebogen und habe dabei mit seiner energischen Fahrweise zwei Fußgänger geschnitten, die die Straße überqueren wollten. Daraufhin schalteten die Beamten das Blaulicht und das Martinshorn ein und folgten dem Mercedes, um den Fahrer zu kontrollieren. Dieser beschleunigte daraufhin seinen Wagen. Mit bis zu 100 Stundenkilometern versuchte er, vor den Einsatzkräften zu flüchten. Dabei habe er auch eine rote Ampel missachtet.

An der Kreuzung Max-Dorn-Straße/Lise-Meitner-Straße entdeckten die Polizisten den Mercedes eingeparkt am rechten Straßenrand. Der Wagen war unverschlossen und der Zündschlüssel steckte. Nach Angaben eines Zeugen sollte der Fahrer zu Fuß in Richtung einer angrenzenden Gartenkolonie geflüchtet sein. Bei der anschließenden Durchsuchung der Kleingartenanlage trafen die Polizeikräfte auf den 17-jährigen mutmaßlichen Fahrer und nahmen ihn fest.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten sie fest, dass der Jugendliche der Sohn der Halterin des Mercedes war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zu seiner nahe gelegenen Wohnanschrift gebracht und seiner Mutter übergeben. Die Frau hatte noch nicht bemerkt, dass ihr Sohn sich ihr Auto „geliehen“ hatte.

Corona: Polizei Berlin löst Drogen-Party in Friedrichsfelde auf

Einsatzkräfte haben am Samstag eine Party in Friedrichsfelde beendet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte ein Zeuge am Samstag gegen 11 Uhr die Polizei verständigt und mitgeteilt, dass er beobachtet habe, wie immer wieder Personen in ein Gebäude in der Rummelsburger Straße gingen. Von dort seien Musik und Geräusche wahrzunehmen gewesen, so der Zeuge. Als die Polizeikräfte eintrafen, verstummten Musik und Geräusche, geöffnet wurde nicht.

Die Betreiberin eines ebenfalls in dem Gebäude gelegenen Kiosks, gab offenbar vor, von nichts zu wissen. Die Beamten besorgten sich einen Durchsuchungsbeschluss und betraten in den Nachmittagsstunden sowohl den Kiosk als auch den hinteren Teil des Gebäudes. Die 51-Jährige leistete hierbei erheblich Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin am Bein, heißt es. In dem Gebäude trafen die Beamten elf Personen an. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte Drogen, unverzollte Zigaretten, Glücksspielautomaten und eine geladene, scharfe Schusswaffe vor. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Ahrensfelde: Mann rast der Polizei davon – Festnahme in Marzahn

Ein Opel-Fahrer hat sich von Brandenburg nach Berlin in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Verfolgungsjagd geliefert. Nach ersten Erkenntnissen wollten gegen 1 Uhr Beamte der Brandenburger Polizei in der Nähe des Ortskerns von Ahrensfelde (Landkreis Barnim) den Wagen kontrollieren. Doch der Fahrer drückte dann offenbar aufs Gaspedal und raste Richtung Berlin. Auf regennasser Fahrbahn soll der Mann auf die kilometerweit entfernte Märkische Allee in Berlin-Marzahn gerast sein. Der Fahrer soll dann, nach fast zehn Kilometern Flucht, nach links auf die Raoul-Wallenberg-Straße eingebogen sein.

Dort, knapp 700 Meter weiter, soll der Opel nach ersten Informationen in das Gleisbett der Berliner Straßenbahn gefahren sein. Wie Zeugen von vor Ort berichten, beschädigte der Opel sich dabei unter anderem seinen Unterboden. Der Fahrer soll noch vor Ort vorläufig festgenommen worden sein. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Der Mann musste sich nun einer Blutentnahme auf einen Gefangenensammelstelle unterziehen, heißt es. Der Tramverkehr um die Raoul-Wallenberg-Straße soll für eine knappe Stunde unterbrochen gewesen sein. Die Brandenburger Polizei ermittelt. Die Polizei Berlin hat sich zu dem Fall noch nicht offiziell geäußert.

+++ 10. April +++

Prenzlauer Berg: 15-Jährige rauben Mann bei Notebook-Verkauf aus

Zwei Jugendliche haben einen 19-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Prenzlauer Berg attackiert und verletzt. Der junge Mann wollte seinen Laptop verkaufen und das Duo hatte sich am Freitagabend als vermeintliche Interessenten ausgegeben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Verkäufer traf sich demnach mit den 15-Jährigen für das Geschäft in einem Treppenhaus in der Dänenstraße. Dort soll plötzlich einer von beiden ihm mit Reizgas ins Gesicht gesprüht haben, während der andere den 19-Jährigen in den Schwitzkasten nahm.

Er wehrte sich jedoch und rief laut um Hilfe. Als Mitbewohner aufmerksam wurden, sollen die Angreifer in Richtung Behmstraße geflüchtet sein. Die alarmierte Polizei nahm das Duo wenig später an Gleisen bei der Behmbrücke fest. Sie müssen sich jetzt wegen des Verdachts auf versuchten Raub verantworten. Der 19-Jährige musste wegen Augenreizungen vor Ort ambulant behandelt werden.

Kreuzberg: Betrunkener Radfahrer fährt Polizisten um und verletzt ihn

Ein alkoholisierter Mann hat in der Köpenicker Straße in Kreuzberg am frühen Sonnabendmorgen mit seinem Fahrrad einen Polizeibeamten angefahren und dabei leicht verletzt. Dies teilte die Berliner Polizei am Sonnabend mit. Demnach ist eine Funkstreife zuvor zu einer mutmaßlichen Sachbeschädigung an einem Wohnhaus gefahren. Auf dem Weg dorthin ist offenbar die Beschreibung eines flüchtigen Tatverdächtigen genannt worden.

Die Polizisten entdeckten den Mann auf dem Gehweg der Köpenicker Straße fahrend. Ein Polizist stieg aus dem Funkwagen aus, stellte sich auf den Gehweg und forderte den Mann laut rufend auf, anzuhalten. Diese Aufforderung ignorierte der Mann und fuhr den Polizeibeamten um. Beide stürzten zu Boden.

Die Polizisten nahmen den Betrunkenen fest, der über Schmerzen in einer Schulter klagte. Rettungskräfte brachten ihn zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus, wo auch eine Blutentnahme erfolgte. Der angefahrene Polizist erlitt ebenfalls leichte Verletzungen an einer Hand, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Der 33-jährige Radfahrer muss sich nun wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung durch Graffiti, der Trunkenheit im Straßenverkehr, der Straßenverkehrsgefährdung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

+++9. April+++

Neukölln: Auto überschlägt sich – Insassen flüchten

In Berlin-Neukölln hat sich der Fahrer eines Toyotas in der Nacht von Donnerstag auf Freitag überschlagen und mehrere parkende Autos gerammt. Wie Zeugen von vor Ort berichten, sollen die vier Insassen in der Lipschitzallee sofort die Flucht ergriffen haben. Die Polizeibeamten sahen den Fahrer und die drei Insassen noch wegrennen, konnten jedoch keinen mehr von ihnen erwischen. Eine sofortige Suche nach den ihnen blieb erfolglos.

Kurze Zeit später kehrte dann jedoch der Beifahrer zum Unfallort zurück. Der Mann soll nach eigenen Angaben der Halter des Fahrzeugs sein, konnte oder wollte jedoch keine Angaben dazu machen, wer gefahren ist.

Die Feuerwehr richtete den Toyota wieder auf. Ein Notarzt musste nicht tätig werden. Die Polizei stellte das Fahrzeug zur Beweisaufnahme sicher. Drei am Straßenrand stehende PKW wurden erheblich beschädigt. Die Ermittlungen dauern an.

Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung nach Feuer in Spandau

Nach einem Brand in Berlin-Spandau hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen. Im Flur eines Hauses in der Jagowstraße habe in der Nacht zu Freitag eine Couch sowie ein Holzregal Feuer gefangen, teilte die Polizei mit. Mieter des Hauses seien in der Lage gewesen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, die Feuerwehr habe die Brandnachsorge übernommen. Ein 21 Jahre alter Mieter sei durch ein Fenster im ersten Obergeschoss gesprungen, um sich zu retten. Er sei leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es.

Uckermark: Babyleiche gefunden – Ermittler suchen nach Spur

Mehr als ein Jahr nach dem Fund eines toten Babys im Nordosten Brandenburgs suchen die Ermittler weiter nach der Mutter. „Wir haben die Mutter noch nicht ermittelt“, sagte Roland Kamenz, Sprecher bei der zuständigen Polizeidirektion Ost auf dpa-Anfrage. 140 Frauen hätten freiwillig einen DNA-Test abgegeben, darunter sei jedoch kein Treffer gewesen.

Ein Spaziergänger hatte das Kind am 22. März 2020 tot in der Nähe von Hohenfelde (Uckermark) entdeckt. Es soll schon mehrere Tage im Wasser gelegen haben. Nach Untersuchungen muss das Baby lebensfähig gewesen sein. Den Angaben der Polizei zufolge starb das kleine Mädchen keines natürlichen Todes. Unklar ist aber weiterhin, wie es zu Tode kam. „Da das Kind im Wasser lag, konnten keine Leichenspürhunde eingesetzt werden“, sagte der Sprecher der Abteilung Kapitalverbrechen bei der Staatsanwaltschaft Neuruppin, Gerd-Götz Heininger.

Wie geht es nun weiter? Im Gespräch sind schon länger verpflichtende DNA-Tests. „Es ist an der Zeit, diese zu prüfen“, sagte Heininger. Für solche Massentests sind aber hohe Hürden gesetzt. So ist laut Heininger für die richterlichen Beschlüsse ein Anfangsverdacht nötig. Da die Mutter des Kindes vermutlich - so der Stand der Ermittlungen - aus dem Ausland stamme, gestalte sich die Suche schwierig.

Die Polizei hatte auf einen Zeugenaufruf hin Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, aber auch diese führten nicht zu einer Spur. Laut Kamenz werden nun weitere Ermittlungsschritte geprüft. Welche das sind, sei derzeit noch offen.

+++8. April+++

Tödlicher Arbeitsunfall in Schönefeld: 23-Jähriger stürzt mit Gabelstapler in Aufzugsschacht

In einem Möbelhaus in Waltersdorf bei Schönefeld ist am Donnerstagmorgen ein Angestellter tödlich verunglückt. Der 23-Jährige war gegen 8.30 Uhr in einer Lagerhalle von Möbel Höffner mit seinem Gabelstapler in einen Aufzugsschacht gestürzt, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei geht von einem Arbeitsunfall aus.

Die rund 40 Einsatzkräfte der Schönefelder Feuerwehr hatten die Berliner Feuerwehr um Amtshilfe gebeten. Die Höhenrettung half bei der komplizierten Bergung, hieß es am Vormittag. Der junge Mann sei etwa 20 Meter tief gefallen, hieß es vor Ort. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, sei noch unklar. Dies sei Bestandteil der Ermittlungen. Das Amt für Arbeitsschutz sei bereits informiert worden.

Feuer in unterirdischem Technikraum am Olympiastadion löst Feuerwehreinsatz aus

Am Rande des Berliner Olympiastadions hat es am Donnerstag in einem unterirdischen Technikbereich gebrannt. Das Feuer sei am Morgen ausgebrochen und nach der Alarmierung um 9.17 Uhr zügig gelöscht worden, teilte die Feuerwehr mit. Derzeit werde auf Spezialgeräte gewartet, mit denen der Rauch aus dem Bereich abgesaugt werden kann. Zur Brandursache lagen zunächst noch keine Erkenntnisse vor. Die Brandursachenermittler der Polizei nähmen ihre Arbeit auf, sobald der Bereich entraucht und freigegeben ist. 

Neukölln: Unfallwagen wird auf Gehweg geschleudert und erfasst Fußgänger – schwerverletzt!

Ein Fußgänger ist in Neukölln von einem Auto erfasst worden, das zuvor mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen war. Zu dem Verkehrsunfall kam es am Mittwochnachmittag um kurz nach 16 Uhr an der Kreuzung Saalestraße/Sonnenallee Platz. Ein Busfahrer der BVG hatte für einen Einsatzwagen der Polizei Platz gemacht, damit dieser mit Blaulicht und Martinshorn in die Sonnenallee einbiegen konnte.

Während des Ausweichmanövers stießen auf der Kreuzung aus noch ungeklärter Ursache ein 74-jähriger BMW-Fahrer und ein 50-jähriger VW-Fahrer zusammen. Nach Angaben der Polizei wurde der BMW durch die Wucht des Aufpralls nach links über die andere Fahrbahn geschleudert, wo der Wagen gegen einen Ampelmast und eine Litfaßsäule prallte. Dabei habe das Fahrzeug einen 44-jährigen Fußgänger erfasst und schwer verletzt.

Die Polizisten aus dem Funkwagen und eine Zeugin leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Feuerwehr. Rettungskräfte brachten den Mann kurz darauf in ein Krankenhaus. Der 76-jährige BMW-Fahrer und seine 66-jährige Beifahrerin erlitten einen Schock und mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Sonnenallee blieb bis 16.50 Uhr gesperrt, die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Nikolassee: Mutmaßliche Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft – zwei Verletzte

Bei einem Brand in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen in Berlin-Nikolassee haben sich zwei Männer leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Das Feuer soll ein anderer, 32 Jahre alter Bewohner der Einrichtung selbst gelegt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe die Tat eingeräumt und sei festgenommen worden.

Die beiden 22 und 27 Jahre alten Verletzten hatten demnach versucht, die Flammen zu löschen. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. Der Feueralarm in dem Zimmer des 32-Jährigen sei am Mittwochabend ausgelöst worden. Sicherheitsleute riefen die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten das brennende Mobiliar und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Zimmer.

Brandenburg: Polizeitaucher suchen nach fünf Leichen in Oberuckersee

Polizeitaucher suchen im brandenburgischen Oberuckersee nordöstlich von Berlin weiterhin nach fünf Leichen. „Die Taucher sind Mittwoch und Donnerstag im Einsatz“, sagte die Polizeisprecherin beim Präsidium in Potsdam, Stefanie Klaus. Die Ermittler gehen einem Hinweis nach, wonach die Leichen vor rund 20 Jahren in dem See in der Uckermark versenkt worden sein sollen.

Bereits seit dem Sommer vergangenen Jahres suchen die Taucher der Polizei Brandenburg nach den Toten - bislang vergeblich. „Bisher wurde dort nichts gefunden“, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. „Der Verdacht hat sich bislang nicht bestätigt.“ Die fünfte Mordkommission führt in dem Fall die Ermittlungen. Ein Zeuge hatte den Hinweis an die Berliner Mordkommission gegeben. Der mutmaßliche Mörder, er soll aus dem Berliner Rotlichtmilieu stammen, ist inzwischen tot. Die Brandenburger Taucher sind in dem See im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Auftrag der Berliner Kollegen im Einsatz. Ob es weitere Einsätze geben soll, ist bislang noch offen.

+++7. April+++

Jugendlicher hantiert mit Pistolenimitat, Polizei droht mit Taser

Ein betrunkener Jugendlicher hat mit einer nachgebildeten Pistole einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 17-Jährige habe offen mit dem Imitat hantiert und zudem ohne Mund-Nasen-Bedeckung in einer S-Bahn am Bahnhof in Berlin-Lichtenberg gesessen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Hinzugerufene Beamte hätten dem Jugendlichen am Dienstagabend das Waffenimitat abgenommen. Er habe sich dabei aggressiv verhalten und sei deshalb unter Androhung eines Tasers - ein Gerät, mit dem Elektroschocks verabreicht werden können - festgenommen worden. Ein Atemalkoholtest habe 1,53 Promille ergeben. Gegen den 17-Jährigen sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

Charlottenburg: Rollstuhlfahrer geschlagen und ausgeraubt

In Berlin-Charlottenburg ist ein gehbehinderter Mann geschlagen und ausgeraubt worden. Der 74-Jährige war am Dienstagmittag in seinem Rollstuhl in der Schillerstraße unterwegs, als er plötzlich von hinten angegriffen wurde. Wie die Polizei mitteilte, hatte ihm ein Unbekannter einen Handkantenschlag gegen den Nacken gegeben und ihm dann seinen um den Hals getragenen Brustbeutel entrissen. Der Räuber flüchtete.

Der Rollstuhlfahrer klagte gegenüber alarmierten Rettungskräften über Schmerzen, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Neuruppin: Hotel Seeperle abgebrannt

Das Hotel Seeperle in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) ist abgebrannt. Wie die Polizei in Potsdam mitteilte, wurde bei dem Feuer in der Nacht zum Mittwoch niemand verletzt. Das Haus habe leer gestanden. Als die Feuerwehr eintraf, habe der Dachstuhl in Flammen gestanden, hieß es. Sie sei mit 14 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften angerückt, habe das Feuer unter Kontrolle gebracht und verhindert, dass es auf andere Gebäude übergriff. Es sei ein hoher Schaden entstanden.

+++ 6. April +++

Nach Brand in Tempelhof: Angehörige finden Mieterin tot in Wohnung

In Berlin-Tempelhof ist eine 77 Jahre alte Frau bei einem Brand in ihrer Wohnung ums Leben gekommen. Angehörige der Seniorin hatten am Montagnachmittag um 15.40 Uhr die Leiche in der ausgebrannten Wohnung entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Offenbar hatte niemand das Feuer in dem Haus bemerkt. Für die Mieterin kam jede Hilfe zu spät.

Die Angehörigen hatten zwar nach der schrecklichen Entdeckung noch die Feuerwehr alarmiert. Doch die Einsatzkräfte brauchten nach Angaben der Polizei nicht mehr zu löschen, da die Flammen bereits selbstständig erloschen waren. Die Wohnung wurde durch den Brand größtenteils zerstört. Die genaue Todesursache war zunächst unklar.

Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer durch fahrlässige Brandstiftung entfacht wurde. Die noch andauernden Ermittlungen leitet ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ 5. April +++

Köpenick: Rentnerin (84) überfallen und beraubt

Ein Unbekannter hat am Sonntagnachmittag eine 84-Jährige in Köpenick überfallen und beraubt. Der unbekannte Mann hatte nach bisherigen Ermittlungen gegen 15.30 Uhr bei der Frau geklingelt, sich als Bewohner eines Nachbarhauses ausgegeben und die Seniorin gefragt, ob sie ihm Geld wechseln könne. Als die Dame daraufhin ihr Portemonnaie heraussuchte, riss ihr der Unbekannte, der mittlerweile den Flur der Wohnung betreten hatte, die Geldbörse aus der Hand. Die Beraubte versuchte, sich gegen die Tat zu verteidigen, doch stieß der Räuber sie nach hinten, wodurch sie zu Boden stürzte. Der Räuber flüchtete in unbekannte Richtung. Die 84-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Reinickendorf: Mann entblößt sein Gesäß und brüllt antisemitische Parolen

Polizisten haben am Sonntagabend in Reinickendorf einen Mann festgenommen, nachdem dieser antisemitische und nationalsozialistische Parolen gerufen hatte. Es begann mit einem Nachbarschaftsstreit in der Kienhorststraße. Als die Besatzung des Funkstreifenwagens dort gegen 21.50 Uhr eintraf, entblößte gerade ein 60-Jähriger sein Gesäß und streckte es einer Frau und einem Mann entgegen, mit denen er sich gestritten hatte. Während die Einsatzkräfte den Streit schlichten wollten, pöbelte der 60-Jährige herum und hob seinen rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß. Dazu brüllte er lautstark nationalsozialistische und judenfeindliche Parolen.

Der Versuch der Gattin des Schreihalses, schlichtend einzugreifen und ihren Ehemann dazu zu bewegen, in die Wohnung zurückzukehren, blieb ohne Erfolg. Die Polizeikräfte nahmen den Mann fest, fesselten ihn und entfernten sich mit ihm zusammen einige Meter, um die Situation zu beruhigen. Hierbei rief der Mann erneut mehrmals nationalsozialistische Parolen und beleidigte die Beamten.

Schließlich wurde der 60-jährige Wüterich in einen Polizeigewahrsam gebracht, in dem er wegen seiner aggressiven Stimmung bis zum Montag 7 Uhr blieb. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Beleidigung verantworten.

+++ 4. April +++

Illegale Party mit 47 Teilnehmern aufgelöst

Polizeieinsatzkräfte haben in der Nacht zu Ostersonntag in Lichtenberg eine illegale Party aufgelöst. Ein unbekannt gebliebener Anrufer hatte die Polizei wegen des Verdachts einer illegalen Veranstaltung in die Herzbergstraße gerufen. Dort entdeckten die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 47 Personen aus verschiedenen Haushalten, die sich zum Teil hinter einer versteckten Tür in dem Mehrfamilienhaus aufhielten, keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen, sich nicht an Abstandsregeln hielten und eine Party feierten. Die Einsatzkräfte stellten die Personalien der Angetroffenen fest und nahmen Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auf. Alle konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Weg wieder fortsetzen. (BK)

Fünf Schwerverletzte bei Verkehrsunfall

Bei einem Zusammenstoß zweiter Pkw in Prenzlauer Berg sind am Samstagabend drei Frauen sowie ein Junge und ein Mädchen schwer verletzt worden. Die 37-jährige Fahrzeugführerin eines Mini kollidierte laut Polizei beim Linksabbiegen von der Ostseestraße in die Greifswalder Straße mit einem aus dieser Straße kommenden Skoda, an dessen Steuer eine 34 Jahre alte Frau saß. Die beiden Fahrzeugführerinnen sowie die drei weiteren Insassen des Skoda, eine 56-jährige Frau, ein neunjähriger Junge und ein sechsjähriges Mädchen, wurden nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr räumte den Skoda an den Straßenrand. Der Mini, der beim Zusammenstoß im Gleisbett der Straßenbahn landete, wurde durch ein Spezialfahrzeug der Berliner Verkehrsbetriebe geborgen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. (BK)

Mutmaßlicher Drogendealer (14) rempelt Mann an und sticht zu

Am Freitagabend soll in Kreuzberg ein Jugendlicher einen Mann angerempelt und anschließend eine Stichverletzung zugefügt haben. Laut Polizei war ein 62-Jähriger gegen 20 Uhr in der Alte Jakobstraße Ecke Am Berlin Museum unterwegs, als ihn ein bislang Unbekannter anrempelte. Es entwickelte sich ein Streitgespräch, in dessen Folge der mutmaßliche Rempler dem Mann eine Stichverletzung am Rumpf zugefügt habe. Anschließend flüchtete er. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen noch in der Nähe einen Tatverdächtigen fest. Bei dem 14-Jährigen fanden die Beamten zudem mutmaßliche Drogenverkaufsutensilien, unter anderem mehrere Druckverschlusstütchen, schriftliche Aufzeichnungen und eine Feinwaage, die sie beschlagnahmten. Der Jugendliche kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam und wurde nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter übergeben. Der Verletzte kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. (BK)

Buckow: Auto in Flammen, Feuer an Autohaus in Kreuzberg

Dieser Klienwagen brannte in der Nacht vollständig aus.
Foto: Pudwell

+++ 4. April +++

Buckow: Auto ausgebrannt, Feuer an Autohaus in Kreuzberg

Im Neuköllner Ortsteil Buckow ist in der Nacht zu Ostersonntag ein Kleinwagen auf einem Parkplatz ausgebrannt. Es wird von Brandstiftung ausgegangen. Am Lagergebäude eines Autohändlers in Berlin-Kreuzberg brannten am frühen Ostersonntag Mülltonnen an dem Haus am Mehringdamm in Flammen, wie der Lagedienst der Polizei mitteilte. In der Folge gerieten demnach Reifen in Brand. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Häuser konnte die alarmierte Feuerwehr verhindern. Es entstand großer Sachschaden, hieß es weiter. Die Brandursache war zunächst unklar - Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. (pud/dpa)

+++ 3. April +++

25 Personen ohne Maske und Abstand: Polizist attackiert

Beim Einsatz gegen eine größere Ansammlung in Reinickendorf ist ein Polizist am Freitagabend verletzt worden. Beamte gingen gegen die Gruppe von rund 25 Personen auf dem Gehweg der Klixstraße vor, von denen laut Polizei die Mehrheit weder den erforderlichen Mindestabstand zueinander einhielt noch eine Mund-Nase-Bedeckung trug. Eine der Personen beleidigte und bedrohte einen Beamten, stieß ihm nach einem kurzen Wortwechsel mit seiner Hand gegen den Oberkörper und zog sich schließlich schnellen Schrittes und unerkannt in die Menschenmenge zurück.

