Polizeiauto der Polizei Berlin. (Symbolbild)
Foto: imago images/Future Image

+++ 30. März +++

Dachstuhlbrand in Friedenau

In einem Wohnhaus im Südwestkorso brennt das Dach. Foto: Morris Pudwell

Das Dach eines mehrgeschossigen Wohnhauses im Südwestkorso in Friedenau stand am Montagmittag  in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit 60 Beamten an. Die Ursache für das Feuer ermittelt die Polizei. Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. (tc)

Jugendlicher von Taxi mitgeschleift

Bei dem Versuch, am Sonntag Abend einen Taxifahrer in Gesundbrunnen zu berauben, wurde ein 15-Jähriger verletzt. Nach Angaben des Taxifahrers und mehrerer Zeugen war er zusammen mit zwei Begleitern gegen 22.20 Uhr am Taxistand Schwedenstraße/Tromsöer Straße an das Fahrzeug des 55-Jährigen herangetreten  und hatte den Taxifahrer durch das geöffnete Fenster gebeten, einen Geldschein zu wechseln. Als dieser seine Geldbörse hervorholte, griff der Jugendliche danach. Der Taxifahrer fuhr daraufhin los. Dasbei himg der 15-Jährige in dem Fenster fest.   In Höhe der Residenzstraße  ließ der Jugendliche  von dem Taxifahrer ab. Er stürzte un d blieb auf dem Mittelstreifen liegen. Der Taxifahrer alarmierte die Polizei und k+ümmerte sich um den Verletzten.  Die Begleiter des Jugendlichen flüchteten. (tc)

Zwei Tote und 27 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen zwei Männer ums Leben gekommen, 27 weitere Personen wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 266 Verkehrsunfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 25 Unfällen wurden Menschen verletzt, bei den restlichen 241 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Am Freitagabend war auf der Landstraße 704 zwischen Krassig und Lebusa (Landkreis Elbe-Elster) ein 33-Jähriger mit seinem Fahrzeug auf gerader Strecke von der Fahrbahn abgekommen, wie der Sprecher weiter mitteilte. Der Wagen touchierte zunächst einen Baum und prallte anschließend gegen einen zweiten Baum. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Der zweite tödliche Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 96 nahe Dahlewitz (Landkreis Teltow-Fläming). Ein 50-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen, prallte gegen eine Leitplanke der Gegenfahrbahn, schleuderte gegen eine weitere Leitplanke und landete im Straßengraben. Er erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt. (dpa)

Schlägerei in Wedding

Auf einem Parkplatz in der Müllerstraße in Wedding kam es am Sonntagabend zu einer Schlägerei. Zwei Zeuginnen im Alter von 30 und 39 Jahren sagten der Polizei, dass zuvor mindestens drei Pkw auf den Parkplatz gefahren sein sollen. Anschließend sollen dann ca. zehn Männer ausgestiegen sein und einen 45-jährige Mann mit Reizgas und Schlagwerkzeugen attackierten haben. Im Anschluss flüchteten sie dann mit den Fahrzeugen in Richtung Leopoldplatz. Ein 44-Jähriger Begleiter des Opfers, der dazwischen gegangen war, soll dann ebenfalls angegriffen worden sein. Zu den Augenreizungen, die beide davontrugen, erlitt der 45-Jährige eine Wunde am Kopf. (tc)

Mann auf offener Straße  verprügelt

In Hohenschönhausen istam frühen Montagmorgen bei einem Angriff ein Mann schwer verletzt worden. Der 32-Jährige war gegen 2.45 Uhr in der Zingster Straße unterwegs. Mehrere Männer sollen sich auf ihn gestürzt und verprügelt haben, erklärte er der Polizei. Danach sollen die Täter geflüchtet sein. Der Mann erlitt Kopfverletzungen. Er wurde von der Feuerwehr in ein Kranknhaus gebracht. (tc)

Im Aufzug fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

n einem Aufzug eines mehrgeschossigen Woohnhauses in der Huttenstraße in Moabit ist am Sonntag ein 55-Jähriger Mieter fremdenfeindlich beleidigt worden. Er war gegen 17.30 Uhr in den Fahrstuhl des Hauses eingestiegen. Zwei Männer kamen hinzu. Er bat sie, aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr, den Aufzug alleine benutzen zu dürfen. Daraufhin soll einer der Männer den 55-Jährigen fremdenfeindlich beleidigt und ins Gesicht geschlagen haben. Gemeinsam fuhren die drei Männer nach oben. Der 55-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht. (tc)


+++ 29. März +++

Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Samstagabend ist ein Senior bei einem Verkehrsunfall in Wannsee schwer verletzt worden. Der 75-Jährige war mit seinem Rad auf dem Königsweg in Richtung Bäkestraße unterwegs, als er an der Kreuzung dann links in die Bäkestraße abbiegen wollte. Dort soll ihm ein ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei mit Blaulicht entgegengekommen sein. Der 75-Jährige soll bei einem Ausweichmanöver gestürzt sein und dabei ohne Berührung mit dem Einsatzfahrzeug schwere Verletzungen erlitten haben. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Rentner in eine Klink zur stationären Behandlung. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (BK)

Auto brennt in Berlin-Mitte komplett aus

In der Nacht zu Sonntag ist ein Mercedes in der Schillingstraße ausgebrannt. Wie unser Reporter von vor Ort berichtet, ist die Brandursache noch unklar. Das Feuer brach gegen 1.30 Uhr aus. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

In der Schillingstraße hat ein Auto gebrannt. Foto: Morris Pudwell

Seniorin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Samstagnachmittag wurde eine Radfahrerin in Dahlem bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge soll die 80-Jährige gegen 15.45 Uhr auf dem Radweg die Argentinische Allee in Richtung Saargemünder Straße gefahren sein. Auf der Kreuzung zur Clayallee kam es dann zu einem Zusammenstoß mit dem Mercedes eines 73-Jährigen. Die Radfahrerin erlitt dabei einen Oberschenkelhalsbruch.  (BK)


+++ 28. März +++

Polizei sperrt Grünfläche am Boxhagener Platz

Rund 350 Berliner Polizisten überprüfen am Samstag im gesamten Stadtgebiet, ob die Menschen sich an die Verhaltensregeln zum Eindämmen der Corona-Epidemie halten. Wegen des schönen Frühlingswetters werden dabei insbesondere Grünanlagen und Parks überprüft, wie eine Sprecherin am Samstag erklärte.

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Im Zuge einer solchen Kontrolle ist die Grünanlage des Boxhagener Platzes gesperrt worden, wie die Polizei via Twitter mitteilte. Etwa 150 Persone hielten sich laut Polizei auf der Grünfläche auf. Nach drei erfolglosen Lautsprecherdurchsagen, wurde die Grünfläche schließlich gesperrt und mit einem Absperrband gekennzeichnet, heißt es weiter. 

Grundsätzlich gilt wegen der Coronakrise, dass man nur allein oder zu zweit unterwegs sein darf. Ausnahmen gelten für Familien und Bewohner gemeinsamer Wohnungen. Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen einzuhalten. (BK, dpa)

Symbolbild Foto: dpa

Polizei nimmt nach Demonstration in Mitte Personalien auf

Unter dem Motto «Grundrechte verteidigen - Sag Nein zur Diktatur!» haben sich Teilnehmer einer Kundgebung am Samstag in Berlin getroffen. Anders als geplant sei dabei aber auf Redebeiträge verzichtet worden, sagte Mitinitiator Anselm Lenz am Samstagnachmittag. Aufgerufen zu der «Hygienedemonstration für Verfassung, Grundrechte & transparente Gestaltung der neuen Wirtschaftsregeln» am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand, ein Verein in Gründung. Eine Polizeisprecherin sagte am Samstag, die Polizei habe die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung nicht erlaubt sei und habe von einigen die Personalien aufgenommen.

Informationen, wie viele Menschen daran teilnahmen, lagen der Polizeisprecherin nicht vor. Anselm Lenz zufolge war ein Ziel der Kundgebung, angesichts der Corona-Krise auf die Bedeutung der ersten 20 Artikel des Grundgesetzes aufmerksam zu machen. Deshalb seien bei der Veranstaltung zahlreiche Exemplare des Grundgesetzes verteilt worden. Wegen der Corona-Pandemie ist das Recht auf Demonstrationen derzeit eingeschränkt. Ausnahmen kann es nach Angaben der Polizei vom Montag in besonderen Ausnahmefällen für Demonstrationen mit bis zu 20 Teilnehmern geben. (dpa)

Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle - Unfall mit zwei Verletzten

Ein Autofahrer ist in Berlin-Rudow mit einem Mietwagen vor einer Polizeikontrolle geflohen und hat dabei zwei andere Verkehrsteilnehmer schwer verletzt. Laut Polizei müssen sich zwei der mutmaßlich vier Insassen des Mietwagens auch wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln verantworten. Der Fahrer oder die Fahrerin war am Freitagnachmittag vor der Kontrolle in der Neuköllner Straße geflüchtet und an der Kreuzung zur Schönefelder Straße mit zwei Autos zusammengestoßen.

Den Angaben zufolge verließen alle vier Insassen daraufhin den Mietwagen und flohen zu Fuß. Bei dem Zusammenstoß erlitten zwei Personen schwere Nackenverletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm zwei der mutmaßlichen Insassen des Mietwagens fest und entließ sie nach der Überprüfung ihrer Personalien. (dpa)

Auto brennt in Hellersdorf - Brandstiftung vermutet

In Berlin-Hellersdorf hat ein Auto auf einem Mieterparkplatz gebrannt. Zum Löschen des Wagens in der Zerbster Straße musste die Feuerwehr am Freitagabend gegen 21.00 Uhr eine Seitenscheibe des Fahrzeugs einschlagen, wie die Polizei mitteilte. Ein Anwohner hatte die Flammen bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

Fahrer verliert Kontrolle über Auto und schanzt über Leitplanke - tot

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96 im Landkreis Teltow-Fläming ist ein 50-jähriger Mann ums Leben gekommen und seine 69-jährige Beifahrerin schwer verletzt worden. Der Fahrer verlor am Freitagnachmittag die Kontrolle über seinen Wagen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto prallte zunächst links gegen die Leitplanke der Gegenfahrbahn, schleuderte dann nach rechts auf die dort beginnende Leitplanke, auf der das Auto durch die Geschwindigkeit wie bei einer Schanze leicht abhob und schließlich im Straßengraben landete. Die 69-jährige Beifahrerin wurde anschließend in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort aber seinen Verletzungen. (dpa)

Wohnung in Flammen - Bewohner in Sicherheit gebracht

In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Pankow ist ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Menschen mussten in der Nacht zu Samstag von Rettern in Sicherheit gebracht werden, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zwei Bewohner retteten sich selbstständig aus dem teilweise verqualmten Gebäude im Ortsteil Niederschönhausen. Nach ersten Erkenntnissen brannten Möbel. Das Feuer wurde gelöscht. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Zur Schadenshöhe gab es keine Angaben. (dpa)

Werkstatt in Bernau ausgebrannt - keine Verletzten

In Bernau (Landkreis Barnim) ist eine Werkstatt ausgebrannt. Das Feuer sei am Samstagmorgen gegen 1.50 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen, sagte ein Polizeisprecher. Vermutlich handelte es sich um eine Tischlerei. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe blieb zunächst unklar. (dpa)

+++ 27. März +++

13-jähriges Mädchen seit Februar vermisst

Ein Foto der vermissten Samira Foto: Polizei

Bereits seit dem 11. Februar wird die 13-jährige Samira Shamilova vermisst. Nun bittet die Berliner Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Das Mädchen war zuletzt am Mittwoch, den 11. Februar 2020 um 20 Uhr in der Einrichtung in Buch gesehen worden, wo sie untergebracht ist. Bis zum heutigen Tage hat sie sich weder dort noch bei den Eltern gemeldet.

Das Mädchen ist etwa 1,60 m groß, hat eine schlanke Statur, dunkle Augen und dunkles, dickes, mittellanges Haar, welches meist zum Zopf gebunden ist. Samira spricht deutsch und russisch. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einer schwarzen Jacke, Hose und Schuhe bekleidet. Sie ist oft stark geschminkt und wirkt gegebenenfalls älter, als sie ist. Wer Samira in der Zwischenzeit gesehen hat oder weiß, wo sie sich aufhält, kontaktiert bitte die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, per E-Mail an vermisstenstelle@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle. (BK)

Erschwerte Bedingungen: Weltkriegsbombe in Erkner wird gesprengt

In Erkner (Oder-Spree) haben am Freitagmorgen die Vorbereitung für die Sprengung einer Weltkriegsbombe in der Bahnhofsiedlung begonnen. Wegen der Corona-Pandemie seien die Bedingungen erschwert, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Trotzdem hätten bis 8.30 Uhr alle rund 330 betroffenen Anwohner ihre Wohnungen verlassen, sagte eine Sprecherin. Rund 120 davon wurden demnach in Absprache mit dem Gesundheitsamt in der Stadthalle untergebracht. Ein Abstand von 1,5 Metern werde dort eingehalten, auch Desinfektionsmittel und Schutzhandschuhe stünden zur Verfügung. Mitarbeiter des Ordnungsamts überwachten den Angaben nach die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. (dpa)

Seniorin vom Rad gestürzt und schwer verletzt

In Spandau stürzte gestern Nachmittag eine Seniorin von ihrem Rad und verletzte sich schwer. Die 73-Jährige war gegen 15.40 Uhr auf dem Radfahrstreifen der Neuendorfer Straße in Richtung Falkenseer Platz unterwegs. Da ein Auto auf dem Radfahrstreifen stand, wollte die Seniorin nach rechts auf den Gehweg ausweichen und stürzte beim Überfahren des Bordsteins. (tc)

Betrunken gegen Laterne geprallt

 Ein 30 Jahre alter Mann ist am Donnerstagabend mit seinem BMW in der Dudenstraße in Schöneberg  gegen eine Straßenlaterne geprallt. Beim Abbiegen in die Wilhelm-Kabus-Straße hatte er die Kontrolle über das Auto verloren. Polizei stellten in seinem Atem 1,6 Promille Alkohol fest. Zuvor war er einer Polizeistreife  aufgefallen weil er mit überhöhter Geschwindigkeit sowie quietschenden Reifen unterwegs war. Er kam in Gewahrsam. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Polizisten. (tc)

Einbrecher geschnappt

In der Nacht zum Freitag haben drei Männer versucht, in ein Lebensmittelgeschäft im Märkischen Viertel in Reinickendorf einzubrechen. Ein Anwohner hatte kurz vor Mitternacht  beobachtet, wie die drei Männer im Dannenwalder Weg aus einem weißen Seat stiegen, zur Kellertreppe des Lebensmittelmarktes  liefen und hinabstiegen.  Der Zeuge informierte die Polizei. Wenige Minuten später überraschte eine Zivilstreife die Männer auf frischer Tat. Das Trio versuchte zu fliehen, zwei Männer, 28 und 34 Jahre alt, konnten festgenommen werden. Dem Dritten gelang die Flucht. An der Kellertür sicherten die Beamten Einbruchsspuren. Außerdem stellten sie einen Rucksack mit  Einbruchswerkzeugen und den Pkw sicher. (tc)

Polizeischüler beim Rasen erwischt

 Ein Polizeischüler ist am Donnerstag von seinen Kollegen beim Rasen erwischt worden. Der 22-Jährige war in einem Mercedes Benz auf der Autobahn unterwegs. In Höhe der Stubenrauchstraße in Johannisthal wurde er von Kollegen der Verkehrspolizei gemessen. Demnach war er mit 145 Kilometern in der Stunde unterwegs. Erlaubt sind dort 80 km/h.    Der Polizeischüler muss nun mit einer Strafe von mindestens 1 360 Euro, zwei Punkten sowie drei Monaten Fahrverbot rechnen. (tc)

+++ 26. März +++

Kreuzberg: Drogen beschlagnahmt - Dealer festgenommen

Polizeikräfte haben am Mittwochnachmittag zwei Drogenhändler in Kreuzberg festgenommen. Zivilfahnder hatten zunächst einen 45-jährigen Mann beobachtet, wie er Drogen an einen Mann vor dem Görlitzer Park übergab. Danach traf sich der 45-Jährige mit einem 54-jährigen, mutmaßlichen Komplizen. Gemeinsam fuhren sie Männer in ein Café in der Sanderstraße. Als sie dieses wieder verlassen hatten und weiterfuhren, wurden sie in der Kottbusser Straße kontrolliert und festgenommen. Beide Männer und der Mercedes des Älteren wurden durchsucht. Bei dem Jüngeren und im Auto entdeckten die Fahnder unter anderem Marihuana und Mobiltelefone. Die gefundenen Gegenstände sowie das Auto wurden beschlagnahmt. Im Anschluss erfolgte eine Durchsuchung des Lokals. In dem Keller des Cafés fanden sich circa acht Kilogramm Marihuana. Die Festgenommenen werden am Donnerstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt. (BK)

Babyleiche in der Uckermark: Verbrechen vermutet

Das Baby, das Spaziergänger am Wochenende tot in der Nähe von Hohenfelde (Landkreis Uckermark) gefunden hatten, ist keines natürlichen Todes gestorben. Das hat eine Obduktion ergeben, wie die Polizeidirektion Ost am Donnerstag mitteilte. Bei dem Kind handelt es sich demnach um ein Mädchen. Bislang habe man keine Spur zu möglichen Verdächtigen, sagte ein Sprecher. Nach einem Zeugenaufruf am Dienstag seien 12 Hinweise eingegangen. «Den Hinweisen werden wir nachgehen und diese prüfen», sagte der Sprecher.

Auch eine Verbindung zu einem bislang ungeklärten Fund einer Babyleiche im Jahr 2014 werde geprüft. Dazu wollen die Ermittler die an dem Säugling gefundenen DNA-Spuren mit denen von dem älteren Fall abgleichen. Ergebnisse dazu lagen am Donnerstag noch nicht vor. 2014 war auf einer nahegelegenen Wiese ein totes Baby in einer Tüte gefunden. Die Obduktion hatte ergeben, dass das kleine Mädchen lebensfähig und nicht auf natürliche Weise gestorben war. Die Ermittlungen hatten trotz Öffentlichkeitsfahndung zu keinen Ergebnissen geführt.

Sollten neue Erkenntnisse ergeben, dass der aktuelle und der ältere Fall in Verbindung gebracht werden können, sollen die Ermittlungen nach Polizeiangaben auch zur Babyleiche aus dem Jahr 2014 wieder aufgenommen werden. Die Kriminalpolizei der Direktion Ost bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. (dpa)

Not-OP nach Messerstichen in BVG-Bus: 19-Jähriger festgenommen

Intensivfahnder der Polizei Berlin haben in der Nacht zu Donnerstag gemeinsam mit Spezialkräften der Polizei aus Nordrhein-Westfalen im Landkreis Mettmann einen 19-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags festgenommen. Der junge Mann steht im Verdacht, in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2020 einen 20-Jährigen in einem BVG-Bus in Steglitz durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt zu haben, dass dieser notoperiert werden musste. Die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt hatte hierzu die Ermittlungen übernommen. Dem Festgenommenen, der in Berlin bereits als polizeilicher Intensivtäter geführt wird, soll noch am Donnerstag der Haftbefehl verkündet werden. (BK)

Wilde Verfolgungsjagd durch Westend

Zwei Männer im Alter von 30 und 43 Jahren haben sich in einem BMW am Donnerstagabend eine wilde Verfolgungsfahrt durch Westend mit der Polizei geliefert.  Eine Streife hatte den BMW gegen 21.25 Uhr auf der BAB 100 in Höhe Hohenzollerndamm bemerkt. Er war sehr schnell in Richtung Autobahndreieck Funkturm unterwegs. Daraufhin fuhren die Beamten dem Wagen hinterher. Der Fahrer verließ an der Ausfahrt Kaiserdamm die Autobahn und musste dort an einer roten Ampel anhalten. In diesem Moment wollte die Funkwagenbesatzung den Fahrer kontrollieren. Er ignorierte die Aufforderung und gab Gas.  Mit hoher Geschwindigkeit setzte er zunächst seine Fahrt zurück in Richtung Autobahndreieck fort. An der Ausfahrt Kaiserdamm Süd verließ er wieder die Autobahn, wendete am Messedamm verbotswidrig und raste dann durch Westend. Kurz vor der Soorstraße stiegen der Fahrer und der Beifahrer aus  und flüchteten zu Fuß. Währenddessen rollte der Wagen mit geöffneter Fahrer- und Beifahrertür gegen einen geparkten VW. In der Nähe des Zentralen Busbahnhofs wurden die beiden Flüchtenden gestellt.   Im BMW entdeckten die Fahnder zwei Baseballschläger sowie ein Messer.  Unklar ist noch, wer tatsächlich das Auto gefahren hat. (tc)

Mann will Rollstuhlfahrer das Handy stehlen

Ein Mann hat in Berlin-Gesundbrunnen versucht, einem Rollstuhlfahrer das Handy zu stehlen und dessen Mutter bedroht. Der 24 Jahre alte, auch kognitiv eingeschränkte Rollstuhlfahrer spielte etwas abseits mit dem Handy, als seine Mutter am Fahrscheinautomaten stand, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein 36-Jähriger soll ihm das Handy abgenommen haben. Die Mutter nahm es wieder an sich, als sie das mitbekam. Der Mann soll dann seine Faust erhoben haben. Er wurde nach dem Vorfall am Mittwochmittag vorläufig festgenommen. (dpa)

23 Polizeiautos im Jahr 2019 mit Steinwürfen angegriffen

23 Streifenwagen und Mannschaftswagen der Polizei sind im vergangenen Jahr mit Steinwürfen angegriffen und beschädigt worden. Das antwortete die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der CDU. In 19 Fällen warfen Täter in Friedrichshain-Kreuzberg mit Steinen auf die Polizei. Rund um ein zum Teil besetztes Haus der linksextremen Szene in der Rigaer Straße kommt es immer wieder zu Angriffen auf Polizisten. Weitere Steinwürfe gab es in Treptow-Köpenick, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg. Wie viele Steinwürfe es insgesamt auf Autos in Berlin gab, konnte die Polizei nicht sagen. (dpa)

Zivilfahnder nehmen Diebe fest

Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 54 und Beamte der 14. Einsatzhundertschaft haben am Mittwochnachmittag in Neukölln zwei  Taschendiebe festgenommen. Die 23- und 24-jährigen Männer sollen gegen 14.15 Uhr auf dem Gehweg des Kottbusser Damms einer 25-Jährigen ihr Handy aus der Jacke gezogen haben. Die Frau bemerkte das und forderte  ihr Eigentum zurück.   Das taten die Täter auch. Die Frau alarmierte dennoch die Polizei, die kurze Zeit später die zwei Diebe am Planufer in Kreuzberg festnahm. Bei einem von ihnen stellten die Fahnder Tränengas sicher. Die beiden Männer wurden in Gewahrsam genommen. (tc)

Brand in Berlin-Charlottenburger Kleingartenanlage

In Berlin-Charlottenburg hat es in der Nacht zu Donnerstag in der Kleingartenkolonie Ruhwald gebrannt. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten um kurz nach Mitternacht die Flammen an zwei etwa 25 Quadratmeter großen Gartenlauben, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Lauben hätten in voller Ausdehnung gebrannt, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Donnerstagmorgen noch unklar. (dpa)

Frau angefahren und schwer verletzt

Eine Fußgängerin wurde gestern Nachmittag in Westend bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die 34 Jahre alte Fußgängerin überquerte gegen gegen 17.30 Uhr die Fahrbahn der Heerstraße in Höhe Einmündung Bayernallee. Dabei wurde sie von  einem 49-jährigen Mann mit einem Renault angefahren. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und erlitt schwre Arm- und Schulterverletzungen. Sie wurde mit einem Rettungswagen  der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Versuchter Raub im Bahnhof

 Auf einem Bahnsteigs des Bahnhofs Gesundbrunnen in Wedding hat am Mittwoch ein 36-Jähriger einen Rollstuhlfahrer genötigt, dass Handy seiner Mutter zu übergeben.  Der stark behinderte Mann befand sich mit ihr gegen 13.30 Uhr im Bahnhof. Dabei spielte er mit dem Handy der 59 Jahre alten Frau, die etwas abseits stand.  Der Täter kam auf den Mann zu und forderte das Telefon.  Die Frau eilte zu ihrem Jungen und nahm das Handy wieder an sich. Daraufhin drohte ihr der Mann mit Schlägen. Polizisten der 22. Einsatzhundertschaft nahmen den  aggressiven Täter fest. (tc)

Mann nach erfolglosen Reanimationsversuchen gestorben

Nach erfolglosen Reanimationsversuchen ist ein Mann im Berliner Stadtteil Friedrichshain in der Nacht zu Donnerstag einem Bericht zufolge gestorben. Zuvor war er in einem Innenhof im Berliner Stadtteil Friedrichshain entdeckt worden, wie die «B.Z.» am Donnerstag berichtete. Die Polizei bestätigte, dass es einen Einsatz gebe, machte jedoch keine weiteren Angaben. Laut «B.Z.» versuchte der Rettungsdienst, den Mann zu reanimieren, was jedoch misslang. Die Polizei habe, wie in solchen Fällen üblich,  ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und der Leichnam sei zur Gerichtsmedizin abtransportiert worden. Wie der Mann ums Leben gekommen war, blieb zunächst unklar. Einen Selbstmord shließt die Polizei nicht aus. (tc)

+++ 25. März +++

Radfahrer fährt bei Rot über Ampel und wird von Auto erfasst

Mittwoch früh ist ein 36-jähriger Radfahrer in Treptow-Köpenick von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Laut Zeugenaussagen soll der Radfahrer gegen 6.20 Uhr bei Rot in die Kreuzung Köpenicker Landstraße Ecke Baumschulenweg gefahren sein, wo er von einem 58-jähriger Opel-Fahrer erfasst wurde. Bei der Kollision erlitt der Fahrradfahrer Beinverletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (BK)

Vermisster 12-Jähriger aus Berlin wieder zu Hause

Der vermisste William K. aus Alt-Hohenschönhausen ist seit Mittwochabend wieder bei seinen Eltern. Der 12-Jährige hatte am 24. März nach einem Streit mit seinen Eltern das Haus verlassen und war nicht mehr zurückgekommen.

