+++ 27. Oktober +++

Pankow: Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A10 

Beim Zusammenstoß zweier Autos und eines Lasters auf der Autobahn 10 in Berlin-Pankow sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Dienstagmorgen sagte, hatte ein Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache am Abend die Kontrolle über seinen Wagen verloren und bei der Anschlussstelle Weißensee in Richtung Pankow einen Unfall gebaut. Ein zweites Auto sei in den Wagen hinein gefahren. Ein nachkommender Lkw fuhr demnach in die Trümmer der ersten zwei Autos.

Der Lasterfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Fahrer der anderen beiden Wagen wurden schwer verletzt, ein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die drei zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autobahnabschnitt war laut Polizei gut vier Stunden lang teilweise gesperrt. (dpa)

Biesdorf: Acht Autos auf Polizeigelände in Flammen 

Auf einem Polizeigelände in Berlin-Biesdorf haben in der Nacht zum Dienstag acht Autos Feuer gefangen. Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge handelte es sich aber nicht um Streifenwagen. Ob die Fahrzeuge auf dem Gelände in der Cecilienstraße abgeschleppt worden waren, war demnach zunächst noch unklar. Auch die Brandursache war laut Polizei in der Nacht noch unbekannt. (dpa)

+++ 26. Oktober +++

Unfallbilanz: Zwei Tote und 90 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 90 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, zwei Kradfahrer kamen ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 450 Unfälle, sagte ein Sprecher am Montag in Potsdam. Bei 70 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 380 entstanden lediglich Sachschäden.

Am Sonntag war auf der Landstraße 220 bei Joachimsthal (Landkreis Barnim) ein 32 Jahre alter Kradfahrer bei einem Überholmanöver in den Gegenverkehr geraten und dort frontal mit einem Auto zusammengestoßen. Ebenfalls am Sonntag starb ein 21 Jahre alter Kradfahrer im Krankenhaus, nachdem er in einer Rechtskurve in Schwarzbach (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) in den Gegenverkehr geriet und dort frontal mit einem Traktor kollidierte. (dpa)

Auto in Pankow ausgebrannt

Erneut ist ein Auto bei einem Brand in Berlin zerstört worden. Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr nach Pankow in die Vinetastraße / Ecke Berliner Straße gerufen, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, konnte ein Ausbrennen des Wagens jedoch nicht verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge bei nächtlichen Bränden zerstört oder stark beschädigt. Zuletzt brannte es unter anderem in Rummelsburg. (dpa)

+++ 25. Oktober +++

Unfall in Nikolassee: Radfahrer schwer verletzt

In Nikolassee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Samstag schwer verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge fuhr eine 64-jährige Autofahrerin auf der Havelchaussee von Norden kommend in Richtung Grunewaldturm.

Kurz vor der Einfahrt zum Turm soll die Frau dann versucht haben, ein vor ihr fahrendes Fahrzeug zu überholen. Der entgegenkommende 59-jährige Radfahrer soll ihrem Auto ausgewichen sein und stürzte dabei. Der 59-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Rumpf und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Fetisch-Party trotz Corona: Die Polizei löst auf!

Eine Fetischparty mit etwa 600 Gästen in einer angesagten Location in Berlin-Mitte hat am Samstagabend ein jähes Ende gefunden. Beamte der Berliner Polizei und der Bundespolizei lösten die Veranstaltung in der Alten Münze auf.

 „Es waren einfach zu viele für zu wenig Platz“, hieß es bei der Polizei am späteren Abend. Die Veranstalterin erwartet demnach ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung. Der Mindestabstand habe wegen der Vielzahl der Personen nicht eingehalten werden können.

Die Veranstalterin habe die Party nach Aufforderung durch die Beamten beendet. Die Gäste wurden in die Berliner Nacht entlassen und nach Hause geschickt.

Treptow: Motorradfahrer stirbt bei Überholmanöver

Ein Motorradfahrer ist am Samstagabend bei einem missglückten Überholmanöver im Treptower Ortsteil Baumschulenweg ums Leben gekommen. Er war auf dem Königsheideweg unterwegs, als er die Kontrolle über seine Maschine verlor und von der Fahrbahn abkam.

Nach ersten Erkenntnissen wollte der Mann gleichzeitig zwei Autos überholen, als eines der beiden selbst ein offenbar anhaltendes Fahrzeug vor sich überholen wollte. Dabei streifte der Motorradfahrer das überholende Auto an der linken Seite.

Trotz schnell eingeleiter Rettungsmaßnahmen durch Sanitäter und einem Notarzt verstarb der Mann noch an der Unfallstelle, er soll gegen einen Baum geprallt sein. Der Königsheideweg war mehrere Stunden gesperrt.

+++ 24. Oktober +++

Mann bei Schießerei in Charlottenburg schwer verletzt

Ein Mann ist am Samstagmorgen vor einem Club in Charlottenburg angeschossen worden. Der 31-Jährige verließ kurz nach 4 Uhr das Lokal in der Joachimsthaler Straße, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Dabei wurde er durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, der Täter unbekannt. Es werde wegen versuchten Totschlags ermittelt. Weitere Einzelheiten nannten die Beamten nicht, weil es sich um Täterwissen handeln könnte. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.

Mutmaßliches Rennen in Spandau: Polizei stoppt zwei Männer

Zwei Männer im Alter von 25 und 30 sind bei einem mutmaßlichen Autorennen in Spandau von der Polizei erwischt und gestoppt worden. Sie waren einer Streife am Freitagabend an der Kreuzung Charlottenburger Chaussee/Klärwerkstraße aufgefallen, wie die Beamten mitteilten.

Als die Ampel auf Grün wechselte, sollen sie laut und schnell in Richtung Spandauer Zentrum gefahren sein. Die Polizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn hinterher und stoppte die Wagen an einer S-Bahn-Brücke. Die beiden Fahrer mussten ihre Autos und Führerscheine nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft abgeben. Wie schnell sie unterwegs waren, teilten die Beamten zunächst nicht mit.

+++ 23. Oktober +++

Rollerfahrer fährt Fußgänger um und flieht mit Sozius zu Fuß - Schwerverletzter

Ein Jugendlicher ist am Donnerstagabend in Gesundbrunnen schwer verletzt worden, als er zu Fuß mit einem Elektroroller zusammenstieß. Der 16-Jährige hielt sich laut Polizei mit mehreren weiteren Personen an der Brunnenstraße in einer Zufahrtsstraße zu einer Kaufland-Filiale auf. Der Jugendliche soll in Höhe der Einfahrt zum Parkhaus der Filiale auf die Fahrbahn der Zufahrtstraße gerannt sein, als er mit dem Elektroroller zusammenstieß. Fahrer, Beifahrer und der Jugendliche stürzten zu Boden. Dabei verletzte sich der 16-Jährige so schwer am Kopf, dass alarmierte Rettungskräfte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Die beiden anderen Personen flohen zu Fuß unerkannt vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorgang gesehen haben oder Angaben zu Fahrer und Sozius machen können. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle an. (BK)

Mann attackiert Paketboten - 23-Jähriger schwer am Kopf verletzt

Ein Mann soll in Brandenburg/Havel auf einen Paketboten eingeschlagen und ihn schwer am Kopf verletzt haben. Demnach soll sich der 35-Jährige Zeugenaussagen zufolge am Donnerstag bei dem Paketboten beschwert haben, dass er mit seinem Kinderwagen nicht ungehindert an dessen Transporter vorbei komme, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilten. Im Verlauf des Streits habe er dann mit einem «gefährlichen Werkzeug» auf den 23-Jährigen eingeschlagen. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um einen Hammer gehandelt haben. Der 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach der Tat wurde laut Polizei nach dem 35-Jährigen unter anderem mit Hubschrauber und Fährtensuchhunden gefahndet. Der Verdächtige habe sich aber dann selbst der Polizei gestellt. Er wurde in seiner Wohnung festgenommen. Die Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. (dpa)

Brand in Zehngeschosser in Berlin-Staaken

Im Eingangsbereich eines zehngeschossigen Wohnhauses in Berlin-Staaken hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Ein Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Den Angaben zufolge hatte in dem Haus an der Heerstraße abgelagertes Gerümpel Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat gelöscht. Die Ursache des Brandes war zunächst unbekannt. (dpa)

Einfamilienhaus in Saalow abgebrannt

Aus noch unbekannter Ursache ist ein leerstehendes Einfamilienhaus im zur Gemeinde am Am Mellensee gehörenden Saalow (Teltow-Fläming) komplett abgebrannt. Menschen seien nicht verletzt worden, teilte die Polizei in Potsdam mit. Anwohner hatten am frühen Freitagmorgen die Feuerwehr gerufen. Als diese eintraf, stand der Dachstuhl schon in Flammen. Die Löscharbeiten zogen sich fast vier Stunden hin. (dpa)

+++ 22. Oktober +++

Neukölln: Mehrere Verletzte nach Messer-Streit

Zwei Männer erlitten am Mittwochabend in Neukölln Stichverletzungen am Gesäß. Gegen 19 Uhr war es an der Sonnenallee/Ecke Hobrechtstraße zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der auch Messer im Spiel waren.

Nach ersten Angaben wurden insgesamt drei Personen verletzt. Zwei Verletzte wurden von Polizisten erstversorgt und anschließend von Notfallsanitätern ins Krankenhaus gebracht.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall gab es an der Weserstraße/Ecke Reuterstraße mehrere Festnahmen. Die Polizei ermittelt.

+++ 21. Oktober +++

70 Personen quetschen sich in Wettbüro: zahlreiche Corona-Verstöße

Geballte Unvernunft in der Corona-Krise: Nicht weniger als 70 Personen fanden Polizisten am Dienstagabend in einem Wettbüro in Wedding vor. 21 Personen hielten sich laut Polizei nicht an die Maskenpflicht. (BK)

Von Auto erfasst: Radfahrer verliert das Bewusstsein

Nachdem er am Dienstmorgen in Berlin-Mitte von einem Auto erfasst wurde, hat ein Radfahrer kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Er kam anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Laut Polizei war der 33-Jährige im Engeldamm an der Kreuzung Leuschnerdamm von einem Auto erfasst worden. Die 47-jährige Autofahrerin stand unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Vorbeifahrendes Auto schleudert Rentnerin auf die Fahrbahn - schwer verletzt

Von einem vorbeifahrenden Auto ist eine stehende Fußgängerin am Dienstagabend in Fennpfuhl auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt worden. Laut Polizei stand die 79-Jährige in Höhe der Max-Brunnow-Straße auf der Fahrbahn der Storkower Straße, als sie der linke Außenspiegel eines Pkw erfasste, der von einem 30-Jährigen gesteuert wurde. Die Seniorin wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Mit einer schweren Kopfverletzung wurde sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei ermittelt derzeit den genauen Unfallhergang. (BK)

Nach Deutschland verirrt: Geisterfahrer auf A11 gestoppt

Ein Autofahrer aus Georgien hat sich in der deutsch-polnischen Grenzregion derart verfahren, dass er als Geisterfahrer auf der Autobahn 11 Berlin-Stettin in Vorpommern gestoppt wurde. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, konnten Bundespolizisten den 37-Jährigen am Dienstag an der Abfahrt Penkun von der A11 herunterholen, bevor Schlimmeres passierte. Der Mann war bei Dunkelheit auf der Fahrbahnseite nach Prenzlau und Berlin in entgegengesetzter Richtung nach Polen unterwegs.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass Fahrer und Beifahrer aus Polen kamen und nur dort unterwegs sein wollten. Sie hatten die Grenze nicht bemerkt, sich über 25 Kilometer hinweg verfahren und waren umgekehrt - auf der falschen Seite. Da die Männer auch keine Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland hatten, wurden sie nach Aufnahme der Personalien wieder nach Polen zurückgeschickt. (dpa)

Trunkenbold zeigt Hitlergruß - Festnahme

Polizeieinsatz in einem Schnellrestaurant am Dienstagabend in Prenzlauer Berg: Ein Mann pöbelt in dem Lokal an der Landsberger Allee. Dazu aufgefordert, den den Gastraum zu verlassen verlassen, hebt der alkoholisierte Mann wiederholt seinen rechten Arm und ruft nationalsozialistische Parolen - so bezeugen es später mehrere anwesende Gäste. Der Geschäftsführer alarmiert die Polizei. Eine Atemalkoholmessung ergibt einen Wert von ungefähr 1,5 Promille. Später stellt sich heraus: Gegen den Trunkenbold liegt bereits ein gültiger Haftbefehl vor, auf Grundlage dessen er der Justiz überstellt wird. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim LKA wegen Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (BK)

LKW-Wracks ineinander verkeilt: Stundenlange Teilsperrung der A12 nach Unfall aufgehoben

Die Teilsperrung der Autobahn 12 zwischen den Anschlussstellen Storkow und Fürstenwalde ist zehn Stunden nach einem schweren Lkw-Unfall aufgehoben worden. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten auf der Strecke Richtung Polen hatten bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs gedauert, wie ein Sprecher des Polizeilagedienstes sagte. Zunächst war die Polizei nach dem Unfall am Dienstagnachmittag von einer Sperrung bis zum späten Abend ausgegangen.

Ursache für den Auffahrunfall mit zwei Leichtverletzten war nach Polizeiangaben vermutlich Unaufmerksamkeit eines Lkw-Fahrers. Einsatzkräfte mussten zwei völlig ineinander verkeilt Lastwagenwracks mit Spezialgerät zum Abtransport auseinandersägen. Auch Pakete lagen auf der Fahrbahn verteilt. (dpa)

+++ 20. Oktober +++

Brandenburger Schwarzfahrer klammert sich an Sitz fest - Drei Polizisten lösen ihn

Kraftakt für die Bundespolizei in Dortmund: Drei Beamte haben einen sich an einen Sitz klammernden Schwarzfahrer aus Brandenburg nur mit Mühe aus einem ICE geholt. Zuvor habe der Schaffner vergeblich versucht, den 30-Jährigen zum Verlassen des Zuges zu bewegen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der in Brandenburg gemeldete Mann bekam eine Anzeige wegen Widerstands.

Laut Polizei waren die Einsatzkräfte am Montagmorgen gegen 2 Uhr in den ICE im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen worden. Ein Ticket nachlösen wollte der Mann demnach nicht. Dass der Zug an seiner Endstation angekommen war, habe ihn ebenfalls kalt gelassen.

Als die Polizisten den Mann aus dem Zug führen wollten, «klammerte er sich an seinen Sitzplatz und verhinderte so seine Mitnahme», hieß es. Mit vereinten Kräften lösten die Beamten den 30-Jährigen und nahmen ihn mit auf die Wache. (dpa)

Lkw-Fahrer übersieht Stauende: Zwei Personen leicht verletzt

Aufgrund von Unaufmerksamkeit ist ein Lastwagenfahrer auf der A13 zwischen den Anschlussstellen Ragow und dem Schönefelder Kreuz auf ein Stauende gefahren. Er verursachte damit am Montag einen Unfall mit hohem Sachschaden, teilte die Polizeidirektion Süd am Dienstag weiter mit. Er sei gegen die hintere linke Seite des vor ihm stehenden Lkw gestoßen, der dann auf weitere Laster fuhr. Trümmerteile trafen ein Auto im Gegenverkehr. Zwei Personen wurden nach den Angaben leicht verletzt. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt.

Zwei der beteiligten drei Lastwagen waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Wegen der Bergungsarbeiten kam es bis zum Abend zu erheblichen Staus. (dpa)

Übler Scherz: Frau täuscht Suizid vor und ruft Polizei

Eine 34-Jährige Frau in Lübbenau (Brandenburg) wollte am Montag die Polizei zum Narren halten: Am Notruf-Telefon drohte sie mit ihrem Suizid. Als die Polizei bei ihr eintraf, entpuppte sich der Anruf als übler Scherz. Die Polizei stellte Strafanzeige. (BK)

Frau sticht Mann nieder: lebensgefährlich verletzt

Bei einer Messerstecherei in der Nacht zu Dienstag sind in Berlin-Moabit ein Mann lebensgefährlich und eine Frau leicht verletzt worden. Laut Polizei waren die beide Personen in ihrer Wohnung in der Wittstocker Straße aufeinander losgegangen. Die 59-Jährige erlitt eine leichte Stichwunde am Bein, der gleichaltrige Mann mehrere Stichverletzungen im Oberkörper. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 59-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die alkoholisierte Frau lehnte eine ärztliche Versorgung ab. Einsatzkräfte nahmen sie fest und brachten sie in ein Gewahrsam. Derzeit wird geprüft, ob gegen sie ein Haftbefehl erlassen wird. (BK)

Taxi fährt Fußgänger an - lebensgefährlich verletzt

Ein Fußgänger ist am Montagabend in Westend angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei stieß ein 61-jähriger Taxifahrer mit seinem Mercedes auf der Kreiskreuzung am Theodor-Heuss-Platz mit dem Fußgänger zusammen. Dieser überquerte nach Zeugenaussagen gerade Fahrbahn trotz roter Ampel in Richtung Mittelinsel. Der Fußgänger soll durch den Zusammenprall durch die Luft geschleudert worden sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, in dem er sofort operiert werden musste. Der Taxifahrer blieb unverletzt, Fahrgäste befanden sich nicht in seinem stark beschädigten Fahrzeug. (BK)

Senioren und Betrunkener schlagen mit Fäusten, Gehstock und Rollator aufeinander ein

Zwei Senioren und ein betrunkener 52-Jähriger haben am Montagmittag in Gropiusstadt mit Fäusten, einem Gehstock und einem Rollator aufeinander eingeschlagen und sind alle dabei verletzt worden. Laut einer Zeugin hatte zunächst ein Mann in der Zadekstraße auf zwei andere mit Fäusten und einem Rollator eingeschlagen. Die Polizei trennte die drei Streithähne voneinander. Ein 52-Jähriger gab an, er sei aus einer Kneipe gekommen und auf dem Gehweg plötzlich von den beiden Männern im Alter von 74 und 86 Jahren attackiert worden. Diese widersprachen, der Jüngere habe sie zunächst fremdenfeindlich beleidigt und schließlich mit Fäusten traktiert. Als die beiden Älteren dabei zu Boden gegangen waren, soll der Jüngere den Rollator des 86-Jährigen ergriffen und mit diesem versucht haben, den 74-Jährigen zu schlagen. Dieser soll sich mit seinem Gehstock zur Wehr gesetzt haben. Alle drei Männer erlitten leichte Verletzungen. Die beiden Älteren wurden ambulant behandelt, der Jüngere verzichtete auf eine ärztliche Behandlung. Ein Atemalkoholtest beim 52-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. Er kam vorübergehend in Polizeigewahrsam. Die beiden Älteren wurden nach der Feststellung ihrer Identitäten entlassen. Der Polizeiliche Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (BK)

+++ 18. Oktober +++

Autofahrer fährt Radfahrer an - lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf ist am Sonnabend ein Radfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei Sonntag mitteilte, bog gegen 12 Uhr ein 87-Jähriger mit einem VW auf der Ludwigsfelder Straße nach rechts auf die Einfahrt eines Privatparkplatzes ab und erfasste dabei den 60-jährigen Radfahrer, der den dortigen Geh- und Radweg in entgegengesetzter Richtung befuhr. Der Fahrradfahrer wurde von dem Wagen überrollt. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. 