Im weiteren Einsatzverlauf erkannten die Polizeikräfte den Jungen wieder und forderten ihn auf, für eine Personalienfeststellung mitzukommen. Dabei äußerten zwei junge Männer ihren Unmut gegenüber der polizeilichen Maßnahme und ergriffen den Tatverdächtigen, um ihn aus der Situation zu befreien. Polizeieinsatzkräfte nahmen das Duo fest. Dabei schlug einer der beiden ziellos um sich und versteifte am Boden liegend seinen Körper, um sich der Festnahme zu entziehen, wobei sich ein Polizeioberkommissar leicht am Knie verletzte, aber im Dienst verblieb. Der Andere der beiden, ein 16-Jähriger, ließ sich widerstansdlos festnehmen.

Die Einsatzkräfte leiteten gegen den 13-Jährigen Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs, Beleidigung und Bedrohung ein und übergaben ihn nach Abschluss der Maßnahmen seiner erziehungsberechtigten Mutter. Der 23-Jährige muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, sein 16-Jähriger Komplize wegen versuchter Gefangenenbefreiung. Beide konnten ihren Weg nach einer Personalienfeststellung fortsetzen. (BK)

Audi erfasst Fußgänger und knallt gegen Tankstelle

Ein Fußgänger ist am Freitagmittag von einem Audi in Reinickendorf erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 27-jährige Unfallfahrer auf dem Kurt-Schumacher-Damm in Richtung Autobahn 111 unterwegs. Während der Fahrt sei dieser mit seinem Fahrzeug vom linken in den äußerst rechten Fahrstreifen gewechselt, um auf das Gelände einer Tankstelle zu fahren. Dabei habe der Autofahrer den Fußgänger auf dem Gehweg erfasst und sei anschließend auf dem Tankstellengelände gegen eine Preisanzeigetafel geprallt. Der Fußgänger wurde von der Motorhaube des Wagens erfasst, stürzte anschließend zu Boden und zog sich schwere Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 37-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er nach einer Operation stationär verbleibt. (BK)

Drogen bei Verkehrskontrolle gefunden - 21-Jähriger festgenommen

Die Polizei hat bei einer Verkehrskontrolle in Berlin-Fennpfuhl einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Einsatzkräfte hätten den 21-jährigen Mann am Freitagabend in der Bernhard-Bästlein-Straße in seinem Auto angehalten und starken Cannabisgeruch in dem Fahrzeug bemerkt, hieß es in einer Mitteilung von Samstag.

Bei einer anschließenden Durchsuchung seien «knapp 28 kleine Gefäße mit mutmaßlich Kokain, 21 kleine Tütchen mit mutmaßlich Cannabis, acht mutmaßliche Ecstasy-Tabletten und über tausend Euro mutmaßlichen Handelserlöses» gefunden worden. Die Drogen und das Auto des Mannes wurden beschlagnahmt. (dpa)

+++ 2. April +++

Charlottenburg: Feuerwehr findet tote Frau in Wohnung – Mordkommission ermittelt

Feuerwehrleute haben bei einem Einsatz in einer Wohnung in Charlottenburg eine Leiche gefunden. Die Einsatzkräfte hatten am Donnerstag um 17.45 Uhr die Tür in einem Mehrfamilienhaus am Kurfürstendamm aufgebrochen, da Bekannte ihre Freundin längere Zeit nicht erreichen konnten. Als sie Wohnung betraten, machten sie die schreckliche Entdeckung und alarmierten die Polizei.

Aufgrund der Auffindesituation und der Wunden geht die Polizei davon aus, dass die Frau getötet wurde. Da das Schloss an der Wohnungstür noch heil war als die Feuerwehrleute kamen, sei nicht auszuschließen, dass die Frau den Täter hereingelassen hatte. Ob etwas gestohlen wurde, teilte die Polizei nicht mit. Kriminaltechniker sicherten bis in die späte Nacht hinein Spuren und Beweismittel.

Die 8. Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Unklar war zunächst, ob Nachbarn etwas Verdächtiges gehört oder gesehen haben. Eine sofort angeordnete Obduktion soll schnellstmöglich die Todesursache klären. Weitere Details nannte die Polizei nicht.

Angriff mit Schlagring: Mann am Kottbusser Tor schwer verletzt

Ein wartender Fahrgast ist auf einem Bahnhof in Berlin-Kreuzberg angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Opfer in der Nacht zu Freitag selbst über die Notrufsäule am U-Bahnhof Kottbusser Tor Hilfe gerufen. Als alarmierte Polizisten um kurz nach Mitternacht auf dem Bahnsteig der Linie 8 eintrafen, fanden sie den 37-Jährigen mit einer stark blutenden Kopfwunde. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten die Beamten Erste Hilfe.

Den Polizisten erzählte der Mann, er sei wegen einer Nichtigkeit mit einem Unbekannten in Streit geraten. Sein Kontrahent habe ihn dann unvermittelt angegriffen. Erst habe er einen Faustschlag im Gesicht abbekommen, dann habe der Angreifer ihm mit einem Schlagring gegen den Kopf geschlagen.

Der Täter sei sofort nach der Attacke in unbekannte Richtung geflüchtet. Rettungskräfte brachten den 37-Jährigen in ein Krankenhaus, wo die Kopfverletzungen behandelt wurde. Polizisten sicherten die Aufnahmen aus den Überwachungskameras. Gegen den unbekannten Schläger wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Neukölln: Verein für Flüchtlingshilfe angegriffen

Unbekannte haben in Neukölln einen Verein für Flüchtlingshilfe angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 63-jähriges Mitglied am Donnerstagnachmittag die Polizei alarmiert, weil eine Parole in arabischer Sprache an die Fassade des Hauses an der Reuterstraße geschmiert wurde.

In dem Gebäude hat ein Verein iranischer Flüchtlinge seinen Sitz. Sinngemäß ins Deutsche übersetzt, lautete der Schriftzug: „Islamischer Staat – weg mit euch!“ Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Streit um Maskenpflicht: Berliner tritt Schwangere in den Unterleib

In einem Geschäft in Berlin-Charlottenburg ist ein Streit um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes eskaliert. Ein Maskenverweigerer soll nach Angaben der Polizei am Donnerstagnachmittag eine schwangere Verkäuferin angegriffen haben. Die Frau wehrte sich und verletzte den Angreifer.

Der Vorfall ereignete sich der Polizei zufolge gegen 13 Uhr in einer Bäckerei in der Giesebrechtstraße. Demnach alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem sie beobachtet hatten, dass ein Kunde ohne Maske den Laden betrat und eine Auseinandersetzung mit einer 30-jährigen Mitarbeiterin anfing.

Laut Zeugen hat die Frau den 41-Jährigen mehrmals aufgefordert, entweder einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen oder das Geschäft zu verlassen. Daraufhin habe der Mann die Angestellte rassistisch beleidigt. Anschließend habe er die Bäckerei verlassen, sei dann aber kurz darauf zurückgekehrt. Die sichtbar schwangere 30-Jährige soll sich dem Mann in den Weg gestellt und ihm den Einlass verwehrt haben, so die Polizei.

Der Maskenverweigerer soll die Frau daraufhin mehrfach gegen Arme und Schultern geschlagen haben. Dann habe er ihr mindestens einmal in den Unterleib getreten, so die Polizei. Die 30-Jährige soll daraufhin die Fahnenstange eines Werbeträgers gegriffen und dem 41-Jährigen damit gegen den Kopf geschlagen haben. Der Mann erlitt eine Kopfplatzwunde und ließ die Frau in Ruhe.

Durch Zeugen alarmierte Polizisten nahmen den Mann kurz darauf in der Nähe der Bäckerei fest. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten seine Wunde. Obwohl Sanitäter und Zeugen der 30-Jährigen rieten, sich medizinisch untersuchen zu lassen, habe sie eine ärztliche Versorgung abgelehnt. Gegen den 41-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Er kam nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder frei.

Park am Gleisdreieck: Randalierer werfen Steine auf Polizisten

Am Park am Gleisdreieck ist es am Donnerstagabend erneut zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie Zeugen von vor Ort berichteten, kam es unweit des U-Bahnhofs Gleisdreieck zu Auseinandersetzungen zwischen Polizeibeamten und Jugendlichen. Offenbar wollten die Polizisten die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung durchsetzen. Dabei sollen sie von Jugendlichen und jungen Erwachsenen attackiert worden sein. Offenbar flogen Steine. Zudem soll ein Feuerlöscher in Richtung der Beamten entleert worden sein. Die Beamten sollen dabei Augenreizungen erlitten haben, die vor Ort von Notfallsanitätern behandelt worden seien.

Auch in der Luckauer Straße sollen Steine in Richtung der Beamten geflogen sein. Nach ersten Erkenntnissen wurde mindestens ein Auto beschädigt. Die Einsatzkräfte sollen mehreren jungen Männern sowie einigen Frauen vorläufig die Freiheit entzogen haben, so ein Augenzeuge. Erst einer Einsatzhundertschaft sei es gelungen, wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Einsatzkräfte sollen diverse Anzeigen unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung geschrieben haben.

+++1. April+++

Auto-Zoff: Soldat soll Polizisten in Berlin fremdenfeindlich beleidigt haben

Ein Bundeswehrsoldat soll einen Polizisten in Berlin fremdenfeindlich beleidigt haben. Nach Polizeiangaben gerieten die beiden am Donnerstagmorgen auf einer Straße im Stadtteil Tempelhof in Streit, als sie mit ihren Privatwagen unterwegs waren. Auslöser war demnach eine verengte Fahrbahn und die daraufhin nötige Einfädelung der Autos.

Der 49-jährige Soldat soll den Polizisten daran gehindert haben, sich nach dem Reißverschlussprinzip einzuordnen. Der Soldat wiederum warf dem 23 Jahre alten Polizisten eine rücksichtslose Fahrweise vor. Bei dem Streit soll der Soldat den Polizisten nach dessen Aussage dann mehrfach fremdenfeindlich beleidigt haben. Der Soldat bestritt dies jedoch. (AFP)

Flughafen BER: Bundespolizei verhaftet gesuchten Schläger

Bundespolizisten haben am Mittwochnachmittag einen mit Haftbefehl gesuchten Mann am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) vorläufig festgenommen. Der 29-Jährige war den Beamten bei der Ausreisekontrolle für seinen Flug nach Istanbul ins Netz gegangen. Bei der Überprüfung seines Ausweise stellten die Polizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft Berlin seit Oktober letzten Jahres nach dem deutschen Staatsangehörigen suchte.

Das Amtsgericht Tiergarten hatte ihn im September 2018 wegen Körperverletzung per Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro oder einer 100 tägigen Haftstrafe verurteilt. Beides hatte der gesuchte Mann einfach ignoriert. Ob er nun aus Deutschland flüchten wollte, teilte die Bundespolizei nicht mit.

Die geforderte Geldstrafe beglich der Vater des 29-Jährigen in einer Polizeidienststelle. Anschließend konnte der verurteilte Straftäter seine Reise fortsetzen.

Nach Steinwürfen auf Streife: Polizei setzt Hubschrauber gegen Chaoten ein

Unbekannte haben in Wedding mehrere Steine auf einen Einsatzwagen der Polizei geworfen. Die gefährlichen Wurfgeschosse flogen am Mittwochabend um 20.05 Uhr auf die Kreuzung Müllerstraße Ecke Seestraße, als die Beamten an einer Ampel auf Grün warteten.

Der oder die Täter verfehlten das Fahrzeug der Polizei. Dafür wurden zwei andere Autos getroffen, die neben den Polizeiwagen standen. Nach Angaben der Polizei wurden die Autos beschädigt. Verletzt wurde niemand. Da die Einsatzkräfte davon ausgingen, dass die Steine vom Dach einer angrenzenden Häuserreihe geworfen wurden, riefen sie Verstärkung.

Während Beamte am Boden Zeugen befragten, suchte die Besatzung eines Polizeihubschraubers von der Luft aus nach den Tätern. Auf den Dächern konnte jedoch nichts ausfindig gemacht werden. Die Ermittlungen zu dem Fall seien aber noch nicht abgeschlossen, hieß es.

Rudow: 68-jähriger Autofahrer rammt BVG-Bus – mehrere Verletzte

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Bus der BVG sind im Neuköllner Ortsteil Rudow mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war am Mittwochnachmittag um 13.45 Uhr eine 52-Jährige mit ihrem Pkw rückwärts aus einer Einfahrt auf die Fritz-Erler-Allee gefahren. Ein 68-jähriger Autofahrer soll trotz Ausweichmanöver das Fahrzeug touchiert haben. Dadurch geriet er nach Angaben der Polizei von der Fahrbahn ab, polterte über den Grünstreifen und landete auf der Gegenfahrbahn.

Auf der Gegenfahrbahn kam es zum Zusammenstoß mit einem Bus der Linie M11, der in Richtung Neuköllner Straße fuhr. Der 68-jährige Autofahrer erlitt durch die Wucht des Aufpralls schwere Rumpfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Im Bus wurden der 40-Jährige Busfahrer, zwei 27 und 57 Jahre alte Frauen sowie ein zehnjähriges Mädchen leicht verletzt. Sie mussten ambulant behandelt werden. Die Fritz-Erler-Allee musste für die Bergung und Unfallaufnahme zunächst komplett und bis 15.44 Uhr in Richtung Neuköllner Allee gesperrt bleiben.

Erst am vergangenen Sonnabend war in Oberschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick eine Seniorin durch eine Kollision mit einem Bus der BVG schwer verletzt worden. Die 85-Jährige war mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der Nalepalstraße hinter einem geparkten Lkw vom Radweg auf die Fahrbahn gefahren. Vermutlich wollte sie die Straße überqueren. Dabei wurde sie vom Heck eines BVG-Busses verfasst.

Die Radfahrerin stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Insassen des Busses wurden nicht verletzt.

600 gefälschte Masken-Atteste beschäftigen Berliner Polizei

Falsche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht beschäftigen in großer Zahl die Berliner Polizei. „Allein davon haben wir knapp 600 Fälle“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Die Corona-Seuche habe in der Kriminalstatistik einiges verschoben. Auch der Enkeltrick zähle dazu. „Also dass man ältere Menschen anruft und behauptet, der Enkel liegt mit Covid auf der Intensivstation, und die Oma soll zahlen.“

Im vergangenen Jahr hatte die Berliner Polizei rund 504 000 Straftaten erfasst, 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr, wie vergangene Woche mitgeteilt wurde. „Viele Straftaten sind zurückgegangen, Taschendiebstähle, Einbrüche, Überfälle auf Touristen“, sagt Slowik. Dafür werde bei den Corona-Hilfen betrogen oder Atteste gefälscht.

Knapp jede zweite Straftat wurde 2019 aufgeklärt (46,1 Prozent), eine im Bundesvergleich eher geringe Quote. „Wir haben eine hohe Zahl von Massenstraftaten, die nun einmal dort begangen werden, wo man in der Anonymität der Großstadt abtauchen kann“, sagte Slowik. „Handtaschen- oder Ladendiebstähle sind auf der grünen Wiese deutlich schwieriger zu begehen.“

Dazu kämen Kraftfahrzeug-Diebstähle, weil Berlin nahe an Osteuropa und den Abnahmegebieten für die Autos liege. Schwere Straftaten wie Raub, Mord und Totschlag nähmen ab.

Neubrandenburg: Polizei löst Strandbad-Party mit 150 Jugendlichen auf

Die Polizei hat in einem Strandbad in Neubrandenburg eine Party mit rund 150 Jugendlichen aufgelöst. Das teilte sie am Donnerstag mit. Nach Hinweisen von Bürgern bemerkte die Besatzung eines Funkstreifenwagens, dass die Jugendliche in dem Strandbad bei lauter Musik feierten. Mit einem Großaufgebot sei die Polizei dann angerückt. In 51 Fällen sei es den Beamten gelungen, die Personalien festzustellen.

„Gegen alle festgestellten Jugendlichen wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung und wegen illegaler Abfallbeseitigung erstattet, da im Strandbad erhebliche Verschmutzungen festgestellt wurden. Bei einem 18-jährigen deutschen Jugendlichen wurde außerdem noch Betäubungsmittel festgestellt. Gegen diesen wurde Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet“, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Bei einem 16-jährigen deutschen Jugendlichen sei die Musikanlage festgestellt worden, mit welcher der unzulässige Lärm verursacht wurde. Die Musikanlage wurden sichergestellt, so die Polizei.

+++31.März+++

Brutaler Streit vor Späti: Mann bewusstlos geprügelt - Lebensgefahr

Bei einer Schlägerei in Reinickendorf hat ein Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Der 44-Jährige war nach Angaben der Polizei am Dienstagabend vor einem Spätkauf an der Provinzstraße mit einem 18-Jährigen aneinandergeraten. Was der Auslöser des Streit war, sei bisher unklar.

Als die verbale Auseinandersetzung eskalierte, soll der Ältere dem Jüngeren zunächst gegen die Schienbeine getreten und ihn dann an eine Hauswand gedrückt haben. Daraufhin habe der 18-Jährige seinen Kontrahenten mit einem gezielten Faustschlag im Gesicht getroffen. Der 44-Jährige stürzte und schlug mit dem Kopf auf dem Gehweg auf. Anschließend verlor er das Bewusstsein und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Der Polizei zufolge sei er so unglücklich gefallen, dass er lebensgefährlich verletzt wurde. Gegen den 18-Jährigen werde nun ermittelt. (BK)

Vespa erfasst Radfahrer - zwei Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg sind zwei Männer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 32-Jähriger mit seinem Motorroller am Dienstagabend auf der Martin-Luther-Straße unterwegs. Er sei aus Richtung Motzstraße gekommen und fuhr in Richtung Urania. Als ein 27-jähriger Radfahrer auf Höhe der Fuggerstraße auf die Kreuzung fuhr, wurde er von dem Vespa-Fahrer erfasst.

Beide Männer stürzten und zogen sich laut Polizei schwere Verletzungen zu. Der Radfahrer erlitt lebensgefährliche Kopf- und Rumpfverletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auch der 32-Jährige musste stationär in einer Klinik aufgenommen werden.

Gutachter und der Verkehrsermittlungsdienst untersuchten am Abend den Unfallort. Die Kreuzung musste für die Rettung der Verletzten und die Unfallaufnahme bis 22.50 Uhr gesperrt werden. (BK)

S-Bahnhofs Warschauer Straße  wird gesperrt

Wegen dringender Arbeiten an der Stromversorgung wird der S-Bahnhof Warschauer Straße in der kommenden Nacht für etwa zwei Stunden geschlossen. Wie die S-Bahn Berlin auf ihrer Homepage mitteilte, fahren am sehr frühen Donnerstagmorgen in der Zeit von 01.30 Uhr bis 03.30 Uhr Züge der S-Bahnlinie S9 dort ohne Halt durch. Insgesamt fünf Fahrten sind davon betroffen - für diese wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

+++ 30. März +++

Prenzlauer Berg: Jugendlicher wehrt sich bei der Festnahme – Polizist verletzt

Bei einer Rangelei mit einem Jugendlichen hat ein Berliner Polizist das Gleichgewicht verloren, woraufhin der Beamte unglücklich auf einen Gegenstand fiel und sich verletzte. Der Beamte hatte in der Nacht zu Dienstag zusammen mit weiteren Kollegen der 36. Einsatzhundertschaft vier verdächtige Personen an der Schönhauser Allee beobachtet. Als die Einsatzkräfte die Jugendlichen oder Heranwachsenden ansprachen, flüchteten diese in unterschiedliche Richtungen.

Ein Polizist konnte auf Höhe des S-Bahnhofs Schönhauser Allee einen der jungen Verdächtigen einholen und festhalten. „Mit einer Schlagbewegung gelang es dem Unbekannten jedoch, sich aus dem Griff des Beamten loszureißen“, erklärte ein Polizeisprecher. Der Beamte stürzte dadurch auf einen abgestellten E-Scooter und zog sich Verletzungen am Kopf und an den Beinen zu. Der Verdächtige rannte währenddessen davon.

Weitere Einsatzkräfte konnten zumindest einen der vier, einen 14-Jährigen, vorläufig festnehmen. Laut Polizei soll der Jugendliche mit seinen drei flüchtigen Freunden Getränke aus einem Kiosk in der Schönhauser Allee gestohlen haben. Der 14-Jährige wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung seinen Eltern übergeben. Ob er die Identitäten seiner Komplizen verriet, teilte die Polizei nicht mit.

Seniorin von abbiegendem Auto angefahren – schwer verletzt

Eine Seniorin ist in Berlin-Gropiusstadt von einem abbiegenden Auto angefahren und schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte die 74-Jährige am Montagnachmittag mit ihrem Rollator die Lipschitzallee, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein Auto, das links auf die Straße abbiegen wollte, fuhr die Frau an. Die Seniorin stürzte und zog sich schwere Verletzungen am Rumpf und einem Bein zu. Sie kam in ein Krankenhaus.

+++29. März+++

Reinickendorf: Polizei löst Videodreh mit 21 Leuten auf

Ein Videodreh im Berliner Norden könnte für die Beteiligten teuer werden. Polizisten lösten am Sonntagabend eine Zusammenkunft einer Gruppe auf, die auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs in Berlin-Reinickendorf ein Video mit mehreren Autos und Motorrädern gedreht haben soll. Die Beamten nahmen von 21 Menschen die Personalien auf, die gegen die Hygienebestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen haben sollen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Weil ein 24-Jähriger den Angaben zufolge ein Einhandmesser bei sich hatte, muss er sich nun außerdem wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Wer in Berlin gegen die Infektionsschutzverordnung verstößt, also zum Beispiel Mindestabstände nicht einhält oder mit mehr Menschen als erlaubt zusammenkommt, kann mit Bußgeldern belegt werden.

Wedding: Scheiben zerstört und Fassade beschmiert

Unbekannte haben im Wedding das Gebäude einer Immobilienfirma beschädigt. Insgesamt 37 Scheiben von Türen und Fenstern und ein Schaukasten wurden nach Polizeiangaben demoliert. Ein oder mehrere Täter schmierten den Schriftzug „Meuterei überall“ auf die Fassade des Gebäudes in der Lüderitzstraße, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte.

Die Polizei geht von einem politischen Hintergrund aus. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt ermittelt. Ob es einen Zusammenhang zu den Protesten rund um die Räumung der Kiez-Kneipe „Meuterei“ in Berlin-Kreuzberg gibt, war zunächst unklar. Die „Meuterei“ galt als eines der Symbole für die Verdrängung alternativer Orte in Berlin.

Reinickendorf: Mutter und Kind bei Unfall schwer verletzt

Am Sonntagmittag wurden eine Autofahrerin und ihr Kleinkind bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 33-jährige VW-Fahrerin gegen 13 Uhr die Holländerstraße in Richtung Markstraße. An der Ecke Brienzer Straße verlor die Frau aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Touran, kam nach links von der Fahrbahn ab, fuhr durch den Gegenverkehr weiter auf den Gehweg in Richtung der Häuserfassade, beschädigte dabei vier abgestellte Autos und prallte gegen einen Baum, der dabei abbrach.

Die Fahrerin sowie ihr zweijähriger Sohn erlitten dabei Verletzungen am Kopf sowie an Armen und Beinen. Durch einen Notarzt wurden die 33-Jährige sowie der Zweijährige zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Wedding: Kiosk-Verkäufer mit dem Tod bedroht

Ein Mann hat einen Kiosk-Verkäufer im Wedding am Sonntagnachmittag fremdenfeindlich beleidigt und mit dem Tod bedroht. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Demnach soll der Unbekannte gegen 15 Uhr den Kiosk am U-Bahnhof Leopoldplatz betreten haben. Dort war jedoch offenbar bereits ein weiterer Kunde anwesend. Als ihn der 33-jährige Kioskbetreiber ansprach, dass sich zurzeit wegen der Corona-Pandemie nur ein Kunde im Laden aufhalten dürfe, soll ihn der unbekannte Mann zunächst fremdenfeindlich beleidigt haben, so die Polizei.

Der Verkäufer soll daraufhin ein Hausverbot gegen den Mann ausgesprochen haben. Bevor der Unbekannte anschließend den Kiosk verließ, soll er gegenüber dem 33-Jährigen noch geäußert haben, dass er ihn umbringen werde. Die Polizei ermittelt.