Krampf hinterm Lenkrad: Auto kracht in Hauswand, Ehepaar schwer verletzt

Ein Krampfanfall des Fahrers hat am Dienstagnachmittag in Johannisthal zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Der 87-Jährige Fahrer verlor bei der Fahrt auf dem Segelfliegerdamm die Kontrolle über seinen Nissan. Seine 78-jährige Ehefrau bemerkte beim Heranfahren an eine rote Ampel, dass ihr Mann die Fahrt nicht verlangsamte, sondern starr geradeaus schaute, verkrampft hinter dem Lenkrad saß und auf nichts mehr reagierte. Die 78-Jährige griff daraufhin ins Lenkrad und steuerte so den Nissan nach rechts von der Fahrbahn herunter. Das Auto überfuhr nun zunächst einen großen Stein, durchbrach dann einen Zaun und prallte schlussendlich frontal gegen eine Hauswand. Beide Insassen klagten über Schmerzen an den Oberkörpern und wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie stationär behandelt werden. Lebensgefahr bestand nicht. Der Segelfliegerdamm war während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme kurzfristig gesperrt. (BK)

Mann verwüstet Kirche und attackiert Polizei mit Holzlatte

Polizisten haben am Dienstagmittag in Karow einen Mann festgenommen, der zuvor die Innenräume einer Kirche verwüstet haben soll. Die Polizisten trafen den 43-Jährigen auf dem Orgelbalkon der Kirche in Straße Alt-Karow an, wo er unverständliche Worte geschrien habe. Beim Versuch der Beamten, auf den Mann zuzugehen, nahm er eine Holzlatte zur Hand und wehrte so die Einsatzkräfte ab. Danach schlug er weiter auf das Mobiliar der Kirche ein. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte beruhigte sich der Mann immer noch nicht. Er schlug mit der Holzlatte auf einen Beamten ein, welcher sich mit einem Schutzschild dem aufgebrachten Mann näherte. Schließlich wurde der 43-Jährige festgenommen, wobei er weiterhin mit der Holzlatte um sich schlug. Die getroffenen Polizeikräfte wurden nicht verletzt. Der Wüterich wurde in einem Krankenhaus einem Arzt vorgestellt. (BK)

Polizeikräfte nach Hitlergruß mit Messer bedroht

Bei einem Einsatz hat ein Mann in Lichtenberg am Dienstagabend Polizisten mit einem Messer bedroht. Ein nicht im Dienst befindlicher Polizist hatte in der Siegfriedstraße den 36-jährigen Mann dabei beobachtet, wie er mehrmals den Hitlergruß zeigte. Er alarmierte Kollegen und zeigte diesen eine Wohnung, in die der Mann zwischenzeitlich gegangen war. Als der 36-Jährige die Wohnungstür öffnete, hielt er ein Messer in der Hand und bedrohte damit die uniformierten Kräfte. Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und forderte den Angreifer auf, das Messer fallen zu lassen. Der Aufforderung kam er nach und flüchtete ins Badezimmer. Dort wurde er  festgenommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Kräfte ein zweites Messer griffbereit in seiner Jacke. (BK)

"Raus", "Müll": rassistische Schmierereien gegen Familie in Charlottenburg

Am frühen Mittwochmorgen haben Unbekannte an einer Wohnung in Charlottenburg-Nord fremdenfeindliche Schmierereien an der Wohnung einer Familie angebracht. An der Wohnungstür der Familie im Heilmannring war der Schriftzug „RAUS“ zu sehen. Die Hauswand neben der Tür war mit dem Wort „MÜLL“ und einem Pfeil besudelt, der zur Wohnungstür der Familie zeigte. Der Name der Bewohner war mit Farbe unkenntlich gemacht worden. Der Polizeiliche ermittelt. (BK)

Junger Mann tritt Senior bewusstlos

Bis zur Bewusstlosigkeit ist ein Senior gegen den Kopf getreten worden. Laut Polizei wartete der 70-Jährige vor einer Arztpraxis in der Nähe der Fürstenwalder Allee auf ein Rezept, als ein als jung beschriebener Mann mit einem Fahrrad vorbeikam und mit diesem in Streit geriet. Nachdem der Fahrradfahrer sich zunächst entfernt hatte, soll er nach etwa zehn Minuten zurückgekehrt sein und dem Wartenden blaue Flüssigkeit ins Gesicht geschüttet haben. Daraufhin habe der Senior den jungen Mann vom Fahrrad gezogen und ihm ins Gesicht geschlagen. Der junge Mann schlug dem 70-Jährigen laut Polizei dann ebenfalls ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden gegangen sei. In der Folge habe der Fahrradfahrer ihn gegen den Kopf getreten, bis der Mann bewusstlos wurde. Seine Brille ging zu Bruch, und er verlor mehrere Zähne. Danach flüchtete der junge Mann. Der Senior begab sich in die Arztpraxis, dessen Personal einen Krankenwagen alarmierte. Rettungskräfte brachten den Verletzten dann zur Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

Unterirdische Müllsammelanlage in Brand: Schwerer Nachteinsatz für Feuerwehr

Mit einem Trennschleifer und einem Spreizwerkzeug bahnte sich die Feuerwehr Zugang zu dem Müllsystem. Foto: Pudwell

In der Nacht zu Mittwoch ist die Feuerwehr zu dem Brand eines Müllsammelstelle einer Wohnanlage in der Rosenstraße 16 in Berlin-Mitte gerufen worden. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass es sich um eine im Untergrund befestigte Müllsammelstelle handelt. Da nicht klar war, wie groß der unterirdische Müllcontainer überhaupt ist, wurde sicherheitshalber eine zweite Löschstaffel hinzugeholt. Die Feuerwehrler verschafften sich schließlich Zugang zu dem Müllbehälter mit Hilfe eines Trennschleifers und eines Spreizers. Das Untergrundsystem brannte über 60 Minuten lang. Der Feuerwehreinsatz war nach knapp zwei Stunden beendet. (BK)

Polizei stoppt rasante Porsche-Spritztour in Pyjama und Bademantel

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei in Westend hat am Dienstagabend eine Porschefahrerin gestoppt, die auf der Stadtautobahn mit mehr als 160 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs war. Die 25-jährige Fahrerin soll dann mehrfach versucht haben, sich einer Kontrolle zu entziehen, unter anderem auch durch Rückwärtsfahren auf der Stadtautobahn. Der Beifahrer soll für die Spritztour mit dem geliehenen Porsche nur mit einem Pyjama und einem Bademantel bekleidet gewesen sein. Der Fahrerin drohen drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und mindestens 680 Euro. (BK)

Waldbrand bei Brandenburg an der Havel

In einem Waldstück zwischen Brandenburg an der Havel und Fohrde (Landkreis Potsdam-Mittelmark) hat die Feuerwehr einen Brand gelöscht. Das Feuer am Dienstagabend hatte etwa 1000 Quadratmeter Waldboden erfasst, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Brandenburg am Mittwoch sagte. Demnach konnten die Flammen aber zügig gelöscht und eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Für den Mittwoch gilt nach Angaben des Brandenburger Umweltministeriums in allen 14 Landkreisen die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe vier. (dpa)

Brandserie in Friedrichshain

Die Feuerwehr konnte diesesen brennenden Schuttcontainer rasch löschen. Foto: Pudwell

In der Nacht zu Mittwoch ist die Feuerwehr zu zwei Bränden in Berlin-Friedrichshain gerufen worden. In der Libauer Straße stand ein Schuttcontainer in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Kurz zuvor war die Feuerwehr bereits in die Simplonstraße alarmiert worden. Wenig später stand eine Mülltonne in der Liebigstraße in Brand. Dabei wurde ein geparktes Auto beschädigt. (BLZ)

+++ 24. März +++

Zu volle Parks in Berlin? Polizei setzt Hubschrauber ein

Im Kampf gegen Kontakt-Verstöße in der Corona-Krise hat die Berliner Polizei einen Hubschrauber eingesetzt. Am frühen Dienstagabend überflogen Polizisten den Gleisdreieck-Park, die Hasenheide in Neukölln und den Volkspark Friedrichshain. Mehrere Hinweise zu vollen Parks seien eingegangen, schrieb die Polizei auf Twitter. Auch Polizeistreifen zu Fuß hätten sich in den Parks sowie am Alexanderplatz umgesehen. Das Ergebnis: „Viele Menschen mit Abstand, nur wenige ohne.“ (dpa)

Leichenteile im Teltowkanal entdeckt - Verbindung zu Torso-Fund?

Im Teltowkanal sind Teile einer Leiche entdeckt worden. Ein Zeuge informierte die Polizei am Dienstag über den Fund, wie ein Sprecher mitteilte. Polizisten sperrten das Ufer in Teltow kurzfristig ab und untersuchten den Fundort und auch das Ufer weiträumig. Die Leichenteile wurden zur rechtsmedizinischen Untersuchung gebracht. Über die Umstände ist zunächst noch nichts bekannt, die Ermittlungen liefen, sagte der Sprecher. Zunächst hatte die «Märkische Allgemeine» berichtet.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob es einen Zusammenhang mit dem im Kleinmachnower See (Landkreis Potsdam-Mittelmark) gefundenen Torso gibt. Ein Zeuge hatte am Sonntagvormittag die Polizei über den Fund informiert. Angaben zu Identität und Geschlecht des Toten lagen zunächst nicht vor. (dpa)

Angebliche Handwerkern überfallen Drogeriemarkt

Unbekannte haben am Dienstagmorgen einen Drogeriemarkt in Friedrichshain ausgeraubt. Laut Polizei sprachen angebliche Handwerker eine 25-jährige Mitarbeiterin vor Ladenöffnung gegen 8 Uhr vor dem Geschäft in der Warschauer Straße wegen eines angeblichen Termins an. Die Frau wusste davon nichts und schickte die Männer weg. Dieser Aufforderung kamen sie nicht nach. Als die Mitarbeiterin die Ladentür öffnete, stürmten die Männer in den Laden, stießen die Frau zu Boden und fesselten sie. In der Folge öffneten sie teilweise gewaltsam Schränke sowie Behältnisse und entwendeten Geld sowie Zigaretten. Anschließend flohen sie unerkannt. Die Mitarbeiterin schaffte es, ihre Vorgesetzte anzurufen, die wiederum die Polizei alarmierte. Ein ebenfalls alarmierter Rettungswagen betreute die körperlich unverletzte Frau am Ort. Sie stand sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Mann in Mitte mit Messer angegriffen, geschlagen und getreten - Notoperation

Ein Mann ist in Berlin-Mitte so schwer mit einem Messer verletzt worden, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Drei Männer sollen den 29-Jährigen am Montagabend mit Messerstichen verletzt, geschlagen und getreten haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Angreifer flüchteten, als zwei Passanten vorbeikamen. Für das Opfer bestand laut Polizei zwischenzeitlich Lebensgefahr. Ein 31-jähriger mutmaßlicher Täter wurde am Abend am Tatort in der Badstraße festgenommen, Hinweise auf die zwei weiteren Verdächtigen gab es zunächst nicht. Nach ersten Ermittlungen gehörten die vier Männer zu zwei Gruppen, die zuvor in Streit geraten waren. Ob sie sich kannten und der Streitgrund müssen nun ermittelt werden. (dpa)

Ernte im Homeoffice - Polizei entdeckt fast 40 Gläser Marihuana

Die einen wollen die Corona-Krise mit Paletten voll Klopapier überstehen - die anderen setzen auf Produkte, die eher die Stimmung aufhellen, dabei aber verboten sind. Fast 40 kleine, gut verschraubte Marmeladen- und Gemüsegläser voll Marihuana entdeckte die Berliner Polizei in einer Wohnung, die wegen eines Brandes geöffnet werden musste. «Nein, das ist nicht das Ergebnis eines #Cannabis-#Hamsterkauf», schrieb die Polizei am Dienstag bei Twitter. «Sondern wohl die Ernte, die eine Frau in #Pankow im "#HomeOffice" eingefahren hat.» (dpa)

Jugendliche nach versuchter räuberischer Erpressung festgenommen

In Steglitz nahmen in der vergangenen Nacht Polizisten drei Jugendliche nach einer versuchten räuberischen Erpressung vorläufig fest. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte die 38-Jährige gegen 0.20 Uhr in der Schöneberger Straße die drei Jugendlichen, die hinter ihr liefen. Einer aus dieser Gruppe soll sie im Gehen angesprochen und nach Geld gefragt haben. Derselbe Jugendliche soll sie dann erneut angesprochen, Geld gefordert haben uns sie dabei mit einem Messer bedroht haben. Nachdem die Frau auch dieser Aufforderung nicht Folge leistete, flüchteten die drei Jugendlichen. Die 38-Jährige verfolgte die drei und informierte dabei die Polizei, welche kurz darauf die Tatverdächtigen festnehmen konnte. Das Trio, zwei 14-Jährige und ein 15-Jähriger, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen und einer Jugendeinrichtung übergeben. Das Raubkommissariat übernimmt die weiteren Ermittlungen. (BK)

Lastwagen kollidiert mit Pkw

In Wilmersdorf kam es am Montagvormittag zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 53-Jähriger Uhr mit einem Laster rückwärts aus einem Grundstück in die Franklinstraße gefahren und stieß dabei mit einem BMW zusammen. Rettungskräfte brachten den 56-jährigen BMW-Fahrer in ein Krankenhaus. (BK)

Bei Auffahrunfall gegen Baum geprallt

Am Montagnachmittag kam es in Zehlendorf zu einem Verkehrsunfall. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein 53-Jähriger mit einem Alfa Romeo in der Berliner Straße, als eine 31-Jährige mit ihrem Mercedes auf den Alfa Romeo auffuhr. Durch den Zusammenstoß kam der Alfa Romeo nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen auf dem Mittelstreifen befindlichen Baum. Sanitäter brachten den 53-Jährigen und seine 45 Jahre alte Beifahrerin in ein Krankenhaus. (BK)

Unbekannte legen Streusandkasten ins Gleis: IC prallt dagegen

Auf der Bahnstrecke von Berlin nach Stralsund ist im Bahnhof Anklam ein Intercity-Zug mit einem Streugutkasten kollidiert. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagabend. Weder der Triebfahrzeugführer noch die zehn Reisenden wurden verletzt. Wer den mit Streusand gefüllten Plastikkasten vom Bahnsteig aus ins Gleisbett schob, war zunächst unklar. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Intercity musste stoppen, weil der Kasten unter dem Triebwagen verklemmt war, und rollte erst eineinhalb Stunden später ohne Passagiere nach Stralsund weiter. Die Reisenden konnten mit einem Regionalzug weiterfahren. Drei Züge hatten Verspätung. (dpa)

Wohnungsbrand in Friedrichshain - eine Person verletzt

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Friedrichshain ist ein Mensch verletzt worden. Rettungskräfte brachten die Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Weitere Verletzte gab es nicht. Das Feuer brach am frühen Dienstagmorgen gegen 03.40 Uhr in einer Wohnung in der Karl-Marx-Allee aus. Dort gingen Einrichtungsgegenstände in Flammen auf. Zur Identität der verletzten Person sowie zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. (dpa)

Zwei Autos brennen in Lichterfelde

Zwei Autos sind bei einem nächtlichen Feuer im Berliner Ortsteil Lichterfelde zerstört worden. Die Fahrzeuge gingen am frühen Dienstagmorgen gegen 01.45 Uhr in der Königsberger Straße in Flammen auf, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Verletzt wurde niemand. Wer oder was das Feuer auslöste, war noch unklar. In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. In der vergangenen Nacht ging ein Wagen auf einem Supermarktparkplatz in Schöneberg in Flammen auf. (dpa)

+++ 23. März +++

Schlag gegen Waffenhändler: Ermittler finden auch Kriegswaffen

(Ermittlern in Brandenburg ist ein Schlag gegen internationale Waffenhändler gelungen. Über 30 Lang- und Kurzwaffen sowie verschiedene Kriegswaffen konnten bei mehreren Durchsuchungen sichergestellt werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vorausgegangen war ein Hinweis des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zum Verkauf von zwei russischen Maschinenpistolen an einen Brandenburger. Festgenommen wurde zunächst niemand. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es. Bei weiteren Durchsuchungen stießen Einsatzkräfte vor einiger Zeit demnach auf Maschinenpistolen, Trommelrevolver, eine Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg, verschiedene Granaten und Zünder sowie auf Nazidevotionalien. Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) sprach von einem großen Erfolg der Brandenburger Sicherheitsbehörden und einem guten Beispiel der internationalen Zusammenarbeit. Mit Blick auf die sichergestellten Waffen und NS-Devotionalien sagte er, eine rechtsradikale Gesinnung der Täter sei durchaus naheliegend. «Wir werden nicht zulassen, dass sich radikale Geister mit Waffen eindecken. Da kennen wir kein Pardon», betonte der Innenminister. (dpa)

Radfahrer stirbt bei Unfall - nach Sturz von Lkw erfasst

Ein 44 Jahre alter Radfahrer ist am Montag in Potsdam nach einem Sturz von einem Lkw erfasst worden und dabei ums Leben gekommen. Der Radfahrer und der Lastwagen waren am Montagmorgen in Babelsberg unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Warum der Mann von seinem Rad stürzte, war zunächst unklar. Er erlag seinen schweren Verletzungen laut Polizei noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer stand den Angaben zufolge unter Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls. Die Rudolf-Breitscheid-Straße sei im Unfallbereich bis etwa 10 Uhr gesperrt gewesen. Auch zu Einschränkungen im Straßenbahnverkehr sei es gekommen. ((dpa)

Auto und Führerschein beschlagnahmt

Am Sonntagnachmittag haben Polizisten in Tempelhof einen Wagen und den Führerschein des Fahrers beschlagnahmt. Davor war gegen 17.30 Uhr ein Polizeibeamter außer Dienst auf den Tempelhofer Damm unterwegs, als ihn ein Mercedes mit überhöhter Geschwindigkeit überholte. Der Raser wechselte zudem, ohne zu blinken, mehrfach die Fahrspur. An der Kreuzung Tempelhofer Damm/Friedrich-Karl-Straße/Ordensmeisterstraße wechselte der 27-Jährige Mercedes-Fahrer auf den Fahrstreifen für Linksabbieger und fuhr dort bei roter Abbiegeampel geradeaus. Der Polizist entschied sich, den Fahrer an der Kreuzung Mariendorfer Damm/Ullsteinstraße anzuhalten und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Im Fahrzeug saßen noch die beiden Brüder des 27-Jährigen, wovon der 19-Jährige der Halter des Mercedes war. Hinzugezogene Einsatzkräfte erwirkten eine richterliche Anordnung zur Beschlagnahme des Fahrzeuges und des Führerscheines des 27-Jährigen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Mann mit Messer verletzt

Am späten Sonntagabend ist in Neukölln ein Mann  mit einem Messer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen geriet der 33-Jährige kurz vor 23 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Boddinstraße mit drei unbekannten Männern in Streit. Dabei wurde der 33-Jährige an den Haaren in Richtung eines Ausgangs gezogen und dann mit Schlägen, einer Flasche und einem Messer angegriffen. Anschließend flüchteten die Unbekannten. Zwischenzeitlich alarmierte Rettungskräfte brachten den 33-Jährigen mit Schnittverletzungen am Hals, Stichverletzungen am Rücken und am Gesäß sowie Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Diebestour gestoppt - Festnahmen

Am Sonntagabend haben Polizisten in Adlershof zwei Männer nach versuchten Diebstählen aus Fahrzeugen vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen hörte ein Paar gegen 22 Uhr die Alarmanlage eines in der Zinsgutstraße geparkten Autod und sah vom Balkon aus zwei Personen, die mit einem Renault flüchteten. Rund 15 Minuten später ertönte einige Straßen weiter in der Otto-Franke-Straße ebenfalls die Alarmanlage eines Autos. Auch hier entfernte sich nach Zeugenangaben ein Kombi vom Tatort. In beiden Fällen waren die Hecktüren der Fahrzeuge aufgebrochen worden. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte entdeckten kurz darauf einen Renault-Kombi auf einem Parkplatz in der Nähe und nahmen die beiden Insassen fest. Es handelt sich hierbei um zwei Männer im Alter von 29 und 30 Jahren. Sie stehen im Verdacht, die Einbrüche in die Sprinter begangen zu haben. Beute machten sie offenbar nicht. Die Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei übergeben. (BK)

Verkehrsunfall in Mitte -Fahrer reanimiert

Am Sonntaganemd ist ein Autofahrer in Mitte aus mutmaßlich gesundheitlichen Gründen von der Fahrbahn ab. Kurz vor 19.30 Uhr beobachteten Zeugen wie der 56-jährige Fahrer eines Mercedes an der Kreuzung Torstraße/Rosa-Luxemburg-Straße trotz grüner Ampel nicht weiter in Richtung Karl-Liebknecht-Straße gefahren sein soll. Nachdem die Fahrerin hinter ihm ihn durch das Betätigen der Hupe zur Weiterfahrt bewegen wollte, soll der Mercedes langsam angerollt und mit geringer Geschwindigkeit rechts gegen ein Gehweggeländer gefahren sein. Der 56-Jährige war nicht ansprechbar, sodass eintreffende Polizeibeamte die Seitenscheibe des Fahrzeuges einschlugen, um die Zentralverriegelung zu lösen und den Fahrer aus dem Fahrzeug zu holen. Hierbei verletzte sich ein Polizeioberkommissar leicht an der Hand. Da bei dem 56-Jährigen nur ein schwacher Puls festgestellt werden konnte, leiteten die eingesetzten Polizeikräfte, unter Beisein eines zufällig anwesenden Arztes, Reanimationsmaßnahmen ein. Diese setzten hinzualarmierte Kräfte der Feuerwehr fort, bis der 56-Jährige so kreislaufstabil war, dass er in ein Krankenhaus zu stationären Behandlung gebracht wurde. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und der Verkehrsunfallaufnahme war die Torstraße in Richtung Karl-Liebknechtstraße gesperrt. (BK)

Lichtenberg: Auto fährt auf haltenden Wagen auf - fünf Verletzte

Ein Autofahrer ist mit seinem Wagen in Lichtenberg auf ein haltendes Auto aufgefahren, dabei sind fünf Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der 80-Jährige am Sonntagnachmittag mit seinem Auto in der Straße Alt-Friedrichsfelde unterwegs, in der der zweite Wagen auf dem rechten Fahrstreifen im Halteverbot stand. Die Insassen des Wagens, ein drei Monate altes Baby, eine 5-Jährige sowie zwei 26-jährige Erwachsene kamen demnach zur Behandlung und Beobachtung in ein Krankenhaus. Der 80-Jährige erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen und konnte die Klinik nach seiner Behandlung wieder verlassen. Die Polizei ermittelt nun die Unfallursache. (dpa)

Totes Baby in Brandenburg gefunden

In Brandenburg ist ein totes Baby gefunden worden. Ein Spaziergänger entdeckte die Leiche am Sonntagnachmittag an einem Flussufer in der Nähe von Hohenfelde im Landkreis Uckermark, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Am Montag sollte der Leichnam obduziert werden. Es wurden bereits Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen. (afp)

Brandenburger durchbrechen Einreisekontrollen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ermittelt gegen zwei Autofahrer aus Brandenburg, die Kontrollstellen für das Einreiseverbot durchbrochen haben und unerlaubt ins Land gefahren sind. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, ereigneten sich beide Vorfälle am Samstag auf der Bundesstraße 109 bei Rollwitz (Vorpommern-Greifswald) und auf der Bundesstraße 96 nahe Neustrelitz. Niemand sei dabei verletzt worden. Die Flüchtenden seien nicht verfolgt worden, da die Kennzeichen und die Halter der Fahrzeuge bekannt seien. Den Tatverdächtigen wird Missachtung von Haltesignalen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. In Mecklenburg-Vorpommern besteht im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen das Coronavirus ein Einreiseverbot für Einwohner anderer Bundesländer, wenn sie nicht zur Arbeit in den Nordosten müssen. Rollwitz grenzt an die Uckermark, Neustrelitz an die Region Oberhavel. Am Wochenende waren im Süden des Landes rund 6000 Autos kontrolliert worden, wobei etwa jedes zehnte Fahrzeug wieder umkehren musste. Betroffen waren rund 1000 Passagiere.

+++ 22. März +++

Quarantäne-Verstoß: Coronavirus-Infizierte in Unfall verwickelt

Ein Verkehrsunfall einer mit dem Coronavirus infizierten Frau hat für die Polizei in Brandenburg zu einer kritischen Situation geführt. Die Frau erklärte den Beamten am Samstag nach einem nicht von ihr verursachten Zusammenstoß in Müllrose, dass sie positiv auf Covid-19 getestet worden sei, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die anschließende Unfallaufnahme durch die Beamten sei daher in Vollschutzkleidung erfolgt.

Es habe sich herausgestellt, dass die infizierte Frau widerrechtlich die amtlich verordnete häusliche Quarantäne verlassen habe. Nach einer Information an das Gesundheitsamt sei deswegen Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gegen sie erstattet worden.

Zuvor war ein Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 87 in den Gegenverkehr geraten und mit dem Auto der Frau kollidiert. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Mann in Friedrichshain schießt mit Waffe aus Fenster - SEK-Einsatz ausgelöst

Ein Mann hat in Berlin-Friedrichshain mit einer Waffe aus dem Fenster eines Wohnhauses geschossen und damit ein Spezialeinsatzkommando der Polizei auf den Plan gerufen. Der junge Mann habe am Samstagabend in der Boxhagener Straße mit einer Luftdruckwaffe geschossen, teilte die Polizei mit. Passanten alarmierten deshalb die Polizei, die mit Hilfe des SEK den Mann in seiner Wohnung stellte und vor Ort seine Personalien aufnahm. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Schlägerei in Neukölln - ein Verletzter mit Kopfplatzwunde

Ein Mann ist bei einer Schlägerei im Berliner Bezirk Neukölln verletzt worden. Insgesamt sechs Menschen seien an der Auseinandersetzung in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Silbersteinstraße beteiligt gewesen, teilte die Polizei mit. Der Verletzte kam mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus. Nähere Angaben zur Ursache des Streits und zu den Beteiligten lagen zunächst nicht vor. (dpa)

Feuer in Badezimmer - eine Person verletzt

Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Fredersdorf-Vogelsdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) verletzt worden. Das Feuer sei Samstag kurz vor Mitternacht nach ersten Erkenntnissen im Badezimmer einer Wohnung ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Aus einem Badeofen seien vermutlich Funken geflogen, die den Brand entfachten. Insgesamt sieben Menschen seien von der Feuerwehr aus dem Gebäude gebracht worden. Zur verletzten Person macht die Polizei zunächst keine näheren Angaben. (dpa)

+++ 21. März +++

Toter bei Unfall mit Rettungswagen in Ahrensfelde

Ein 76 Jahre alter Autofahrer ist in Ahrensfelde (Barnim) in einer leichten Kurve frontal mit einem Rettungswagen zusammengestoßen. Der Mann sei noch vor Ort in seinem völlig zerstörten Auto gestorben, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Die Unfallursache war zunächst unklar. Gesundheitliche Probleme des Seniors könnten nicht ausgeschlossen werden. Fahrer und Beifahrer des Rettungsfahrzeuges mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. (dpa)

Jugendlicher mit Joint tritt Polizisten

Ein mutmaßlich unter Drogen stehender Mann hat in Berlin-Pankow einen Polizisten getreten und verletzt. Die Beamten wurden am Samstagmorgen wegen Lärm in die Pasewalker Straße gerufen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten hätten dort «fünf laut grölende junge Männer» angetroffen, von denen einer habe mit einem Fahrrad wegfahren wollen. Weil ein starker Cannabisgeruch in der Luft lag, stoppten und durchsuchten sie diesen Mann.