Von Sattelzug erfasst: Jogger stirbt nach Unfall in Rudow

Ein Jogger, der in Rudow von einem Sattelzug erfasst worden war, ist am Freitag im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 44-Jährige hatte am 12. Oktober hinter einem haltenden Bus die Johannisthaler Chaussee in Höhe Stelzenweg überquert und war dabei von dem Sattelzug angefahren worden, der in Richtung Fenchelweg unterwegs war. Der Mann erlitt dadurch schwere Kopfverletzungen, an denen er nun verstarb. (BK)

+++ 15. Oktober +++

Brand in Mehrfamilienhaus - 32-Jährige festgenommen

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Potsdamer Wohngebiet «Am Stern» hat die Polizei eine 32-Jährige festgenommen. Die Frau sei unweit des Brandortes in der Neuendorfer Straße nach Zeugenhinweisen in der Nacht zum Donnerstag festgenommen worden, teilte die Polizeidirektion West mit.

Nach ersten Erkenntnissen hatte eine Fußmatte im Hausflur des Mehrfamilienhauses gebrannt. Das Feuer habe dann auf die Wohnungstür einer Mieterin übergegriffen. Die Seniorin konnte durch die Feuerwehr gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sicherte nach eigenen Angaben Spuren und ermittelt nun die genauen Umstände der Tat in Zusammenarbeit mit der Potsdamer Staatsanwaltschaft. (dpa)

Straßenbahn erfasst Fußgänger im Gleisbett - schwer verletzt

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Passant in Prenzlauer Berg von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei hielt sich der 49-Jährige im Gleisbett auf der Bornholmer Straße auf, als ihn eine Straßenbahn der Linie M13 in Höhe der Bösebrücke erfasste. Der 36-jährige Tramfahrer soll noch eine Gefahrenbremsung durchgeführt haben. Die Bahn kam jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf den Mann auf. Dieser erlitt schwere Kopf-, Arm- und Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Straßenbahnfahrer blieb körperlich unverletzt, stand jedoch unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Paketbote rammt Familienauto: Kinder und Frau bei schwer verletzt

Eine Frau und zwei Kinder sind am Mittwochnachmittag in Spandau schwer verletzt worden, als der Transporter eines Paketlieferdienstes mit deren PKW zusammenstieß. Der 25-Jährige Kurier-Fahrer war mit seinem Fahrzeug auf dem Brunsbütteler Damm in Höhe der Egelpfuhlstraße mit dem Mercedes der 35-Jährigen zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge waren in derselben Fahrtrichtung unterwegs. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Autofahrerin und ihre beiden zwei und acht Jahre alten Kinder am Kopf verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Transporter-Fahrer sowie zwei weitere Insassen des Pkw, ein Neunjähriger und eine 60 Jahre alte Frau, blieben unverletzt. Einsatzkräfte stellten den Transporter zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte ermittelt den genauen Unfallhergang. (BK)

Polizei hebt große Cannabis-Plantage in Lagerhalle aus

Nach dem Hinweis eines Bürgers hat die Polizei in Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) in einer Lagerhalle eine große Cannabis-Plantage ausgehoben. Vier Tatverdächtige seien festgenommen worden und sollen dem Haftrichter vorgeführt werden, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Zeuge habe der Polizei am Mittwoch einen verdächtigen Cannabis-Geruch im Umfeld der Halle auf einem Gewerbehof gemeldet. Dort hätten die Beamten mehrere hundert Pflanzen sichergestellt. Zu weiteren Einzelheiten wollte sich der Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern. (dpa)

450 Tonnen schwerer Autokran in Berlin-Moabit in Flammen - Brandstiftung vermutet

In der Heidestraße in Moabit hat ein Mobilkran auf einer Baustelle gebrannt. Der 450 Tonnen schwere Kran war in der Nacht zu Donnerstag in Flammen aufgegangen. 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an. Unter Einsatz von 3 C-Rohren bekämpfte die Feuerwehr die Flammen. Weitere Ausbreitung und Gefahren konnten so verhindert werden.

Die Brandursache ist bislang unklar, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage des Berliner Kuriers. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. In der Heidestraße wird derzeit viel gebaut: So soll bis Ende 2022 ein neues Büroquartier in der neuentstehenden Europacity am Berliner Hauptbahnhof entstehen. Da die Polizei von einem Brandanschlag auf das Immobilienprojekt ausgeht, hat der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. 

+++ 14. Oktober +++

Brand am U-Bahnhof Boddinstraße

In der Nacht zu Mittwoch ist am U-Bahnhof Boddinstraße in Berlin-Neukölln Müll in Flammen aufgegangen. Vor dem Eingang eines Aufzugs brannten gegen 02.20 Uhr etwa ein Kubikmeter Unrat, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. 24 Einsatzkräfte waren vor Ort und löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Inwieweit der Aufzug durch den Brand beschädigt wurde, konnte noch nicht gesagt werden. Auch die Brandursache war bislang unklar. (dpa)

Mehrere Autos aufgebrochen: Zeuge hält Tatverdächtigen fest

Einsatzkräfte haben am Dienstagnachmittag einen Mann in Britz unter dem Verdacht festgenommen, mehrere Autos aufgebrochen zu haben. Laut Polizei hatte ein Zeuge den 37-Jährigen gegen 16 Uhr dabei beobachtet, wie dieser in der Franz-Körner-Straße einen dort geparkten Mercedes durchsuchte und dabei einen Hammer in der Hand hielt. Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei. Die eintreffenden Kräfte nahmen den Tatverdächtigen fest, der zuvor versucht haben soll, vom Tatort zu fliehen. Doch der Zeuge habe ihn festgehalten. Bei der Durchsuchung des 37-Jährigen fanden die Einsatzkräfte Gegenstände, die mutmaßlich aus vorherigen Taten stammen und ein Messer. Im Nahbereich konnten zwei weitere aufgebrochene Autos festgestellt werden. Der Tatverdächtige wurde in ein Gewahrsam gebracht. (BK)

+++ 13. Oktober +++

Motorradfahrer unter Pkw eingeklemmt - schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Kreuzberg mit einem PKW zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 57-jähriger Autofahrer auf der Kreuzung Reichenberger Straße/Ritterstraße/Segitzdamm in den 31-jährigen Motorradfahrer gefahren. Der Kradfahrer stürzte, geriet unter den PKW und wurde eingeklemmt. Mit Hilfe von Passanten gelang es der Besatzung eines Streifenwagens, den Pkw anzuheben und den verletzten Zweiradfahrer zu bergen. Der 31-Jährige erlitt Verletzungen am Rumpf und am Arm. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 57-Jährige blieb unverletzt. (BK)

Tankstelle mit Schusswaffe überfallen

Mit einer Schusswaffe hat ein Unbekannter am Montagabend eine Tankstelle in Niederschönhausen überfallen. Mit vorgehaltener Waffe bedrohte der Mann im Verkaufsraum der Tankstelle in der Wackenbergstraße den 26-jährigen Angestellten. Er forderte die Herausgabe der Einnahmen und flüchtete mit seiner Beute zu Fuß in Richtung Brosepark. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. (BK)

Von Sattelzug erfasst: Jogger auf Intensivstation

Ein Jogger ist am Montagvormittag in Rudow von einem Sattelschlepper erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte der 44-jährige hinter einem haltenden Bus die Johannisthaler Chaussee in Höhe Stelzenweg überquert. Dabei wurde der Mann von einem Sattelzug erfasst, der in Richtung Fenchelweg unterwegs war. Der Mann erlitt dadurch schwere Kopfverletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung auf der Intensivstation aufgenommen werden musste. (BK)

Mann geschlagen und homophob beleidigt

Geschlagen und beleidigt worden ist am frühen Dienstag ein Mann in Moabit. Laut Polizei hatte ein Unbekannter den 31-Jährigen an der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße vor einem Hotel nach einer Zigarette gefragt. Nachdem dieser ihm eine Zigarette gegeben hatte, stieß ihm der unbekannte Mann mit dem Knie ins Gesicht und beleidigte ihn homophob. Der unbekannte Schläger flüchtete anschließend in die Lüneburger Straße hinein. Der leichtverletzte 31-Jährige alarmierte die Polizei. Herbeigerufene Rettungskräfte behandelten den im Gesicht Verletzten ambulant am Ort. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund. (BK)

+++ 11. Oktober +++

Wedding: Mann wird im Fahrstuhl überfallen und verletzt 

Unbekannte haben einen Mann in Berlin-Wedding überfallen, ihn mit einem Messer bedroht, bestohlen und verletzt. Der 54-Jährige war am Samstagabend im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Lynarstraße aus einem Fahrstuhl gestiegen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dort sollen die Angreifer aufgetaucht sein und den 54-Jährigen zurück in die Kabine gedrückt haben.

Sie sollen ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen und den Aufzug gestartet haben. Während der Fahrt soll der Mann mit einem Messer am Hals bedroht worden sein. Die entrissen ihm seine Gürteltasche, nachdem sie erfolglos Geld gefordert hatten, und flüchteten unerkannt im fünften Stock. Der Überfallene kam mit eine Platzwunde an der Oberlippe ins Krankenhaus. (dpa)

+++ 10. Oktober +++

Wilmersdorf: Betrunkener Autofahrer rammt neun Autos 

Ein betrunkener Autofahrer hat in Berlin-Wilmersdorf neun geparkte Wagen gerammt und dabei eine Frau sowie einen Mann verletzt. Der 38-Jährige war am Freitagabend viel zu schnell auf der Westfälischen Straße unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Bei seiner Fahrt zur Konstanzer Straße übersah er demnach offenbar eine Mittelinsel und steuerte deshalb nach rechts.

Dabei verlor er die Kontrolle über den Wagen und stieß mit neun geparkten Autos am Straßenrand zusammen. In den gerammten Fahrzeugen wurden eine 51 Jahre alte Frau am Rumpf und ein 38-jähriger Mann im Gesicht leicht verletzt. Sie kamen in ein Krankenhaus. Der Unfallfahrer blieb unversehrt. Eine Alkoholkontrolle ergab 0,5 Promille. Er musste sein Auto und den Führerschein abgeben. (dpa)

+++ 9. Oktober +++

300.000-Euro-Betrug: BVG-Busfahrer soll absichtlich Unfälle gebaut haben

Die Polizei hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin 14 Durchsuchungsbeschlüsse zu einem Verfahren wegen Versicherungsbetruges vollstreckt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, steht ein 31-jähriger Busfahrer der BVG im dringenden Verdacht, als mit Bussen der Verkehrsbetriebe an elf abgesprochenen Verkehrsunfällen im Zeitraum von April 2017 bis Mai 2020 beteiligt gewesen zu sein. Sämtlich Unfälle passierten bei sogenannten Leerfahrten, also ohne Fahrgäste. Bei den absichtlich verursachten Unfälle kollidierten die Busse fast ausschließlich mit hochwertigen Autos, hieß es. Die Ermittlungen richten derzeit gegen 13 Verdächtige, die knapp 300.000 Euro von der geschädigten Versicherung forderten. Ob die beschädigten Autos den Verdächtigen gehörten, war am Freitag noch nicht bekannt.

Nach Angaben der Polizei durchsuchten die Einsatzkräfte vier Adressen in Neukölln. Darunter waren die Wohnungen von zwei Männern im Alter von 32 und 40 Jahren sowie zwei 23- und 49-jährigen Frauen. Eine weitere Durchsuchung fand in Lichtenberg bei einem 31-Jährigen statt. Zu einem weiteren 24-jährigen Verdächtigen ergaben die Ermittlungen, dass er sich an seiner Meldeanschrift in Salzgitter nicht mehr aufhält.

Grunewald und Lichtenberg: Autos in Berlin abgebrannt 

Zwei Autos sind in der Nacht zum Freitag bei Bränden in den Berliner Ortsteilen Grunewald und Lichtenberg zerstört worden. Wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte, brannten die Wagen «in ganzer Ausdehnung». Die Feuer wurden gelöscht. Verletzt wurde niemand. Zu den Brandursachen und der Höhe des Schadens konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen.

In der Hauptstadt werden meist nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung.

Nach Brand im S-Bahnhof Tiergarten: Zugverkehr wieder durchgängig

Nach einem Brand im S-Bahnhof Tiergarten ist die zwischenzeitliche Unterbrechung des Zugverkehrs wieder aufgehoben und der Feuerwehreinsatz beendet worden. Die Linien S3, S5, S7 und S9 fahren nach Angaben der Bahn wieder durch allerdings ohne Halt im S-Bahnhof Tiergarten in Richtung Zoologischer Garten. Gegen vier Uhr war die Feuerwehr laut eigenen Angaben verständigt worden. Es handelte sich demnach um einen Gebäudebrand auf dem Bahnhof. Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit 26 Einsatzkräften vor Ort.

Auf weiteren Linien kommt es nach einem Brandanschlag auf einen Kabelschacht im Bereich Frankfurter Allee weiterhin zu Verspätungen und Zugausfällen. Davon betroffen seien die Linien S41, S42, S8, S85 und S9. Der Zugverkehr ist demnach zwischen Neukölln, Treptower Park und Ostkreuz unterbrochen. Es bestehe ein Ersatz- und Pendelverkehr. (dpa)

+++ 8. Oktober +++

Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Lastwagen 

Ein Radfahrer ist in Berlin-Köpenick bei einem Unfall mit einem Lastwagen gestorben. Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstagmorgen an der Pablo-Neruda-Straße Ecke Salvador-Allende-Straße, wie ein Polizeisprecher sagte. Nähere Angaben zum Geschlecht und zum Alter konnte die Polizei zunächst nicht machen. Zuvor hatte die «B.Z.» darüber berichtet. (dpa)

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Drei Autos und zwei Transporter in Berlin über Nacht abgebrannt 

Drei Autos und zwei Transporter sind bei nächtlichen Bränden in den Berliner Ortsteilen Schöneberg, Prenzlauer Berg und Friedrichsfelde zerstört worden. Dies teilte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen mit. Bei allen drei Einsätzen konnten die Flammen gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Jedoch sind die Brandursachen bislang unklar.

In Friedrichsfelde brannten gegen 02.30 Uhr im Hönower Weg zwei Transporter und ein Auto. Kurz zuvor ging ein Auto in der Schwedter Straße in Prenzlauer Berg in Flammen auf. Bereits am späten Mittwochabend fing ein Wagen auf dem Vorarlberger Damm in Schöneberg Feuer.

In der Hauptstadt werden meist nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung. Zuletzt wurden zwei Kleintransporter eines Internethändlers in Neukölln angezündet. (dpa)

+++ 7. Oktober +++

Dramatischer Wohnungsbrand in Kreuzberger Hochhaus: Anwohnerin muss wiederbelebt werden 

Eine Frau ist aus ihrer brennenden Wohnung in einem Kreuzberger Hochhaus gerettet und reanimiert worden. Gegen halb zehn am Dienstagabend sei der Brand in der Stresemannstraße gemeldet worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Laut Angaben der Feuerwehr brannte es in einer Wohnung im achten Obergeschoss. Die reglos aufgefundene Bewohnerin der Wohnung musste wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Verletzte gab es nach Angaben vom frühen Mittwochmorgen nicht. Die Feuerwehr war mit 40 Kräften vor Ort und konnte ihren Einsatz gegen Mitternacht beenden. Brandursache und Höhe des Schadens waren zunächst unklar. (dpa)

Drei verletzte Polizisten nach Verkehrsunfall in Berlin-Wedding 

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Wedding sind am Dienstagabend drei Polizisten leicht verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, fuhren die Beamten auf der Amrumer Straße stadteinwärts, als sie an der Kreuzung Seestraße mit einem entgegenkommenden Wagen kollidierten, der links abbiegen wollte. Zwei Beamte seien vor Ort ambulant behandelt worden. Ein dritter Polizist kam demnach ins Krankenhaus. Weitere Angaben zur Unfallursache oder den Beteiligten konnte der Sprecher am frühen Mittwochmorgen nicht machen. Der Unfall sei nicht während einer Einsatzfahrt passiert. (dpa)

Moabit, Neukölln und Hohenschönhausen: Mehrere nächtliche Kellerbrände in Berlin 

In der Nacht zu Mittwoch haben in drei Berliner Ortsteilen Keller gebrannt. Bei allen drei Einsätzen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand, teilte die Feuerwehr am Mittwochmorgen mit. Die Brandursachen waren noch unklar.

In Moabit fingen kurz nach 23.00 Uhr mehrere Kellerverschläge in einem fünfgeschossigen Wohngebäude in der Claire-Waldoff-Promenade Feuer. Zwei Personen mussten in Sicherheit gebracht werden, blieben jedoch unverletzt. 25 Einsatzkräfte löschten den Brand.

In der Hermannstraße in Neukölln brannte es gegen 02.00 Uhr im Keller eines siebengeschossigen Wohngebäudes. 25 Brandbekämpfer waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Der dritte Kellerbrand ereignete sich am Dienstagabend. Die Berliner Feuerwehr wurde nach Neu-Hohenschönhausen in die Vincent-van-Gogh-Straße zu einem elfgeschossigen Hochhaus gerufen. 40 Einsatzkräfte waren rund drei Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. (dpa)

+++ 6. Oktober +++

Marzahn: Mann wirft mit Fahrrad und beißt Polizisten

Ein Mann hat am Montagnachmittag in Marzahn randaliert und einen Polizisten gebissen. Wie die Polizei Dienstag mitteilte, war der 33-Jährige in der Rhinstraße aus einer Tram geworfen worden, weil er keine Maske trug und keinen Fahrschein für sein mitgeführtes Fahrrad dabeihatte.

Der Mann verließ die Tram unter lautstarkem Protest, lief bei Rot auf die Fahrbahn der Rhinstraße, warf sein Fahrrad einem herannahenden Lkw entgegen und legte sich schließlich mitten auf die Straße. Polizisten, die sich zufällig in der Nähe befanden, forderten den 33-Jährigen auf, die Fahrbahn zu verlassen. Als er sich weigerte, ergriffen die Beamten den Mann an den Armen und versuchten, ihn von der Straße zu tragen. Der Mann schlug und trat allerdings so heftig um sich, dass ein Polizist stürzte und mit ihm zu Boden fiel. Am Boden liegend biss der 33-Jährige den Beamten in den Oberschenkel. Die Polizisten legten dem Mann daraufhin Handschellen an.