Unfallbilanz: 71 Verletzte am Wochenende in Brandenburg 

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 71 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam dabei niemand, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Potsdam sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 344 Unfälle. Bei 49 davon gab es Verletzte, bei den restlichen Unfällen entstanden lediglich Sachschäden.

+++ 28. März +++

Verfolgungsjagd: Autofahrer mit Kind (3) an Bord rammt Polizeiauto

Polizisten haben am Samstagnachmittag einen Mann in Gesundbrunnen festgenommen. Gegen 15 Uhr entdeckte die Besatzung eines Funkstreifenwagens auf der Badstraße ein Auto, nach dem gefahndet wurde. Um den Wagen anzuhalten, schalteten die Polizisten Blaulicht und Martinshorn ein und fuhren mit ihrem Einsatzwagen schräg vor den gesuchten Wagen, um eine Weiterfahrt in Richtung Prinzenallee zu verhindern.

Als die beiden Beamten ihr Fahrzeug verlassen hatten, um den Fahrer des VW anzusprechen, fuhr dieser plötzlich los und auf einen der Polizisten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Anschließend kollidierte der VW des Flüchtenden mit der Fahrertür des Funkwagens, bevor er in Richtung Grüntaler Straße davonfuhr. Ein Beamter sprang in den Einsatzwagen und nahm die Verfolgung auf.

Auf der Grüntaler Straße konnte er den VW des Flüchtigen einholen, der inzwischen angehalten hatte und aus dem Wagen ausgestiegen war, und den 26-Jährigen festnehmen. Im VW befand sich noch eine 19-Jährige Frau und deren dreijährige Tochter. Weitere Einsatzkräfte brachten den Tatverdächtigen, der im Übrigen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, in ein Polizeigewahrsam. Von dort konnte er später, nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme, seinen Weg fortsetzen. Der Polizeioberkommissar erlitt einen leichten Schock und musste seinen Dienst beenden.

Der 26-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts Fahrens ohne Führerschein, des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Verkehrsgefährdung unter Rauschmitteleinfluss verantworten.

Oberschöneweide: 85-Jährige wird von BVG-Bus erfasst und verletzt

In Oberschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick hat bei einem Unfall am Samstagvormittag eine Seniorin schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr die 85-Jährige mit ihrem Fahrrad gegen 11.25 Uhr den Radweg der Nalepalstraße von der Minna-Todenhagen-Brücke kommend in Richtung Wilhelminenhofstraße.

In Höhe der Hausnummer 169 soll die Seniorin nach Polizeiangaben hinter einem geparkten Lkw vom Radweg auf die Fahrbahn gefahren sein, vermutlich, um die Nalepalstraße zu überqueren. Dabei wurde sie vom Heck eines BVG-Busses verfasst. Die Radfahrerin stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Insassen des Busses wurden nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Reinickendorf: Neunjähriges Mädchen von Auto angefahren

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagnachmittag ist im Märkischen Viertel ein Mädchen schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr eine 32-jährige Autofahrerin mit einem Renault gegen 14.50 Uhr auf der Treuenbrietzener Straße in Richtung Wilhelmsruher Damm, als das neunjährige Mädchen plötzlich auf die Fahrbahn lief. Das teilte die Polizei am Sonntag mit

Das Kind wurde von dem Auto der 32-Jährigen erfasst und am Bein verletzt. Rettungskräfte brachten das Kind mit dem Verdacht eines Unterschenkelbruchs zu stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

+++ 27. März +++

Pankow: Frau von Jugendlichen in Park niedergestochen

Eine Frau ist in der Nacht zu Sonnabend einem Park im Pankower Ortsteil Niederschönhausen niedergestochen und ausgeraubt worden. Die 52-Jährige schwebte mehrere Stunden in Lebensgefahr. Ihre lauten Schreie retteten ihr vermutlich das Leben. Gegenüber der Polizei gab sie später an, von mehreren Jugendlichen überfallen worden zu sein.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Beamte des Polizeiabschnitts 13 um 3.30 Uhr die lauten Hilferufe der Frau in einem Park an der Kuckhoffstraße gehört. Die Einsatzkräfte eilten zu der schwer Verletzten, die neben einer Parkbank auf dem Boden lag. Sie habe über starke Rückenschmerzen geklagt und war unterkühlt, woraufhin die Polizisten Rettungskräfte der Feuerwehr alarmierten.

Da sich die 52-Jährige nicht am Tatort untersuchen oder behandeln lassen wollte, kam sie sofort in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei stellten Ärzte dort eine lebensgefährliche Stichverletzung im Rücken fest, die notoperiert werden musste. Vor der Operation erzählte sie den Einsatzkräften noch, dass sie von Jugendlichen mit einem Elektroschocker angegriffen worden sein. Die jungen Täter hätten ihr die Handtasche entrissen und seien geflüchtet. Die Tatwaffe sei nicht gefunden worden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes hat nun zuständiges Kommissariat beim Landeskriminalamt übernommen.

Brandenburg: Mehrere Geschäfte in Hohen Neuendorf in Brand

In Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) sind am frühen Samstagmorgen mehrere Geschäfte in Brand geraten. Nach Angaben einer Sprecherin des Lagezentrums Brandenburg handelt es sich dabei um mehrere Einkaufsgeschäfte, die sich in einem großen Gebäude im Stadtzentrum befinden. Die Feuerwehr sei vor Ort und habe den Brand unter Kontrolle. Zur Brandursache sowie zur möglichen Schadenhöhe konnte die Sprecherin noch keine Angaben machen.

+++25.März+++

Mordverdacht: Polizei Berlin nimmt Randalierer fest und findet Leiche

In Wilmersdorf riefen Anwohner in der Nacht zu Donnerstag wegen eines randalierenden Mannes die Polizei. Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 26 trafen gegen 23.10 Uhr in der Motzstraße auf den 36-jährigen Randalierer und nahmen ihn fest. Die weiteren Ermittlungen führten die Kräfte zu einer nahegelegenen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.

Dort fanden sie den 52-jährigen Bewohner tot auf. Der Jüngere, der im Verdacht steht, den Wohnungsinhaber getötet zu haben, wurde der achten Mordkommission übergeben, die die weiteren Ermittlungen übernahm. Der Festgenommene soll heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Richter vorgeführt werden.

Wilmersdorf: Mit knapp 90 Kilometern pro Stunde durch 30er-Zone 

Die Polizei hat in Berlin-Wilmersdorf einen Autofahrer geblitzt, der mit seinem Wagen knapp 60 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs war. Der Raser fuhr nach Polizeiangaben am Mittwoch auf der Bundesallee 87 km/h in einer 30er-Zone. Ihm drohen nun nach den Angaben von Donnerstag mindestens 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie zwei Monate Fahrverbot.

Messerstecherei in Neukölln: Ein Schwerverletzter, zwei Festnahmen

Gegen 21.45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Berlin und der Polizei Berlin in den Wermuthweg in Neukölln in den Ortsteil Gropiusstadt alarmiert. Auf Höhe Hausnummer Fünf fanden die Polizisten einen Mann mit Stichverletzungen vor. Der Mann soll nach Angaben von vor Ort schwere Verletzungen gehabt haben. Zudem soll der Mann Augenreizungen gehabt haben, verursacht vermutlich durch Pfefferspray.

Er wurde sofort in einen Rettungswagen verbracht und hier behandelt. Anschließend kam der Mann in ein Krankenhaus. Noch in der Nacht übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen vor Ort.

Polizei Berlin findet bei Tatverdächtigen Pistole und Schlagring

Etwa 25 Minuten nach der Erstalarmierung entdeckten die Polizisten in unmittelbarer Nähe des Tatorts zwei Männer, die ihnen vedächtig vorkamen. Beide wurden durchsucht. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine Pistole und einen Schlagring. Die Männer wurden festgenommen und bekamen Handschellen angelegt. Beide gelten nach Angaben von vor Ort nun als Tatverdächtige.

Die Hintergründe der Bluttat sind noch unklar. Ob das Opfer bereits vernommen werden konnte, war am frühen Donnerstagmorgen noch nicht bekannt.

+++24.März+++

Verfolgungsjagd durch Berlin mit der Polizei: Drei Unbeteiligte verletzt

In der Nacht zu Mittwoch sind bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in Berliner Bezirk Marzahn mindestens drei unbeteiligte Personen verletzt worden. Nach ersten Information aus der Nacht soll es bei einem Wendemanöver einer Zivilstreife der Polizei Berlin zu einem Unfall mit zwei bis dahin unbeteiligten Fahrzeug gekommen sein.

Gegen 22 Uhr wollten Beamte der Polizei zunächst die Insassen eines VW Passat Kombi an der Landsberger Allee kontrollieren. Der Fahrer des Autos gab jedoch Vollgas und versuchte zu entkommen. Eine Zivilstreife der Polizei wollte ihre Kollegen bei der Verfolgung des Verdächtigen unterstützen. Daher wendete der Fahrer des Polizeiautos auf der Landsberger Allee in Höhe Pyramidenring.

Der Fahrer eines herannahenden und eigentlich unbeteiligten Opels versuchte dem Polizeifahrzeug auszuweichen und verriss dabei das Lenkrad. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte einen Ford Fiesta. Durch die Wucht des Zusammenpralls überschlug sich der Ford, landete auf dem Dach und prallte gegen einen Lichtmast. Mindestens drei Insassen wurden verletzt.

Alarmierte Notfallsanitäter versorgten die Verletzten und brachten sie anschließend in umliegende Krankenhäuser. An den unbeteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Der von der Polizei verfolgte VW Passat-Fahrer konnte wenig später in der Poelchaustraße in Marzahn gestoppt werden. Der Mann und ein weiterer Insasse versuchten noch zu Fuß zu flüchten.

Mindestens einer der Männer konnten von den Einsatzkräften der Polizei Berlin jedoch gestellt und festgenommen werden. Warum der VW-Fahrer kontrolliert werden sollte und dabei zu fliehen versuchte, war zunächst unklar.

Der genaue Hergang des schweren Unfalls mit zwei den unbeteiligten Fahrzeugen ist nun Gegenstand von Ermittlungen einer Fachdienststelle der Polizei Berlin.

+++23.März+++

Autofahrer fährt zwei Mädchen (10) an

Bei einem Autounfall sind zwei Mädchen in Berlin-Kreuzberg verletzt worden. Ein 56-Jähriger fuhr Montagabend die beiden zehnjährigen Mädchen beim Überqueren eines Fußgängerüberwegs in der Kreuzbergstraße an, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben vom Dienstag zufolge wurden beide Mädchen in ein Krankenhaus gebracht und dort  behandelt. Die Eltern der Mädchen seien während des Unfalls anwesend gewesen.

Berliner Doppelmörder kommt nach 58 Jahren Haft frei

Nach mehr als 58 Jahren Haft kommt ein 84 Jahre alter verurteilter Doppelmörder frei. Das Oberlandesgericht Karlsruhe ordnete nach Angaben vom Dienstag die Entlassung des Mannes aus der Strafhaft an. Der Mann war am 30. Mai 1963 vom Landgericht Berlin wegen zweifachen Mordes verurteilt worden. Er hatte in Berlin ein Paar in einem Auto überfallen und erschossen.

Bisher hatten zuständige Gerichte seine Anträge auf Aussetzung des Restes der lebenslangen Freiheitsstrafe zur Bewährung stets abgelehnt. Zuletzt wies das Landgericht Karlsruhe sein Ansinnen ab. Dagegen hatte die Anwältin des Mannes Beschwerde eingelegt - mit Erfolg.

Kollwitzkiez in Prenzlauer Berg: Unbekannte zünden sieben Fahrzeuge an

In Prenzlauer Berg sind in der Nacht von Montag auf Dienstag sieben Fahrzeuge in der Metzer Straße im Kollwitzkiez abgebrannt. Nach ersten Informationen von vor Ort soll es sich um gezielte Brandstiftung handeln. Wie Zeugen von vor Ort berichten, hatte die Feuerwehr zu Beginn des Einsatzes Probleme, da an der Einsatzstelle gleich zwei Hydranten defekt waren. Daher mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Schlauchleitung zur Prenzlauer Allee legen, um die Flammen dann mittels Druckluftschaum zu löschen.

Die sieben Fahrzeuge brannten komplett aus. Unter den Fahrzeugen soll auch ein Transporter gewesen sein. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

In Berlin brennen immer wieder Fahrzeuge - Tendenz steigend. Meist handelt es sich um Brandstiftung. Oft können die Feuerteufel jedoch nicht ermittelt werden. Allein im vergangenen Jahr wurden 426 Autos in der Hauptstadt angezündet.

+++22. März+++

Mann löst mit Schreckschusswaffe SEK-Einsatz in Rummelsburg aus 

Ein 54 Jahre alter Mann hat am Montagabend mit einer Schreckschusswaffe einen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Berliner Stadtteil Rummelsburg ausgelöst. Der Mann soll gegen 21.00 Uhr zwei Menschen auf dem Gehweg der Wönnichstraße zunächst rassistisch beleidigt haben, teilte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mit. Dann zog der Verdächtige die Waffe und richtete sie auf eine der beiden Personen. Anschließend sei er in ein Haus geflüchtet, hieß es weiter. Verletzt wurde niemand.

Die alarmierte Polizei konnte die Wohnung des Mannes ausfindig machen und ihn dort festnehmen. Zudem beschlagnahmten die Beamten die Schreckschusswaffe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 54-Jährige wieder frei gelassen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 21. März +++

Polizei löst Party auf  – und findet Drogen

Die Polizei hat in Angermünde (Landkreis Uckermark) eine private Party mit 14 Teilnehmern beendet. Die Einsatzkräfte wurden am Samstagabend wegen einer Ruhestörung in die Gustav-Bruhn-Straße gerufen, wo sie die feiernden 16- bis 22-Jährigen in einer Wohnung antrafen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einige von ihnen hätten versucht, sich in der Wohnung vor den Beamten zu verstecken.

Den Angaben zufolge beschlagnahmten die Polizisten auch Cannabis. Den Partygästen drohen nun Bußgelder wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung und ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Mitte: Unbekannte greifen Sicherheitsmitarbeiter an

Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde am Samstagabend bei einem Übergriff in Mitte leicht verletzt. Laut Polizei bemerkte der Angestellte gegen 21.40 Uhr drei Unbefugte auf dem Gelände des Hauses der Statistik in der Otto-Braun-Straße. Als der 24-Jährige das Trio aufforderte, das Grundstück zu verlassen, wurde er von Zweien angegriffen. Anschließend flüchteten beide mit dem Komplizen unerkannt. Der Bedienstete erlitt durch die Schläge eine Kopfplatzwunde und ließ sich vom Rettungsdienst ambulant behandeln. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch.

+++ 20. März +++

Streit unter Nachbarn eskaliert – Mann in Lebensgefahr

Ein 18-Jähriger soll in Berlin-Staaken einen Mann lebensgefährlich mit einem Messer verletzt haben. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen am frühen Samstagmorgen in einem Wohnhaus Am Heideberg fest, wie die Polizei mitteilte. Dort sei es gegen 3.45 Uhr zu einem Streit unter Nachbarn gekommen.

Neben der Messerattacke auf den 47-Jährigen wird der junge Mann auch verdächtigt, eine 52-jährige Frau und einen 29 Jahre alten Mann gebissen zu haben. Während die Bisswunden der beiden vor Ort behandelt wurden, kam das andere Opfer mit einer lebensbedrohlichen Verletzung im Brustbereich ins Krankenhaus. Eine Mordkommission beim Landeskriminalamt ermittelt.

Prenzlauer Berg: Unbekannter schießt auf Paketboten

Ein Paketbote hat in Prenzlauer Berg einen Angriff mit einer Schusswaffe unverletzt überstanden. Der 25-Jährige war am Freitagnachmittag in der Dunckerstraße unterwegs, als er einen unbekannten Mann an seinem Fahrzeug bemerkte, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Dieser habe einen Schuss auf den Paketzusteller abgegeben.

Den Angaben zufolge rannte der Täter anschließend in Richtung Wisbyer Straße davon, schoss dabei aber mehrfach in Richtung des Boten, der unverletzt blieb. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelte es sich um Schreckschussmunition. Der Mann entkam unerkannt.

Neukölln: Drei Autos brennen, Feuerwehr im Löscheinsatz

In der Nacht zum Sonnabend brannten an der Neuköllner Germaniapromenade mindestens drei Fahrzeuge. Das Feuer brach gegen 1.50 Uhr aus. Die Hitze war laut Augenzeugen so stark, dass die Rollläden anliegender Wohnungen zu schmelzen begannen. Nähere Hintergründe zu dem Vorfall sind zur Stunde noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

+++19.März+++

Autos bei Feuer in Berlin-Mitte beschädigt 

In Berlin-Mitte sind in der Nacht zu Freitag 15 geparkte Autos und ein Motorroller durch Feuer beschädigt worden. Eine Passantin hatte um 2.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Schlegelstraße die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, wie die Polizei mitteilte. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, verletzt wurde niemand. Es entstand ein hoher Sachschaden, so eine Sprecherin der Polizei.

Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die beschädigten Fahrzeuge gehörten größtenteils Anwohnern nahegelegener Wohnhäuser. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. Bisher geht die Polizei nicht von einer politisch motovierten Tat aus.

Unklar war zunächst, wie viele Autos angezündet und wie viele von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen wurden.

+++ 18. März +++

Köpenick: Zehnjähriger von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein zehn Jahre altes Kind ist in Berlin-Köpenick von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Junge rannte am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr plötzlich auf die Fahrbahn der Seelenbinderstraße, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Demnach konnte die 51 Jahre alte Fahrerin nicht mehr bremsen. Nach dem Zusammenstoß sei der Junge aufgestanden und habe sich von Passanten zum Gehweg begleiten lassen. Der Junge erlitt eine Rückenverletzung und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Neukölln: Radfahrerin wird von abbiegendem Laster angefahren und stirbt

Eine Radfahrerin ist am Donnerstag in Berlin-Neukölln von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Trotz sofort begonnener Reanimation starb die 56-Jährige am Unfallort in der Oderstraße, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhren die Radfahrerin und der 46-jährige Lastwagenfahrer am Morgen in dieselbe Richtung. Die Frau fuhr auf dem Gehweg. An der Kreuzung Siegfriedstraße stieß der Lastwagen beim Rechtsabbiegen mit der Radfahrerin zusammen, als diese gerade die Straße überquerte. Die Oderstraße war in der Folge mehrere Stunden gesperrt.

Der Radfahrerin sollte am Abend (ab 17.30 Uhr) mit einer Mahnwache gedacht werden. Zur Erinnerung solle ein weißes Geisterrad aufgestellt werden, hieß es in einer Mitteilung der Organisation Changing Cities. Der Verein sprach von der «ersten in diesem Jahr getötete Radfahrerin». Die Polizei äußerte sich zur Schuldfrage zunächst nicht. Ein Sprecher verwies auf die laufenden Ermittlungen zur Todesursache.

Verfolgungsjagd in Berlin: Motorrad rammt Polizeiwagen

Ein Motorradfahrer ist in der Nacht zum Donnerstag bei seiner Flucht vor der Berliner Polizei mit einem Einsatzwagen zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei war der 19-Jährige um kurz nach Mitternacht einer Zivilstreife in Spandau aufgefallen, weil er ohne Helm im Altstädter Ring unterwegs war. Als die Polizisten den Mann kontrollieren wollten, habe dieser Gas gegeben, hieß es.

Während der Verfolgungsjagd riefen die Polizisten Verstärkung. Als Einsatzkräfte den Motorradfahrer im Münsinger Park lokalisierten, stellten Beamte ihm einen Funkstreifenwagen in den Weg. Bei dem Zusammenstoß mit dem Polizeiwagen erlitt der 19-Jährige eine Schürfwunde am rechten Bein.

Ermittlungen ergaben, dass das Motorrad gestohlen und nicht versichert war. Der junge Mann hatte zudem keine Fahrerlaubnis. Um ihn auf Alkohol und Drogen zu untersuchen, wurde ihm in einer Polizeiwache Blut entnommen. Das Motorrad wurde beschlagnahmt.

Friedrichshain: Unbekannte schießen mit Stahlkugeln auf Liebig 34

Unbekannte haben das früher von linksradikalen Frauen besetzte Haus Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain beschädigt. Wie die Polizei auf Anfrage der Berliner Zeitung bestätigte, fanden Bauarbeiter am Mittwochmorgen um 6 Uhr mehrere Stahlkugeln in dem Haus. Der oder die Täter hatten mit den gefährlichen Geschossen mehrere Fensterscheiben zerstört. Die Polizei geht davon aus, dass sie mit einer Zwille abgeschossen wurden.

Als die Schüsse abgegeben wurden, hatte sich zum Glück niemand im Gebäude aufgehalten, erklärte ein Polizeisprecher. Das Haus wird tagsüber saniert, nachts bewachen Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma die Baustelle. Die Kugeln wurden als Beweismittel sichergestellt. Der Staatsschutz der Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Das „anarcha-queer-feministische Wohnprojekt“ in der Liebigstraße 34 (Ecke Rigaer Straße) wurde im Oktober 2020 mithilfe eines Großaufgebots der Polizei geräumt. Die Bewohnerinnen hatten sich in dem Haus verbarrikadiert. Nachdem sich die Einsatzkräfte mit schwerem Werkzeug stundenlang zu ihnen durchgekämpft hatten, wurden die Frauen einzeln aus dem Gebäude geführt. Der Mietvertrag war Ende 2018 ausgelaufen.

+++ 17. März +++

Seniorin um Erspartes gebracht: Berliner Bankangestellter klärt Fall auf

Ein Bankangestellter hat in Berlin dabei geholfen, zwei Trickbetrüger zu überführen. Der 46-jährige Bankfachwirt hatte am Dienstagvormittag in der Filiale am Teltower Damm in Zehlendorf geistesgegenwärtig reagiert, als eine 73-jährige Kundin zum wiederholten Mal einen vierstelligen Geldbetrag von ihrem Konto abholen wollte.

„Der aufmerksame Mitarbeiter wurde misstrauisch und vermutete, dass die Seniorin auf Betrüger hereingefallen sein könnte“, erklärte ein Polizeisprecher. In dem Gespräch mit der Frau kam heraus, dass sie erstmals im Februar 2021 zu Hause von einem Mann angerufen wurde, der sich als Mitarbeiter einer Bank in Frankfurt am Main ausgab. Er habe ihr einen Gewinn in Höhe von 180.000 Euro versprochen, teilte die Polizei mit.

Kurz darauf habe sie einen weiteren Anruf von einem Unbekannten erhalten, der sich als Rechtsanwalt ausgab. Er habe der Frau erzählt, dass ihr der Gewinn nur ausgehändigt werden könne, wenn sie eine Anzahlung für die entstehenden Kosten leisten würde. Ein beauftragter Kurier würde das Geld dann vor ihrer Wohnung abholen, so die Vereinbarung.

Am 15. März erhielt die Seniorin erneut einen Anruf. Angeblich habe sich der Gewinn erhöht, hieß es. „Der Anrufer hatte die Frau außerdem gebeten, die letzte Rate persönlich an einen Abholer zu übergeben“, so der Polizeisprecher. Die Seniorin ging nach dem Banktermin zu ihrer Wohnung, wo wie vereinbart die Übergabe der Anzahlung an den Kurierdienst erfolgen sollte.

Zwischenzeitlich alarmierte Zivilpolizisten konnten an der Wohnung der 73-Jährigen zwei mutmaßliche Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren festnehmen. Ein weiterer Komplize sei noch auf der Flucht.

Tankstelle zweimal überfallen: Polizei Berlin nimmt 14-jährigen Räuber fest

Ein Jugendlicher hat in Berlin-Zehlendorf offenbar eine Tankstelle zweimal hintereinander überfallen. Bei dem zweiten Überfall konnte der 14-Jährige mit Hilfe eines Zeugen aufgespürt und festgenommen werden.

Wie die Polizei Berlin mitteilte, wird der minderjährige Räuber verdächtigt, die Tankstelle an der Potsdamer Straße innerhalb von 24 Stunden zweimal überfallen zu haben. Am Dienstagabend hatte er einen 71-jährigen Angestellten mit einem Messer bedroht und die Tageseinnahmen von ihm verlangt. Nachdem der Mitarbeiter ihm das Geld aushändigte, flüchtete r mit der Beute in einen nahegelegenen Park.