Dabei habe der 18-Jährige versucht, mit der Faust in Richtung eines Polizisten zu schlagen, erklärte die Polizei. Als die Beamten ihn daraufhin zu Boden brachten und Handfesseln anlegten, habe er gegen ihre Beine und Körper getreten. Ein Polizist wurde an der Hand verletzt und in einem Krankenhaus versorgt. Bei der Durchsuchung des jungen Mannes wurden zwei Joints gefunden. Die Beamten vermuten, dass er unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand. (dpa)

20-Jähriger von Unbekannten attackiert und mit Messer verletzt

Ein 20-Jähriger ist Freitagabend in Charlottenburg von einem Unbekannten attackiert und mit einem Messer verletzt worden. Laut den Angaben des 20-Jährigen und mehrerer Zeugen ereignete sich der Vorfall gegen 19.10 Uhr an der Kreuzung Bismarckstraße/Wilmersdorfer Straße. Der junge Mann stieg aus dem Auto seiner Freundin aus und soll unmittelbar von zwei Männern mehrfach geschlagen und getreten worden sein. Als sich Zeugen näherten, flüchteten die Angreifer. Die alarmierten Rettungskräfte stellten Stichverletzungen im Bereich der Beine fest und der 20-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe des Angriffs sind noch unklar. (BK)

Lebensgefährte gesteht, vermisste Frau getötet zu haben

Die seit Montag vermisste Frau aus Adlershof ist Opfer eines Verbrechens geworden: Der 36-jährige Lebensgefährte der Frau gestand in einer Vernehmung, die 34-Jährige nach einem Streit getötet und anschließend in der Wagner-Régeny-Straße in Adlershof vergraben zu haben. Am Freitagnachmittag fand die Polizei den Leichnam der Frau am beschriebenen Ort. Der Lebensgefährte wurde festgenommen und wird am Samstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls wegen Mordes vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen führt die Mordkommission. (BK)

Brandstiftung: Brennendes Auto in Tegel

Ein geparktes Auto in Tegel hat in der Nacht auf Samstag gebrannt. Gegen 23.05 Uhr wurde der brennende Wagen auf einem Parkplatz an der Otis- Ecke Seidelstraße von der Polizei entdeckt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, es wird wegen Brandstiftung ermittelt. (BK)

+++ 20. März +++

Betrunkener stößt Mann auf Fahrbahn und schlägt ihn mit Fahrradständer

Bei einem brutalen Streit zwischen zwei Betrunkenen in Berlin-Moabit ist ein Mann am Donnerstagabend am Kopf verletzt worden. Laut einer Zeugin griff einer der beiden Männer den anderen in der Rathenower Straße Ecke Otto-Dix-Straße an. Der mutmaßliche Angreifer soll den anderen Mann zunächst auf die Fahrbahn geschubst und dann mit einem Fahrradständer geschlagen haben. Anschließend ergriff der Tatverdächtige die Flucht. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen ihn kurz darauf in der Seydlitzstraße vorläufig fest. Währenddessen versorgten Sanitäter den Verletzten am Ort und brachten ihn mit Kopfverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Dort verblieb der38-Jährige anschließend zur Ausnüchterung. Der Festgenommene im Alter von 30 Jahren wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 2,3 Promille ergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der mutmaßliche Angreifer entlassen. (BK)

Bewaffnete Räuber überfallen Zigaretten-Großhandel

Vier bewaffnete Unbekannte haben im Berliner Stadtteil Tempelhof einen Zigaretten-Großhandel überfallen. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach war zunächst ein mutmaßlicher Täter am Donnerstagmittag unter einem Vorwand in die Firmenräume in der Gottlieb-Dunkel-Straße eingedrungen. Zwei Komplizen seien ihm gefolgt. Laut Polizei bedrohten die Maskierten fünf Angestellte mit einer Schusswaffe. Von ihnen sollen sie bereitgehaltenes Geld für das Tagesgeschäft bekommen haben. Ein weiterer mutmaßlicher Mittäter habe das Trio mit einem Fluchtfahrzeug erwartet. Die Gruppe entkam den Angaben zufolge in Richtung Industriestraße. (dpa)

Mann bewirft Polizisten mit Terpentin-Flasche und droht mit Messer

Um 30 Meter hat am Donnerstagnachmittag ein Flaschenwerfer zwei Polizisten in Berlin-Wedding verfehlt. Der 50-Jährige warf die Glasflasche in Richtung der beiden Beamten vor dem Haupteingang des Polizeiabschnitts 17 in den Osram-Höfen in der Oudenarder Straße. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung Groninger Straße. Die Polizisten verfolgten ihn im Funkwagen. Plötzlich hielt der Mann ein Küchenmesser in der Hand und ging auf den Einsatzwagen zu. Daraufhin setzte der Kraftfahrer zurück, stoppte dann den Funkwagen in sicherer Entfernung, und die beiden Polizisten stiegen aus. Mit ihren Schusswaffen in der Hand forderten sie den Mann, der weiter auf sie zu ging, auf, das Messer fallen zu lassen. Diesen Aufforderungen kam der Tatverdächtige nach. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Das Messer beschlagnahmten die Polizisten. Nach Angaben des Festgenommenen soll sich in der Flasche, die er geworfen hatte, Terpentin befunden haben. Der 50-Jährige wurde anschließend in eine Klinik gebracht, einem Arzt vorgestellt. Dort verblieb er stationär. (BK)

Jachten auf Bootsliegeplatz in Werder/Havel in Brand geraten

Feuerwehr am Brandort. Foto: Pudwell

Mehrere Jachten haben auf einem Bootsliegeplatz in Werder/Havel (Landkreis Potsdam-Mittelmark) gebrannt. Das Feuer an den an Land stehenden Booten sei am frühen Freitagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Zwei Boote wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben. (dpa)

Lichtenberg/Pankow

Zwei Motorradfahrer schwer verletzt

Bei zwei Unfällen in Alt-Hohenschönhausen und in Weißensee sind Motorradfahrer schwer verletzt worden. Auf der Gehrenstraße in Alt-Hohenschönhausen fuhr ein ein 58-Jähriger mit einem Dacia seitlich in die Yamaha eines 56-Jährigen, der im linken Fahrstreifen in gleicher Richtung unterwegs war. Der Kradfahrer stürzte, erlitt schwere innere Verletzungen und musste von der Feuerwehr in eine Klinik zur stationären Behandlung gebracht werden.

An der Kreuzung Feldtmannstraße/Piesporter Straße in Weißensee konnte der 38-jährige Fahrer einer Kawasaki nur durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Hierbei stürzte er und erlitt schweren Verletzungen. Das weiter rutschende Motorrad prallte gegen einen geparkten Pkw. Mit schweren inneren Verletzungen kam der 38-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Prenzlauer Berg: Mehrere Fahrzeuge brennen 

Mehrere Fahrzeuge haben im Prenzlauer Berg in der Nacht zu Freitag in Flammen gestanden. Ein Kleintransporter, ein Auto und darüber hinaus ein Baustoffcontainer brannten am Donnerstagabend in der Schliemannstraße, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde dabei niemand. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar.

Ein Auto und ein Baustoffcontainer brannten in der Schliemannstraße. Foto: Pudwell

Wenige Stunden später rückten die Einsatzkräfte am frühen Freitagmorgen in die Tiroler Straße aus. Dort wurden zwei Autos durch ein Feuer beschädigt. Die Brandursache werde noch ermittelt, teilte die Polizei mit. Verletzte gab es nicht. (dpa)

Feuer an Restaurant in Charlottenburg-Wilmersdorf - Ursache unklar

Ein Restaurant ist in Charlottenburg-Wilmersdorf durch brennenden Abfall in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer sei Donnerstagabend auf einem Hof in der Grolmannstraße ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Das Restaurant müsse zunächst geschlossen bleiben. Die Brandursache war laut Polizei noch unklar. Verletzt wurde niemand. (dpa)

+++ 19. März +++

Laster fährt auf Stauende auf - ein Toter, ein Schwerverletzter

Der kilometerlange Lastwagen-Stau auf der A12 Richtung Polen hat ein erstes Todesopfer gefordert. Bei einem Auffahrunfall zwischen Storkow und Fürstenwalde (Oder-Spree), in den drei Laster verwickelt waren, kam nach Polizeiangaben am Donnerstag ein Fahrer ums Leben. Ein weiterer Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt. Aus noch unbekannter Ursache fuhr ein Lastwagenfahrer auf das Stauende auf und starb an der Unfallstelle. Seine Identität ist noch nicht geklärt. Der Fahrer des Lastwagens vor ihm kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Die Fahrbahn Richtung Polen blieb wegen der Bergungsarbeiten an der Unfallstelle zunächst gesperrt. Auf der Autobahn 12 betrug der Stau am Donnerstagnachmittag 55 Kilometer und reichte fast bis an das Kreuz Spreeau heran. In der Nacht zu Donnerstag waren die Vorschriften für Kontrollen von Lastwagenfahrern und Berufspendlern gelockert worden: Sie müssen kein Formular mehr mit Daten ihrer Erreichbarkeit ausfüllen. Damit werde viel Zeit gespart, hieß es.

Unbekannte Räuber bedrohen Kassierer mit Axt und Pistole

Mehrere Unbekannte haben am Mittwochabend an der Gitschiner Straße in Kreuzberg einen Lebensmittelmarkt überfallen. Die drei oder vier Täter bedrohten einen Mitarbeiter mit einer Axt und einer Pistole und forderten die Herausgabe der Einnahmen. Da der Mitarbeiter die Kasse nicht öffnen konnte, und auch die Täter die Kasse nicht aufhebeln konnten, flüchteten sie ohne Beute. (kop.)

Jugendlicher bedroht 63-Jährige mit Messer

Ein Jugendlicher hat in Hellersdorf eine 63-jährige Verkäuferin eines Lottogeschäfts überfallen. Die Tat ereignete sich bereits am Mittwochnachmittag in der Ludwigsluster Straße. Der Täter bedrohte die Frau mit einem Messer und drängte sie in eine Abstellkammer hinter dem Tresen. Dann raubt er Geld aus der Kasse. (kop.)

Unfall mit Polizeifahrzeug

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Auto sind in Schöneberg ein Mann und eine Frau leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Polizeimeister des Polizeiabschnitts 41 mit dem Mercedes Sprinter am Mittwochnachmittag in der Lietzenburger Straße in Richtung Martin-Luther-Straße unterwegs. Er war mit dem Gruppenwagen und seinen vier Kollegen wegen einer Körperverletzung alarmiert worden. Blaulicht und Martinshorn sollen eingeschaltet gewesen sein. Zur gleichen Zeit befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Citroen die Martin-Luther-Straße in Richtung Motzstraße. Beide Fahrer fuhren mit ihren Fahrzeugen gleichzeitig in die Einmündung Martin-Luther-Straße Ecke Lietzenburger Straße ein und stießen zusammen. Beide Fahrer gaben an, bei Grün gefahren zu sein. Bei dem Zusammenstoß erlitten der Citroen-Fahrer und seine 20 Jahre alte Beifahrerin leichte Verletzungen, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Der Polizeimeister unterzog sich am Ort freiwillig einer Atemalkoholkontrolle, die null Promille ergab. (tc.)

Polizist rassistisch beleidigt

Ein Polizist ist in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft worden. Der Polizeimeister und sein Kollege sowie eine weitere Funkwagenbesatzung waren am späten Mittwochabend wegen einer Bedrohung in die Wiesen-, Ecke Hochstraße alarmiert worden. Sie nahmen dort einen 42-Jährigen fest, der einen 26-Jährigen bedroht haben soll. Die Beamten forderten den 42-Jährigen zunächst auf, die Hände aus den Taschen zu nehmen und sich auf den Boden zu legen. Da er die Aufforderungen ignorierte, brachten ihn die Polizisten zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Bei der anschließenden Personalienfeststellung schaute der Festgenommene dann in Richtung des Polizeimeisters und beleidigte diesen aufgrund seiner Hautfarbe. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von rund 1,7 Promille. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund eingeleitet. (tc.)

Kollision auf Kreuzung - zwei Autofahrer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall sind in der Nacht zu Donnerstag zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei stieß ein 49-Jähriger gegen Mitternacht mit einem Pkw auf der Kreuzung Seegefelder/Zeppelin-/Nauener Straße mit dem Auto eines 30-Jährigen zusammen, der von der Zeppelinstraße kommend nach links in die Seegefelder Straße abbiegen wollte. Beide mussten zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Jüngere stand zudem unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutentnahme angeordnet. (tc.)

Mädchen bei Unfall schwer verletzt

Am Mittwochmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Mariendorf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 76-Jähriger gegen 13.45 Uhr mit einem Skoda auf der Britzer Straße in Fahrtrichtung Buckower Damm unterwegs. Dabei fuhr er im linken Fahrstreifen. Unmittelbar hinter der Einmündung zur Grüntenstraße hielt auf der rechten Spur eine Autofahrerin mit ihrem Wagen vor der dortigen Fußgängerfurt an, um Fußgänger die Straße überqueren zu lassen. Der 76-Jährige fuhr zu diesem Zeitpunkt weiter und erfasste ein achtjähriges Mädchen, welches die Straße überqueren wollte. Sie erlitt dadurch Verletzungen am Kopf und Becken und kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. (BK)

Fahrradfahrer bei Unfall in Siemensstadt schwer verletzt

Ein Fahrradfahrer wurde Mittwochnachmittag bei einem Unfall in Siemensstadt schwer verletzt, wie die Polize jetzt mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben war ein 71-Jähriger gegen 15.15 Uhr mit seinem Mercedes im mittleren Fahrstreifen der Gartenfelder Straße in Richtung Bernauer Straße unterwegs. Zunächst hielt der Autofahrer in Höhe eines Gewerbegebietes an einer roten Ampel an. Als diese wieder Grün war, fuhr er wieder an, musste dann aber aufgrund eines Staus wieder bremsen. Anschließend bog der Autofahrer mit seinem Wagen von dem mittleren Fahrstreifen nach links ab und stieß dabei mit dem Zweiradfahrer zusammen, der mit seinem Leichtkraftrad den linken Fahrstreifen der Gartenfelder Straße in gleicher Richtung befuhr. Der 57-Jährige stürzte und erlitt Arm-, Bein- und Rumpfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Während der Rettungsarbeiten war die Gartenfelder Straße von der Paulsternstraße an sowie die nachfolgende Bernauer Straße bis zur Neheimer Straße bis etwa 18.40 Uhr gesperrt. (BK)

Neukölln: Messerstecherei in Kleingartenanlage

Polizei am Tatort in der Kleingartenanlage Foto: Pudwell

In einer Neuköllner Kleingartenanlage soll ein 22-Jähriger seinen 45-jährigen Vater schwer verletzt haben. Am Mittwochabend kam es in der Anlage am Stelzenweg zwischen den beiden zu einer schweren Auseinandersetzung. Nach KURIER-Informationen wurden dabei auch ein Baseballschläger und ein Messer eingesetzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei schritten Zeugen ein und hielten den Täter von weiteren Angriffen ab. Der 45-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen, der ebenfalls verletzt wurde, nach ambulanter Behandlung fest. Eine Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen. (kop.)

Frau aus Adlershof vermisst: Polizei sucht Zeugen

Die vermisste Katrin R. aus Berlin-Adlershof.  Foto: Polizei Berlin

Seit Montag, den 16. März 2020 wird eine 34-jährige Frau aus Adlershof vermisst, wie die Polizei jetzt mitteilte. Nach bisherigem Kenntnisstand verließ Katrin R. gegen 5.45 Uhr ihr Haus in der Straße Am Kanal, um mit ihrem Fahrrad über das Adlergestell zum S-Bahnhof Berlin-Adlershof zu fahren. Von dort wollte sie sich mit der S-Bahn zu ihrer Arbeitsstelle in Steglitz begeben.

Beschreibung der Vermissten:

  • ungefähr 30 bis 35 Jahre alt
  • circa 170 cm bis 175 cm groß
  • schlanke Statur
  • schulterlange, rötlich gefärbte, glatte Haare
  • Sie trug einen schwarzen, hüftlangen Mantel mit Kapuze, eine dunkle Hose sowie grüne Sneaker und führte einen grünen Rucksack der Marke Eastpak mit sich.

Die Ermittlerinnen und Ermittler fragen:

  • Wer hat Katrin R. in den Morgenstunden des 16. März gesehen?
  • Wer kann Angaben zu ihrem gegenwärtigen Aufenthalt machen?
  • Wem sind das Fahrrad der Marke Bergamont oder der grüne Rucksack aufgefallen?
  • Wer hat sonst Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Katrin R. in Verbindung stehen könnten?

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911333, per E-Mail unter lka113-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (BK)

Kollision auf Kreuzung - zwei Autofahrer verletzt

Zwei Menschen sind bei einer Kollision von zwei Autos in Spandau verletzt worden. Die Einsatzkräfte seien am Donnerstag kurz nach Mitternacht zur Unfallstelle an der Kreuzung Seegefelder Straße und Nauener Straße gerufen worden. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, war zunächst unklar. Vor Ort wurde eine Person mit Verdacht auf Trunkenheit getestet. (dpa)

Mann in Obdachlosenunterkunft bei Brand schwer verletzt

Bei einem Feuer in einer Wohnunterkunft für Obdachlose in Berlin-Kladow ist ein Mann schwer verletzt worden. Ein Bett habe in der Unterkunft am Mittwochabend in Flammen gestanden, teilte die Feuerwehr mit. Dabei zog sich ein Mann schwerste Verbrennungen zu. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik gebracht. Bei den Löscharbeiten in der zweistöckigen Unterkunft in der Sakrower Landstraße waren rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz. (dpa)

+++ 18. März +++

Doppelmord an Mutter und Tochter - Polizei schreibt Belohnung aus

In dem Fall der getöteten Mutter und ihrer getöteten Tochter hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben. Die 38-jährige Homa Zaher und ihre neun Jahre alte Tochter Tajala waren laut Polizei am Samstag, den 29. Februar 2020, gegen 20 Uhr erstochen in der Wohnung in der Wörlitzer Straße 6 in 12689 Berlin-Marzahn gefunden worden. Entdeckt wurden beide von dem Ehemann und Vater, als dieser nach der Arbeit in die gemeinsame Wohnung zurückgekehrt war.

Der oder die unbekannten Täter sollen bei der Tat unter anderem einen Feuerlöscher verwendetet haben, der mit in die Wohnung gebracht und zur Vernichtung von Spuren eingesetzt worden war. Anschließend haben der oder die Täter den Feuerlöscher wieder mitgenommen. Die Hintergründe dieses Verbrechens sind weiter unklar. Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Tatzeit auf die Mittagsstunden des 29. Februars eingegrenzt werden.

Die Ermittler fragen: 

  • Wer hat am 29. Februar 2020 ungewöhnliche Wahrnehmungen im Tatzeitraum rund um das Wohngebiet Wörlitzer Straße gemacht?
  • Wer hat eine Person bemerkt, die in Tatortnähe mit einem Feuerlöscher unterwegs war?
  • Wer hat eine Person bemerkt, die Pulverrückstände an der Bekleidung und/oder am Körper hatte?
  • Wo ist zeitnah vor dem 29. Februar 2020 das Fehlen von Pulverfeuerlöschern bemerkt worden?
  • Wo sind seit dem 29. Februar 2020 entleerte Pulverfeuerlöscher aufgefallen?

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911444 oder per E-Mail entgegen.

Überfall mit Schusswaffe auf Lebensmittelgeschäft

Zwei Maskierte haben in Berlin-Mitte ein Lebensmittelgeschäft mit einer Schusswaffe überfallen. Die Täter sollen am Dienstagabend die 57-jährige Angestellte des Geschäfts in der Alten Jakobstraße mit der Waffe bedroht und die Öffnung der Kasse gefordert haben, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Demnach ergriff einer der Täter die Kassenlade. Das Räuber-Duo ergriff anschließend die Flucht, die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (dpa)

Hausfassaden mit Farbe besprüht

Am Dienstag kurz vor Mitternacht ist es zu einer Sachbeschädigung in Friedrichshain gekommen. Ein Zeuge alarmierte gegen 23.45 Uhr die Polizei in die Rigaer Straße, nachdem er zwei Männer dabei beobachtet hatte, wie diese die Fassaden von vier Häusern mit schwarzer Lackfarbe besprühten. Anschließend flüchteten die Täter auf Fahrrädern. Der Polizeiliche Staatsschutz führt die Ermittlungen. (BK)

Auto in Tempelhof ausgebrannt

Polizisten am Tatort in Tempelhof Foto: Pudwell

In der Nacht zum Mittwoch ist in der Teilestraße in Tempelhof ein Skoda komplett ausgebrannt. Der Wagen war unter eine Autobahnbrücke gefahren worden und wurde dort abseits von Bürgersteig und Fahrbahn in Brand gesteckt. Vermutlich handelt es sich um das Fahrzeug, welches die Polizei am Dienstag zur Fahndung ausgeschrieben hatte, da es bei einem Einbruch eingesetzt worden war. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (Pud/BK) 

Auto erfasst Radfahrer in Friedrichshain

Auto erfasst Radfahrer in Friedrichshain. Foto: Pudwell

An der Kreuzung Andreasstraße/Holzmarktstraße ist ein Fahrradfahrer von einem Auto erfasst worden. Wie unser Reporter von der Unfallstelle berichtet, war die Kreuzung für etwa eine Stunde gesperrt. Der Fahrradfahrer wurde verletzt, am Auto entstand ein Sachschaden. Die Unfallursache ist noch unklar. (BK)

Motorradfahrer nach Kollision mit Auto schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Mariendorf schwer verletzt worden. Der 21-Jährige sei auf seiner Maschine am Dienstagabend mit dem Wagen eines Mannes (76) auf dem Mariendorfer Damm zusammengeprallt, als dieser wenden wollte, teilte die Polizei mit. Der Rettungsdienst reanimierte den jungen Mann vor Ort und brachte ihn in ein Krankenhaus. (dpa/BK)

Gefährliche Körperverletzung

Am Dienstagnachmittag haben Unbekannte einen Mann in Hellersdorf geschlagen und getreten. Zuvor war es in der Kastanienallee zu einem Streit zwischen dem 31-Jährigen und einem Mann aus einer mindestens vierköpfigen Gruppe gekommen. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung erhielt das Opfer einen Schlag ins Gesicht und wurde zu Boden gestoßen. Dort traten und schlugen die Gruppenmitglieder dann auf ihr Opfer ein und flüchteten anschließend unerkannt in Richtung Janusz-Korczak-Straße. (BK)

Betrunkener kommt mit Auto von Fahrbahn ab - schwer verletzt

Ein 57 Jahre alter Autofahrer ist bei Wulkow (Märkisch-Oderland) mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und schwer verletzt worden. Der Mann sei am Dienstagabend vermutlich zu schnell gefahren, teilte die Polizei. Außerdem ergab ein Alkoholtest, dass er betrunken war. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Fahrzeuge auf Ausstellungsfläche von Autohaus in Brand geraten

Sechs Fahrzeuge sind auf dem Ausstellungsgelände eines Autohauses in Berlin-Marzahn durch ein Feuer beschädigt worden - zwei von ihnen sind ausgebrannt. Die Feuerwehr wurde am frühen Mittwochmorgen nach eigenen Angaben zu dem Brand in der Allee der Kosmonauten gerufen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

+++ 17. März +++

80-Jähriger aus Gropiusstadt vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Der 80-Jährige Wolfgang Gubig wird seit dem 1. März 2020 vermisst. Er wohnt in der Fritz-Erler-Allee in Gropiusstadt und war zuletzt bewegungseingeschränkt und auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Er ist etwa 170 cm groß, hat eine schlanke Gestalt und trägt kurze graue Haare. Zuletzt trug er eine blaue Jeanshose, eine blaue Jacke und schwarze Halbschuhen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: 

  • Wer hat Herrn Gubig zuletzt etwa Ende Februar gesehen?
  • Wer kann Angaben zu seinem gegenwärtigen Aufenthaltsort machen?
Wer hat diesen Mann gesehen? Foto: Berliner Polizei

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Frau mit Messer vor Kopf geschlagen: Festnahmen auf Bahnsteig

Die Polizei hat am Montagabend in Wedding zwei Männer verhaftet, nachdem eine Frau auf einer Parkbank mit einem Messer vor dem Kopf geschlagen worden sein soll. Nach Angaben der 40-Jährigen hätten die beiden zwei Männer sie aufgefordert, die Bank zu verlassen. Beide Männer seien mit Messern bewaffnet gewesen, einer von ihnen habe ihr in der Folge des Streits den Messergriff gegen den Kopf geschlagen. Anschließend sei das Duo in Richtung U-Bahnhof Leopoldplatz weggegangen. Ein Zeuge und die Angegriffene folgten den beiden Männern und riefen die Polizei. Alarmierte Polizeikräfte trafen einen 29-jährigen Tatverdächtigen mit einem Messer in der Hand auf dem Bahnsteig an. Sein Begleiter, ein 38 Jahre alter Mann, wurde in der Nähe von Kräften festgenommen. In seiner Jackentasche fanden die Polizisten ein Messer, an dem sich ein Beamter leicht verletzte. Beide wurden nach Überprüfungen zunächst wieder entlassen. Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. (BK)

