09.12.2021, Baden-Württemberg, Mannheim: Ein Polizist hält bei einer Kontrolle der Ausgangssperre für nicht geimpfte Personen eine Kelle mit der Aufschrift «Halt Polizei» in der Hand. Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ dpa

Unbekannte haben einen Geldtransporter vor einem Supermarkt in Berlin-Neukölln überfallen. Die Täter sind seit Montagmittag mit der Beute flüchtig, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Wie viel Geld sie erbeuteten, war zunächst unklar. Bis zum frühen Abend fehlte jede Spur von den Tätern, die auf Motorrollern flüchteten.

Täter bedrohten den Transporter-Fahrer mit einer Waffe

Nach bisherigen Erkenntnissen haben mindestens zwei Männer gegen 14 Uhr den Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma abgepasst, als dieser vor dem Gebäude im Stadtteil Britz einen Geldkoffer im Transporter verstauen wollte. Der 31-Jährige sei mit einer Waffe bedroht worden, schilderte der Polizeisprecher. Dann sei ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht worden - und die Täter hätten den Geldkoffer geschnappt.

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Ermittler sicherten vor Ort Spuren. Die Bereitschaftspolizei sei ebenfalls im Einsatz gewesen, um einem möglichen Fluchtweg nachzugehen, so der Behördensprecher. Der Fahrer des Geldtransporters war nach seinen Angaben alleine mit dem Transporter unterwegs. Er habe eine Augenreizung davongetragen. Neben dem Supermarkt befindet sich eine Bankfiliale in dem Gebäude an der Gutschmidtstraße. Zunächst war unklar, wo der Fahrer das Geld abgeholt hatte.

In Berlin gab es in den vergangenen Jahren eine Reihe von Überfällen auf Geldtransporter, davon mehrere spektakuläre Fälle im Sommer 2020. Im vergangenen September hatte das Berliner Landgericht einen der Täter eines Überfalls zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Das Mitglied eines bekannten arabischstämmigen Clans war im Februar 2021 als falscher Müllmann an einem Überfall auf einen Geldtransporter mit rund 650 000 Euro Beute beteiligt.