Ein Zeuge, der den Täter offenbar kannte, habe den alarmierten Polizisten den entscheidenden Tipp gegeben. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin zu seiner Wohnanschrift, wo sie ihn auch festnahmen. Bei einer Durchsuchung stellten die Beamten Beweismittel sicher, die im Zusammenhang mit den Raubtaten stehen sollen.

Der 14-Jährige wurde noch am Abend seiner Festnahme der Kriminalpolizei der übergeben, die die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung übernommen hat. Die Ermittler sind sich sicher, dass er am Abend zuvor dieselbe Tankstelle überfallen hatte. Dabei war eine 58-jährige Mitarbeiterin der Polizei zufolge von einer „jungen männlichen Person“ ebenfalls mit einem Messer bedroht worden. Auch da gelangte der Räuber an das Geld in der Kasse und flüchtete damit.

Erst in der Nacht zu Dienstag hatte eine Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender in Weißensee ein Auto aufgebrochen, um es zu stehlen. Eine aufmerksame Anwohnerin hatte die jungen Diebe aber gehört und die Polizei alarmiert. Drei von den insgesamt sieben Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen.

+++16.März+++

Gefälschte Monatstickets der BVG: Razzia bei 34-jährigem Berliner

Bundespolizisten haben in Berlin einen 34-Jährigen festgenommen, der am Neuköllner S-Bahnhof gefälschte Bahnfahrkarten verkaufte. Zivilfahnder hatten nach Angaben der Bundespolizei am Montagabend einen Hinweis bekommen. Ein Zeuge erzählte ihnen, dass jemand ihm gerade privat Monatstickets von der BVG auf dem Bahnhof verkauft hatte.

Da der Verdacht bestand, dass es sich bei den angebotenen Fahrkarten um Fälschungen handeln könnte, kontrollierten die Einsatzkräfte den 34-jährigen Verkäufer. Neben den zwei verkauften und einigen tatsächlich gefälschten Monatsfahrkarten fanden die Beamten 380 Euro Bargeld bei dem Berliner. Darüber hinaus hatte der Mann zwei Mobiltelefone dabei, so die Bundespolizei. Als die Beamten die Chatverläufe lasen, sollen sie auf zahlreiche weitere Verkaufsabsprachen gestoßen sein.

Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte vier Laptops, ein Tablet, diverse USB-Sticks, zwei Festplatten sowie weitere Fahrausweise in der Wohnung in Kreuzberg sicher. Im Anschluss der Razzia kam der 34-Jährige wieder frei. Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung dauern an.

Autobrand in Berlin-Adlershof: Polizei ermittelt in alle Richtungen

In Berlin-Adlershof hat in der Nacht zu Dienstag ein Auto gebrannt. Gegen Mitternacht habe ein Passant den Brand bemerkt und die Feuerwehr verständigt, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Verletzt wurde niemand. Das Brandkommissariat ermittle in alle Richtungen, hieß es.

In Berlin kommt es immer wieder zu Autobränden. Erst in der Nacht zu Montag brannte ein Auto in Berlin-Friedrichshain. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung ein. (dpa)

+++15.März+++

Autobrand in Berlin-Friedrichshain: Verdacht auf Brandstiftung

Nach einem Autobrand in Berlin-Friedrichshain ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Das Auto brannte in der Nacht zu Sonntag in der Karl-Marx-Allee, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Dabei sei niemand verletzt worden.

+++ 14. März +++

Mit 120 km/h unterwegs: Polizei erwischt Raserin – sie fährt einfach weiter!

Eine Autofahrerin hat sich am frühen Sonntagmorgen eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei im nördlichen Berlin geliefert. Nachdem sie gestoppt wurde und ihren Führerschein abgeben musste, erwischte eine Streife sie wenig später erneut am Steuer, wie die Beamten mitteilten.

Die 29-Jährige fiel der Polizei demnach gegen 1.30 Uhr zunächst auf der Residenzstraße in Reinickendorf auf. Der Wagen war den Angaben zufolge viel zu schnell unterwegs. Als die Sicherheitskräfte der Frau folgten, soll sie immer wieder andere Fahrzeuge überholt haben - ohne zu blinken und mit bis zu 120 Stundenkilometern.

Durch eine 30er-Zone soll die Frau mit Tempo 80 gerast sein. Haltesignale der Polizei habe sie zunächst ignoriert und weiter beschleunigt. In der Hauptstraße in Rosenthal konnte der Wagen schließlich gestoppt werden. In dem Auto saßen neben der Frau und drei Männern ihre vier Kinder im Alter von vier bis elf Jahren - alle nicht angeschnallt und ohne Sicherung.

Niemand habe einen Mund-Nasen-Schutz getragen, hieß es weiter. Die Männer reagierten zunächst aggressiv, jedoch beruhigte sich die Situation beim Eintreffen der Polizeiverstärkung. Die Fahrerin musste nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt vor Ort ihren Führerschein abgeben. Kurz nach 3.00 Uhr früh fiel der Wagen in der Ollenhauerstraße erneut den Beamten auf: Es saß wieder die 29-Jährige am Steuer. Das Auto wurde zum zweiten Mal gestoppt. Die Frau muss sich nun verantworten wegen Fahrens ohne Führerschein und wegen des verbotenen Rennens.

Unbekannte lösen Brand in Obdachlosenunterschlupf in Teltow aus

Unbekannte haben in einem leerstehenden Gebäude in Teltow im Landkreis Teltow-Fläming einen Schwelbrand ausgelöst. Das Gebäude diene als Unterschlupf für Obdachlose, wie Zeugen gesehen hätten, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag in Potsdam. Nachdem die Rettungsleitstelle am Samstag alarmiert worden war, stellte die Feuerwehr dort einen Schwelbrand fest und löschte ihn. Nach ersten Erkenntnissen sei er zustande gekommen, weil Unbekannte Unrat in Brand gesetzt hätten. Zum Tatzeitpunkt sei niemand in dem Gebäude gewesen. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, weil sich Obdachlose dort aufhalten, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung. 

Sprayerinnen in Neukölln erwischt und festgenommen

Zwei Frauen sind in Berlin-Neukölln festgenommen worden, weil sie Schriftzüge auf Häuser gesprüht haben. Die beiden 23- und 26-Jährigen waren Anwohnern am frühen Sonntagmorgen in der Ossastraße aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten den Namen „Sarah Everard“ auf Fassaden gesprüht. Die Leiche von Everard war in einem Wald in der südostenglischen Grafschaft Kent entdeckt worden. Die Frau war am 3. März in der Nähe des Parks Clapham Common zuletzt lebend gesehen worden. Im Verdacht steht ein 48 Jahre alter Polizist, der inzwischen in Untersuchungshaft sitzt.

Zivilfahnder nahmen die mutmaßlichen Sprayerinnen in der Fuldastraße Ecke Weigandufer vorläufig fest. Beide hätten in ihrer Jackentasche demnach jeweils zwei Spraydosen gehabt - diese wurden beschlagnahmt. Die Frauen gaben an, als Touristinnen in Berlin unterwegs zu sein. „Warum sie den Namen gesprüht haben, wissen wir nicht“, sagte eine Polizeisprecherin. Der Staatsschutz ermittele.

+++13. März+++

Reinickendorf: Betrunkener 72-Jähriger uriniert in U-Bahn und beleidigt Zeugen

Ein 72-jähriger Mann hat während einer Fahrt in der Berliner U-Bahn in Reinickendorf auf den Boden uriniert und zwei Zeugen judenfeindlich beleidigt. Der Mann habe am Freitagabend in der U6 am Bahnhof Holzhauser Straße plötzlich seine Hose geöffnet und in den Zug gepinkelt, teilte die Polizei am Samstag mit. Zwei Fahrgäste forderten ihn daraufhin auf, am Bahnhof Borsigwerke auszusteigen, um ihn der alarmierten Polizei zu übergeben. Auf dem Bahnsteig soll der Rentner die beiden 21- und 28-Jährigen judenfeindlich beleidigt haben. Ein Alkoholtest ergab demnach 1,63 Promille. Der durchnässte Mann habe nach eigener Darstellung keine Zeit gehabt, zum Urinieren die Bahn zu verlassen, hieß es weiter. Er muss sich nun wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Belästigung verantworten. (dpa)

Feuer auf mehreren Baustellen: Paar in Lichtenberg festgenommen

Ein Paar ist in Berlin-Lichtenberg festgenommen worden, weil es mehrere Brände an Baustellen gelegt haben soll. Zunächst brannte am späten Freitagabend eine Miettoilette in der Dolziger Straße in Friedrichshain, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert, die die Flammen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen konnten. Nur rund zehn Minuten später wurde Feuer an einer weiteren Miettoilette gemeldet, diesmal auf einer Baustelle in der Eldenaer Straße.

Wenig später brannte in der Nähe ein Müllcontainer auf einer Baustelle in der Paul-Junius-Straße Straße. Kurz vor 23 Uhr nahmen die Sicherheitskräfte die mutmaßlichen Brandstifter vorläufig fest: Ein Mann und eine Frau, beide 21 Jahre alt. Alle Brände wurden gelöscht, niemand wurde verletzt. Die Gründe für die Brandstiftungen waren zunächst unklar. (dpa)

Neukölln: Feuerwehr rettet drei Menschen aus brennender Wohnung

In den frühen Morgenstunden hat es in einer Hinterhauswohnung in der Zwiestädter Straße in Neukölln gebrannt. Drei Menschen seien aus der Wohnung im dritten Stock gerettet worden, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Eine der Personen wurde nach Angaben der Feuerwehr mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Brandherd seien Einrichtungsgegenstände in einer Küche gewesen. Nach Angaben der Polizei ist die Brandursache vorerst ungeklärt. (BK/pde)

+++12. März+++

Dreieck Nuthetal: Transporter fährt gegen Leitplanke - Fahrer auf Straße geschleudert

Beim Zusammenstoß mit einer Leitplanke ist der Fahrer eines Kleintransporters auf der Autobahn 115 aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt worden. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei in Brandenburg/Havel am Freitag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich das Fahrzeug bei dem Unfall zwischen dem Dreieck Nuthetal und dem Anschluss Saarmund (Potsdam-Mittelmark) gedreht. Der Fahrer sei am Freitagmorgen außerhalb des Transporters aufgefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden. Die Fahrbahn in Richtung Berlin war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

+++11. März+++

Mehrere Einbrecher in Steglitz-Zehlendorf festgenommen

Die Berliner Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag in der Schöneberger Straße im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zwei Einbrecher festgenommen. Eine 34-jährige Mieterin  beobachtete drei Männer vom Fenster aus, wie sie versuchten, in den Keller zu kommen. Sie alarmierte die Polizei.  

Die Einsatzkräfte konnten bei zwei Männern die Flucht verhindern und nahmen sie fest. Ein Verdächtiger konnte im Dunkel der Nacht unerkannt entkommen. Bei der Durchsuchung der beiden 28- und 29-Jährigen fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug, drei Messer, ein Pfefferspray sowie Arbeitshandschuhe. Zudem hatten die Festgenommenen diverse Sammlermünzen, Militärabzeichen, Armbanduhren und Edelsteine dabei, bei denen es sich  um Diebesgut aus anderen Straftaten handeln dürfte. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt.

+++ 10. März +++

Zwei Wohnhausbrände in Marzahn - Drei Menschen verletzt

Bei einem Brand im einem Wohnhaus in Berlin-Marzahn hat die Feuerwehr neun Menschen in Sicherheit gebracht. Drei von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer war am Mittwochmorgen aus noch unbekannter Ursache in der vierten Etage eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Otto-Rosenberg-Straße ausgebrochen. Die 25 Quadratmeter große Wohnung habe voll in Flammen gestanden, hieß es. Die Menschen seien teilweise unter dem Schutz von Fluchthauben herausgeholt worden. Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften angerückt.

Schon am Dienstagabend hatte der Müllschlucker in einem Hochhaus ebenfalls in Marzahn gebrannt. Acht Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Sie waren zuvor teilweise auf den Balkon im 18. Obergeschoss des Gebäudes in der Allee der Kosmonauten geflüchtet. Verletzt wurde laut Feuerwehr aber niemand.

+++ 9. März +++

Charlottenburg: Schwangere Autofahrerin stößt mit Taxi zusammen

In Charlottenburg ist eine schwangere Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 26-Jährige am späten Montagabend mit ihrem Auto mit einem Taxi zusammengestoßen.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr die Frau gegen 22 Uhr mit ihrem Porsche auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Richtung Bismarckstraße. Auf einer Kreuzung habe der Taxifahrer dann den Porsche gerammt. Die schwangere Frau erlitt einen Schock. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur Beobachtung in eine Klinik, wo sie laut Polizei stationär aufgenommen werden musste. Der Taxifahrer blieb unverletzt.

Kellerbrand in Altglienicke: Zwei Menschen in Sicherheit gebracht

Bei einem Kellerbrand in einem achtgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Altglienicke sind eine 20-Jährige und ein 73 Jahre alter Mann von den Rettungskräften in Sicherheit gebracht worden. Der Mann kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer in der Siriusstraße war aus noch unbekannter Ursache am Dienstagmorgen in einem Kellerverschlag des Hauses ausgebrochen. Durch den Brand war Rauch in das Treppenhaus gedrungen. Die Feuerwehr war mit 26 Rettungskräften im Einsatz.

+++ 8. März +++

Mit 162 km/h durch Berlin: Polizei stoppt Raser

Die Berliner Polizei hat am Sonntag bei einer Radarkontrolle in Charlottenburg 487 Autofahrer gestoppt, weil sie zu schnell waren. Insgesamt wurden zwischen 15.50 Uhr und 21.50 Uhr auf der Stadtautobahn in Höhe Goerdeler Steg 7356 Verkehrsteilnehmer gemessen.

Besonders eilig hatte es nach Angaben der Polizei ein Audi-Fahrer, der an dem Tag den Geschwindigkeitsrekord hielt. Abzüglich der Toleranz war er mit 162 Kilometer pro Stunde unterwegs. Erlaubt sind an der Stelle 80 Kilometer pro Stunde.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, erwarten ihn jetzt ein Bußgeld von 1360 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten.

+++ 7. März +++

Mit 140 Stundenkilometern durch Berlin: Polizei stoppt zwei Raser

Die Berliner Polizei hat ein mutmaßlich illegales Autorennen von zwei Männern gestoppt. Die 29 und 30 Jahre alten Autofahrer rasten am Samstagabend mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde von Berlin-Spandau Richtung Mitte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Zivilstreife habe das Geschehen beobachtet, mit Unterstützungskräften seien die Raser verfolgt und schließlich angehalten worden. Die Polizei beschlagnahmte eigenen Angaben zufolge die Autos der Männer. Der 30-Jährige habe seinen Führerschein abgegeben. Der 29-Jährige habe keine Personalien dabeigehabt und sei daher erkennungsdienstlich behandelt worden. Gegen beide werde nun wegen eines «verbotenen Kraftfahrzeugrennens» ermittelt, hieß es von der Polizei.

Mariendorf: Diebe fahren mit dem Auto in Späti

Unbekannte sind am Sonntagmorgen mit einem Auto in ein Geschäft in Berlin-Mariendorf eingebrochen. Gegen 5.45 Uhr fuhren die Täter laut Polizei den Wagen in den Kiosk am Mariendorfer Damm hinein.

Anschließend erbeuteten die Einbrecher zahlreiche Zigarettenschachteln und flüchteten zu Fuß. Den Audi, den sie zuvor offenbar gestohlen hatten, ließen sie zurück. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Prenzlauer Berg: Polizisten stoppen Koks-Taxi

Die Polizei hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Drogenhändler in Prenzlauer Berg auffliegen lassen. Dies teilten die Beamten am Sonntag mit. Demnach bemerkten Fahnder gegen 22.40 Uhr einen Mann in der Bernhard-Lichtenberg-Straße. Er hatte sich kurz auf den Beifahrersitz eines anhaltenden Auto gesetzt und das Fahrzeug anschließend wieder verlassen. Als die Beamten den Mann überprüften, räumte dieser ein Drogen gekauft zu haben, so die Polizei. Er habe den Beamten ein Gefäß mit Kokain übergeben, die dieses beschlagnahmten. Der Mann muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

In der Zwischenzeit hatten andere Beamte das „Koks-Taxi“ gestoppt, heißt es. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei der Durchsuchung des Fahrers und des Fahrzeugs rund 1.800 Euro, ein Messer, ein Handy sowie mehrere Verkaufseinheiten verschiedener Drogen beschlagnahmt. Der 28-Jährige kam zunächst zur erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme in Gewahrsam. Ein Drogenschnelltest ergab , dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Im Anschluss wurde er der Kriminalpolizei überstellt, die die Ermittlungen wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln übernommen hat.

Schuppen brennt in Treptow-Köpenick - Feuerwehr schützt Wohngebäude

Ein Schuppen neben einem Wohngebäude ist in Treptow-Köpenick in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte am Sonntagmorgen mit rund 40 Einsatzkräften an und brachte den Brand unter Kontrolle, wie ein Sprecher mitteilte. Meldungen über Verletzte seien nicht bekannt. Bewohner hätten das angrenzende Gebäude vorübergehend verlassen. Das Haus im Ortsteil Müggelheim sei nicht betroffen gewesen. Die Feuerwehr habe drei Propangasflaschen aus dem Schuppen in Sicherheit gebracht. Auf Twitter schrieb die Feuerwehr von einer starken Rauchentwicklung. Der Sprecher hatte zudem von einer „schwierigen Wasserversorgung“ über ein nahegelegenes Gewässer gesprochen. Das habe zusätzliche Einsatzkräfte erfordert.

Auto landet bei Unfall auf dem Dach - Verletzter muss ins Krankenhaus

Ein Auto ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Schöneberg aus bislang unbekannter Ursache auf dem Dach gelandet. Ein Mensch wurde am frühen Sonntagmorgen notärztlich behandelt und kam ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Technische Dienst der Feuerwehr habe das Fahrzeug wieder aufgerichtet.

Die Polizei bestätigte den Unfall. Ein Sprecher des Lagezentrums sagte, nach ersten, noch unbestätigten Informationen handle es sich um ein Taxi, dessen Fahrer verletzt worden sei. Es sehe danach aus, als sei kein anderes Fahrzeug beteiligt gewesen. Die Grunewaldstraße sei zwischenzeitig gesperrt gewesen. Informationen zum Unfallablauf lagen zunächst nicht vor.

+++ 6. März +++

Motorradfahrer stürzt auf Avus und verletzt sich schwer

Ein Motorradfahrer ist auf der Avus im Berliner Ortsteil Grunewald gestürzt und schwer verletzt worden. Der 47-Jährige war am frühen Samstagmorgen in Höhe der Anschlussstelle Hüttenweg von hinten von einem Transporter getroffen worden, wie die Polizei mitteilte. Der Motorradfahrer sei gestürzt und habe sich an Bein und Schulter verletzt. Er sei zur Operation in eine Klinik gebracht worden. Die Autobahn war laut Polizei bis zum Nachmittag gesperrt.

Poker, Drogen und 8000 Euro in Kreuzberg - Polizei löst Treffen auf

19 Männer und eine Frau haben auf zwei Etagen einer Maisonettewohnung in Berlin-Kreuzberg Poker und andere Glücksspiele gespielt. Die Polizei beendete das Treffen am Freitagabend, wie die Behörde am Samstag mitteilte. Demnach beschlagnahmten die Polizisten knapp 8000 Euro und „16 Gefäße mit mutmaßlichem Kokain, zwei Tütchen mit Cannabis sowie 29 leere Gefäße, die zur Aufbewahrung von Drogen genutzt werden, eine Schreckschusswaffe und einen Schlagring“. Auch der Pokertisch und sieben Spielautomaten seien sichergestellt worden. Niemand der Anwesenden im Alter von 23 bis 56 Jahren habe sich an die Corona-Regeln gehalten.

Zunächst war die Polizei den Angaben nach durch einen Notruf auf das Treffen in der Kochstraße aufmerksam geworden. Nach einem Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft hätten Einsatzkräfte die Wohnung betreten. Von den Anwesenden habe sich keiner für die Wohnung verantwortlich gezeigt. Laut Polizei wurden zahlreiche Anzeigen angefertigt: Strafanzeigen wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung.

Auto erfasst Fußgänger und verletzt ihn schwer

In Berlin-Neukölln ist am Freitagabend ein Fußgänger von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Das Auto erfasste den Fußgänger in der Werbellinstraße, wie die Feuerwehr am Samstagmorgen mitteilte. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei konnte zu dem Unfall bislang keine Angaben machen.

Hohenschönhausen: Kleintransporter brennt aus

Ein Kleintransporter hat in Berlin gebrannt. Das Fahrzeug stand in der Nacht zu Samstag im Stadtteil Hohenschönhausen in der Altenhofer Straße und brannte vollkommen aus, wie die Feuerwehr am Samstagmorgen mitteilte. Die Polizei konnte zu dem Brand im Osten Berlins bislang keine Angaben machen.

+++ 5. März +++

Berlin: Einsatzwagen der Polizei überrollt Fußgängerin

Eine 65-jährige Fußgängerin ist in Steglitz von einem zivilen Einsatzwagen der Berliner Polizei angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kam es am Donnerstagnachmittag in der Gutsmuthsstraße Ecke Schloßstraße zu dem Unfall.

Das Auto der Zivilpolizisten stand in der Gutsmuthsstraße, als der 34-jährige Fahrer in den Rückwärtsgang schaltete und das Fahrzeug zurücksetzte. Dabei erfasste der Wagen die Frau, die gerade die Straße bei Grün auf einem Fußgängerüberweg überquerte. Die 65-Jährige wurde der Polizei zufolge von dem Auto überrollt.

Alarmierte Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Verletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Wagens erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab nach Angaben der Polizei einen Wert von 0,0 Promille. Die Ermittlungen zum Unfallhergang seien noch nicht abgeschlossen.

Verfolgungsjagd durch Berlin: Zeuge überführt zwei Kriminelle

Ein aufmerksamer Zeuge hat in Berlin zwei Diebe überführt, die in Charlottenburg-Wilmersdorf einen Bootstrailer gestohlen haben. Dem 55-Jährigen waren nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend gegen 21 Uhr zwei Männer in einem Range Rover aufgefallen, die sich verdächtig verhielten. Er blieb an den Männern dran, beobachtete die Straftat und verfolgte sie anschließend bis ans andere Ende von Berlin.

Später erzählte er der Polizei, dass er auf die Männer aufmerksam wurde, weil sie mit dem Geländewagen ohne Licht die Gegend absuchten. An einem Bootstrailer sollen die 33 und 36 Jahre alten Männer dann plötzlich angehalten haben. Sie sollen die Sicherung des Anhängers entfernt und den Trailer an ihr eigenes Auto gehängt haben. Als das Duo mit dem Diebesgut wegfuhr, folgte ihnen der aufmerksame Zeuge in seinem Auto rund 20 Kilometer weit durch Berlin.

Dabei gab der 55-Jährige Zivilpolizisten immer wieder den aktuellen Standort der Tatverdächtigen durch. An der Autobahnausfahrt Adlershof konnten die Beamten den Range Rover schließlich stoppen und die beiden Verdächtigen festnehmen. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Ermittler der Polizei zufolge neben dem Tatwerkzeug auch zwei gestohlene Kennzeichen. Anschließend beschlagnahmten sie den Range Rover, der zudem nicht versichert war.

Die Polizisten übergaben den Bootstrailer seinem Besitzer. Die festgenommenen Männer kamen für die Feststellung ihrer Personalien in ein Polizeigewahrsam. Anschließend kamen sie wieder frei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Diebstahls dauern an.

Hellersdorf: Feuerwehr räumt Häuser wegen Gasausströmung

Wegen einer Gasausströmung ist die Berliner Feuerwehr am Freitagmorgen nach Berlin-Hellersdorf ausgerückt. In der Tangermünder Straße sei eine große Gasleitung undicht und Gas ströme aus, sagte ein Feuerwehrsprecher gegen 8 Uhr. Die Feuerwehr ist vor Ort und räumt die ersten Häuser. Straßen sind gesperrt und die dortige Tram in dem Bereich eingestellt. Nähere Informationen sind noch nicht bekannt.