Neukölln: Drei Fahrzeuge in Flammen

Drei Fahrzeuge wurden bei dem Brand zerstört.
Foto: Pudwell

Bei einem nächtlichen Brand sind im Berliner Ortsteil Neukölln drei Fahrzeuge zerstört worden. Die Autos, ein Mercedes, ein Audi und ein Nissan, fingen am Dienstag gegen 2.19 Uhr in der Elbestraße Feuer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Flammen wurde gelöscht, verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Dienstagmorgen noch unklar. (dpa)

Maskenmänner mit Machete und Reizgas überfallen Discounter in Mitte

Vier maskierte Unbekannte haben am späten Montagabend einen Discounter in Mitte überfallen. Laut Polizei hebelten die Unbekannten gegen 22.10 Uhr eine Hintertür zu der Discounterfiliale in der Schillingstraße auf und betraten das Geschäft. Mit Machete, Kuhfuß, Schraubendreher und Reizgas sollen sie zwei anwesende Mitarbeiter bedroht und das Aushändigen von Bargeld gefordert haben. Eine dritte Mitarbeiterin wurde demnach von den Kriminellen zu Boden gestoßen. Anschließend flüchtete die vier Täter in Richtung Ifflandstraße, versprühten aber davor noch Reizgas in den Räumen. Die zu Boden gestoßene Mitarbeiterin musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. (BK)

Festnahme nach mutmaßlicher Brandstiftung in Wedding

Der Anhänger brannte komplett nieder.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Dienstag ist in der Transvaalstraße in Wedding ein Anhänger niedergebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein Mann wurde nach der Tat festgenommen. Ob dieser mit der Brandstiftung zu tun hat, ermittelt die Polizei. (BLZ)

+++ 16. März +++

Leiche im Kleinmachnower See entdeckt

Im Kleinmachnower See (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist eine Leiche entdeckt worden. Ein Zeuge alarmierte am Sonntagvormittag die Polizei, wie die Beamten am Montag mitteilten. Mit Unterstützung der Feuerwehr sei der menschliche Torso aus dem Wasser gezogen worden. Angaben zu Identität und Geschlecht des Toten lagen zunächst nicht vor. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, wie es hieß. (dpa)

Nach Messerattacke: Haftbefehl gegen verdächtigen Ehemann

Gegen einen 55-Jährigen, der seine Ehefrau in Brandenburg an der Havel mit einem Messer attackiert haben soll, ist Haftbefehl erlassen worden. Der Gesundheitszustand der Frau sei weitestgehend stabil, teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Montag mit. Nach dem Anschlag am Donnerstag sei der Verdächtige mit einem Auto geflüchtet und gegen einen Baum geprallt. Dabei habe er sich schwer verletzt und sei zunächst nicht vernehmungsfähig gewesen, hieß es. Vermutet wird nach den Angaben ein Zusammenhang zwischen dem Angriff auf die Frau und dem Brand zweier Autos in der Nähe des Tatorts. Aus Ermittlungsgründen gebe die Staatsanwaltschaft Potsdam derzeit keine weiteren Informationen bekannt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Mann rassistisch beleidigt und geschlagen

Wegen des Verdachts der rassistischen Beleidigung und Köperverletzung muss sich seit Sonntagabend ein 61-jähriger Mann. Der Tatverdächtige soll gegen 19 Uhr in der Nordhauser Straße einen 41-jährigen Pakistani rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Nach der Tat soll sich der offensichtlich Alkoholisierte entfernt haben. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte er jedoch ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Frau fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt

Am Sonntagabend hat eine Frau bei der Polizei eine Beleidigung und Bedrohung angezeigt. Die 29-Jährige gab an, dass sie am Sonnabend in Zehlendorf am Teltower Damm mit ihrer neunjährigen Tochter gegen 18.25 Uhr in einen Bus eingestiegen war. Wegen ihres Kopftuches wurde dort von einem Mann angepöbelt und beleidigt. Als sie den Bus verließ, folgte ihr der Unbekannte, zog ein Messer aus seiner Jackentasche und klappte es auf und zeigte es ihr. Anschließend soll der Mann in unbekannte Richtung weggegangen sein. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Geldausgabeautomat aufgebrochen

Am Sonntagabend hat der Sicherheitsdienst einer Bankfiliale in Tiergarten die Polizei alarmiert. Unbekannte hatten einen Geldausgabeautomaten einer Filiale am Potsdamer Platz aufgehebelt und nach derzeitigen Erkenntnissen Bargeld entwendet. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Unfallbilanz vom Wochenende: 70 Verletzte in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 70 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben gekommen sei dabei aber niemand, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 424 Unfälle. Bei 53 davon wurden Menschen verletzt, in 371 Fällen entstanden lediglich Sachschäden. (dpa)

+++ 15. März +++

Auto gerät in Gegenverkehr - zwei Motorradfahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer ist am Sonntagmittag in Berlin-Wannsee in den Gegenverkehr geraten und hat dadurch zwei Motorradfahrer schwer verletzt. Durch den Aufprall auf dem Kronprinzessinnenweg sei ein Motorradfahrer über den Zaun zu den S-Bahngleisen geschleudert worden, teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute retteten ihn nach Abschalten des Stroms der Gleise. Er kam mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Der zweite Motorradfahrer wurde mit einem gebrochenen Arm in eine Klinik gebracht. Der Autofahrer blieb den Angaben nach unverletzt. Warum er in den Gegenverkehr geriet, war zunächst unklar. Der Kronprinzessinnenweg war zwischen Tillmannsweg und der Straße Am Sandwerder zeitweise gesperrt. (dpa)

Raser liefern sich illegales Rennen durch Britzer Tunnel

Eine Autofahrerin hat sich ein illegales Rennen in Berlin-Neukölln mit einem Autofahrer geliefert. Die beiden 24-Jährigen fuhren am Freitagabend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Britzer Autobahntunnel, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zuvor überholten sie demnach beim Auffahren auf die Autobahn ein ziviles Polizeifahrzeug. Am Autokreuz Schöneberg trennten sich die beiden Raser, sodass zunächst nur die Frau kontrolliert wurde. Ihr wurden den Angaben nach Führerschein und Wagen abgenommen. Der Mann tauchte nach Polizeiangaben später aus noch ungeklärten Gründen bei der Kontrolle auf. Auch ihm wurde der Führerschein entzogen. Die Polizei wertet derzeit ein Video von dem Rennen aus dem Einsatzfahrzeug aus. (dpa)

Vorfahrt missachtet - drei Schwerverletzte

Ein 82-jähriger Autofahrer hat am Samstagnachmittag an einer Kreuzung in Eberswalde (Barnim) die Vorfahrt eines 74 Jahre alten Fahrers missachtet und dadurch zwei weitere Menschen schwer verletzt. Beide Autofahrer sowie der Beifahrer des 74-Jährigen wurden nach dem Zusammenstoß in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden. Bei dem Unfall im Stadtteil Nordend entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. (dpa)

Rentnerin löst in Moabit Küchenbrand aus - vier Verletzte

Eine Seniorin hat beim Kochen einen Brand ausgelöst und drei weitere Menschen verletzt. Die Küche der Frau in Berlin-Moabit brannte am Samstagabend komplett aus, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Die Rentnerin und zwei weitere Bewohner des Hauses kamen demnach mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus, eine Person konnte vor Ort versorgt werden. Andere Wohnungen wurden nicht beschädigt. Der Brand wurde nach Polizeiangaben durch einen Fehler beim Kochen sowie einen technischen Defekt am Herd ausgelöst. (dpa)

Auto in Lichtenrade komplett ausgebrannt - Brandstiftung vermutet

Ein Auto ist am frühen Sonntagmorgen in Berlin-Lichtenrade ausgebrannt. Der Wagen wurde dabei völlig zerstört, ein weiteres Fahrzeug schwer beschädigt, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde demnach niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, ein politisches Motiv wird derzeit ausgeschlossen. In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, weil sie angezündet wurden. (dpa)

+++ 14. März +++

Rentner in Lichtenrade getötet - Polizei sucht Zeugen

Nach dem Fund eines getöteten Rentners in Berlin-Lichtenrade bittet die Polizei die Bevölkerung um Hilfe. Der 84 Jahre alte Mann war am Mittwoch von einem Verwandten in seinem Einfamilienhaus in der Pechsteinstraße entdeckt worden. Der Mann soll zwischen Montag und Mittwoch getötet worden sein, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Kontakt zu dem Mann hatten, Angaben zu seinem Umfeld machen oder sonstige Hinweise geben können. Die Hintergründe der Tat seien bislang unklar. (dpa)

Polizei warnt vor Stau vor polnischer Grenze vor Schließung

Die geplante Schließung der Grenzen von Polen für Ausländer wegen der Corona-Krise hat nach Angaben der Brandenburger Polizei bereits jetzt Auswirkungen auf deutscher Seite. Es komme zu Staus auf den Straßen Richtung Grenze, schrieb die Polizei am Samstag bei Twitter. «Planen Sie genug Zeit, Wasser und Geduld ein.» Der Stau betreffe mittlerweile auch die Umgehungsstraßen, twitterte die Polizei weiter. Eine Sprecherin sagte, auf der Autobahn sei der Stau bisher nicht dramatisch, es werde aber vor einer Zunahme gewarnt. Bisher kommt es schon zu Wartezeiten an der Grenze von Deutschland nach Polen wegen Gesundheitskontrollen auf das neuartige Coronavirus. Umfassende Grenzkontrollen für Ausländer sollen dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag um Mitternacht beginnen - vorerst für zehn Tage.

+++ 13. März +++

Autodieb fährt auf Polizist zu - Schuss löst sich aus Dienstwaffe

Ein mutmaßlicher Autodieb soll am Freitagmorgen in Lübben (Spreewald) bei einer Kontrolle auf einen Polizisten zugefahren sein, aus dessen Dienstwaffe sich nach Polizeiangaben unbeabsichtigt ein Schuss löste. Der Beamte habe sich mit einem Sprung zur Seite gerettet, dabei sei es zu dem Schuss gekommen, teilte die Polizei mit. Demnach wurden weder Menschen noch das Auto getroffen. Der in München gestohlene Wagen sei später auf einem Waldweg in der Nähe von Lübbenau gefunden worden. Der Fahrer wurde trotz der Suche mit einem Hubschrauber nicht gefunden. Die Polizei ermittelt zu dem mutmaßlichen Autodieb sowie zu der unbeabsichtigten Schussabgabe.

Verletzter Mann bei Verfolgungsjagd nach Tankstelleneinbruch entdeckt

Einbrecher haben in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) Geld aus einer Tankstelle gestohlen und sind mit zwei Autos vor der Polizei geflohen. Bei der Verfolgung in der Nacht zum Freitag entdeckten die Beamten auf der Landstraße zwischen Fürstenwalde und Hangelsberg einen schwer verletzten Mann, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Es sei unklar, wie er sich verletzte und ob in einem der Fluchtwagen saß. Seine Identität werde geprüft. Die Polizisten brachen die Verfolgung ab, um sich um den Verletzten zu kümmern. Gegen 7.20 Uhr am Freitagmorgen brannte in einem Wald in der Nähe des Ortes Fangschleuse ein Kleintransporter. Ein Zusammenhang zu dem Einbruch werde geprüft, hieß es. (dpa)

Frau mit Messer attackiert - Haftantrag gegen verdächtigen Ehemann

Nach der mutmaßlichen Messerattacke eines 55-Jährigen auf seine Ehefrau in Brandenburg an der Havel ist ein Haftantrag für den Mann gestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Freitag mit. Der Verdächtige war nach dem Angriff am Donnerstagmorgen mit einem Auto davongefahren und gegen einen Baum geprallt. Dabei hatte er sich schwer verletzt. Der Mann war am Freitag weiterhin nicht vernehmungsfähig. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Angriff und dem Brand zweier Autos in der Nähe des Tatorts ebenfalls am Donnerstagmorgen. Der Gesundheitszustand der Frau war nach Angaben der Polizei am Freitag stabil. Eine Mordkommission ermittelt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Paar im Landkreis Potsdam-Mittelmark leben. Ein Augenzeuge soll den Angreifer von der Frau getrennt haben. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht klar. (dpa)

Farbanschläge auf Berliner NPD-Zentrale und AfD-Büro

Unbekannte haben zwei Büros der Parteien AfD und NPD in Berlin-Tiergarten und Köpenick mit Farbe attackiert. In der Nacht zum Freitag warfen sie gegen Mitternacht mehrere mit Farbe gefüllte Glasflaschen gegen die Fenster des AfD-Bürgerbüros in der Kurfürstenstraße, wie die Polizei mitteilte. Ein Zeuge beobachtete demnach „mehrere schwarz gekleidete und vermummte Personen“, die anschließend unerkannt zur Keithstraße liefen. Rund zwei Stunden später wurden an der Bundesgeschäftsstelle der NPD in der Seelenbinderstraße große Farbschmierereien entdeckt. Vor dem Haus brannte ein Müllcontainer. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen, niemand wurde verletzt. Ob es einen Zusammenhang zu der Attacke in Tiergarten gibt, war zunächst unklar. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Mann in Bus rassistisch beleidigt

Ein Unbekannter soll am Donnerstagabend einen Mann in einem Bus in Spandau rassistisch beleidigt haben. Der 20-Jährige zeigte bei der Polizei an, er sei gegen 20.40 Uhr im Bus der Linie M 32 unterwegs gewesen und hier von einem ihm Unbekannten rassistisch und fremdenfeindlich beleidigt worden. Polizeikräfte sicherten die Videoaufzeichnungen aus dem Bus. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Kinderwagen brennt in Mehrfamilienhaus - Gebäude evakuiert

Ein Kinderwagen ist in einem Treppenhaus in Berlin-Friedrichshain aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Kurz nach 03.30 Uhr am frühen Freitagmorgen evakuierten rund 30 Feuerwehrleute das Wohnhaus in der Finowstraße und löschten die Flammen, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Drei Personen seien aus dem Mehrfamilienhaus gerettet worden, verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. (dpa)


+++ 12. März +++

Lichtenrade: Rentner tot in seinem Haus gefunden - Mordkommission ermittelt

Ein toter Mann ist in einem Einfamilienhaus in Berlin-Lichtenrade gefunden worden. Seine Obduktion am Donnerstagmorgen habe ergeben, dass der 84-Jährige getötet worden ist, teilte eine Polizeisprecherin. Ein Verwandter hatte ihn demnach am Mittwochnachmittag in seinem Haus in der Pechsteinstraße entdeckt und die Beamten alarmiert. „Wie er den Mann vorgefunden hat, können wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen“, erklärte die Sprecherin. Eine Mordkommission ermittelt. (dpa)

Mann attackiert Ehefrau mit Messer und fährt mit Auto gegen Baum

Ein 55-Jähriger hat in Brandenburg an der Havel seine 47 Jahre alte Ehefrau mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Anschließend fuhr der Verdächtige am Donnerstagmorgen mit einem Auto davon und prallte gegen einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Eine Mordkommission ermittelt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Paar im Landkreis Potsdam-Mittelmark leben. Ein Augenzeuge soll den Angreifer von der Frau getrennt haben. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht klar. Der Verdächtige war nicht vernehmungsfähig. Die Polizei ermittelt, ob der Brand zweier Autos ebenfalls am Donnerstagmorgen in der Nähe des Tatorts mit der Attacke in Verbindung steht.

Neukölln: Spätkauf ausgeraubt

Am Mittwochabend haben zwei Unbekannte ein Geschäft in Neukölln überfallen und einen Angestellten leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen betraten gegen 22.45 Uhr zwei maskierte Männer den Laden in der Sonnenallee, bedrohten den Mitarbeiter mit einem Messer und sprühten dem 28- Jährigen Reizgas ins Gesicht. Die beiden mutmaßlichen Räuber entnahmen die Tageseinnahmen aus der Kasse und warfen dem Angestellten beim Verlassen des Geschäftes eine Flasche an den Kopf, ehe sie über die Sonnenallee flüchteten. Der Überfallene erlitt Augenreizungen und klagte über Kopfschmerzen. Er kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Marzahn: Festnahmen nach Straßenraub

Bei einem Raub in der Nacht zum Donnerstag ist ein 34-Jähriger in Marzahn verletzt worden. Laut Aussage eines 26-jährigen Zeugen sollen zwei Räuber im Alter von 30 und 18 Jahren gegen 1.15 Uhr mit ihm die Straßenbahn an der Haltestelle „Niemegker Straße“ verlassen haben und durch lautes, aggressives Verhalten aufgefallen sein. Auf Höhe des Fußgängerüberweges an den Tramgleisen kam dem Duo der 34-Jährige entgegen und wurde von den beiden Männern bepöbelt. Dann schlug einer der beiden dem Mann ins Gesicht, sodass dieser zu Boden ging. Der Schläger traten im gegen den Kopf und schlugen seinen Kopf auch mehrfach auf den Asphalt. Anschließend raubten er und sein Komplize Handy und Portemonnaie ihres Opfers. Sie flüchteten in Richtung Barnimplatz. Eintreffende Rettungskräfte brachten den Verletzten mit Platzwunden und Kopfschmerzen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Anhand der Täterbeschreibungen entdeckten Zivilbeamte die Tatverdächtigen in einer Bar an der Havemannstraße und nahmen sie fest. Das Raubgut befand sich noch bei den beiden Männern und wurde sichergestellt. (BK)

Rauschgifthändler geschnappt

Am Mittwochabend haben Polizisten zwei Rauschgifthändler in Gesundbrunnen festgenommen. Bei der Überprüfung eines VW in der Brunnenstraße gegen 22.15 Uhr fanden sie über 20 Plastikverpackungen, die mit rauschgiftverdächtigen Substanzen befüllt waren. Dazu beschlagnahmten sie über 1000 Euro und Handys aus dem Fahrzeug. Die anschließende Wohnungsdurchsuchung bei dem 25-jährigen Fahrer des Autos erbrachte weitere Beweismittel. Er und sein 20-jähriger Beifahrer werden am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorstellt wird, um Haftbefehle zu erlangen.

Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in Marienfelde hat sich ein 17-jähriger Rollerfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 30-jähriger Renault-Fahrer gegen 19.25 Uhr die Buckower Chaussee in Richtung Marienfelder Chaussee und musste aufgrund der Verkehrslage bremsen. Der 17-Jährige, der hinter dem Auto fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und versuchte nach rechts auszuweichen. Dabei streifte er den Renault und einen, im rechten Fahrstreifen fahrenden, BMW einer 55-Jährigen. Der Jugendliche stürzte und zog sich einen Oberschenkelbruch zu. Er kam in eine Klinik. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. (BK)

Autotür geöffnet - Radfahrer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg erlitt am Mittwoch ein Radfahrer schwere Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte ein 27-Jähriger gegen 12.30 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Straße die Fahrertür seines am Fahrbahnrand geparkten Peugeot ein Stück geöffnet, um auszusteigen. In diesem Moment fuhr ein 21-Jähriger auf seinem Fahrrad an dem Wagen vorbei, stieß gegen die Tür und stürzte auf die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. (BK)

Brand in Mehrfamilienhaus - sechs Menschen verletzt

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Staaken sind sechs Menschen verletzt worden. Vier davon kamen in umliegende Krankenhäuser, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Feuer brach am frühen Donnerstagmorgen in einer etwa 60 Quadratmeter großen Wohnung im Erdgeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses im Glacisweg aus. 50 Rettungskräfte waren im Einsatz und löschten den Brand, wie die Feuerwehr twitterte. Mehrere Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Mercedes in Flammen - Verdacht der Brandstiftung

Wegen des Verdachts einer Brandstiftung an einem Fahrzeug in Hellersdorf ermittelt seit Mittwochabend ein Brandkommissariat. Zeugen hatten gegen 21.20 Uhr Feuer an einem in der Mittenwalder Straße geparkten Mercedes Sprinter bemerkt und daraufhin Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. (BK)


+++ 11. März +++

Polizei warnt vor gefälschten 10-Euro-Scheinen

Die Polizei hat vor gefälschten 10-Euro-Scheinen ohne Wasserzeichen in Eberswalde (Landkreis Barnim) gewarnt. Im Handel sei das Falschgeld mehrfach festgestellt worden, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten. Die Noten seien nur im Detail verändert und deshalb verwechselbar. Neben dem fehlenden Wasserzeichen seien auf der Vorderseite Smaragdzahl und Folienelement aufgedruckt. Auf der Rückseite befinde sich links unten die Aufschrift „copy“. Die Polizei bat darum, Falschgeld umgehend zu melden. Ersetzt werde das Geld nicht, hieß es.

Polizeischüler soll mit Schreckschusspistole vor Kneipe rumgeballert haben

Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen ihrer Auszubildenden, weil er betrunken mit einer Schreckschusspistole herum geschossen haben könnte. Die Polizei war in der Nacht zum 1. März alarmiert worden, weil vor einer Kneipe in der Martin-Luther-Straße Schüsse fielen. Die Polizisten fanden Platzpatronen und einen Mann, der eine Schreckschusspistole in einem Schulterhalfter dabei hatte. Er hatte einen Kleinen Waffenschein und bestritt, geschossen zu haben. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten dessen Dienstausweis. Nun wird ermittelt, ob er mit der Waffe schoss.

Lichtenberg: Seniorin bei Überfall schwer verletzt

Eine 72-Jährige ist in Berlin-Lichtenberg von einem Unbekannten überfallen und dabei schwer verletzt worden. Der Räuber soll der Seniorin am Dienstagabend in der Atzpodienstraße mit einem bislang unbekannten Gegenstand mindestens einmal von hinten gegen den Kopf geschlagen haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Frau stürzte daraufhin zu Boden. Anschließend flüchtete der Täter mit ihrer Handtasche. Alarmierte Polizeibeamte stellten später in der Nähe des Tatortes die Handtasche ohne Portemonnaie und Geld sicher. Die Seniorin kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)

Drogen im Kofferraum gefunden

Polizisten haben am Dienstagnachmittag Drogen aus dem Kofferraum eines Autos in Hakenfelde beschlagnahmt. In den Mittagstunden suchten Fahnder die Adresse eines mit Haftbefehls gesuchten 35-Jährigen an der Mertensstraße auf. Nach einiger Zeit erschien der wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis Gesuchte, öffnete einen Mazda, stieg ein und parkte den Wagen um. Anschließend betrat er wieder das Haus, aus dem er vorher kam. Kurze Zeit später erschien er abermals vor dem Haus, um sogleich in einen Seat einzusteigen und mit diesem davonzufahren, bevor die Einsatzkräfte zugreifen konnten. Die Festnahme des 35-Jährigen gelang jedoch gegen 14.45 Uhr auf dem Tegeler Weg in Höhe der Osnabrücker Straße. Am Ort wies er sich mit einem Führerschein eines 25-Jährigen aus, um seine Identität zu verschleiern. Eine Identitätsprüfung auf einem nahegelegenen Polizeiabschnitt ergab jedoch schnell, dass er nicht derjenige ist, für den er sich ausgab. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Anschließend überprüften die Polizisten den Mazda und bemerkten einen starken Cannabisgeruch aus dem Fahrzeug. Mit einem Durchsuchungsbeschluss durchsuchten die Polizeikräfte den Wagen und fanden im Kofferraum ungefähr 14 Kilogramm Marihuana. Die Drogen und der Mazda wurden beschlagnahmt. Der Festgenommene muss sich nun wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Betäubungsmitteln, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz, da er sich mit falschen Personalien ausgewiesen hatte, verantworten. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Wohnmobil ausgebrannt

In Charlottenburg-Nord brannten am Dienstagmittag ein Wohnmobil und ein daneben geparkter Pkw vollständig aus. Gegen 13.40 Uhr bemerkten Passanten im Halemweg Flammen an den in Parkhäfen abgestellten Fahrzeugen und riefen die Feuerwehr. Die alarmierten Brandbekämpfer löschten den brennenden VW-Camper und den Renault. Durch die Hitzeentwicklung wurden ein weiterer Pkw sowie Fensterscheiben einer nahegelegenen KiTa beschädigt. Verletzt wurde niemand. Während der Löscharbeiten war der Halemweg gesperrt. (BK)


+++ 10. März +++

Jugendliche Mädchen überfallen 84-jährige Frau

Zwei Jugendliche haben in Lichtenberg eine 84-jährige Frau überfallen und leicht verletzt. Die beiden 15 und 16-jährigen Mädchen betraten am Montagmittag zusammen mit der betagten Frau in der Hohenschönhauser Straße den Flur eines Wohnhauses. Vor dem Fahrstuhl verlangten sie von der Frau Bargeld. Als diese sich weigerte, öffnete die zweite Täterin den Einkaufstrolley der Frau und nahm daraus einen Stoffbeutel mit einem Portemonnaie. Als die 84-Jährige versuchte, den Beutel festzuhalten, riss eine Täterin so stark an dem Beutel, dass die Frau stürzte. Eine aufmerksame Hausbewohnerin konnte die beiden flüchtenden Täterinnen bis in eine Straßenbahn verfolgen, wo Polizisten sie schließlich festnahmen. Die 84-Jährige erlitt Verletzungen am Knie und am Rücken, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Die Kripo prüft, ob die aus Rumänien stammenden Mädchen eine Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden können. (tc)

Toter in Basdorf: Sonderkommission ermittelt

Nach dem Fund einer Leiche im Wandlitzer Ortsteil Basdorf (Barnim) ermittelt eine Sonderkommission zu dem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Tote war am Montag aufgrund von Blutspuren im Treppenhaus in einer Wohnung in der Straße Am Markt gefunden worden. Erste Ermittlungen ließen den Angaben nach auf ein Tötungsdelikt schließen, hieß es. Der Mann ist noch nicht identifiziert, eine Obduktion soll Klarheit bringen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise. (dpa)

Verdächtiger Brief in JVA - Mitarbeiter werden medizinisch betreut

Ein verdächtiger Brief hat am Dienstag in der Cottbuser Justizvollzugsanstalt Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war er mit einer unbekannten Substanz getränkt, die gesundheitsschädigend sein könnte. Sieben Mitarbeiter seien damit in Kontakt gekommen, sie würden medizinisch untersucht. Der Brief wurde den Angaben zufolge verpackt, sichergestellt und soll nun untersucht werden. Alle Maßnahmen dazu dauerten derzeit an. Weitere Einzelheiten teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Bereits Ende Februar hatte ein Brief mit verdächtigem Inhalt an der Staatsanwaltschaft Cottbus einen Polizei- und Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Brief war in der Poststelle der Behörde abgegeben worden und wurde untersucht. Das Ergebnis ist bislang nicht bekannt. (dpa)

Radfahrer fährt gegen Linienbus

Ein Radfahrer ist in Berlin-Schöneberg gegen einen Linienbus gefahren und hat sich dabei erheblich an Kopf und Schulter verletzt. Der Bus sei am Montagnachmittag in einen Kreuzungsbereich am Bahnhof Südkreuz gefahren, als der 25 Jahre alte Fahrradfahrer gegen die linke Seite des Fahrzeugs stieß, teilte die Polizei am Dienstag mit. Demnach sah der Busfahrer den Radler nach eigenen Angaben noch, konnte den Unfall aber nicht verhindern. Auch zwei Zeugen gaben an, dass der Radfahrer gegen den Bus fuhr. Der Mann kam in ein Krankenhaus, die Unfallstelle war für kurze Zeit gesperrt. (dpa)

Zwei Autos durch Feuer beschädigt - Brandstiftung vermutet

Ein Firmenfahrzeug eines Müllentsorgungsunternehmens ist am Dienstagmorgen in Berlin-Buckow abgebrannt. Ein weiteres Auto sei durch die Hitze beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand, es bestehe der Verdacht der Brandstiftung. Zuvor hatte ein Auto in Charlottenburg in Flammen gestanden. In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, weil sie zuvor angezündet wurden. (dpa)

Autofahrer klemmt Seniorin nach Streit mit Busfahrer ein

Halten auf der Busspur kann teuer werden und auch gefährlich sein: Eine unbeteiligte Seniorin ist bei einem Streit zwischen einem Busfahrer und zwei Autofahrern in Berlin-Tempelhof eingeklemmt und schwer verletzt worden. Ein 19 Jahre alter Autofahrer soll die 84-Jährige mit seinem Wagen gegen den Linienbus gedrückt haben, als diese die Straße überqueren wollte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zuvor soll der 44-jährige Busfahrer bei dem Streit am Montagmittag eine Seitenscheibe des Wagens eingeschlagen haben. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Zu dem Streit war es gekommen, weil zwei Autofahrer auf der Busspur gehalten hatten. (dpa)

Ermittler stellen 2,5 Tonnen illegalen Shisha-Tabak sicher

Ermittler haben in Berlin-Kreuzberg 2,5 Tonnen gefälschten Wasserpfeifen-Tabak gesichert und eine professionell organisierte Shisha-Bande gestellt. Die fünfköpfige Gruppe soll den Tabak an illegalen Produktionsstätten unter «katastrophalen hygienischen Umständen» zusammengerührt und in gefälschten Marken-Verpackungen an Shisha-Bars in Berlin ausgeliefert haben, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. Es soll ein Steuerschaden von mehr als 80.000 Euro entstanden sein. Der Rohtabak kam demnach mutmaßlich aus Rumänien.