Der 33-Jährige sagte zur Begründung für den Biss, er habe einen kurzen epileptischen Anfall erlitten. Ein Rettungswagen versorgte den Mann vor Ort und transportierte ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde. Anschließend wurde er wieder entlassen. Der gebissene Polizist wurde nur leicht verletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

Fahrzeugbrände in Neukölln - Polizei geht von Brandstiftung aus 

Nach dem Brand zweier Kleintransporter in Berlin-Neukölln geht die Polizei von Brandstiftung aus. Die Wagen hätten nicht nebeneinander gestanden, weshalb ein Defekt als Ursache unwahrscheinlich sei, sagte ein Polizeisprecher. Am frühen Dienstagmorgen hatten zwei Transporter eines Internethändlers gebrannt und wurden weitgehend zerstört. Die beiden Fahrzeuge standen mindestens einhundert Meter voneinander entfernt. Ein in der Nähe stehendes Auto wurde durch das Feuer beschädigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

+++ 5. Oktober +++ 

Wohnungsbrand in Hellersdorf - zwei Menschen im Krankenhaus 

In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Hellersdorf ist es am frühen Montagmorgen zu einem Feuer gekommen. Der Brand sei im vierten Obergeschoss eines Eckhauses ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Montagmorgen. Man sei mit 62 Einsatzkräften vor Ort. 13 Menschen seien aus dem Haus und einem Nachbarhaus in Sicherheit gebracht worden oder hätten selbst das Gebäude verlassen. Zwei befanden sich laut Angaben der Feuerwehr im Krankenhaus. Die Löscharbeiten dauerten am frühen Montagmorgen noch an. (dpa)

Reifenlager in Vollbrand - Anwohner sollen Fenster geschlossen halten 

Wegen eines brennenden Reifenlagers in Bliesdorf (Märkisch-Oderland) hat die Feuerwehr Anwohner dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Lager im Ortsteil Metzdorf befinde sich im Vollbrand, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Montagmorgen. Man sei mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Nach Angaben des Lagezentrums begann der Einsatz gegen 1.30 Uhr. Das Lager erstrecke sich über 600 Quadratmeter. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

+++ 2. Oktober +++

Suff-Raser gestoppt, Auto beschlagnahmt

Grünau: Gegen 22.15 Uhr fiel ein PKW den Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 35 auf der Köpenicker Landstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts auf, da er deutlich zu schnell unterwegs war. Zudem soll er mehrere rote Ampeln missachtet und ständig die Fahrstreifen gewechselt haben. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass diese nicht zum Fahrzeug gehören und bereits als gestohlen gemeldet worden waren.

Mit Unterstützung von weiteren hinzugerufenen Einsatzkräften stoppten die Polizeieinsatzkräfte das Fahrzeug an der Sportpromenade, das zuvor gewendet hatte und in Richtung Köpenick zurückgefahren war. Der Fahrer versuchte noch, sich durch Rückwärtsfahren der Kontrolle zu entziehen und stieß dabei mit dem dahinterstehenden Fahrzeug der Zivilpolizisten zusammen. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete der 28-Jährige Widerstand, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde.

Auch der Festgenommene erlitt Verletzungen, die noch am Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt wurden. Eine bei dem Festgenommenen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwas über 1,4 Promille. Er kam zu einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. In dem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte eine Flasche mit einer brennbaren Flüssigkeit, die, genauso wie der PKW, beschlagnahmt wurde.

+++ 1. Oktober +++

Britz: Raubüberfall auf Tankstelle, Mitarbeiterin verletzt

Drei Männer haben nach Angaben der Polizei am Donnerstagmorgen eine Tankstelle in Britz überfallen. Dabei verletzten sie eine Mitarbeiterin.

Nach bisherigen Ermittlungen sollen zwei von ihnen eine Maske getragen und sich hinter den Kassenbereich begeben haben, wo sich die Angestellte befand. Einer der Maskierten soll sie zu Boden gerissen und ein anderer auf sie eingetreten haben.

Anschließend sollen die Männer die Frau aufgefordert haben, die Kasse zu öffnen. Aus dieser entnahmen sie demnach dann Geld und stahlen zudem Zigaretten. Sie flüchteten laut Polizei in unbekannte Richtung.

Mordkommission ermittelt: Unbekannter zündet Obdachlosen an

Auf einem U-Bahnhof in Charlottenburg hat ein bislang Unbekannter am Donnerstagmorgen einen schlafenden Obdachlosen angezündet. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Täter „gegen 6.30 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Richard-Wagner-Platz in Richtung Spandau an den auf einer Bank liegenden 46-Jährigen zugegangen sein“, so ein Polizeisprecher. Dort habe der Unbekannte sich an der Kleidung des Liegenden zu schaffen gemacht „und diese in Brand gesetzt“.

Danach sei der Tatverdächtige mit einem einfahrenden Zug geflüchtet. Dem 46-Jährigen gelang es, seine Kleidung selbst abzustreifen. Er erlitt Brandverletzungen im Rückenbereich und wurde durch Rettungskräfte, die ein unbekannt gebliebener Fahrgast alarmiert hatte, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Lebensgefahr bestehe nicht für den Verletzten. Die Ermittlungen dauern an und wurden von der vierten Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.

Bagger in Berlin-Mitte geraten in Brand

Brandstifter haben in Mitte einen immensen Schaden auf einer Baustelle angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, brannten in der Nacht zu Donnerstag ein Bagger und ein Radlader komplett aus. Passanten hatten gegen 2.40 Uhr an der Michael-Kirch-Straße meterhohe Flammen bemerkt und den Notruf gewählt. Alarmierte Feuerwehrleute löschten die Brände und verhinderten so, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten. Eine politisch motivierte Tat wird bisher ausgeschlossen.

Bereits am Mittwochabend hatte in Hellersdorf ein Unbekannter ein Auto auf einem Parkplatz in Brand gesteckt. Ein Spaziergänger sah gegen 17 Uhr, dass eine der Seitenscheiben eines Dacia eingeschlagen worden war. Alarmierte Polizisten entdeckten daraufhin, dass der Pkw an einem Reifen mit Brandbeschleuniger angezündet wurde. Das Feuer habe nach Angaben der Polizei die rechte Seite des Autos beschädigt.

In beiden Fällen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

+++ 30. September +++

Fahranfänger rammt bei illegalem Rennen Autofahrerin 

Ein 18-Jähriger hat offenbar bei einem illegalen Rennen in Gesundbrunnen eine unbeteiligte Autofahrerin gerammt. Die 54 Jahre alte Frau wurde bei der Kollision schwer verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war der Fahranfänger am Dienstagabend gegen 20.40 Uhr mit einem VW Golf auf der Badstraße in Richtung Schwedenstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als zur gleichen Zeit in Höhe der Buttmannstraße die 54-Jährige mit ihrem Auto wendete, prallte der 18-Jährige mit seinem Fahrzeug auf das Heck des Renault.  Alarmierte Rettungskräfte brachten die 54-Jährige mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Der 18-Jährige erlitt eine leichte Handverletzung, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. 

Lauten Zeugenaussagen soll der junge VW-Fahrer zuvor bei Rot an der Kreuzung gehalten haben. Er soll dann stark beschleunigt haben und mit quietschenden Reifen losgerast sein. Polizisten beschlagnahmten sowohl den Führschein, als auch das Auto des 18-Jährigen, der sich nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten muss.

Vermisster Senior aus Fennpfuhl ist tot

Der seit dem 15. September vermisste Senior aus Fennpfuhl ist tot. Das teilte die Berliner Polizei am Mittwoch mit. Ein Spaziergänger hatte am 23. September abends in Buch im Bogensee den Leichnam eines Mannes entdeckt. Der Verstorbene sei am Mittwoch als der vermisst gemeldete Senior identifiziert worden, hieß es von der Polizei. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes lägen nicht vor. Der Mann war an Demenz erkrankt und war am 15. September plötzlich verschwunden. Die Polizei hatte mit Fotos öffentlich nach dem Mann gefahndet. 

+++ 29. September +++

Vierjähriger Junge von Abschleppwagen erfasst

Tragischer Unfall in Gesundbrunnen! Wie die Polizei mitteilte, wurde ein kleines Kind am Montag von einem Fahrzeug erfasst. Ein 47-Jähriger fuhr gegen 13.45 Uhr mit einem VW-Abschleppwagen auf der Badstraße in Richtung Schwedenstraße, als plötzlich ein vierjähriges Kind, das mit seiner 31-jährigen Mutter unterwegs war, hinter einem in der zweiten Reihe stehenden Lkw auf die Fahrbahn gerannt sein soll. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Junge schwere Kopfverletzungen. Eine 32-jährige Passantin leistete erste Hilfe. Danach brachte ein Rettungswagen den Vierjährigen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernahm die weiteren Ermittlungen. 

Prenzlauer Berg: Geländewagen ausgebrannt 

Im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg ist ein Geländewagen bei einem nächtlichen Brand zerstört worden. Gegen 02.00 Uhr wurde die Feuerwehr in die Thaerstraße gerufen, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmorgen sagte. Demnach brannte der komplette Wagen. Die Einsatzkräfte waren mit einem Löschfahrzeug im Einsatz und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

+++ 27. September +++

Uber-Fahrgast verletzt

In Wilmersdorf ist ein Fahrgast eines Uber-Autos bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war ein 19-Jähriger am Samstagabend mit seinem VW von der Blissestraße nach links in die Detmolder Straße abgebogen. Dabei kollidierte er mit einem Nissan, welches der Fahrer für Uber-Fahrten nutzt. Beide Autos krachten frontal zusammen und waren nicht mehr fahrtauglich. Ein 28-Jähriger, der auf dem Rücksitz des Uber-Wagens saß, erlitt eine Kopfverletzung. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dazu dauern an. (tc)

Keller brannte

Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Steglitz ermittelt seit Samstagabend ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. Gegen 18.50 Uhr hatten Anwohnende der Hubertusstraße Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses bemerkt und daraufhin Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Feuerwehr löschte drei brennende Kellerverschläge. Durch den Brand wurden die Strom- und die Abwasserleitung des Hauses beschädigt. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen dauern an. (tc)

+++ 26. September +++

Unfall mit Blaulicht

Am Nachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall in Neukölln. Gegen 12.30 Uhr fuhr ein Fahrzeug des Polizeiabschnittes 54 von der Ziegrastraße kommend auf der Sonnenallee mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz. Auf der Kreuzung Sonnenallee/ Dammweg/ Grenzallee kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Nissan, der von einer 57-jährigen gesteuert wurde, die vom Dammweg in die Grenzallee fahren wollte. Es wurde niemand verletzt, Sachschäden entstanden an beiden Fahrzeugen. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, führt nun das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte. 

+++ 25. September +++

Polizei bitte um Mithilfe: 39-Jähriger vermisst

Der 39-jährige Tim Winkelmann wird seit den Morgenstunden des 23. September 2020 aus Mitte vermisst. Zuvor hielt er sich in der Charité Berlin am Charitéplatz auf. Zeugen berichteten, dass sie den nunmehr Vermissten gegen 7.40 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes bzw. des Bundeskanzleramtes gesehen haben. In der Hand soll er ein Messer gehalten und eine blutende, verbundene Wunde am linken Arm gehabt haben. Etwa 20 Minuten später bestand telefonischer Kontakt zu Angehörigen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Tim Winkelmann wird wie folgt beschrieben:35 bis 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Figur, dunkelblonde, mittellange Haare, er war mit blauer Jogginghose, schwarz-weißem T-Shirt, grau-blauer Strickjacke und Flipflops bekleidet

Die Ermittler fragen: Wer hat den Vermissten seit dem 23 September 2020, ab 7.45 Uhr gesehen und/oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City), Friesenstraße 16 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664-573430 (zu Bürodienstzeiten) oder unter (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle.

Der vermisste Tim Winkelmann.  Foto: Polizei Berlin

+++ 24. September +++

Bande von Drogendealern festgenommen

Die Polizei hat offenbar eine Bande von Drogendealern überführt, die Betäubungsmittel in großem Stil verkauft haben soll. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, vollstreckten Einsatzkräfte am Mittwoch acht Durchsuchungsbeschlüsse in Lichtenrade, Mariendorf, Schöneberg, Buckow, Neukölln, Britz, Friedrichsfelde und Brandenburg. Sechs Tatverdächtige wurden wegen des Verdachts des Drogenhandels festgenommen. Der Razzia waren umfangreiche Ermittlungen des zuständigen Rauschgiftkommissariats des Landeskriminalamtes, des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und der Staatsanwaltschaft Berlin vorausgegangen. 

Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem circa 90 Gramm Kokain, ein kleiner fünfstelliger Geldbetrag, Handys und drei Autos beschlagnahmt werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um die drei mutmaßlichen Haupttäter im Alter von 17, 24 und 25 Jahren und drei mutmaßliche Kurierfahrer und Abnehmer im Alter von 21, 36 und 44 Jahren. Der 36-Jährige wurde nach Feststellung seiner Identität und einer kurzen Vernehmung wieder entlassen. Die anderen Tatverdächtigen sollen am Donnerstag einen Haftbefehl erhalten.

Unfall bei illegalem Rennen

In Tegel ist es bei einem verbotenen Autorennen erneut zu einem Verkehrsunfall gekommen. Laut Zeugen sollen drei Autofahrer am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der BAB 111 in Richtung Kurt-Schumacher-Platz gerast sein. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll ein 21-jähriger BMW-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen gefahren und auf Höhe der Holzhauser Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Er schlug links in die Mittelleitplanke ein und schleuderte anschließend gegen die rechte Leitplanke, drehte sich mehrfach um die eigene Achse und kam nach etwa 100 Metern auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des BMW zerstört, außerdem beschädigten herumfliegende Fahrzeugteile fünf weitere Pkw. Der junge Mann blieb unverletzt. Der Führerschein des 21-Jährigen sowie der BMW wurden beschlagnahmt. Die anderen beiden Autofahrer seien unerkannt entkommen. Die Polizei ermittelt. (tc)

Mann vor Supermarkt verprügelt 

In Marzahn ist ein Mann von mehreren angegriffen und verletzt worden. Nach Abgaben der Polizei hatte ein Mitarbeiter eines Supermarktes in der Marzahner Chaussee am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr den 40-Jährigen mit Kopf- und Rumpfverletzungen vor dem Laden liegen sehen. Der Mann sei Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung geworden. Kurz zuvor hatte der Angestellte eine vierköpfige Personengruppe, die vor dem Geschäft Alkohol konsumierte, aufgefordert, sich zu entfernen. Anschließend, als er sich vergewissern wollte, ob die Trinker weg wären, fand er den Verletzten. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Ob die Personengruppe mit der Tat im Zusammenhang steht, wird von dem zuständigen Fachkommissariat der Direktion 3 ermittelt. (tc)

Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

In Buch hat ein Motoradfahrer bei einem Verkehrsunfall schwere Rumpfverletzungen erlitten. Er starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 57-Jährige am Mittwochnachmittag auf der Hobrechtsfelder Chaussee in Richtung Pölnitzweg. Auf der Kreuzung Wiltbergstraße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit dem ihm entgegenkommenden, linksabbiegenden Auto, das von einer 37-Jährigen gesteuert wurde. Die Autofahrerin erlitt Arm- und Beinverletzungen und stand so stark unter dem Einfluss der Geschehnisse, dass eine stationäre Aufnahme in einer Klinik erfolgte. (tc)

+++ 23. September +++

Blutige Messerattacke in Gesundbrunnen

Ein junger Mann ist in Gesundbrunnen von einem Unbekannten angegriffen und durch Stiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war das 24-jährige Opfer und sein 23-Jähriger Begleiter in der Nacht zu Mittwoch in der Residenzstraße in Gesundbrunne mit einem Passanten in Streit geraten. Daraufhin soll es zu einer Rangelei gekommen sein, woraufhin der Unbekannte ein Messer zog und den 24-Jährigen damit leicht am Hals verletzte. Anschließend flüchtete der Messerstecher vom Tatort. Der Verletzte soll seinen Angreifer verfolgt und schließlich eingeholt haben. Daraufhin habe der Unbekannte ihn in den Schwitzkasten genommen und ihm weitere Stichverletzungen zugefügt. Hinzueilende Zeugen sollen in das Geschehen eingegriffen haben, sodass der Angreifer von dem 24-Jährigen abgelassen habe.  Der Täter entkam, bevor alarmierte Polizisten eintrafen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 24-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er operiert werden musste. (tc)

+++ 22. September +++

Brandstifter festgenommen

Polizisten haben im Stadtteil Falkenhagener Feld einen Brandstifter festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte Schlimmeres verhindert und den Zündler überführt. Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Kandeler Weg hatte am Montagabend Rauch und Brandgeruch aus dem Keller wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten den Brand eines Kellerverschlages, bevor dieser auf das übrige Wohnhaus übergreifen konnte. Kurz bevor der Brand ausbrach, bemerkte der Zeuge einen weiteren Hausbewohner aus dem Keller kommen, der in den Aufzug stieg und nach oben fuhr. Alarmierte Polizisten klingelten daher kurz darauf an der Wohnungstür des Mannes, der bereits einschlägig mit Branddelikten in Erscheinung getreten ist. Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung fest. Anschließend brachten sie den 42-Jährigen in einen Polizeigewahrsam, wo er einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Durch den Brand wurde niemand verletzt. (tc)

+++ 21. September +++

Bäume abgesägt 

Ein bisher unbekannter Mann hat am frühen Montagmorgen Bäume in Weißensee abgesägt und damit für erhebliche Schäden und Straßensperrungen gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge gegen 4.45 Uhr Einsatzkräfte zur Berliner Allee alarmiert, weil er gerade beobachtet hatte, wie sich ein dunkel gekleideter Mann mit einer Handsäge an mehreren Bäumen zu schaffen machte. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, hatte der Unbekannte bereits zwei sechs bis acht Meter hohe Bäume abgesägt - und zwei weitere so tief angesägt, dass diese durch die Berliner Feuerwehr gefällt werden mussten. Einer der Bäume fiel auf die Fahrbahn, der zweite stürzte gegen einen Transporter, der dadurch beschädigt wurde. 

Als der Täter den Zeugen bemerkte, flüchtete er in die Streustraße. Trotz einer kurzen Fahndung nach dem Täter konnte der Mann nicht gefunden werde. Zu den Aufräumarbeiten musste die Berliner Allee stadteinwärts bis kurz vor 7 Uhr gesperrt werden. Es kamen zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus. Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung führt das Kommissariat des zuständigen Polizeiabschnittes 14. (tc)

Auf A10: Autofahrer stirbt nach Kollision mit Brückenpfeiler 

 Auf der Autobahn 10 ist ein Mann mit seinem Wagen gegen einen Brückenpfeiler gekracht und am Unfallort gestorben. Der Unfall habe sich in der Nacht zum Montag in einem Baustellenbereich zwischen Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) und dem Kreuz Oranienburg ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Die A10 musste zeitweise voll gesperrt werden. Die Identität des Mannes stand zunächst nicht fest. Auch zur Unfallursache konnte die Polizei am frühen Montagmorgen noch keine Auskunft geben. (dpa)

+++ 19. September +++

Müllcontainer und Toilettenhäuschen angezündet

Wegen zwei brennender Toilettenhäuschen in Friedrichhain mussten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr in der Nacht ausrücken. Kurz nach 1 Uhr stellten Anwohner der Rigaer Straße zunächst einen brennenden Müllcontainer fest und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Einsatzkräfte löschten den Brand, bevor er auf ein parkendes Auto übergreifen konnte. Durch die Hitze des Feuers wurde der Pkw und ein Fahrrad beschädigt. Weiterhin zündeten Unbekannte auf einer Baustelle im Nahbereich zwei mobile Toilettenhäuschen an. Auch dieses Feuer mussten die Brandbekämpfer löschen. Menschen wurden nicht verletzt. 