+++ 4. März +++

58-Jährige getötet - Verdächtiger Sohn in U-Haft

Nach der Entdeckung einer toten Frau in Berlin-Tempelhof ist Haftbefehl gegen den Sohn erlassen worden. Wegen des Verdacht des Totschlags sitze der 23-Jährige nun in Untersuchungshaft, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die tote 58-Jährige war am Mittwoch in ihrer Wohnung in der Alboinstraße gefunden worden. Die Situation habe auf ein Gewaltdelikt schließen lassen, hatten Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Dort wurde auch der Sohn festgenommen. Ob etwa ein Streit vorausgegangen war oder Alkohol eine Rolle spielte, war unklar. Nähere Angaben wurden bislang nicht gemacht.

Berliner greift Polizisten bei Festnahme seines Sohnes an

Ein 46-jähriger Mann hat in Wilmersdorf versucht, die Festnahme seines Sohnes zu verhindern, als dieser ein gestohlenes Fahrrad verkaufen wollte. Die Besitzerin hatte ihr Rad wiedererkannt und den Hehler ausgetrickst. Nach Angaben der Polizei soll der 21-Jährige das Fahrrad im November vergangenen Jahres in Alt-Treptow gestohlen haben. Als er seine Beute nun im Internet anbot, las die Besitzerin die Verkaufsanzeige und vereinbarte einen Termin mit dem Mann. Anschließend informierte sie die Polizei, die der Frau am Mittwochmittag für die Übergabe Zivilfahnder zur Seite stellte.

Als die Polizisten den 21-Jährigen an der Nachodstraße / Bamberger Straße festnahmen, fuhren plötzlich seine Eltern in einem Auto vor. „Bisher ist unklar, wie sie von der Festnahme ihres Sohnes erfahren haben“, erklärte ein Polizeisprecher. Der 46-jährige Vater habe sich der Polizei zufolge eingemischt. Anschließend habe er versucht, die Überprüfung seines Sohnes zu verhindern. Da den Zivilpolizisten nicht klar war, ob der 46-Jährige in die Hehlerei involviert war, überprüften sie ihn mit Unterstützung von Beamten einer Einsatzhundertschaft.

Der Vater habe sich jedoch den Anweisungen der Polizisten widersetzt und stieg stattdessen in sein Auto ein, um wegzufahren. Daraufhin habe ein Beamter versucht, den Autoschlüssel aus dem Schloss zu ziehen. Dem Mann gelang es trotzdem, loszufahren. Nach wenigen Metern konnte der Schlüssel doch noch abgezogen werden, was eine Weiterfahrt verhinderte.

Bei seiner Festnahme habe der Mann dann versucht, die Dienstwaffe eines Beamten aus dem Halfter zu ziehen. Mehrere Einsatzkräfte seien nötig gewesen, um ihn zu überwältigen. Eine Abfrage ergab, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Nach Feststellung seiner Personalien durfte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Sein Sohn wurde der Kriminalpolizei überstellt.

75-jähriger Autofahrer überfährt Radfahrer in Berlin-Tiergarten

Erneut hat in Berlin ein betagter Autofahrer einen schweren Unfall verursacht. Der 75-Jährige war nach Angaben der Polizei am Mittwochmittag mit seinem Nissan in Tiergarten unterwegs, als er am Großen Stern von der Straße abkam und einen am Fahrbahnrand abgestellten Autoanhänger rammte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger auf den Gehweg geschleudert.

Der Senior sei der Polizei zufolge dann ungebremst auf dem Gehweg und Radweg weitergefahren, wo er einen 29-jährigen Radfahrer erfasste, der daraufhin stürzte und über die Motorhaube geschleudert wurde. Der Fahrradfahrer erlitt dadurch schwere Verletzungen. Trotz der Zusammenstöße fuhr der Rentner weiter auf dem Radweg in Richtung Altonaer Straße, wo wartende Passanten an der Fußgängerampel zur Seite springen mussten.

Erst als er mit dem Fahrzeug in ein Wartehäuschen der BVG fuhr, kam der Wagen zum Stehen. Auch dort konnten sich Fahrgäste mit einem Sprung zur Seite gerade noch in Sicherheit bringen. Die Scheiben der Wartehalle wurden beschädigt. Laut Polizei gibt es Hinweise darauf, dass der 75-Jährige am Steuer einen Schlaganfall erlitten haben könnte. Ein Notarzt leiste an der Unfallstelle Erste Hilfe. Anschließend kam der Autofahrer mit schweren Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen in ein Krankenhaus.

Der Radfahrer kam ebenfalls mit schweren Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen in eine Klinik. Die Unfallstelle war bis kurz vor 15 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen in dem Fall seien noch nicht abgeschlossen.

In Berlin ist die Zahl der Verkehrsunfälle, in die Seniorinnen und Senioren verwickelt sind, im vergangenen Jahr um 13 Prozent gestiegen. Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 17.512 ältere Menschen an Unfällen beteiligt, wovon 1530 verletzt und 21 getötet wurden.

Frau zündet ihre Wohnung mit Räucherstäbchen an

Eine 23-Jährige hat mit Hilfe von Räucherstäbchen möglicherweise absichtlich ihre Wohnung in Brand gesetzt. Eine Passantin habe aus dem Fenster des Hochhauses an der Charlottenburger Chaussee in Berlin-Spandau am Mittwochabend Rauch aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach ersten Ermittlungen gingen die Beamten davon aus, dass die Frau vorsätzlich handelte, da sie ihre Wohnung nach Ausbruch des Feuers verließ. Sie und andere Bewohner des Hauses seien unverletzt geblieben. Die Beamten nahmen die 23-Jährige fest und übergaben sie dem Landeskriminalamt. Die Ermittlungen dauern an.

Mit Waffe im Anschlag: Trio überfällt Tankstelle

Mit Schusswaffe im Anschlag überfielen drei maskierte Männer eine Tankstelle. Einer der drei habe am Mittwochabend einen Mitarbeiter bedroht, während sich die anderen beiden hinterm Tresen an der Kasse der Tankstelle in Berlin-Reinickendorf zu schaffen machten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die beiden seien jedoch an der Schublade gescheitert. Währenddessen habe der 41 Jahre alte Mitarbeiter einem der Täter mit der Faust gegen den Kopf geschlagen, woraufhin dieser mit seiner mutmaßlichen Schreckschusswaffe einen Schuss in Richtung Boden abgab. Anschließend sei das Trio aus der Tankstelle an der Residenzstraße geflüchtet. Die Ermittlungen dauerten an.

+++ 3. März +++

E-Bike-Fahrer bei Sturz in Kreuzberg schwer verletzt

Ein E-Bike-Fahrer hat sich in Kreuzberg bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen. Der 40-Jährige sei am Dienstagnachmittag in Kreuzberg auf dem Radstreifen zwischen geparkten Autos und einem auf der Straße haltenden Pakettransporter entlanggefahren, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Als der Paketlieferant die Schiebetür des Transporters geöffnet habe, habe sich der Radfahrer erschrocken und sei gegen einen der parkenden Wagen gekracht. Der Mann sei mit Verletzungen nicht nur am Kopf, sondern auch an Arm, Bein und Rumpf in ein Krankenhaus gebracht worden. Der genaue Unfallhergang in der Lindenstraße werde nun ermittelt.

Wohnungsbrand in Fennpfuhl - ein Schwerverletzter

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Fennpfuhl hat eine Person schwere Brandverletzungen erlitten. Das Feuer brach in der Nacht zum Mittwoch kurz nach Mitternacht in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines viergeschossigen Wohnhauses aus, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochmorgen. Demnach gingen Einrichtungsgegenstände aus bisher unbekannter Ursache in Flammen auf. Die 22 Brandbekämpfer konnten rasch löschen. Zwei angrenzende Wohnungen sowie der Dachstuhl wurden kontrolliert, weitere Personen wurden nicht verletzt. Zur Identität der schwer verletzten Person gab es zunächst keine Angaben. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ 2. März +++

Rad-Rambo behindert Rettungskräfte – Rentnerin tot!

Ein Radfahrer behinderte am Montagvormittag Rettungskräfte bei einem Einsatz im Märkischen Viertel. Zunächst waren ein Rettungswagen und ein Notarzt der Berliner Feuerwehr zu einem Seniorenheim im Senftenberger Ring alarmiert worden, weil dort eine hochbetagte Bewohnerin reanimationspflichtig geworden war. Nachdem die Retter die 92-Jährige wiederbeleben und stabilisieren konnten, wurde der Transport in eine Klinik vorbereitet.

Als sich die beiden Fahrzeuge gegen 10.45 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht in Bewegung setzten und vom Gelände fahren wollten, behinderte sie ein Radfahrer, der ihnen auf der Fahrbahn zunächst keinen Platz machte. Als der Mann vor ihnen fuhr und sie deshalb kein Tempo aufnehmen konnten, betätigte der Fahrer des Rettungswagens das Martinshorn und überholte ihn. Auch die Fahrerin des Notarztfahrzeuges aktivierte nun die Sirene, doch der Radfahrer blieb in der Fahrbahnmitte, so dass sie an ihm nicht vorbeikam.

Der Fahrer des Rettungswagens bremste nun wieder ab, damit das ihm folgende Einsatzfahrzeug aufschließen konnte. Dabei stieß der 50-jährige Radfahrer nun mit dem Wagen zusammen und klagte anschließend über Schmerzen, ohne diese weiter zu erläutern. Stattdessen riss er die Fahrertür auf, um den 28-jährigen Sanitäter zu bedrohen und zu beleidigen. Danach versuchte er die Hecktür zu öffnen, was die Besatzung aber verhindern konnte. Während der mehrere Minuten andauernden Attacken des Radfahrers war eine Weiterfahrt nicht möglich.

Der Notarzt kümmerte sich währenddessen um die Patientin, da sich deren Gesundheitszustand zwischenzeitlich wieder verschlechtert hatte und sie erneut reanimationspflichtig geworden war. Alarmierte Polizeikräfte übernahmen den Aggressor, so dass die Fahrt ins Krankenhaus mit zeitlichem Verzug fortgesetzt werden konnte. Wie die Klinik später mitteilte, verstarb die Patientin. Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben. Nachdem die Personalien des Mannes festgestellt wurden, konnte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und Nötigung verantworten.

Rummelsburger Familienkiez: Schüsse vom Balkon schrecken Nachbarn auf

In der Nacht zu Dienstag soll ein Mann von dem Balkon einer Wohnung in Rummelsburg mit einer Waffe geschossen haben. Gegen Mitternacht alarmierte eine Zeugin die Polizei in die Münsterlandstraße, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann mehrfach mit einer Schusswaffe in die Luft geschossen haben soll.

Die alarmierten Polizisten des Polizeiabschnitts 34 erwirkten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Wohnung und trafen auf eine Frau und zwei Männer. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, die beschlagnahmt wurden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Kleinkind und Mutter von Polizeiwagen angefahren - leicht verletzt

Eine Mutter und ihr zweijähriges Kind sind in Berlin-Wedding von einem Mannschaftswagen der Polizei erfasst und leicht verletzt worden. Die beiden waren am Montagmittag auf der Straße Friedrich-Krause-Ufer unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Der Junge rannte demnach „unvermittelt“ zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn.

Die Mutter lief hinterher und versuchte, ihren Sohn festzuhalten. Beide wurden von einem Mannschaftswagen der Polizei angefahren, der in Richtung Fennbrücke unterwegs war. Der Zweijährige wurde mit einer leichten Kopfverletzung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die 24-Jährige wurde mit leichten Verletzungen am Arm ambulant behandelt. Der Fahrer des Polizeiwagens habe einen Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher.

Halensee: Mit Kokain zugedröhnt und auf Polizisten zugerast

Ein 25-jähriger Mann hätte gegen 23.15 Uhr in der Lützenstraße in Halensee beinahe zwei Polizisten mit seinem Fahrzeug angefahren. Die Beamten hatten den Mann, der mit seinem Pkw der Marke Skoda in zweiter Reihe mit eingeschaltetem Warnblinklicht stand, einer Verkehrskontrolle unterzogen, als dieser unvermittelt den Motor anließ und mit durchdrehenden Reifen losfuhr.

Beide Polizisten mussten zur Seite springen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt gelang es den Ordnungshütern sich mit ihrem Fahrzeug nach gut 300 Metern vor den flüchtenden Fahrer zu setzen und diesen in der Ringbahnstraße zum Anhalten zu bewegen.

Weil der 25-Jährige seinen Wagen vor- und zurücksetzte, schlug einer der Beamten mit seiner Faust die leicht geöffnete Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein und zog den Fahrzeugschlüssel ab. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Polizisten ein Tütchen mit Cannabis. Der Mann stimmte einer freiwilligen Blutentnahme zu, nachdem er angegeben hatte, zwei Tage zuvor Kokain und Cannabis konsumiert zu haben. Er kam in einen Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Der Mann sieht nun mehreren Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter berauschenden Mitteln entgegen.

Waschstraßen-Unfall: Toyota-Oma (81) rammt VW-Fahrer (44) ins Krankenhaus

Am Montagmittag erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Marzahn lebensbedrohliche Verletzungen. Nach bisherigen Ermittlungen befanden sich gegen 12.30 Uhr eine 81-Jährige Autofahrerin und ein 44-Jähriger Autofahrer jeweils mit ihren Autos in einer Waschstraße an der Rhinstraße. Dort soll es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen sein. Dieser Zusammenstoß sollte im Anschluss an den Waschvorgang geklärt werden, sodass der 44-Jährige in der Nähe der Ausfahrt der Anlage, neben dem von ihm gefahrenen Wagen stehend, auf die 81-Jährige wartete.

Als diese mit ihrem Toyota zunächst langsam aus der Waschanlage hinaus und auf den 44-jährigen VW-Fahrer zufuhr, beschleunigte ihr Wagen unerwartet, erfasste den Fahrer des Volkswagens, schleifte ihn mehrere Meter mit, durchbrach zwei Begrenzungspoller und prallte anschließend an eine Wand eines Servicegebäudes, wo er zum Stehen kam.

Der 44-Jährige erlitt schwere, lebensbedrohliche Verletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Versorgung in eine Klinik gebracht. Die 81-Jährige erlitt einen Schock. Ein Verwandter übernahm ihre Betreuung. Ermittler des Kommissariats für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernahmen die weitere Bearbeitung und beschlagnahmten den Toyota. Auf Anforderung der Amtsanwaltschaft Berlin wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen.

Rätselhafter Unfall: 76-jährige Autofahrerin kracht gegen Baum und wird schwer verletzt

Eine Autofahrerin ist in Berlin-Spandau gegen einen Baum gefahren und schwer verletzt worden. Die 76-Jährige war am Montagvormittag von der Stadtrandstraße im Ortsteil Falkenhagener Feld auf einen Krankenhaus-Parkplatz eingebogen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als sie an der Fahrzeugschranke ein Ticket lösen wollte, beschleunigte sie ihren Wagen demnach aus noch ungeklärter Ursache. Er durchbrach die Schranke und krachte gegen einen Baum. Die Frau wurde nach ersten Ermittlungen in der geöffneten Fahrertür mitgeschleift. Sie wurde mit schweren Verletzungen am Rumpf und an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 1. März +++

Auf frischer Tat: Polizeistreife schnappt Café-Einbrecher

Polizeieinsatzkräften des Abschnitts 21 ging am Montagmorgen in Spandau ein mutmaßlicher Einbrecher ins Netz. Gegen 4.10 Uhr bemerkten sie in der Klosterstraße eine hochgedrückte Jalousie sowie Hebelspuren an einer Tür eines dortigen Cafés. Kurz darauf trat ein Mann aus dem Hauseingang hervor, der nur unschlüssige Angaben zu seinem dortigen Aufenthalt machen konnte.

Die Einsatzkräfte entdeckten im selben Haus außerdem noch eine beschädigte Büroeingangstür und nahmen den 40-Jährigen als Tatverdächtigen zu beiden Fällen fest. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat.

Steglitz: Ein Kilo Kokain im Rucksack und Schusswaffen und Macheten in der Wohnung

Bei der Durchsuchung eines 27-jährigen Mannes in der Schützenstraße in Steglitz stellten Polizistinnen und Polizisten in der Nacht zu Montag gegen 3 Uhr etwa ein Kilogramm Kokain und 142 Gramm Marihuana sicher. Der Mann führte die Drogen in seinem Rucksack mit sich. An seinem Gürtel trug er ein griffbereites Messer.

Der Tatverdächtige war den Einsatzkräften aufgefallen, als er mit einem anderen Mann für kurze Zeit in einem Spätkauf verschwand. Der dazugekommene Mann hatte das Geschäft aufgeschlossen, der Laden blieb während des Aufenthaltes der beiden dunkel. Kurz danach trennten sich die Wege der Männer.

Der Mann, der den Laden aufgeschlossen hatte, wurde später in seinem Fahrzeug kontrolliert – ohne Ergebnis. Bei der Durchsuchung der Aufenthaltsanschrift des 27-Jährigen auf richterlichen Beschluss wurden Händlerutensilien, weitere Drogen und Waffen gefunden, darunter Schreckschusswaffen, Macheten und ein Schwert. Der Mann kam in einen Polizeigewahrsam, wo er dem Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes Berlin überstellt wurde, das die weiteren Ermittlungen führt.

Adlershof: Randalierender 15-Jähriger bedroht Tram-Fahrer mit dem Tod

Ein randalierender Jugendlicher wurde Sonntagfrüh in Adlershof festgenommen, nachdem er unter anderem mehrere Geschäfte und eine Straßenbahn beschädigt hatte. Der 15-Jährige stellte sich kurz vor 8 Uhr auf die in der Fahrbahn der Dörpfeldstraße eingelassenen Schienen der Straßenbahn. Der Fahrer eines Zuges der Tramlinie 62 musste eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit dem Teenager zu verhindern.

Als der 50-jährige Bedienstete den jungen Mann ansprach, reagierte dieser sehr aggressiv, brach einen Scheibenwischer ab, schlug damit gegen die Bahn und bedrohte den Zugführer mit dem Tode. Einem hinzukommenden 38 Jahre alten Zeugen schlug er mit dem Wischer auf den Kopf, wobei der Angegriffene eine Prellung erlitt. Zwei Männer im Alter von 46 und 50 Jahren überwältigten nun den 15-Jährigen, brachten ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Dabei beleidigte der Festgehaltene die beiden Couragierten sowie die Polizistinnen und Polizisten.

Die Einsatzkräfte legten ihm dann Handfesseln an und brachten den mutmaßlich unter Rauschmitteln stehenden Jugendlichen zu einer Polizeidienststelle. Dort musste er sich einer richterlich angeordneten Blutentnahme unterziehen. Während der Maßnahmen verschlechterte sich sein Zustand, so dass der hinzugezogene Rettungsdienst ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus brachte.

Die Eltern sowie die Jugendeinrichtung, in welcher der 15-Jährige untergebracht ist, wurden informiert. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Jugendliche zuvor mit einem Blumentopf eine Balkontür zerstört, eine Baustellenabsperrung auf die Fahrbahn geworfen, den Rollladen eines Imbissladens beschädigt und einen 39-jährigen Radfahrer geschubst hatte, der jedoch unverletzt blieb. Somit sieht der Jugendliche nun mehreren Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung sowie wegen Bedrohung und Beleidigung entgegen.

Unfallbilanz: Zwei Tote und 29 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen zwei Autofahrer in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Oder-Spree ums Leben gekommen. Zudem gab es laut Polizeisprecherin 29 Verletzte. Insgesamt zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg zwischen Freitag und Sonntag 281 Unfälle. Bei 21 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 260 entstanden lediglich Sachschäden.

Ein tödlicher Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Autobahn 12 zwischen Storkow und Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree). Ein 41 Jahre alter Kleintransporterfahrer fuhr ungebremst auf ein Stauende auf und kollidierte mit einem Sattelzug. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb.

Ebenfalls am Freitag kam ein 73-jähriger Autofahrer ums Leben. Auf der Kreisstraße zwischen Walsleben und Werder (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) kam er kurz vor 13 Uhr mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit mehreren Straßenbäumen. Er starb noch vor Ort. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar.

+++ 28. Februar +++

Polizei löst Halbnackt-Party mit 36 Personen auf

Eine Party mit fast 40 Gästen in einer Drei-Zimmer-Wohnung in Berlin hat am Wochenende die Polizei auf den Plan gerufen. Die Einsatzkräfte trafen in der Nacht zu Sonntag in der 70-Quadratmeter-Wohnung 15 Frauen und 21 Männer im Alter von 19 bis 55 Jahren an, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten überprüften die Personalien aller Gäste und leiteten Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ein.

Schließlich mussten die Besucher die Wohnung im Stadtteil Charlottenburg verlassen. Während der polizeilichen Maßnahmen reagierte ein 50-jähriger Gast den Angaben zufolge aggressiv und schubste einen Polizisten aus der Wohnung. Die Beamten nahmen den Mann fest und legten ihm Handfesseln an. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten eingeleitet.

Die Polizei war wegen Lärmbelästigung gerufen worden und bemerkte im Flur der Wohnung zunächst „etwa ein Dutzend leicht bekleidete Personen“, wie es in der Mitteilung hieß. Mit Unterstützung zusätzlicher Einsatzkräfte leiteten die Beamten dann ihre Maßnahmen ein.

Intercity im Bahnhof Friedrichshain wegen Schwelbrand gestoppt

Ein Intercity der Deutschen Bahn ist im Bahnhof Berlin-Friedrichstraße am Sonntagmorgen wegen eines Schwelbrandes geräumt worden. Niemand sei verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Brand in einem Schaltschrank eines Waggons erlosch demnach von selbst. Der Zug war nach Angaben einer Bahnsprecherin von Berlin-Ostbahnhof nach Basel unterwegs.

Die Reisenden konnten mit einem Ersatzzug weiterfahren. Der betroffene Bereich im Bahnhof wurde geräumt. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die genaue Brandursache war zunächst unklar.

Jugendgruppe überfällt Radfahrer in Wedding und wird festgenommen

Eine Gruppe Jugendlicher und junger Männer hat einen Radfahrer in Berlin-Wedding überfallen, geschlagen und ihm sein Rad gestohlen. Der 28-Jährige wurde am Samstagabend an der Limburger Straße von ihnen angehalten und zum Absteigen gezwungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zwei aus der Fünfergruppe sollen ihn dann geschlagen und getreten haben, um seinen Rucksack zu entreißen - was nicht gelang.

Ein weiterer Angreifer fuhr mit seinem Fahrrad davon, bevor der Mann sich losreißen und flüchten konnte. Die alarmierte Polizei nahm alle Verdächtigen im Alter von 15 bis 19 Jahren in der Nähe fest. Das gestohlene Fahrrad gaben sie dem Besitzer zurück. Der Überfallene erlitt leichte Verletzungen an der Hüfte. Er lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. (dpa)

+++ 27. Februar +++

Westend: Räuber verletzt 80-Jährige bei Überfall an Haustür

Ein Unbekannter hat in Westend eine 80-Jährige an ihrer Haustür überfallen. Wie die Polizei mitteilte, hatte die betagte Anwohnerin der Lötzener Allee dem Räuber am Freitagnachmittag gegen 14.20 Uhr die Tür geöffnet, nachdem dieser geklingelt hatte. Offenbar verfolgte der Täter einen konkreten Plan, um an Geld zu kommen.

So soll er nach Angaben der Polizei die Seniorin gefragt haben, ob sie ihm Geld wechseln könne. Als die hilfsbereite Frau dem Wunsch nachkam und ihr Portemonnaie holte, entriss der Mann ihr die Geldbörse. Dabei stieß er sie zu Boden und flüchtete.

Die Frau wurde bei dem Sturz am Kopf verletzt und musste behandelt werden. Ein Raubkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zerstörungswut: Einbrecher überfluten Bibliothek in Friedrichshain 

Einbrecher sind in der Nacht zum Sonnabend in einen Gebäudekomplex in der Warschauer Straße eingedrungen. Nach ersten Erkenntnissen stellten die alarmierten Polizeibeamten zusätzlich zu dem Einbruch noch einen großen Wasserschaden fest. Im „Die Einbrecher haben etliche Gegenstände zerstört und offenbar alle Wasserhähne aufgedreht“, erklärte eine Polizeisprecherin am Sonnabend.

Die Feuerwehr deckte betroffene Stellen in einer Bibliothek in dem Gebäudekomplex mit Planen ab. Was erbeutet wurde und wie hoch der Wasserschaden tatsächlich ist, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. Ob etwas gestohlen, war am Vormittag noch unklar.

Die betroffene Bibliothek ist mit etwa 730.000 Bänden die größte pädagogische Spezialbibliothek in Deutschland.