Bei der Aktion am Dienstagmorgen waren den Angaben nach 120 Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zigaretten der Zollfahndung und des Landeskriminalamts im Einsatz. Dabei wurden fünf Wohnungen und drei Herstellungs- sowie Lagerorte durchsucht. Schon davor wurde der Bande nach Angaben des Zolls Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei mit fast 1,2 Tonnen unversteuertem Wasserpfeifentabak nachgewiesen. Die Ermittler waren ihr demnach schon seit Anfang 2019 auf der Spur. Den Angaben zufolge wurde zunächst niemand festgenommen. Die Auswertung des sichergestellten Materials und die Ermittlungen dauerten an. (dpa)

Junge Mutter von Ex-Freund mit Messer angegriffen

Eine junge Frau ist von ihrem ehemaligen Lebensgefährten verprügelt und mit einem Messer verletzt worden. Der 31 Jahre alte Mann soll die Frau am Montagmorgen in Berlin-Hellersdorf angegriffen haben, als diese mit ihren beiden Kindern auf dem Weg zur Schule war, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Den Angaben nach ging die 35-jährige Begleiterin der Frau dazwischen. Die 28-Jährige erlitt Schnittverletzungen im Gesicht und wurde im Krankenhaus behandelt. Der Verdächtige flüchtete den Angaben zufolge zunächst, wurde später aber an der Wohnung der Verletzten festgenommen. Einen ähnlichen Vorfall gab es zur selben Zeit in Berlin-Marienfelde. Dort soll eine 28-Jährige von ihrem 33 Jahre alten Ex-Freund vor einer Schule ebenfalls mit einem Messer angegriffen worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei haben die beiden Taten aber keinen Zusammenhang. (dpa)

Kartons vor Wohnungstür angezündet

Unbekannte haben am frühen Dienstagmorgen Umzugskartons vor einer Wohnung in Berlin-Wedding angezündet. Zwei junge Bewohnerinnen sahen Rauchschwaden und Flammen im Hausflur, nachdem sie Stimmen und Brandgeruch wahrgenommen hatten, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Frauen sollen sich demnach auf ein Baugerüst am Haus geflüchtet haben. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Verdachts der schweren Brandstiftung. (dpa)

Versuchter Diebstahl eines Geldautomaten

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht zum Dienstag in Charlottenburg versucht, einen Geldautomaten aus einem Hotel zu entwenden. Ein in der Lobby befindlicher Mitarbeiter eines Hotels am Kurfürstendamm hatte gegen 0.20 Uhr Geräusche aus einem Durchgangsraum gehört. Als er nachsah, traf er auf einen vermummten Mann, der ihn aufforderte zu verschwinden. Der Angestellte rief die Polizei, die in dem Durchgangsraum aber nur noch den Geldautomaten mit durchtrennten Kabeln vorfanden. Die Täter waren bereits ohne Beute geflohen. Die Ermittlungen dauern an.

Auto nach Flucht vor der Polizei beschlagnahmt

Am Montagabend haben Polizeibeamte ein Fahrzeug und mutmaßliches Diebesgut nach einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen beschlagnahmt. Die Funkwagenbesatzung bemerkte kurz nach 21 Uhr einen silberfarbenen BMW, der den Kottbusser Damm in Richtung Hermannstraße befuhr und dabei in einer rücksichtslosen Art und Weise den Fahrstreifen wiederholt wechselte. An einer roten Ampel wollten die Beamten den Fahrer kontrollieren. Aber statt rechts ran zu fahren und anzuhalten beschleunigte der Fahrer des BMW und raste mit quietschenden Reifen auf der Sonnenallee davon.

Nach einer wilden Jagd verlor der BMW-Fahrer schließlich an der Kreuzung Donaustraße/Schönstedtstraße die Kontrolle über den Wagen, geriet auf den Gehweg und riss zwei Poller aus dem Boden. Die drei Insassen stiegen aus und flüchteten zu Fuß unerkannt in verschiedene Richtungen. In dem zurückgelassenen Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte diverse hochpreisige Kleidungsstücke und beschlagnahmten diese wegen des Verdachts des Warenkreditbetruges. Weiterhin stellten sie fest, dass die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gestohlen und das Auto nicht zugelassen ist. Der BMW wurde beschlagnahmt. Die Polizeikräfte leiteten wegen des Verdachts des unerlaubten Kraftfahrzeugrennens, der Urkundenfälschung, der Verkehrsunfallflucht und des Warenkreditbetruges Strafermittlungsvorgänge ein. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Tankstelle überfallen

Am Montagabend hat ein Unbekannter eine Tankstelle in Müggelheim überfallen. Gegen 20.35 Uhr betrat der Maskierte den Verkaufsraum am Gosener Damm und bedrohte das Eigentümerpaar mit einer Schusswaffe. Auf die Forderungen des Räubers händigte es dann Geld aus den Kassen aus, woraufhin der Täter unerkannt in Richtung Gosen entkam. Das Paar wurden nicht verletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt. (BK)

Autobrand in Tiefgarage

Am Montagabend ist in Biesdorf ein Pkw ausgebrannt. Durch eine Brandmeldeanlage wurde gegen 21 Uhr die Feuerwehr zu einer Tiefgarage eines Einkaufzentrums in der Weißenhöher Straße alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem abgestellten Auto, das fast vollständig ausbrannte. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen. (BK)

Brandanschlag auf Auto von AfD-Politiker

In Charlottenburg ist am frühen Dienstagmorgen das Auto des kommissarischen Berliner AfD-Landesvorsitzenden Nicolaus Fest ist durch einen Brandanschlag beschädigt worden. Das teilte die AfD am Dienstag mit. Die Polizei nannte den Namen des Autobesitzers nicht, bestätigte aber eine Brandstiftung mit einer „möglichen politischen Tatmotivation“ an einem Fahrzeug in der Nacht zu Dienstag in der Witzlebenstraße. Der Anschlag war nach Einschätzung der Polizei politisch motiviert.. (dpa)

+++ 9. März +++

Frau am U-Bahnhof Leopoldplatz von U-Bahn erfasst und gestorben

Eine Frau ist am U-Bahnhof Leopoldplatz in Berlin-Wedding von einem einfahrenden Zug erfasst worden und gestorben. Am Montagabend sei die Frau aus bislang ungeklärter Ursache vom Bahnsteig der Linie U6 in Richtung Mariendorf abgerutscht und ins Gleisbett gefallen, teilte die Polizei mit. Als sie wieder hochklettern wollte, sei von der Bahn erfasst worden. Der Verkehr auf der Linie in Fahrtrichtung Mariendorf war nach Angaben der Polizei für etwa eine Stunde gesperrt. In der Gegenrichtung hätten die Züge für die Dauer der Sperrung nicht mehr an der Station gehalten. Zunächst hatte rbb darüber berichtet.

Frau von Ex-Freund mit Messer angegriffen

Eine 28-jährige Frau ist von ihrem früheren Freund mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Der 33-jährige Mann soll der Frau am Montagmorgen vor einer Schule in Marienfelde (Tempelhof) aufgelauert haben, wie die Polizei mitteilte. Die Frau erlitt Schnittverletzungen im Gesicht und an den Händen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte aber anschließend wieder nach Hause gehen. Die Polizei nahm den Mann fest.

Blut im Treppenhaus: Toter in Basdorfer Wohnung gefunden

Blutspuren im Treppenhaus haben die Polizei am Montag zu einem Toten in einer Wohnung im Wandlitzer Ortsteil Basdorf (Barnim) geführt. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen Mittag telefonisch über die Spuren informiert. Demnach ließen der Tatort und die Leiche auf ein Tötungsdelikt schließen. Bislang sei der Mann noch nicht identifiziert. Die Kriminalpolizei ermittle am Tatort und im Umfeld. Auch ein Spürhund sei im Einsatz.

Transfrau mit Metallrohr geschlagen und verfolgt

Ein 36-Jähriger hat in Berlin-Reinickendorf eine Transfrau mit einem Metallrohr geschlagen und verletzt. Die 40-Jährige flüchtete am Sonntag nach dem Angriff in ein Lokal, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Angreifer verfolgte sie, Gäste sollen ihn von weiteren Attacken abgehalten haben. Die Polizei nahm den Mann später in Tatortnähe fest. Er soll die 40-Jährige flüchtig gekannt und zuvor mehrmals bedroht und beschimpft haben. Die Ermittler gehen von einem transphoben Hintergrund aus, der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Polizist mit Faust ins Gesicht geschlagen

Ein Mann hat in der Nacht zu Montag einem Polizisten in Berlin-Kaulsdorf mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Beamten hatten den 41-Jährigen und seine 38-jährige Begleiterin zuvor von einem Privatgrundstück verwiesen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Daraufhin beleidigte der betrunkene Mann die Polizisten und entfernte sich zunächst, bevor er den Polizisten schlug. Er wurde festgenommen und ein Bluttest durchgeführt, dessen Ergebnis am Montag noch nicht vorlag.

Der Mann soll den Ermittlungen nach zuvor mit einem Transporter gegen den Zaun des Grundstücks gefahren sein. Die Beamten stellten den Autoschlüssel sicher. Der geschlagene Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen. Erst am Wochenende hatte ein 39-Jähriger einem Polizisten am Alexanderplatz bei einer Kontrolle ins Gesicht geschlagen.

Nach Leichenfund in Premnitz soll Rechtsmedizin Identität klären

Nach dem Fund einer Leiche in Premnitz (Kreis Havelland) soll die Rechtsmedizin ermitteln, ob es sich um eine vermisste Frau aus der Region handelt. „Es besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine Frau handelt, die im Dezember letzten Jahres als vermisst gemeldet wurde“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam am Montag. Erste Ergebnisse würden bis zum Ende der Woche erwartet.

Da es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder Fremdverschulden gebe, werde allerdings auf eine Obduktion verzichtet. Ein Jäger hatte die Leiche nach Polizeiangaben am Samstag in einem Wald entdeckt. Wegen des fortgeschrittenen Verwesungszustands konnten die Ermittler zunächst nicht identifizieren, um wen es sich handelt. Das Brandenburgische Landesinstitut für Rechtsmedizin soll nun die Identität der Verstorbenen klären. (dpa)

Mietwagen mit selbstgebauter Pyrotechnik beschädigt

Ein oder mehrere Unbekannte haben in der Nacht auf Montag einen Mietwagen in Plänterwald beschädigt. Zeugen hatten vor Mitternacht Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie von einem Parkplatz in der Straße Am Treptower Park einen sehr lauten Knall gehört hatten. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Mietfahrzeug offenbar mittels scheinbar selbstgebauter Pyrotechnik beschädigt worden war. Auch zwei danebenstehende Fahrzeuge wurden durch herumfliegende Autoteile beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Schwerverletzte nach Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall in Lichtenberg sind am Sonntag drei Personen verletzt worden. Ein 18-jährige Fahrer eines VW soll kurz nach 21 Uhr in der Bornitzstraße aus einer Parktasche herausgefahren sein. Ein 37-jähriger Toyota-Fahrer soll die Bornitzstraße in Richtung Siegfriedstraße in diesem Moment befahren haben, als es zum Zusammenstoß kam. Durch den Aufprall sei das Auto auf den Gehweg geschleudert und an einem Zaun zum Stehen gekommen sein, während der Toyota gegen einen Lichtmast prallte. Eintreffende Rettungskräfte haben den Fahrer des VW mit Rumpfverletzungen und seine 16-jährige Beifahrerin mit Fußverletzungen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Die 44-jährige Beifahrerin des Toyota-Fahrers sei mit einem Handgelenksbruch ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Ermittlungen dauern an. 

Hitlergruß beim Weltfrauentag

Am Sonntagnachmittag soll ein Mann bei einer Versammlung zum Weltfrauentag in Mitte den Hitlergruß gezeigt haben. Gegen 17.45 Uhr meldeten mehrere Zeuginnen unabhängig voneinander, dass sie bei der Endkundgebung am Alexanderplatz einen Mann in der Menge beim Zeigen des Hitlergrußes gesehen haben wollen. Die Einsatzkräfte stellten bei der anschließenden Überprüfung des 54-Jährigen auch noch ein Messer sicher.

Anwohner rufen Polizei wegen verdächtiger Explosion

Jugendliche haben am Sonntagabend für einen Polizei- und Feuerwehreinsatz auf dem Gelände eines Jugendclubs gesorgt. Besorgte Anwohner riefen die Polizei nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten. Die Polizei kam wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Polizei und Feuerwehr stellen fest, dass Farbdosen und Batterien mittels Pyrotechnik in Brand gesetzt worden waren. Die Ermittlungen dauern an.

Unfälle am Wochenende: 52 Verletzte in Brandenburg

52 Menschen sind am Wochenende auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Getötet wurde dabei niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 372 Unfälle. Bei 41 davon wurden Menschen verletzt, in 331 Fällen entstanden lediglich Sachschäden, wie es hieß. (dpa)

+++ 8. März +++

Falsche Polizisten verletzen Laubenbesitzer schwer

Drei falsche Polizisten haben einen 79-jährigen Laubenbesitzer in Berlin-Wilhelmstadt (Spandau) überfallen, krankenhausreif zugerichtet und bestohlen. Das Trio habe vorgegeben, von der Polizei zu kommen, als es am Samstag gegen Mitternacht in das Kleingartenhaus eindrang, teilte die Pressestelle des Polizeipräsidiums am Sonntag mit. Dann habe einer der unbekannten Täter das Opfer zu Boden geschlagen. Die Räuber entwendeten Geld, ein Handy und ein Tablet. Der 79-Jährige kam mit schweren Rippenverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik.


Autofahrer fährt Fußgänger an und flüchtet

Nachdem ein 47 Jahre alter Autofahrer im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf einen Fußgänger angefahren und schwer verletzt hat, flüchtete er laut Polizei zunächst. Der Wagen habe den 63-jährigen Passanten erfasst, als dieser am Freitagabend die Breite Straße in Schmargendorf überquerte. Dabei sei der Mann in die Luft geschleudert worden und habe beim Aufprall auf die Fahrbahn schwerste Kopf-, Rumpf und Wirbelsäulenverletzungen erlitten. Nach erfolgreicher Wiederbelebung brachten ihn Rettungskräfte zur stationären Behandlung ins Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach Darstellung eines Zeugen sei der zunächst geflüchtete Autofahrer erst zum Unfallort zurückgekehrt, nachdem der Zeuge ihm hinterhergefahren sei und ihn angesprochen habe. Der Verkehrsermittlungsdienst klärt nun den Unfallhergang. Der Ort des Geschehens war für rund fünf Stunden gesperrt.



Mit Tempo 100 durch die 30er Zone: Polizei stellt Raser Berlin

In Berlin-Reinickendorf hat die Polizei einen Raser gestellt, der dort zuvor nach ihren Angaben mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde durch eine 30er Zone gefahren war. Um ihn zu stoppen, nahmen die Beamten am Samstagmorgen die Verfolgung mit Blaulicht und Martinshorn auf. Auf Höhe der Kniggestraße machte der 21 Jahre alte Fahrer laut Mitteilung vom Sonntag eine Vollbremsung, um zu Fuß weiter zu flüchten. Daraufhin steuerten die Polizisten ihr Einsatzfahrzeug an die erst leicht geöffnete Tür des Autos und verhinderten so die geplante Flucht. Dabei stießen beide Wagen aneinander, was als Unfall aufgenommen wurde. Der 21-Jährige besaß laut Polizei erst einen Führerschein auf Probe, ein Atemalkoholtest ergab 0,47 Promille. Sowohl der Führerschein als auch der Wagen wurden beschlagnahmt.


Drei Verletzte bei Autounfall im Landkreis Potsdam-Mittelmark Dahnsdorf

Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos in der Nähe von Dahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) sind eine Frau schwer und zwei Männer leicht verletzt worden. Ein 75 Jahre alter Autofahrer wollte demnach am Freitag am Ortsausgang nach links auf die Bundesstraße 102 nach Bad Belzig abbiegen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei übersah er den Wagen eines 54-Jährigen, der auf der Bundesstraße unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß. Die 71 Jahre alte Beifahrerin des Abbiegers wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus nach Dessau. Die beiden Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden in Bad Belzig versorgt. Die B 102 musste wegen des Unfalls zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden. (dpa)


Zweiter Toter aus eingestürztem Haus bei Berlin geborgen

Blumen liegen im brandenburgischen Hohen Neuendorf (Kreis Oberhavel) an dem Grundstück, auf dem sich am Samstag eine Explosion in einem Wohnhaus ereignete. Dabei starbei zwei Menschen, weitere wurden verletzt. In der Nacht wurde das einsturzgefährdete Haus dann abgetragen.

Aus dem am Samstag eingestürzten Mehrfamilienhaus in Hohen Neuendorf (Oberhavel) ist am Abend ein zweiter Toter geborgen worden. Bei ihm handle es sich um einen Mann, dessen Identität noch nicht zweifelsfrei geklärt sei, sagte ein Polizeisprecher vom Lagedienst in Potsdam. Personenspürhunde hätten an der Stelle angeschlagen, wo die Leiche unter den Trümmern des einsturzgefährdeten Hauses lag. Es war am Samstagmittag nach einem Knall aus noch unbekannter Ursache teilweise zusammengestürzt. Dabei kam auch eine 60-jährige Frau ums Leben. Vier weitere Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. 

Die Ursachenforschung zum inzwischen abgetragenen Wohnhaus kann laut Polizei frühestens am Montag beginnen. Dann kann die Kriminaltechnik mit den Untersuchungen starten - vor allem im Keller des ehemaligen Mehrfamilienhauses. Die Beamten wollen prüfen, ob sich dort eine Explosion ereignet haben könnte. Ein meterhoher Schuttberg versperrte den Ermittlern am Sonntag jedoch den Zugang. Das Mehrfamilienhaus stand an einem Kreisverkehr in der Ortsmitte von Hohen Neuendorf. In unmittelbarer Nähe befanden sich Geschäfte und zwei Einkaufsmärkte. Die evakuierten Nachbarhäuser wurden augenscheinlich kaum beschädigt. (dpa/BK)


Betrunkener schlägt Polizisten am Alex mit Faust ins Gesicht

Ein betrunkener Mann hat am Berliner Alexanderplatz einen Polizisten ins Gesicht geschlagen und ihn leicht verletzt. Die Beamten wollten den 39-Jährigen am Sonntagmorgen im dortigen U-Bahnhof kontrollieren, weil ihm Hausfriedensbruch vorgeworfen worden war, wie ein Sprecher mitteilte. Er habe jedoch aggressiv reagiert und einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dieser wurde leicht verletzt. Die Sicherheitskräfte fesselten daraufhin den Mann und nahmen ihn fest. Als die Beamten ihn in eine Zelle eines Polizeitransporters brachten, soll er erheblichen Widerstand geleistet haben. Er habe unter anderem versucht, mit einem Fuß das Schließen der Zellentür zu verhindern, so der Sprecher. (dpa)


Fahne mit SS-Runen am Baggersee - Staatsschutz ermittelt

Drei Männer und eine Frau sind am Potsdamer Baggersee am Stern festgenommen worden, weil sie eine Fahne mit SS-Runen bei sich trugen. Kurz zuvor hatte die Internetwache der Polizei am Freitag einen Hinweis auf zehn Menschen erhalten, die dort „rechtsgerichtete Parolen“ skandiert haben sollen, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Vor Ort trafen die Sicherheitskräfte auf die drei Männer im Alter von 34, 42 und 58 Jahren und eine 29-jährige Frau. Sie hatten den Angaben zufolge eine Deutschlandfahne bei sich, auf der verbotene SS-Runen abgebildet waren. Das Quartett wurde vorläufig festgenommen. Der Staatsschutz hat wegen der verfassungsfeindlichen Symbole die Ermittlungen übernommen. (dpa/bb)


Randalierer im Barnim beschädigen Haltestellen, Autos und Märkte Eberswalde

Unbekannte haben Freitagnacht an mehreren Orten im Landkreis Barnim randaliert. Sie beschädigten Fensterscheiben von Autos, Einkaufsmärkten und zerstörten mehrere Bushaltestellen. In Eberswalde, Finowfurt, Melchow und Biesenthal wurden unter anderem die Scheiben von acht Bushaltestellen, fünf unterschiedlichen Firmen sowie mehrere Fahrzeuge beschädigt. Eine genaue Schadenshöhe nannte die Polizei nicht. An den verschiedenen Tatorten sicherten Kriminaltechniker Spuren. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den Taten machen können. (dpa)


Nach Serienraub in Frankfurt (Oder) fasst Polizei Tatverdächtigen

Im Zusammenhang mit mehreren Raubstraftaten hat die Polizei in Frankfurt (Oder) einen mutmaßlichen Täter gefasst. Der Tatverdächtige sei am Freitag erkannt und festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er habe bei Vernehmungen die zur Last gelegten und weitere Straftaten gestanden. In der vergangenen Woche waren in der Stadt Frauen wiederholt ihre Handtaschen mit Gewalt entrissen worden. Es gehe um insgesamt 12 Raubstraftaten, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)


Mann mit Beil überfällt Tankstelle

Ein Unbekannter hat eine Tankstellenmitarbeiterin in Berlin-Wedding mit einem Beil bedroht und Geld erbeutet. Der Mann betrat am frühen Sonntagmorgen den Verkaufsraum der Tankstelle an der Seestraße, wie die Polizei mitteilte. Dort ging er mit dem Werkzeug auf die 47-Jährige zu und forderte Geld aus der Kasse, welches sie ihm gab. Anschließend griff er sich noch Zigaretten aus einem Regal und flüchtete unerkannt. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (dpa)

+++ 7. März +++

Explosion vermutet: Eine Tote bei Teil-Einsturz eines Wohnhauses

Bei dem teilweisen Einsturz eines Mehrfamilienhauses am Samstagmorgen in Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) ist eine 60 Jahre alte Frau um Leben gekommen. Das teilte die Polizei am frühen Nachmittag mit. Drei weitere Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Ein weiterer Mensch wird den Angaben zufolge noch vermisst. Zunächst hatte die Polizei von zwei vermissten Personen gesprochen. In dem Mehrfamilienhaus wohnen demnach insgesamt sieben Menschen. Nach Aussage eines Anwohners handelt es sich um überwiegend ältere Bewohner. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Ein weiterer Anwohner berichtete einem dpa-Reporter vor Ort von einem „fürchterlichen Knall“. Er habe danach einen lauten Rutsch gehört, der sich anhörte, als würden Betonteile zusammenfallen, sagte der Mann. Die Polizei vermutet eine Explosion. „Wegen möglicher Eigengefährdung können wir das Haus zur Zeit nicht untersuchen. Es könnte weiter einstürzen“, so ein Polizeisprecher. Eine komplette Stirnseite des Gebäudes lag in Trümmern. Die Straße vor dem mehrstöckigen Wohnhaus in der Ortsmitte wurde abgesperrt. Katastrophenschutz und Rettungskräfte aus Berlin sowie den Landkreisen Barnim und Oberhavel wurden alarmiert. Auch zwei Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Eine Rettungshundestaffel ist vor Ort und wartet auf die Freigabe, das Haus betreten zu dürfen. Technisches Hilfswerk und Feuerwehr versuchen derzeit, schweres Gerät auf die Rückseite des Hauses zu bekommen, damit Schutt abgetragen werden kann. Das Mehrfamilienhaus steht an einem Kreisverkehr in der Ortsmitte von Hohen Neuendorf. In unmittelbarer Nähe befinden sich Geschäfte und ein Einkaufsmarkt. Hohen Neuendorf ist nach Angaben der Stadtverwaltung die drittgrößte Stadt des Landkreises Oberhavel. Sie besteht aus vier Stadtteilen und liegt im Süden des Landkreises, nah an Berlin und nicht weit weg von der Landeshauptstadt Potsdam. Mit Stand 2017 wohnten 25.719 Menschen im Stadtgebiet.