Drogenhändler (17) verletzt Polizist - Festnahme

Am Vormittag nahmen Polizisten in Friedrichshain einen mutmaßlichen Drogenhändler fest. Zivilfahnder hatten den 17-jährigen Tatverdächtigen gegen 10 Uhr in der Warschauer Straße dabei beobachtet, wie er einem 22-jährigen Mann augenscheinlich Drogen verkaufte. Nach dem der mutmaßliche Drogenhändler von dem Käufer Bargeld erhalten hatte, entfernte er sich mit einem E-Scooter einer Leihfirma. Die Zivilkräfte überprüften den 17-Jährigen. Daraufhin unternahm der Tatverdächtigte einen Fluchtversuch und soll mit einem gezielten Kopfstoß in das Gesicht den Beamten verletzt haben. Mithilfe hinzueilender uniformierter Polizeikräfte konnte der Jugendliche festgenommen werden. Der Zivilfahnder erlitt eine Platzwunde an der Oberlippe und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Polizist wurde leicht an der Schulter verletzt. Auch der Tatverdächtigte verletzte sich bei den Widerstandshandlungen, verweigerte aber eine ärztliche Behandlung. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten weitere Verkaufseinheiten Kokain und mutmaßlicher Handelserlös gefunden werden. Nach Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde er seinem Vater übergeben.

+++ 18. September +++

Heißer Kaffee als Waffe

Eine Polizistin wurde in Charlottenburg im Gesicht verletzt. Den aktuellen Ermittlungen zufolge sollte gegen 10.35 Uhr einem 26-jährigen Unfallbeteiligten im Geitelsteig nach einer Verkehrsunfallaufnahme der Fahrzeugschlüssel des Unfallfahrzeuges abgenommen werden, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Der junge Mann verweigerte zunächst die Herausgabe des Audi-Schlüssels. Als er nun durch die Einsatzkräfte festgehalten wurde, um ihm den Schlüssel unter Zwang abzunehmen, riss er sich los und begann davonzurennen. Kurz bevor die Kräfte ihn wiederergriffen, warf er den Schlüssel weg, drehte sich um und schüttete der Polizistin heißen Kaffee aus einem Becher ins Gesicht. Die leicht verletzte Beamtin konnte ihren Dienst nach Behandlung aber fortsetzen.  

Bewusstlos nach Sturz mit dem Fahrrad

In der vergangenen Nacht stürzte ein Mann mit seinem Fahrrad in Prenzlauer Berg. Zeugen alarmierten gegen 0.25 Uhr Rettungskräfte und die Polizei zur Kollwitzstraße. Zuvor war der 35-jährige Radfahrer auf der Kollwitzstraße in Richtung Danziger Straße unterwegs, wobei er sein Gleichgewicht verloren haben soll und stürzte. Durch den Sturz prallte er mit seinem Kopf gegen den Bordstein und verlor das Bewusstsein. Bis die Rettungskräfte eintrafen, die den 35-Jährigen wegen seiner Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten, kümmerten sich die Zeugen um ihn. Eine Atemalkoholüberprüfung bei dem Gestürzten ergab einen Wert von ungefähr 1,7 Promille. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5.

+++ 17. September +++

20-Jähriger schlägt seinen Freund krankenhausreif 

Ein Mann hat in Spandau einen Bekannten verprügelt, weil er mit seiner Freundin Sex hatte. Laut Polizei waren der 20-Jährige und seine 16-Jährige Freundin am Mittwochabend zu der Wohnung des ebenfalls 20-Jährigen Freund in der Bismarckstraße gegangen, um ihn darauf anzusprechen. In Folge eines entstandenen Streites darüber, dass er betrogen wurde, soll der 20-Jährige seinen Freund zunächst gewürgt, anschließend mit der Faust geschlagen und mit Füßen getreten haben. Nachdem der Freund verletzt auf dem Boden liegen blieb, alarmierte der 20-jährige Gehörnte sofort die Polizei und wartete auf die eintreffenden Einsatzkräfte vor der Haustür. Nachgeforderte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Beamten brachten den Tatverdächtigen hingegen in ein Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. (tc)

Kiosk überfallen

In Gropiusstadt haben zwei Unbekannte am Donnerstagmorgen einen Kiosk überfallen und dabei mehrere Zeuginnen verletzt. Die beiden maskierten Männer betraten gegen 6.25 Uhr das Geschäft in der Fritz-Erler-Allee. Wie die Polizei mitteilte, führten sie einen Schlagstock, ein Messer und ein Pfefferspray mit sich. Einer der Täter begann Zigaretten aus dem Regal in eine Plastiktüte zu packen, währenddessen sein Komplize der 40-jährigen Inhaberin des Kiosks einen Rucksack über die Ladentheke zuwarf und sie aufforderte, diesen mit Geld zu füllen. Zwischenzeitlich betrat eine 62-jährige Kundin den Kiosk und wurde von den Tätern aufgefordert, sich ruhig zu verhalten. Nachdem die 40-Jährige den mit Geld gefüllten Rucksack zu den Räubern zurückgeworfen hatte, begaben sich beide zum Ausgang. Beim Verlassen des Kiosks sprühte einer der Männer mit dem Pfefferspray in Richtung der beiden Zeuginnen, die dadurch leichte Atembeschwerden erlitten. Die Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. (tc) 

+++ 16. September +++

Obdachloser in Wasser gestoßen

Knapp vier Wochen nach dem Fund eines toten Obdachlosen im Landwehrkanal hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 57-Jährige ist am Dienstag festgenommen worden. Der Mann wurde nach einer Vernehmung aber wieder entlassen worden, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Ein 53-jähriger Obdachloser war in der Nacht zum 21. August am Ufer des Landwehrkanals am Einsteinufer ins Wasser gestoßen worden. Er ertrank und konnte nur noch tot geborgen werden. Laut Polizei hatte er sich sich kurz zuvor mit einem anderen Mann, vermutlich einem weiteren Obdachlosen, gestritten. Ein Haftbefehl gegen den 57-jährigen Angler wurde nicht erlassen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, die Beweise für ein vorsätzliches Tötungsdelikt reichten derzeit nicht aus. Es werde weiter ermittelt. (tc)

Kind geschubst und geschlagen

In Gesundbrunnen ist ein 14-Jähriger aus einer U-Bahn auf den Bahnsteig geschubst und anschließend geschlagen worden. „Den vorliegenden Informationen nach soll der 14-jährige am Montag gegen 16 Uhr von einem unbekannt gebliebenen Mann von hinten aus der U-Bahn der Linie U8 auf den Bahnsteig des U-Bahnhofes Gesundbrunnen geschubst worden sein“, so ein Sprecher. Am Boden liegend habe er dann zudem einen Schlag gegen den Kopf bekommen.

Der Polizeisprecher weiter: „Der Angreifer soll ihn anschließend hochgezogen und mit dem Kopf gegen die inzwischen anfahrende Bahn gedrückt und ihn kurz darauf wieder losgelassen haben“. Der mutmaßliche Schläger hielt sich noch kurz in einem Kiosk im Bahnhof auf, anschließend entkam er unerkannt. Der Geschlagene stand laut Polizei „sichtlich unter dem Einfluss des Geschehen“ und musste mit Gesichtsverletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Ermittlung führt nun die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Eins.

+++ 15. September +++

Blumen geklaut, Händler wehrt sich: Klinik! 

Im Anschluss an einen Blumendiebstahl waren gestern Nachmittag in Wedding mehrere Leichtverletzte zu beklagen. Zwei Männer nahmen gegen 17.30 Uhr an einem Blumengeschäft im U-Bahnhof Leopoldplatz je zwei Vasen mit Blumen an sich und liefen weiter, ohne diese zu bezahlen. Der 31-jährige Verkäufer sprach zunächst einen der beiden an und erhielt seine Ware zurück. Anschließend ging er zu dem anderen Mann, der bereits auf dem Bahnsteig der U9 stand. Auch von ihm forderte er die Blumen zurück. Als der 40-Jährige jedoch mit Gewalt drohte, setzte der Verkäufer Tierabwehrspray ein, nahm die Blumen und ging in seinen Laden zurück. Dort kam es erneut zum Streit mit dem mutmaßlichen Dieb und der Verkäufer nutzte abermals das Spray, welches nun auch eine 42-jährige Unbeteiligte sowie ihre sechsjährige Tochter traf. Sie und ihre Tochter kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, der 40-Jährige ließ sich im Bahnhof behandeln. Die Polizeikräfte beschlagnahmten das Tierabwehrspray, nahmen die Personalien der Beteiligten auf und fertigten Strafanzeigen wegen Ladendiebstahls, räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung.

Verkehrsunfall: Mutter und vier Kinder schwer verletzt!

Am Abend kam es in Tempelhof zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau und vier Kinder schwere Verletzungen erlitten. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die 32-Jährige um 20.20 Uhr mit ihrem Pkw auf der General-Pape-Straße in Richtung Loewenhardtdamm. Auf Höhe der Hausnummer 100 kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto einer 22-Jährigen, die in entgegengesetzter Richtung fuhr. Die 32-jährige Frau und die mit ihr im Auto befindlichen vier Kinder zogen sich schwere Verletzungen zu, die zunächst einen stationären Aufenthalt in einer Klinik nach sich zogen. Die 22-Jährige blieb unverletzt.

+++ 14. September +++

Verfolgungsjagd mit 2,4 Promille

Ein betrunkener Autofahrer (19) hat sich in der Nacht zu Montag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Beamte eines Streifenwagens war in Neukölln die gefährliche Fahrweise des jungen Mannes aufgefallen. Als die Einsatzkräfte den Fahrer kontrollieren wollten, bremste er zunächst ab und erweckte den Anschein, anhalten zu wollen. Danach beschleunigte der 19-Jährige unvermittelt und fuhr weiter. Die Polizisten folgten ihm mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Doch dann verloren die Beamten den Flüchtenden für eine kurze Zeit aus den Augen. An der Treptower Kreuzung Südostallee / Baumschulenstraße / Rixdorfer Straße entdeckten sie das gesuchte Auto wieder. Es stand eingebeult vor einem Baum, gegen den der Fahrer gekracht war. Der junge Mann blieb unverletzt. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,4 Promille. Die Polizistinnen und Polizisten brachten den Fahrer in ein Polizeigewahrsam. Nach einer Blutentnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. (tc)

Unbekannter überfällt Spielcasino 

In Wilhelmstadt hat ein bewaffneter Mann ein Spielcasino überfallen. Der Unbekannte soll in der Nacht zu Montag gegen 1.45 Uhr den Laden in der Pichelsdorfer Straße betreten haben. Um nicht aufzufallen, soll er zunächst an einem Automaten gespielt haben. Anschließend forderte er eine 48-jährige Angestellte auf, ihm das Bargeld aus der Kasse auszuhändigen. Der Mann soll dabei äußerst aggressiv gewesen sein und ein langes Messer sowie eine Pistole in seinem Hosenbund gehabt haben. Daraufhin gab die Frau die Einnahmen heraus, mit denen der Räuber anschließend über die Pichelsdorfer Straße in Richtung Adamstraße flüchtete. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (tc)

Zeuge verfolgt Räuber

In Kreuzberg hat ein mutiger Zeuge zur Aufklärung eines räuberischen Diebstahls beigetragen. Eine 28-Jährige hatte am Sonntagabend bemerkt, wie ihr in der Adalbertstraße ein Mann das Portemonnaie aus der Tasche zog. Die Frau konnte ihre Geldbörse zunächst zurückerobern, doch dann gelang es dem Unbekannten, die Geldbörse an sich zu reißen. Bei seiner Flucht in Richtung Kottbusser Tor verfolgte ihn ein 19-jähriger Zeuge. Er konnte den Räuber bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festhalten. Der 20-jährige Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. (tc)

+++ 13. September +++

Mörsergranate gefunden - Polizei riegelt Leipziger Straße ab

Statt Fische ging einem Angler am Sonntag ein explosiver Fang an den Haken. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, hatte der Mann am Mittag in der Nähe des Spittelmarktes in Mitte eine Mörsergranate gefunden und die Polizei alarmiert. Beamte riegelten daraufhin die Leipziger Straße in beide Richtungen weiträumig ab. Es kam zum Stau - vor allem auf den Nebenstraßen standen die Fahrzeuge. Am frühen Nachmittag konnten Experten die Granate abtransportieren. Die Vollsperrung der Leipziger Straße wurde aufgehoben.

Auto bricht durch Außenwand von Supermarkt

Ein Autofahrer hat auf einem Supermarktparkplatz in Mariendorf einen Fußgänger angefahren, die Hauswand des Ladens gerammt und durchbrochen. Der 42-Jährige fuhr mit dem Wagen am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz an der Großbeerenstraße aus einer Parklücke heraus, wie die Polizei mitteilte. Dabei fuhr er den 44-jährigen Mann an und krachte anschließend gegen die Außenmauer des Geschäfts.

Das Auto durchbrach die Wand und kam mit der Motorhaube im Laden zum Stehen. Der Fußgänger wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Ein 29-Jähriger im Supermarkt, der sich hinter der Wand aufhielt, erlitt einen Schock - der Autofahrer ebenso. Beide wurden in einer Klinik versorgt.

+++ 11. September +++

Taschendiebin und Sohn (14) festgenommen

Zivilfahnder der Bundespolizei haben eine polizeibekannte Taschendiebin festgenommen. Nach einer Diebstahlserie während des Ein- und Ausstiegs auf Berliner Bahnhöfen nahmen Beamte im Hauptbahnhof die 34-jährige bosnisch-herzegowinische Frau in Begleitung ihres 14-jährigen Sohnes fest. Den beiden werden seit Anfang September mindestens sechs Taschendiebstähle an verschiedenen Bahnhöfen zugeordnet. So entwendete das Duo unter anderem am 4. September 2020 die Geldbörse eines 83-jährigen Berliners beim Einstieg in einen Zug. Anschließend hoben sie höhere Geldbeträge mit der Geldkarte des Opfers ab. Die Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahls und unerlaubtem Aufenthalt gegen die bereits europaweit wegen gleichgelagerter Delikte polizeibekannte Frau. Sie wird am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt.

Der minderjährige Sohn sollte an den Vater übergeben werden. Als dieser in die Dienststelle kam, ermittelten die Beamten, dass auch er keinen erlaubten Aufenthaltsstatus hat und ausreisepflichtig ist. Beide wurden für die weiteren Maßnahmen an die Berliner Polizei übergeben.

Radfahrerin erleidet Schädelbruch 

Bei einem Unfall in Kreuzberg ist am Donnerstagnachmittag eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fuhr die 40-Jährige auf der Oranienstraße, als ein Autofahrer plötzlich die Fahrertür öffnete. Die Radfahrerin konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen die Tür. Sie stürzte und erlitt eine Schädelfraktur. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. (tc)

+++ 9. September +++

Polizist als Nazi beschimpft 

Ein Polizist ist bei einem Einsatz in Reinickendorf als Nationalsozialist beschimpft worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Kopenhagener Straße am späten Dienstagabend die Polizei wegen des Verdachts einer Häuslichen Gewalt alarmiert. Ein Mann und eine Frau sollen sich erst gestritten und dann bei einer Auseinandersetzung gegenseitig verletzt haben. Nachdem die Anzeigen beider Seiten aufgenommen wurden, begleiteten der Beamte und seine Kollegin den 29-jährigen Verdächtigen aus der Wohnung. Dabei verhielt er sich zunehmend renitent und beleidigte den Polizisten, indem er ihn als „Nazi“ beschimpfte. Nach Feststellung seiner Personalien wurde er wieder entlassen. Dabei wandte er sich dem Polizeiobermeister nochmals zu und streckte seine rechte Hand zum sogenannten Hitlergruß aus. Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, aber auch wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. (tc)

+++ 8. September +++

Charlottenburg: Mann erleidet Biss- und Stichwunde bei Attacke in eigener Wohnung

Ein Mann ist in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg schwer verletzt worden. Ein 26-Jähriger soll am späten Montagabend in der Kaiserin-Augusta-Allee an mehreren Wohnungstüren geklingelt und geklopft haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als ein 33-Jähriger seine Wohnungstür geöffnet habe, habe der 26-Jährige zunächst auf ihn eingeschlagen. Dann sei er in die Wohnung gekommen und habe den 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Angegriffene erlitt mehrere Schnittwunden, eine Stichwunde im Oberkörper und eine Bisswunde. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Angreifer wurde noch in der Wohnung festgenommen. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen. (dpa)

Wedding: Polizeibeamtin bei Autounfall verletzt

Beim Zusammenstoß eines Polizei-Einsatzwagens mit einem Auto ist in Berlin-Wedding eine Beamtin leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich der Unfall am späten Montagabend ereignet. Weitere Angabe zum Unfallhergang und sowie den Beteiligten konnten zunächst noch nicht gemacht werden. (dpa)

+++ 7. September +++

Kreuzberg: Reifen von Laster brennt - Brandstiftung vermutet 

Bei einem Brand in Berlin-Kreuzberg ist am frühen Montagmorgen der Reifen eines Lasters in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, wurden Menschen nicht verletzt. Die Polizei geht von versuchter Brandstiftung aus. Zeugen hatten die Beamten gerufen. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch zu löschen. Der Laster ist noch fahrbereit. Ob ein Zusammenhang mit brennenden Mülltonnen in der Nähe besteht, ist laut Polizei noch unklar. (dpa)

 +++ 6. September +++

Kokstaxi nach illegalem Rennen gestoppt

Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag ein mutmaßliches Kokstaxi in Friedrichshain gestoppt, nachdem sich der Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben soll. Zeugen hatten gegen 1 Uhr auf der Mühlenstraße beobachtet, wie zwei weiße Mercedes stark beschleunigt wurden. Die Fahrer sollen demnach um die Wette gefahren sein, woraufhin die Zeugen den Notruf wählten. Alarmierte Polizisten sperrten daraufhin die Warschauer Straße in Richtung Frankfurter Tor ab. Die Beamten gingen davon aus, dass die Autos dort entlang fahren würden. Kurz nach der Boxhagener Straße wurde eines der Autos gesehen, wie es in dem aufgestauten Verkehr nicht mehr weiterkam.

Die Einsatzkräfte überprüften die Insassen des gestoppten Fahrzeugs. Am Steuer saß ein 19-Jähriger, auf dem Beifahrersitz ein 21-Jähriger. Weil sich die jungen Männer auffällig verhielten, durchsuchten die Polizisten den Mercedes. Dabei fanden sie eine vierstellige Summe Bargeld sowie sechs kleine Gefäße mit mutmaßlichen Drogen. Das Auto sowie die entdeckten Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Da zudem der Verdacht bestand, dass der Fahrer Drogen konsumiert hatte, kam er zur Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Beide jungen Männer kamen nach Feststellung ihrer Personalien wieder auf freien Fuß. (tc)

27-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand 

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Roelckestraße ist am Sonntagmorgen ein 27-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann hatte sich nicht mehr rechtzeitig ins Freie retten können. Eine Zeugin hatte gegen 6.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil es in einer Wohnung in der zweiten Etage brannte. Der Mieter soll zu dem Zeitpunkt nicht Zuhause gewesen sein. Innerhalb weniger Minuten griffen die meterhohen Flammen auf eine Wohnung im dritten Stock über. Giftiges Rauchgas breitete sich im Treppenhaus aus. Alarmierte Feuerwehrleute entdeckten bei der Brandbekämpfung im Hausflur einen toten Mann, den sie aus das verqualmte Gebäude trugen. Eine sofort eingeleitete Reanimation blieb erfolglos. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen. 