+++ 26. Februar +++

Laster ohne Licht – Verfolgungsjagd von Kreuzberg nach Moabit

Weil ein Mann in der Nacht zum Freitag mit einem unbeleuchteten Lastwagen in Kreuzberg unterwegs war, wollten Polizisten den Wagen anhalten und kontrollieren.

Das Fahrzeug war kurz nach Mitternacht in der Trebbiner Straße einer Streife aufgefallen. Stoppsignale ignorierte der Fahrer allerdings, raste stattdessen davon. Auf seiner Flucht missachtete er mehrere rote Ampeln, wobei es anderen, stark bremsenden Verkehrsteilnehmenden zu verdanken war, dass es zu keinen Verkehrsunfällen kam.

Die Verfolgungsjagd endete an der Kreuzung Strom- Ecke Turmstraße in Moabit, als der Laster ein Einsatzfahrzeug und mehrere geparkte Autos rammte. Der Beifahrer sprang aus dem Lastwagen, stolperte dann jedoch über einen Fahrradständer und wurde festgenommen. Dabei leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand. Er kam zu einer Polizeidienststelle und konnte diese nach der Personalienfeststellung und einer Blutentnahme wieder verlassen. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Dem Fahrer gelang es, in der Dunkelheit zu entkommen. Allerdings ließ er Führerschein und Personalausweis im Fahrzeug zurück. Es besteht der Verdacht, dass der 24-Jährige alkoholisiert unterwegs war. Ihn erwarten Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Mehrere Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, konnten aber ihren Dienst fortsetzen.

Auto stößt mit Rollstuhlfahrer zusammen

Mit schwersten Kopfverletzungen ist am Donnerstagabend ein Rollstuhlfahrer in eine Klinik gekommen, nachdem er in Kreuzberg von einem Auto erfasst worden war. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen war ein 38-Jähriger gegen 18 Uhr mit seinem Mercedes in der Prinzenstraße unterwegs und fuhr in Richtung Moritzplatz. Als er dann nach rechts in die Ritterstraße abbog, kollidierte er mit dem Rollstuhlfahrer, der parallel auf dem Gehweg in Richtung Gitschiner Straße unterwegs war und die Ritterstraße überquerte.

Bei dem Zusammenstoß stürzte der 33-Jährige aus dem Rollstuhl und erlitt eine Gehirnblutung sowie ein Schädelhirntrauma und wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Es soll keine Lebensgefahr bestehen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 25. Februar +++

Streit unter Jugendlichen: 17-Jähriger mit Messer verletzt

Bei einer Schlägerei in Tempelhof ist am Mittwochabend ein 17-Jähriger mit einem Messer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Gruppe von fünf Jugendlichen gegen 18 Uhr in der Paradestraße auf einen 15-Jährigen getroffen, der dort in Begleitung zweier jugendlicher Mädchen unterwegs war. Es entstand eine verbale Auseinandersetzung, in deren Folge auf den 15-Jährigen eingeschlagen worden sein soll. Daher soll er ein Messer gezogen und einen 17-Jährigen damit schwer verletzt haben.

Wer wen in welcher Reihenfolge angriff, ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen. Laut Zeugen soll der 15-Jährige dann weggerannt sein. Der Gruppe sei es dann noch gelungen, ihm das Messer wegzunehmen, anschließend sei er geflüchtet. Alarmierte Polizeikräfte nahmen die fünf beteiligten Jugendlichen noch in der Nähe des Tatortes fest.

Der verletzte 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert und anschließend stationär aufgenommen werden musste. Die vier anderen Beteiligten konnten Angaben zu dem 15-Jährigen machen, der gegen 18.40 Uhr an der Anschrift seiner Freundin im Badener Ring festgenommen wurde. Zuvor musste auch er in einem Krankenhaus behandelt werden, da er unter anderem Gesichtsverletzungen erlitten hatte.

U8: Kritik wegen fehlender Maske – Unbekannter attackiert Fahrgast

Am Mittwochabend ist es zu einem körperlichen Übergriff sowie einer fremdenfeindlichen Beleidigung in einem Zug der Linie U8 in Neukölln gekommen. Gegen 21 Uhr war ein Mann, gemäß eigenen Angaben sowie der Aussage mehrerer Zeugen, in der U-Bahn in Richtung Hermannstraße unterwegs und sprach einen anderen Fahrgast an, weil dieser keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Zunächst gerieten die beiden in ein Streitgespräch. An der Station Boddinstraße beleidigte der Unbekannte den 47-Jährigen, schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht und trat danach noch mit dem Fuß gegen dessen Kopf.

Am Bahnhof Leinestraße stieg der Angreifer schließlich aus und entkam unerkannt. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen, lehnte aber zunächst eine medizinische Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.

Keller- und Bürobrand in Neukölln und Kreuzberg

Die Berliner Feuerwehr musste in der Nacht zu Donnerstag zwei größere Feuer in Wohn - und Geschäftsgebäuden löschen: In der Nobelstraße in Neukölln brannte gegen 22.00 Uhr ein Büro im 1. Obergeschoss eines zweigeschossigen Geschäftsgebäudes, twitterte die Feuerwehr. Ein Übergreifen auf Lagergut, wie Holzplatten und Materialen unter anderem im Keller des Gebäudes, konnte verhindert werden. 48 Brandbekämpfer waren im Einsatz. Verletzte gab es keine. Die Brandursache war noch unklar.

Nur etwa 40 Minuten später mussten 23 Feuerwehrkräfte einen Kellerbrand in einem Wohngebäude in der Oranienstraße in Kreuzberg löschen. Laut Feuerwehr kam es zur Verrauchung von Keller und Treppenhaus. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst noch unklar. Rund eine Stunde war die Feuerwehr vor Ort. Es gab keine Verletzten.

+++ 24. Februar +++

Mord an 17-Jährigem: Polizei schnappt vier Tatverdächtige

Der gewaltsame Tod eines 17-Jährigen, nach einem tätlichen Angriff im Volkspark Hasenheide (23. Januar 2021), konnte aufgeklärt werden.

Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes ergaben einen dringenden Tatverdacht gegen zwei 24-jährige Männer als unmittelbare Täter und gegen eine Frau und einen Mann im Alter von 21 Jahren als Anstifter und Mittäter. Die 21-jährigen Tatbeteiligten werden verdächtigt, die Haupttäter beauftragt und das Opfer zum Tatort gelockt zu haben. Die beiden 24-Jährigen griffen anschließend das Opfer an und schlugen es mit einem Gegenstand nieder. Der Jugendliche erlitt dadurch schwerwiegende Kopfverletzungen, in deren Folge er acht Tage später im Krankenhaus verstarb. Hintergrund der Tat waren länger andauernde persönliche Streitigkeiten und Beschimpfungen zwischen dem Opfer und dem 21-jährigen männlichen Mittäter.

Die männlichen Tatbeteiligten haben umfangreiche kriminalpolizeiliche Erkenntnisse, auch im Bereich der Gewaltkriminalität.

Gegen die drei Männer wurden Haftbefehle wegen gemeinschaftlichen Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Diese wurden am heutigen Morgen durch Kräfte der Zielfahndung des Landeskriminalamtes an unterschiedlichen Orten in Berlin vollstreckt. Die drei Männer wurden einem Haftrichter überstellt, welcher den Beschuldigten die Haftbefehle verkündete.

Der Umfang der Tatbeteiligung der 21-jährigen Frau wird im Zuge der weiteren Ermittlungen geprüft.

Mitte: Betrunkener Fahrraddieb attackiert Polizisten

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb wehrte sich am Dienstagnachmittag in Mitte gegen seine Festnahme. Gegen 17 Uhr bemerkten Polizeieinsatzkräfte des Abschnitts 56 einen polizeibekannten 17-Jährigen, der aus dem Volkspark am Weinbergsweg gerannt kam und sich zunächst an der Straße auf eine Mauer setzte. Wenige Minuten später wurde der junge Mann von zivilen Einsatzkräften in der Invalidenstraße Ecke Ackerstraße mit einem für ihn zu großen Fahrrad gesehen, welches er kurz zuvor nicht bei sich hatte.

Mit seiner Kontrolle und Festnahme am S-Bahnhof Nordbahnhof war der junge Mann nicht einverstanden und stieß mit seinem Ellenbogen in Richtung des Polizisten. Dieser konnten dem Angriff ausweichen und den Jugendlichen, der sich weiter durch Herausdrehen und Herauswinden gegen die Festnahme wehrte, mit Hilfe weiterer Kollegen festnehmen.

Mit dem mutmaßlichen Fahrraddiebstahl konfrontiert gab der Festgenommene zu, das nicht angeschlossene Rad auf einem Innenhof in der Invalidenstraße an sich genommen zu haben. Nach einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle wurde der 17-Jährige mit rund 1,4 Promille einer Kriseneinrichtung für Jugendliche übergeben. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des einfachen Fahrraddiebstahls, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entgegen. Die Ermittlungen führt ein Abschnittskommissariat in der Polizeidirektion 5 (City).

Neukölln: Massenschlägereien vor einem Café

Insgesamt viermal riefen Anwohnende am Dienstagnachmittag und Abend die Polizei zu Streitigkeiten in Neukölln. Zwischen 17.40 Uhr und 22.50 Uhr soll es in der Glasower Straße vor einem Café und an den Straßenecken mit der Bruno-Bauer-Straße und der Bendastraße zu lautstarken Streitigkeiten aus bislang unbekannten Gründen zwischen zwei Gruppierungen gekommen sein. An den Auseinandersetzungen sollen sich nach Angaben von Zeuginnen und Zeugen bis zu 40 Personen beteiligt haben.

Während des Aufeinandertreffens soll es unter einigen Beteiligten zu Schlägereien gekommen sein, bei denen auch Gegenstände eingesetzt wurden. Auch sollen einige Personen Messer bei sich geführt haben. Einsatzkräften der Polizeiabschnitte 54 und 55 sowie Unterstützungskräften von Einsatzhundertschaften gelang es, die Lage in der Glasower Straße zu beruhigen. Mit einem der Beteiligten, einen 38-jährigen Mann, der nach den bisherigen Aussagen mutmaßlich den Konflikt ausgelöst haben könnte, führten die Beamten eine Gefährderansprache. Bei einem 21-Jährigen stellten die Einsatzkräfte blutende Platzwunden an der Hand und am Oberschenkel fest.

Als die Kräfte den jungen Mann zu seinen Verletzungen befragen wollten, flüchtete dieser und soll dabei an einem in der Glasower Straße geparkten Pkw einen Gegenstand abgelegt haben. In Höhe der Karl-Marx-Straße nahmen die Beamten den 21-Jährigen fest und stellten unter dem abgestellten Fahrzeug eine Plastiktüte mit Rauschgift, vermutlich Cannabis, sicher.

Gegen den Festgenommenen leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Seine Verletzungen wollte der 21-Jährige nicht behandeln lassen und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Ermittlungen zu dem schweren Landfriedensbruch und den Hintergründen dauern an.

+++ 23. Februar +++

Prenzlauer Berg: Hassbrenner fackeln vier Autos ab

In der Nacht zu Dienstag brannten in Prenzlauer Berg insgesamt vier Fahrzeuge vollständig aus. Gegen 0.45 Uhr erschien ein 26-jähriger Zeuge beim Polizeiabschnitt 16 und gab an, dass in der Einsteinstraße ein Auto brennen würde. Zeitgleich meldete eine 59 Jahre alte Anwohnerin dem Polizeinotruf, dass sie zunächst einen Knall gehört habe und nun ein Skoda in Flammen stehe.

Als die Funkstreife in der Einsteinstraße eintraf, breitete sich das Feuer bereits aus und griff letztlich auf drei weitere geparkte Fahrzeuge über. Der Skoda sowie ein Opel, ein Hyundai und ein Nissan wurden trotz des Einsatzes der Feuerwehr vollständig zerstört. Verletzte waren nicht zu beklagen. Da nach den ersten Erkenntnissen eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach Crashfahrt: Schwer verletzten Beifahrer feige zurückgelassen!

In der Nacht zu Dienstag wurden bei einem Verkehrsunfall in Fennpfuhl eine Frau leicht und ein Mann schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen soll gegen 22.30 Uhr ein 19 Jahre alter Mann zusammen mit seiner 18-jährigen Lebensgefährtin in seinem Ford die Landsberger Allee in Richtung Alexanderplatz gefahren sein. An der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Judith-Auer-Straße soll er beim Abbiegen in die Franz-Jacob-Straße einen vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkommenden VW erfasst haben. Dabei wurde der VW gegen einen geparkten Fiat geschleudert.

In dem VW sollen zwei Männer gesessen haben, die daraufhin vom Unfallort flüchteten noch bevor alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 34 eintrafen. Während der Unfallaufnahme erhielten die Kräfte Kenntnis von einem verletzten 25-Jährigen, welchen Passanten etwa zwei Kilometer entfernt vom Unfallort mit schweren Kopf- und Brustverletzungen gefunden und einen Rettungswagen alarmiert hatten. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Ermittlungen zufolge soll es sich hierbei um den Beifahrer des VW gehandelt haben, welcher nach dem Unfall vom Fahrer des VW aufgefordert worden sein soll, zu flüchten. Bei dem VW-Fahrer handelt es sich nach ersten Erkenntnissen vermutlich um einen 23-Jährigen ohne Fahrerlaubnis. Während der 25-Jährige stationär auf einer Intensivstation aufgenommen wurde, konnte die verletzte 18-jährige Beifahrerin des Ford das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der stark beschädigte und nicht mehr fahrtaugliche VW wurde beschlagnahmt.

Gegen den 23-jährigen VW-Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Den 19-jährigen Fahrer des Fiat erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 (Ost).

Wilmersdorf: Zigaretten-Räuber drohen mit Schusswaffe

Zwei mit Mund-Nasen-Bedeckung maskierte Männer haben am Montag gegen 19.30 Uhr einen Getränkemarkt in der Westfälischen Straße in Wilmersdorf überfallen. Zu dieser Zeit befanden sich eine 57-jährige Mitarbeiterin und ein 19-jähriger Auszubildender in dem Laden. Einer der Tatverdächtigen bedrohte die Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und verlangte, die Kassen zu öffnen. Die Angestellten kamen der Aufforderung nach.

Die Tatverdächtigen entwendeten Bargeld und Zigaretten. Sie flüchteten mit einem Pkw der Marke VW in unbekannte Richtung. Die beiden Mitarbeitenden blieben unverletzt. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) übernommen.

Suff- und Drogenverdacht in Westend: BMW-Fahrer (61) donnert in parkende Autos

Aus bisher nicht geklärter Ursache verlor am Montagabend ein Mann in Westend die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen parkende Autos. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 61-Jährige mit seinem BMW gegen 19 Uhr in der Reichstraße in Richtung Theodor-Heuss-Platz unterwegs, als er, kurz hinter der Kreuzung Reichstraße/Steubenplatz, plötzlich mit dem Wagen gegen die am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeuge fuhr und dort zum Stehen kam. Hierbei entstand erheblicher Sachschaden.

Zeugen alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den Unfallverursacher und brachten ihn aufgrund seiner Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, da der Verdacht bestand, der Mann könnte unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen. Den BMW beschlagnahmten die Polizeikräfte zur Erstellung eines technischen Gutachtens.

+++ 22. Februar +++

Wilmersdorf: Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

In der Nacht zum Montag haben Zivilpolizisten zwei Männer festgenommen, die versucht haben sollen, in eine Wohnung einzubrechen. Die Polizisten wurden gegen 23.20 Uhr auf das Duo in der Berliner Straße aufmerksam, als einer von ihnen ein Wohnhaus betrat, während sein Begleiter im Auto wartete.

Als die beiden Männer wieder im Auto saßen, konnte die Polizei in dem betroffenen Gebäude feststellen, dass an einer Wohnungstür gehebelt worden war. Die beiden 41 und 54 Jahre alten Verdächtigen, bei denen die Polizisten auch Einbruchswerkzeug und Drogen fanden, wurden festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt.

7000 Menschen im Mauerpark: Polizei löst Veranstaltungen auf

Die Berliner Polizei hat am Sonntag zahlreiche Ansammlungen von Besuchern im Mauerpark aufgelöst. Nach Angaben der Polizei hatten sich aufgrund der milden Temperaturen und des Sonnenscheins am Nachmittag bis zu 7000 Menschen gleichzeitig in der Grünanlage in Prenzlauer Berg aufgehalten. Zahlreiche Künstler sollen musiziert haben, während viele Gruppen an Mannschaftssportarten teilnahmen.

Viele von ihnen sollen sich nicht an die derzeit geltenden Hygieneregeln gehalten haben. Da insbesondere die erforderlichen Abstände nicht eingehalten worden seien, hätten Einsatzkräfte die Parkbesucher mit Lautsprecherdurchsagen auf das Fehlverhalten hingewiesen und anschließend mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Um weitere Zuströme zu verhindern, kontrollierten Polizisten auch die Ein- und Ausgänge des Mauerparks.

Großbrand in Kremmen

In Kremmen ist in der Nacht zum Montag in einem Baubetrieb ein Brand ausgebrochen. Am frühen Montagmorgen war die Feuerwehr mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Die Behörden gaben aufgrund der Rauchentwicklung eine amtliche Warnung heraus. 

Ein Toter und 51 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende ist auf Brandenburgs Straßen ein Autofahrer bei einem Unfall im Landkreis Märkisch-Oderland ums Leben gekommen. Zudem gab es laut Polizeisprecher zwischen Freitag und Sonntag 51 Verletzte bei Unfällen. Insgesamt zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg am Wochenende 356 Unfälle. Bei 40 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 316 entstanden lediglich Sachschäden.

Der tödliche Unfall ereignete sich am Freitagabend östlich von Berlin im Bereich Hoppegarten: Ein 44 Jahre alter Autofahrer war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn einer Landstraße abgekommen und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Er starb noch an der Unfallstelle.

+++ 21. Februar +++

14-Jährige filmt Mädchen auf Gleisen - Zugverkehr gestoppt

Weil zwei Mädchen sich ausgerechnet Bahngleise für Handyfilmaufnahmen ausgesucht hatten, mussten Reisende zwischen Neuruppin und Berlin am Wochenende Verspätungen in Kauf nehmen. Eine 14-Jährige und ihre elfjährige Bekannte wurden am Samstag bei ihren „Dreharbeiten“ ertappt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Die Jüngere habe posiert, die 14-Jährige gefilmt. Zeugen hatten die Bundespolizei alarmiert. Der S-Bahnverkehr war sicherheitshalber vorübergehend unterbrochen worden. Die beiden Mädchen seien geständig gewesen, hieß es. Sie wurden ihren Eltern übergeben und mussten die Aufnahmen wieder löschen, wie es hieß.

+++ 20. Februar +++

Spandau: Mehrere Verletzte bei Wohnungsbrand

Bei einem Feuer in einer Wohnung in Berlin-Spandau sind mehrere Menschen verletzt worden, mindestens eine Person schwer. Es sei am Samstagnachmittag zu einer Verpuffung in der Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bei Ankunft der Einsatzkräfte habe die Wohnung in voller Ausdehnung gebrannt.

Zunächst sei eine Person mit schweren Brandverletzungen aufgefunden worden, zwei weitere Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen leichter verletzt. Die Flammen griffen bereits vom zweiten auf das dritte Obergeschoss über, sagte der Sprecher. Zur Ursache und dem genauen Verlauf wurde zunächst nichts bekannt.

Spandau: Zwei Schwestern (11 und 13) und ein Junge ins Eis eingebrochen

In Spandau sind am Freitnachmittag zwei Jugendliche und ein Kind in der Havel im Eis eingebrochen. Alle konnten gerettet werden oder sich selbst retten.

Auf Höhe des Rustwegs im Ortsteil Hakenfelde waren gegen 15.45 Uhr eine 13-Jährige und ihre elfjährige Schwester ins Eis eingebrochen. Beide wurden von einem 36-jährigen Passanten gerettet, der die Mädchen hatte schreien hören.

Der Spaziergänger hatte zunächst versucht, dass am weitesten vom Ufer entfernte Mädchen zu retten, wozu er sich auf die brüchige Eisfläche begab. Als er das Mädchen ergriffen und es aufs Eis gezogen hatte, gab dieses nach und beide fielen ins Wasser.

Der Mann half dem Mädchen aufs Eis, forderte es auf, sich lang zu machen und vorsichtig Richtung Ufer zu robben, bevor er sich der Rettung des zweiten Kindes widmete. Dazu schlug er mit seinen Ellenbogen das Eis ein. Nachdem er sich zu dem Mädchen vorgearbeitet hatte, zog er es an Land.

Die 13-Jährige gab später an, dass sie ihre jüngere Schwester hatte retten wollen. Sie sei ins Eis eingebrochen. Die Mädchen und ihr Retter wurden von der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.

Im Ortsteil Haselhorst, Höhe Romy-Schneider-Straße, war gegen 17.30 Uhr dann auch noch ein 15-jähriger Jugendlicher ins Havel-Eis eingebrochen. Er klammerte sich an Holzpoller, bevor ihn Feuerwehrleute an Land brachten. Der Jugendliche konnte nach ambulanter Behandlung vor Ort seinen Eltern übergeben werden.

Lichtenberg: Crystal Meth eingeworfen, dann Verfolgungsjagd mit der Polizei

Eine Verfolgungsfahrt durch Alt-Hohenschönhausen und Lichtenberg lieferte sich am Freitag Nachmittag ein 31-jähriger Mann mit der Polizei. Der Fahrer eines Mercedes-Benz sollte in der Josef-Höhn-Straße kontrolliert werden, als er beschleunigte und davonfuhr. Die Polizei nahm die Verfolgung des Mannes auf, der trotz starken Berufsverkehrs mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war.

Bei seiner Fahrt, die schließlich in der Herzbergstraße endete, fuhr der Mann mehrfach in den Gegenverkehr und über mehrere Geh- und Radwege und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Auf einem Gehweg in der Siegfriedstraße konnte ein 52-jähriger Fußgänger nur mit einem Sprung zur Seite eine Kollision mit dem Fluchtfahrzeug verhindern.

In der Konrad-Wolf-Straße soll der Tatverdächtige einen an einer Ampel wartenden Toyota im Vorbeifahren an der Seite beschädigt haben, an dessen Steuer ein 37-Jähriger saß. In der Herzbergstraße bog der Tatverdächtige vor einem ihm entgegenkommenden Einsatzfahrzeug der Polizei auf ein Grundstück ab und flüchtete zu Fuß in Richtung eines Hauses.

Im Flur konnten ihn Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion 3 (Ost) unter heftigem Widerstand festnehmen. Bei dem Mann, dem keine aktuelle Wohnanschrift zugeordnet werden konnte, wurde eine Dose mit Cannabis gefunden und beschlagnahmt. Der Mann kam mit Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, weil er angegeben hatte, Alkohol, Cannabis und Crystal Meth zu sich genommen zu haben und deutliche Anzeichen von Drogenkonsum aufwies.

Das Fahrzeug wurde auf richterliche Anordnung hin durchsucht und beschlagnahmt. Dabei fanden die Ermittlerinnen und Ermittler diverse Ausweisdokumente, die nicht dem Tatverdächtigen zuzuordnen waren, darunter russische Reisepässe. Der Mann erhielt die Auflage, keine Drogen mehr zu konsumieren. Er muss sich nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Gefährdung anderer Menschen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter Einfluss von Alkohol und Drogen verantworten.

Pankow: Jugend-Gang attackiert Mann am S-Bahnhof mit Messer

Bei einem Raubüberfall Sonnabendfrüh in Pankow wurde ein Mann aus einer vierköpfigen Gruppe heraus mit einem Messer attackiert und verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge fragten die als Jugendliche beschriebenen Täter in der Hermann-Blankenstein-Straße, kurz vor dem Aufgang zum S-Bahnhof Storkower Straße, den 22-Jährigen gegen 3 Uhr nach einer Zigarette und später nach dessen Handy. Als er sich weigerte, dies zu übergeben, stach einer der Unbekannten in Richtung des Oberkörpers des jungen Mannes.

Seinen Aussagen zufolge konnte er den Messerstich mit seinen Händen abwehren, erlitt jedoch Schnittverletzungen an beiden Händen. Ihm gelang es, mit seinem Handy in den S-Bahnhof zu flüchten und sich mit der S-Bahn in Richtung S-Bahnhof Greifswalder Straße zu entfernen. Dort verließ er den Bahnhof und wurde später von einem von Zeugen alarmierten Streifenwagen gefunden.

Die Polizistinnen und Polizisten alarmierten einen Rettungswagen, der den Verletzten in ein Krankenhaus brachte. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und zur Namhaftmachung der Täter.

Fahrradfahrer von Tram erfasst

Ein Fahrradfahrer ist im Prenzlauer Berg von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt worden. Der 53-Jährige soll laut Zeugenaussagen einen Fußgängerübergang in der Greifswalder Straße bei Rot überquert haben, als es zu dem Zusammenstoß kam, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Mann erlitt demnach am Freitag schwere Frakturen und Prellungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Kreuzberg: Zwei Drogenhändler im Auto festgenommen

Zivilkräfte der Polizeidirektion 5 (City) haben am Freitagabend zwei mutmaßliche Drogenhändler in Kreuzberg festgenommen. Den Fahndern fiel kurz vor 21 Uhr in der Prinzenstraße/ Ecke Ritterstraße ein Toyota-Fahrer auf, der sehr langsam in dem Bereich unterwegs war, um nach möglichen Käufern Ausschau zu halten.

In der Lobeckstraße hielt der Pkw an und ein unbekannt gebliebener Mann stieg aus. Wenig später stoppten die Einsatzkräfte den Pkw in der Moritz-/ Ecke Lobeckstraße und bemerkten bei der Überprüfung des 27-jährigen Fahrers und seines 21-jährigen Beifahrers, dass es im Fahrzeug stark nach Cannabis roch.

Der Toyota-Fahrer räumte sofort ein, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei und zudem Drogen eingenommen zu haben. Im Wagen fanden die Fahnderinnen und Fahnder eine Schreckschusswaffe im Handschuhfach sowie Drogen.

Da der Beifahrer nun den Beamtinnen und Beamten gegenüber äußerte, er sei an Corona erkrankt, alarmierten die Einsatzkräfte zwei Rettungswagen, die die beiden zu einem Test in ein Krankenhaus brachten. Nachdem der Test bei beiden Männern negativ ausfiel, wurden sie der Kriminalpolizei überstellt.

Eine von der Staatsanwaltschaft Berlin angeordnete Durchsuchung der Wohnungen führte zum Fund von weiteren Drogen wie Kokain, Marihuana und Ecstasy sowie einer Stahlrute. Die Fahnderinnen und Fahnder leiteten Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter Einfluss von Drogen ein.

Prenzlauer Berg: Tram verletzt Mann schwer

Ein 53-jähriger Mann ist Sonnabend Vormittag in Prenzlauer Berg von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann soll laut Zeugenaussagen gegen 10.30 Uhr in der Greifswalder Straße mit seinem Fahrrad die Straße an einem Fußgängerübergang bei Rot überquert haben, als es zum Zusammenstoß mit der stadteinwärts fahrenden Tram kam.

Der Radfahrer erlitt schwere Frakturen und Prellungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Neukölln: Polizei sperrt Markt wegen verdächtigen Gegenstands ab

In Neukölln hat die Polizei am Vormittag einen Wochenmarkt wegen eines verdächtigen Gegenstands geräumt und abgesperrt. Die Kriminaltechniker haben den Gegenstand, einen herrenlosen Koffer, untersucht, wie ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung bestätigt. Gegen 11.30 Uhr gab es dann die Entwarnung. „Der Koffer ist leer“, so der Sprecher.

Der Wochenmarkt befindet sich auf dem Herrfurth-Platz in Berlin-Nukölln.

Geklaute Kettensägen verkauft – Festnahme!

Bei drei Männern klickten gestern Vormittag im Ortsteil Falkenhagener Feld die Handschellen, als sie gestohlene Kettensägen verkaufen wollten. Einem 32-Jährigen waren die Geräte am vergangenen Montag aus einem Firmenwagen entwendet und nun gegen Geld angeboten worden, woraufhin er die Polizei alarmierte und ein Treffen zur Übergabe verabredete. Als dort drei Männer erschienen, gaben sich die Zivilpolizisten zu erkennen, die sich dort auf die Lauer gelegt hatten, und nahmen das Trio im Alter von 50, 38 und 36 Jahren fest.

Der Älteste hatte die beiden Kettensägen tatsächlich dabei, die beschlagnahmt und dem 32-jährigen Eigentümer wieder ausgehändigt wurden. Des Weiteren fanden die Einsatzkräfte eine fünfstellige Geldsumme bei den Tatverdächtigen, die ebenfalls beschlagnahmt wurde. Alle drei Männer kamen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in ein Gewahrsam.

+++ 19. Februar +++

Mitte: Mann beschmiert Gebäude mit Hakenkreuzen

Ein Mann soll in Berlin-Mitte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Hakenkreuze an Gegenstände und Gebäude geschmiert haben. Dies teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach wurde der Mann gegen 1.10 Uhr an den Rathauspassagen in der Rathausstraße dabei beobachtet, wie er ein Werbeschild an einem Bauzaun vor dem Eingang mit einem Hakenkreuz beschmierte. Am Eingangsbereich stellten die Beamten vier weitere Hakenkreuze fest.

Ein sechstes Hakenkreuz wurde auf einem Tisch einer Eisdiele in der Gontardstraße festgestellt, wo der Mann zuvor längere Zeit gesessen haben soll, so die Polizei. Der Mann sei den Einsatzkräften bereits mehrfach als Tatverdächtiger in Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bekannt geworden. Der Tatverdächtige wurde nach einer Identitätsfeststellung vor Ort entlassen. Die Hakenkreuze wurden unkenntlich gemacht. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Renault erfasst Zweijährigen - mit Kopfverletzungen in Klinik

Dramatischer Verkehrsunfall in Berlin-Hellersdorf: Am Donnerstagabend hat ein Renaultfahrer (44) mit seinem Fahrzeug ein zweijähriges Kind erfasst. Der Junge war auf die Fahrbahn der Teupitzer Straße gelaufen. Mit Kopfverletzungen kam das Kleinkind in eine Klinik. (BK)

Kellerbrand in Friedrichshain

In Friedrichshain standen am Donnerstagabend mehreren Kellerverschläge eines Wohnhauses in Brand. Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten ihre Wohnungen verlassen. Zeugen hatten zuvor Brandgeruch wahrgenommen, ein Feuer im Keller des Wohnhauses in der Koppenstraße festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Die zeitweise in Bussen der Feuerwehr untergebrachte Personen konnten nach Sichtung eines am Ort befindlichen Notarztes unverletzt in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt zur Ursache des Feuers. (BK)

+++ 18. Februar +++

Toter in Spree in Spremberg entdeckt

In Spremberg im Kreis Spree-Neiße ist ein Toter gefunden worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde er am Mittwoch im Wasser der Spree entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei dem Toten um einen 64-Jährigen aus Trattendorf handeln, der seit Januar vermisst wurde. Die Identität des Mannes sei noch nicht abschließend geklärt. Anzeichen auf ein mögliches Einwirken Dritter seien nicht erkennbar. Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten an. Seit Januar hatten Polizisten nach einem Vermissten gesucht, der aus einem Heim verschwunden war. (dpa)

Autofahrer rast in abbiegendes Auto, flüchtet zu Fuß und beschuldigt Polizei

Ein Autofahrer ist am Mittwoch in Berlin-Friedrichshain mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit in ein anderes Auto gerast und dabei verletzt worden. Laut Polizei wollte ein 23-Jähriger mit seinem Wagen in der Revaler Straße links in die Simon-Dach-Straße abbiegen. Dabei wurde er von einem anderen Fahrzeug erfasst, das sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit angenähert und den Abbiegenden links überholen wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Unfallverursacher fuhr noch bis zur Holteistraße, wo der Fahrer ausstieg und zu Fuß flüchtete. Der 23-Jährige klagte nach dem Verkehrsunfall über starke Schmerzen am Brustkorb sowie an der Hand und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Der mutmaßliche Fahrer des abgestellten Fahrzeuges konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er bestritt den Tatvorwurf und äußerte, sein Auto sei gestohlen worden. Weil er sich nicht ausweisen konnte, kam er zur Identitätsfeststellung zu einer Polizeidienststelle. Dort gab er an, von den Polizeikräften geschlagen worden zu sein und dass er nun Blut im Urin habe. Die alarmierte Besatzung eines Rettungswagens konnte jedoch nichts feststellen und lehnte eine weitere Behandlung ab. Der 25-Jährige erstattete daraufhin Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt und unterlassener Hilfeleistung. (BK)

Laster in Berlin-Friedrichsfelde brennt – Brandstiftung vermutet

In Berlin-Friedrichsfelde hat in der Nacht zu Donnerstag ein Lastwagen gebrannt. Nach ersten Ermittlungen gehe man von Brandstiftung aus, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Anwohner seien auf den Brand in der Sewanstraße aufmerksam geworden. Verletzt wurde niemand. Durch die entstandene Hitze sei ein neben dem Laster stehendes Auto beschädigt worden.

In Berlin kommt es immer wieder zu Autobränden. Erst in der Nacht zu Dienstag brannte ein Auto in Berlin-Kreuzberg. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

Diebe plündern Solaranlage unweit von Schloss Meseberg

Solaranlagen-Diebe haben in Meseberg bei Gransee (Oberhavel) einen Schaden von rund 50.000 Euro verursacht. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag erklärte, wurden mehr als 20 Wechselrichter und Sicherungsteile einer größeren Photovoltaikanlage von Gebäuden einer Agrarfirma abmontiert und gestohlen. Das betroffene Agrargelände liegt in der gleichen Straße wie das Schloss Meseberg, das als Gästehaus der Bundesregierung bekannt ist. Ein Mitarbeiter des Landwirtschaftsbetriebes habe den Diebstahl am Mittwoch bemerkt und gemeldet. Kriminaltechniker sicherten Spuren. (dpa)

+++ 17. Februar +++

Radbolzen an Rettungswagen gelöst

An einem Rettungswagen der Bundeswehr haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch zwei Bolzen an einem Vorderrad gelöst. Die Manipulation fiel der Besatzung des Fahrzeugs, zwei 29 und 23 Jahre alten Frauen, gegen 1.30 Uhr nach einer Fahrt von einem Klinikum in Friedrichshain auf. Nachdem die Frauen ein ungewöhnliches Fahrverhalten und merkwürdige Abrollgeräusche bemerkt hatten, stellten sie den Rettungswagen zur Überprüfung in der Friedenstraße ab. Die 29-Jährige gab an, gegen 0.25 Uhr in der Sredzkistraße drei bis vier Männern bemerkt zu haben, die in der Nähe des Einsatzfahrzeugs gekauert und sich anschließend in unbekannte Richtung entfernt hätten. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (BK)

Eisbrocken auf Autobahn geworfen - Windschutzscheibe durchschlagen, Fahrer verletzt

Kein „Dummer-Jungen-Streich“: Eine unbekannte Person hat am Dienstagnachmittag einen Eisbrocken von einer Brücke auf die Autobahn in Schöneberg geworfen. Laut Polizei sah der Fahrer eines Kleintransporters auf dem Stadtring in Richtung Neukölln kurz vor Erreichen der Herrmann-Ganswindt-Brücke eine Person auf dem Bauwerk. Diese ließ plötzlich ein großes Stück Eis-Schnee-Gemisch auf die Fahrbahn fallen. Dem Autofahrer gelang es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen, so dass der Brocken die Windschutzscheibe durchschlug. Durch die umherfliegenden Glassplitter erlitt der Mann leichte Verletzungen an der Hand, konnte aber seinen Wagen sicher zum Stehen bringen. Das Fahrzeug wurde auch an der Karosserie beschädigt und musste in eine Werkstatt. Die polizeiliche Absuche der Umgebung nach dem Verdächtigen blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Neukölln: Matratze abgebrannt – Mieter tot

Die Berliner Feuerwehr wurde am Dienstagabend zu einem Brand in der Neuköllner Silbersteinstraße gerufen. Nachbarn hatten gegen 20.20 Uhr aus einer Wohnung im Erdgeschoss den Alarm des Rauchmelders wahrgenommen. Die Feuerwehr öffnete gewaltsam die Wohnungstür und löschte eine brennende Matratze.

Der 79-jährige Mieter der Wohnung wurde mit schweren Brandverletzungen geborgen und mit einem Helikopter eine Spezialklinik gebracht. Dort verstarb er wenig später. Dies teilte die Berliner Feuerwehr am Dienstagabend auf Twitter mit. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen, so die Polizei. (ctu)

Brand in Berlin-Karow: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Nach einem Brand im Berliner Stadtteil Karow ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, sei niemand verletzt worden. Das Feuer war am Dienstagnachmittag in einem Restaurant in der Bahnhofsstraße ausgebrochen. Die Flammen hatten sich von der Küche im Erdgeschoss der zweigeschossigen Altstadtvilla durch den Schornstein bis in den Dachstuhl des Hauses ausgebreitet. Warum das Feuer in der Küche ausbrach, blieb zunächst unklar. (dpa)

+++ 16. Februar +++

Mehrere Boote in Rummelsburger See in Brand gesteckt - Hausboot-Besitzer löscht Feuer

Der Inhaber eines Hausboots in Berlin hat eigenständig mehrere in Brand gesetzte Boote gelöscht. Nach Polizeiangaben bemerkte der 33-jährige Besitzer eines im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegenden Hausboots gegen 4.30 Uhr am Dienstagmorgen das Feuer. Er sei von Geräuschen geweckt worden und beim Blick aus dem Fenster habe er die beiden brennenden Beiboote gesehen. Während er die Flammen selbst löschte, bemerkte er in der Mitte des Rummelsburger Sees ein weiteres brennendes Boot - auch dort löschte er. Eine Polizeisprecherin vermutete, dass er über den teils eingefrorenen Teil des Sees schnell dorthin gelangte. Danach alarmierte er die Polizei, um Anzeige zu erstatten. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. (dpa)

Mann bedroht Ehefrau mit Schusswaffe: SEK stürmt Wohnung in Gesundbrunnen

Nachdem ein Mann in Berlin-Gesundbrunnen seine Ehefrau mit einer Schusswaffe bedroht haben soll, hat die Polizei am Montag die Wohnung des Verdächtigen durchsucht. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, war wegen des Hinweises auf Schusswaffenbesitz ein Spezialeinsatzkommando gerufen worden. Außerdem sei der Bereich um die Wohnung in der Steegerstraße weiträumig abgesperrt worden. Bei der Wohnungsdurchsuchung sei eine Schreckschusswaffe gefunden worden. Da der 35 Jahre alte Mann damit drohte, sich umzubringen, werde seine psychische Verfassung im Krankenhaus geprüft. Die Polizei habe Ermittlungen gegen den Verdächtigen eingeleitet, hieß es. (dpa)

BMW erfasst Fußgängerin in Friedrichshain – schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Montagabend in Friedrichshain von einem BMW erfasst und schwer verletzt worden. Die 55-Jährige wollte die Fußgängerampel an der Straße Platz der Vereinten Nationen in Richtung Friedenstraße überqueren, als sie vom BMW eines 39-Jährigen erfasst wurde, der mit seinem Fahrzeug die Einmündung Landsberger Allee in Richtung Platz der Vereinten Nationen passierte. Die Fußgängerin erlitt Verletzungen an Armen und Beinen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. (BK)

Berliner schmuggelt Heroin im Wert von drei Millionen Euro

Ein 55-jähriger Mann aus Berlin ist mit 50 Kilogramm Heroin, eingebaut in das Verdeck seines Cabrios, bei der Rückfahrt aus den Niederlanden erwischt worden. An diesem Dienstag muss er sich am Landgericht Krefeld wegen Drogenschmuggels im großen Stil verantworten.

Das Heroin mit einem Straßenverkaufswert von fast drei Millionen Euro war bei einer Kontrolle entdeckt worden. Bei der Polizei hat der Mann behauptet, den Wagen kurz zuvor günstig erstanden zu haben. Von den Drogen im Klappverdeck habe er nichts gewusst.

Der Angeklagte muss bei einer Verurteilung mit mehreren Jahren Haft rechnen. Erst am vergangenen Freitag war in Mönchengladbach ein Lastwagenfahrer wegen des Schmuggels von 21 Kilogramm Kokain und Heroin zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. (dpa/mbz)

Autobrand in Berlin-Kreuzberg

In Berlin-Kreuzberg hat in der Nacht zu Dienstag ein Auto gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, sind Passanten auf den Brand in der Ritterstraße aufmerksam geworden. Durch die Flammen sei auch ein nebenstehendes Fahrzeug beschädigt worden. Die Polizei ermittele wegen Brandstiftung.

Immer wieder kommt es in Berlin zu Autobränden. Erst am Sonntag und in der Nacht zu Montag brannten drei Autos, eines davon ebenfalls im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Auch in diesem Fall ermittelte die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

+++ 15. Februar +++

Mariendorf: Frau stirbt nach Brand in ihrer Wohnung

Die Feuerwehr hat am Montagmittag einen Wohnungsbrand im Illzacher Weg in Mariendorf (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) gelöscht. Während der Löscharbeiten wurde eine Frau, bei der es sich offenbar um die Mieterin handelt, tot in der Wohnung gefunden. Die genaue Todesursache wird derzeit noch ermittelt, wie ein Sprecher der Feuerwehr der Berliner Zeitung sagte. Essen, das in der Küche angebrannt war, hatte zum Feuer geführt. Die Polizei klärt zur Stunde die Identität der toten Frau. Die Feuerwehr war mit 30 Kräften im Einsatz. (chg)

Marzahn: Unbekannter sticht Frau in den Oberschenkel

Ein Unbekannter hat einer Frau in Marzahn am Sonntagmorgen in den Oberschenkel gestochen. Dies teilte die Berliner Polizei am Montag mit. Demnach war die 24-Jährige gegen 8.30 Uhr mit einem Kinderwagen in der Pöhlbergstraße unterwegs, als ihr plötzlich jemand von hinten etwas in den Oberschenkel gestochen haben soll. Den Schilderungen der Frau zufolge ging sie daraufhin zu Boden und sah einen ihr unbekannten Mann flüchten. Sie rettete sich anschließend mit ihrem Kinderwagen in eine nahe gelegene Tankstelle, wo ihr geholfen und die Beamten alarmiert wurden, so die Polizei.

Die Frau sei mit einer Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie offenbar operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 14. Februar +++

Nach Kuchenbestellung: Kunde überfällt Bäckerei in Steglitz

Ein Räuber hat in Steglitz eine Bäckerei überfallen, nachdem er sich zuvor als Kunde ausgegeben hatte. Wie die Polizei mitteilte, soll der bisher unbekannte Mann am Sonnabend um 17.50 Uhr die Filiale am Steglitzer Damm betreten haben. Zu diesem Zeitpunkt seien außer einem Angestellten keine weiteren Menschen mehr im Laden gewesen sein.

Nach Angaben des 22-jährigen Verkäufers hatte sich der Räuber unauffällig verhalten und ein paar Stücken Kuchen bestellt. Während der er die Ware verpackte, soll der vermeintliche Kunde seitlich an den Verkaufstresen herangetreten sein. Dann habe er nach Angaben der Polizei plötzlich eine Schusswaffe gezogen und damit den 22-Jährigen bedroht. Anschließend habe er die Tageseinnahmen gefordert, die der Verkäufer ihm auch aushändigte.

Der Tatverdächtige flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung. Der 22-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt und sichtet nun Überwachungsvideos in der Umgebung.

+++ 13. Februar +++

Verkehrskontrollen: Berliner Polizei spürt Kokstaxis auf

Der Berliner Polizei sind am Freitag innerhalb von zweieinhalb Stunden zwei Kokstaxis ins Netz gegangen. Wie die Behörde mitteilte, konnten die mutmaßlichen Drogendealer erst in Neukölln und anschließend weitere in Kreuzberg dingfest gemacht werden.

Zivilbeamte einer Einsatzhundertschaft war demnach gegen 16.30 Uhr auf der Sonnenallee ein Auto mit drei Insassen aufgefallen, dass sie genauer überprüfen wollten. Nach Angaben der Polizei sei den Einsatzkräften kurz vor der Kontrolle aufgefallen, dass einer der Beifahrer etwas aus dem Innenraum des Fahrzeuges unter seiner Kleidung versteckt habe.

Nachdem das Fahndungsteam das Fahrzeug gestoppt hatte, durchsuchte es den 23-Jährigen. Dabei fanden die Beamten mehr als 25 Laborgefäße mit weißem Pulver, eine Apothekenflasche mit einer Flüssigkeit und in rezeptpflichtiges Schmerzmittel mit rauschgiftartiger Wirkung. Außerdem entdeckten sie eine mittlere dreistellige Geldsumme in typischer Händlerstückelung und ein Mobiltelefon.

Während der 19-jährige Fahrer und der 18-jährige zweite Beifahrer nach den Feststellungen der Personalien entlassen wurden, wurde die Wohnung des mutmaßlichen Drogendealers durchsucht. Laut Polizei konnten weitere Beweismittel gesichert werden.

Kurz darauf konnten Zivilbeamte der Operativen Brennpunkteinheit in Kreuzberg einen ähnlichen Ermittlungserfolg erzielen. Auch sie stießen während einer Verkehrskontrolle auf ein mutmaßliches Kokstaxi. Als sie auf dem Tempelhofer Ufer einen auffälligen Autofahrer stoppten, fanden sie in seiner Kleidung mehr als 30 Laborgefäße mit rauschmittelverdächtiger Substanz.

Der 19-Jährige kam wieder frei, nachdem die Einsatzkräfte in seiner Wohnung keine weiteren Drogen fanden. Die Fahnder beschlagnahmten nicht nur das mutmaßliche Koks, sondern auch das Auto des Tatverdächtigen.

+++ 12. Februar +++

Farbanschlag auf Rathaus Lichtenberg – Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag das Rathaus Lichtenberg mit sechs Farbbeuteln beworfen. Wie das Bezirksamt und die Berliner Polizei mitteilen, wurde die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes dabei stark beschmutzt. Eine Fensterscheibe ging zu Bruch.

Der Vorfall, bei dem die Täter weiße Farbe verwendet hatten, hat sich am Freitagmorgen gegen 4 Uhr zugetragen. Um 5 Uhr wurde eine Polizeistreife auf die beschmutzte Fassade aufmerksam. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, weil von einem politischen Motiv ausgegangen wird, sagte ein Polizeisprecher.

Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst (Linke) sagte der Berliner Zeitung: „Ich verurteile diese Tat aufs Schärfste und hoffe, dass die Täter schnell ermittelt werden. Gefährdungen von Menschen und Sachbeschädigungen sind nicht hinnehmbar. Das sind Straftaten, diese dürfen niemals Bestandteil politischer Klärungsprozesse sein.“

Hellersdorf: Mann von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein Fußgänger ist am Donnerstagabend bei einem Unfall in Hellersdorf schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 76-Jährige gegen 18.10 Uhr die Janusz-Korczak-Straße in Richtung Lyonel-Feininger-Straße überquert haben, als er von einem Mazda erfasst wurde. Die 19-Jährige Fahrerin war mit ihrem Auto Richtung Stendaler Straße unterwegs gewesen.

Der Senior stürzte zu Boden und erlitt Kopf-und Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er noch stationär behandelt werden muss.

Polizei stoppt A100-Raser – Fahrzeug mit Markenkleidung dubioser Herkunft beladen

Frau in Werder getötet: Verdächtige vorläufig festgenommen

Eine Frau ist in Werder/Havel (Potsdam/Mittelmark) in einer Wohnung getötet worden. Ein Zeuge habe am späten Donnerstagabend die Polizei alarmiert, berichteten die Polizeidirektion West und die Staatsanwaltschaft am Freitag. Die eingesetzten Beamten fanden die leblose Frau, bei der nur noch der Tod festgestellt werden konnte. Aufgrund der Auffindesituation müsse von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden, erklärte die Polizei. Das Opfer habe deutliche Hinweise auf Gewalteinwirkung aufgewiesen.

Wenig später seien zwei tatverdächtige Männer vorläufig festgenommen worden, die vermutlich Bekannte der Frau seien, so die Polizei. Beide seien stark betrunken gewesen. Einer der Männer sei inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden, weil sich der Tatverdacht gegen ihn nicht erhärtet habe. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zu der Identität der Frau dauerten an. (dpa)

+++ 11. Februar +++

Oberschöneweide: Feuerwehr findet tote Person bei Löscharbeiten

Bei einem Wohnungsbrand in Oberschöneweide ist am Donnerstagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr hatten Anwohner um 15.36 Uhr den Notruf gewählt, weil dichte Rauchwolken ins Treppenhaus des viergeschossigen Wohnhauses in der Straße An der Wuhlheide drangen. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit 20 Einsatzkräfte aus.