Leiche in Premnitz gefunden

In Premnitz (Havelland) hat ein Jäger am Samstag in einem Wäldchen eine Leiche gefunden. Bei ihr könnte es sich um eine Frau handeln, der Verwesungszustand lasse hier momentan keine eindeutige Aussage zu, sagte eine Polizeisprecherin. Bisher gebe es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, jedoch einige Vermisstenfälle im Bereich des Fundorts. Ob eine Obduktion vorgenommen wird, werde die Staatsanwaltschaft entscheiden. Derzeit ermittelt der Sprecherin zufolge die Kriminalpolizei. Am Wochenende seien zu dem Fall keine neuen Informationen zu erwarten.

A2 Richtung Hannover nach Lkw-Unfall teilweise gesperrt

Nach einem Lkw-Unfall nahe Brandenburg an der Havel ist es auf der A2 zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, war der Lastwagen am frühen Samstagmorgen nach rechts von der Fahrbahn in Richtung Hannover abgekommen. Die rechte Fahrspur wurde zwischen den Anschlussstellen Brandenburg an der Havel und Wollin für die Bergungsarbeiten gesperrt. Der Fahrer blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Die Schadenssumme blieb zunächst unklar.  (dpa)

+++ 6. März +++

Fußgänger in Köpenick von Tram erfasst und tödlich verletzt

In Köpenick ist ein Fußgänger am Freitagvormittag von einer Tram erfasst und tödlich verletzt worden. Laut Polizei überquerte der Mann gegen 11.30 Uhr in Höhe der Karlstraße die Gleise der Tramline 62, als er von einer in den Haltestellenbereich einfahrenden Bahn erfasst und überrollt wurde. Der Fußgänger erlitt tödliche Verletzungen, der Tramfahrer musste mit einem Schock ambulant behandelt werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat der Verkehrsermittlungsdienst übernommen. 

Nach Angaben der Polizei starben damit in diesem Jahr bisher 17 Menschen bei Verkehrsunfällen. Darunter waren mindestens drei Radfahrer, die von abbiegenden LKWs oder Bussen überfahren wurden, sowie zwei Fußgänger, die von Polizeiautos angefahren wurden. (BK)

Fünf Verletzte nach Unfall mit Lastwagen am Alexanderplatz

Bei einem Lastwagenunfall am Alexanderplatz sind am Freitagnachmittag fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Alle fünf wurden in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Details zu dem Unfall in der Karl-Liebknecht/Dircksenstraße waren zunächst nicht bekannt. Laut Polizei waren ein Lastwagen und ein Auto beteiligt. Der Feuerwehr zufolge sollen zwei der Verletzten Fußgänger und die drei weiteren die Insassen der Fahrzeuge sein. Die Feuerwehr war mit 20 Kräften im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)

Einbrecher stehlen Schmuck aus Kaufhaus am Alexanderplatz

 Berlin (dpa/bb) - Drei maskierte Einbrecher sind in ein Kaufhaus am Alexanderplatz eingebrochen und haben Schmuck aus der Schmuckabteilung gestohlen. Die Täter schlugen am frühen Freitagmorgen im Ortsteil Mitte mehrere Glasvitrinen ein, wie die Polizei mitteilte. Anschließend liefen sie mit der Beute über die Dircksenstraße davon. Die Polizei sucht nach Zeugen. Den Angaben zufolge trugen die Täter rote hüftlange Jacken und rote Hosen. Sie sollen 35 bis 40 Jahre alt und über 1,70 Meter groß sein. Einer soll einen Bart getragen haben.

Polizei fasst Drogendealer am Görli - Große Menge Drogen gesichert

 Die Polizei hat am Görlitzer Park einen mutmaßlichen Dealer festgenommen und eine große Menge Drogen sichergestellt. Im Rucksack des Mannes fanden die Polizisten am Donnerstagabend unter anderem 700 Ecstasy-Tabletten, mehr als 100 Gramm Kokain und rund 500 Gramm Cannabis, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 36 Jahre alte Verdächtige soll Passanten angesprochen und ihnen den geöffneten Rucksack gezeigt haben. Der Mann wurde festgenommen. Neben den Drogen hatte er eine größere Summe Bargeld bei sich. Er sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Außerdem fahndete die Stadt Cottbus nach ihm. (dpa)

Segelfliegerstart in Pritzwalk missglückt - Zwei Verletzte

Auf dem Segelflugplatz bei Pritzwalk ist der Start eines Segelflugzeugs missglückt. Die beiden Insassen, zwei Männer im Alter von 22 und 69 Jahren, wurden bei dem Unfall am Donnerstagnachmittag leicht verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge riss das Schleppseil während des Startvorgangs. In einer Höhe von mehr als 80 Metern wollte der Pilot den Flug abbrechen. Bei der Landung setzte der Flieger auf und hob wieder ab. Beim zweiten Aufschlag brach das Heck ab, der Rumpf rollte fast 50 Meter weiter. Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bezifferte den entstandenen Totalschaden auf 80.000 Euro. (dpa)

Görlitzer Park: Polizei erwischt mutmaßlichen Drogendealer

In Kreuzberg hat die Polizei am Freitagabend einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Wie die Polizei berichtet, beobachteten Zivilbeamte gegen 18.30 Uhr, wie der 36-jährige Tatverdächte im Görlitzer Park Personen angesprochen und ihnen seinen geöffneten Rucksack gezeigt haben soll. Als der Verdächtige den Görlitzer Park verließ, sprachen ihn die Beamten in der Liegnitzer Straße an, woraufhin dieser versucht haben soll zu fliehen.

Die Flucht des 36-Jährigen soll von einem der Beamten verhindert worden sein, woraufhin die Beamten den Rucksack durchsuchten. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten größere Menge Bargeld und verschiedene abgepackte Drogen. Laut Polizei wurden über 700 Ecstasy-Tabletten, rund 80 Gramm Ecstasy in Pulverform, über 100 Gramm Kokain, etwa 225 Gramm Amphetamin, rund 500 Gramm Cannabis und ca. 38 Gramm Haschischstreifen beschlagnahmt.

Gegen den mutmaßlichen Drogendealer ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmittel eingeleitet worden. Außerdem habe eine Überprüfung seiner Personalien das Vorliegen einer Fahndung der Stadt Cottbus ergeben. Der 36-Jährige wurde in Polizeigewahrsam gebracht und dem zuständigen Fachkommissariat übergeben. Am Freitag soll er einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (BLZ)

Übermut beim Hochzeitskorso - Mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt

Ein Hochzeitskorso hat in Berlin-Mitte die Polizei auf den Plan gerufen. Donnerstagabend hätten mehrere Fahrzeuge am Hotel Adlon waghalsige Fahrmanöver gemacht, teilte die Polizei am frühen Freitagmorgen mit. Die Beamten kontrollierten die Fahrzeuge und beschlagnahmten einige davon. Auch mehrere Führerscheine wurden einbehalten. Gegen die Fahrer wird den Angaben zufolge wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (dpa)

Schwimmbagger in See umgekippt - Insassen können sich retten

Bei der Suche nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ist ein Schwimmbagger im Wandlitzer See (Barnim) umgekippt. Der Fahrer und ein Mitarbeiter konnten sich am Freitagmorgen durch einen Sprung ins Wasser retten, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie trugen Rettungswesten. Die beiden Männer wurden nicht verletzt, aber waren leicht unterkühlt und wurden vor Ort versorgt. Die Beamten gehen den Angaben nach von einem Arbeitsunfall aus. Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln nun den genauen Hergang.  (dpa)

Unbekannte beschädigen Außenfassade eines Bürogebäudes

In der der Nacht zu Freitag haben Unbekannte die Außenfassade eines Bürogebäudes in Alt-Treptow beschädigt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkten gegen 0.45 Uhr Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, wie sich fünf bis sechs vermummte Personen dem Bürogebäude in der Lohmühlenstraße näherten. Diese sollen dann mit Kleinpflastersteinen und Farbbehältnissen die Gebäudefassade beworfen haben. Dabei wurden Fensterscheiben beschädigt und die Fassade mit Farbe beschmutzt. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt in Richtung Görlitzer Park. Der Polizeiliche Staatsschutz des LKA ermittelt. (BK)

Erneut brennende Autos nachts in Berlin

Drei Autos haben in der Nacht zum Freitag im Berliner Stadtteil Kreuzberg gebrannt. Das Feuer habe sich von einem Wagen auf zwei weitere ausgebreitet, sagte ein Sprecher der Leitstelle der Berliner Polizei am frühen Freitagmorgen. Das erste Auto sei völlig zerstört worden, die anderen beiden mindestens beschädigt. Verletzt worden sei niemand, hieß es weiter. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts ermittle. Ein Feuerwehrsprecher sagte, rund 14 Einsatzkräfte seien zu dem Brand an der Dessauer Straße Ecke Hafenplatz angerückt.

In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, häufig handelt es sich um Brandstiftung. Zuletzt beschädigte ein Feuer am frühen Donnerstagmorgen zwei Autos in Berlin-Neukölln. Am Dienstagabend stand ein Wagen in Charlottenburg in Flammen, in der Nacht zuvor brannten zwei Autos in Spandau und Köpenick. (dpa)


+++ 5. März +++

69-Jähriger streut in Mitte Giftkörner aus

Die Polizei hat einen Mann identifiziert, der am Dienstagnachmittag unter den Augen von Polizisten in Mitte vermutlich Giftweizen im Straßenland verstreut hatte. Fahnder sahen den Mann dabei, wie er aus Tüten heraus Futtermittel im Bereich des Hausvogteiplatzes verstreute. Die Einsatzkräfte überprüften den Mann. Vorausgegangen waren mehrere Polizeieinsätze nach offenbar vergifteter  Tauben. Der Mann soll den Polizeikräften gegenüber angegeben haben, er habe sich einer angeblichen Rattenplage in der Umgebung angenommen. Die Polizisten brachten den Mann in ein Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Bei einer freiwilligen Durchsuchung seiner Wohnung fanden Polizeibeamte weitere Beweismittel fanden. Anschließend wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen den 69-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der schweren Gefährdung durch Freisetzen von Giften ermittelt. (BK)

Drei Verletzte auf A10 - Motorradfahrer hielt keinen Abstand

Weil er den Sicherheitsabstand nicht einhielt, ist ein Motorradfahrer auf der A10 schwer verletzt worden. Der 24-jährige fuhr am Mittwoch auf ein vorausfahrendes Auto auf, dessen Fahrer verkehrsbedingt abbremsen musste. In Folge des Aufpralles wurde der Motorradfahrer über den Lenker auf das Dach des Fahrzeugs geschleudert. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Der 69-jährige Autofahrer und seine 61-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls verletzt. Sie wurden in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Mann mit E-Tretroller gestürzt - blutende Platzwunde und bewusstlos

Der Fahrer eines E-Tretrollers ist in Berlin gestürzt und hat sich schwer verletzt. Der 25-jährige Mann fuhr in der Nacht zu Donnerstag gegen 1.40 Uhr mit dem gemieteten E-Scooter auf der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg, wie die Polizei mitteilte. Beim Überqueren des Kurfürstendammes stürzte er über die Bordsteinkante auf die Mittelinsel und schlug mit dem Kopf auf. Dort blieb er zunächst bewusstlos liegen, erwachte dann aber wieder. Polizisten, die den Unfall beobachtet hatten, versorgten die blutende Platzwunde des Mannes. Sanitäter brachten ihn dann ins Krankenhaus. (dpa)

Rentnerin auf die Fahrbahn gestoßen

Am Mittwochnachmittag hat ein Mann in Friedrichshain eine Frau auf die Fahrbahn gestoßen. Laut Zeugen wollte eine 71-Jährige zusammen mit ihrer Freundin die Straße der Oberbaumbrücke überqueren. Beide Frauen warteten dazu am Rand des Gehweges, als plötzlich ein Unbekannter die 71-jährige Frau hinterrücks vom Gehweg auf die Fahrbahn stieß. Anschließend flüchtete der Mann. Die Frau stürzte und blieb auf der Fahrbahn liegen. Ein Auto konnte rechtzeitig bremsen. Da die Frau aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte, eilte ihr ihre Freundin zur Hilfe, half ihr zurück auf den Gehweg und alarmierte dann Polizei sowie Rettungskräfte. Sanitäter brachten die 71-jährige, die schwere Rumpfverletzungen erlitten hatte, dann zur stationären Behandlung in eine Klinik. Mit Hilfe einer genauen Beschreibung des Mannes gelang es Polizisten, einen 48-jährigen Mann in der Nähe festzunehmen. Nach Angaben einer Zeugin soll es sich bei ihm um den Tatverdächtigen handeln. Die Polizeikräfte führten einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von ungefähr 1,9 Promille ergab. Verhalten und Äußerungen des Mannes wiesen auf eine mögliche psychische Erkrankung hin, sodass ihn die Einsatzkräfte in ein Krankenhaus brachten. Dort wurde bei ihm nach einem richterlichen Beschluss auch eine Blutentnahme durchgeführt, bei der der Mann Widerstand leistete und die Einsatzkräfte wiederholt beleidigte. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Jugendlicher beraubt und schwer verletzt

Am späten Mittwochabend soll sich in Hohenschönhausen ein Raub ereignet haben, bei dem ein autistischer Jugendlicher schwer verletzt wurde. Der 15-Jährige gab an, sich gegen 22.30 Uhr mit zwei 16- und 18-jährigen Jugendlichen zu einem klärenden Gespräch in der Parkanlage nahe der Doberaner Straße getroffen zu haben. Dabei wurde auch gemeinsam Alkohol getrunekn. Dann sollen die beiden mutmaßlichen Räuber den jungen Mann plötzlich zur Herausgabe seiner Umhängetasche und seiner Schuhe aufgefordert haben. Und obwohl er der Forderung nachkam, soll der 18-Jährige angefangen haben, den Beraubten zu schlagen, bis dieser zu Boden ging. Danach soll der mutmaßliche Schläger den am Boden liegenden mehrmals getreten haben, ehe beide Tatverdächtigen flüchteten. Der Verletzte alarmierte die Polizei. Eintreffende Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Beamte leiteten gegen die namentlich bekannten Tatverdächtigen ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Raubes ein. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Flüchtender Rollerfahrer gestoppt

Am späten Mittwochabend haben Beamte einen offenbar alkoholisierten Rollerfahrer in Moabit gestoppt. Zuvor war er den Beamten aufgefalle, wie er deutlich zu schnell durch den Tiergartentunnel rauschte. Außerdem trug er keinen Schutzhelm und fuhr recht unsicher. An der Ausfahrt Invalidenstraße hielt der 38-jährige Fahrer an der roten Ampel an. Als die Polizisten ihn dort kontrollieren wollten, gab er Gas und flüchtete über die Invalidenstraße in Richtung Chausseestraße. Mit Blaulicht nahmen die Polizeibeamten die Verfolgung auf. Auf Höhe des Alexanderufers bremste er stark ab und fuhr auf dem Gehweg weiter. Aufgrund vorhandener Poller, welche den Gehweg von der Fahrbahn trennen, war eine weitere Verfolgung durch die Polizisten zunächst nicht möglich. Der Mann konnte allerdings kurz darauf am Alexanderufer zu Fuß festgestellt und festgenommen werden. Bei seiner Überprüfung nahmen die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch wahr, durchsuchten ihn und fanden den Fahrzeugschlüssel der Vespa. Da der 38-Jährige einen freiwilligen Atemalkoholtest ablehnte, brachten ihn die Einsatzkräfte zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Der Führerschein des 38-jährigen Tatverdächtigen sowie sein Roller wurden beschlagnahmt. (BK)

Neukölln: VW Golf ausgebrannt

Feuerwehr am Brandort. Foto: Pudwell

Zwei Autos sind am frühen Donnerstagmorgenin der Laubestraße in Berlin-Neukölln durch Flammen beschädigt worden. Zunächst habe ein VW-Golf gebrannt, dann habe das Feuer ein weiteres Auto beschädigt, sagte ein Feuerwehrsprecher der Berliner Leitstelle. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

+++ 4. März +++

Räuber-Duo attackiert Busfahrer und stiehlt Kleingeld aus der Kasse

Zwei Männer haben in Berlin-Reinickendorf einen Busfahrer attackiert und Münzen aus seiner Kasse gestohlen. Einer der Männer wollte sich am Dienstagabend im Bus der Linie 128 kein Ticket kaufen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Es kam zum Streit. Der Angreifer betätigte die Münzausgabe der Kasse. Bei der Rangelei zwischen den drei Männern um die Kasse verletzte sich der Fahrer leicht an der Hand. An der Haltestelle Kurt-Schumacher-Platz öffnete das Duo über die Notschaltung die Türen und lief mit der Beute davon.

Flucht vor Polizei - Raser fährt auf dem Ku'damm über Gehweg

Auf der Flucht vor der Polizei auf dem Ku'damm hat ein Autofahrer Poller durchbrochen und ist über den Gehweg gerast. Passanten konnten sich am Dienstagvormittag im Stadtteil Halensee nur mit einem Sprung retten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Eine 66 Jahre alte Fußgängerin wurde leicht am Kopf verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei wollte eine Polizeistreife den 41 Jahre alten Verdächtigen an der Kreuzung Joachim-Friedrich-Straße/Kurfürstendamm kontrollieren, weil das Kennzeichen seines Wagens als gestohlen gemeldet gewesen sei. Doch statt anzuhalten, gab der Verdächtige Gas. Vom Gehweg ging es anschließend in den Gegenverkehr. Wenig später konnte der Wagen gestoppt werden. Der Fahrer hatte keinen Führerschein bei sich. Auch wurden Drogen in seinem Auto gefunden. Der Mann wurde festgenommen. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Verkehrsunfallflucht. (dpa)

Frau telefoniert auf Hebräisch - Mann zeigt Hitlergruß

Ein Unbekannter soll eine 35-jährige Frau rechtsextremistisch beleidigt haben. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Den Angaben der Frau zufolge lief sie am Dienstag in der Raumerstraße in Prenzlauer Berg und telefonierte auf Hebräisch, als ein Mann an ihr vorbeilief, den Hitlergruß zeigte und „Heil Hitler“ sagte. Nach einer kurzen Diskussion sei der Mann weitergegangen. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Festnahme nach Handtaschendiebstahl

Polizeikräfte haben am Dienstagnachmittag im Wedding eine Handtaschendiebin fest, die von einem Zeugen festgehalten wurde. Zeuginnen hatten beobachtet, wie eine junge Frau einer 52-Jährigen die Handtasche entwendete, die gerade am Leopoldplatz in einen Bus einstieg und machten die Bestohlene darauf aufmerksam. Die in Richtung S-Bahnhof Wedding flüchtende 26-jährige Diebin konnte in der Müllerstraße von einem 40-jährigen Mann festgehalten werden, der von den Zeuginnen auf die Flüchtende aufmerksam gemacht worden war. Polizisten nahmen sie fest. Die Handtasche konnte der Bestohlenen zurückgegeben werden. (BK)

Illegales Autorennen gestoppt

Wegen des Verdachts des illegalen Autorennens haben Beamte am frühen Mittwochmorgen die Führerscheine und die Autos von zwei Rasern in Wedding beschlagnahmt. Zivilpolizisten war auf der A100 auf der Rudolf-Wissel-Brücke in Richtung Wedding zunächst ein BMW-Fahrer aufgefallen, der mehrfach beschleunigte und abbremste. Kurze Zeit später sahen die Beamten dann zwei Autos, die beide beschleunigten und wieder abbremsten. Die Autos erreichten zwischenzeitlich eine Geschwindigkeit von etwa 140 km/h. Auf der Seestraße Ecke Donaugestell hielten beide Fahrzeuge an der roten Ampel an und wurden hier von den Polizisten gestoppt. Die Führerscheine der 21-jährigen Smart-Fahrerin und des 20-jährigen BMW-Fahrers als auch beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Ein Strafermittlungsverfahren gegen die beiden wurde eingeleitet. (BK)

Feuer im Kriminalgericht - Verdächtiger hatte Gerichtstermin

Ein 30-Jähriger, der Feuer im Kriminalgericht in Berlin-Moabit gelegt haben soll, hatte eigentlich einen Gerichtstermin in dem Gebäude. Er soll am Dienstagnachmittag in mehreren WC-Räumen Toilettenpapier und an einer anderen Stelle Baumaterial angezündet haben, wie die Staatsanwaltschaft und die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilten. Er war festgenommen worden. Zum Zeitpunkt der Festnahme soll er betrunken gewesen sein. Er soll zudem mit einem Feuerlöscher mehrere Scheiben eingeschlagen haben. Dem Mann wurde Blut abgenommen. Bei dem Brand in dem Gerichtsgebäude in der Turmstraße erlitt in Justizwachtmeister eine Rauchgasvergiftung. Justizsenator Dirk Behrendt teilte mit, er habe sich am Kriminalgericht ein Bild vor Ort gemacht. Durch die schnelle Reaktion von Feuerwehr, Polizei und den Kollegen aus der Justiz habe sich ein größerer Brand vermeiden lassen. Der Dienstbetrieb werde am Mittwoch wieder aufgenommen. (dpa)

Passanten stoppen Rucksack-Dieb auf Schloßstraße

 Zwei Passanten haben in Berlin-Steglitz einen mutmaßlichen Dieb gestoppt. Der 37-Jährige soll am Dienstagnachmittag in einem Geschäft an der Schloßstraße einen Rucksack aus der Warenauslage genommen und seine Sachen reingelegt haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Anschließend verließ der Mann den Laden. Mitarbeiterinnen verfolgten den Dieb - doch dieser wollte nicht zahlen, sondern schlug mit dem Rucksack um sich. Die beiden Passanten brachten den Dieb zu Boden und hielten ihn fest, bis die Polizei kam. Der 37-Jährige wurde festgenommen. (dpa)

Radfahrer von Lkw erfasst - schwer verletzt

Am Dienstag ist ein Fahrradfahrer in Reinickendorf beim Abbiegen von einem Lkw erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei bog der 46-Jährige gegen 17.30 von der Residenzstraße über die Radwegfurt links in die Pankower Allee ab. Dabei wurde er von einem Lkw erfasst, der in die gleiche Richtung unterwegs war. Der Radfahrer erlitt bei dem Unfall schwere innere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Streit nach Handydiebstahl in Neukölln eskaliert

Am Dienstagnachmittag ist es in Neukölln nach dem Diebstahl eines Handys zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei befand sich ein 27-Jähriger gegen 16.30 Uhr auf einer Treppe am U-Bahnhof Hermannplatz, als die Musik, die er über kabellose Kopfhörer hörte, plötzlich verstummte. Passanten sollen den 26-Jährigen daraufhin auf einen Mann aufmerksam gemacht haben, der in Begleitung von zwei weiteren Männern war und das Handy des 27-Jährigen entwendet haben soll.

Bei der Konfrontation soll es zwischen dem Beklauten und dem Tatverdächtigen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Während der Auseinandersetzun soll der mutmaßliche Dieb den 27-Jährigen mit einem Pflasterstein beworfen  haben, woraufhin der Bestohlene eine Eisenstange verwendet haben soll.

Das Mobiltelefon soll der mutmaßliche Handydieb einem seiner Begleiter gegeben haben, welcher geflüchtet sei. Die Flucht des 26-Jährigen selbst wurde durch den Bestohlenen verhindert, der ihn bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei festhalten konnte.

Der 27-Jährige erlitt durch die Auseinandersetzung Verletzungen an Armen sowie Beinen und wurde am Ort von einem Polizisten versorgt. Der Festgenommene, der leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde in ein Gewahrsam gebracht und dem Raubkommissariat übergeben. (BK)

Charlottenburg: Auto komplett ausgebrannt

Am Dienstagabend ist ein Auto auf einem Parkplatz in Charlottenburg ausgebrannt. Eine 24-jährige Autofahrerin bemerkte gegen 18 Uhr Flammen an dem Seat auf einem Parkplatz an der Hinckeldeybrücke und alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte löschten den Brand, bevor das Feuer auf nahestehende Autos übergreifen konnte. Der Seat brannte komplett aus. Die weiteren Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

+++ 3. März +++

Schlägerei im Volkspark Humboldthain - vier Verletzte

Vier Männer sind bei einer Schlägerei in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Gesundbrunnen verletzt worden. Zwei Gruppen sollen im Volkspark Humboldthain in Streit geraten und zum Teil mit abgebrochenen Flaschen aufeinander losgegangen sein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Beim Eintreffen der Polizei waren noch sechs Männer vor Ort, vier Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren waren verletzt und wurden im Krankenhaus behandelt. Der Schlägerei waren laut Polizei Beleidigungen zwischen den Gruppen vorausgegangen, zu denen die Männer gehört haben sollen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Brand im Amtsgericht Tiergarten: Ermittlungen wegen Brandstiftung

Die Feuerwehr war mit 50 Rettern im Einsatz. Foto: Pudwell

Feuer im Amtsgericht Tiergarten: Im Keller des Gerichtsgebäudes war am Dienstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit rund 50 Kräften im Einsatz. Zwei Personen mussten medizinisch versorgt werden. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus: Ein Verdächtiger wurde festgenommen. (BK)

Fußgängerin von Auto erfasst und überrollt - tot!

Eine 30 Jahre alte Fußgängerin ist in Falkensee (Landkreis Havelland) ums Leben gekommen. Sie sei am frühen Morgen vom Wagen einer 58-Jährigen erfasst und überrollt worden, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Dienstag. Bisher sei nicht geklärt, ob möglicherweise eine 57-jährige Autofahrerin über Fahrzeugteile des ersten Wagens oder ein weiteres Mal über das Unfallopfer gefahren ist. Zur Unfallursache werde noch ermittelt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Die beiden Autofahrerinnen blieben den Angaben zufolge unverletzt, wurden am Unfallort aber von einem Seelsorger betreut. Die Straße war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Pankow: Frauen rassistisch beleidigt und mit Messer bedroht

Zwei Frauen sind nach eigenen Angaben von einem Fahrer in der Nacht zu Dienstag rassistisch beleidigt und mit einem Messer bedroht worden. Tatverdächtig ist laut Polizei ein Bekannter der 62-Jährigen und der 55-Jährigen. In dessen Auto waren sie auf dem Weg von Stettin nach Berlin. Während der Fahrt soll der 69-jährige die beiden Frauen wiederholt rassistisch beleidigt haben. Schließlich habe er die beiden Frauen unter Vorhalt eines Messers und weiteren Beleidigungen gezwungen, an einer Tankstelle an der Damerowstraße aus seinem Fahrzeug auszusteigen. Dort soll er der 62-Jährigen mit ihrem eigenen Gehstock auf die Stirn geschlagen haben, bevor er schließlich mit seinem Pkw in unbekannte Richtung flüchtete. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Beleidigung mit rassistischem Hintergrund, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.