Bei dem Mann handelt es sich um den Mieter der Wohnung in der dritten Etage, auf die das Feuer übergegriffen hatte. Er hatte offenbar eine Rauchgasvergiftung erlitten. Bei de Versuch sich über das Treppenhaus in Sicherheit zu bringen brach er zusammen und erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Polizeisprecher: „Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.“ (tc)

Zwei Autos gehen in Flammen auf

Am Morgen  brannten in Westend zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand.

Gegen 5.40 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Altenburger Allee einen brennenden Opel und rief die Polizei und die Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

Kurze Zeit später, gegen 6.20 Uhr, meldete ein Polizist außer Dienst einen in Flammen stehenden Ford in der Reichsstraße. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Der Wagen wurde vollständig zerstört.

+++ 5. September +++ 

12-Jähriger wird von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Hellersdorf ist ein Kind lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 12-Jährige gegen 14.15 Uhr zu Fuß die Hellersdorfer Straße in Höhe der Luzinstraße. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 25-jährigen Autofahrer, der mit einem Hyundai in Richtung Cecilienstraße unterwegs war. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Jungen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer und seine 49 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt.

Da sich der Autofahrer auffällig verhielt, vermuteten Polizisten, dass der junge Mann Drogen genommen habe könnte. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Einsatzkräfte beschlagnahmten zudem den Führerschein des jungen Mannes. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 6.

+++ 4. September +++

Großbeeren: Fahrer von geklautem Wohnmobil flüchtet vor der Polizei in Maisfeld 

Der Fahrer eines gestohlenen Wohnmobils hat auf der Flucht vor der Polizei das Fahrzeug stehen gelassen und ist in einem Maisfeld in Großbeeren (Teltow-Fläming) verschwunden. Polizei und Zoll wollten ihn und den Fahrer eines zweiten Wohnmobils am Donnerstag an der B1 kontrollieren, wie die Polizei am Freitag mitteile. Der eine Mann rannte los und hielt nach Polizeiangaben einen waffenähnlichen Gegenstand in Richtung seiner Verfolger. Die Polizei gab einen Warnschuss ab, doch der Mann verschwand.

Der zweite Fahrer versuchte mit dem Fahrzeug zu flüchten und wurde zwischen Diedersdorf und Jahnsfelde gefasst, nachdem er einen sogenannten Stopp-Stick überfahren hatte - dieser durchlöchert die Reifen. Der 40-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei stellte die beiden Wohnmobile sicher, an denen nachgemachte Nummernschilder angebracht waren. Die Fahrzeuge waren in der Nacht zu Donnerstag in Berlin gestohlen worden. (dpa)

Buch: Kind angefahren - schwer verletzt

 Eine Autofahrerin hat in Berlin-Buch eine Zehnjährige mit ihrem Wagen erfasst, die dabei schwer verletzt worden ist. Das Mädchen überquerte am Donnerstag die Straße Alt-Buch mit einer Freundin, wo sie angefahren wurde. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Das Kind kam mit einer Beinverletzung in ein Krankenhaus. Die 41-jährige Autofahrerin und das zweite Kind blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kam. (dpa)

Reinickendorf: Sechsjährige bei U-Bahn-Unfall schwer verletzt 

Ein sechsjähriges Mädchen ist bei einem Unfall an der U-Bahn-Haltestelle Wittenau im Bezirk Reinickendorf schwer verletzt worden. Das Kind ist am Donnerstagnachmittag mit einer Hand in einer Tür der anfahrenden U-Bahn steckengeblieben und über eine Strecke von 70 Metern mitgeschleift worden, wie die Feuerwehr am Freitagmorgen erklärte. Eine Notärztin habe die Sechsjährige am Unfallort behandelt. Das schwer verletzte Kind ist den Angaben zufolge mit einem Rollwagen zum Bahnsteig transportiert und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor hatten mehrere Medien über den Unfall berichtet. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes machte die Feuerwehr keine Angaben. (dpa)

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Marzahn: Laster kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Bäume 

Ein Lastwagenfahrer ist aus zunächst ungeklärter Ursache in Berlin-Marzahn mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen, auf den Grünstreifen geraten und dort gegen mehrere Bäume geprallt. Er kam nach dem Unfall am Freitagmorgen verletzt in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten beseitigen. (dpa)

+++ 3. September +++

Moabit: Späti ausgeraubt

Unbekannte überfielen in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Moabit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betraten zwei Männer den Laden in der Gotzkowskystraße gegen 1.45 Uhr, besprühten den 52-jährigen Inhaber mit einem Pfefferspray und raubten anschließend die Einnahmen sowie Zigaretten. Anschließend flüchtete das Duo mit der Beute und entkam. Der Überfallene erlitt leichte Verletzungen und wurde von alarmierten Polizeieinsatzkräften erstversorgt. Eine weitere ärztliche Behandlung wollte er zunächst nicht in Anspruch nehmen. Die Kriminalpolizei  hat die weiteren Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen.

Überfall auf Tankstelle in Kreuzberg

Am frühen Morgen nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 53 einen Mann und einen Jugendlichen nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Kreuzberg fest. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen sich die beiden mutmaßlichen Räuber gegen 3.50 Uhr gewaltsam über ein Fenster Zugang zum Verkaufsraum der Tankstelle in der Prinzenstraße verschafft und dort eine 54-jährige Angestellte sowie ihre 80 Jahre alte Mutter bedroht und Geld gefordert haben. Einer der beiden später Festgenommenen soll im Anschluss daran in die Kasse gegriffen und daraus Geld entnommen haben. Im weiteren Verlauf soll er gemeinsam mit seinem Komplizen Zigarettenschachteln aus der Auslage entnommen und diese – wie auch zuvor das Geld – in einem Beutel verstaut haben. Anschließend flüchtete das Duo zu Fuß in unbekannte Richtung. Die beiden Frauen erlitten einen Schock und wurden von Rettungskräften vor Ort behandelt. Einsatzkräfte nahmen die beiden Flüchtenden mitsamt der Tatbeute im Nahbereich fest. Die beiden mutmaßlichen Räuber im Alter von 16 und 18 Jahren wurden im Anschluss der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben, die die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernahm.

+++ 2. September +++

Massenschlägerei in Neukölln

In Neukölln ist es zu einer Massenschlägerei gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verabredeten sich zwei Streitparteien am Nachmittag vor einem Gebäude in der Leinestraße. Etwa eine Viertelstunde später eskalierte der Streit. An derc Prügelei waren etwa 15 Personen beteiligt. Dabei wurde von den Beteiligten Pfefferspray eingesetzt und es soll mit einem Baseballschläger geschlagen worden sein. Anschließend flüchteten mehrere Beteiligte und alarmierte Polizeieinsatzkräfte stellten am Ort zunächst noch von sechs Beteiligten im Alter von 17 bis 22 Jahren die Personalien fest. In der näheren Umgebung fanden die Beamten einen Baseballschläger sowie zwei Pfeffersprays. Zeugen berichteten auch von einigen Schüssen, eine Waffe oder entsprechende Hülsen wurden jedoch nicht aufgefunden. Fünf junge Männer erlitten leichte Verletzungen.       

+++ 30. August +++

Wedding: Gottesdienstbesucher schlägt während Messe Pfarrer nieder

Ein Gottesdienstbesucher hat am Sonntag während einer Messe in Berlin-Wedding den Pfarrer niedergeschlagen. Der vorher ruhig in der Kirchenbank sitzende Mann sei plötzlich aufgestanden, habe in die Kirche gespuckt, sich dann religionsfeindlich geäußert und schließlich mit der Faust den 61-jährigen Geistlichen niedergeschlagen, teilte die Polizei mit. Nach der Attacke habe der Mann die Bibel genommen und mehrere Seiten aus ihr herausgerissen. Als der Bruder des zu Boden geschlagenen Geistlichen diesem zur Hilfe eilen wollte, habe der Angreifer diesen mit der Bibel ebenfalls niedergeschlagen. Anschließend sei der Angreifer unerkannt aus der Kirche geflüchtet. Der Pfarrer erlitt leichte Kopfverletzungen, dessen Bruder erlitt ebenfalls nur leichte Verletzungen. Beide konnten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. (afp)

Betrunken ohne Führerschein - Vier Verletzte bei Unfall

Ein betrunkener Autofahrer ohne gültigen Führerschein hat in Berlin-Mahlsdorf einen Unfall mit vier Verletzten verursacht. Der 29-Jährige war in der Nacht zum Sonntag mit drei weiteren Insassen unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor, wie die Polizei mitteilte. Das Auto streifte einen Laternenmast, stieß gegen einen weiteren Mast und mehrere Betonpoller sowie Metallpfosten und riss schließlich noch einen Stromkasten aus der Verankerung. Der Fahrer und zwei Mitfahrer im Alter von 29 und 30 Jahren erlitten leichte Blessuren, ein weiterer Insasse (32) kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Atemalkoholkontrolle beim Unfallfahrer ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. Außerdem hatte der 29-Jährige keinen gültigen Führerschein. (dpa)

Brand auf ehemaligem Industriegelände in Potsdam

Der Brand eines leerstehenden Gebäudes auf einem ehemaligen Industriegelände in Potsdam-Babelsberg hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Feuer war kurz nach 9 Uhr morgens am Sonntag gemeldet worden, teilte die Leitstelle mit. Menschen kamen bei dem Brand den Angaben zufolge nicht zu Schaden. Am Sonntagnachmittag war das Feuer gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar. Zunächst hatten die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» berichtet. (dpa)

Unerlaubte Ansammlung an Berliner Siegessäule wird aufgelöst

Die Polizei löst nach eigenen Angaben eine Ansammlung von rund 2000 Menschen an der Siegessäule am Sonntagnachmittag in Berlin auf. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Menschen stünden zu eng beieinander. Dies sei nach der Infektionsschutzverordnung nicht erlaubt. Die Polizei schrieb zudem bei Twitter: «Dort hat sich eine unerlaubte Ansammlung von Personen gebildet, die ganz überwiegend weder Abstände einhalten noch MNS tragen. Die Personen wurden mehrfach per Lautsprecher aufgefordert, den Bereich zu verlassen.» Es gebe Platzverweise und in Einzelfällen Freiheitsbeschränkungen, um die Identität festzustellen und Personalien aufzunehmen, sagte der Polizeisprecher, der auch die Zahl von etwa 2000 Personen nannte. (dpa)

Mann beleidigt und geschlagen - Staatsschutz ermittelt

Eine aggressive Frau soll einen Mann in einem U-Bahnhof in Berlin-Charlottenburg mit einer Flasche geschlagen und rassistisch beleidigt haben. Der 52-Jährige wollte am Samstagabend auf dem Bahnsteig der Station Mierendorffplatz eine Mutter mit ihrem Säugling vor der Frau schützen, die die 35-Jährige zuvor angeschrien haben soll, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als er sich dazwischen stellte, soll die Angreiferin ihn mit einer Flasche geschlagen und beleidigt haben. Die 27-jährige Mutter alarmierte die Polizei. Der Mann erlitt eine Kopfverletzung und musste behandelt werden. Die Schlägerin war nach Angaben der Polizei betrunken. Sie kam wegen ihres aggressiven Auftretens in eine Klinik. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen der rassistischen Beleidigung. (dpa)

Bewusstloser Mensch aus Landwehrkanal gerettet

Ein bewusstloser Mensch ist am frühen Sonntagmorgen in Berlin-Kreuzberg aus dem Landwehrkanal geborgen und reanimiert worden. Die Rettungskräfte wurden um kurz vor 2 Uhr zum Paul-Linke-Ufer alarmiert. «Die Person wurde an Land gebracht und dort zunächst wiederbelebt», sagte ein Feuerwehrsprecher. Anschließend brachte ein Notarzt den Menschen in ein Krankenhaus. Die Hintergründe waren zunächst unklar. (dpa)

Feuer im Keller - drei Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Durch ein Feuer in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg sind drei Menschen durch Rauchgas verletzt worden. Der Brand in dem fünfgeschossigen Haus in der Martin-Luther-Straße wurde am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr bemerkt, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Rund 30 Rettungskräfte waren demnach im Einsatz. Drei Menschen mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vor Ort versorgt werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

+++ 29. August +++

Charlottenburg: Lkw-Fahrer fährt Mann an und flüchtet vom Unfallort

Ein Fußgänger ist in Berlin-Charlottenburg von einem rangierenden Lastwagen angefahren und verletzt worden. Der 63-Jährige lief am Freitagnachmittag aus seinem Wohnhaus am Reichweindamm, als der dunkle Kastenwagen rückwärts in die Grundstückseinfahrt gefahren sein soll, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Laster soll den Mann angefahren haben, wodurch dieser stürzte und sich verletzte. Er kam in ein Krankenhaus. Der Fahrer flüchtetet mit dem Lastwagen unerkannt vom Unfallort. (dpa)

Auto überschlägt sich bei Abbiegeunfall - drei Verletzte

Ein abbiegendes Auto hat sich in Berlin-Charlottenburg-Nord bei einem Verkehrsunfall überschlagen, drei Menschen sind verletzt worden. Der 22-jährige Fahrer wollte am Freitagnachmittag auf der Goerdelerdammbrücke nach links in Richtung Seestraße abbiegen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei stieß sein Wagen mit einem Auto zusammen, das in Gegenrichtung unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Wagen des Mannes und blieb auf dem Dach liegen. Er kam in ein Krankenhaus. Im entgegenkommenden Auto wurden die 36-jährige Fahrerin und ihr sechsjähriger Sohn verletzt. Sie kamen zur Beobachtung ebenfalls in eine Klinik. Der genaue Hergang war noch unklar. (dpa)

Berliner Familie prallt mit Auto bei Anklam gegen Baum - 37-Jährige tot

Eine 37 Jahre alte Frau aus Berlin ist nach einem Verkehrsunfall in der Nähe von Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gestorben. Ein 38 Jahre alter Autofahrer verlor aus bislang ungeklärter Ursache auf der B 197 in Richtung Anklam am frühen Samstagmorgen die Kontrolle über das Fahrzeug, in dem noch die Frau sowie zwei Kinder mitfuhren, wie die Polizei mitteilte. Das Auto sei gegen einen Baum geprallt. Die 37-Jährige wurde den Angaben zufolge im Fahrzeug eingeklemmt und kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum Greifswald, wo sie später verstarb. Der Fahrer sowie die zwei Kinder wurden leicht verletzt. Die B 197 war für rund zwei Stunden voll gesperrt. (dpa)

Zwei Autos brennen in Tiefgarage in Moabit

In einer Tiefgarage in Berlin-Moabit sind zwei Autos in Brand geraten. Das Feuer brach in der Nacht zu Samstag unter einem Wohnkomplex aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Nachdem Rauch über Lüftungsschächte in anliegende Wohnungen und ins Treppenhaus gedrungen war, wurden rund 100 Menschen evakuiert. Die Bewohner wurden in einem Bus versorgt. Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Die Brandursache sei noch unklar, teilte die Feuerwehr mit. Nachdem der Brand gelöscht wurde, kehrten die Bewohner nach den Angaben in ihre Wohnungen zurück. (dpa)

+++ 28. August +++

Mann am S-Bahnhof Wittenau mit «einer Art Beil» attackiert

Zwei unbekannte Täter haben einen Mann am S-Bahnhof Wittenau laut Polizei mit «einer Art Beil» attackiert. Der Mann sei am Donnerstag in den frühen Morgenstunden leicht verletzt worden, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Die Angaben zur Tatwaffe beruhen demnach auf ersten Ermittlungen, genauere Details nannte die Polizei zunächst nicht. Sie sucht nun nach Zeugen. Die Täter hatten den Angaben nach ihr Opfer nach einem verbalen Streit erst verfolgt, bevor sie auf dem Bahnsteig mit Fäusten zuschlugen und mit einem «beilähnlichen Gegenstand» im Bereich der Beine attackierten. Der 35-Jährige lehnte eine medizinische Behandlung laut Polizei jedoch ab. Die Angreifer konnten im Bezirk Reinickendorf unerkannt flüchten, wie es hieß. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Unfall mit einem Toten und drei Schwerverletzten im Elbe-Elster-Kreis

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 101 bei Herzberg (Elbe-Elster) ist ein Mann ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Autofahrer hatte am Donnerstag an einer Kreuzung die Vorfahrt eines Kleintransporters missachtet und war mit dem Fahrzeug zusammengestoßen. Dabei wurde ein 40 Jahre alter Insasse des Autos so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb. Die 23-jährige Fahrerin und die 16 Jahre alte Beifahrerin des Transporters sowie der 32 Jahre alte Autofahrer wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht, wie es weiter hieß. Zur Untersuchung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bundesstraße war wegen Rettungs- und Bergungsarbeiten bis zum Abend zeitweise gesperrt. (dpa)

Vermisste Person im Teltowkanal - Suche dauert an

Seit dem frühen Freitagmorgen suchen Taucher nach einer vermissten Person im Teltowkanal in Steglitz. Dies teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Demnach wurde die Feuerwehr gegen 04.20 Uhr in die Albrechtstraße gerufen. Rund 30 Rettungskräfte, darunter auch Taucher sowie ein Mehrzweckboot sind im Einsatz. Nähere Angaben zu den Hintergründen und der Identität der Person gab es bislang nicht. (dpa)

+++ 27. August +++

Mann attackiert Bahn-Sicherheitsmitarbeiter am Ostbahnhof

Ein 22 Jahre alter Mann soll im Berliner Ostbahnhof zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit beleidigt und attackiert haben. Zuvor soll er gegen Mitternacht in einem Fahrstuhl im Bahnhof randaliert haben, wie ein Sprecherin der Bundespolizei sagte. Nachdem die Sicherheitsmitarbeiter den Randalierer des Bahnhofs verweisen wollten, sei es zur körperlichen Auseinandersetzung gekommen - dabei hätten die Mitarbeiter auch Pfefferspray eingesetzt, hieß es. Der 22-Jährige sei schließlich von der Bundespolizei festgenommen worden. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,9 Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam er wieder auf freien Fuß. Die Bahn-Mitarbeiter wurden leicht verletzt. (dpa)

Mehrere verletzte Pferde entdeckt - Polizei ermittelt

Nachdem im Landkreis Potsdam-Mittelmark mehrere Pferde mit Verletzungen aufgefunden worden sind, ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. So wies auf einer Koppel in Nuthetal ein Pferd eine Beinverletzung auf, die tierärztlich versorgt werden musste, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handele es sich um eine mehrere Zentimeter tiefe Stichverletzung, die dem Tier vorsätzlich zugefügt wurde. Das Pferd soll demnach zwischen dem 16. und 17. August verletzt worden sein. Im gleichen Zeitraum sollen zwei weitere Pferde ähnliche Verletzungen aufgewiesen haben, wie es weiter hieß. (dpa)

Baumkrone knickt ab und stürzt auf parkende Autos

Die Berliner Feuerwehr musste in der Nacht zu Donnerstag nur bedingt wegen Sturmschäden ausrücken. «Die wetterbedingten Einsätze hielten sich in Grenzen», sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Einen größeren Einsatz gab es gegen 01.30 Uhr in der Richardstraße im Ortsteil Neukölln. Hier knickte die Krone eines Baumes ab, fiel auf mehrere parkende Autos und beschädigte diese. Rund 10 Einsatzkräfte waren eineinhalb Stunden mit dem Abtragen der Baumreste beschäftigt. Verletzte gab es keine. (dpa)

+++ 26. August +++

Die Polizei hat die Holzmarktstraße gesperrt, weil von einem Behälter mit unbekanntem Inhalt Gefahr ausgehen könnte. Foto: Jens Blankennagel

Gefährlicher Gegenstand entschärft

Rund um die Holzmarktstraße in Friedrichshain kam es am Mittwochvormittag zu Beeinträchtigungen im Straßen- und S-Bahnverkehr. Die Polizei hatte einige Abschnitte gesperrt, da Passanten einen „verdächtigen Gegenstand entdeckten, aus dem Drähte ragten“, erklärte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage. Die Sperrungen sind seit etwa 12.30 Uhr wieder aufgehoben. Die Polizei hatte vorsorglich eine großen Sperrkreis errichtet, weil ein Fünf-Liter-Fass mit unbekannter Flüssigkeit vor einer Schwimmhalle stand. Da niemand wusste, woher der Behälter kam und welchen Inhalt er hat, wurden Spezialisten dazu gerufen. Kriminaltechniker der Polizei haben das Fass durchleuchtet und mitgenommen. „Der Gegenstand wurde mittlerweile entschärft. Was sich darin genau befand, ist derzeit noch unklar“, so die Sprecherin der Polizei. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. 