Zur Sicherheit evakuierten die Einsatzkräfte das Gebäude. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Brandbekämpfer die leblose Person. „Ob es sich um den Mieter oder die Mieterin handelt, können wir derzeit noch nicht sagen“, erklärte ein Polizeisprecher. Brandermittler suchen derzeit nach der Ursache des Feuers. Nach bisherigen Erkenntnissen waren Möbel in Brand geraten. (lex)

Drogenhändler aus Rockerszene in Berlin festgenommen

Nach längeren Ermittlungen hat die Berliner Polizei einen mutmaßlichen Drogenhändler aus der Rockerszene gefasst und mehrere Kilogramm Rauschgift beschlagnahmt. Der 47-jährige Mann wurde am Mittwoch auf seinem Grundstück in Treptow-Köpenick gefasst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er saß in seinem Auto, eine Schreckschusspistole griffbereit im geöffneten Handschuhfach.

Bei den Durchsuchungen fand die Polizei etwa 1,5 Kilogramm Haschisch, 600 Gramm Marihuana, 600 Gramm verbotene Aufputschmittel, 17 Gramm Chrystal Meth, Bargeld sowie Rockerkutten mit verbotenen Abzeichen der Rockerbanden Hells Angels und Bandidos. Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft. (dpa)

Brummi-Fahrer verliert Kontrolle über Fahrzeug in Baumschulenweg - tot!

Bei einem Unfall ist ein 58 Jahre alter Mann im Berliner Ortsteil Baumschulenweg ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, kam der Lasterfahrer am Mittwochabend von der Chris-Gueffroy-Allee ab und kollidierte mit einem Lichtmast und einem Zaun. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden, wo er anschließend starb. Warum er die Kontrolle über den Sattelzug verlor, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 10. Februar +++

100 Quadratmeter Keller brennen in Marzahn - zwei Verletzte

Bei einem Kellerbrand in Berlin-Marzahn sind zwei Menschen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Nähere Angaben zu ihren Identitäten und der Art der Verletzungen machte die Feuerwehr am Mittwoch zunächst nicht.

"Das Feuer hat sich auf rund 100 Quadratmeter ausgedehnt. Wir sind mit 110 Kräften im Einsatz", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittag. Wegen der Rauchentwicklung in den Aufgängen konnten die Bewohner vorerst nicht in ihren Wohnungen bleiben, hieß es weiter. "Wir betreuen sie vor Ort. Ein Bus steht zum Aufwärmen zur Verfügung", so der Sprecher. Wie viele Menschen ihre Wohnungen in dem sechsgeschossigen Mehrfamilienhaus in der Schwarzwurzelstraße verlassen mussten, war zunächst unklar. Sieben Menschen wurden mit Brandfluchthauben in Sicherheit gebracht, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

Die Lüftungsmaßnahmen und die Kontrolle der Brandstelle sollten sich nach Angaben der Feuerwehr noch bis in den späten Nachmittag ziehen. Wegen der Ausdehnung des Brandes und der Wärmeentwicklung setzten die Einsatzkräfte Atemschutzgeräte ein. (dpa)

Maskierte Räuber mit Machete überfallen Supermarkt in Neukölln

Zwei Räuber haben in Berlin-Neukölln einen Supermarkt überfallen und drei Menschen verletzt. Die beiden maskierten Männer sollen am Dienstagabend nach Ladenschluss die Tür gewaltsam geöffnet und den Filialleiter sowie zwei Mitarbeiter mit einer Machete und einem Reizstoffspray bedroht haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Räuber forderten demnach die Herausgabe der Tageseinnahmen des Ladens in der Sonnenallee und flüchteten mit dem Geld. Zuvor versprühte einer der beiden Räuber einen Reizstoff. Dadurch erlitten die drei Supermarkt-Mitarbeiter Augenreizungen, die vor Ort von Rettungskräften behandelt wurden. Wie viel Geld die Männer erbeuteten, teilte die Polizei nicht mit. (dpa)

Friedrichshain: Feuerwehr löscht Brand in Spätkauf

In einem Kiosk in Friedrichshain hat es am frühen Mittwochmorgen gebrannt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers waren gegen 02.30 Uhr Einrichtungsgegenstände in dem Späti in der Grünberger Straße an der Ecke zur Gärtnerstraße in Flammen aufgegangen.

Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen und rund 16 Einsatzkräften vor Ort. Das Feuer in dem fünfgeschossigen Wohnhaus war rasch unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flammen wurde verhindert. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnisse der Polizei soll ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Die Ermittlungen in dem Fall seien aber noch nicht abgeschlossen.

+++ 9. Februar +++

Adlershof: 27-Jähriger in Wohnung erstochen

BerlinEin 27-jähriger Mannn ist am Dienstagvormittag in Berlin-Adlershof erstochen worden. Die Polizei nahm einen 33-jährigen Mann als mutmaßlichen Täter fest, wie mitgeteilt wurde. Gegen 9.20 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei und Sanitäter alarmiert.

In einer Wohnung in der Zinsgutstraße fanden diese den 27-Jährigen Mann mit Stichverletzungen. Er starb trotz Wiederbelebungsversuchen. Der verdächtige Mann wurde ebenfalls in der Wohnung angetroffen und einer Mordkommission übergeben. (dpa)

"Nicht tragfähig": Feuerwehr warnt vor Betreten der Eisflächen

Die Berliner Feuerwehr hat vor dem Betreten von Eisflächen gewarnt. «Die Eisflächen auf Berliner Gewässern sind trotz des Frostes nicht tragfähig. Bitte klären sie besonders ihre Kinder auf, denn für die Jüngsten ist die Verlockung oft zu groß», twitterte die Feuerwehr am Dienstag. Es bestehe Lebensgefahr. Die Feuerwehr bittet, umgehend die Notrufnummer 112 anzurufen, wenn eine Person eingebrochen ist. (dpa)

Lastwagen stellen sich auf A10 bei Spreeau quer - Sperrung aufgehoben

(dpa/bb) Auf der A10 bei Spreeau (Kreis Oder-Spree) haben sich zwei Lastwagen auf der glatten Fahrbahn quer gestellt und die Fahrbahn blockiert. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, sind die Lastwagen in der Nacht zu Dienstag zwischen dem Dreieck Spreeau und der Anschlussstelle Niederlehme liegen geblieben und weder vor noch zurückgekommen. Die Sperrung der Autobahn sei mittlerweile aufgehoben. Es staute sich jedoch rund um die Anschlussstelle. (dpa)

+++ 8. Februar +++

Mitte: Schwangere greift Polizisten an

Eine mutmaßlich schwangere Frau hat am Sonntagabend einen Polizisten angegriffen. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Demnach wurden die Einsatzkräfte gegen 19 Uhr zu einem Hausfriedensbruch in der Alexanderstraße gerufen. Die Frau soll sich unberechtigterweise in einem der Zimmer eines Hotels aufgehalten haben. Als die Polizisten sie aufforderten, das Gebäude zu verlassen, soll die Frau zunächst mit einer Reisetasche nach einem Polizisten geworfen haben. Sie soll damit gedroht haben, den Beamten umzubringen.

Da die Frau den Raum offenbar nicht verlassen wollte, halfen die Polizisten nach. Dabei leistete sie massiven Widerstand – sie trat und schlug mehrfach um sich und versuchte, zurück ins Zimmer zu gelangen. Im Fahrstuhl spuckte sie mehrfach einen Polizisten an. Die Frau kam in Gewahrsam. Sie muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung verantworten.

Spandau: 17-Jähriger läuft bewaffnet durch Staaken

Zeugen haben im Spandauer Ortsteil Staaken am Sonntagnachmittag eine bewaffnete Person gesehen und den Polizeinotruf gewählt. Sie gaben dabei an, dass der junge Mann zu Fuß in einem weißen Tarnanzug mit einem geschulterten Gewehr im Weinmeisterhornweg unterwegs sei. Das teilte die Polizei am Montag mit. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten das Gebiet ab, entdeckten den Verdächtigen und nahmen ihn fest. Er leistete keinen Widerstand.

Die Beamten beschlagnahmten die Soft-Air-Waffe des Jugendlichen samt Munition, ein Mehrzweckmesser und zwei Tarnnetze sowie andere Ausrüstung. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 17-Jährige in der Polizeidienststelle seinen Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Brände in Lichterfelde und Nikolassee – ein Verletzter

Bei einem Wohnungsbrand in der Nacht zu Montag wurde ein Mensch in Lichterfelde verletzt. Wie die Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte, brannten Einrichtungsgegenstände einer Erdgeschosswohnung am Ostpreußendamm. Die Person sei vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei machte zu dem Brand zunächst keine weiteren Angaben.

Auch in Nikolassee hat es ebenfalls gebrannt. Dies teilte die Berliner Feuerwehr am Montagmorgen auf Twitter mit. Demnach waren Dach und Teile der Wände einer Laube in der Benschallee in Brand geraten. Ein Hund konnte gerettet werden, der Bewohner, der offenbar in der Laube lebt, wurde medizinisch betreut. Zur Brandursache liegen bislang keine Informationen vor.

+++ 6. Februar +++

Kreuzberg: Rettungssanitäter von Jugendlichen angegriffen

In Kreuzberg ist die Besatzung eines Feuerwehr-Rettungswagens angegriffen worden. Die Sanitäter waren am Freitagabend wegen einer verletzten Person in die Wrangelstraße gerufen worden. Der Mann habe angegeben, dass seine Hand gebrochen sei, so die Polizei am Sonnabend. Als sich das nicht bestätigte und er nicht sofort behandelt wurde, sei der Mann aggressiv geworden und habe einen 38 Jahre alten Sanitäter geschubst. Die Rettungskräfte hatten zuvor noch angeboten, ihn zur Untersuchung in ein Krankenhaus zu fahren.

Der 38-jährige Feuerwehrmitarbeiter und sein Kollege im Alter von 30 Jahren flüchteten in den Rettungswagen und alarmierten die Polizei. In der Zwischenzeit sei eine Gruppe Jugendlicher vorbeigekommen, die gegen das Fahrzeug geschlagen habe, so die Polizei. Als sie die anrückenden Streifenwagen hörten, seien sie geflüchtet.

Zwei der jungen Männer seien in der Nähe gestellt und überprüft worden. Nach der Aufnahme der Personalien hätten die beiden 18-Jährigen ihren Weg fortsetzen können. Ermittelt wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Sanitäter blieben unverletzt.

Marzahn: 19-Jähriger bei Streit mit Messer verletzt

Bei einem Streit in einer Wohnung in Marzahn ist ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 22-jährige Tatverdächtige soll am Freitagabend mit einem Küchenmesser auf den 19-Jährigen eingestochen haben, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Dem sei ein Streit in der Wohnung in der Rabensteiner Straße vorausgegangen, bei dem die beiden zunächst mit Fäusten aufeinander losgegangen seien.

Den Angaben zufolge fügte der Jüngere dem anderen dabei eine Platzwunde am Auge zu. Daraufhin soll der Tatverdächtige zum Messer gegriffen haben. Die Stichverletzung am Oberkörper sei aber nicht lebensgefährlich, hieß es. Laut Polizei flüchtete der 22-Jährige nach der Auseinandersetzung aus der Wohnung.

Lichterfelde: Männer überfallen Bäckerei

Unbekannte Räuber überfielen in der Nacht zum Sonnabend eine Bäckerei in Lichterfelde. Wie die Polizei mitteilte, klopften die beiden Männer gegen 1.45 Uhr an der Seitentür der Backstube in der Königsberger Straße. Nachdem der 60-jährige Inhaber ihnen geöffnet hatte, erhielt er einen Faustschlag gegen den Kopf. Die beiden Maskierten entkamen mit erbeutetem Geld in unbekannte Richtung.

Ihr Opfer wurde leicht verletzt, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 5. Februar +++

Beim Ausparken: 80-Jährige Autofahrerin erfasst Fußgängerin

Bei einem Verkehrsunfall in Rudow hat eine 80-jährige Autofahrerin eine Fußgängerin verletzt. Wie die Polizei mitteilte, passierte das Unglück am Donnerstagnachmittag auf einem Parkplatz in der Prierosser Straße. Demnach habe die Seniorin mit ihrem VW Golf der Polizei zufolge „mit hoher Geschwindigkeit rückwärts“ ausgeparkt. Dabei rammte sie einen geparkten Hyundai. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug über den Gehweg bis gegen ein Schaufenster geschoben.

Eine 24-Jährige, die sich in dem Augenblick auf dem Gehweg befand, wurde von dem Wagen erfasst. Ihr 25-Jähriger Begleiter konnte gerade noch rechtzeitig beiseite springen, so die Polizei.

Die 80-Jährige habe einen Schock erlitten, blieb aber sonst unverletzt. Die 24-Jährige erlitt dagegen mehrere Hämatome sowie Schmerzen an Kopf und Oberkörper. Sie wurde zu weiteren Untersuchungen stationär in eine Klinik aufgenommen. Ihr Begleiter zog sich eine Schnittverletzung an der Hand zu.

Die Schaufensterscheibe ging zu Bruch, diverse vor der Drogerie befindliche Aufsteller und Auslagen wurden – wie auch die beiden Fahrzeuge – beschädigt. Zur genauen Unfallursache hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 die weiteren Ermittlungen übernommen. (lex)

+++ 4. Februar +++

82-jährige Fußgängerin in Lichtenrade angefahren

Eine 82-jährige Fußgängerin ist in Lichtenrade beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Berliner Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Frau hatte am Mittwochnachmittag die Buckower Chaussee an einer mit einer Fußgängerampel ausgestatteten und als Fußgängerfurt besonders gekennzeichneten Stelle betreten, als ein Wagen links auf die Straße einbog und sie erfasste. Die 82-Jährige stürzte und zog sich eine schwere Verletzung am Kopf zu. Die 20-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Buckower Chaussee war bis zum Abend teilweise gesperrt. (dpa)

Randalierer schlägt mit Fäusten auf Polizist ein

Ein Zivilpolizist ist in der Nacht zu Donnerstag verletzt worden, als Beamte nach einem Notruf gegen zwei Randalierer am Tempelhofer Damm vorgingen. Die Polizisten trennten zwei sich gegenseitig schubsende Männer im U-Bahnhof Ullsteinstraße, um sie zu kontrollieren. Als sich die Beamten als Polizisten zu erkennen gaben, ergriff einer der Verdächtigen die Flucht, wurde aber am Stationsausgang zu Boden gebracht. Dabei versuchte der 27-Jährige einen Polizisten mit Faustschlägen gegen das Gesicht und den Oberkörper anzugreifen. Der Beamte setzte Pfefferspray ein und fesselte den Mann.

Sein 29 Jahre alter Kompagnon versteifte sich, um sich der Festnahme zu widersetzen. Mit Unterstützungskräften wurde auch er überwältigt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme konnten beide die Polizeidienststelle verlassen. Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet. (BK)

#schwangehabt: Berliner Polizei feiert sich auf Twitter als Schwan-Retter

Die Berliner Polizei hat in den vergangenen drei Tagen zwei Mal in Not geratenen Schwänen ausgeholfen. Darüber berichteten die Einsatzkräfte auf ihrem Twitter-Kanal.

Der letzte Vorfall ereignete sich am Mittwoch, als ein verletzter Schwan von Fußgängern auf einer Straße in Tempelhof entdeckt wurde. Sie lockten ihn Brot auf den Gehweg und riefen anschließend die Polizei zur Hilfe. Vier Einsatzkräfte kümmerten sich anschließend um den verletzten Vogel und brachten ihn in eine Tierklinik.

Erst am Montag konnten Berliner Polizisten einen Schwan aus dem Landwehrkanal retten, der sich dort am Eis verfangen und verletzt hatte. Wie die Polizei mitteilte bargen die zur Hilfe gerufenen Beamten das Tier mit einem Lasso und brachten es ebenfalls in eine Tierklinik.

Autofahrer stirbt nach Unfall auf B107 bei Plattenburg

Ein Autofahrer ist auf der Bundesstraße 107 bei Plattenburg (Landkreis Prignitz) tödlich verunglückt. Der 32-Jährige war am Mittwochabend mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilte. Er starb noch am Unfallort. (dpa)

+++ 3. Februar +++

Nach Ladendiebstahl: Detektiv von Fluchtwagen erfasst

Ein Ladendetektiv hat nach einem Diebstahl in Friedrichsfelde einen Schock erlitten, nachdem die Täterin ihn mit ihrem Fluchtwagen erfasste. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 29-jährige Angestellte am Dienstagabend in einem Supermarkt an der Sewanstraße eine Frau beim Diebstahl von Lebensmitteln erwischt. Als er die Identität der Frau herausfinden wollte, erzählte die Verdächtige, ihr Personalausweis liege in ihrem Auto. Daraufhin begleitete der Detektiv sie der Polizei zufolge nach draußen. „Doch die Aufnahme der Personalien scheiterte, da die Frau den Mann beiseite schubste, in ihr Fahrzeug stieg, es verriegelte und Gas gab“, so eine Sprecherin der Polizei.

Beim Versuch, den Fluchtwagen zu stoppen, soll der Detektiv angefahren worden sein. Durch die Wucht des Aufpralls sei er auf der Motorhaube gelandet, hieß es. Die Frau fuhr mit ihm auf ihrem Auto den Angaben zufolge gut 30 Meter über den Parkplatz. Als sie abrupt bremste, rutschte der Detektiv demnach von der Motorhaube und kam auf den Füßen zum Stehen. Die Ladendiebin konnte schließlich mit ihrem Auto über die Sewanstraße flüchten, so die Polizei. Der Mann blieb unverletzt und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die Frau soll laut Zeugenaussagen eine schwarz-weiß gepunktete Jacke getragen haben. Es wurden Strafermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Ladendiebstahls eingeleitet.

Versuchter Mord in Kreuzberg: SEK verhaftet Verdächtigen

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben am Mittwochmorgen eine Wohnung in Marienfelde gestürmt und einen jungen Mann verhaftet. Der 21-Jährige ist dringend tatverdächtig, vor über drei Monaten bei einer Schussabgabe auf einen 29-Jährigen beteiligt gewesen zu sein. Nach intensiven Ermittlungen der Zweiten Mordkommission hatte ein Richter jetzt einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den Verdächtigen erlassen.

Nach Angaben der Polizei wird dem 21-Jährigen vorgeworfen, am 27. November 2020 vor einem Kreuzberger Geschäft an der Ecke Mittenwalderstraße/Fürbringerstraße mit weiteren Komplizen den 29-Jährigen angegriffen zu haben. Demnach war die Gruppe gezielt auf ihr Opfer zugegangen. Aus kurzer Distanz wurden dann mehrere Schüsse auf ihn abgefeuert, hieß es. Der 29-Jährige kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Ermittler der Mordkommission gehen davon aus, dass es sich dabei um familiäre Streitigkeiten zwischen Mitgliedern arabischer Clans handelte. Näheres zu dem Motiv wurde nicht bekannt.

Schwer bewaffnete SEK-Beamte stürmten daraufhin am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr die Wohnung des 21-Jährigen. Der Verdächtige soll noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt werden. Ob auch die Komplizen des jungen Mannes ermittelt werden konnten, war zunächst unklar.

Fußgänger von LKW erfasst und schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen, die einen Verkehrsunfall am 14. Januar in Neukölln gesehen haben. Dabei wurde ein Fußgänger so schwer verletzt, dass er immer noch im Krankenhaus behandelt wird. Gesucht werden insbesondere zwei Fahrgäste, die an dem Morgen in einem BVG-Bus der Linie 246 unterwegs waren, an der hinteren Tür ausstiegen und den Fahrer des Lastwagens auf die Kollision aufmerksam machten. Der 54-jährige Fußgänger wurde beim Überqueren der Haberstraße von dem LKW erfasst. Mit Verletzungen am ganzen Körper wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen melden sich bitte beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Wedekindstraße 10 in Friedrichshain unter den Telefonnummern (030) 4664 - 572416 bzw. - 572800 oder bei einer anderen Polizeidienststelle. (BK)

Radfahrer beim Abbiegen in Neukölln erfasst und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln ist ein Radfahrer am Dienstagnachmittag schwer verletzt worden. Ein Mercedes-Sprinter erfasste den 46-Jährige in der Hermannstraße, als der Radler links in die Thomasstraße abbiegen wollte. Dieser stürzte auf die Fahrbahn, erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BK)

+++ 2. Februar +++

16-Jähriger von Gruppe brutal zugerichtet - Schusswaffe abgefeuert

Ein 16-Jähriger ist offenbar von einer größeren Gruppe am Montagnachmittag in Neukölln angegriffen und schwer verletzt worden. Bei dem Vorfall sei auch eine Schusswaffe abgefeuert worden, berichtete das Opfer der Polizei. Bei dieser waren mehrere Notrufe eingegangen, die von einer Schlägerei in der Wissmannstraße bzw. im Volkspark Hasenheide berichteten. Bei der Suche nach möglichen Tatbeteiligten stieß eine Streifenbesatzung am Columbiadamm auf den im Gesicht verletzten Jugendlichen.

Dieser gab zu Protokoll, er sei beim Spaziergang in der Wissmannstraße plötzlich von der Gruppe angegriffen worden. Die Angreifenden hätten den 16-Jährigen mit Schlägen und Tritten malträtiert, selbst als er bereits am Boden lag. Anschließend gelang dem jungen Mann die Flucht in die Grünanlage bis zum Columbiadamm.

Mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma sowie einer Kieferfraktur kam er zur stationären Behandlung in eine Klinik. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind die Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben worden. (BK)

Das Restaurant-Schiff im Tempelhofer Hafen in leichter Schieflage. Foto: Morris Pudwell

Feuerwehreinsatz: Restaurantschiff im Tempelhofer Hafen drohte zu sinken

Ein Restaurantschiff im Berliner Ortsteil Tempelhof drohte am späten Montagabend zu sinken, weil es mit Wasser volllief. Die Berliner Feuerwehr pumpte insgesamt rund acht Kubikmeter Wasser aus dem Schiff im Tempelhofer Hafen und verhinderte so Schlimmeres, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Wassereinbruch kam, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr war über drei Stunden im Einsatz. Am Dienstagmorgen soll eine Nachkontrolle stattfinden. (dpa)

Unfallflucht: VW Polo fährt Fußgänger um

+++ 1. Februar +++

Schöneberg: Kondolenzkranz für ermordete Homosexuelle zerstört

Ein betrunkener Mann hat in Schöneberg einen Gedenkort für ermordete Homosexuelle beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Passant am Sonntagabend beobachtet, wie der Täter am Eingang des U-Bahnhofs Nollendorfplatz einen Kondolenzkranz abgerissen und zerstört haben soll. Dieser war am 27. Januar 2021 dort angebracht worden, um an die getöteten Homosexuellen während der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Als alarmierte Einsatzkräfte den Schaden aufnahmen, wurden sie Mitarbeiter der BVG angesprochen. Sie berichteten der Funkwagenbesatzung, dass auf dem Bahnsteig ein Mann stürzte, auf dem die Täterbeschreibung haargenau passte. Die Beamten spürten den 41-Jährigen auf. Aufgrund der Verletzungen, die er sich beim Sturz zugezogen hatte, kam er in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Erneut brennen in der Nacht mehrere Fahrzeuge in Berlin

In der Nacht zu Montag haben in mehreren Berliner Bezirken erneut Fahrzeuge und Fahrzeugteile gebrannt. Verletzte gab es in allen drei Fällen nicht, sagte ein Feuerwehrsprecher am Montagmorgen. Die Brandursachen sind allerdings noch unklar.

Nach Friedrichshain musste die Berliner Feuerwehr gegen 20.45 Uhr ausrücken. Hier brannte ein Kleintransporter in der Stralauer Allee komplett aus. Kurze Zeit später fing der Reifen eines Autos in der Erich-Kurz-Straße in Friedrichsfelde Feuer. Die Flammen griffen jedoch nicht auf das komplette Fahrzeug über.

Einen weiteren Brand vermeldete die Feuerwehr kurz nach 22.00 Uhr in Alt-Hohenschönhausen. In der Ferdinand-Schultze-Straße brannten ebenfalls Teile eines Wagens. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte das Feuer gelöscht werden.