Stein auf fahrendes Auto geworfen: Mordkommission ermittelt

Auf ein fahrendes Auto ist in der Nacht zu Dienstag in Staaken ein Stein geworfen worden. Ein Unbekannter warf den Stein von einer Fußgängerbrücke auf die Heerstraße in Höhe des Remerwegs auf einen VW Golf. Die Frontscheibe des Wagens mit einem 37-Jährigen am Steuer wurde beschädigt. Laut Polizei konnte der Fahrer den Wagen mit einer Gefahrenbremsung unverletzt zum Stehen bringen. Polizisten nahmen in der Nacht einen 29-Jährigen fest. Dieser wurde einer Mordkommission überstellt. Diese ermittelt wegen versuchten Mordes, und ob die festgenommene Person unter dringendem Tatverdacht steht. (BK) 

Kurfürstendamm: Fernsehteam angegriffen

Ein Fernsehteam hat am Montagmittag die Polizei zu einer Auseinandersetzung in Charlottenburg gerufen. Nach Angaben der 28-jährigen Reporterin wollte sie gemeinsam mit dem 50-jährigen Kameramann und dem 27 Jahre alten Tontechniker gegen 13 Uhr vor einem Geschäft auf dem Kurfürstendamm einen Mann interviewen. Als die 28-Jährige ihre erste Frage gestellt habe, soll der 37-Jährige versucht haben, die Kamera wegzuschlagen und soll dem Kameramann ins Gesicht geschlagen haben. In der Folge soll der 37-Jährige die Kamera beschädigt und die Reporterin und den Tontechniker verbal bedroht haben. Abschließend entfernte sich der Tatverdächtige mit einem Pkw und soll dabei Teile der Kamera entwendet haben. Der Kameramann erlitt Verletzungen am Kopf und am Bein und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Frau bei Unfall schwer verletzt

Eine Autofahrerin ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Gesundbrunnen schwer verletzt. Zeugen berichteten, dass die 47-jährige Fahrerin gegen 14.45 Uhr mit ihrem Opel die Pankstraße in Richtung Reinickendorfer Straße befuhr. Kurz vor der Einmündung zur Reinickendorfer Straße habe die Fahrerin bei roter Ampel nach ersten Erkenntnissen das Gaspedal statt der Bremse betätigt und war in der Folge gegen den Ampelmast gefahren. Die 47-Jährige erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief negativ. (BK)

Spindlersfeld: Opel ausgebrannt

Einsatzkräfte beim Versuch, das brennende Fahrzeug zu löschen. Foto: Pudwell

In der Ahornalle Ecke Färberstraße in Spindlersfeld brannte in der Nacht zum Dienstag aus bisher ungeklärter Ursache ein Opel Kleinwagen im Heckbereich nahezu vollständig aus. Derzeit geht die Polizei von Brandstiftung aus. (BK/Pud)

Schlägerei am Humboldthain

Polizisten kümmern sich um einen Beteiligten der Schlägerei. Foto: Pudwell

In der Nacht zum Dienstag gerieten am Humboldthain in Gesundbrunnen mehrere Personen aneinander. Bei der Schlägerei wurden mindestens zwei Personen verletzt. (BK/Pud)

Spandau: Fahrzeug ausgebrannt

Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. Zeugen hatten gegen 3.20 Uhr in der Straße Am Schlangengraben einen lauten Knall gehört und wenig später einen brennenden VW bemerkt. Der Zeuge alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Rettungskräfte der Feuerwehr löschten die Flammen an dem Wagen, der jedoch nahezu vollständig ausbrannte. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen dauern an. (BK)

Zwei Verdächtige nach Autodiebstahl festgenommen

Polizisten haben in der Nacht zum Dienstag zwei Männer in Charlottenburg festgenommen. Sie waren den Beamten zuvor auf der Haeftenzeile an einem geparkten Mazda aufgefallen, als sie versuchten, den Wagen zu starten und wegzufahren. Als dies nicht klappte, stiegen beide in einen Mercedes und fuhren davon. Beamte nahmen die beiden Tatverdächtigen im Alter von 24 und 28 Jahren in einem Hotel an der Kaiser-Friedrich-Straße fest. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mazda in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar gestohlen worden war. (BK)

Fahrzeugkontrolle immer der Nase nach

In Reinickendorf entdeckten Polizisten am Montagabend bei einer Fahrzeugkontrolle Betäubungsmittel und nahmen den Fahrer und Beifahrer daraufhin vorläufig fest. Gegen 20.45 Uhr stoppten die Beamten des Verkehrsdienstes in der Emmentaler Straße Ecke Genfer Straße einen Smart aufgrund seiner auffallenden Fahrweise und kontrollierten den 21-jährigen Fahrer. Bei der Kontrolle des Führerscheins und der Fahrzeugpapiere stellte die Steife dabei einen markanten Geruch aus dem Inneren des Fahrzeuges fest. Bei einer Durchsuchung des Smarts, sowie des 21-jährigen Fahrers und seines 21-jährigen Beifahrers, fanden die Beamten insgesamt 32 Verkaufseinheiten Cannabis sowie zwei Smartphones und beschlagnahmten alles. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 2. März +++

Rollerfahrer nach Unfall in Mitte  an Verletzungen gestorben

Ein Rollerfahrer ist eine Woche nach einem Unfall in Berlin-Mitte an seinen Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Passanten hätten den 41-Jährigen am 21. Februar auf dem Gehweg der Chausseestraße gefunden und noch versucht, ihn wiederzubeleben, teilte die Polizei am Montag mit. Rettungskräfte hätten den „vermutlich Gestürzten“ ins Krankenhaus gebracht, wo er am vergangenen Freitag gestorben sei. Der Mann könnte nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Elektroroller gestürzt sein, sagte ein Polizeisprecher. Hinweise auf andere an dem Unfall beteiligte Verkehrsteilnehmer gebe es bisher nicht. Um welches Gefährt es sich genau handelte - einen Elektroroller mit Sitzbank oder einen Tretroller -, blieb zunächst unklar. In Berlin sind nach Polizeiangaben seit Jahresbeginn 16 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Schüsse gehört: Mann stirbt in Cottbusser Park

Ein Mann ist in Cottbus in einem Park mit schweren Verletzungen gefunden worden und wenig später gestorben. Zeugen hätten am Sonntagabend zunächst Schüsse gehört, teilte die Polizei mit. Kurz darauf entdeckten sie den verletzten Mann. Zu seiner Identität und zum Tathergang machte die Polizei zunächst keine Angaben. Staatsanwaltschaft und Mordkommission übernahmen die Ermittlungen. (dpa)

Unfallbilanz vom Wochenende: 58 Verletzte in Brandenburg

Am Wochenende sind auf brandenburgischen Straßen 58 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben gekommen sei niemand, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 420 Unfälle.

Festnahme durch aufmerksame Nachbarin

Sonntag-Mittag wurde in Westend ein mutmaßlicher Wohnungseinbrecher festgenommen. Gegen 12.20 Uhr hörte eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus in der Katharinenstraße laute Geräusche aus dem Treppenhaus, vermutete einen Randalierer und rief die Polizei. Eintreffende Einsatzkräfte einer Hundertschaft fanden in der sechsten Etage eine aufgebrochene Wohnungstür vor und trafen in den Räumen auf einen 34-jährigen Mann, der gerade dabei war, die Räumlichkeiten nach Wertsachen zu durchsuchen. Die Polizisten nahmen den mutmaßlichen Einbrecher fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei.


+++ 1. März +++

Lichterfelde: Familienauto fährt gegen Lastwagen - Säugling schwer verletzt

Ein Familienauto mit einem Säugling auf dem Beifahrersitz ist in Berlin-Lichterfelde gegen einen geparkten Lastwagen gefahren. Der zehn Monate alte Junge erlitt bei dem Unfall in der Nacht zu Sonntag eine Kopfverletzung und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der Säugling saß auf dem Schoss der Mutter, die nach dem Zusammenstoß über Kopfschmerzen klagte. Der 29 Jahre alte Vater und ein Dreijähriger blieben unverletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein anderes Auto den Familienwagen in der Straße Alt-Friedrichsfelde überholt haben und dann vor ihm wieder eingeschert sein. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Vater das Auto nach rechts. Der Wagen prallte gegen den Lastwagen der am rechten Fahrbahnrand stand. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem Fahrer verlief negativ. (dpa)

Raser mit Frau und drei Kindern unterwegs - gestoppt

Die Polizei hat in Berlin-Borsigwalde einen Raser gestoppt, der mit seiner Lebensgefährtin und den drei gemeinsamen Kindern unterwegs war. Die Kinder, darunter ein Säugling, seien teilweise nicht angeschnallt gewesen, teilte die Polizei mit. Zeugen zufolge soll sich der 28-Jährige rund zwei Stunden zuvor mit einem anderen Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben.

Ein Zeuge hatte die Beamten am Samstagabend informiert, nachdem die beiden Autos über die Holzhauser Straße gerast waren. Die Suche verlief zunächst ohne Erfolg. Reichlich zwei Stunden später entdeckten die Beamten den Wagen an einem Schnellrestaurant. Er fuhr laut Polizei mit aufheulendem Motor vom Parkplatz. Anschließend beging der Fahrer vor den Augen der Polizisten mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten. In der Holzhauser Straße wurde er gestoppt. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. (dpa)

Polizei schnappt Kneipenräuber mithilfe eines Gastes

Mit der Hilfe eines Zeugen hat die Polizei in Berlin-Spandau einen mutmaßlichen Räuber gestellt. Der Verdächtige soll in der Nacht zu Sonntag die Mitarbeiterin einer Kneipe in der Neumeisterstraße mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben, wie die Polizei mitteilte. Anschließend soll der 33-Jährige mit seiner Beute geflohen sein. Der Zeuge, ein 45 Jahre alter Gast, alarmierte die Polizei und nahm die Verfolgung auf. Der leicht betrunkene Räuber wurde festgenommen. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Polizisten fest, dass nach dem Mann gefahndet wurde und er zur Festnahme ausgeschrieben war. (dpa)

Raser mit Frau und drei Kindern unterwegs - gestoppt

Die Polizei hat in Berlin-Borsigwalde einen Raser gestoppt, der mit seiner Lebensgefährtin und den drei gemeinsamen Kindern unterwegs war. Die Kinder, darunter ein Säugling, seien teilweise nicht angeschnallt gewesen, teilte die Polizei mit. Zeugen zufolge soll sich der 28-Jährige rund zwei Stunden zuvor mit einem anderen Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben. Ein Zeuge hatte die Beamten am Samstagabend informiert, nachdem die beiden Autos über die Holzhauser Straße gerast waren. Die Suche verlief zunächst ohne Erfolg. Reichlich zwei Stunden später entdeckten die Beamten den Wagen an einem Schnellrestaurant. Er fuhr laut Polizei mit aufheulendem Motor vom Parkplatz. Anschließend beging der Fahrer vor den Augen der Polizisten mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten. In der Holzhauser Straße wurde er gestoppt. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. (dpa)

Betrunkener Störenfried: Von der Rettungsstelle in die Zelle

Gleich mehrfach zog es einen Mann am frühen Samstagmorgen in die Rettungsstelle des Krankenhauses Rüdersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland). «Was sein konkretes Anliegen war, ist unbekannt», teilte die Polizeidirektion Ost am Sonntag mit. Ein medizinisches Problem sei es jedenfalls nicht gewesen. «Fest stand jedoch, dass er den Dienstbetrieb des Krankenhauses störte.» Aufforderungen zum Verlassen des Gebäudes habe er ignoriert - «letztendlich endete sein Aufenthalt in der warmen Zelle der Polizeiinspektion». Ein Atemalkoholtest ergab 2,61 Promille. (dpa)

Zwei Menschen mit Messern attackiert

Zwei Menschen sind am Samstag in Berlin mit Messern attackiert und schwer verletzt worden. Im Humboldthain in Gesundbrunnen nahm die Polizei einen 40-jährigen Mann fest, der einem 30-Jährigen eine Schnittverletzung im Gesicht zugefügt haben soll. Das Opfer musste in einer Klinik operiert werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

In der Hobrechtstraße/Ecke Sonnenallee in Neukölln gerieten am Samstagabend vier Männer mit einem Unbekannten in Streit. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der Unbekannte einem 26-Jährigen mit einem Gegenstand - laut Polizei handelte es sich dabei vermutlich um ein Messer - in den Bauch stach. Rettungskräfte brachten das Opfer in ein Krankenhaus, wo es notoperiert wurde. Der unbekannte Täter flüchtete. (dpa)

Zwei Tote in Berlin-Marzahn entdeckt - Mordkommission ermittelt

Beamte der Spurensicherung auf dem Weg zum Tatort. Bild: Eric Richard

In einer Wohnung in Berlin-Marzahn sind in der Nacht zum Sonntag zwei Tote entdeckt worden. Es bestehe der Verdacht eines Tötungsdeliktes, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Eine Mordkommission habe Ermittlungen aufgenommen. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Im Laufe des Tages wollten Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Informationen zu dem Fall bekanntgeben. (dpa)

21-Jähriger fährt gleich zweimal zu schnell

Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit hat die Berliner Polizei auf der Stadtautobahn einen Raser ertappt. In der Nacht zum Sonntag wurde der Wagen des 21-Jährigen zuerst in Höhe Kaiserdamm mit 109 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer geblitzt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer setzte seine Fahrt jedoch unbeeindruckt fort, worauf Zivilpolizisten bei einer Messung in einem 60er-Bereich Tempo 115 bei dem Wagen feststellten. An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm stoppten die Polizisten den Mann. Er muss nun für beide Geschwindigkeitsverstöße zusammen mindestens 660 Euro berappen, bekommt drei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

Auto kracht unter parkenden Lkw

Dieser Mercedes rammte den parkenden Lkw. Foto: Pudwell

Schwerer Unfall auf der Straße Alt-Friedrichsfelde in Lichtenberg  in der Nacht zum Sonntag. Gegen 1 Uhr kam ein Mann mit seinem Mercedes nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Lkw.

Ein Fahrzeug soll ihn überholt und vor ihm wieder eingeschert haben soll. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, habe der 29-Jährige nach rechts gelenkt und sei gegen den Lkw gefahren. Die 26-jährige Beifahrerin hielt zu diesem Zeitpunkt den Jungen auf dem Schoß, sodass dieser durch den Aufprall Kopfverletzungen erlitt. Alarmierte Rettungskräfte brachten das Kind zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 26-Jährige klagte über Kopfschmerzen und wurde vor Ort ambulant behandelt. Der Fahrer und ein Dreijähriger, der in dem Auto ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesessen hatte, blieben unverletzt. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem Fahrer verlief negativ. (dpa/Pad/BK)

+++ 29. Februar +++

Raser rammt fünf Autos

Schwerer Unfall am frühen Samstagmorgen im Friedrichshain. In der Wedekindstraße kam ein junger Mann in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und raste mit einem Carsharing Elektro-BMW in den Gegenverkehr. Der Wagen krachte gegen einen Lichtmast und in fünf geparkte Fahrzeuge. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Totalschaden  Bild: Pudwell

Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterzeihen. (BK)

Brand in Tiefgarage: Neun Autos in Flammen

Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Potsdam sind neun Fahrzeuge beschädigt worden. Wie ein Polizeisprecher am Samstagmorgen sagte, sei ein Pkw aus bisher unklarer Ursache am späten Freitag ausgebrannt. Die Flammen griffen auf acht weitere Fahrzeuge über. Die Feuerwehr Potsdam meldete kurz nach Mitternacht, dass die Brände gelöscht seien. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Im Laufe des Tages soll geklärt werden, ob es sich um einen technischen Defekt oder Brandstiftung handelte. Eine Schadenssumme stand zunächst nicht fest. (dpa)

+++ 28. Februar +++

Auto wird gegen Ampel geschleudert - Fahrer stirbt im Krankenhaus

Ein Auto ist in Berlin-Lichtenrade mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen und gegen eine Fußgängerampel geschleudert worden. Der 57 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall am frühen Freitagmorgen auf dem Lichtenrader Damm so schwer verletzt, dass er wenig später im Krankenhaus starb, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer des anderen Wagens, ein 23-Jähriger, erlitt leichte Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt, wer von den beiden Fahrern Grün hatte.

Räuber überfällt Spedition und lässt Paket mit Tanga zurück

Ein bewaffneter Mann hat in Berlin-Tegel eine Spedition ausgeraubt - und ein Paket mit Stringtanga und Bettzeug zurückgelassen. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Die Beamten suchen nach dem Räuber. In dem Betrieb in der Wittestraße bedrohte der Gesuchte zwei Mitarbeiter mit einer Pistole und einem Messer. Bei einem Handgemenge erlitt einer der Mitarbeiter eine leichte Kopfverletzung. Die Polizei veröffentliche Bilder, die den Räuber und den Inhalt des Pakets zeigen sollen. Der Gesuchte soll 25 bis 30 Jahre alt und 1,90 Meter groß und schlank sein. Den Angaben zufolge ereignete sich der Raub bereits am 3. Mai 2019.

Schlägerei mit Fäusten und Flaschen - drei Verletzte

Mit Flaschen und Fäusten sind zwei Gruppen in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) aufeinander losgegangen. Laut Polizei war eine Gruppe teils Betrunkener im Alter zwischen 17 und 35 mit Passanten in Streit geraten. Drei Jugendliche wurden bei der Auseinandersetzung am Donnerstagabend verletzt, einer davon schwer, teilten die Beamten am Freitag mit. Zur Verhinderung weiterer Straftaten seien fünf Angreifer in Gewahrsam genommen worden.

Berliner Polizist bedrohte Kollegen mit Pistole

Ein Berliner Polizist soll einen Kollegen mit seiner Dienstpistole bedroht haben. Der Vorfall geschah am Donnerstagvormittag in einem Umkleideraum der Polizei in Mitte, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Ob es sich um einen Scherz oder Ernst handelte, war zunächst unklar. Der bedrohte Polizist, der zu einer Einsatzhundertschaft gehört, berichtete demnach seinen Vorgesetzten, er sei in den Umkleideraum gekommen, als der Kollege plötzlich aus zwei bis drei Metern Entfernung mit der Waffe auf seinen Oberkörper gezielt habe. Er sei dann aus dem Raum gelaufen. Der Kollege musste seine Pistole und die Munition abgeben. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Bedrohung. (dpa)

11-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe – SEK Einsatz

Das Hantieren eines 11-Jährigen mit einer Schusswaffe führte am Donnerstagabend in Mitte zu einem SEK-Einsatz. Ein Hinweis auf ein in einer WhatsApp –Gruppe hochgeladenes Video, das einen Schüler zeigte, der mit einer Waffe in die Luft schoss, führte zu dem Einsatz der Spezialkräfte in der Wollankstraße in Gesundbrunnen. Nachdem die Polizeikräfte gegen 17 Uhr an der Wohnungstür geklingelt und geklopft und sich dabei deutlich als Polizeibeamte zu erkennen gegeben hatten, war ein Fenster geöffnet und eine schwarze Schusswaffe herausgeworfen worden. Die Waffe, eine Schreckschusswaffe, wurde beschlagnahmt. Die Wohnungstür wurde daraufhin durch Beamte des SEK gewaltsam geöffnet und dem 36-jährigen Wohnungsmieter und Vater des auf dem Video zu sehenden Jungen, wurden aus Eigensicherungsgründen Handfesseln angelegt. Weder die Eltern noch der 11-Jährige wollten sich zu den Vorwürfen äußern. Der 36-Jährige klagte über Schmerzen im Handgelenk, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an. (BK)

Leiche in Rathenow: Ermittlungen zur Todesursache laufen

Nach dem Fund einer Leiche in einem Wald in Rathenow (Havelland) laufen die Ermittlungen zur Todesursache. Eine Obduktion sei angesetzt, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Freitag. Ergebnisse werden aber nicht vor nächster Woche erwartet. Jedoch gehe man aktuell nicht von einem Kapitalverbrechen aus. Ein Anrufer hatte am Donnerstagnachmittag der Polizei den Fund gemeldet. Zur Identität des Leichnams gibt es ebenfalls noch keine Angaben. Das Geschlecht der toten Person konnte nicht sofort ermittelt werden. (dpa)

Güterwaggons in Werneuchen in Flammen

Zwei alte Güterwaggons sind bei einem Brand in der Nacht zum Freitag in Werneuchen (Landkreis Barnim) zerstört worden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen, wie die Polizeidirektion Ost am Freitag mitteilte. Die Güterwaggons gehörten der ehemaligen Deutschen Reichsbahn und waren auf Gleisen an der Berliner Chaussee abgestellt. Laut Polizei werden die Gleise nicht mehr für den gewerblichen Schienenverkehr genutzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro. Verletzt wurde niemand. (dpa)

Radfahrerin von Auto angefahren und schwer verletzt

Eine Radfahrerin in Berlin-Spandau ist von einem Auto umgefahren und schwer an Kopf und Bein verletzt worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach soll die 32-Jährige am Donnerstagabend mit ihrem Fahrrad eine Kreuzung in Hakenfelde überquert haben, als eine links abbiegende Autofahrerin (52) sie anfuhr. Die Radlerin schlug mit ihrem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Wagens und stürzte auf die Fahrbahn. Sie kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht. Die Autofahrerin blieb unverletzt. (dpa)

Vier Verletzte bei Brand in Hohenschönhausen

Feuerwehr am Brandort. Foto: Pudwell

Bei einem Wohnungsbrand in Alt-Hohenschönhausen sind am Freitagmorgen vier Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Die schwer verletzte Person soll aus der Brandwohnung gesprungen sein und wurde später von Rettungskräften in eine Klinik transportiert, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Fünf weitere Menschen, darunter zwei Kinder, wurden in Sicherheit gebracht. Sie erlitten leichte Verletzungen, die Kinder blieben unverletzt. Der Brand brach am frühen Freitagmorgen im zweiten Obergeschoss eines viergeschossigen Wohnhauses in der Große-Leege-Straße aus. Die Feuerwehr war mit etwa 46 Kräften im Einsatz. Die Flammen konnten zwar gelöscht werden, jedoch sei die Wohnung nicht mehr bewohnbar, hieß es. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. (dpa)

Mit abgebrochener Flasche zugestochen

Bei einer Auseinandersetzung in Rummelsburg ist am Donnerstagabend ein Mann mit einem Flasche verletzt worden. Gegen 18.15 Uhr hatte ein Pärchen, eine 21-Jährige und ihr 20-jähriger Freund, auf einer Rolltreppe des U-Bahnhofs Lichtenberg gestanden. Auf der Treppe stellte sich ein Unbekannter ganz dicht hinter die 21-Jährige. Ihr Freund reagierte und forderte den Mann auf, Abstand zu halten. Daraufhin soll der später als 29-Jähriger Identifizierte sogleich eine körperliche Auseinandersetzung begonnen haben, in welche ein 21-Jähriger Begleiter des 20-Jährigen ebenfalls eingriff. Auf der Oberfläche angekommen soll der 29-Jährige zu einem Imbiss geeilt sein und dort eine Glasflasche gekauft haben. Diese soll er dann sofort zerschlagen und mit dem Flaschenhals in der Hand, den 20-Jährigen attackiert und ihm in den Rücken gestochen haben. Dieser versuchte dem Angreifer den Hals der abgebrochenen Flasche aus der Hand zu schlagen, wobei er sich verletzte. Umstehende Zeugen griffen nun ein und hielten den 29-Jährigen bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei fest. Die eingetroffenen Einsatzkräfte führten bei ihm einen Atemalkoholtest durch, der das Ergebnis von rund 1,2 Promille ergab und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Die leichten Verletzungen des 20-Jährigen behandelten hinzugerufene Sanitäter ambulant am Ort. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 27. Februar +++

Volkspark Friedrichshain: Brand in Biergarten-Gaststätte

Im Volkspark Friedrichshain ist es am Donnerstag in einer Biergarten-Gaststätte im Volkspark Friedrichshain zu einem Brand gekommen. Das teilte die Berliner Feuerwehr am Nachmittag auf Twitter mit. Die Feuerwehr sei mit 70 Einsatzkräften vor Ort, verletzt wurde bei dem Brand niemand. Lediglich der Betreiber sei laut dpa bei Brandausbruch im Restaurant gewesen. Viele Twitter-User berichten von hohen Rauchsäulen, die bis nach Neukölln zu sehen seien. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin teilte mit, dass die Friedenstraße wegen der Löscharbeiten gesperrt sei, auch die Busline 142 werde zwischen dem Platz der Vereinten Nationen und der Mollstr./Prenzlauer Allee umgeleitet. (BK)

Leiche in Wald in Rathenow gefunden

In einem Wald in Rathenow (Havelland) ist eine Leiche entdeckt worden. Ein Anrufer habe am Donnerstagnachmittag der Polizei den Fund gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. Zur Identität des Leichnams werde nun ermittelt. Das Geschlecht der toten Person konnte den Angaben nach nicht sofort ermittelt werden. Es habe zunächst keine Hinweise auf ein Kapitalverbrechen gegeben, sagte der Sprecher weiter.