Mehrere Feuerwehreinsätze wegen Sturm im Süden Brandenburgs

Sturmtief «Kirsten» hat am Mittwoch für mehrere Feuerwehreinsätze wegen umgekippter Bäume im südlichen Brandenburg gesorgt. In Elsterwerda (Elbe-Elster) stürzte im Ortsteil Kraupa ein Baum auf die Bundesstraße 101, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein weiterer Baum im Stadtgebiet stand am Mittag in «deutlicher Schräglage» und musste gesichert werden. Bereits am Morgen stürzte im benachbarten Ort Prösen nach Feuerwehrangaben ebenfalls ein Baum auf die Straßenfahrbahn. In allen drei Fällen wurde niemand verletzt. (dpa)

Fünf Autos in Reinickendorf durch Feuer zerstört

Gleich fünf Autos sind in Berlin-Reinickendorf durch einen Brand zerstört worden. Die Fahrzeuge brannten alle in der Nacht zu Mittwoch gegen 23.00 Uhr in der Auguste-Viktoria-Allee, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach wurden keine Menschen verletzt. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Die Brandursache sei noch unklar. In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört - häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt wurde ein Auto in Moabit durch einen Brand stark beschädigt.

+++ 25. August +++

Bötzow-Brauerei: Zwei Bauarbeiter stürzen in Aufzugschacht zehn Meter in die Tiefe

Zwei Bauarbeiter sind auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei in Berlin-Prenzlauer Berg in einem Aufzugschacht über zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden waren am Dienstagmorgen in der Prenzlauer Allee bei Rohbauarbeiten in dem Schacht im Einsatz, wie Sprecher von Polizei und Feuerwehr sagten. Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Männer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Warum die Bauarbeiter abgestürzt waren, war zunächst unklar. Das Landesamt für Arbeitsschutz ermittelt. Laut einem Sprecher der Behörde sind die Männer 39 und 43 Jahre alt. Gerettet wurden sie von Höhenrettern der Berliner Feuerwehr. Mithilfe eines Baukrans wurden die Verletzten in einer Korbtrage aus dem zweiten Untergeschoss herausgehoben, wie die Feuerwehr mitteilte.

Fußgänger am Ernst-Reuter-Platz angefahren - Fahrer flüchtig

Ein Mann ist am Ernst-Reuter-Platz in Berlin-Charlottenburg von einem Fahrzeug angefahren und schwer verletzt worden. Der unbekannte Fahrer des Fahrzeugs flüchtete in der Nacht zu Dienstag, wie die Polizei mitteilte. Der 26-jährige Verletzte begab sich demnach selbstständig ins Krankenhaus, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Er hatte innere Verletzungen und klagte über Schmerzen am ganzen Körper. Lebensgefahr habe nicht bestanden. Um was für ein Fahrzeug es sich handelte, war zunächst unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Mann angefahren, als er die Marchstraße überqueren wollte. (dpa)

Illegales Autorennen in Mitte - Auto schleudert gegen Baum

Zwei Autofahrer haben sich am Dienstagmorgen in Berlin-Mitte ein illegales Autorennen geliefert und einen Unfall verursacht. Die beiden wollten mit ihren Wagen von der Leipziger Straße nach links auf die Axel-Springer-Straße abbiegen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Nachdem die Fahrer ihre Wagen beschleunigten, geriet das Auto auf der rechten Linksabbieger-Spur ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der 20-jährige Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der andere Fahrer entkam unerkannt. Laut Polizei ereignete sich das Rennen gegen 6.30 Uhr. Verletzt wurde außer dem Fahrer niemand. Ob das Rennen spontan entstand oder verabredet war, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte der Sprecher. (dpa)

Zwei Banküberfälle in Berlin - Täter geflüchtet

Zwei Banken sind am Dienstagvormittag in Berlin überfallen worden. Jeweils soll es sich nach Angaben der Polizei um einen Täter handeln, der anschließend flüchtete. Menschen wurden bei den Überfällen in der Hauptstraße in Schöneberg und am Kurfürstendamm in Charlottenburg nicht verletzt. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang gibt und beide Überfälle vom gleichen Täter verübt wurden. Ob Geld erbeutet wurde, teilte die Polizei nicht mit. Die Bereiche um die Banken wurden abgesperrt, die Spurensicherung der Kriminalpolizei war im Einsatz. (dpa)

Kreuzungscrash in Rathenow - Radfahrerin schwer verletzt

Eine 63 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Rathenow (Landkreis Havelland) schwer verletzt worden. Die Frau wollte am späten Montagabend von der Buschstraße in die Goethestraße fahren, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Dienstag mitteilte. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 32-Jährigen, der vom Friedrich-Ebert-Ring in Richtung Curlandstraße fuhr. Nach Angaben des Autofahrers habe er die Kreuzung bei Grün überquert. Das Rad war laut Polizei unbeleuchtet und die Radlerin soll zudem alkoholisiert gewesen sein. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die genau Unfallursache war noch unklar. (dpa)

Mann beleidigt spielende Kinder rassistisch - SEK-Einsatz

Ein Mann hat Zeugen zufolge in Berlin-Neukölln spielende Kinder rassistisch beleidigt. Weil er einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand gehalten haben soll, wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) alarmiert, das ihn am Montag festnahm, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 57-jährige Mann bewarf die Kinder demnach gegen 14.30 Uhr in der Neckarstraße von seinem Balkon aus. Dann kam er aus der Haustür und rannte schreiend auf die Kinder zu. Nachbarn griffen ein und riefen die Polizei. Das SEK drang in die Wohnung des Mannes ein und überwältigte ihn. Der Mann wurde anschließend in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. In der Wohnung fand die Polizei eine Paintball-Waffe, Zierdolche, ein Zierschwert sowie drei verpackte kleinere feststehende Messer. (dpa)

+++ 24. August +++

Obdachlosen in Landwehrkanal gestoßen - Polizei sucht Verdächtigen

Nachdem ein obdachloser Mann in Berlin-Charlottenburg in den Landwehrkanal gestoßen wurde und ertrank, fahndet die Polizei nach dem Täter und sucht Zeugen. Der Verdächtige könnte mit Vornamen Thomas heißen, sei etwa 50 Jahre alt und 1,75 Meter groß, teilte die Polizei am Montag mit. Er hat lange und am Hinterkopf zum Zopf zusammengebundene, aber eher schüttere Haare und ein vernarbtes Gesicht. Mutmaßlich ist er mit einem Fahrrad und Angelmaterial unterwegs. Das Opfer war nach einem Streit am Einsteinufer in der Nacht zum Freitag ins Wasser gestoßen worden und konnte nur noch tot geborgen werden. Eine Mordkommission ermittelt. (dpa) 

Auffahrunfall mit drei Schwerverletzten durch Überholmanöver

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 20 nahe Prenzlau sind drei Menschen schwer verletzt worden. Ein 80 Jahre alter Autofahrer wollte in Höhe des Autobahndreiecks Uckermark in einem Stau noch ein Fahrzeug überholen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei fuhr er auf die rechte Spur und schob ein anderes Auto auf einen davor stehenden Wagen. Der 80-Jährige und zwei Frauen mussten danach am Sonntag schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Für die Unfallaufnahme musste die A20 in Richtung Berlin gesperrt werden. (dpa)

Wasserrohrbruch in Tempelhof - Straße gesperrt

Im Berliner Ortsteil Tempelhof ist am Montagmorgen nahe dem S-Bahnhof Attilastraße eine Wasserleitung gebrochen. Die Attilastraße ist zwischen Steglitzer Damm und Ringstraße für den Autoverkehr bis auf Weiteres gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte. Fußgänger und Radfahrer seien von der Sperrung nicht betroffen, hieß es weiter. Die Buslinien 184 und 282 werden in beide Richtungen umgeleitet. (dpa)

Mehr als 51.000 Waffen in Berlin registriert

Die Zahl der erlaubten Waffen in Berlin steigt. Ende Juli waren 51.740 Waffen und Waffenteile, für die eine Erlaubnis nötig ist, registriert. Das antwortete der Senat auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Benedikt Lux. In den vergangenen Jahren waren es jeweils etwa 1000 Waffen oder Teile weniger. Mitte 2018 lag die Zahl bei 49.845. 10.634 Menschen in Berlin haben eine sogenannte Waffenbesitzkarte. Das waren knapp 300 mehr als vor zwei Jahren. In den vergangenen Jahren stellten jeweils etwa tausend Menschen einen neuen Antrag. Die meisten davon waren Sportschützen, die etwa Pistolenschießen in Vereinen als Hobby ausüben. Etwa 200 Anträge werden jedes Jahr von Jägern gestellt. (dpa)

Auto in Moabit durch Brand stark beschädigt

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Brand im Berliner Ortsteil Moabit stark beschädigt worden. Der Wagen brannte gegen 02.00 Uhr in der Turmstraße, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Brandbekämpfer löschten die Flammen, jedoch wurde der Motorraum des Fahrzeuges erheblich beschädigt. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war am Montagmorgen noch unklar. In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt brannten Fahrzeuge in Mitte, Rudow und Siemensstadt. (dpa)

+++ 23. August +++

Mercedes-Fahrer reißt Tür auf – 15-jährige Fahrradfahrerin schwer verletzt

Erneut ist eine Fahrradfahrerin schwer verletzt worden, als eine Autotür offenbar unbedacht aufgestoßen wurde. Eine 15-Jährige radelt am Samstagmittag auf der Baseler Straße in Lichterfelde. Plötzlich öffnet der 65-jährige Fahrer eines Mercedes die Autotür.  Die Radfahrerin kann nicht mehr rechtzeitig bremsen, stürzt zu Boden und zieht sich Rumpf- und Armverletzungen zu. Die Jugendliche wird in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie nun stationär behandelt wird. (BK)

Rollstuhlfahrerin fährt Passantin um und flüchtet vom Unfallort

Eine Rollstuhlfahrerin soll am Samstagmittag nach einem Verkehrsunfall in Lankwitz vom Unfallort geflüchtet sein. Laut Polizei passierte eine 76-Jährige gegen 11 Uhr den Parkplatz eines Supermarktes an der Siemensstraße. Gleichzeitig überquerte eine 62-Jährige in ihrem Elektrorollstuhl diesen Parkplatz und soll dabei die 76-jährige Passantin erfasst haben. Dabei stürzte die Passantin zu Boden und zog sich eine Beinfraktur zu. Die Rollstuhlfahrerin soll darauf in den Supermarkt hineingeflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten gerade die Verletzte, als die Unfallverursacherin mit ihren Einkäufen den Markt wieder verließ. Dabei sprachen die Sanitäter der Frau an und befragten sie. Hierbei hinterließ sie ihre Personalien und soll sich abermals vom Unfallort entfernt haben. Die Sanitäter brachten die 76-jährige zur stationären Behandlung in eine Klinik. Alarmierte Polizeikräfte suchten die 62-Jährige später in ihrer Wohnanschrift auf und belehrten sie rechtlich. Sie muss sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der fahrlässigen Körperverletzung durch einen Verkehrsunfall verantworten. (BK)

Feuerwehreinsatz wegen ausgekochter Mund-Nasen-Maske

Eine auf dem Herd vergessene Mund-Nasen-Maske, die aus Hygienegründen ausgekocht werden sollte, hat am Samstag in Potsdam die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Mieter eines Mehrfamilienhauses alarmierten wegen aus einer Wohnung dringenden Qualms Rettungskräfte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Wohnungstür musste gewaltsam geöffnet werden. Auf dem Herd wurde ein Topf mit einer angeschmorten Maske entdeckt. Der 19 Jahre alte Mieter wurde zunächst nicht angetroffen. Er habe den Topf auf dem Herd vergessen, sagte er später. Ein Brand war glücklicherweise nach Polizeiangaben nicht ausgebrochen. (dpa)

91 km/h zu schnell auf der A111: Sattes Bußgeld und Fahrverbot

So schnell wird man auf der Autobahn seinen Führerschein los: Bei einer Kontrolle am Sonnabend auf der A111 in Reinickendorf sind der Polizei zahlreiche Raser ins Netz gegangen. In der Zeit von 7.45 Uhr bis 13.30 Uhr maßen die Einsatzkräfte zwischen den Anschlussstellen Kurt-Schuhmacher-Damm und Eichborndamm die Geschwindigkeit von insgesamt 1844 Kraftfahrzeugen. Davon waren 100 Fahrzeuge zu schnell. Gegen die Raser wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ein Autofahrer fiel dabei besonders negativ auf. Gegen 12.40 Uhr fuhr dieser mit einem Chevrolet Camaro im linken von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Eichborndamm und war dabei mit einer Geschwindigkeit von 171 km/h unterwegs. Erlaubt sind dort jedoch nur 80km/h. Den Fahrer erwarten jetzt ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1360 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und ein Fahrverbot von 3 Monaten. (BK)

Mit dem Tode bedroht: Polizist außer Dienst verfolgt brutalen Messerstecher

Nach einer brutalen Auseinandersetzung am Samstagabend in Schöneberg hat ein Polizist den Tatverdächtigen verfolgt. Zuvor war es in der Einmündung Kleiststraße/Nollendorfplatz innerhalb einer Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 15-Jähriger eine Stichverletzung im Rumpf erlitt. Der zunächst noch unbekannte Tatverdächtige flüchtete daraufhin in Richtung Keithstraße. Ein Polizist außer Dienst bemerkte dies, verfolgte den mutmaßlichen Messerstecher und führte dabei weitere Einsatzkräfte heran. Während der Flucht richtete der noch unbekannte Jugendliche ein Messer auf den Polizisten und bedrohte diesen mit dem Tode. Die mittlerweile eingetroffenen weiteren Polizistinnen und Polizisten stellten den Tatverdächtigen auf dem Gehweg der Keithstraße und nahmen ihn fest. Bei der Durchsuchung des ebenfalls 15-Jährigen fanden sie in dessen Bekleidung ein Messer und beschlagnahmten es. Anschließend brachten sie ihn in ein Polizeigewahrsam, wo er einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 überstellt wurde. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in eine Klinik, in der er sogleich notoperiert wurde. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 15-jährige Tatverdächtige später wieder entlassen und seinen Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (BK)

Fahrradfahrer brutal attackiert, ausgeraubt und verletzt – Opfer ohnmächtig

Am frühen Sonntag ist ein Fahrradfahrer in Friedrichsfelde von drei Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Laut Polizei befuhr der 24-Jährige gegen 4.15 Uhr mit seinem Fahrrad die Seddiner Straße in Richtung Marzahner Chaussee, als ihm ein Unbekannter, aus einer Gruppe von drei Männern heraus, eine Flasche gegen den Kopf geworfen haben soll. Daraufhin sei der junge Mann gestürzt und von einem der drei Täter zu Boden gedrückt worden, während sein Komplize den Rucksack des Mannes durchsuchte. Ein dritter mutmaßlicher Täter soll den Angegriffenen schließlich mit einem Messer am Oberkörper und den Armen leicht verletzt haben sowie gegen den Kopf des Mannes geschlagen haben, bis dieser ohnmächtig wurde. Das Trio entwendete das Fahrrad des jungen Mannes, einzelne Kleidungsstücke sowie Geld und flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Der Angegriffene setzte seinen Weg fort und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Ein Raubkommissariat ermittelt. (BK)

Masken-Überfall auf Tankstelle – Mitarbeiter erleidet Schock

Den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz haben zwei Gangster am Samstagabend dazu genutzt, um beim Überfall einer Tankstelle in Marzahn unerkannt zu bleiben. Laut Polizei betrat einer der Maskierten kurz nach 21 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle an der Ahrensfelder Chaussee, bedrohte das Verkaufspersonal, einen 28-Jährigen und eine 51-Jährige, mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld. Nach der Übergabe flüchtete der mutmaßliche Räuber gemeinsam mit seinem ebenfalls maskierten Komplizen, der das Tatgeschehen am Eingangsbereich der Tankstelle absicherte, zu Fuß in Richtung eines angrenzenden Wohngebietes. Mehrere Zeugen berichteten, dass sie vor dem Überfall ein lautes Knallgeräusch wahrgenommen hätten. Der 28-jährige Mitarbeiter der Tankstelle erlitt einen Schock und wurde am Ort von Rettungskräften behandelt. Seine Kollegin blieb unverletzt. (BK)

Mercedes in Flammen – Brand greift auf weitere Autos über

In der Nacht zu Sonntag haben in Spandau mehrere Autos gebrannt. Ein Passant alarmierte die Feuerwehr und die Polizei, nachdem er Flammen an einem in der Altonaer Straße geparkten Mercedes bemerkt hatte. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer, das bereits auf zwei weitere Fahrzeuge, einen Citroën und einen VW, übergegriffen hatte. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (BK)

+++ 22. August +++

250-Kilogramm-Weltkriegsbombe am Flughafen Schönefeld kontrolliert gesprengt

Eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Samstagmittag in Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald) entdeckt worden. Da eine Entschärfung vor Ort nicht möglich war, entschieden sich die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst zum Abtransport des Sprengkörpers, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes des Polizeipräsidiums. Die Bombe wurde nach den Angaben dann in einem sicheren Waldstück – ohne Menschen zu gefährden – kontrolliert gesprengt.

Um den Fundort im Ortsteil Rotberg war ab dem Mittag ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet worden, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Flughafen Schönefeld. 200 Haushalte mussten sich nach draußen begeben. Der Sperrkreis wurde gegen 18.30 Uhr aufgehoben. Auf den Betrieb am nahen Flughafen Berlin-Schönefeld hatte der Bombenfund keine Auswirkungen. (dpa)

Stichflamme aus Audi: Mutiger Passant fasst Feuerteufel

Auf frischer Tat ist in der Nacht zu Sonnabend ein mutmaßlicher Brandstifter in Charlottenburg erwischt worden. Ein Passant sah, wie ein Mann auf dem Tegeler Weg eine Flüssigkeit gegen einen Audi gespritzt haben soll. Daraufhin habe sich eine große Stichflamme entzündet. Daraufhin habe sich der Täter ohne Hast entfernt. Der 42-jährige Zeuge lief dem Mann hinterher und hielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Der 49-jährige Tatverdächtige wurden einem Brandkommissariat beim LKA überstellt. (BK)

67-Jährige am Steuer fährt 84-Jährige um – schwer verletzt

Eine 84-jährige Fußgängerin ist am Samstagvormittag in Berlin-Lichtenberg angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei war eine 67-jährige Toyota-Fahrerin von der Werneuchener Straße links in die Konrad-Wolf-Straße abgebogen. Dabei stieß sie mit der Dame zusammen, die stürzte und dabei Verletzungen am Kopf und an der Hüfte erlitt. Die Schwerverletzte wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Die 67-Jährige blieb unverletzt. (BK)

Jugendliche besetzen leer stehende Musikschule

Eine Gruppe Jugendlicher hat in Berlin-Köpenick aus Protest gegen schwindende Rückzugsräume eine leer stehende Musikschule besetzt. Die Polizei war am Samstagnachmittag mit Einsatzkräften in der Friedrichshagener Straße vor Ort und bestätigte, dass sich Personen sowohl in dem Gebäude als auch außerhalb aufhielten. Die Kontaktaufnahme der Polizei mit dem Eigentümer des Gebäudes sei im Gange.

In einem auf Twitter veröffentlichten Schreiben fordern die Besetzer „selbst verwaltete Freiräume für Jugendliche, die die Möglichkeit bieten, abseits von struktureller Gewalt und kapitalistischer Leistungsgesellschaft einen Safe-Space zu schaffen“.  (dpa)

Großrazzia in Neukölln: scharfe Munition, illegales Glücksspiel und Corona-Verstöße 

Am Freitagabend haben Polizei, Ordnungsamt und Zoll bei einem Einsatz in mehreren Neuköllner Lokalen unterstützt. Im Café Maybach stellten die Ermittler 100 Schuss scharfe Munition sicher. Im Juni 2019 waren in dem Lokal kiloweise Drogen sichergestellt worden. In einem Lokal in der Schönstedtstraße nahm die Polizei eine Person fest, die offenbar mit Haftbefehl gesucht wurde. Dort fanden die Ermittler ein illegales Glücksspielgerät vor. In einer Kneipe an der Hermannstraße/Juliusstraße beendeten die Beamten eine Party mit drei Musikern und einem DJ, die vor zwölf Personen auf engstem Raum ohne Mund-Nasen-Schutz agierten. (BK)

Mann mit Messer und Pfefferspray angegriffen

In Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von zwei Unbekannten mit Pfefferspray angegriffen und einem Messer verletzt worden. Die Männer sollen den 26-Jährigen in der Nacht auf Sonnabend in der Reichenberger Straße (Ecke Glogauer Straße) gegen 1.30 Uhr angesprochen haben, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Anschließend hätten sie das Reizgas versprüht und das Opfer mit einem Stich in den Bauch verletzt. Dann sei das Duo geflüchtet.

Den Angaben zufolge war die Verletzung nicht lebensbedrohlich, der 26-Jährige war am Samstagmorgen noch zur Beobachtung im Krankenhaus. Die Polizei konnte noch keine Angaben dazu machen, ob der Angriff ein Raubüberfall war oder einen anderen Hintergrund hatte. (dpa)

+++ 21. August +++

Reinickendorf: Lkw erfasst Radfahrerin – tot!

Das Rad der verunglückten Frau unter dem Lkw.
Foto: Pudwell

Am Freitagnachmittag ist eine Radfahrerin auf der Lindauer Allee/Rodernallee von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Laut Polizei wollte der 62-jährige LKW-Fahrer von der Roedernallee rechts in die Lindauer Allee abbiegen, als er die geradeaus fahrende Radlerin erfasste. Der Lkw soll mit allen relevanten Sicherheitssystemen ausgestattet gewesen sein. Am Samstag stand die Identität der Verstorbenen noch nicht fest.

Ein weiterer Radfahrer wurde am Freitagnachmittag in Schöneberg von einem Einsatzwagen der Polizei erfasst und schwer verletzt. Das Polizeifahrzeug war mit Blaulicht und Martinshorn auf der Potsdamer Straße unterwegs, als der Radler deren Fahrbahn überqueren wollte. Schwer verletzt kam der 31-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch die beiden Polizeibeamten wurden verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Eine Unfallzeugin erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. (BK)

Betrunkener Autofahrer beschädigt sieben Fahrzeuge

Ein alkoholisierter Mann hat in Niederschönhausen mehrere Verkehrsunfälle verursacht. Ein Zeuge hatte am Donnerstagabend die Polizei alarmiert, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Transporter in der Hermann-Hesse-Straße mit zwei parkenden Fahrzeugen kollidierte. Dabei schob er eines davon auf den Gehweg, das wiederum mit einem weiteren parkenden Fahrzeug kollidierte. Der 32-jährige Fahrer versuchte daraufhin entgegen zu steuern, wodurch er jedoch weiteren Schaden verursachte, mit seinem Fahrzeug einen Zaun durchbrach und gegen ein Trafohäuschen fuhr. Insgesamt beschädigte der Unfallfahrer sieben Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Als alarmierte Polizisten eintrafen, saß der 32-Jährige noch im Fahrzeug. Er stand erkennbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 3,4 Promille. Der Mann wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt, wo ihm auch Blut abgenommen wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. (tc)

Gestohlenes Motorrad zurückerobert

In Friedrichshain hat ein Mann sein gestohlenes Motorrad wiedererkannt, als der mutmaßliche Dieb damit eine Spritztour machen wollte. Der 38-jährige Eigentümer hatte die gelbe Ducati bereits am 7. August 2020 als gestohlen gemeldet. Am Donnerstagabend 18.30 Uhr sah er an der Warschauer Stracke Ecke Revaler Straße auf einer Linksabbiegespur sein Motorrad wieder. Er sprach den darauf sitzenden Mann an, was in einen Streit und ein Gerangel gipfelte. Dabei fiel das Motorrad um und der Unbekannte flüchtete zu Fuß. Der 38-Jährige konnte den Mann jedoch einholen und mit der Hilfe von zwei Zeugen bis zum Eintreffen von alarmierten Polizisten festzuhalten. Der 29-jährige mutmaßliche Dieb wurde festgenommen. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und hatte vermutlich Drogen konsumiert. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte auch zwei kleine Tütchen mit Amphetamin. Er kam in ein Polizeigewahrsam, wo eine Blutentnahme erfolgte. (tc)

Mercedes erfasst Fußgänger – tot!

Ein Fußgänger ist am Donnerstagmorgen von einem Mercedes erfasst worden und an seinen schweren Verletzungen verstorben. Laut Polizei hatte eine 77-Jährige auf der Straße Am Juliusturm am Steuer ihres Mercedes an der ampelgeregelten Kreuzung zur Carl-Schurz-Straße den gleichaltrigen Fußgänger erfasst, der zu diesem Zeitpunkt die Straße überquerte. Durch den Zusammenprall erlitt der Mann schwere Verletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort erlag er in den Nachmittagsstunden seinen schweren Verletzungen. Zwei Zeugen, die den Unfall gesehen hatten, standen unter dem Eindruck des Geschehens und mussten durch einen Seelsorger betreut werden. Ein weiterer Zeuge wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Wegen der Unfallaufnahme blieb die Straße Am Juliusturm zwischen Falkenseer Platz und Breite Straße bis kurz nach 12 Uhr gesperrt. (BK)

Zwei Kellerbrände in Kreuzberg – ein Mensch verletzt

Gleich zwei Mal musste die Berliner Feuerwehr am Donnerstagabend wegen Kellerbränden in die Wilhelmstraße im Ortsteil Kreuzberg ausrücken. Beim ersten Mal brannten gegen 17.00 Uhr acht Kellerverschläge in einem Wohn – und Geschäftsgebäude, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Insgesamt drei Personen mussten aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht werden, eine davon kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Nur wenige Stunden später gegen 21.20 Uhr wurde die Feuerwehr wegen starker Rauchentwicklung erneut in die Wilhelmstraße gerufen. Es brannten wieder Kellerverschläge – in einem nicht weit vom ersten Brandort entfernten sechsgeschossigen Wohnhaus. 20 Einsatzkräfte brachten die Flammen zügig unter Kontrolle. Verletzte gab es beim zweiten Einsatz nicht. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Bränden besteht konnte noch nicht gesagt werden. (dpa)

Drei Autos in der Nacht in Berlin durch Feuer zerstört

Drei Autos sind in der Nacht zu Freitag in Berlin durch Feuer zerstört worden. Bei allen drei Bränden zwischen 22.50 Uhr und 03.40 Uhr gab es keine Verletzten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Löschfahrzeug und sechs Brandbekämpfer waren jeweils in der Melchiorstraße in Mitte, in der Kanalstraße/Ecke Havelstraße in Rudow und am Saatwinkler Damm in Siemensstadt im Einsatz. Die Flammen konnten zügig gelöscht werden. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar. In der Hauptstadt kommt es immer wieder zu nächtlichen Bränden, bei denen Fahrzeug beschädigt oder zerstört werden. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. (dpa)

+++ 20. August +++

Glasflasche auf den Kopf geschlagen: Verletzter erleidet epileptischen Anfall

Am Mittwochabend hat ein 23-Jähriger einem 20-Jährigen in Mitte eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Laut Polizei soll es am Alexanderplatz vor einem Schnellrestaurant zu einem Streit zwischen dem später Festgenommenen und einer mehrköpfigen Gruppe gekommen sein. Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei der bis dahin Unbekannte einem 20-Jährigen aus der Gruppe mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen haben soll. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer zur Alexwache, wobei mehrere Flaschen von Unbekannten in Richtung des Mannes geworfen wurden und auf dem Boden zerschlugen. Einsatzkräfte nahmen den Flüchtenden nach Aufnahme des Sachverhalts fest und brachten ihn für eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Anschließend kam der 23-Jährige wieder auf freien Fuß. Der 20-Jährige erlitt mehrere Schnittverletzungen am Hals sowie am Kopf und hatte während der Behandlung durch Rettungskräfte einen epileptischen Anfall. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Carsharing-Auto liegt nach Unfall auf der Seite – Fahrer flüchtet

In der Nacht zu Donnerstag hat ein Autofahrer oder eine Autofahrerin einen Mini Cooper in Kreuzberg nach einem Unfall zurückgelassen und ist vom Unfallort geflüchtet. Polizeieinsatzkräfte wurden gegen 2.50 Uhr zum Unfallort in der Möckernstraße, Fahrtrichtung Yorckstraße, gerufen und fanden den Wagen mitten auf der Straße und auf der Seite liegend vor. Vier weitere Fahrzeuge, ein Renault, ein VW, ein BMW und ein Seat, die am rechten Fahrbahnrand geparkt waren, wiesen ebenfalls frische Unfallschäden auf. Der Fahrer oder die Fahrerin des Mini Cooper eines Carsharing-Unternehmens war nicht mehr am Ort. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr entfernten das mutmaßliche Unfallauto von der Straße, und Einsatzkräfte der Polizei führten eine erfolgreiche Spurensuche an dem Fahrzeug durch. (BK)

1,3 Millionen Euro für ergaunerte Bahn-Tickets abgezockt: Sechs Chinesen festgenommen

Sechs Städte, sechs Objekte und sechs Festnahmen: Mit einem Schlag hat die Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin eine mutmaßliche Gruppe von Betrügern ausgehoben. Den sechs chinesischen Tatverdächtigen (zwei Männer und vier Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren) wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.

Mittels widerrechtlich erlangter Kreditkartendaten sollen sie über das Onlinesystem der Deutschen Bahn AG knapp 25.000 Ticketbuchungen vorgenommen haben. Die betrügerisch erlangten Onlinetickets wurden über Online-Anzeigen-Portale und Messenger Dienste zu einem verminderten Verkaufspreis vertrieben. Neben DB Tickets sollen auch Zeitkarten und Abonnements verschiedener Verkehrsverbunde angeboten worden sein. Nach derzeitigen Ermittlungsstand ist der Deutschen Bahn AG hierdurch ein Schaden in Höhe von ca. 1.300.000 Euro entstanden.

Die Durchsuchungen erfolgten in Mettmann (Nordrhein-Westfalen), Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt am Main, Göttingen und in Berlin-Mitte. Die Beamten stellten umfangreiche Beweismittel, darunter verschiedene Unterlagen, Mobiltelefone, Computer und Datenträger sicher. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin konnten bei fünf Beschuldigten zudem Vermögensarreste in Form von Kontopfändungen und Bargeldbeträgen in Höhe von über 21.000 Euro umgesetzt werden. Die sichergestellten Beweismittel werden unterdessen in den andauernden Ermittlungen ausgewertet. An den Durchsuchungsmaßnahmen waren rund 85 Einsatzkräfte der Bundespolizei beteiligt. (BK)

Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

In Charlottenburg hat ein Gasaustritt einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten am Donnerstagmorgen um 9.16 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil sie Gasgeruch wahrgenommen hatte. Sechs Wohnungen wurden von den 20 Einsatzkräften kontrolliert, eine Person wurde von Sanitätern untersucht. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde niemand verletzt. Die Gaszufuhr wurde unterbrochen und an den zuständigen Energieversorger übergeben. (tc)

Unfall in Neukölln

Bei einem Verkehrsunfall in Gropiusstadt sind zwei Menschen verletzt worden. Eine 26-jährige Autofahrerin war am Mittwochnachmittag auf der Johannisthaler Chaussee in Richtung Rudower Straße unterweggs. Als die Frau mit ihrem Wagen nach links in die Fritz-Erler-Allee abbog, kollidierte sie mit einem 19 Jahre alten Motorradfahrer, der mit einer Kawasaki auf der Johannisthaler Straße in Richtung Imbuschweg unterwegs war. Rettungskräfte brachten beide Unfallbeteiligten jeweils mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Während der Zweiradfahrer stationär verblieb, konnte die Autofahrerin das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung ihrer Verletzungen wieder verlassen. (tc)

Wohnungsbrand in Schöneberg

Im Berliner Ortsteil Schöneberg haben in der Nacht zu Donnerstag Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung gebrannt. Verletzt wurde aber niemand, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Das Feuer brach gegen 1.15 Uhr im dritten Stock eines sechsgeschossigen Wohnhauses in der Rosenheimer Straße aus. Die Feuerwehr war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort und hatte die Flammen zügig unter Kontrolle. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. (dpa)

Kiloweise Rauschgift in Wohnung sichergestellt: Haftbefehl

Gegen einen 42-Jährigen ist am Mittwochnachmittag ein von der Berliner Staatsanwaltschaft beantragter Haftbefehl wegen Rauschgifthandels ergangen. Einsatzkräfte hatten den Mann am Dienstag kurz nach 6 Uhr in seiner Wohnung in der Sonnenallee festgenommen. Vorangegangen waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des Fachkommissariats für Brennpunktermittlungen der Polizeidirektion 5, die zu der Durchsuchung mit Durchsuchungsbefehl führten. Die Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten in der Wohnung des Mannes rund 1,4 Kilo Cannabis, 1,7 Kilo Amphetamin, 500 Ecstasy Tabletten, ungefähr 1,2 Kilo Ketamin, über 400 Gramm Tilidin und über 40 Gramm psychotrope Pilze. Außerdem wurden über zehntausend Euro beschlagnahmt. (BK)

+++ 19. August +++

Borsigwalde: Streit um Ruhestörung eskaliert

Im Berliner Ortsteil Borsigwalde ist ein Streit um eine Ruhestörung eskaliert. Ein 35 Jahre alter Mann soll in der Nacht zum Mittwoch in einer Wohnung in der Ernststraße herumgebrüllt haben, woraufhin ein 51 Jahre alter Bewohner dieser Wohnung um Ruhe gebeten habe. Daraufhin schlug der Störer auf den Mann ein, wie die Polizei mitteilte. Als ein weiterer Bewohner (41) ebenfalls um Ruhe bat, wurde er von dem 35-Jährigen mit einer Stichwaffe attackiert, auch seine Hündin wurde bei dem Angriff verletzt. Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen fest. Gegen ihn sollte ein Haftbefehl erlassen werden. Was für eine Stichwaffe im Spiel war, wollte die Polizei nicht sagen. (dpa)

48-Jährige bei Autounfall nahe Ludwigsfelde gestorben

Eine 48-Jährige ist am Dienstagabend bei einem Autounfall in der Nähe von Ludwigsfelde-Genshagen (Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Sie sei aus noch ungeklärter Ursache gegen die Leitplanke auf der A10 gefahren, teilte die Polizei mit. Die Frau starb den Angaben zufolge noch am Unfallort. (dpa)

Vier Männer in Laster entdeckt – Polizei ermittelt

Nach dem Fund von vier Männern in einem Lastwagen auf einem Rastplatz an der Autobahn 13 in Brandenburg ermittelt die Polizei zu den Hintergründen. „Wir prüfen, ob die vier illegal eingereist sind“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd am Mittwoch. Auch gegen den 39 Jahre alten Lkw-Fahrer werde geprüft, ob er sich wegen illegaler Einschleusung strafbar gemacht habe. „Wir müssen prüfen, ob er Kenntnis von den Männern hatte“, so die Sprecherin. Die vier afghanischen Männer waren am 8. August auf dem Rastplatz in Freienhufen (Oberspreewald-Lausitz) entdeckt worden. Zeugen hatten aus dem Lkw Stimmen und Klopfgeräusche gehört und die Polizei verständigt. Die Beamten hätten die jungen Männer aus dem Fahrzeug geholt, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Sie wurden demnach in die zentrale Aufnahmestelle nach Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) gebracht. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft aber später wieder auf freien Fuß gesetzt. (dpa)

+++ 18. August +++

Unbekannter stößt Frau auf S-Bahngleise

In Berlin hat ein Unbekannter eine Frau unvermittelt auf S-Bahn-Gleise gestoßen und schwer verletzt. Die Frau wartete am Bahnhof Innsbrucker Platz im Stadtteil Friedenau auf die S-Bahn, als ein Mann sie ins Gleisbett stieß, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Mehrere Menschen halfen der Frau demnach zurück auf den Bahnsteig. Eine herannahende S-Bahn hielt vor der Einfahrt in den Bahnhof an. Die Frau habe schwere Kopfverletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Die 54-Jährige kam in ein Krankenhaus. Zu möglichen Hintergründen teilten die Ermittler nichts mit. Der Mann konnte flüchten. (BK/afp)

Einbrecher rammen mit Auto Luxus-Geschäft in Friedrichstraße

Maskierte Einbrecher haben mit einem Auto das Schaufenster eines Designer-Ladens in der Friedrichstraße gerammt und zerstört, um Luxustaschen zu stehlen. Gegen 4.40 Uhr in der Nacht zu Dienstag hörten Zeugen einen lauten Knall, wie die Polizei mitteilte. Sie sahen, dass ein dunkler BMW mit dem Heck in die Schaufensterscheibe des Geschäfts gefahren war. Zwei maskierte Männer stiegen demnach sofort aus, liefen durch das zerstörte Schaufenster in das Geschäft und kamen kurz darauf mit Taschen wieder heraus. Die Männer sollen dann mit ihrem Auto über die Jägerstraße geflüchtet sein. (dpa)

Achtjährige von Auto angefahren und schwer verletzt

In Berlin-Neu-Hohenschönhausen ist eine Achtjährige von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Das Mädchen war am späten Montagnachmittag in der Warnitzer Straße auf die Fahrbahn gelaufen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach war zunächst unklar, warum das Mädchen auf die Straße lief. Die Achtjährige sei gemeinsam mit ihrer Mutter unterwegs gewesen. Das Kind wurde mit Verletzungen an einer Hand und am Becken zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Vier Autos bei Bränden in Berlin zerstört und beschädigt

Erneut hat es in Berlin gebrannt: Insgesamt vier Autos sind in der Nacht zu Dienstag in den Ortsteilen Neu-Hohenschönhausen, Falkenberg und Britz bei Bränden beschädigt und sogar zerstört worden. In allen Fällen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, sagte ein Sprecher am Morgen. Verletzte gab es demnach keine. Die Brandursachen waren noch unklar. In der Egon-Erwin-Kisch-Straße in Neu-Hohenschönhausen fing gegen 02.10 Uhr ein Auto Feuer und brannte aus. In der Straße Am Dörferweg in Falkenberg brannte es gegen 04.20 Uhr im Innenraum eines Wagens. Das Fahrzeug wurde lediglich beschädigt. Anders sieht es in Britz aus: Hier standen im Tempelhofer Weg gegen 04.45 Uhr zwei Autos in Vollbrand und wurden durch die Flammen zerstört. (dpa)

+++ 17. August +++

Zwei tödliche Unfälle mit Radfahrern in Spandau

Am Montag sind in Berlin zwei Radfahrer getötet worden. Beide Unfälle ereigneten sich in Spandau. Gegen 11.15 Uhr wurde an der Pichelsdorfer Straße eine Radfahrerin von einem Fahrzeug erfasst. Sie erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Personalien der Frau noch nicht ermittelt werden. Der 25-jährige Fahrer des Autos wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

Am Nachmittag ereignete sich dann am Altstädter Ring der nächste tödliche Unfall. Über Alter und Geschlecht des Unfallopfers konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. (tc)

Streit zwischen Frauen löst Schlägerei aus – fünf Polizisten verletzt

Der Streit von zwei jungen Frauen hat in Berlin-Neukölln zu einer größeren Schlägerei mit fünf verletzten Polizisten geführt. Die Polizei wurde alarmiert, weil sich zwei offenbar angetrunkene Frauen im Alter von 26 und 31 Jahren in der Thomasstraße Ecke Mittelweg stritten, wie am Montag mitgeteilt wurde. Dann mischten sich am Sonntagmittag weitere Menschen ein und schlugen auf den Freund der 26-Jährigen ein. Die Polizisten wollten zwei Verdächtige festnehmen, woraufhin sie von fünf Menschen im Alter zwischen 15 und 60 Jahren angegriffen wurden. Mit Hilfe weiterer Polizisten und Reizgas wurden die Angreifer abgedrängt. Die 31-jährige Frau erlitt eine blutende Kopfverletzung. Ein Polizist musste mit einem zweifachen Bruch des Daumens in ein Krankenhaus gebracht werden, zwei weitere Polizisten und zwei Polizistinnen wurden ebenso verletzt. (dpa)

Mann rettet Schwerverletzte vor Brand aus Auto

Ein Mann hat bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 9 bei Niemegk zwei schwer verletzte Insassen aus einem Auto gerettet, bevor es in Flammen aufging. Das teilte die Polizei am Montag mit. Zuvor hatte ein 57-jähriger Autofahrer am Sonntag den mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Leipzig befahren, als er aus noch ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Niemegk und Klein Marzehns ungebremst unter den Lkw-Sattelauflieger einer Berliner Transportfirma fuhr. Infolgedessen schleuderte der Mann mit seinem Wagen in den linken Fahrstreifen.

Eine hinter ihm fahrende 63-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern konnte dem Auto nicht mehr ausweichen und fuhr frontal in die linke Fahrzeugseite. Dadurch wurde der 57-Jährige eingeklemmt. Der Wagen der Frau schleuderte auf den Standstreifen, wo er anschließend Feuer fing. Die Frau und die weiteren Insassen im Alter von 63 und 70 Jahren wurden bei der Kollision schwer verletzt. Die Mitfahrer konnten sich nicht allein aus dem Fahrzeugwrack befreien.

Ein 46-Jähriger, der an der Unfallstelle eintraf, konnte die beiden Mitinsassen der 63-jährigen Autofahrerin aus dem Fahrzeug ziehen, nachdem er das Feuer im Motorraum wahrgenommen hatte. Kurz nach der Bergung ging das Auto in Flammen auf. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. (dpa)

Lkw wechselt plötzlich Fahrspur – Frau schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 12 bei Storkow ist am Montagmorgen eine Frau schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Sattelzuges habe in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Storkow und Friedersdorf plötzlich die Fahrspur gewechselt, teilte die Polizei mit. Dabei stieß sein Laster mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Die Autofahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt. Wegen der Bergungsarbeiten kam es zu einem erheblichem Lkw-Rückstau. (dpa)

Großrazzia gegen kriminelle Banden in Berlin und Brandenburg

Bei einer Großrazzia sind seit Montagmorgen Hunderte Einsatzkräfte in Berlin und Brandenburg gegen kriminelle Banden im Einsatz. Es werde wegen schweren Raubs sowie illegalen Waffen- und Kokainhandels in mehreren Bezirken und im Landkreis Dahme-Spreewald ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Unter der Leitung von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft durchsuchen demnach 400 Einsatzkräfte Wohnungen und Geschäftsräume. Unterstützt werden sie von der Spezialeinheit GSG 9 der Bundespolizei. In Brandenburg wird ein Objekt untersucht. In Berlin sind die Ermittler in Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Pankow, Reinickendorf und Spandau im Einsatz.  (dpa)

Zwei Tote und 121 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen 121 Menschen verletzt worden, ein Autofahrer und ein Radfahrer kamen dabei ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 495 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Am späten Sonntagnachmittag missachtete demnach ein 56 Jahre alter Radfahrer auf der Landstraße 18 zwischen Rägelin und Rossow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) die Vorfahrt eines Autos - es kam zum Zusammenstoß. Der Radler erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der zweite tödliche Unfall ereignete sich am Samstagabend auf der Landstraße zwischen Schäcksdorf und Drahnsdorf (Landkreis Dahme-Spreewald). Ein 49 Jahre alter Autofahrer, der von einer Feier kam, kam nach Polizeiangaben in einer Rechtskurve mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam neben der Straße auf der Seite zum Liegen. Der Mann wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und darunter eingeklemmt. Er starb wenig später im Krankenhaus. (dpa)

+++ 16. August +++

20-Jähriger von Gruppe in Gleisdreieckpark überfallen

Ein junger Mann ist in einem Park in Berlin-Kreuzberg von mehreren Personen angegriffen und verletzt worden. Der 20-Jährige hielt sich am frühen Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr im Ostteil des Gleisdreieckparks auf, als etwa vier bis fünf Angreifer aus einer zehnköpfigen Gruppe auf ihn eingeschlagen haben sollen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie hätten die Geldbörse des jungen Mann gefordert. Den Angaben zufolge weigerte sich das Opfer, woraufhin die Täter weiter zuschlugen und anschließend ohne Beute flohen. Der 20-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Mann in Kneipe niedergeschlagen - Tatverdächtige gefasst

Ein Gast einer Bar in Berlin-Schöneberg soll von drei Männern zu Boden geschlagen und ausgeraubt worden sein. Der 30-Jährige war Samstagfrüh gegen 4.20 Uhr auf der Toilette des Lokals in der Dominicusstraße, als die mutmaßlichen Räuber zuschlugen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die drei hätten dem Mann mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen, sodass er zu Boden fiel. Dort sollen sie auf das Opfer eingetreten und ihm seine Geldbörse geraubt haben. Erst als eine Zeugin dazwischen gegangen sei, hätten sich die Männer vom Tatort entfernt. In der Nähe der Kneipe konnten wenig später zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 39 Jahren festgenommen werden, ihr mutmaßlicher Komplize sei namentlich ermittelt worden, hieß es. Nach ihm werde weiter gesucht. Das Opfer des Überfalls kam in ein Krankenhaus. (dpa)

49-Jähriger nach einer Feier bei Verkehrsunfall getötet

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Schäcksdorf und Drahnsdorf ist ein 49-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann sei am Samstagabend von einer Feier gekommen, bei der er auch Alkohol getrunken habe, berichtete die Polizei am Sonntag. In einer Rechtskurve sei der Wagen des 49-Jährigen von der Fahrbahn abgekommen, habe sich überschlagen und sei neben der Straße auf der Seite zum Liegen gekommen. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert und unter dem Fahrzeug eingeklemmt, wie die Polizei berichtete. Zeugen hätten den Schwerverletzten bergen können. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er wenig später starb. (dpa)

Kreuzberg: Raser gefährdet Passanten und beschädigt Verkehrsschild

Ein Raser ist in Berlin-Kreuzberg mit seinem Sportwagen vor der Polizei geflohen und hat dabei mehrere Fußgänger gefährdet. Eine Passantin gab an, dass sie sich mit einem Sprung zur Seite vor dem Auto retten musste und sich dabei am Fuß verletzte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einsatzkräfte hätten am Samstagabend in der Körtestraße laute Motorengeräusche vom Südstern kommend gehört und kurz darauf den Wagen auf sie zu fahren sehen. Den Angaben zufolge ignorierte der 22-jährige Fahrer die Anhaltezeichen der Polizisten und ging nicht vom Gas, sodass sie die Fahrbahn verlassen mussten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd soll der Mann mehrere Fußgänger in Gefahr gebracht haben. Eine Mutter habe an einem Zebrastreifen ihren Kinderwagen zurückziehen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Laut Polizei verlor der Fahrer schließlich in der Fichtestraße die Kontrolle über den Sportwagen, kam nach rechts auf den Gehweg ab, stieß gegen ein Verkehrsschild und blieb stehen. Der 22-Jährige und sein gleichaltriger Beifahrer seien ausgestiegen und zu Fuß in Richtung Hermannplatz geflüchtet, konnten aber wenig später gefasst werden. Den Angaben zufolge besitzt der Raser keinen Führerschein, sein Auto wurde beschlagnahmt. (dpa)

Kinderwagen brennt in Treppenhaus - neun Verletzte in Moabit

Bei einem Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Moabit sind am Samstagabend neun Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Die Ursache war ein brennender Kinderwagen, auch der Boden und das Geländer im Treppenhaus hatten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits Feuer gefangen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Rettungskräfte brachten zwölf Menschen aus ihren Wohnungen, vier weitere hatten sich zuvor bereits selbstständig in Sicherheit gebracht. Alle Anwesenden wurden untersucht, neun dann in Kliniken gefahren. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung. (dpa)

Defekter Fernseher löst Brand aus - Einfamilienhaus unbewohnbar

Ein defekter Fernseher hat in einem Einfamilienhaus in Nassenheide (Oberhavel) einen Brand ausgelöst. Die beiden Bewohner konnten das Haus nach Ausbruch des Feuers am frühen Sonntagmorgen unverletzt verlassen, wie die Polizei berichtete. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Das Einfamilienhaus sei wegen der Brand- und Rußschäden nicht mehr bewohnbar, berichtete die Polizei. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst. (dpa)

Autofahrer verunglückt auf Landstraße tödlich

Ein Autofahrer ist auf einer Landstraße im Landkreis Dahme-Spreewald tödlich verunglückt. Der 49-Jährige war am Samstagabend zwischen Drahnsdorf und Schäcksdorf in einer Rechtskurve mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überschlug sich. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort starb er an seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

+++ 15. August +++

Einstieg verweigert - Jugendliche greifen Tram-Fahrgäste an

In Berlin-Grünau hat eine Gruppe Jugendlicher mehrere Fahrgäste einer Tram angegriffen und Pfefferspray auf sie gesprüht. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Samstag, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Die Tram sei gegen 20.00 Uhr an der Haltestelle vom Strandbad Grünau schon sehr voll gewesen, so dass einige Fahrgäste die 15-köpfige Gruppe gebeten hätten, auf die nächste Bahn zu warten. Ein Zeuge berichtete erst eine Woche später auf Twitter von dem Vorfall und schrieb, dass keiner der jungen Leute beim Einsteigen eine Maske getragen habe. Dazu konnte die Polizei keine Angaben machen. Nachdem sich die Fahrgäste geweigert hatten, die Teenager hereinzulassen, seien einige von ihnen aus der Gruppe heraus getreten und geschlagen worden. Außerdem sprühte den Angaben zufolge ein Jugendlicher mit Pfefferspray. Ein anderer habe ein Messer dabei gehabt, dieses jedoch nicht benutzt. Fünf Fahrgäste mussten laut Polizei vor Ort behandelt werden. (dpa)

Treptower Park: Polizei schickt Feiernde nach Hause

Die Berliner Polizei hat bei der Kontrolle der Corona-Regeln in der Nacht auf Samstag weniger Freiluft-Partys aufgelöst als an vergangenen Wochenenden. Zwar waren Polizisten im Treptower Park zwischen 0.20 Uhr und 3.30 Uhr an mehreren Orten im Einsatz, wie ein Polizeisprecher sagte. Die jungen Menschen seien nach Beschwerden von Anwohnern aber vor allem wegen Lärmbelästigung und nicht wegen Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln nach Hause geschickt worden. Über den Park zerstreut waren den Angaben zufolge ein paar Hundert Menschen unterwegs. Der Treptower Park ist diesen Sommer nachts ein beliebter Treffpunkt für Feiernde, die auch während der Corona-Pandemie nicht auf Menschenansammlungen verzichten wollen. Auch im Mauerpark schickte die Polizei einige größere Gruppen weg. Dabei habe es keine Zwischenfälle gegeben. (dpa)

Lankwitz: Unbekannter zeigt Hitlergruß und schlägt Mann

In Berlin-Lankwitz soll ein Mann in einer Kneipe den Hitlergruß gezeigt und einen anderen Mann geschlagen haben. Nach Angaben mehrerer Zeugen beleidigte der Unbekannte den 40-Jährigen am späten Freitagabend in der Kneipe im Renatenweg unvermittelt, er soll sich zudem volksverhetzend geäußert haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei habe er den verbotenen sogenannten Hitlergruß gezeigt. Als der 40-Jährige daraufhin auf den sich aggressiv verhaltenden Mann zugegangen sei, habe dieser ihn erst mit der Hand und dann mit einem unbekannten Gegenstand geschlagen. Den Angaben zufolge flüchtete er anschließend. Der 40-Jährige wurde leicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Drei Verletzte bei Zusammenstoß von Auto und Moped

Drei Menschen sind bei einem Unfall in Berlin verletzt worden, mindestens zwei von ihnen schwer. Ein Auto und ein Moped seien in der Nacht zum Samstag im Stadteil Haselhorst zusammengestoßen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. In einem Tweet hatte die Feuerwehr zuvor von zwei Schwerverletzten berichtet. Informationen zum Unfallhergang sowie genauere Angaben zu den Verletzten konnten am Morgen weder Feuerwehr noch Polizei machen. (dpa)

+++ 14. August +++

Skoda überschlägt sich – Fahrerin und Radfahrer schwer verletzt

Eine Autofahrerin hat am Donnerstagabend in Plänterwald die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist mit einem Radfahrer kollidiert. Beide wurden schwer verletzt. Laut Polizei war die 31-jährige Skoda-Fahrerin auf der Kiefholzstraße aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei touchierte sie einen am rechten Fahrbahnrand fahrenden 35-jährigen Radfahrer. Durch die Kollision und den Sturz verletzte sich der 35-Jährige am Bein sowie am Rumpf schwer. Im weiteren Verlauf streifte die Autofahrerin zwei geparkte Pkw und überschlug sich dann mit ihrem Wagen. Die 31-Jährige und ihre Kinder im Alter von einem Jahr und drei Jahren sowie der Fahrradfahrer wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo die 31-Jährige und der 35-Jährige stationär aufgenommen wurden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (BK)

Harley-Raser flieht vor Polizei und stürzt

Auf der Flucht vor der Polizei ist am Donnerstagabend in Charlottenburg ein Motorradfahrer gestürzt und hat sich leichte Verletzungen zugezogen. Eine Polizeistreife hatte den 27-jährigen Harley-Davidson-Fahrer an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Bismarckstraße dabei beobachtet, wie dieser eine rote Ampel missachtet haben soll. Der Streifenwagen folgte dem Motorradfahrer, um ihn zu kontrollieren. Der gab Gas und durchfuhr mit überhöhter Geschwindigkeit weitere rote Ampeln. Am Savignyplatz Ecke Knesebeckstraße stürzte der 27-Jährige mit seiner Maschine, die über die Fahrbahn rutschte und gegen einen Poller der dortigen Grünanlage prallte. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er sich außerdem einer Blutentnahme unterziehen. Seinen Führerschein und das Motorrad beschlagnahmten die Einsatzkräfte. Gegen den Harley-Fahrer wurden Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen eines Verkehrsunfalls und des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, eingeleitet. (BK)

Mann schleppt sich mit lebensgefährlicher Messer-Verletzung zur Polizeiwache

Lebensgefährlich verletzt hat sich ein 23-Jähriger in Begleitung eines anderen Mannes in der Nacht zu Freitag zu einer Polizeiwache in Berlin-Lichtenrade geschleppt. Der Begleiter entfernte sich sogleich wieder. Der  23-Jährige zeigte an, dass ein Unbekannter ihn am Lichtenrader Dorfteich auf einer Bank vermutlich mit einem Messer  verletzt habe. Polizisten stellten fest, dass der Mann eine blutende Verletzung hatte und alarmierten Rettungskräfte. Diese brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. (BK)

VW fährt Radfahrer um - schwer verletzt

Am Donnerstagnachmittag ist ein Fahrradfahrer in Alt-Treptow angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei war ein 77-jähriger VW-Fahrer an der Kreuzung Elsenstraße/Am Treptower Park an einer Fußgängerampel mit dem mit dem 31-jährigen Radfahrer zusammengestoßen. Bei der Kollision verletzte sich der 31-Jährige schwer am Rumpf und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Vier Autos auf Supermarktparkplatz in Pankow ausgebrannt

Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Berlin-Pankow haben in der Nacht zum Freitag vier Autos gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer auf dem Parkplatz in der Tiroler Straße war den Angaben zufolge zügig gelöscht. Möglicherweise handele es sich um Brandstiftung, hieß es. Details lagen zunächst nicht vor. (dpa)