Buckow: Arzt nachts im Krankenhaus mit Messer attackiert

Ein Arzt ist in einem Krankenhaus in Berlin-Buckow mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt worden. Er bereitete sich in der Nacht zu Donnerstag auf eine Operation vor, als ein betrunkener 21-Jährigen ihn angegriffen haben soll, wie die Polizei mitteilte. Der 49-jährige Arzt habe ihm das Messer aus der Hand schlagen können und sei mit ihm zu Boden gestürzt, wobei er sich leicht verletzte. Anschließend sei es dem Angegriffenen gelungen, sich in Sicherheit zu bringen. Der junge Mann floh mit dem Messer in ein Büro, wo ihn Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Unterstützung des Krankenhauspersonals überwältigten und der Polizei übergaben. Eine Atemalkoholmessung beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von 2,0 Promille. Er wurde zunächst psychiatrisch behandelt. Die Hintergründe der Tat, etwa ein Motiv des Mannes, blieben zunächst im Dunkeln. Auch wie der Tatverdächtige in den Sicherheitsbereich des Krankenhauses in der Rudower Straße gelangen konnte, sei derzeit unklar, hieß es. (dpa)

Frau auf Landstraße schwer verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz Ruhlsdorf

Eine Frau ist auf der Landstraße zwischen Ruhlsdorf und Berkenbrück (Landkreis Teltow-Fläming) mit ihrem Pkw liegen geblieben und kurz darauf von einem anderen Auto angefahren worden. Ein Rettungshubschrauber transportierte die schwer verletzte 32-Jährige am Donnerstagmorgen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 38-jähriger Mann ein Taxi überholen, das vor ihm angehalten hatte. Dabei habe er die Frau angefahren, die neben ihrem liegengebliebenen Wagen auf der Fahrbahn stand. Der Taxifahrer soll kurz vorher angehalten haben, um der Frau und ihrem Beifahrer seine Hilfe anzubieten. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr. (dpa)

Drogendealer flüchtet erfolglos vor der Polizei

Polizisten haben in einer Bar in Berlin-Neukölln Drogen gefunden und einen mutmaßlichen Dealer festgenommen. Der Mann war den Beamten am Donnerstagmorgen in dem Lokal in der Braunschweiger Straße aufgefallen, wie ein Sprecher mitteilte. Er sei „zügig“ in den hinteren Teil der Gaststätte gelaufen als er die Sicherheitskräfte sah. Sie folgten ihm zur Herrentoilette und fanden verpackte Drogen „in nicht geringer Menge“ in einem Mülleimer. Der 39-Jährige selber trug weitere Drogen und Geld bei sich. Er wurde festgenommen. Zudem fanden die Polizisten eine hochwertige Digitalkamera. Sie stammt nach Angaben der Beamten offenbar aus einem Diebstahl. (dpa)

Überfall mit Waffe auf eine Reinigung

Am Mittwochnachmittag hat ein unbekannter Mann eine Textilreinigung in Zehlendorf überfallen und Geld erbeutet. Bisherigen Erkenntnissen zufolge betrat gegen 17.50 Uhr der durch einen Kapuzenpullover maskierte Räuber eine Reinigung in der Berliner Straße und begab sich hinter den Tresen zur Mitarbeiterin. Unter Vorhalten einer Pistole soll er die 53-jährige Angestellte zur Herausgabe der Tageseinnahmen aufgefordert haben und hielt dafür eine von ihm mitgebrachte Plastiktüte auf. Anschließend flüchtete er in Richtung Sundgauer Straße. Die Mitarbeiterin der Reinigung blieb unverletzt. (BK)

Wohnungsbrand in Rummelsburg - zwei Menschen im Krankenhaus

Bild: Pudwell

In Rummelsburg hat am frühen Donnerstagmorgen eine Wohnung gebrannt. Zwölf Menschen wurden vor Ort medizinisch versorgt, zwei davon mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag sagte. Die Feuerwehr war demnach mit 55 Einsatzkräften zu dem Wohnhaus in der Lückstraße angerückt. Fünf Menschen habe man aus dem Gebäude gerettet, viele andere hätten ihre Wohnungen zuvor selbst verlassen. Wie es zu dem Brand gekommen war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

Drogen und Chemikalien in Wohnung

Weil es am Mittwochabend stark nach Cannabis aus der Wohnung in Moabit gerochen hatte, durchsuchten Polizisten die Zimmer der Wohngemeinschaft und fanden neben den Drogen auch Chemikalien. Gegen 20.30 Uhr waren die Beamten wegen eines angeblichen Hilferufs einer Frau in die Rathenower Straße gerufen worden. Beim Eintreffen konnten die Einsatzkräfte aber keine Hilferufe feststellen, stattdessen stieg ihnen starker Cannabisgeruch in die Nasen. Ein Bewohner der verdächtigen Wohnung öffnete die Tür und ließ die Polizisten herein. Sie fanden Drogen und durchsuchten nach Einholung eines Durchsuchungsbeschlusses die Zimmer eines 22-jährigen Mannes. Dort lagen Betäubungsmittel, Verpackungsmaterial sowie eine Schreckschusswaffe. In mehreren Plastikbehältern abgefüllt fanden die Beamtinnen und Beamten Chemikalien, woraufhin Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes verständigt wurden. Bei dem Mann soll es sich nach eigenen Angaben um einen Chemiestudenten handeln. Erste Untersuchungen ergaben, dass von den Substanzen keine Gefahr ausging, sie jedoch wegen weiterer Untersuchungen sichergestellt wurden. Auch das Rauschgift stellten die Einsatzkräfte sicher. (BK)

Unfall mit zwei Verletzten sorgt für Stau auf Landsberger Allee 

 Pendler auf dem Weg ins Berliner Stadtzentrum müssen sich am Donnerstagmorgen in Lichtenberg auf Verzögerungen einstellen. Wegen eines Verkehrsunfalls mit drei beteiligten Autos auf der Landsberger Allee wurden zwei Verletzte ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Feuerwehr sagte. Die Straße wurde nach Informationen der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadteinwährts in Höhe Rhinstraße gesperrt. Es kam zu einem Stau. Autofahrer sollten etwa 25 Minuten mehr einplanen, hieß es. Details zu dem Unfall lagen zunächst nicht vor. (dpa)


+++ 26. Februar +++

Pankow: Rollerfahrerin bei Verkehrsunfall getötet

Die Fahrerin eines Motorrollers ist in Berlin bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Die 39-jährige Frau fuhr nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen auf der Blankenburger Straße in Pankow hinter einem Lkw her. Als der Lastwagen nach rechts abbog, soll sie links an ihm vorbeigefahren und dabei mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen sein. In diesem Jahr starben bisher 14 Menschen in Berlin bei Verkehrsunfällen. Die Zahl der Unfälle war im vergangenen Jahr etwas gestiegen, gleichzeitig hatte es weniger Verletzte gegeben. (dpa)

Fußgängerin von Tram durch die Luft geschleudert und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Mitte von einer Straßenbahn angefahren und durch die Luft geschleudert worden. Die 24-Jährige erlitt bei dem Unfall in der Friedrichstraße am Dienstagvormittag schwere Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock. Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte die 24-Jährige kurz hinter der Claire-Waldoff-Straße die Straßenbahngleise, als sie von dem Zug der Tramlinie M1 erfasst wurde. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer kam ebenfalls in eine Klinik. (dpa)

Zu Fuß über die Stadtautobahn geflüchtet

Nach einem Auffahrunfall ist ein 24-Jähriger am Dienstagabend in Westend zu Fuß über die Stadtautobahn geflüchtet. In einem Fiat hatte war der Mann zuvor auf der mittleren Spur der Rudolf-Wissell-Brücke auf den VW einer 39-jährigen Autofahrerin gefahren. Verletzt wurde niemand. Nach einem kurzen Gespräch mit der VW-Fahrerin flüchtete der 24-Jährige zwischen den langsam rollenden Fahrzeugen hindurch zu Fuß in Richtung Spandauer Damm. Kameras der Verkehrsleitzentrale zeichneten seinen Fluchtweg auf. Beamte eine Autobahnstreife nahmen den Mann fest und brachten ihn zum Unfallort zurück. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz eines gültigen Führerscheines ist und den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen gefahren sein könnte. Der 24-Jährige wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht, wo er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinwirkung sowie Verkehrsunfallflucht verantworten. Der Unfall verursachte einen kilometerlangen Stau. (BK)

125 Stundenkilometer zu schnell

Am Mittwoch ist ein Autofahrer in Schöneberg über die Autobahn gerast. Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei bemerkte am frühen Morgen einen jungen Mann kurz hinter der Anschlussstelle Innsbrucker Platz, der auf der A100 in Richtung Autobahndreieck Funkturm unterwegs war. Aufgrund seiner rasanten Fahrt wurde diese per Video aufgezeichnet und hierbei eine Geschwindigkeit von 205 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern festgestellt. An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm wurde der Wagen dann gestoppt und der Fahrer kontrolliert. Den 22-Jährigen erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1.360 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. (BK)

Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag ist ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 62-jähriger Mann kurz nach 16 Uhr mit einem Mercedes vom Platz der Vereinten Nationen kommend auf der Lichtenberger Straße, als der dreijährige Junge in Höhe der Weydemeyerstraße mit einem Laufrad auf die Fahrbahn fuhr. Das Kind wurde vom Auto erfasst und durch den Aufprall mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Rettungskräfte brachten das Kind mit schweren Verletzungen am Rumpf in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (BK)

Mehrere Verletzte bei Massenkarambolage auf der A113 

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 113 sind sechs Menschen verletzt worden. Ein Kleintransporter sei am Dienstagabend zwischen dem Flughafen Schönefeld und der Anschlussstelle Schönefeld-Süd aus unbekannter Ursache auf ein Auto aufgefahren, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Wagen stieß gegen die Leitplanke. Drei weitere Autos fuhren in den Havaristen hinein. Die Strecke wurde in Richtung Berlin vorübergehend vollgesperrt. In der Nacht war sie wieder komplett befahrbar. (dpa)

Audi auf der A100 125 Stundenkilometer zu schnell

Am Mittwoch ist ein Autofahrer in Schöneberg über die Autobahn gerast. Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei bemerkte am frühen Morgen einen jungen Mann kurz hinter der Anschlussstelle Innsbrucker Platz, der auf der A100 in Richtung Autobahndreieck Funkturm unterwegs war. Aufgrund seiner rasanten Fahrt wurde diese per Video aufgezeichnet und hierbei eine Geschwindigkeit von 205 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern festgestellt. An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm wurde der Wagen dann gestoppt und der Fahrer kontrolliert. Den 22-Jährigen erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1.360 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. (BK)


+++ 25. Februar +++

Wohnungstür in Neukölln angezündet - Ermittlungen wegen Brandstiftung

Rettungstransportwagen der Berliner Feuerwehr (Symbolbild). Foto: imago images

In einem Wohnhaus im Berliner Ortsteil Neukölln ist eine Wohnungstür angezündet worden. Das Feuer brach am Dienstagmorgen gegen 06.25 Uhr am Weigandufer aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. „Wie wichtig Rauchmelder sind, zeigte sich bei einem Wohnungsbrand heute Morgen“, hieß es in einem Tweet der Feuerwehr. Bevor der Rauch in die Schlafzimmer der Wohnung drang, wurden die Bewohner durch das Piepen der Rauchmelder geweckt und konnten sich auf den Balkon retten. Das Feuer erlosch nach Polizeiangaben bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Brandkommissariat ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung. Verletzt wurde niemand.

Nach Streit von U-Bahn überrollt

Am Montagmittag ist es zu einem Streit auf dem U-Bahnhof Französische Straße in Mitte gekommen, in dessen Verlauf ein Mann von einem U-Bahnzug überrollt wurde. Nach Zeugenaussagen waren auf dem Bahnsteig des Bahnhofs drei Männer in Handgreiflichen verwickelt. Dabei verlor einer der Männer beim Gerangel das Gleichgewicht und stürzte ins Gleisbett. Die einfahrende U-Bahn konnte nicht mehr bremsen und überrollte den Mann. Rettungskräfte bargen den 29-Jährigen, der ohne sichtbare Verletzungen blieb. Dennoch wurde der Glückspilz zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Seine Kontrahenten waren inzwischen verschwunden. Alle Streitenden könnten, nach Aussagen der Zeugen, vom Äußeren her der Obdachlosenszene zugehörig sein. (BK)

Zwei Jugendliche nach versuchten Einbruch festgenommen

Zwei 16 Jahre alte Jugendliche sind nach einem versuchten Einbruch in Niederschönhausen festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei sollen sie in der Nacht zu Dienstag versucht haben, in ein Restaurant einzusteigen - die Schaufensterscheibe des Lokals in der Grabbeallee wurde von den Beamten zersplittert vorgefunden. Bei einem der Teenager wurde zudem ein Einhandmesser sowie ein Tütchen Marihuana sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen wieder entlassen. (dpa)

Auto durch brennende Mülltonne beschädigt

Eine brennende Papiertonne hat am frühen Dienstagmorgen in Berlin-Friedrichshain ein Auto beschädigt. Das Fahrzeug stand in unmittelbarer Nähe zu dem in Flammen stehenden Behälter, wie die Polizei mitteilte. Allerdings wurde der Wagen nur leicht an der hinteren Stoßstange beschädigt. Die Tonne brannte vollständig nieder. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Postbote gegen 4 Uhr den Brand auf dem Gehweg in der Liebigstraße.
In der Liebigstraße liegt das alternative Wohnprojekt „Liebig 34“, eines der letzten Symbole der autonomen Szene in der Stadt - eine Räumungsklage gegen die Bewohner beschäftigt derzeit die Justiz. Einen Zusammenhang zwischen dem Brand und „Liebig 34“ schließt die Polizei jedoch aus. (dpa)

BMW rammt Laternenmast

Der ziemlich demolierte Unfallwagen. Foto: Pudwell

In der Nacht zum Dienstag hat ein Fahrer in Neukölln auf der Grenzallee, kurz hinter der Buschkrugallee, die Kontrolle über seinen BMW verloren. Er kam von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Zaun und rammte mit dem Heck einen Laternenmast. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun die Unfallursache. Die Feuerwehr beseitigte das Wrack. (BK)

Defekte Gasleitung repariert - Bewohner können zurück in Wohnungen

Nach dem Abdichten einer defekten Gasleitung in der Wundtstraße in Berlin-Charlottenburg konnten die Bewohner in der Nacht in ihr Haus zurückkehren. Das Leck hatte am Abend Feuerwehr und Gasag auf den Plan gerufen. Vor dem Wohngebäude sei Gas aus dem Rohr getreten, das auch in das Haus führe, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Leitung wurde frei gelegt und von der Gasag repariert. Alle Sperren seien aufgehoben worden und die Bewohner konnten zurück in das Haus, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Dienstagmorgen. Zehn Bewohner hatten zuvor in einem benachbarten Cafe Unterschlupf gefunden und waren dort von der Feuerwehr betreut worden. (dpa)


+++ 24. Februar +++

Defekte Gasleitung vor Wohnhaus - Feuerwehr betreut Bewohner

Eine defekte Gasleitung in der Wundtstraße in Berlin-Charlottenburg hat am Montagabend Feuerwehr und Gasag auf den Plan gerufen. Vor dem Wohngebäude sei Gas aus dem Rohr getreten, das auch in das Haus führe, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Leitung wurde frei gelegt und sollte noch am Abend von der Gasag repariert werden. Zehn Bewohner fanden in einem benachbarten Cafe Unterschlupf und wurden dort von der Feuerwehr betreut. Das Haus wurde gelüftet. Der Feuerwehrsprecher rechnete damit, dass die Bewohner nach der Reparatur wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Auto stößt mit Sattelzug zusammen - Toter und Schwerverletzte

Bei dem Zusammenstoß eines Sattelzuges mit einem Auto auf der B167 in der Nähe von Wandlitz (Barnim) ist ein 71-jähriger Mann ums Leben gekommen. Seine 69 Jahre alte Beifahrerin wurde schwer verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Unfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag. Nach ersten Erkenntnissen war der 40 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges mit seinem Gespann in Richtung Zerpenschleuse unterwegs gewesen und hatte in eine Straße abbiegen wollen. Aus noch ungeklärter Ursache prallte das in gleicher Richtung fahrende Auto gegen den Sattelzug. Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Unfallstelle auf der B167 zeitweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Frau im Ruderboot auf Spree in Seenot

Mit einem Ruderboot ist eine Frau in der Rummelsburger Bucht in Berlin in Seenot geraten. Die Frau sei offenbar auf dem Weg zu ihrem Hausboot gewesen, dabei jedoch vom starken Wind abgetrieben worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Dadurch sei sie am Sonntagabend in Panik geraten. Die Wasserschutzpolizei konnte die leicht unterkühlte Frau schließlich zu ihrem Ziel bringen. (dpa)

Einbrecher stellt sich freiwillig

Ein Mann hat sich am Sonntagnachmittag in Reinickendorf bei seinem Opfer gemeldet. Gegen 14 Uhr klingelte der 39-Jährige an der Wohnungstür zur Wohnung eines 57-Jährigen und gab zu, bei einem Einbruch in dessen Wohnung im Dezember 2019 beteiligt gewesen zu sein. Der 57-Jährige bat den Mann herein und alarmierte die Polizei. Die Beamten nahmen den reuigen Einbrecher fest. (BK)

Einbrecher (Symbolfoto). Foto: dpa/Silas Stein

Jugendliche Brutalos greifen Mädchen an

Mehrere Jugendliche haben am Sonntagnachmittag in Adlershof ein Mädchen an. Die 13-Jährige hatte sich gegen 14 Uhr auf der Nipkowstraße mit einer weiteren Jugendlichen zu einem klärenden Gespräch wegen eines früheren Streites verabredet. Entgegen der Verabredung erschien die noch Unbekannte jedoch mit 15 bis 20 weiteren Jugendlichen und schlug der 13-Jährigen sofort ins Gesicht. Diese stürzte zu Boden, wo sie aus der Gruppe heraus geschlagen und getreten wurde. Erst als eine Passantin eingriff, ließ die Schläger von ihr ab und flüchteten. Alarmierte Rettungskräfte brachten die leicht Verletzte zusammen mit ihrer ebenfalls eingetroffenen Mutter zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. (BK)

Versuchter Einbruch in Lotto- und Tabakwarengeschäft - Festnahmen

Nach einem versuchten Einbruch in ein Lotto- und Tabakwarengeschäft in der Nacht zum Montag in Weißensee sind zwei Männer vorläufig festgenommen worden. Ein Anwohner hatte kurz nach 2 Uhr die Polizei zu dem Geschäft in der Langhansstraße alarmiert, nachdem er verdächtige Geräusche aus dem Hof gehört hatte. Nachdem Polizisten eingetroffen waren, nahmen sie im Innenhof zunächst einen Tatverdächtigen fest. Zwei mutmaßliche Mittäter ergriffen daraufhin die Flucht, von denen einer kurz darauf ebenfalls festgenommen werden konnte. Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen versucht hatten, über den Hintereingang in das Geschäft einzubrechen. Bei den Festgenommenen im Alter von 30 und 44 Jahren wurde Einbruchswerkzeug beschlagnahmt wurde. (BK)

Mann bei Wohnungsbrand gestorben

Bei einem Wohnungsbrand in Forst (Spree-Neiße) ist ein 52 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Feuerwehr und Polizei wurden am Montagmorgen informiert, dass Qualm und Flammen aus einer Wohnung im Erdgeschoss schlugen. Die Feuerwehr konnte den Brand umgehend löschen, wie die Polizei weiter mitteilte. In der Wohnung entdeckten Einsatzkräfte eine tote Person, bei der es sich um den bettlägerigen Mieter handelte. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (dpa)

Falscher Polizist festgenommen

Am Sonntagabend haben Polizisten zwei mutmaßliche Trickbetrüger in Friedrichshain festgenommen. Zuvor hatte ein Unbekannter eine an der Karl-Marx-Allee wohnende 78-jährige Dame angerufen, sich als Polizist ausgegeben und sie aufgefordert, Wertgegenstände und Geld in einem Beutel im Hausflur abzustellen. Der Beutel würde anschließend von einem weiteren Polizisten abgeholt werden.
Die 78-Jährige wurde skeptisch und ihr Mann alarmierte die richtige Polizei. Eintreffende Zivilbeamte beobachteten kurz darauf einen 30-jährigen Mann, der sich im Eingangsbereich des Wohnhauses nach dem Beutel umsah. Die Beamten nahmen den Mann fest. Ein 14-Jähriger, welcher zuvor zusammen mit dem Festgenommenen gesehen wurde, wurde ebenfalls festgenommen. Die Polizisten brachten den 30-jährigen Tatverdächtigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter übergeben. (BK)

Zeugen verhindern Ausweitung eines Feuers

Zeugen haben am späten Sonntagabend in Konradshöhe durch ihr schnelles Eingreifen eine Ausweitung eines Feuers verhindert. Gegen 23.30 Uhr bemerkten die beiden Männer Qualm an einem geparkten Mercedes im Theresenweg, löschten anschließend das Feuer an dem Reifen hinten links und verhinderten somit, dass das Feuer auf den Wagen übergreifen konnte. Ein Brandkommissariat ermittelt. (BK)

Raser ohne Führerschein auf der Autobahn gestoppt

Ohne Führerschein und zu schnell war am Sonntagabend ein Autofahrer auf der Autobahn in Schöneberg unterwegs. Eine Streife der Autobahnpolizei bemerkte gegen 21.20 Uhr den Mann, der mit einem BMW die Autobahn aus Richtung Autobahnkreuz Schöneberg kommend in Richtung Anschlussstelle Saarstraße mit hoher Geschwindigkeit befuhr. Eine Geschwindigkeitsmessung ergab einen Wert von 143 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern. Die Polizeibeamten stoppten den Wagen und überprüften den Autofahrer. Dabei gab er zunächst falsche Personalien an. Die Polizisten kamen ihm kurz darauf jedoch auf die Schliche und stellten fest, dass der 28-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Den Autofahrer erwartet neben dem Bußgeldverfahren ein Strafermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein weiteres Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Angabe falscher Personalien. (BK)

Mann bei Wohnungsbrand leicht verletzt

Ein Mann ist bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Wedding leicht verletzt worden. In der Wohnung in der Sylter Straße haben am späten Sonntagabend Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Montag sagte. Die Flammen konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Mieter der Wohnung kam mit leichten Brandverletzungen in ein Krankenhaus. Die Brandursache war noch unklar. Zunächst berichtete die «B.Z.». Demnach soll es sich um eine Pflegeeinrichtung handeln. (dpa)

Drei Tote und 56 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Berlin. Foto: imago images

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende drei Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, 56 weitere wurden verletzt. Das Lagezentrum der Polizei Brandenburg zählte zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 358 Verkehrsunfälle, wie ein Sprecher am Montag sagte. Demnach sind bei 40 der 358 Unfällen Personen verletzt worden, bei den restlichen 318 entstanden lediglich Sachschäden.

Nach Polizeiangaben ereignete sich ein tödlicher Unfall am Freitagnachmittag: Auf der Bundesstraße 167 in der Nähe von Schorfheide (Barnim) ist ein Autofahrer mit seinem Wagen ungebremst auf einen Lastwagen aufgefahren und dabei ums Leben gekommen. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt.

In der Nähe von Michendorf (Potsdam-Mittelmark) ist ebenfalls am Freitag ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum gefahren und gestorben.

Der dritte Unfall ereignete sich am Samstag auf der Autobahn 12 in der Nähe von Briesen (Oder-Spree). Hier ist eine 48-jährige Beifahrerin tödlich verletzt worden, nachdem ein Auto in einen Kleintransporter fuhr. Bei dem Unfall wurden vier weitere Menschen verletzt, drei davon aus dem Auto indem die Beifahrerin saß. (dpa)

Supermarkt brennt in Neuruppin - starke Rauchentwicklung

Bei einem Brand in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist es am frühen Montagmorgen zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Das Feuer war gegen 05.00 Uhr an einem Supermarkt ausgebrochen, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest sagte. Anwohner im Bereich Neustädter Straße wurden von der Feuerwehr aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs - sowie Klimaanlagen abzuschalten. Nähere Einzelheiten zum Brand etwa zu Verletzten oder der Brandursache waren zunächst nicht bekannt. Während des Feuerwehreinsatzes war die Bundesstraße 167 auf Höhe des Kreisverkehrs Neustädter Straße komplett gesperrt, wie das Verkehrsstudio Berlin berichtete. (dpa)


+++ 23. Februar +++

Seniorin liegt vier Tage hilflos in Wohnung - Nachbarin holt Hilfe

Eine Frau in Schwedt hat einer Nachbarin vermutlich das Leben gerettet. Der Frau sei aufgefallen, dass die 86-Jährige seit vier Tagen nicht zu sehen war und der Briefkasten voll war, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Frau holte am Samstag Hilfe. Die Feuerwehr öffnete die Tür und sah die allein lebende Seniorin nach Angaben eines Polizeisprechers hilflos auf einer Couch im Wohnzimmer liegen. Der Rettungswagen habe medizinische Hilfe geleistet, die Frau sei ins Krankenhaus gebracht worden. Warum die 86-Jährige in die Notlage geraten war, blieb zunächst unklar. (dpa)

Rüpel-Raser ohne Führerschein auf Stadtautobahn erwischt

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei hat in der Nacht zu Sonntag einen 20-Jährigen am Steuer eines BMWs erwischt, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die A100 gerast war. In Höhe der Rudolf-Wissell-Brücke war der 5er BMW mit 140 statt der erlaubten 80 km/h unterwegs. Dabei überholte der Raser andere Fahrzeuge rechts. Als die Polizei dem Fahrer daraufhin signalisierte, anzuhalten, versuchte dieser zu entwischen. Er fuhr von der Autobahn ab, fuhr über eine rote Ampel, schaltete schlagartig alle Lichter am Wagen aus und parkte rechts ein. Das bemerkten die ihn verfolgenden Polizisten jedoch und kontrollierten den 20-Jährigen daraufhin. Der hatte zwar keinen Führerschein, dafür saß auf dem Beifahrersitz seine 42 Jahre alte Mutter, die Halterin des BMW. Der Wagen wurde beschlagnahmt, den Fahrer erwartet eine Strafanzeige wegen eines sogenannten Einzelrennens und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Mutter bekommt eine Strafanzeige wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (BK)

Transfrau wird geschlagen und beleidigt - der Staatsschutz ermittelt

Eine Transfrau ist in Berlin-Kreuzberg von einem Unbekannten geschlagen, bespuckt und beleidigt worden. Die 28-Jährige war am Samstagabend auf dem Mehringplatz unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er soll sie dort zunächst beleidigt und bespuckt haben. Anschließend soll der Angreifer der Transfrau gegen den Kopf geschlagen haben. Ein Zeuge alarmierte die Beamten, der Angreifer konnte jedoch unerkannt flüchten. Die Frau wurde nicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen transphober Motive übernommen. (dpa)

Trio raubt Uber-Fahrer aus

Ein Mitarbeiter der Fahrdienst-Firma Uber ist in Berlin-Friedrichshain von drei Männern ausgeraubt worden. Zwei von ihnen sprachen den Fahrer am Sonntagmorgen zunächst neben seinem Wagen in der Straße Am Wriezener Bahnhof an, wie die Polizei mitteilte. Ein Dritter habe dem 58-Jährigen dann von hinten den linken Arm auf den Rücken gedreht. Er habe ihm seine Armbanduhr vom Handgelenk gerissen. Der Fahrer erlitt leichte Hautabschürfungen. Anschließend flüchtete das Trio zu Fuß. Polizisten, die in der Nähe waren, verfolgten die rennenden Männer. Sie konnten zwei von ihnen, 20 und 23 Jahren alt, stoppen. Der dritte entkam zwar unerkannt, aber „die Ermittlungen laufen“, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa)