+++ 28. November +++

Angriff in Mitte: Mann schlägt Frau in Warteschlange mit Flasche auf den Kopf

Ein Mann hat am Freitagmittag in Berlin-Mitte eine Frau mit einer Flasche angegriffen und verletzt. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, wartete die Frau im Innenhofbereich eines Kaufhauses am Leipziger Platz in einer Warteschlange vor einem Bekleidungsgeschäft, als der Mann sich ihr von hinten genähert haben soll. Als der 28-Jährige gerade zum Schlag ausgeholt habe, soll sich die Frau umgedreht haben, sodass die Flasche sie an der Stirn traf.

Ein Passant brachte den Angreifer zu Boden, wo er mithilfe des Securitydienstes bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte fixiert und später festgenommen wurde. Rettungskräfte brachten die 33-Jährige, die bei dem Angriff eine leichte Kopfverletzung erlitt, zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Da sich der Tatverdächtige bei seiner Festnahme an mehreren zerbrochenen Glasflaschen eine Schnittverletzung an der Hand zuzog, brachten Rettungskräfte ihn ebenfalls zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Adlershof: Raser liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Autofahrer ist auf der Flucht vor der Polizei durch Berlin gerast und mit seinem Wagen in ein anderes Auto gekracht. Beamte wollten den 28-Jährigen in Schönefeld kontrollieren, weil seine Nummernschilder als gestohlen gemeldet waren, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Daraufhin soll der Mann, der laut Polizei keinen Führerschein hat, Gas gegeben haben und auf seiner Flucht auch in den Gegenverkehr gefahren sein. Sein Fahrzeug stoppte erst, als er in Adlershof in ein anderes Auto krachte. Der Fahrer, sein Beifahrer und die Fahrerin des zweiten Autos blieben laut Polizei unverletzt.

Die Polizei beschlagnahmte den nicht zugelassenen Wagen, in dem sich ein weiteres gestohlenes Kennzeichenpaar und mutmaßliche Drogen befanden. Dem Raser wurde Blut abgenommen, um zu prüfen, ob er unter Drogeneinfluss stand.

Gesundbrunnen: BVG-Mitarbeiter und Polizist verletzt

Bei einem Messerangriff in Gesundbrunnen sind am Freitagabend ein BVG-Mitarbeiter sowie ein Polizist außer Dienst verletzt worden. Letzterer soll ebenso wie der Mitarbeiter des Verkehrsverbundes leicht verletzt worden sein.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Der Vorfall soll sich gegen 20 Uhr an der Badstraße/Ecke Bastianstraße ereignet haben.

+++ 27. November +++

Unfassbarer Angriff in Köpenick: Mann attackiert Mädchen mit Baseballschläger

Ein 57-jähriger Mann hat am Donnerstagmittag in einem Hinterhof in der Mahlower Straße ein siebjähriges Mädchen mit einem Baseballschläger geschlagen. Dabei erlitt das Kind zum Glück nur leichte Verletzung.

Die Siebenjährige spielte gegen 12 Uhr mit zwei gleichaltrigen Mädchen, als plötzlich ein Mann mit dem Holzknüppel auftauchte. Die anderen Mädchen rannten davon, die Siebenjährige blieb. Als der Unbekannte zum Schlag ausholte, rannte auch die Kleine weg, stolperte jedoch und fiel zu Boden. Der Mann schlug erneut zu und traf das Mädchen am Bein. Sie konnte sich danach in einem Hausflur in Sicherheit bringen.

Zwischenzeitlich hatten die anderen beiden Mädchen ihre Eltern informiert, die wiederum die Polizei alarmierten. Die Einsatzkräfte suchten die nähere Umgebung ab.

Mehrere Anwohnende, die auf das Geschehen und den Polizeieinsatz aufmerksam geworden waren, gaben Hinweise auf einen Mann, der dafür bekannt sei, insbesondere spielende Kinder nicht zu mögen. Nach intensiven Ermittlungen wurde der 57-Jährige in seiner Wohnung angetroffen und von den drei Mädchen wiedererkannt.

Der Tatverdächtige verblieb nach der Personalienfeststellung in seiner Wohnung. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Die Siebenjährige erlitt bei dem Übergriff ein Hämatom am Bein.

Alt-Hohenschönhausen: Blutspuren bis zur Straße - Messerstecherei mit Schwerverletzten

Bei einer Messerstecherei im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen sind mehrere Menschen schwer verletzt worden. In einer Wohnung sollen sich in der Nacht zu Freitag einige Männer gestritten haben, wie die Polizei mitteilte. Nachbarn riefen die Polizei in die Simon-Bolivar-Straße. Die fand Blutspuren, die von der Wohnung in der zweiten Etage bis auf die Straße führten. Drei Männer wurden mit Stichwunden und anderen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Der Grund für den Gewaltausbruch war zunächst nicht klar, die Polizei ermittelt.

Berliner Ermittler zerschlagen Netzwerk von Rezeptfälschern

In Berlin haben Ermittler ein mutmaßliches Netzwerk von Rezeptfälschern und Medikamentenhändlern zerschlagen. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Freitag mitteilte, wurden bereits am Donnerstag stadtweit zwölf Objekte durchsucht und ein Haftbefehl vollstreckt. Die Verdächtigen sollen demnach in großem Stil Rezepte gefälscht und sich damit in Apotheken Medikamente verschafft haben, die sie illegal weiterverkauften.

Insgesamt gibt es 14 Beschuldigte. Als Hauptverdächtiger gilt nach Angaben der Beamten ein 27-Jähriger. Gegen ihn wurde bei der Razzia auch der Haftbefehl vollstreckt, er sitzt nun in Untersuchungshaft. Neben Rezeptfälschung und illegalem Arzneitmittelhandel geht es in dem Fall zusätzlich um den Vorwurf des Abrechnungsbetrugs zulasten der Krankenkassen. Die Schadenshöhe liegt bei mehr als 490.000 Euro.

Nach Erkenntnissen der Ermittler sollen die Verdächtigen mindestens 300 Rezepte bei Apotheken eingereicht haben. Bei den Durchsuchungen am Donnerstag wurden unter anderem Medikamente und Drogen, Computer sowie Vermögensgegenstände wie teure Uhren und Geld beschlagnahmt. (AFP)

Neukölln: Frau fährt mit 1,6 Promille gegen Ampelmast

Gegen 1.50 Uhr kam in der Nacht zu Freitag eine betrunkene Frau beim Abbiegen aus der Pannierstraße in die Sonnenallee in Neukölln von der Fahrbahn ab. Sie prallte ungebremst in eine Ampel. Diese und das Fahrzeug wurden dabei schwer beschädigt.

Die Frau konnte ihr Fahrzeug zunächst noch zurücksetzen, wurde aber nach Angaben von vor Ort „durch weitere Insassen des Fahrzeugs an einer Flucht gehindert“. Das Kennzeichen des Coupés wurde bei dem Unfall abgetrennt und wickelte sich um den Ampelmast.

Alarmierte Polizisten sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen wenig später am Unfallort ein. Die betrunkene Frau turnte laut Augenzeugen „während des Einsatzes fröhlich an der Unfallstelle herum und erkannte den Ernst der Lage überhaupt nicht“.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 1,6 Promille. Die Unfallfahrerin wurde anschließend von Polizeikräften zur Blutentnahme gebracht. Die anderen, ebenfalls betrunkenen Insassen des Fahrzeuges durften den Unfallort nacheinander verlassen. Gegen die Frau wird nun ermittelt.

+++ 26. November +++

Schlag gegen Clankriminalität - Wohnungen in Fürstenwalde durchsucht

Der Polizei in Ostbrandenburg ist ein Schlag gegen Bandenkriminalität gelungen. Bei Durchsuchungen von Wohnungen von vier mutmaßlichen Drogendealern in Fürstenwalde (Oder-Spree) stellten die Beamten «zahlreiche Beweismittel, nicht geringe Mengen Kokain und geraubte Gegenstände» sicher, wie die Polizeidirektion Ost und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilten.

Die Ermittlungen richteten sich demnach gegen vier Beschuldigte im Alter von 24 bis 40 Jahren, die im Verdacht stehen, für den organisierten Drogenhandel in der Spreestadt mitverantwortlich zu sein. Den Männern wird unter anderem vorgeworfen, Anfang November gewaltsam in die Wohnung eines Mannes eingedrungen zu sein, ihn mit einer Waffe bedroht, mit einem Elektroschocker körperlich misshandelt und beraubt zu haben.

Drei der mutmaßlichen Dealer seien sogleich festgenommen worden, ein weiterer am Folgetag. Das Amtsgericht Fürstenwalde erließ am Mittwoch gegen alle Haftbefehl. Einer der vier Männer ist nach Angaben der Polizei bereits wegen vergleichbarer Taten vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) angeklagt. Spezialkräfte der Brandenburger Polizei unterstützten die Polizisten bei den Durchsuchungen. (dpa)

Waffen, Böller und rechtsradikale Aufkleber bei Drogen-Verdächtigem gefunden

Eigentlich suchte die Polizei nach Drogen - dann fand sie bei einem verdächtigen Mann Waffen, manipulierte Böller sowie Aufkleber und Kassetten mit rechtsradikalen Aufdrucken und Inhalten. Der 42-jährige Mann war am Dienstagvormittag in Berlin-Gesundbrunnen kontrolliert worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Statt des erwarteten Rauschgifts hatte er Tierabwehrsprays und zwei verbotene Böller dabei. Daraufhin durchsuchte die Polizei die Wohnung des Deutschen und fand weitere verbotene und umgebaute Feuerwerkskörper - außerdem diverse Waffen wie einen Schlagring, ein Springmesser und eine Steinschleuder, Gegenstände mit rechtsradikalen Aufdrucken sowie mutmaßliches Diebesgut. Die Polizei beschlagnahmte alle Gegenstände und nahm den Mann fest. Am Mittwoch wurde ein Haftbefehl erlassen. (dpa/BK)

BVG-Bus fährt Fußgängerin um - zwei Verletzte, Fahrer unter Schock

Beim Abbiegen hat am Mittwochmittag in Tegel ein BVG-Bus eine Fußgängerin erfasst. Die 25-Jährige wurde schwer verletzt. Die Frau hatte an der Kreuzung Berliner Straße Ecke Bernstorffstraße die Fahrbahn überquert. Dabei wurde sie von dem Bus erfasst, dessen 35-jähriger Fahrer von der Berliner Straße kommend nach links in die Bernstorffstraße abbiegen wollte. Mit schweren Kopfverletzungen kam sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 36 Jahre alter Fahrgast, der bei der durchgeführten Bremsung im Bus stürzte, verletzte sich leicht am Oberkörper. Der Busfahrer erlitt einen Schock und beendete seinen Dienst. (BK)

PKW schleudert Fußgängerin zu Boden - schwer verletzt

In Schöneberg ist in der Nacht zu Donnerstag eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt worden. Die 26-Jährige befand sich dabei laut Polizei auf einer Fußgängerfurt des Sachsendammes und wollte in Richtung der Friedrich-Haak-Brücke weiterlaufen. In dem Moment wurde sie von dem Pkw eines 55-jährigen Fahrers erfasst, der aus dem Ballonfahrerweg kommend links in den Sachsendamm einbiegen wollte. Die Fußgängerin wurde zu Boden geschleudert. Mit schweren Rumpfverletzungen wurde sie stationär in einer Klinik aufgenommen. (BK)

Vandalismus gegen Blitzer in Berlin 

Die Reparaturkosten nach Fällen von Sachbeschädigung gegen Blitzeranlagen in Berlin sind in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Lagen sie 2015 noch bei rund 3500 Euro, waren es 2019 schon 96 000 und in diesem Jahr allein bis zum 9. November 200 000 Euro. Das ergibt sich aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zum Thema «Blitzersäulen im Stadtgebiet».

Danach hat auch die Zahl der Fälle von Sachbeschädigung beziehungsweise Vandalismus gegen Blitzeranlagen, mit denen das Überfahren roter Ampeln oder das Missachten der Höchstgeschwindigkeit kontrolliert wird, erheblich zugenommen. Waren es nach den Daten der Innenverwaltung 2015 erst 4 und 2019 dann 16, stieg die Zahl im laufenden Jahr bereits bis November auf 17.

Derzeit gibt es 33 solcher stationärer Überwachungsanlagen im Bestand der Polizei Berlin, davon sind laut Innenverwaltung 22 in Betrieb. Sämtliche Anlagen werden den Angaben zufolge turnusmäßig technisch gewartet. (dpa)

+++ 25. November +++

"Ekelerregende Zustände" in Neuköllner Dönerproduktion

Wer gerne Döner ist, sollte vielleicht nicht weiterlesen: In einer Neuköllner Produktionsstätte für Dönerfleisch hat die Berliner Polizei bei einer Kontrolle erhebliche Mängel festgestellt. «Einzelne Bereiche der Produktion wiesen ekelerregende Zustände auf», hieß es am Mittwoch. Eine fleischverarbeitende Maschine wurde stillgelegt, weil Sicherheitsvorrichtungen fehlten und Betriebsstoffe austraten.

Der Betrieb war bei einer Gewerbekontrolle mit mehreren Behörden am Dienstag aufgefallen. Dabei schlossen die Beamten auch einen Frisörladen wegen mehrerer Verstöße, darunter Schwarzarbeit, Mängel beim Infektionsschutz und Verletzung der Handwerksordnung. Diese liegt meist vor, wenn es in dem Betrieb keinen geprüften Friseurmeister gibt. (dpa)

Polizisten mit Messer bedroht

Ein 30-Jähriger soll in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft randaliert und Sicherheitsleute sowie später auch Polizisten mit einem Messer bedroht haben. Mit Reizgas und gezogener Dienstpistole konnten die Beamten den Mann bändigen und nahmen ihn die Nacht über bis Mittwoch in Gewahrsam, wie die Polizei mitteilte. Warum der Mann aggressiv geworden war, blieb offen.

Er soll in der Unterkunft an der Wittenberger Straße in Marzahn zunächst die Beleuchtung und Mobiliar beschädigt und Sicherheitsleute mit Gegenständen wie einem Aschenbecher beworfen haben. Mit dem Messer flüchtete er, wurde dann aber in der Nähe von alarmierten Einsatzkräften gefunden. (dpa)

Aus 21. Stock geworfener Einkaufswagen verfehlt knapp Kleinkind (2): Mordkommission ermittelt

Unbekannte haben am Mittwochmorgen einen Einkaufswagen aus dem 21. Stock eines Mehrfamilienhauses an der Frankfurter Allee in Lichtenberg geworfen. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln zu einem versuchten Tötungsdelikt. Nach Angaben eines 33 Jahre alten Passanten soll der Wagen nur knapp ihn und seinen kleinen zweijährigen Sohn auf dem Gehweg sowie einen weiteren 40-jährigen Fußgänger verfehlt haben. (BK)

41-Jähriger in Marzahn niedergestochen, lebensgefährlich verletzt - Mordkommission ermittelt

Von einem Unbekannten ist ein 41-Jähriger am Dienstagnachmittag in Berlin-Marzahn niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Laut Polizei war es auf einem Brachgelände in der Bitterfelder Straße zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gekommen, in deren Folge der 41-Jährigen lebensgefährliche Stichverletzungen davontrug. Der Verletzte wird in einem Krankenhaus intensivmedizinisch betreut. (BK)

Nach Obduktion von Leiche in Cottbus: Kein Gewaltverbrechen

Bei dem am Sonntag entdeckten Toten im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz soll es sich um einen 21-Jährigen handeln. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nach Abschluss der Obduktion am Mittwoch mit. Sie schlossen nach der Untersuchung aus, dass der Mann durch Fremdverschulden ums Leben kam.

Rettungskräfte und die Polizei waren am Sonntagmorgen informiert worden, dass ein Mensch regungslos in Schmellwitz auf einer Rasenfläche liege. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Anhand der Auffindesituation ließ sich sein Tod zunächst nicht unmittelbar klären. Daher wurden Spezialisten der Kriminalpolizei sowie Rechtsmediziner hinzugezogen. (dpa)

Rückwärts fahrender LKW fährt Fußgänger (97) um - schwer verletzt

In Neu-Hohenschönhausen ist am Dienstagmittag ein Senior von einem LKW umgefahren worden. Der 97-Jährige war zu Fuß auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Ernst-Barlach-Straße unterwegs, als er mit dem Laster zusammenstieß. Dieser wurde laut Polizei von einem 53-jährigen Mann rückwärts gefahren. Der Fußgänger stürzte zu Boden und erlitt schwere Rumpfverletzungen, mit denen er in einem Krankenhaus stationär aufgenommen wurde. (BK)

Beziehungsstreit mit Messer, Machete und Reizgas

Ein Streit vor und in einem Spätkauf in Wedding ist am Dienstagabend eskaliert. Zunächst attackierten mehrere Personen in den Laden in der Lindower Straße einen 29-Jährigen mit einem Messer. Diesem gelang es auszuweichen, so dass er nicht verletzt wurde. Anschließend entfernten sich die Männer, kamen aber eine halbe Stunde später mit einer Machete zurück. Damit attackierten sie einen weiteren 29-Jährigen und beschädigten dessen Jacke, ohne ihn aber zu verletzen. Anschließend sollen die Männer dann noch einen 21-Jährigen mit Reizgas besprüht haben, der dadurch Augenreizungen erlitt, die ambulant behandelt werden mussten. Anschließend flüchtete die Gruppe in Richtung Nettelbeckplatz. Hintergrund der Angriffe sollen Beziehungsstreitigkeiten sein. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 ermittelt nun gegen die vier Angreifer wegen gefährlicher und versuchter gefährlicher Körperverletzung. (BK)

Frost: Polizei warnt vor glatten Straßen am Stadtrand

Munitionssprengung in Grunewald: Verkehr auch für Radfahrer gesperrt

Autobahnauffahrten Grenzallee/A100/A113 bis Mitte Februar gesperrt

Die Autobahnauffahrten von der Grenzallee auf die Autobahnen 100 und 113 werden am Mittwochmorgen von 8 Uhr an gesperrt. Wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mitteilte, dauert die Sperrung voraussichtlich bis Mitte Februar 2021. Der Verkehr solle über die Auffahrten an der Buschkrugallee umgeleitet werden. Grund für die Sperrung seien Bauarbeiten, um das Autobahnstück 16 an das Autobahndreieck Neukölln anzubinden. (dpa)

Ausgebrannte Autos in Berlin-Lichterfelde und Schöneberg

In Berlin haben in der Nacht zu Mittwoch zwei Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte, brannte zunächst ein Fahrzeug in Lichterfelde, dann ein zweites eine Stunde später in Schöneberg. Beide Wagen seien vollkommen ausgebrannt. Die Polizei konnte zunächst noch keine weiteren Angaben machen. (dpa)

+++ 24. November +++

Kannibalen-Mord: Weiteres Leichenteil von Stefan T. in Pankow gefunden

Im Fall des mutmaßlich von einem Kannibalen ermordeten Stefan T. ist am Montagmittag in Pankow ein weiteres Leichenteil gefunden worden. Die Mordkommission ermittelt gegen einen Lehrer aus Berlin-Pankow. Die am Montagabend durchgeführten rechtsmedizinischen und kriminaltechnischen Untersuchungen ergaben, , dass es sich bei dem Fund um sterbliche Überreste von Stefan T. handelt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Schwerverletzte nach illegalem KuDamm-Autorennen weiter in Klinik - Raser in Haft

Fast drei Monate nach dem illegalen Autorennen dreier Fahrzeuge Anfang September auf dem Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg liegt eines der beiden Unfallopfer weiterhin schwerverletzt in einer Klinik. Der inzwischen 30-jährige Unfallfahrer bleibt nach einem Haftprüfungstermin in Untersuchungshaft, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilte.

Drogendealer überfallen - Komplizen jagen und verprügeln Räuber

Zwei Männer sollen am Montagabend einen mutmaßlichen Drogenhändler in Berlin-Schöneberg überfallen haben. Laut Polizei jagten Komplizen des Überfallenen die Räuber anschließend und verprügelten die Räuber mit Baseballschlägern. Unter dem Vorwand, Drogen zu kaufen, hatten die beiden Räuber den 20-jährigen auf einem Spielplatz in der Gleditschstraße getroffen und dann dessen Drogen und Geld geraubt. Der mutmaßliche Drogenhändler rief Komplizen zur Hilfe, die die beiden flüchtenden 18-Jährigen verfolgten und zusammenschlugen. Einer der beiden kam mit einer Kopfplatzwunde und einen Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus, der zweite wurde einem Raubkommissariat der Polizei überstellt. Polizisten stellten die geraubten Drogen und ein Messer sicher. Ermittelt wird ebenfalls gegen die unbekannten Schläger und den 20-jährigen mutmaßlichen Dealer. (BK)

Auto erfasst Rollerfahrerin (61) - schwer verletzt

Eine Rollerfahrerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem PKW in Prenzlauer Berg am Montagmittag schwer verletzt worden. Laut Polizei war die 61-Jährige mit einem PKW in der Kreuzung Danziger Straße/ Kastanienallee/ Pappelallee/ Schönhauser Allee mit einem PKW zusammengestoßen. Die Frau erlitt mehrere Knochenbrüche und kam zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus. Der Autofahrer (20) blieb unverletzt. (BK)

Mercedes überholt LKW und rast frontal in VW - zwei Schwerverletze

Beim Versuch, auf der B 112 einen LKW zwischen Neuzelle und Abzweig Lawitz (Oder Spree) zu überholen, ist ein Mercedes-Fahrer am Montag in den Gegenverkehr geraten. Der Benz kollidierte mit einem entgegenkommenden VW. Rettungskräfte brachten die beiden schwerverletzten Fahrer in ein Krankenhaus. (BK)

Supermarkt mit durchgeladener Schusswaffe überfallen - Flucht auf Fahrrädern

Mit vorgehaltener Schusswaffe haben zwei unbekannt gebliebene Männer am Montagabend einen Supermarkt in Tempelhof überfallen. Einer der beiden Männer hatte in dem Discounter in der Oberlandstraße die 44-jährige Kassiererin mit einer Handfeuerwaffe bedroht. Zur Bekräftigung seiner Forderung, die Kassenlade zu öffnen, hatte der Mann seine Waffe demonstrativ durchgeladen. Aus der geöffneten Kasse entnahm der Tatverdächtige Geld. Gemeinsam mit dem draußen Schmiere stehenden zweiten Tatverdächtigen entkam der Pistolero auf auf  bereitgestellten Fahrrädern unerkannt in Richtung Silbersteinstraße. (BK)

Mann fragt in Gropiusstadt nach Weg, wird zusammengeschlagen und ausgeraubt

Ein 53-Jähriger ist in der Nacht zu Dienstag in Gropiusstadt überfallen und schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte der Mann kurz nach Mitternacht in der Grünanlage hinter dem U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee an einer Tischtennisplatte eine vierköpfige Gruppe angesprochen, um nach dem Weg zu fragen. Einer aus der Gruppe begleitete ihn daraufhin weiter in den Park. Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte dann als Gegenleistung die Herausgabe von Wertsachen gefordert haben. Der 53-Jährige weigerte sich, woraufhin er geschlagen und getreten worden sein soll. Im weiteren Verlauf soll der mutmaßliche Angreifer noch ein Messer hervorgezogen und damit herumgefuchtelt haben. Er erbeutete dann ein Handy, ein Armband sowie ein Basecap und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der 53-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Möglicherweise muss er dort wegen der Schwere der Verletzungen stationär verbleiben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes. (BK)

Tödliche Messerattacke auf Bruder: 24-Jähriger vor Gericht 

 Weil er seinen 27-jährigen Bruder in einem Streit mit einem Messer attackiert und ihn tödlich verletzt haben soll, muss sich ein 24-Jähriger ab Dienstag (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten. Laut Ermittlungen soll es im Juni 2020 in der väterlichen Wohnung der beiden Männer im Stadtteil Hellersdorf zu dem Angriff gekommen sein. Ein weiterer Bruder soll anwesend gewesen sein. Der 27-Jährige war wenig später in einem Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Täter Totschlag vor. Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage bis zum 15. Dezember vorgesehen. (dpa)

+++ 23. November +++

Autofahrer rammt gezielt Burger-Imbiss in Friedrichshain

Mehrmals ist ein 53-jähriger Mann mit einem Auto in die Scheibe eines Burgerladens in Berlin-Friedrichshain gefahren. Nach einer Mitteilung der Polizei vom Montag hatte der Mann Drogen genommen und war zudem psychisch verwirrt. Nachdem er am Sonntagvormittag den Eingangsbereich des Imbisses in der Grünberger Straße zerstört hatte, soll er das Auto abgeschlossen haben und zu Fuß geflüchtet sein. Die Polizei nahm ihn dann fest und brachte ihn ins Krankenhaus.

Prenzlauer Berg: Mercedes brennt aus

Am Sonntagabend ist gegen 21 Uhr in Prenzlauer Berg aus bisher ungeklärter Ursache ein Mercedes-SUV aus dem Landkreis Dinkelsbühl ausgebrannt. Das Auto stand an der Ecke Gneiststraße/Greifenhagener Straße und ist nach Angaben der Polizei auf ein Bankinstitut zugelassen. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug, konnte jedoch erhebliche Beschädigungen nicht mehr verhindern.Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zur mutmaßlichen Brandstiftung übernommen.  

Charlottenburg: Autofahrer rast mit 201 Stundenkilometern über Stadtautobahn 

Ein 33-jähriger Autofahrer ist mit 201 Stundenkilometern über die Berliner Stadtautobahn gerast. Erlaubt war an der Stelle in Charlottenburg-Nord nur das übliche Tempo 80, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann war Polizisten am Autobahndreieck Charlottenburg aufgefallen. Sie verfolgten ihn und filmten seine Fahrt, bei der er erst bis zu 137 und dann 162 Stundenkilometer schnell war. Zwischen den Abfahrten Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße erreichte er die dokumentierte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Auf der Seestraße stoppte die Polizei das Auto. Dem 33-Jährigen war der Führerschein bereits entzogen worden. Die Polizisten beschlagnahmten den BMW. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Dieser Straftatbestand greift auch, wenn jemand alleine versucht, so schnell wie möglich zu fahren.

SEK-Einsatz in Potsdam-Mittelmark - Drei Tatverdächtige 

 Bei einem SEK-Einsatz an vier Orten im Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark hat die Polizei am Montagmorgen mehrere Objekte durchsucht. Hintergrund seien Ermittlungen zu einem Raubüberfall von 2019, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Gegen drei Tatverdächtige werde ermittelt. Bei dem Einsatz in den Orten Görzke, Reppinichen, Rottstock und Wiesenburg sei niemand verletzt worden, so die Sprecherin weiter. Einzelheiten nannte sie zunächst nicht und verwies auf eine gemeinsame Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittag. (dpa)

Marienfelde: Autofahrer begeht Unfallflucht und lässt seinen Wagen zurück

Ein Autofahrer hat nach Angaben der Polizei am Montagmorgen gegen vier Uhr eine Mauer in der Belßstraße in Marienfelde gerammt und soll anschließend zusammen mit mehreren Insassen geflohen sein. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, eine Fahndung im Umfeld des Unfallorts verlief erfolglos. Die Beamten sicherten Teile des Airbags und DNA-Spuren am Auto. Die Ermittlungen laufen weiter.

+++ 22. November +++

Corona Party: Jugendliche springt auf der Flucht vor Polizei in Fluss

In der Nacht zu Sonntag feierten zehn Jugendliche auf der Fahrradbrücke in Werder (Havel) eine lautstarke Corona-Party. Anwohner, die sich offenbar von dem Lärm gestört fühlten, alarmierten die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen wenig später ein und stellten laut einem Polizeisprecher fest, dass „entgegen der Abstands- und Hygieneregeln zusammen Party“ gemacht wurde.

Eine 14-Jährige ergriff beim Anblick der Polizei die Flucht und sprang „stark alkoholisiert ins Wasser“, so der Polizeisprecher weiter. Ein Beamter sprang beherzt hinterher und rettete die 14-Jährige aus dem Wasser. Das Mädchen wurde mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Gegenüber der Polizei machte die Jugendliche zunächst falsche Angaben bezüglich ihrer Identität. „Durch Zeugenbefragung vor Ort konnte die wahre Identität schlussendlich doch noch festgestellt werden“, so der Sprecher. Die Jugendliche erhält nun noch eine Bußgeldanzeige wegen falscher Namensangabe.

Der ebenfalls ins Wasser gesprungene Polizist blieb unverletzt. „Er verrichtete seine Nachtschicht nach dem Wechsel der Dienstuniform und Aufwärmung in der Dienststelle weiter bis zum Dienstende am nächsten Morgen“, teilte die Polizei mit. (pde)

Cottbus: Unbekannter Mann tot aufgefunden - Polizei ermittelt

Ein unbekannter Mann ist tot auf einer Rasenfläche im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz gefunden worden. Rettungskräfte und die Polizei seien am Sonntagmorgen informiert worden, dass dort ein Mensch regungslos liege, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Hergang, der zum Tod des Mannes führte, habe nicht unmittelbar geklärt werden können, berichtete die Polizei. Auch die Identität sei noch unklar.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin wies der Tote Verletzungen auf. Nun müsse geklärt werden, wie diese zustande gekommen seien. Experten der Polizei und der Rechtsmnedizin haben die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Ladendieb kehrt nach Flucht zurück - und wird gefasst

Ein erfolgloser Ladendieb ist in Potsdam nach seiner Flucht an den Tatort zurückgekehrt und konnte so dingfest gemacht werden. Der 44-Jährige habe am Samstagabend versucht, in einem Elektronikmarkt mit Hilfe eines präparierten Rucksacks drei Kameras zu stehlen, berichtete die Polizei am Sonntag. Als das Sicherheitspersonal durch den ausgelösten Alarm beim Passieren des Kassenbereichs aufmerksam wurde, sei der mutmaßliche Dieb geflüchtet und habe dabei seinen Rucksack verloren.

Einige Zeit später meldete sich der 44-Jährige nach Angaben der Polizei bei Mitarbeitern des Marktes und forderte die Herausgabe seines Rucksacks. Das Sicherheitspersonal hielt den Mann daraufhin bis zum Eintreffen der Polizei fest. Gegen den 44-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Ladendiebstahls aufgenommen. (dpa)

Volkspark Friedrichshain: Transporter steht in Flammen

Gegen 2.40 Uhr stand in der Nacht zu Sonntag in der Margarete–Sommer–Straße in Prenzlauer Berg am Volkspark Friedrichshain ein Firmentransporter in Flammen. Die Feuerwehr löschte das lichterloh brennende Fahrzeug, konnte jedoch ein Ausbrennen trotz des schnellen Eingreifens nicht mehr verhindern. Ein Fachkommissariat der Direktion Eins ermittelt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand und Informationen von vor Ort kann eine vorsätzliche Brandstiftung aktuell nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Hintergründe und ein mögliches Motiv sind noch unklar. (pde)

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr stehen an dem brennenden Fahrzeug am Volkspark Friedrichshain.
Foto: Morris Pudwell

+++ 21. November +++

Kaulsdorf: 81-Jährige ohnmächtig geschlagen und ausgeraubt

Eine 81-jährige Frau ist am Freitagnachmittag im Stadtteil Kaulsdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ausgeraubt worden. Sie wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus, teilte die Polizei mit. „Nach bisherigen Ermittlungen war die 81-Jährige gegen 17.30 Uhr auf dem Verbindungsweg zwischen Cecilienplatz und Cecilienstraße unterwegs, als sie einen Schlag gegen den Hinterkopf erhielt und sich umdrehte“, so ein Polizeisprecher.

Nur Sekunden später bekam sie „zwei weitere Faustschläge ins Gesicht und stürzte zu Boden“. Nach Angaben des Polizeisprechers merkte die Frau noch, wie ihr ihre Handtasche entrissen wurde. Danach verlor sie kurzzeitig ihr Bewusstsein.

Alarmierte Rettungskräfte brachten die schwer im Gesicht verletzte 81-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 ermittelt. (BK)

Zwei Tote nach Unfällen in Spandau und Lichtenberg

Bei zwei Verkehrsunfällen sind in Berlin zwei Männer tödlich verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich am Freitagmorgen in Lichtenberg ereignet. Ein 83-Jähriger war nach Polizeiangaben gegen 10 Uhr mit dem Rad auf der Siegfriedstraße in Richtung Rüdigerstraße unterwegs.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll er auf gerader Strecke nach links abgebogen sein. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem nachfolgenden Lkw. Der Radfahrer stürzte und wurde dabei lebensgefährlich am Kopf verletzt. Er kam in ein Krankenhaus, hier verstarb er in der Nacht zu Samstag.

Ebenfalls am Freitagnachmittag kam es Spandauer Ortsteil Hakenfelde zu einem weiteren Unfall. Laut Polizei hatte ein 50-jähriger Mann gegen 17.30 Uhr die Fahrbahn der Goltzstraße betreten. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem VW. Der 88-jährige Fahrer war mit seinem Auto von der Rauchstraße in Richtung Kulbeweg unterwegs gewesen.

Durch die Wucht der Kollision wurde der Fußgänger in den Gegenverkehr geschleudert, wo er von einem entgegenkommenden VW Golf überrollt wurde. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehen wurden beide Autos sichergestellt. (cgh)

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Charlottenburg

In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Charlottenburg ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Eine Wohnung in dem siebengeschossigen Gebäude an der Schillerstraße/Ecke Kaiser-Friedrich-Straße steht in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. „Wir sind mit 20 Kräften vor Ort und löschen den Brand. Ob es Verletzte gibt, wissen wir zur Zeit noch nicht“. Der Notruf ging demnach gegen 9.20 Uhr ein. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Brand in Zehlendorfer Mehrfamilienhaus

Im Berliner Stadtteil Zehlendorf hat ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Feuer brach am Samstagmorgen in einem Zimmer des Hauses aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Nähere Angaben lagen zunächst nicht vor. (dpa)

+++ 20. November +++

Westend: Mann bedroht BVG-Kontrolleur und Fahrgäste

Die Polizei hat in Berlin-Westend einen Mann festgenommen, der in einem Bus der BVG andere Menschen mit einer mutmaßlich brennbaren Flüssigkeit bedroht hat. Nach Polizeiangaben soll er am Donnerstagvormittag zunächst einen Kontrolleur verbal bedroht und mehrfach ein Feuerzeug gezündet haben. Währenddessen hielt er den Angaben zufolge in der anderen Hand die Flasche mit der Flüssigkeit, aus der ein Stück Zeitungspapier ragte. Anschließend habe er auch an andere Fahrgäste im Bus der Linie M45 Drohungen gerichtet. Alarmierte Polizisten brachten den 53-Jährigen zu Boden und nahmen ihn fest. Den Angaben zufolge wurde er aus dem Polizeigewahrsam in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht.

Kreuzberg: Frau durch Metallkugel verletzt

In Kreuzberg ist eine Frau in ihrer Wohnung durch eine kleine Metallkugel am Hals verletzt worden. Nach Angaben mehrerer Zeugen saß die 25-Jährige am Donnerstagabend mit dem Rücken zu einem geöffneten Fenster in der Küche, als sie plötzlich einen stechenden Schmerz im Nacken spürte. Dann habe sie die Metallkugel in ihrem Halstuch entdeckt, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge sprachen Beamte in der Folge mit mehreren Nachbarn, woraus der Verdacht entstand, dass ein 49 Jahre alter Nachbar verantwortlich sein könnte. Mit einem Beschluss der Staatsanwaltschaft seien Einsatzkräfte in seine Wohnung eingedrungen und hätten bei der Durchsuchung ein Reizstoffsprühgerät, aber keine mögliche Tatwaffe gefunden, so die Polizei. Der Mann gab demnach an, nichts mit der Verletzung der Frau zu tun zu haben. Sie erlitt ein Hämatom und eine Schwellung am Hals.

Flammen schlagen nach Reparaturarbeiten aus Auto - zwei Verletzte

Bei einem Autobrand sind in Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland) zwei Menschen verletzt worden. Der 51-Jährige Besitzer des Wagens war am Donnerstagabend mit Reparaturarbeiten beschäftigt, als bei einem Startversuch plötzlich Flammen aus dem Auto schlugen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Feuer griff anschließend auf den Carport über. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, verletzten sich der Mann und eine 54 Jahre alte Frau. Beide mussten von Rettungskräften medizinisch betreut werden. Der 51-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Der Carport wurde vollständig zerstört. Auch ein weiteres Fahrzeug, das in der Nähe stand, sowie Teile des Wohnhauses und des Gartens wurden in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Kreuzberg: Frau durch Metallkugel verletzt - Nachbar verdächtigt 

In Berlin-Kreuzberg ist eine Frau in einer Wohnung durch eine kleine Metallkugel am Hals verletzt worden. Nach Angaben mehrerer Zeugen saß die 25-Jährige am Donnerstagabend in der Körtestraße mit dem Rücken zu einem geöffneten Fenster in der Küche, als sie plötzlich einen stechenden Schmerz im Nacken spürte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dann habe sie die Metallkugel in ihrem Halstuch entdeckt.

Den Angaben zufolge sprachen Polizisten mit mehreren Nachbarn, woraufhin der Verdacht entstand, dass ein 49 Jahre alter Bewohner der gegenüberliegenden Wohnung verantwortlich sein könnte. Mit einem Beschluss der Staatsanwaltschaft seien Einsatzkräfte in seine Wohnung eingedrungen und hätten bei der Durchsuchung zwar ein Reizstoffsprühgerät, aber keine mögliche Tatwaffe gefunden. Der Mann gab an, nichts mit der Verletzung der Frau zu tun zu haben. Sie erlitt ein Hämatom und eine Schwellung am Hals. (dpa)

Nördlicher Berliner Ring am Wochenende bei Birkenwerder gesperrt 

Autofahrer auf dem nördlichen Berliner Ring müssen an diesem Wochenende mehr Zeit einplanen. Wegen Bauarbeiten wird die Autobahn 10 zwischen dem Dreieck Kreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Birkenwerder in beiden Richtungen voll gesperrt, wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale mitteilte. Das betrifft beispielsweise Fahrer zwischen Hamburg und dem Osten Berlins.

Die Sperrung sollte am Freitagabend beginnen und bis Montag, 5 Uhr, dauern. Umleitungen werden eingerichtet. Grund für die Sperrung ist der Abbruch einer Brücke über die Autobahn. Nicht gesperrt wird die A111.

Explosion in Garage in Königs Wusterhausen

 In einer Garagensiedlung in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) hat sich aus noch unbekannter Ursache eine Explosion ereignet. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei in Cottbus am Freitag mitteilte. Ein Brand, der durch den Vorfall in einer der Garagen am Donnerstagabend ausgelöst wurde, hat die Feuerwehr gelöscht und noch in der Nacht das Dach des Gebäudes abgehoben. In dem Raum befanden sich den Angaben zufolge mehrere Gasflaschen, von denen eine undicht war. Ein Auto wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Parkhausbrand in Neukölln: 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Am Donnerstagabend ist es in einem Parkhaus in der Lipschitzallee zu einem Großbrand gekommen. Die Feuerwehr war nach ersten Erkenntnissen mit 150 Brandbekämpfern und 35 Fahrzeugen im Einsatz. Etwa 20 dort geparkte Autos brannten auf zwei Ebenen.

Aus dem Gebäude waren immer wieder Explosionen zu hören. Laut Feuerwehr-Pressesprecher Rolf Erbe könnte es sich dabei um Gaskartuschen gehandelt haben. Die Lipschitzallee war wegen des Brandes stundenlang gesperrt. Was das Feuer verursacht hatte, war zunächst noch nicht bekannt.

Lichtenberg: Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß

In der Nacht auf Freitag sind zwei Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt worden. Ein Taxi und ein weiterer Verkehrsteilnehmer stießen dabei in der Lichtenbergser Siegfriedstraße ineinander.   Die beiden Männer wurden von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt. Die Unfallursache war zunächst unbekannt, dazu ermittelt der sogenannte Verkehrsermittlungsdienst der Polizei.

+++ 19. November +++

Maskenverweigerer versprüht Reizstoff in Schnellrestaurant

Zwei Gäste und zwei Angestellte sind bei einer Reizstoff-Attacke in einem Schnellrestaurant in Berlin-Friedrichsfelde leicht verletzt worden. Ein Mann in Sturmhaube soll das Reizmittel in der Nacht zu Donnerstag in dem Lokal in der Straße Alt-Friedrichsfelde versprüht haben, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll der Mann das Schnellrestaurant zunächst ohne Mund-Nasen-Schutz betreten haben. Er gab an, ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben, konnte dieses jedoch nicht vorweisen. Der Filialleiter verwies ihn des Hauses. Eine Viertelstunde später kehrte der Mann mit seiner etwas anderen Maske zurück. Er entkam unerkannt. (dpa)

Mit abgebrochenem Flaschenhals schwer verletzt - Not-OP

Mit schweren Bauchverletzungen ist ein 40-Jähriger am Mittwochabend in einem Krankenhaus notoperiert worden. Zeugen hatten Polizei und Feuerwehr verständigt, nachdem sie gegen 21.15 Uhr in der Reichenberger Straße (Kreuzberg) einen Streit zwischen zwei Männern beobachtet hatten. Dieser mündete darin, dass einer der beiden den anderen mit einem Gegenstand in den Bauch stieß, das Opfer zusammenbrach und der Angreifer flüchtete. Wenig später eintreffende Polizeikräfte nahmen noch in der Nähe einen 24-Jährigen fest, den die Zeugen als den Tatverdächtigen identifizierten. Dieser hatte eine Glasflasche mit abgebrochenem Flaschenhals bei sich, die als Tatmittel sichergestellt wurde. Der 40-Jährige wies eine schwere Stichverletzung im Bauch auf, Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Dem 24-Jährigen wurde in einem Polizeigewahrsam Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter Betäubungsmittel zu sich genommen hatte. (BK)

Wagen stößt frontal mit Sattelzug zusammen - Autofahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW bei Bernau (Landkreis Barnim) ist ein Mann schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der Fahrer eines mit Baumstämmen beladenen Sattelzugs am Mittwoch von der Wandlitzer Chaussee in einen Waldweg einbiegen und benutzte dafür auch die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommendes Fahrzeug stieß mit dem Lastwagen zusammen, wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte. Das Auto wurde in einen Graben geschleudert. Dabei erlitt der 43-jährige Fahrer schwere Verletzungen. Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Straße an der Unfallstelle zeitweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (dpa)

Schlag gegen Shisha-Mafia: über zehn Tonnen illegaler Tabak sichergestellt

In der Nacht zu Mittwoch haben Beamte von Zoll und Polizei ein illegales Shisha-Vertriebsnetz in Berlin stillgelegt. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin stellten Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zigaretten (GEZig) des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamts Berlin mit Unterstützung der Kontrolleinheiten der Hauptzollämter Berlin und Potsdam 10,2 Tonnen unversteuerter Wasserpfeifentabak sicher. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte an den Durchsuchungen beteiligt.

Bereits seit Juli 2020 war die GEZig der deutsch-irakischen Tätergruppierung auf der Spur. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass für das vergangene Wochenende eine größere Lieferung von Wasserpfeifentabak erwartet wurde. Die Gruppierung, bestehend aus drei 27- bis 35-jährigen Beschuldigten, soll neben drei legalen Ladengeschäften auch eine illegale europaweite Vertriebsschiene mit selbst hergestelltem Wasserpfeifentabak aufgebaut haben. Ein Teil der sichergestellten Ware wurde unversteuert aus dem mittleren Osten an den Finanzbehörden vorbei ins Land geschmuggelt. Der Tabak hätte einen Verkaufsgewinn von über sechs Millionen Euro und den Fiskus um 200.000 Euro Steuern gebracht.

Der 35-jährige mutmaßliche Haupttäter mit Bezügen zu kriminellen Mitgliedern einer arabischstämmigen Großfamilie in Berlin wurde vorläufig festgenommen und befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. (BK)

E-Bike-Fahrer rammt im Suff Fußgängerin - beide verletzt

Im Suff hat am Dienstagabend ein E-Bike-Fahrer eine Fußgängerin im brandenburgischen Fehrbellin erfasst. Die 63-jährige Ostprignitz-Ruppin lief auf dem Gehweg der Berliner Alle, als ihr der 55-jährige Radfahrer entgegenkam. Die Fußgängerin wurde bei dem Frontalzusammenstoß verletzt und durch Rettungskräfte zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Radler klagte über Schmerzen und wollte selbst einen Arzt aufsuchen. Während der Unfallaufnahme fiel Alkoholgeruch bei dem Radfahrer auf. Ein Test ergab einen Wert von 1,42 Promille, woraufhin in der Polizeiinspektion Neuruppin eine Blutprobenentnahme erfolgte. (BK)

BMW kracht auf A10 in Peugeot - Verletzte

Ein 43-Jähriger ist am Dienstagabend mit seinem BMW auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Ferch und Michendorf in einen Peugeot gekracht. Laut Polizei musste der Fahrer verkehrsbedingt abbremsen und geriet ins Schleudern. Er prallte zunächst in die Mittelschutzplanke und kam anschließend nach rechts von seiner Fahrspur ab. Hier stieß er mit einem Peugeot zusammen, in dem sich zwei Männer befanden. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch die Trümmerteile beschädigt. Der Fahrer des BMW blieb unverletzt; die beiden Männer aus dem Peugeot wurden vorsorglich durch Rettungskräfte in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht. (BK)

+++ 18. November +++

18-Jähriger Mercedes-Fahrer fährt Radler (36) in Berlin-Charlottenburg tot

Ein 36-jähriger Radfahrer ist in Berlin-Charlottenburg am Dienstagabend von einem Geländewagen erfasst und tödlich verletzt worden. Am Steuer des Mercedes saß laut Polizei ein 18-Jähriger. Auf der Caprivibrücke stieß er mit dem Fahrradfahrer aus noch ungeklärter Ursache zusammen. Dieser wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der Mann verstarb noch am Unfallort. (BK)

Unbekannte prügeln Mann mit Schlagstock nieder - schwer verletzt

Zwei Unbekannte sollen am Dienstagnachmittag einen Mann in Berlin-Staaken mit einem Schlagstock niedergeschlagenen haben. Laut Polizei war der 43-Jährige auf dem Brunsbütteler Damm mit den Männern in Streit geraten. Unvermittelt soll einer der beiden Widersacher dann dem Mann mit einem Schlagstock gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend war der Geschlagene zu Boden gegangen und musste mit schweren Kopfverletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Die mutmaßlichen Schläger entkamen unerkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Mutmaßlicher Serienbrandstifter gefasst

Ein mutmaßlicher Serienbrandstifter in Neuruppin ist von der Polizei gefasst worden. Der 19-Jährige werde für eine Reihe von Bränden verantwortlich gemacht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Als versuchtes Tötungsdelikt wird nach den Angaben das Feuer in einem Wohnmobil am 4. Oktober eingestuft. Zur Tatzeit schliefen zwei Personen im Fahrzeug, die von einem Rauchmelder aber geweckt wurden. Der Brand am Auto des Neuruppiner Bürgermeisters am 20. Oktober kann dem Tatverdächtigen bislang nicht zugeordnet werden. Elf Brände an Fahrzeugen und Garagen werden ihm zugeschrieben.

Er war nach dem Brand einer Strohmiete am Montag ins Visier der Ermittler geraten. Zwischen den Orten Kantow und Gottberg hatten zivile Polizeibeamte ein Auto mit hoher Geschwindigkeit bemerkt und gestoppt. In dem Wagen befanden sich drei Männer im Alter von 19, 22 und 25 Jahren. Auch Brandbeschleuniger konnten sichergestellt werden. Gegen den 19-Jährigen stellte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Dienstag Haftantrag. Der Richter vom Amtsgericht Neuruppin verkündete Untersuchungshaft. Die beiden anderen Männer wurden mangels dringenden Tatverdachts wieder aus dem Gewahrsam entlassen. (dpa)

Erste Bombenentschärfung in Oranienburg unter Corona-Bedingungen

Die von Weltkriegsbomben besonders betroffene brandenburgische Stadt Oranienburg musste am Mittwoch erstmals in der Corona-Pandemie einen Blindgänger entschärfen - unter erschwerten Bedingungen. «Wir haben deutlich mehr Anlaufstellen für die Bewohner, um den Abstand einzuhalten. Es wird häufig desinfiziert», sagte Stadtsprecherin Eike-Kristin Fehlauer. Drinnen gelte Maskenpflicht. Speisen und Getränke, die Betroffene sonst bekämen, könne es wegen der Pandemie nicht geben.

Rund 5500 Menschen waren von der Entschärfung der Weltkriegsbombe im Oranienburger Ortsteil Lehnitz betroffen. Darunter auch einige Corona-Fälle, sagte Fehlauer. Die Betroffenen seien gesondert untergebracht worden. Einige, die am Rand des rund 1000 Meter großen Sperrkreises rund um den Fundort der Bombe wohnen, durften in Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst in ihren Wohnungen bleiben. (dpa)

+++ 17. November +++

Zwei Verletzte durch Brand in Imbiss

Bei einem Brand in einem Imbiss in Wandlitz (Barnim) sind zwei Frauen leicht verletzt worden. Das Feuer war am Montag in der Küche ausgebrochen und hatte dann auf den Dachstuhl des Gebäudes übergegriffen, in dem der Imbiss untergebracht war. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Die Küche wurde durch das Feuer komplett zerstört. Ein angrenzendes Geschäft musste vorübergehend für den Kundenverkehr gesperrt werden. Zwei Frauen im Alter von 24 und 49 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache. (dpa)

Mega-Polizeieinsatz nach Juwelenraub verursacht Verkehrschaos in Berlin

Der Großeinsatz gegen Tatverdächtige aus dem Berliner Clan-Milieu im Zusammenhang mit dem Einbruch im Dresdner Grünen Gewölbe verursacht in weiten Teilen der Stadt Staus und Verspätungen. Schwerpunkt des Einsatzes ist Neukölln.

Auch am Alexanderplatz und im Norden Berlins wurden am Dienstag BVG-Busse wegen Straßensperrungen umgeleitet.

Mehrfach in die Beine gestochen - 41-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen in beiden Beinen ist ein 41-Jähriger in der Nacht zu Dienstag in Reinickendorf aufgefunden worden. Passanten hatten den Verletzten auf einem Parkplatz in der Quickborner Straße im Ortsteil Märkisches Viertel erstversorgt, Feuerwehr und Polizei verständigt. Der Verletzte konnte noch Angaben zu einem der beiden Männer machen, die ihn verletzt haben sollen. Diesen, einen ebenfalls 41 Jahre alten Mann, nahmen Einsatzkräfte noch in der Nacht vorläufig fest. Gegen ihn und den derzeit noch unbekannten zweiten Tatverdächtigen, wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Hintergrund des Angriffs sollen, nach bisherigen Ermittlungen, bereits länger andauernde Streitereien um eine Frau sein. (BK)

Späti-Verkäuferin mit Hämmern bedroht

Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen Spätkauf in Mitte überfallen. Die Maskierten waren laut Polizei mit Hämmern bewaffnet. Einer blieb am Eingang des Ladens an der Brunnenstraße stehen, der andere bedrohte die 61-jährige Angestellte mit dem Hammer, griff in die Kasse und bediente sich daraus. Anschließend schob er die Frau vom Kassenbereich weg in den Gang und nahm diverse Packungen Zigaretten aus dem Regal. Schließlich flüchtete das Duo mit der Beute über die Rheinsberger Straße. Die Überfallene blieb körperlich unverletzt, stand aber unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Suche nach Grund für Feuer in U-Bahnhof - Läden sollen wieder öffnen

Nach dem Feuer im U-Bahnhof Onkel Toms Hütte in Berlin-Zehlendorf sucht die Polizei nach der Ursache für den Brand. Zahlreiche Geschäfte in den Bahnhofshallen und der Ladenstraße Süd dort öffnen an diesem Dienstag wieder, wie Onkel Toms Verein mitteilte. Diese Läden seien von der Bauaufsicht frei gegeben. Wegen des Feuers ist die U-Bahnlinie U3 aber weiter unterbrochen.

Das Feuer war in einem Imbiss in der Station in Zehlendorf ausgebrochen. Drei Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt ins Krankenhaus gebracht. Darunter ist nach Angaben der Polizei der Imbissbesitzer - er wurde lebensgefährlich verletzt.

Die Ursache des Feuers war zunächst ungeklärt. Ein technischer Defekt und fahrlässige Brandstiftung seien möglich, hatte ein Sprecher der Polizei am Montag gesagt. (dpa)

+++ 16. November +++

Biesdorf: Mann fährt gegen Ampelmast - schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Biesdorf ist ein laut Polizei offenbar alkoholisierter Mann am Sonntagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt worden. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Er soll das Fahrzeug seines Arbeitgebers zudem mutmaßlich unberechtigt genutzt haben.

Der 29-Jährige soll in der Straße Alt-Biesdorf in Richtung Stadtzentrum unterwegs gewesen sein, als er an der Kreuzung Braunsdorfstraße aus noch nicht bekannten Gründen nach links von der Fahrbahn abkam. Er prallte dabei zunächst offenbar gegen einen Ampelmast, der aus dem Boden gerissen wurde, rutschte noch einige Meter weiter und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen.

Der Fahrer kam mit dem Verdacht auf innere Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Sein gleichaltriger Mitfahrer soll eine Prellung am Knie erlitten haben und vorerst nicht behandelt worden sein. Nach den ersten Erkenntnissen besitzt der 29-Jährige keinen Führerschein. Zudem vermutet die Polizei, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Das Ergebnis einer Blutentnahme, der er sich unterziehen musste, stand zunächst noch aus.

Eine Tote und 63 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 63 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Autofahrerin kam im Landkreis Potsdam-Mittelmark ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 380 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 53 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 327 entstanden Sachschäden.

Eine 76 Jahre alte Autofahrerin starb am Sonntag auf der Bundesstraße 102 zwischen den Orten Niemegk und Haseloff. Sie sei aus bislang unbekannter Ursache mit ihrem Wagen gegen einen Baum gefahren, hieß es von der Polizei.

+++ 15. November +++

Pfefferspray und Verletzte: Auflösung von Party in Park eskaliert

Die Auflösung einer Party in einem Berliner Park durch die Polizei ist eskaliert. Den Angaben zufolge hatten 25 Menschen gefeiert, ohne den Mindestabstand wegen Corona einzuhalten oder Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Polizisten setzten in der Nacht zum Sonntag Pfefferspray ein und forderten Verstärkung an, um die Lage zu beruhigen, wie die Polizei mitteilte. Drei Beamte wurden demnach leicht am Schienbein sowie jeweils an einem Knie verletzt, setzten ihren Dienst aber fort.

Während die Polizei die Ansammlung beendete, habe eine 27-Jährige einem Polizisten gegen den Oberkörper geschlagen. Bei ihrer Festnahme habe sie randaliert und Beamte beleidigt. In der Folge hätten zwei 28-Jährige und eine 30-Jährige versucht, die Festgenommene zu befreien. Daraufhin sei es zum Einsatz des Pfeffersprays gekommen.

Taxifahrer in Moabit niedergestochen

Ein Taxifahrer ist am Samstagabend in Moabit von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 42-Jährige gegen 19.30 Uhr seine Arbeit aufnehmen, als er in der Seydlitzstraße vor seinem Taxi von einem Unbekannten geschlagen und zu Boden gebracht wurde. Der Täter soll dann dem Mann Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt und ihn so schwer verletzt haben.

Als ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam wurde und sich bemerkbar machte, flüchtete der Unbekannte. Der Verletzte kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Die 3. Mordkommission hat die derzeit noch andauernden Ermittlungen übernommen.

+++ 14. November +++

Razzia: Neun Glückspielautomaten in Treptow sichergestellt

In der Treptower Elsenstraße haben bei einer Razzia Polizei und Berliner Ordnungsamt in der Nacht zu Samstag neun Glückspielautomaten in einem Lokal sichergestellt.

Das kleine von außen wie geschlossen ausschauende Café hatte auf der Hälfte des Raumes einen schwarzen Vorhang gespannt. Dahinter fanden nach ersten Erkenntnissen offenbar auch Glücksspiele statt.Die Polizei hat sich am Samstagmorgen zu dem Einsatz noch nicht geäußert.

Ein anwesender Pressevertreter wurde von Anwesenden nach eigenen Angaben offenbar massiv bedroht. Sie sollen Fotos von ihm und seinem Fahrzeug angefertigt haben.

+++ 13. November +++

Regierungsviertel: Porsche-Fahrer rammt Betonblock bei Kanzleramt

In der Nacht zu Freitag ist es zu einem Unfall im Regierungsviertel gekommen. Der Fahrer eines Porsche Taycan 4S verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen. Dier Folge: Direkt gegenüber des Bundeskanzleramtes schlug er mit seinem 100.000 Euro teurem Auto in einen Betonblock ein.

Zuvor soll er durch eine knappe 90 Grad Kurve gefahren sein. Nach Informationen von vor Ort waren dementsprechende Reifenspuren deutlich zu sehen. Die Feuerwehr klemmte die Batterie ab, die ebenfalls alarmierte Polizei nahm den Unfall auf. Ob es bei dem Unfall Verletzte gab war in der Nacht noch nicht bekannt.

+++ 12. November +++

Drogen-Versteck in Kreuzberg entdeckt

Die Polizei hat in einer Wohnung in Kreuzberg rund 1,5 Kilogramm in einem Safe entdeckt. Auf die Spur zu dem Drogenversteck in der Sorauer Straße wurden die Polizisten von zwei Männern gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die mutmaßlichen Drogendealer im Alter von 23 und 26 Jahren holten demnach am Mittwoch mit einer Tüte Drogen aus dem Wohnhaus, in dem sich die Wohnung befindet, und versuchten anschließend, diese zu verkaufen.

Beobachtet wurden die Männer laut Polizei dabei von Zivilfahndern, die am Görlitzer Park zur Bekämpfung des Drogenhandels eingesetzt sind. Die beiden Männer wurden festgenommen, 18 Verkaufseinheiten Marihuana, die sie bei sich hatten, wurden beschlagnahmt. Bei der Suche nach der möglichen „Bunkerwohnung“ wurden die Beamten im Hinterhaus fündig. Ein 23 Jahre alter Komplize der beiden Männer versuchte, mit weiteren Drogen aus der Wohnung zu fliehen, konnte jedoch ebenfalls festgenommen werden. Es werde geprüft, ob die drei Männer einem Haftrichter

Ohne Schuhe und Hose: 19-Jähriger in Lichtenberg ausgeraubt

Drei junge Männer haben in der Nacht zu Donnerstag einem 19-Jährigen die Kleidung gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, hatte das durchgefrorene Opfer gegen 0.45 Uhr die Polizei in die Lichtenberger Rhinstraße alarmiert. Als die Beamten eintrafen, war der ausgeraubte Mann lediglich mit T-Shirt, Unterhose und Socken bekleidet. Er berichtete, dass ihn die drei Räuber in einem nahegelegenen Park erst geschlagen und dann Geld gefordert hatten.

Nachdem der 19-Jährige seine Jacke, seinen Pullover, seine Jogginghose, seine Schuhe und sein Handy herausgegeben hatte, soll das Trio mit einer Straßenbahn in Richtung Karlshorst geflüchtet sein. Nach Angaben der Polizei blieb eine Absuche der Straßenbahnen zunächst erfolglos. Kurze Zeit später entdeckten die Zivilfahnder, die mit dem Opfer in einem Einsatzfahrzeug die Gegend erkundeten, zwei der drei Tatverdächtigen in einer entgegenkommenden Straßenbahn. An der nächsten Haltestelle konnten die Beamten die beiden mutmaßlichen Täter festnehmen.

Bei der Durchsuchung wurde bei dem 18-jährigen mutmaßlichen Räuber das geraubte Mobiltelefon gefunden. Die Kleidung des 19-Jährigen war nicht auffindbar. Der 18-Jährige und sein zwei Jahre älterer mutmaßlicher Komplize wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Werneuchen: Zwei Tote bei Brand in Einfamilienhaus

 Nachdem zwei Menschen bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Werneuchen (Barnim) ums Leben gekommen sind, ermittelt die Polizei weiter zu den Hintergründen. Eine Obduktion am Mittwoch habe die Identität der beiden Toten nicht eindeutig klären können, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost am Donnerstag. Daher solle nun die DNA untersucht werden. Die Auswertung könne mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Bei den beiden Todesopfern soll es sich den Angaben nach mit großer Wahrscheinlichkeit um die beiden Bewohner des Hauses - ein Ehepaar, beide Partner waren über 80 Jahre alt - handeln. Das Einfamilienhaus war am Montagabend in Brand geraten. Wie es zu dem Brand kam, konnte laut Polizei noch nicht geklärt werden. «Die Brandursache ist noch unklar», sagte die Sprecherin. Die Ermittlungen dauerten an.

Drei Autos in Gesundbrunnen ausgebrannt

Schon wieder haben Fahrzeuge in Berlin gebrannt - diesmal im Ortsteil Gesundbrunnen. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 3.20 Uhr hätten drei Autos an einer Tiefgarage in der Wriezener Straße lichterloh gebrannt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die 14 Brandbekämpfer hatten die Flammen demnach rasch unter Kontrolle, ein Ausbrennen der Wagen konnte jedoch nicht verhindert werden. Es entwickelte sich zudem Rauch, der in die anliegende Tiefgarage zog. Diese musste mit einem Drucklüfter belüftet werden. Verletzt wurde niemand. Wer oder was das Feuer auslöste, war zunächst unklar.

In der Hauptstadt brennen oft nachts Fahrzeuge - häufig werden diese angezündet. In der Nacht zuvor war im Ortsteil Britz ein Auto mit Flüssiggasantrieb in Flammen aufgegangen.

+++ 11. November +++

Mit knapp einer Tonne Polen-Böller auf der Autobahn unterwegs

 Mit knapp einer Tonne Feuerwerkskörpern aus Polen an Bord haben Zöllner auf der Bundesautobahn 12 den Fahrer eines Kleintransporters kontrolliert. Der Mann konnte die notwendigen Erlaubnisse für den Transport nicht vorlegen, teilte das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Mittwoch mit. Zudem fehlte an dem Fahrzeug die notwendige Gefahrgutkennzeichnung. Das Feuerwerk wurde nach den Angaben sichergestellt und gegen den Fahrer ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag.

Im Oktober wurden nach Angaben des Hauptzollamtes bereits 60 Steuerstrafverfahren wegen des Mitbringens von Pyrotechnik aus Polen eingeleitet. Das Sprengstoffgesetz regelt unter anderem die Einfuhr. (dpa)

Wilmersdorf: 13-jähriger Schüler schlägt auf Rektorin und Polizisten ein 

Ein 13-jähriger Schüler hat auf seine Schulleiterin und alarmierte Polizisten eingeprügelt. Schließlich konnten die Polizisten das aggressive Kind am Dienstag überwältigen, fesseln und in eine Jugendpsychiatrie bringen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zunächst soll der Junge einen Sozialarbeiter und den Hausmeister der Schule in Wilmersdorf beleidigt haben. Dann drohte er, mit einem Messer zurückzukehren, um Lehrer und Schüler zu verletzen. Als er die Schule verlassen wollte, griffen Lehrer ein, aber er schlug der Rektorin mit der Faust ins Gesicht. Polizisten sahen den 13-Jährigen kurz darauf an einer Bushaltestelle. Als sie ihn wegen möglicher akuter Gefahren festnahmen, schlug und trat er um sich und beleidigte die Beamten. (dpa)

Meterhohe Flammen: Transporter mit Flüssiggasantrieb vor Wohnhaus in Britz ausgebrannt

Meterhohe Flammen schossen aus dem brennenden Fahrzeug.
Foto: Pudwell

Erneut ist in der Hauptstadt ein Fahrzeug durch einen Brand zerstört worden. Diesmal fing am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr im Ortsteil Britz ein Auto mit Flüssiggasantrieb Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Meterhohe Flammen schossen aus dem Transporter, der nur wenige Meter vor einem mehrgeschossigen Wohnhaus in der Pätzer Straße geparkt war. Sechs Brandbekämpfer konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen, ein Ausbrennen des Wagens jedoch nicht verhindern. Verletzte gab es nicht. Die Brandursache war noch unklar.

In Berlin werden immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt - häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt gingen ein Radlader auf einer Baustelle in Britz und ein Elektroroller in Westend in Flammen auf. (BK/dpa)

Feuerwerkskörper ins Schlafzimmer geworfen - Staatsschutz ermittelt

Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht im Ortsteil Märkisches Viertel (Reinickendorf) zwei Feuerwerkskörper in eine Wohnung geworfen. Laut Polizei soll der Angreifer gegen 0.30 Uhr in einer Hochparterrewohnung am Wilhelmsruher Damm mit einem Kanaldeckel die Scheibe einer Balkontür zerstört, zwei Feuerwerkskörper entzündet und diese über die entstandene Öffnung der Scheibe ins dahinterliegende Schlafzimmer geworfen haben. Durch die Explosion wurden die 53-jährige Mieterin und ein 5 Jahre altes Mädchen aus dem Schlaf gerissen. Der Unbekannte flüchtete. Verletzt wurde niemand. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. (BK)

Von Musik genervt: Unbekannter prügelt 18-Jährige mit Schlagstock

Brutale Attacke am Dienstagabend im Falkenhagener Feld: Zwei junge Männer sind von einem Unbekannten mit einem Schlagstock attackiert worden. Die beiden 18-Jährigen hatten laut Polizei auf einer Parkbank auf den Spektewiesen Musik gehört. Der Unbekannte forderte sie auf, die Musik umgehend leise zu stellen. Dem kamen die beiden sofort nach. Doch die reduzierte Lautstärke war dem Mann immer noch zu laut, nun verlangte er, die Musik gänzlich abzustellen. Einer der beiden Musikhörer wollte den Mann dann zur Rede stellen. Der zog daraufhin einen Schlagstock und schlug unvermittelt auf den 18-Jährigen ein, der vor den Schlägen schließlich flüchtete. Der Zweite wehrte die ihm zugedachten Schläge ab, erlitt dabei jedoch eine blutende Kopf- und eine Handverletzung. Schließlich wich auch er vor der Brutalität des Angreifers zurück und flüchtete. Der unbekannte Angreifer floh in unbekannte Richtung. Die beiden Verletzten alarmierten Rettungskräfte und die Polizei. Sanitäter brachten den am Kopf verletzten 18-Jährigen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Zweite lehnte eine Behandlung ab. (BK)

Mann im Hausflur niedergestochen

Der Mieter einer Wohnung in Moabit hat am Dienstagabend einen Besucher im Hausflur niedergestochen. Laut Polizei soll ein 34-Jähriger auf den 39-jährigen Mieter in dem einem Wohnhaus in der Gotzkowskystraße getroffen sein. Aus bislang unbekannten Gründen gerieten die beiden Männer im Hausflur in Streit, in dessen Folge der 39-jährige Bewohner mehrfach mit einem Messer auf den Jüngeren eingestochen haben soll. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 25 nahmen den tatverdächtigen Mieter in seiner Wohnung fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei. (BK)

Zwei Wohnungsbrände in der Nacht in Berlin - ein Mensch verletzt

In der Nacht zu Mittwoch haben in zwei Berliner Ortsteilen Wohnungen gebrannt. In einem Fall in Friedrichsfelde wurde ein Mensch mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte beide Brände löschen, die Brandursachen sind aber noch unklar. In Friedrichsfelde fingen gegen 23.20 Uhr in der Alfred-Kowalke-Straße Einrichtungsgegenstände in einer Küche Feuer. Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen auf andere Räume der Wohnung im zweiten Geschoss eines elfgeschossigen Wohnhauses verhindern.

Der zweite Wohnungsbrand ereignete sich gegen 2.30 Uhr im Prenzlauer Berg. In der Gubitzstraße brannte es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines viergeschossigen Gebäudes. Auch hier haben Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. Ein Mensch konnte sich aus der Brandwohnung noch vor Eintreffen der Feuerwehr retten und wurde vor Ort notdienstlich versorgt. (dpa)

Lastwagen verliert 300 Liter Diesel

Ein Lastwagen hat in Berlin-Rudow 300 Liter Diesel verloren. Auf der Neuköllner Straße/Ecke Bildhauer Weg entstand dadurch am Mittwochmorgen eine lange Ölspur, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Derzeit könne ein Unfall als Ursache ausgeschlossen werden. Der Verlust des Kraftstoffes geschah womöglich während der Fahrt, hieß es. Eine geringe Menge Diesel war zudem in die Kanalisation gelaufen.

Die Neuköllner Straße war am Mittwochmorgen nach Angaben der Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadteinwärts zwischen Groß-Ziethener Chaussee und Bildhauerweg gesperrt. (dpa)

Neukölln: Rollerfahrer 25 Meter durch die Luft geschleudert - Not-OP

Auf dem Tempelhofer Weg nahe des Treseburger Ufer in Neukölln ist ein Rollerfahrer am Dienstagabend bei einem schweren Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Der Fahrer verlor gegen 19 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach Angaben von vor Ort touchierte der Fahrer zunächst eine Mittelinsel und wurde dann knapp 25 Meter durch die Luft geschleudert. Anschließend blieb er mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Fahrbahn liegen.

Eintreffende Notfallsanitäter und ein Notarzt versorgten den Mann und transportierten ihn in ein Krankenhaus. Dort wurde er notoperiert und befindet sich nun in intensivmedizinischer Behandlung. Der Verkehrsermittlungsdienst und ein Gutachter rekonstruierten mehrere Stunden den Unfallhergang. (BK/dpa)

+++ 10. November +++

Genervt wegen Laubbläser: Frau tritt Hausmeister zu Boden

Eine Frau hat im brandenburgischen Lindow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin den Mitarbeiter eines Hausmeisterdienstes angegriffen und verletzt. Sie hatte sich nach Angaben der Polizei durch den Lärm des Gerätes gestört gefühlt. Wie die Polizeidirektion Nord mitteilte, war der 42-jährige Arbeiter am Montagvormittag auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Rheinsberger Straße mit einem Laubbläser beschäftigt, als die Frau ihm plötzlich in den Rücken getreten haben soll. Anschließend habe die 48-Jährige weiter auf ihr am Boden liegendes Opfer eingetreten.

Als der Hausmeister die Schläge abwehrte, ging die Frau zurück in ihre Wohnung. Alarmierte Polizisten spürten die Angreiferin auf und stellten fest, dass sie betrunken war und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. „Noch während der Anzeigenaufnahme griff die Beschuldigte ein Messer und hielt es sich selbst an den Hals“, erklärte eine Polizeisprecherin. Sie konnte überwältigt und entwaffnet werden. Anschließend wurde sie unter Polizeibegleitung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. (LEX)

Abbiegender PKW erfasst Radlerin in Friedrichshain- schwer verletzt

Am Montagabend ist eine Fahrradfahrerin von einem links abbiegenden PKW erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war ein 68-Jähriger mit seinem Auto auf der Warschauer Straße an der Kreuzung zum Frankfurter Tor nach links in Fahrtrichtung Stadtmitte abgebogen. Dabei erfasste er eine 33-jährige Radfahrerin, die ihm entgegenkam. Dadurch stürzte die Frau und erlitt mehrere Knochenbrüche sowie eine Kopfplatzwunde. Mit einem alarmierten Rettungswagen kam sie in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. (BK)

Lkw kippt auf Autobahn um - vermutlich Sekundenschlaf des Fahrers

Ein Lastwagen ist am frühen Dienstagmorgen auf der A24 bei Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) umgekippt. Der 63 Jahre alte Fahrer kam vermutlich wegen Sekundenschlafs mit seinem Lastwagen von der Fahrbahn ab und kippte dann in einem angrenzenden Graben um, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt, konnte jedoch unverletzt befreit werden. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Die rechte Fahrspur der Autobahn war anschließend zeitweise gesperrt. (dpa)

Im Suff geprügelt und zugestochen - Krankenhaus

Erst fliegen die Fäuste, dann rammt einer der Kontrahenten dem anderen ein Messer in die Leiste. Montagabend in Mariendorf: In der Wohnung seiner anwesenden Lebensgefährtin in der Eisenacher Straße gerät ein 35-jähriger mit einem 31-jährigen in Streit. Beide sind flüchtig miteinander bekannt. Erst fliegen die Fäuste, dann sticht der Gast mit einem Messer aus der Küche zu. Mit seiner Stichverletzung im Unterleib wird das Opfer stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Ein Alkoholtest ergibt: Beide Streithähne hatten jeweils 2,3 Promille intus. (BK)

Rambo-Raser ohne Führerschein flüchtet vor Verkehrskontrolle

Ein 23-Jähriger ohne Führerschein ist in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Kreuzberg vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Auf der Yorckstraße hatte die Polizei eine nächtliche Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Der Fahrer missachtete die Aufforderung, anzuhalten, flüchtete stattdessen mit dem Fahrzeug auf der Yorckstraße in Richtung Potsdamer Straße. Mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit fuhr der Mann über mehrere rote Ampeln und überquerte ungebremst mehrere Kreuzungsbereiche. Eine Kollision mit einem querenden Auto konnte nur durch die Notbremsung des anderen Verkehrsteilnehmers verhindert werden. Auf der Kolonnenstraße fuhr er nach dem Überqueren der Einmündung Kolonnenstraße/Wilhelm-Kabus-Straße in den Gegenverkehr, machte vor der Einmündung Dudenstraße eine Vollbremsung und stieg aus. Anschließend rannte er die Treppen in Richtung Am Lokdepot herunter, konnte dort jedoch nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß von den Einsatzkräften gestellt und festgenommen werden, wobei er sich leicht am Kopf verletzte. Eine ambulante Behandlung lehnte der 23-Jährige ab. Eine Atemalkoholmessung beim Tatverdächtigen verlief negativ. Verfahren wegen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Straßenverkehrsgefährdung wurden eingeleitet. (BK)

Gasaustritt in Lebensmittelgroßhandel in Berlin-Tempelhof

In einem Lebensmittelgroßhandel in Berlin-Tempelhof ist am Dienstagmorgen gasförmiges Ammoniak ausgetreten. Gegen 4.40 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in die Saalburgstraße gerufen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Demnach seien rund 10 Kilogramm gasförmiges Ammoniak in einem Kühl- und Technikraum im ersten Obergeschoss des Gebäudes entwichen. Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Gasaustritts dort aufhielten, wurden in Sicherheit gebracht und blieben unverletzt.

Unter Atemschutz habe ein Trupp der insgesamt rund 50 Feuerwehrkräfte die Halle lüften können, hieß es weiter. Wie das Ammoniak entweichen konnte war bislang noch unklar. (dpa)

Werneuchen: Zwei Tote bei Brand in Einfamilienhaus

Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Werneuchen (Landkreis Barnim) sind am Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte eine Sprecherin des Lagezentrums Brandenburg der Deutschen Presse-Agentur am frühen Dienstagmorgen mit. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Todesopfern mit großer Wahrscheinlichkeit um die beiden Bewohner des Hauses - ein Ehepaar, beide Partner waren über 80 Jahre alt. Die Identität sei aber noch nicht abschließend geklärt.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, war laut Sprecherin noch unklar. Die Untersuchungen sollten am Dienstag «am Tage» fortgesetzt werden. Nach Informationen der «Märkischen Oderzeitung» («MOZ») vom Montagabend waren mehrere Feuerwehren aus der Umgebung an den Löscharbeiten beteiligt. Teile der an den Brandort angrenzenden Bundesstraße seien dafür vorübergehend gesperrt worden.

Radlader und Elektroroller in Brand

Erst hörten Zeugen laute Knallgeräusche, dann stand ein Radlader in Flammen: Feuerwehr und Polizei sind am Montagabend zu einem Brand auf einer Baustelle in der Britzer Backbergstraße gerufen worden. Feuerwehrler löschten die Flammen, die Kriminalpolizei ermittelt. In Westend wurde ein Anwohner in der Eichkampstraße von einem lauten Knall aufgeschreckt. Vor seinem Fenster stand ein Elektroroller in Flammen, der auf dem Gehweg abgestellt war. Die Feuerwehr löschte den Brand, das Landeskriminalamtes ermittelt. (BK)

+++ 9. November +++

Schüsse vom Balkon lösen SEK-Einsatz aus

Schüsse auf einem Balkon haben in Berlin-Gesundbrunnen das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei auf den Plan gerufen. Ein Zeuge alarmierte am Sonntagnachmittag die Polizei und gab an, dass ein Mann in der Hussitenstraße mehrere Male mit einer Waffe in die Luft geschossen habe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten sperrten die Umgebung ab und riefen das SEK zur Unterstützung. Doch bevor dieses zugreifen konnte, erschien der mutmaßliche Schütze im Hausflur. Bei der anschließenden Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten eine Schreckschusswaffe und Munition. Bei dem 33-Jährigen wurde mutmaßliches Cannabis gefunden, hieß es. 

20 Schläger greifen zwei Männer am Gesundbrunnen-Center an

Zwei Männer sind bei einem Streit mit einer 20-köpfigen-Männergruppe nahe dem Gesundbrunnen-Center verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sind die  beiden 31 und 43 Jahre alten Männer am späten Sonntagnachmittag auf dem Hanne-Sobek-Platz von der Gruppe brutal angegriffen worden. Bisher sei noch unklar, was der Auslöser war. Bei der Schlägerei wurde der Jüngere von beiden am Kopf verletzt und ambulant behandelt. Der Ältere hingegen erlitt diverse Prellungen und Schnittverletzungen sowie eine Stichwunde im unteren Rückenbereich. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand aber nicht. Die Angreifer konnten unerkannt entkommen. Die Polizei prüft, ob es mögliche Parallelen zu Auseinandersetzungen am Vortag gibt - eine davon geschah fast am gleichen Ort. Ein 34-Jähriger war von drei Männern angegriffen und mit einem Messer verletzt worden. Demnach sei es nicht auszuschließen, dass sich die Schläger für diese Auseinandersetzung rächen wollten. 

Eine Tote und 46 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 46 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Radfahrerin kam im Landkreis Oder-Spree ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 375 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 38 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 337 entstanden lediglich Sachschäden.

Die 64 Jahre alte Radfahrerin starb am Freitagvormittag in Brieskow-Finkenheerd nach einem Zusammenstoß mit einem Auto. Eine 81-jährige Autofahrerin kam in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der Gubener Straße ab und stieß mit der Radlerin zusammen. Diese erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die 81-Jährige kam verletzt ins Krankenhaus. (dpa)

Ein Standort am Ostbahnhof: Bundespolizei testet Taser

Die Bundespolizei setzt von diesem Montag an probeweise an drei Standorten sogenannte Taser ein - unter anderem am Berliner Ostbahnhof. Es soll getestet werden, ob die Distanz-Elektroimpuls-Geräte in Situationen eingesetzt werden können, «in denen andere Hilfsmittel der körperlichen Gewalt oder Waffen im Hinblick auf eine sichere oder angemessene Lagebewältigung nicht geeignet oder zulässig sind», hatte das Bundespolizeipräsidium mitgeteilt. Die 30 Geräte sollen neben dem Berliner Ostbahnhof auch in Frankfurt am Main und Kaiserslautern genutzt werden.

Mit dem Distanz-Elektroimpulsgerät (DEIG) sollen Polizisten einen Angreifer auf Distanz halten können - ohne das Risiko einer tödlichen Verletzung wie bei der Schusswaffe. Aus einer Distanz von zwei bis fünf Metern schießt der Polizist mit Draht verbundene Pfeile ab. Für den Betroffenen ist das schmerzhaft. Der Pfeil dringt einen Zentimeter tief in die Haut und gibt einen schwachen Stromimpuls ab. Der Strom wirkt sich auf Nerven und Muskeln aus, was für die Dauer von Sekunden völlige Handlungsunfähigkeit bewirkt. (dpa)

+++ 8. November +++

Massenschlägerei in Neukölln

Alles begann gegen 18.45 Uhr mit einem Streit vor einem Späti in der Neuköllner Wildenbruchstraße. Im weiteren Verlauf soll die Anzahl der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen laut Polizei immer größer geworden sein. Zeugen berichteten von bis zu 30 Personen, die mit Messern, Einrichtungsgegenständen und Wasserpfeifen aufeinander losgingen. Anschließend sollen bis auf drei Verletze, die zurückblieben, alle Beteiligten in Richtung Sonnenallee und Laubestraße geflohen sein.

Polizisten konnten nach eigenen Angaben sechs mutmaßlich beteiligte Tatverdächtige im Alter von 17 bis 31 Jahren auf der Flucht stellen und festnehmen. Der 31-Jährige wies eine Kopfverletzung auf, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Die Festgenommenen wurden zunächst aufs Revier gebracht und nach Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die in dem Geschäft zurückgebliebenen Verletzen kamen zum Teil mit schweren Kopf- und Schnittverletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Mitte: Randalierer beschädigen Schaufensterscheiben, Fassaden und Autos

Kurz nach 22 Uhr bemerkten Anwohner der Linienstraße eine Gruppe von etwa 15 bis 20 vermummten Personen, die die Linienstraße zwischen Alter Schönhauser Straße und Gormannstraße entlang zog und Farbbeutel und Steine gegen Hausfassaden und Schaufensterscheiben von Geschäften warfen. Die Zeugen der Randale alarmierten die Polizei.

Aus der Gruppe heraus sollen die Scheiben von mindestens elf geparkten Autos zerschlagen worden sein. Die nächtlichen Störenfriede hatten Rauchfackeln angezündet. Nach der Tat sollen sie über die Gormannstraße in Richtung Torstraße geflüchtet sein. Die Ermittlungen zu dem besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

+++ 7. November +++

Friedrichshain: Unbekannter sticht 44-Jährigen in den Rücken

Am späten Freitagabend hat ein Unbekannter in Friedrichshain einen Mann in den Rücken gestochen und ihn schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte das 44-jährige Opfer eigenen Angaben zufolge vor einem Restaurant in der Frankfurter Allee/Pettenkofer Straße ein vorbeikommendes Paar gegrüßt, das er nicht kannte. Kurz darauf soll er durch den Mann einen Stoß in den Rücken bekommen haben. Der 44-Jährige sagte aus, der Unbekannte sei dann weitergegangen.

Der 44-Jährige bemerkte wenig später, dass er stark blutete. Er lief zur Wohnung einer Verwandten, die Feuerwehr und Polizei verständigte. Die Rettungskräfte der Feuerwehr stellten bei dem Mann eine Stichverletzung im Rücken fest und brachten ihn zur weiteren stationären Versorgung in ein Krankenhaus.

Unbekannter beleidigt Fahrschüler (20) rassistisch und reißt ihm Maske runter

In Prenzlauer Berg soll gestern ein derzeit noch unbekannter Mann einen 20-Jährigen rassistisch beleidigt und ihm gewaltsam ins Gesicht gegriffen haben. Der 20-Jährige hatte nach eigenen Angaben gegen 14.45 Uhr in der Danziger Straße auf das Fahrschulfahrzeug für seinen Praxisunterricht gewartet. Plötzlich soll ihn ein Mann ohne vorherigen Anlass rassistisch beleidigt haben.

Anschließend soll der Unbekannte dem 20-Jährigen den Mund-Nasen-Schutz heruntergezogen haben. Dann soll der Täter dem jungen Mann die flache Hand ins Gesicht gelegt und diese mehrmals gedreht haben.

Anschließend setzt der Unbekannte seinen Weg fort. Der 20-Jährige verständigte die Polizei . Er gab an, dass er Schmerzen im Gesicht verspürte. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung übernommen.

Zufallstreffer! Polizei stellt Messerstecher im Wald

In der Nacht zu Samstag gelang Zivilbeamten der Berliner Polizei ein Zufallstreffer: Die Beamten waren auf der Suche nach einem Messerstecher. Dabei trafen sie auf einen Mann an der Bernauer Straße, Ecke Maienwerder Weg. Die Beamten nahmen den offenbar straffällig gewordenen Mann fest. Zu den Hintergründen der Festnahme machte die Polizei vor Ort noch keine Angaben. Ob ein Hintergrund zu kurz zuvor stattgefundenen einer Messerstecherei im Tegler Forst bestand, war am Samstagmorgen noch unklar.

Die Beamten sperrten den Bereich an einem silbernen Fahrzeug ab und nahmen den Mann fest.

+++ 6. November +++

Radfahrerin wird von Auto erfasst und stirbt

Eine 64-jährige Radfahrerin ist in Brieskow-Finkenheerd (Landkreis Oder-Spree) gestorben, nachdem sie von einem Auto erfasst wurde. Die 81-jährige Autofahrerin kam am Freitagvormittag mit ihrem Wagen aus bisher ungeklärter Ursache in einer Kurve von der Straße ab, wie die Polizei mitteilte. Dabei stieß sie mit der Radfahrerin zusammen, die am Unfallort in der Gubener Straße an ihren Verletzungen starb. Die Autofahrerin wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Nach Kontrolle: Porschefahrer fährt Polizistin über den Fuß

Eine Polizeikommissarin ist bei einer Fahrzeugkontrolle in Schmargendorf von einem Autofahrer leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Beamtin am Donnerstag einen 67-jährigen Autofahrer am Hohenzollerndamm wegen einiger Verkehrsverstöße kontrolliert.

Nachdem der Mann zuvor ausgehändigte Dokumente zurückerhalten hatte, soll er der Polizistin über einen Fuß gefahren sein und nicht angehalten haben. Die Beamtin verzichtete auf eine ärztliche Behandlung und blieb mit leichten Schmerzen im Dienst.

Der Fahrer muss sich neben den Verkehrsdelikten auch wegen der Fußverletzung verantworten, hieß es. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Kommende Woche: Berliner Polizei jagt Verkehrssünder

In der kommenden Woche will die Polizei im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherheitstage ihre Verkehrskontrollen verstärken.

Vom 9. bis 13. November werden die einzelnen Polizeidirektionen gezielte Verkehrskontrollen durchführen „und dabei das Hauptaugenmerk auf Problemlagen im Straßenverkehr richten, die sie in ihren Bereichen festgestellt haben“, teilte die Polizei mit.

Bei den letzten Verkehrssicherheitstagen im Juni waren rund 1700 Personen im Einsatz, die laut Polizei an 424 stationären und mobilen Kontrollstellen insgesamt 6460 Fahrzeughalter kontrollierten. Dabei wurden demnach 4371 Ordnungswidrigkeiten und 72 Straftaten zur Anzeige gebracht.

Die Themen im Fokus

  • Fehler bei Abbiegevorgängen
  • Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit durch Alkohol- und Drogenbeeinflussung
  • Geschwindigkeitsverstöße
  • Missachtung von Rotlicht
  • Schulwegüberwachung
  • Ablenkung durch Nutzung von Mobiltelefonen
  • Verkehrswidriges Verhalten in Fahrradstraßen
  • Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern
  • Verkehrswidriges Halten und Parken, insbesondere auf Radverkehrsanlagen, Bussonderfahrstreifen, in zweiter Reihe sowie in Fünf-Meter-Bereichen an Einmündungen und Kreuzungen

+++ 5. November +++

Mutmaßliche Drogenhändler nach Razzien festgenommen 

Rund eineinhalb Kilogramm Drogen, drei Haftbefehle und sieben vorläufige Festnahmen - das ist die Bilanz von Razzien im Raum Aschaffenburg, Leipzig und Berlin. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag gilt ein 24-Jähriger aus Berlin als Haupttatverdächtiger, er sitzt seit Donnerstag vergangener Woche in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Kriminalpolizei war den insgesamt zehn Männern nach monatelangen Ermittlungen auf die Schliche gekommen. Sie sollen im Raum Aschaffenburg mit Kokain, Amphetamin und Marihuana gehandelt haben. Bei einer Durchsuchung am Mittwoch vergangener Woche entdeckten die Fahnder rund 1,5 Kilogramm Haschisch, 65 Gramm Kokain sowie weitere Betäubungsmittel. Insgesamt wurden elf Wohnungen und Häuser in Aschaffenburg, zwei in Leipzig und ein Objekt in Berlin durchsucht. Ein 24-Jähriger aus Berlin gilt als Drahtzieher. Gegen ihn sowie zwei weitere 24-Jährige erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. (dpa)

Polizei zieht Suff-Raser ohne Führerschein aus dem Verkehr

Einen betrunkenen Raser hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag in Wedding aus dem Verkehr gezogen - die Rede ist von einem verbotenen Kraffahrzeugrennen, allerdings offenbar ohne Beteiligung weiterer Teilnehmer. Den Beamten war der Ford-Fahrer an der Kreuzung Müllerstraße/Reinickendorfer Straße/Fennstraße aufgefallen, als der beim Umspringen der Ampel auf Grün mit durchdrehenden Reifen anfuhr, auf der Müllerstraße stark beschleunigte und mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Lindower Straße fuhr. Die Polizisten folgten dem Ford mit eingeschalteten Blaulicht und Martinshorn und forderten den Fahrer durch Haltesignale auf, zu stoppen, was dieser ignorierte. Ohne zu Blinken bog er in die Lindower Straße in Richtung Nettelbeckplatz ein und beschleunigte erneut. Am Nettelbeckplatz endete die Fahrt des 29-Jährigen an dort aufgestellten Pollern. Die Einsatzkräfte überprüften den Fahrer und seine Mitfahrer, eine 30-jährige Frau und einen 37 Jahre alten Mann. Eine Atemalkoholkontrolle beim Fahrer ergab einen Wert von 1,3 Promille. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der 29-Jährige nicht vorlegen. Er wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht, dass er anschließend zu Fuß verlassen konnte. Den Ford beschlagnahmten die Beamten. (BK)

Fünf PKW der Bundespolizei am Flughafen Tegel abgefackelt

In der Nacht zu Donnerstag sind am Flughafen Tegel fünf Fahrzeuge der Bundespolizei abgebrannt. Zwei weitere PKW und eine Gebäude wurden beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

+++ 4. November +++

Polizei unterstützt Ordnungsämter bei Maskenkontrollen 

Brandenburgs Polizei will die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden mit gemeinsamen Streifen bei der Kontrolle der Maskenpflicht im öffentlichen Raum und im Nahverkehr unterstützen. Diese Einsätze seien zunächst bis Ende November geplant, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Mittwoch auf Anfrage. Etwa 50 Beamte der Bereitschaftspolizei sollen am Donnerstag in Frankfurt (Oder) sowie in den Landkreisen Oder-Spree und Barnim im Einsatz sein. «Dort gab es bereits Amtshilfeersuchen der zuständigen Behörden», sagte Herbst. «Wir sind aber mit allen Landkreisen und kreisfreien Städten im Gespräch.»

«Bislang haben wir festgestellt, dass sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung an die Regeln hält», berichtete der Sprecher. «Wir unterstützen die Ordnungsämter gerne bei den Maßnahmen gegen die wenigen schwarzen Schafe, die andere und sich gefährden.» Die Brandenburger Polizei sei noch verhältnismäßig gering von Corona-Infektionen betroffen. «Bislang wurden 17 Bedienstete positiv getestet, das sind 0,2 Prozent des gesamten Personals.» Aktuell seien 114 Bedienstete coronabedingt nicht im Dienst, was zwei Prozent der Belegschaft entspreche. (dpa)

Köpenick: Motorradfahrer bei Unfall mit drei Autos schwer verletzt 

Bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen ist ein 55-jähriger Motorradfahrer in Berlin-Köpenick schwer verletzt worden. Zuvor war eine 19-Jährige mit ihrem Auto am Dienstagnachmittag in den Gegenverkehr geraten und mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 38-Jährigen frontal zusammengeprallt, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen mitteilte.

Infolgedessen kam es zu zwei weiteren Auffahrunfällen hinter dem Wagen des 38-Jährigen. Bei einem davon wurde der Motorradfahrer schwer verletzt. Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Die Polizei vermutet nach eigenen Angaben eine Unachtsamkeit der 19-jährigen Autofahrerin. (dpa)

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+++ 3. November +++

Vom geschossen – SEK überwältigt 34-Jährigen in Marzahn

SEK-Kräfte haben am Montagabend in Berlin-Marzahn einen Mann festgenommen, der vom Balkon seiner Wohnung geschossen hatte. Anwohner des Glambecker Rings riefen die Polizei, nachdem ihr Nachbar mehrere Schüsse abgegeben und Pyrotechnik gezündet hatte... hier mehr lesen: Schüsse vom Balkon - SEK stürmt Drogen-Wohnung in Marzahn >>>

Tierquäler schießt mit Luftgewehr auf Katze

Mit einem Luftdruckgewehr hat ein 53-Jähriger im brandenburgischen Liebenwalde (Oberhavelland) auf eine Katze geschossen. Auf den Mann wartet ein Verfahren wegen Tierquälerei. (BK)

Brutalo stößt Widersacher vor einfahrende Tram - Notbremsung in letzter Sekunde

In Neu-Hohenschönhausen hat ein 30-Jähriger am Montagabend einen gleichaltrigen Mann im Streit vor eine einfahrende Tram geschubst. Nach Aussagen des Opfers und mehrerer Zeugen war der Tatverdächtige auf den Mann losgegangen, der am Bahnsteig der Tram an der Kreuzung Zingster Straße/Ribnitzer Straße wartete. Laut Polizei beschimpfte der mutmaßliche Täter sein Opfer aufgrund persönlicher Differenzen und schubste ihn schließlich auf die Schienen der Tram. Der Fahrer der in diesem Moment herannahenden Bahn der Linie M5 leitete sofort eine Notbremsung ein. Dadurch gelang es, die Bahn unmittelbar vor dem im Gleisbett liegenden Mann zu stoppen. Zeugen sahen, wie der Angreifer abermals auf sein Opfer losging und dessen Kopf gegen das Fahrerhaus der Tram schlug. Erst als er bemerkte, dass Passanten die Polizei riefen, flüchtete er. Der am Kopf verletzte 30-Jährige wurde von alarmierten Rettungskräften vor Ort versorgt, verzichtet jedoch auf eine weitere Behandlung. (BK)

Mehrere LKW auf A12 aufeinander gefahren - ein Toter, Vollsperrung Richtung Berlin

Tragischer Unfall auf der A12 in Richtung Berlin: Zwischen Briesen und Fürstenwalde sind nach Angaben der Feuerwehr am Dienstagmorgen mehrere LKW ungebremst auf ein Stauende gefahren. Ein Mensch starb, weitere wurden demnach schwer verletzt. Die Autobahn Richtung Berlin wurde voll gesperrt. Die Aufräumarbeiten werden sich voraussichtlich noch bis zum Nachmittag hinziehen. (BK)

Einbruch in Bäckerei - Mann mit Geldscheinen in der Unterwäsche gefasst

Die Polizei hat nach einem Einbruch in einer Bäckerei am Montagabend in Charlottenburg einen Tatverdächtigen festgenommen, der die mutmaßliche Beute in seiner Unterwäsche trug. Ein Zeuge hatte gesehen, wie ein junger Mann die bereits geschlossene Filiale einer Bäckerei in der Wilmersdorfer Straße verließ und sah, dass die Eingangstür aufgebrochen war. Die Polizei suchte die Umgebung ab und nahm den 20-jährigen Tatverdächtigen am Stuttgarter Platz Ecke Wilmersdorfer Straße fest. Bei der Durchsuchung des jungen Mannes fanden die Einsatzkräfte Geldscheine in seiner Unterwäsche, die dieser vermutlich aus den aufgebrochenen Kassenladen des Geschäfts entwendet hatte. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. (BK)

+++ 2. November +++

Neukölln: Polizei ermittelt wegen anti-französischer Aktion 

Die Berliner Polizei ermittelt wegen eines anti-französischen Vorfalls in Neukölln, der im Internet für Debatten sorgte. Auf einem Video ist zu sehen, wie ein Mann mit einer Maske des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an einem Strick von einem weiteren Mann in traditioneller arabischer Kleidung über die Sonnenallee gezogen und gedemütigt wird.

Die Polizei teilte am Montag über Twitter mit, sie habe am Samstagabend einen Youtuber am Alexanderplatz überprüft. «Er soll mit einem Kaftan bekleidet seinen Bekannten in Perücke & Macron-Maske an einem Seil durch Neukölln geführt, beleidigt & angedeutet haben, ihn zu schlagen.»

Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt zu dem Fall. Es werde geprüft, ob es sich bei der Aktion um eine Straftat handeln könnte, hieß es. Der «Tagesspiegel» hatte am Wochenende berichtet. Dort war von einem arabischstämmigen Youtuber, der Deutsch spricht, die Rede sowie von «Allahu Akbar»-Rufen in einem weiteren Video.

In Neukölln war für den Montagnachmittag ein kurzes Gedenken an die Opfer islamistischer Anschläge in Frankreich und in Dresden geplant. Vor dem Rathaus sollten Rosen niedergelegt werden. Dazu lud Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) ein. Dabei gehe es um ein gemeinsames Bekenntnis Neuköllns gegen Hass und Gewalt, hieß es. Teilnehmen sollen neben Politikern auch Vertreter christlicher Kirchen und einer muslimischer Religionsgemeinschaft.

Macron hatte nach der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty durch einen Islamisten in Frankreich die Meinungsfreiheit und die Veröffentlichung auch religionskritischer Karikaturen verteidigt. Bei einer Gedenkfeier sagte er, Frankreich werde nicht «auf Karikaturen und Zeichnungen verzichten, auch wenn andere sich davon zurückziehen». Der Lehrer hatte im Unterricht Mohammed-Karikaturen als Beispiel für Meinungsfreiheit gezeigt. Macrons Äußerungen führten weltweit zu Protesten von Muslimen. (dpa)

Kreuzberg: Zwei Bauwagen einer Wagenburg in Flammen

Zwei Bauwagen sind in der Nacht zu Montag im Berliner Ortsteil Kreuzberg in Flammen aufgegangen. Das Feuer brach gegen 22.30 Uhr in einer Wagenburg am Mariannenplatz aus. Insgesamt brannte es auf einer Fläche von circa 100 Quadratmetern, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach wurde neben den beiden Bauwagen auch ein Baum in Mitleidenschaft gezogen. Die Berliner Feuerwehr war mit rund 18 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen. Verletzte gab es keine. Wie es zu dem Feuer kam, war am Morgen noch unklar. (dpa)

Ein Toter und 97 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind in Brandenburg 97 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, ein Autofahrer kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 511 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 71 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 440 entstanden lediglich Sachschäden.

Am Samstag starb ein 29 Jahre alter Autofahrer auf der Bundesstraße 96 bei Luckau (Dahme-Spreewald). Der Mann kam laut Polizei aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Wagen von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. (dpa)

+++ 1. November +++

Frau aus Teltow stirbt nach Flucht vor der Polizei

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle ist an der Mecklenburgischen Seenplatte eine Beifahrerin in einem Auto ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, hatte sich das Auto am frühen Sonntagmorgen in Vollrathsruhe bei Waren überschlagen. Der 40 Jahre alte Fahrer und die 41-jährige Beifahrerin - beide aus dem brandenburgischen Teltow - wurden von Feuerwehrleuten schwer verletzt aus dem Wrack geborgen. Die Frau starb später in einer Klinik an ihren Verletzungen.

Das Auto war den Beamten nachts im wenige Kilometer entfernten Malchow aufgefallen, weil es Schlangenlinien fuhr. Als die Insassen des Wagens kontrolliert werden sollten, sei der Fahrer aus bisher unbekannter Ursache davongerast. In Vollrathsruhe kam der Wagen von der Straße ab und überschlug sich. Warum der Fahrer geflüchtet ist, sei noch unklar. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.

Mensch lebensgefährlich verletzt - Messerstich nach Streit?

In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Moabit ist ein Mensch mit einer lebensgefährlichen Verletzung gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde er am Samstagabend durch einen Messerstich verletzt, wie eine Sprecherin am Sonntagmorgen sagte. Der Tat soll ein Streit im Innenhof des Hauses in der Bredowstraße vorausgegangen sein. Alter und Geschlecht des oder der Verletzten waren am Vormittag noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen. Die schwer verletzte Person sei mittlerweile in einem stabilen Zustand, hieß es.

+++ 31. Oktober +++ 

Streit über fehlende Maske: Mann droht mit Messer und verletzt 62-Jährigen

Ein Unbekannter ist in Zehlendorf in der U-Bahn wegen seiner fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung mit anderen Fahrgästen in Streit geraten und hat einen unbeteiligten Radfahrer verletzt. Laut Zeugenaussagen stieg der Mann am Freitagnachmittag in eine U-Bahn der Linie 3 am Thielplatz und wurde von mehreren Fahrgästen auf das Fehlen einer Maske angesprochen. Er sei daraufhin aggressiv geworden, habe die anderen Personen angeschrien, zog ein Messer und fuchtelte damit herum.

Den Angaben der Polizei zufolge wechselte der aggressive Mann dann am Bahnhof Oscar-Helene-Heim den Waggon und lief auf einen 62-Jährigen zu, der mit seinem Fahrrad in der U-Bahn stand. Diesem versetzte er mehrere Stöße in die Rippen und mehrere Kopfstöße bevor er ihm das Messer an die Kehle hielt und damit im Gesicht verletzte.

+++ 30. Oktober +++

Kleidung eines Obdachlosen angezündet – Verdächtiger festgenommen

Knapp einen Monat nach einem erneuten Angriff auf einen Obdachlosen in Berlin hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Gegen den 44-Jährigen wurde am Donnerstag ein Haftbefehl erlassen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er steht im Verdacht, Anfang Oktober die Kleidung eines schlafenden Obdachlosen angezündet zu haben. Die Festnahme erfolgte laut Polizei bereits am Mittwoch am Mierendorffplatz im Berliner Stadtteil Charlottenburg.

Der Verdächtige habe keinen festen Wohnsitz, sagte ein Polizeisprecher. Er befinde sich nun in Untersuchungshaft. Die örtliche Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen, die zuvor die Mordkommission geführt hatte.

Am 1. Oktober gegen 6.30 Uhr war in Charlottenburg am Bahnhof Richard-Wagner-Platz die Kleidung eines Obdachlosen in Brand gesetzt worden, der auf einer Bank lag. Er konnte seine Kleidung laut Polizei selbst abstreifen. Der 46-Jährige erlitt Brandverletzungen am Rücken. Er wurde stationär aufgenommen, Lebensgefahr bestand aber nicht. Die Polizei teilte damals mit, der Angreifer könnte ebenfalls ein Obdachloser gewesen sein. (dpa)

Bei Auto-Aufbruch erwischt: Tatverdächtiger rast mit Fahrrad auf Polizistin zu

Auf frischer Tat haben Polizisten in der Nacht zu Freitag zwei mutmaßliche Auto-Aufbrecher in Reinickendorf erwischt und festgenommen. Die beiden Männer im Alter 37 und 41 Jahren hatten auf der Baseler Straße die Seitenscheibe eines Transporters eingeschlagen und aus dem Inneren des Renaults Werkzeug gestohlen. Als die Polizistinnen und Polizisten zugriffen, flüchteten die beiden Tatverdächtigen in Richtung Holländer Straße, einer davon auf einem Fahrrad. Als die Polizeikräfte die Flüchtenden einholten, fuhr der Tatverdächtige mit dem Fahrrad auf eine Polizistin zu. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte die Dame einen Zusammenstoß verhindern. Mit  Reizgas hinderte sie den Mann an der Flucht. Er stürzte mit dem Fahrrad, sprang sofort wieder auf ging erst mit erhobenen Fäusten auf einen der Beamten zu, stieß dann die Polizistin nach hinten. Unter Einsatz körperlicher Gewalt wurde der Mann festgenommen. Sein Komplize stürzte zusammen mit dem ihn festnehmenden Beamten zu Boden und verletzte sich dabei leicht am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Tatverdächtigen zu ambulanten Behandlungen in eine Klinik, bevor Einsatzkräfte sie in ein Polizeigewahrsam brachten. (BK)

Bombendrohung im Rathaus von Rathenow

Eine Bombendrohung hat im Rathaus der Stadt Rathenow (Landkreis Havelland) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mit mehreren Sprengstoffspürhunden durchsuchten Ermittler am Freitagvormittag das mehrstöckige Gebäude, wie die Polizei mitteilte. Gegen 11.30 Uhr gaben die Beamten Entwarnung: Es habe keine verdächtigen Gegenstände gefunden werden können.

Nach Angaben der Polizei hatte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung gegen 5.40 Uhr einen Zettel im Briefkasten des Rathauses entdeckt, auf dem ein Hinweis auf einen möglichen Sprengsatz stand. Da der Verdacht bestand, dass sich der Hinweis auf das Rathausgebäude bezieht, wurde es von der Polizei gesperrt. Auch die Straße davor wurde abgeriegelt. Mitarbeiter hätten sich nicht im Gebäude befunden.

Die Polizei ermittelt nun gegen den zunächst noch unbekannten Verfassers des Zettels wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Die Beamten baten um Hinweise. Bereits im vergangenen Jahr im Juli hatte es eine Bombendrohung im Rathaus gegeben. Auch damals konnte nichts Verdächtiges gefunden werden.

+++ 29. Oktober +++

Fahndung: Einbrecher fuhren in Gucci-Schaufenster

Die Täter waren mit einem Auto in das Schaufenster gerast.
Foto: Polizei Berlin

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Berliner Polizei nach zwei Männern, die am 18. August in eine Gucci-Filiale in der Friedrichstraße eingebrochen haben. Die Täter waren an diesem Tag, einem Dienstag, gegen 4.40 Uhr mit einem BMW durch die Schaufensterscheibe des Geschäfts gefahren und hatten anschließend zahlreiche Waren entwendet. Die maskierten Männer waren anschließend mit dem Auto über die Jägerstraße geflüchtet.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt die Männer und kann Angaben zu deren Identitäten und/oder deren Aufenthaltsorten machen?
  • Wer hat am 18. August 2020 gegen 4.40 Uhr Beobachtungen in der Friedrichstraße im Bereich des Ladens, der zur Galeries Lafayette gehört, gemacht?
  • Wer kann Angaben zu dem grauen 1er BMW mit amtlichen Kennzeichen B-AV 165 machen?
  • Wurde eine Werkstatt mit der Reparatur einer Beschädigung im Bereich der hinteren Rücklichter beauftragt?
  • Wurde einer Leihfirma ein solcher Wagen mit Beschädigungen zurückgegeben?

Hinweise an die Kriminalpolizei der Direktion 5 in der Wedekindstraße 10 in 10243 Berlin innerhalb den Bürodienstzeiten unter der (030) 4664-572136 und außerhalb der Bürodienstzeiten unter der (030) 4664-572110 oder auch an jede andere Polizeidienststelle. (BK)

Bürgerbüro von SPD-Politiker in Charlottenburg-Nord attackiert

Das Bürgerbüro des SPD-Politikers Christian Hochgrebe in Berlin-Charlottenburg Nord ist von einem unbekannten Mann attackiert worden. Der Mann soll am Donnerstagnachmittag das Büro des Abgeordneten betreten und eine Flüssigkeit verschüttet haben, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach wurde der Fall an den für politisch motivierte Straftaten zuständigen Staatsschutz im Landeskriminalamt übergeben. Nach Darstellung Hochgrebes warf der Mann die Flüssigkeit durch die Tür auf eine Mitarbeiterin und schrie «scheiß Nazis!». Der Mitarbeiterin sei nichts passiert, hieß es in einer Mitteilung des Politikers. Hochgrebe nannte Attacken auf die Büros der Partei und die Mitarbeiter «inakzeptabel». (dpa)

Wilder Corona-Streit in Tram: Maskenmuffel verprügelt Rentner und Zeugen

Weil er keine Maske aufsetzen wollte, ist ein 30-Jähriger am Mittwochabend in einer Tram der Linie 6 in Marzahn-Hellersdorf auf einen Rentner losgegangen. Dieser hatte den Jüngeren auf die Maskenpflicht hingewiesen. Ein 42-jähriger Zeuge des Streits versuchte zu vermitteln und wurde daraufhin selbst angegriffen. Nachdem alle Beteiligten an der Haltestelle Jan-Petersen-Str. ausgestiegen waren, eskalierte der Streit zwischen Maskenmuffel und Zeuge, und beide landeten in den Gleisen. Der 65-Jährige ging dazwischen und erlitt offenbar durch Faustschläge des Maskenverweigerers eine Kopfverletzung. Auch der 42-Jährige wurde im Gesicht verletzt, nachdem sein Kontrahent ihm eine Thermosflasche an den Kopf geworfen haben soll. Daraufhin setzte er nach eigener Aussage ein Tierabwehrspray ein. Die alarmierte Polizei nahm die Personalien aller Beteiligten auf und leitete insgesamt vier Verfahren ein, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Alkoholtest ergab, dass der 30-Jährige 1,76 Promille im Blut hatte. Die Kopfverletzungen des Rentners wurden in einem Krankenhaus behandelt. Der 42-Jährige sowie weitere Zeugen der Auseinandersetzung verließen den Tatort selbstständig. (BK)

2,28 Promille: Aggro-Radler wirft Fahrrad vor S-Bahn

Auf dem Bahnhof Ostkreuz hat ein betrunkener Mann ein Fahrrad vor eine S-Bahn der Linie S7 geworfen. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, hatte eine Bundespolizistin am Mittwochabend um 20.15 Uhr einen 28-Jährigen dabei beobachtet, wie er auf dem Bahnsteig plötzlich ein Fahrrad anhob und dieses auf die Gleise warf.  Die Beamtin, die sich auf dem Weg zum Dienst befand, wies den Triebfahrzeugführer einer einfahrenden S-Bahn sofort auf die Gefahr im Gleisbereich hin. „Trotz umgehend eingeleiteter Schnellbremsung überfuhr die S-Bahn das Fahrrad“, erklärte eine Sprecherin der Bundespolizei.

Die Polizistin nahm den moldauischen Staatsbürger noch am Bahnsteig vorläufig fest. Zwei weitere Bundespolizisten, die ebenfalls auf dem Weg zum Dienst waren, halfen ihr mit den aggressiven Randalierer. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen den bereits polizeibekannten 28-Jährigen. Zur Herkunft des Fahrrades machte der alkoholisierte Mann keine Angaben. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,28 Promille. (lex)

Neuruppin: Brandanschlag und Morddrohung gegen Bürgermeister

Nach einem Brandanschlag auf das Auto des Neuruppiner Bürgermeisters Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) und einem Drohschreiben hat es eine weitere Bedrohung gegeben. Nach Angaben der Polizei ging eine entsprechende E-Mail an die Dienstadresse Goldes. Die Mail sei zunächst nicht bemerkt worden, weil sie im Spam-Ordner gelandet war, sagte Sprecherin Ariane Feierbach am Donnerstag. Golde habe eine weitere Strafanzeige gestellt, dem werde nachgegangen. Die Art und Weise habe allerdings noch eine andere Qualität als ein Drohschreiben im Briefkasten, weil die Mail von jedem Teil der Welt aus geschrieben worden sein könnte, betonte Feierbach. Die "Märkische Allgemeine" hatte zuvor berichtet, Bürgermeister Golde sei mit dem Tode bedroht worden.

Unbekannte hatten am Dienstagabend vor einer Woche das Auto des Kommunalpolitikers vor seiner Wohnung in Brand gesteckt. Einen Tag später war bekannt geworden, dass wohl ein Drohschreiben in Goldes Briefkasten steckte. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt zu den Hintergründen. Um den Bürgermeister zu schützen, laufen polizeiliche Maßnahmen. (dpa/BK)

Kreuzberg: Person am Südstern mit Messer ins Bein gestochen 

Am Kreuzberger U-Bahnhof Südstern hat es einen Angriff mit einem Messer gegeben. Dabei wurde eine Person verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr, wie ein Sprecher der Polizei am frühen Donnerstagmorgen sagte. Auf dem Bahnsteig war es am Abend zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurde eine Person mit einem Messer ins Bein gestochen. (dpa)

Supermarkt mit Schusswaffe überfallen

Mit vorgehaltener Schusswaffe haben zwei Gangster am Mittwochabend einen Supermarkt in Weißensee überfallen. Laut Polizei bedrohten die beiden Unbekannten in dem Markt in der Langhansstraße eine 20-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe und forderten Geld. Da sie die Kasse nicht öffnen konnte, musste sie eine Kollegin hinzurufen. Die 38-Jährige öffnete schließlich die Kasse, aus der sich die beiden mutmaßlichen Räuber daraufhin bedienten. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute aus dem Laden und entkamen. Verletzt wurden die beiden Mitarbeiterinnen nicht. (BK)

+++ 28. Oktober +++

Zwei Tote bei zwei Unfällen auf der Autobahn 2 Richtung Berlin

Auf der A2 sind in der Nacht zum Mittwoch ein Lastwagenfahrer und der Fahrer eines Kleintransporters um Leben gekommen, der in das Stauende fuhr. Infolge der Unfälle bei Ziesar (Potsdam-Mittelmark) kam es bis zum Morgen zu Staus.

Der erste Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 22.38 Uhr. Ein Lkw-Fahrer ist auf der A2 zwischen Ziesar und Wollin gegen die Mittelleitplanke gefahren und tot geborgen worden. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, wurde der 51 Jahre alte Mann tot in der Fahrerkabine gefunden. Er war dort nicht eingeklemmt worden. Was genau zu seinem Tod führte und wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Nach diesem Unfall wurden beide Fahrtrichtungen zeitweise gesperrt - es kam zum Stau.

Ein Folge-Unfall auf der Fahrbahn Richtung Berlin mit drei beteiligten Fahrzeugen führte zu einem weiteren Verkehrstoten, hieß es von der Polizei weiter. Ein Kleinlasttransporter fuhr gegen 01.50 Uhr in das Stauende und prallte auf einen Lkw. Dieser wiederum wurde auf einen vor ihm wartenden Sattelzug aufgeschoben. Der Fahrer des Kleinlasttransporters starb. Die Unfallursache muss noch ermittelt werden. Die Fahrbahn Richtung Berlin war aufgrund der Bergungsarbeiten am frühen Mittwochmorgen noch gesperrt. (dpa)

Polizei findet bei Durchsuchung in Friedrichshain explosiven Stoff 

 Durch Zufall hat die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung in Berlin-Friedrichshain einen explosiven Stoff gefunden. Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Mittwochmorgen sagte, musste dieser bei dem Einsatz am Vorabend kontrolliert abgebrannt werden. Dazu wurde die Feuerwehr an den Fundort in die Ebertystraße gerufen. Weshalb die Wohnung durchsucht worden war, war zunächst unklar. Die Beamten waren rund sechseinhalb Stunden im Einsatz. (dpa)

+++ 27. Oktober +++

Großrazzia in Spielcasinos, Wettbüros und Gaststätten:  48 Verstöße, 7 Strafverfahren

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes hat die Polizei am Montag Dutzende Spielstätten in Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg kontrolliert. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Steuerfahndung, des Finanzamtes Wedding, der Ordnungsämter Marzahn-Hellersdorf, Pankow, Reinickendorf, Spandau sowie Tempelhof-Schöneberg und der Glücksspielaufsicht wurden insgesamt 31 Objekte kontrolliert - darunter vier Spielhallen, drei Wettbüros, 22 Gaststätten, ein Vereinsheim und eine Kfz-Werkstatt. Gerade einmal bei neun Betrieben gab es keine Beanstandungen.

Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt sieben Strafverfahren, beispielsweise wegen falsch deklarierter Lebensmittel, sowie 48 Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Jugend- und das Nichtraucherschutzgesetz, gegen die Spielverordnung und die Gewerbeordnung sowie wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz ein. In zwei Fällen wurde durch Mitarbeitende des Bezirksamts Bargeld aus Geldspielautomaten sichergestellt, da diese nicht den spielrechtlichen Bestimmungen entsprachen. In einem Fall soll eine Frau ein unechtes Attest zur Befreiung von der Mund-Nasen-Schutz Tragepflicht vorgezeigt haben. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen mittelbarer Falschbeurkundung eingeleitet. (BK)

Auto überschlägt sich bei Zusammenstoß – zwei Verletzte

Am Montagnachmittag sind in Berlin-Buckow zwei PKW zusammengestoßen und zwei Menschen verletzt worden. Laut Polizei ist ein 39-Jähriger am Steuer eines VW Golf gegen auf dem Künheimer Weg an der Kreuzung Baldersheimer Weg mit einem von rechts kommenden VW Polo zusammengestoßen, der von einem 31-Jährigen gelenkt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen des Jüngeren auf den Gehweg geschleudert, wo er gegen einen Poller stieß und anschließend auf dem Dach zum Liegen kam. Er wurde mit Verletzungen am Kopf in ein Krankenhaus gebracht, wo er ambulant behandelt wurde. Der Ältere erlitt Verletzungen am Rumpf sowie an einem Arm, kam ebenfalls in eine Klinik und wurde dort zur Behandlung stationär aufgenommen. (BK)

Ladendieb beißt Supermarkt-Mitarbeiter ins Gesicht

Nachdem er in Fürstenwalde beim Ladendiebstahl erwischt wurde, hat ein 22-Jähriger sich heftig gegen einen Verkäufer gewehrt: Erst schubste er den Mitarbeiter des Supermarkts zur Seite, dann biss er ihm ins Gesicht. Dennoch konnte der Ladendieb festgehalten und der Polizei übergeben werden. (BK)

Pankow: Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A10 

Beim Zusammenstoß zweier Autos und eines Lasters auf der Autobahn 10 in Berlin-Pankow sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Dienstagmorgen sagte, hatte ein Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache am Abend die Kontrolle über seinen Wagen verloren und bei der Anschlussstelle Weißensee in Richtung Pankow einen Unfall gebaut. Ein zweites Auto sei in den Wagen hinein gefahren. Ein nachkommender Lkw fuhr demnach in die Trümmer der ersten zwei Autos.

Der Lasterfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Fahrer der anderen beiden Wagen wurden schwer verletzt, ein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die drei zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autobahnabschnitt war laut Polizei gut vier Stunden lang teilweise gesperrt. (dpa)

Biesdorf: Acht Autos auf Polizeigelände in Flammen 

Auf einem Polizeigelände in Berlin-Biesdorf haben in der Nacht zum Dienstag acht Autos Feuer gefangen. Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge handelte es sich aber nicht um Streifenwagen. Ob die Fahrzeuge auf dem Gelände in der Cecilienstraße abgeschleppt worden waren, war demnach zunächst noch unklar. Auch die Brandursache war laut Polizei in der Nacht noch unbekannt. (dpa)

+++ 26. Oktober +++

Unfallbilanz: Zwei Tote und 90 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 90 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, zwei Kradfahrer kamen ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 450 Unfälle, sagte ein Sprecher am Montag in Potsdam. Bei 70 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 380 entstanden lediglich Sachschäden.

Am Sonntag war auf der Landstraße 220 bei Joachimsthal (Landkreis Barnim) ein 32 Jahre alter Kradfahrer bei einem Überholmanöver in den Gegenverkehr geraten und dort frontal mit einem Auto zusammengestoßen. Ebenfalls am Sonntag starb ein 21 Jahre alter Kradfahrer im Krankenhaus, nachdem er in einer Rechtskurve in Schwarzbach (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) in den Gegenverkehr geriet und dort frontal mit einem Traktor kollidierte. (dpa)

Auto in Pankow ausgebrannt

Erneut ist ein Auto bei einem Brand in Berlin zerstört worden. Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr nach Pankow in die Vinetastraße / Ecke Berliner Straße gerufen, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, konnte ein Ausbrennen des Wagens jedoch nicht verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge bei nächtlichen Bränden zerstört oder stark beschädigt. Zuletzt brannte es unter anderem in Rummelsburg. (dpa)

+++ 25. Oktober +++

Unfall in Nikolassee: Radfahrer schwer verletzt

In Nikolassee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Samstag schwer verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge fuhr eine 64-jährige Autofahrerin auf der Havelchaussee von Norden kommend in Richtung Grunewaldturm.

Kurz vor der Einfahrt zum Turm soll die Frau dann versucht haben, ein vor ihr fahrendes Fahrzeug zu überholen. Der entgegenkommende 59-jährige Radfahrer soll ihrem Auto ausgewichen sein und stürzte dabei. Der 59-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Rumpf und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Fetisch-Party trotz Corona: Die Polizei löst auf!

Eine Fetischparty mit etwa 600 Gästen in einer angesagten Location in Berlin-Mitte hat am Samstagabend ein jähes Ende gefunden. Beamte der Berliner Polizei und der Bundespolizei lösten die Veranstaltung in der Alten Münze auf.

 „Es waren einfach zu viele für zu wenig Platz“, hieß es bei der Polizei am späteren Abend. Die Veranstalterin erwartet demnach ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung. Der Mindestabstand habe wegen der Vielzahl der Personen nicht eingehalten werden können.

Die Veranstalterin habe die Party nach Aufforderung durch die Beamten beendet. Die Gäste wurden in die Berliner Nacht entlassen und nach Hause geschickt.

Treptow: Motorradfahrer stirbt bei Überholmanöver

Ein Motorradfahrer ist am Samstagabend bei einem missglückten Überholmanöver im Treptower Ortsteil Baumschulenweg ums Leben gekommen. Er war auf dem Königsheideweg unterwegs, als er die Kontrolle über seine Maschine verlor und von der Fahrbahn abkam.

Nach ersten Erkenntnissen wollte der Mann gleichzeitig zwei Autos überholen, als eines der beiden selbst ein offenbar anhaltendes Fahrzeug vor sich überholen wollte. Dabei streifte der Motorradfahrer das überholende Auto an der linken Seite.

Trotz schnell eingeleiter Rettungsmaßnahmen durch Sanitäter und einem Notarzt verstarb der Mann noch an der Unfallstelle, er soll gegen einen Baum geprallt sein. Der Königsheideweg war mehrere Stunden gesperrt.

+++ 24. Oktober +++

Mann bei Schießerei in Charlottenburg schwer verletzt

Ein Mann ist am Samstagmorgen vor einem Club in Charlottenburg angeschossen worden. Der 31-Jährige verließ kurz nach 4 Uhr das Lokal in der Joachimsthaler Straße, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Dabei wurde er durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, der Täter unbekannt. Es werde wegen versuchten Totschlags ermittelt. Weitere Einzelheiten nannten die Beamten nicht, weil es sich um Täterwissen handeln könnte. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.

Mutmaßliches Rennen in Spandau: Polizei stoppt zwei Männer

Zwei Männer im Alter von 25 und 30 sind bei einem mutmaßlichen Autorennen in Spandau von der Polizei erwischt und gestoppt worden. Sie waren einer Streife am Freitagabend an der Kreuzung Charlottenburger Chaussee/Klärwerkstraße aufgefallen, wie die Beamten mitteilten.

Als die Ampel auf Grün wechselte, sollen sie laut und schnell in Richtung Spandauer Zentrum gefahren sein. Die Polizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn hinterher und stoppte die Wagen an einer S-Bahn-Brücke. Die beiden Fahrer mussten ihre Autos und Führerscheine nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft abgeben. Wie schnell sie unterwegs waren, teilten die Beamten zunächst nicht mit.

+++ 23. Oktober +++

Rollerfahrer fährt Fußgänger um und flieht mit Sozius zu Fuß - Schwerverletzter

Ein Jugendlicher ist am Donnerstagabend in Gesundbrunnen schwer verletzt worden, als er zu Fuß mit einem Elektroroller zusammenstieß. Der 16-Jährige hielt sich laut Polizei mit mehreren weiteren Personen an der Brunnenstraße in einer Zufahrtsstraße zu einer Kaufland-Filiale auf. Der Jugendliche soll in Höhe der Einfahrt zum Parkhaus der Filiale auf die Fahrbahn der Zufahrtstraße gerannt sein, als er mit dem Elektroroller zusammenstieß. Fahrer, Beifahrer und der Jugendliche stürzten zu Boden. Dabei verletzte sich der 16-Jährige so schwer am Kopf, dass alarmierte Rettungskräfte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Die beiden anderen Personen flohen zu Fuß unerkannt vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorgang gesehen haben oder Angaben zu Fahrer und Sozius machen können. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle an. (BK)

Mann attackiert Paketboten - 23-Jähriger schwer am Kopf verletzt

Ein Mann soll in Brandenburg/Havel auf einen Paketboten eingeschlagen und ihn schwer am Kopf verletzt haben. Demnach soll sich der 35-Jährige Zeugenaussagen zufolge am Donnerstag bei dem Paketboten beschwert haben, dass er mit seinem Kinderwagen nicht ungehindert an dessen Transporter vorbei komme, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilten. Im Verlauf des Streits habe er dann mit einem «gefährlichen Werkzeug» auf den 23-Jährigen eingeschlagen. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um einen Hammer gehandelt haben. Der 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach der Tat wurde laut Polizei nach dem 35-Jährigen unter anderem mit Hubschrauber und Fährtensuchhunden gefahndet. Der Verdächtige habe sich aber dann selbst der Polizei gestellt. Er wurde in seiner Wohnung festgenommen. Die Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. (dpa)

Brand in Zehngeschosser in Berlin-Staaken

Im Eingangsbereich eines zehngeschossigen Wohnhauses in Berlin-Staaken hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Ein Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Den Angaben zufolge hatte in dem Haus an der Heerstraße abgelagertes Gerümpel Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat gelöscht. Die Ursache des Brandes war zunächst unbekannt. (dpa)

Einfamilienhaus in Saalow abgebrannt

Aus noch unbekannter Ursache ist ein leerstehendes Einfamilienhaus im zur Gemeinde am Am Mellensee gehörenden Saalow (Teltow-Fläming) komplett abgebrannt. Menschen seien nicht verletzt worden, teilte die Polizei in Potsdam mit. Anwohner hatten am frühen Freitagmorgen die Feuerwehr gerufen. Als diese eintraf, stand der Dachstuhl schon in Flammen. Die Löscharbeiten zogen sich fast vier Stunden hin. (dpa)

+++ 22. Oktober +++

Neukölln: Mehrere Verletzte nach Messer-Streit

Zwei Männer erlitten am Mittwochabend in Neukölln Stichverletzungen am Gesäß. Gegen 19 Uhr war es an der Sonnenallee/Ecke Hobrechtstraße zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der auch Messer im Spiel waren.

Nach ersten Angaben wurden insgesamt drei Personen verletzt. Zwei Verletzte wurden von Polizisten erstversorgt und anschließend von Notfallsanitätern ins Krankenhaus gebracht.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall gab es an der Weserstraße/Ecke Reuterstraße mehrere Festnahmen. Die Polizei ermittelt.

+++ 21. Oktober +++

70 Personen quetschen sich in Wettbüro: zahlreiche Corona-Verstöße

Geballte Unvernunft in der Corona-Krise: Nicht weniger als 70 Personen fanden Polizisten am Dienstagabend in einem Wettbüro in Wedding vor. 21 Personen hielten sich laut Polizei nicht an die Maskenpflicht. (BK)

Von Auto erfasst: Radfahrer verliert das Bewusstsein

Nachdem er am Dienstmorgen in Berlin-Mitte von einem Auto erfasst wurde, hat ein Radfahrer kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Er kam anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Laut Polizei war der 33-Jährige im Engeldamm an der Kreuzung Leuschnerdamm von einem Auto erfasst worden. Die 47-jährige Autofahrerin stand unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Vorbeifahrendes Auto schleudert Rentnerin auf die Fahrbahn - schwer verletzt

Von einem vorbeifahrenden Auto ist eine stehende Fußgängerin am Dienstagabend in Fennpfuhl auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt worden. Laut Polizei stand die 79-Jährige in Höhe der Max-Brunnow-Straße auf der Fahrbahn der Storkower Straße, als sie der linke Außenspiegel eines Pkw erfasste, der von einem 30-Jährigen gesteuert wurde. Die Seniorin wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Mit einer schweren Kopfverletzung wurde sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei ermittelt derzeit den genauen Unfallhergang. (BK)

Nach Deutschland verirrt: Geisterfahrer auf A11 gestoppt

Ein Autofahrer aus Georgien hat sich in der deutsch-polnischen Grenzregion derart verfahren, dass er als Geisterfahrer auf der Autobahn 11 Berlin-Stettin in Vorpommern gestoppt wurde. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, konnten Bundespolizisten den 37-Jährigen am Dienstag an der Abfahrt Penkun von der A11 herunterholen, bevor Schlimmeres passierte. Der Mann war bei Dunkelheit auf der Fahrbahnseite nach Prenzlau und Berlin in entgegengesetzter Richtung nach Polen unterwegs.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass Fahrer und Beifahrer aus Polen kamen und nur dort unterwegs sein wollten. Sie hatten die Grenze nicht bemerkt, sich über 25 Kilometer hinweg verfahren und waren umgekehrt - auf der falschen Seite. Da die Männer auch keine Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland hatten, wurden sie nach Aufnahme der Personalien wieder nach Polen zurückgeschickt. (dpa)

Trunkenbold zeigt Hitlergruß - Festnahme

Polizeieinsatz in einem Schnellrestaurant am Dienstagabend in Prenzlauer Berg: Ein Mann pöbelt in dem Lokal an der Landsberger Allee. Dazu aufgefordert, den den Gastraum zu verlassen verlassen, hebt der alkoholisierte Mann wiederholt seinen rechten Arm und ruft nationalsozialistische Parolen - so bezeugen es später mehrere anwesende Gäste. Der Geschäftsführer alarmiert die Polizei. Eine Atemalkoholmessung ergibt einen Wert von ungefähr 1,5 Promille. Später stellt sich heraus: Gegen den Trunkenbold liegt bereits ein gültiger Haftbefehl vor, auf Grundlage dessen er der Justiz überstellt wird. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim LKA wegen Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (BK)

LKW-Wracks ineinander verkeilt: Stundenlange Teilsperrung der A12 nach Unfall aufgehoben

Die Teilsperrung der Autobahn 12 zwischen den Anschlussstellen Storkow und Fürstenwalde ist zehn Stunden nach einem schweren Lkw-Unfall aufgehoben worden. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten auf der Strecke Richtung Polen hatten bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs gedauert, wie ein Sprecher des Polizeilagedienstes sagte. Zunächst war die Polizei nach dem Unfall am Dienstagnachmittag von einer Sperrung bis zum späten Abend ausgegangen.

Ursache für den Auffahrunfall mit zwei Leichtverletzten war nach Polizeiangaben vermutlich Unaufmerksamkeit eines Lkw-Fahrers. Einsatzkräfte mussten zwei völlig ineinander verkeilt Lastwagenwracks mit Spezialgerät zum Abtransport auseinandersägen. Auch Pakete lagen auf der Fahrbahn verteilt. (dpa)

+++ 20. Oktober +++

Brandenburger Schwarzfahrer klammert sich an Sitz fest - Drei Polizisten lösen ihn

Kraftakt für die Bundespolizei in Dortmund: Drei Beamte haben einen sich an einen Sitz klammernden Schwarzfahrer aus Brandenburg nur mit Mühe aus einem ICE geholt. Zuvor habe der Schaffner vergeblich versucht, den 30-Jährigen zum Verlassen des Zuges zu bewegen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der in Brandenburg gemeldete Mann bekam eine Anzeige wegen Widerstands.

Laut Polizei waren die Einsatzkräfte am Montagmorgen gegen 2 Uhr in den ICE im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen worden. Ein Ticket nachlösen wollte der Mann demnach nicht. Dass der Zug an seiner Endstation angekommen war, habe ihn ebenfalls kalt gelassen.

Als die Polizisten den Mann aus dem Zug führen wollten, «klammerte er sich an seinen Sitzplatz und verhinderte so seine Mitnahme», hieß es. Mit vereinten Kräften lösten die Beamten den 30-Jährigen und nahmen ihn mit auf die Wache. (dpa)

Lkw-Fahrer übersieht Stauende: Zwei Personen leicht verletzt

Aufgrund von Unaufmerksamkeit ist ein Lastwagenfahrer auf der A13 zwischen den Anschlussstellen Ragow und dem Schönefelder Kreuz auf ein Stauende gefahren. Er verursachte damit am Montag einen Unfall mit hohem Sachschaden, teilte die Polizeidirektion Süd am Dienstag weiter mit. Er sei gegen die hintere linke Seite des vor ihm stehenden Lkw gestoßen, der dann auf weitere Laster fuhr. Trümmerteile trafen ein Auto im Gegenverkehr. Zwei Personen wurden nach den Angaben leicht verletzt. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt.

Zwei der beteiligten drei Lastwagen waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Wegen der Bergungsarbeiten kam es bis zum Abend zu erheblichen Staus. (dpa)

Übler Scherz: Frau täuscht Suizid vor und ruft Polizei

Eine 34-Jährige Frau in Lübbenau (Brandenburg) wollte am Montag die Polizei zum Narren halten: Am Notruf-Telefon drohte sie mit ihrem Suizid. Als die Polizei bei ihr eintraf, entpuppte sich der Anruf als übler Scherz. Die Polizei stellte Strafanzeige. (BK)

Frau sticht Mann nieder: lebensgefährlich verletzt

Bei einer Messerstecherei in der Nacht zu Dienstag sind in Berlin-Moabit ein Mann lebensgefährlich und eine Frau leicht verletzt worden. Laut Polizei waren die beide Personen in ihrer Wohnung in der Wittstocker Straße aufeinander losgegangen. Die 59-Jährige erlitt eine leichte Stichwunde am Bein, der gleichaltrige Mann mehrere Stichverletzungen im Oberkörper. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 59-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die alkoholisierte Frau lehnte eine ärztliche Versorgung ab. Einsatzkräfte nahmen sie fest und brachten sie in ein Gewahrsam. Derzeit wird geprüft, ob gegen sie ein Haftbefehl erlassen wird. (BK)

Taxi fährt Fußgänger an - lebensgefährlich verletzt

Ein Fußgänger ist am Montagabend in Westend angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei stieß ein 61-jähriger Taxifahrer mit seinem Mercedes auf der Kreiskreuzung am Theodor-Heuss-Platz mit dem Fußgänger zusammen. Dieser überquerte nach Zeugenaussagen gerade Fahrbahn trotz roter Ampel in Richtung Mittelinsel. Der Fußgänger soll durch den Zusammenprall durch die Luft geschleudert worden sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, in dem er sofort operiert werden musste. Der Taxifahrer blieb unverletzt, Fahrgäste befanden sich nicht in seinem stark beschädigten Fahrzeug. (BK)

Senioren und Betrunkener schlagen mit Fäusten, Gehstock und Rollator aufeinander ein

Zwei Senioren und ein betrunkener 52-Jähriger haben am Montagmittag in Gropiusstadt mit Fäusten, einem Gehstock und einem Rollator aufeinander eingeschlagen und sind alle dabei verletzt worden. Laut einer Zeugin hatte zunächst ein Mann in der Zadekstraße auf zwei andere mit Fäusten und einem Rollator eingeschlagen. Die Polizei trennte die drei Streithähne voneinander. Ein 52-Jähriger gab an, er sei aus einer Kneipe gekommen und auf dem Gehweg plötzlich von den beiden Männern im Alter von 74 und 86 Jahren attackiert worden. Diese widersprachen, der Jüngere habe sie zunächst fremdenfeindlich beleidigt und schließlich mit Fäusten traktiert. Als die beiden Älteren dabei zu Boden gegangen waren, soll der Jüngere den Rollator des 86-Jährigen ergriffen und mit diesem versucht haben, den 74-Jährigen zu schlagen. Dieser soll sich mit seinem Gehstock zur Wehr gesetzt haben. Alle drei Männer erlitten leichte Verletzungen. Die beiden Älteren wurden ambulant behandelt, der Jüngere verzichtete auf eine ärztliche Behandlung. Ein Atemalkoholtest beim 52-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. Er kam vorübergehend in Polizeigewahrsam. Die beiden Älteren wurden nach der Feststellung ihrer Identitäten entlassen. Der Polizeiliche Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (BK)

+++ 18. Oktober +++

Autofahrer fährt Radfahrer an - lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf ist am Sonnabend ein Radfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei Sonntag mitteilte, bog gegen 12 Uhr ein 87-Jähriger mit einem VW auf der Ludwigsfelder Straße nach rechts auf die Einfahrt eines Privatparkplatzes ab und erfasste dabei den 60-jährigen Radfahrer, der den dortigen Geh- und Radweg in entgegengesetzter Richtung befuhr. Der Fahrradfahrer wurde von dem Wagen überrollt. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. 

Von Sattelzug erfasst: Jogger stirbt nach Unfall in Rudow

Ein Jogger, der in Rudow von einem Sattelzug erfasst worden war, ist am Freitag im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 44-Jährige hatte am 12. Oktober hinter einem haltenden Bus die Johannisthaler Chaussee in Höhe Stelzenweg überquert und war dabei von dem Sattelzug angefahren worden, der in Richtung Fenchelweg unterwegs war. Der Mann erlitt dadurch schwere Kopfverletzungen, an denen er nun verstarb. (BK)

+++ 15. Oktober +++

Brand in Mehrfamilienhaus - 32-Jährige festgenommen

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Potsdamer Wohngebiet «Am Stern» hat die Polizei eine 32-Jährige festgenommen. Die Frau sei unweit des Brandortes in der Neuendorfer Straße nach Zeugenhinweisen in der Nacht zum Donnerstag festgenommen worden, teilte die Polizeidirektion West mit.

Nach ersten Erkenntnissen hatte eine Fußmatte im Hausflur des Mehrfamilienhauses gebrannt. Das Feuer habe dann auf die Wohnungstür einer Mieterin übergegriffen. Die Seniorin konnte durch die Feuerwehr gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sicherte nach eigenen Angaben Spuren und ermittelt nun die genauen Umstände der Tat in Zusammenarbeit mit der Potsdamer Staatsanwaltschaft. (dpa)

Straßenbahn erfasst Fußgänger im Gleisbett - schwer verletzt

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Passant in Prenzlauer Berg von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei hielt sich der 49-Jährige im Gleisbett auf der Bornholmer Straße auf, als ihn eine Straßenbahn der Linie M13 in Höhe der Bösebrücke erfasste. Der 36-jährige Tramfahrer soll noch eine Gefahrenbremsung durchgeführt haben. Die Bahn kam jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf den Mann auf. Dieser erlitt schwere Kopf-, Arm- und Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Straßenbahnfahrer blieb körperlich unverletzt, stand jedoch unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Paketbote rammt Familienauto: Kinder und Frau bei schwer verletzt

Eine Frau und zwei Kinder sind am Mittwochnachmittag in Spandau schwer verletzt worden, als der Transporter eines Paketlieferdienstes mit deren PKW zusammenstieß. Der 25-Jährige Kurier-Fahrer war mit seinem Fahrzeug auf dem Brunsbütteler Damm in Höhe der Egelpfuhlstraße mit dem Mercedes der 35-Jährigen zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge waren in derselben Fahrtrichtung unterwegs. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Autofahrerin und ihre beiden zwei und acht Jahre alten Kinder am Kopf verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Transporter-Fahrer sowie zwei weitere Insassen des Pkw, ein Neunjähriger und eine 60 Jahre alte Frau, blieben unverletzt. Einsatzkräfte stellten den Transporter zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte ermittelt den genauen Unfallhergang. (BK)

Polizei hebt große Cannabis-Plantage in Lagerhalle aus

Nach dem Hinweis eines Bürgers hat die Polizei in Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) in einer Lagerhalle eine große Cannabis-Plantage ausgehoben. Vier Tatverdächtige seien festgenommen worden und sollen dem Haftrichter vorgeführt werden, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Zeuge habe der Polizei am Mittwoch einen verdächtigen Cannabis-Geruch im Umfeld der Halle auf einem Gewerbehof gemeldet. Dort hätten die Beamten mehrere hundert Pflanzen sichergestellt. Zu weiteren Einzelheiten wollte sich der Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern. (dpa)

450 Tonnen schwerer Autokran in Berlin-Moabit in Flammen - Brandstiftung vermutet

In der Heidestraße in Moabit hat ein Mobilkran auf einer Baustelle gebrannt. Der 450 Tonnen schwere Kran war in der Nacht zu Donnerstag in Flammen aufgegangen. 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an. Unter Einsatz von 3 C-Rohren bekämpfte die Feuerwehr die Flammen. Weitere Ausbreitung und Gefahren konnten so verhindert werden.

Die Brandursache ist bislang unklar, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage des Berliner Kuriers. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. In der Heidestraße wird derzeit viel gebaut: So soll bis Ende 2022 ein neues Büroquartier in der neuentstehenden Europacity am Berliner Hauptbahnhof entstehen. Da die Polizei von einem Brandanschlag auf das Immobilienprojekt ausgeht, hat der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. 

+++ 14. Oktober +++

Brand am U-Bahnhof Boddinstraße

In der Nacht zu Mittwoch ist am U-Bahnhof Boddinstraße in Berlin-Neukölln Müll in Flammen aufgegangen. Vor dem Eingang eines Aufzugs brannten gegen 02.20 Uhr etwa ein Kubikmeter Unrat, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. 24 Einsatzkräfte waren vor Ort und löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Inwieweit der Aufzug durch den Brand beschädigt wurde, konnte noch nicht gesagt werden. Auch die Brandursache war bislang unklar. (dpa)

Mehrere Autos aufgebrochen: Zeuge hält Tatverdächtigen fest

Einsatzkräfte haben am Dienstagnachmittag einen Mann in Britz unter dem Verdacht festgenommen, mehrere Autos aufgebrochen zu haben. Laut Polizei hatte ein Zeuge den 37-Jährigen gegen 16 Uhr dabei beobachtet, wie dieser in der Franz-Körner-Straße einen dort geparkten Mercedes durchsuchte und dabei einen Hammer in der Hand hielt. Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei. Die eintreffenden Kräfte nahmen den Tatverdächtigen fest, der zuvor versucht haben soll, vom Tatort zu fliehen. Doch der Zeuge habe ihn festgehalten. Bei der Durchsuchung des 37-Jährigen fanden die Einsatzkräfte Gegenstände, die mutmaßlich aus vorherigen Taten stammen und ein Messer. Im Nahbereich konnten zwei weitere aufgebrochene Autos festgestellt werden. Der Tatverdächtige wurde in ein Gewahrsam gebracht. (BK)

+++ 13. Oktober +++

Motorradfahrer unter Pkw eingeklemmt - schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Kreuzberg mit einem PKW zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 57-jähriger Autofahrer auf der Kreuzung Reichenberger Straße/Ritterstraße/Segitzdamm in den 31-jährigen Motorradfahrer gefahren. Der Kradfahrer stürzte, geriet unter den PKW und wurde eingeklemmt. Mit Hilfe von Passanten gelang es der Besatzung eines Streifenwagens, den Pkw anzuheben und den verletzten Zweiradfahrer zu bergen. Der 31-Jährige erlitt Verletzungen am Rumpf und am Arm. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 57-Jährige blieb unverletzt. (BK)

Tankstelle mit Schusswaffe überfallen

Mit einer Schusswaffe hat ein Unbekannter am Montagabend eine Tankstelle in Niederschönhausen überfallen. Mit vorgehaltener Waffe bedrohte der Mann im Verkaufsraum der Tankstelle in der Wackenbergstraße den 26-jährigen Angestellten. Er forderte die Herausgabe der Einnahmen und flüchtete mit seiner Beute zu Fuß in Richtung Brosepark. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. (BK)

Von Sattelzug erfasst: Jogger auf Intensivstation

Ein Jogger ist am Montagvormittag in Rudow von einem Sattelschlepper erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte der 44-jährige hinter einem haltenden Bus die Johannisthaler Chaussee in Höhe Stelzenweg überquert. Dabei wurde der Mann von einem Sattelzug erfasst, der in Richtung Fenchelweg unterwegs war. Der Mann erlitt dadurch schwere Kopfverletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung auf der Intensivstation aufgenommen werden musste. (BK)

Mann geschlagen und homophob beleidigt

Geschlagen und beleidigt worden ist am frühen Dienstag ein Mann in Moabit. Laut Polizei hatte ein Unbekannter den 31-Jährigen an der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße vor einem Hotel nach einer Zigarette gefragt. Nachdem dieser ihm eine Zigarette gegeben hatte, stieß ihm der unbekannte Mann mit dem Knie ins Gesicht und beleidigte ihn homophob. Der unbekannte Schläger flüchtete anschließend in die Lüneburger Straße hinein. Der leichtverletzte 31-Jährige alarmierte die Polizei. Herbeigerufene Rettungskräfte behandelten den im Gesicht Verletzten ambulant am Ort. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund. (BK)

+++ 11. Oktober +++

Wedding: Mann wird im Fahrstuhl überfallen und verletzt 

Unbekannte haben einen Mann in Berlin-Wedding überfallen, ihn mit einem Messer bedroht, bestohlen und verletzt. Der 54-Jährige war am Samstagabend im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Lynarstraße aus einem Fahrstuhl gestiegen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dort sollen die Angreifer aufgetaucht sein und den 54-Jährigen zurück in die Kabine gedrückt haben.

Sie sollen ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen und den Aufzug gestartet haben. Während der Fahrt soll der Mann mit einem Messer am Hals bedroht worden sein. Die entrissen ihm seine Gürteltasche, nachdem sie erfolglos Geld gefordert hatten, und flüchteten unerkannt im fünften Stock. Der Überfallene kam mit eine Platzwunde an der Oberlippe ins Krankenhaus. (dpa)

+++ 10. Oktober +++

Wilmersdorf: Betrunkener Autofahrer rammt neun Autos 

Ein betrunkener Autofahrer hat in Berlin-Wilmersdorf neun geparkte Wagen gerammt und dabei eine Frau sowie einen Mann verletzt. Der 38-Jährige war am Freitagabend viel zu schnell auf der Westfälischen Straße unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Bei seiner Fahrt zur Konstanzer Straße übersah er demnach offenbar eine Mittelinsel und steuerte deshalb nach rechts.

Dabei verlor er die Kontrolle über den Wagen und stieß mit neun geparkten Autos am Straßenrand zusammen. In den gerammten Fahrzeugen wurden eine 51 Jahre alte Frau am Rumpf und ein 38-jähriger Mann im Gesicht leicht verletzt. Sie kamen in ein Krankenhaus. Der Unfallfahrer blieb unversehrt. Eine Alkoholkontrolle ergab 0,5 Promille. Er musste sein Auto und den Führerschein abgeben. (dpa)

+++ 9. Oktober +++

300.000-Euro-Betrug: BVG-Busfahrer soll absichtlich Unfälle gebaut haben

Die Polizei hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin 14 Durchsuchungsbeschlüsse zu einem Verfahren wegen Versicherungsbetruges vollstreckt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, steht ein 31-jähriger Busfahrer der BVG im dringenden Verdacht, als mit Bussen der Verkehrsbetriebe an elf abgesprochenen Verkehrsunfällen im Zeitraum von April 2017 bis Mai 2020 beteiligt gewesen zu sein. Sämtlich Unfälle passierten bei sogenannten Leerfahrten, also ohne Fahrgäste. Bei den absichtlich verursachten Unfälle kollidierten die Busse fast ausschließlich mit hochwertigen Autos, hieß es. Die Ermittlungen richten derzeit gegen 13 Verdächtige, die knapp 300.000 Euro von der geschädigten Versicherung forderten. Ob die beschädigten Autos den Verdächtigen gehörten, war am Freitag noch nicht bekannt.

Nach Angaben der Polizei durchsuchten die Einsatzkräfte vier Adressen in Neukölln. Darunter waren die Wohnungen von zwei Männern im Alter von 32 und 40 Jahren sowie zwei 23- und 49-jährigen Frauen. Eine weitere Durchsuchung fand in Lichtenberg bei einem 31-Jährigen statt. Zu einem weiteren 24-jährigen Verdächtigen ergaben die Ermittlungen, dass er sich an seiner Meldeanschrift in Salzgitter nicht mehr aufhält.

Grunewald und Lichtenberg: Autos in Berlin abgebrannt 

Zwei Autos sind in der Nacht zum Freitag bei Bränden in den Berliner Ortsteilen Grunewald und Lichtenberg zerstört worden. Wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte, brannten die Wagen «in ganzer Ausdehnung». Die Feuer wurden gelöscht. Verletzt wurde niemand. Zu den Brandursachen und der Höhe des Schadens konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen.

In der Hauptstadt werden meist nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung.

Nach Brand im S-Bahnhof Tiergarten: Zugverkehr wieder durchgängig

Nach einem Brand im S-Bahnhof Tiergarten ist die zwischenzeitliche Unterbrechung des Zugverkehrs wieder aufgehoben und der Feuerwehreinsatz beendet worden. Die Linien S3, S5, S7 und S9 fahren nach Angaben der Bahn wieder durch allerdings ohne Halt im S-Bahnhof Tiergarten in Richtung Zoologischer Garten. Gegen vier Uhr war die Feuerwehr laut eigenen Angaben verständigt worden. Es handelte sich demnach um einen Gebäudebrand auf dem Bahnhof. Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit 26 Einsatzkräften vor Ort.

Auf weiteren Linien kommt es nach einem Brandanschlag auf einen Kabelschacht im Bereich Frankfurter Allee weiterhin zu Verspätungen und Zugausfällen. Davon betroffen seien die Linien S41, S42, S8, S85 und S9. Der Zugverkehr ist demnach zwischen Neukölln, Treptower Park und Ostkreuz unterbrochen. Es bestehe ein Ersatz- und Pendelverkehr. (dpa)

+++ 8. Oktober +++

Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Lastwagen 

Ein Radfahrer ist in Berlin-Köpenick bei einem Unfall mit einem Lastwagen gestorben. Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstagmorgen an der Pablo-Neruda-Straße Ecke Salvador-Allende-Straße, wie ein Polizeisprecher sagte. Nähere Angaben zum Geschlecht und zum Alter konnte die Polizei zunächst nicht machen. Zuvor hatte die «B.Z.» darüber berichtet. (dpa)

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Drei Autos und zwei Transporter in Berlin über Nacht abgebrannt 

Drei Autos und zwei Transporter sind bei nächtlichen Bränden in den Berliner Ortsteilen Schöneberg, Prenzlauer Berg und Friedrichsfelde zerstört worden. Dies teilte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen mit. Bei allen drei Einsätzen konnten die Flammen gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Jedoch sind die Brandursachen bislang unklar.

In Friedrichsfelde brannten gegen 02.30 Uhr im Hönower Weg zwei Transporter und ein Auto. Kurz zuvor ging ein Auto in der Schwedter Straße in Prenzlauer Berg in Flammen auf. Bereits am späten Mittwochabend fing ein Wagen auf dem Vorarlberger Damm in Schöneberg Feuer.

In der Hauptstadt werden meist nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung. Zuletzt wurden zwei Kleintransporter eines Internethändlers in Neukölln angezündet. (dpa)

+++ 7. Oktober +++

Dramatischer Wohnungsbrand in Kreuzberger Hochhaus: Anwohnerin muss wiederbelebt werden 

Eine Frau ist aus ihrer brennenden Wohnung in einem Kreuzberger Hochhaus gerettet und reanimiert worden. Gegen halb zehn am Dienstagabend sei der Brand in der Stresemannstraße gemeldet worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Laut Angaben der Feuerwehr brannte es in einer Wohnung im achten Obergeschoss. Die reglos aufgefundene Bewohnerin der Wohnung musste wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Verletzte gab es nach Angaben vom frühen Mittwochmorgen nicht. Die Feuerwehr war mit 40 Kräften vor Ort und konnte ihren Einsatz gegen Mitternacht beenden. Brandursache und Höhe des Schadens waren zunächst unklar. (dpa)

Drei verletzte Polizisten nach Verkehrsunfall in Berlin-Wedding 

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Wedding sind am Dienstagabend drei Polizisten leicht verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, fuhren die Beamten auf der Amrumer Straße stadteinwärts, als sie an der Kreuzung Seestraße mit einem entgegenkommenden Wagen kollidierten, der links abbiegen wollte. Zwei Beamte seien vor Ort ambulant behandelt worden. Ein dritter Polizist kam demnach ins Krankenhaus. Weitere Angaben zur Unfallursache oder den Beteiligten konnte der Sprecher am frühen Mittwochmorgen nicht machen. Der Unfall sei nicht während einer Einsatzfahrt passiert. (dpa)

Moabit, Neukölln und Hohenschönhausen: Mehrere nächtliche Kellerbrände in Berlin 

In der Nacht zu Mittwoch haben in drei Berliner Ortsteilen Keller gebrannt. Bei allen drei Einsätzen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand, teilte die Feuerwehr am Mittwochmorgen mit. Die Brandursachen waren noch unklar.

In Moabit fingen kurz nach 23.00 Uhr mehrere Kellerverschläge in einem fünfgeschossigen Wohngebäude in der Claire-Waldoff-Promenade Feuer. Zwei Personen mussten in Sicherheit gebracht werden, blieben jedoch unverletzt. 25 Einsatzkräfte löschten den Brand.

In der Hermannstraße in Neukölln brannte es gegen 02.00 Uhr im Keller eines siebengeschossigen Wohngebäudes. 25 Brandbekämpfer waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Der dritte Kellerbrand ereignete sich am Dienstagabend. Die Berliner Feuerwehr wurde nach Neu-Hohenschönhausen in die Vincent-van-Gogh-Straße zu einem elfgeschossigen Hochhaus gerufen. 40 Einsatzkräfte waren rund drei Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. (dpa)

+++ 6. Oktober +++

Marzahn: Mann wirft mit Fahrrad und beißt Polizisten

Ein Mann hat am Montagnachmittag in Marzahn randaliert und einen Polizisten gebissen. Wie die Polizei Dienstag mitteilte, war der 33-Jährige in der Rhinstraße aus einer Tram geworfen worden, weil er keine Maske trug und keinen Fahrschein für sein mitgeführtes Fahrrad dabeihatte.

Der Mann verließ die Tram unter lautstarkem Protest, lief bei Rot auf die Fahrbahn der Rhinstraße, warf sein Fahrrad einem herannahenden Lkw entgegen und legte sich schließlich mitten auf die Straße. Polizisten, die sich zufällig in der Nähe befanden, forderten den 33-Jährigen auf, die Fahrbahn zu verlassen. Als er sich weigerte, ergriffen die Beamten den Mann an den Armen und versuchten, ihn von der Straße zu tragen. Der Mann schlug und trat allerdings so heftig um sich, dass ein Polizist stürzte und mit ihm zu Boden fiel. Am Boden liegend biss der 33-Jährige den Beamten in den Oberschenkel. Die Polizisten legten dem Mann daraufhin Handschellen an.

Der 33-Jährige sagte zur Begründung für den Biss, er habe einen kurzen epileptischen Anfall erlitten. Ein Rettungswagen versorgte den Mann vor Ort und transportierte ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde. Anschließend wurde er wieder entlassen. Der gebissene Polizist wurde nur leicht verletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

Fahrzeugbrände in Neukölln - Polizei geht von Brandstiftung aus 

Nach dem Brand zweier Kleintransporter in Berlin-Neukölln geht die Polizei von Brandstiftung aus. Die Wagen hätten nicht nebeneinander gestanden, weshalb ein Defekt als Ursache unwahrscheinlich sei, sagte ein Polizeisprecher. Am frühen Dienstagmorgen hatten zwei Transporter eines Internethändlers gebrannt und wurden weitgehend zerstört. Die beiden Fahrzeuge standen mindestens einhundert Meter voneinander entfernt. Ein in der Nähe stehendes Auto wurde durch das Feuer beschädigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

+++ 5. Oktober +++ 

Wohnungsbrand in Hellersdorf - zwei Menschen im Krankenhaus 

In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Hellersdorf ist es am frühen Montagmorgen zu einem Feuer gekommen. Der Brand sei im vierten Obergeschoss eines Eckhauses ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Montagmorgen. Man sei mit 62 Einsatzkräften vor Ort. 13 Menschen seien aus dem Haus und einem Nachbarhaus in Sicherheit gebracht worden oder hätten selbst das Gebäude verlassen. Zwei befanden sich laut Angaben der Feuerwehr im Krankenhaus. Die Löscharbeiten dauerten am frühen Montagmorgen noch an. (dpa)

Reifenlager in Vollbrand - Anwohner sollen Fenster geschlossen halten 

Wegen eines brennenden Reifenlagers in Bliesdorf (Märkisch-Oderland) hat die Feuerwehr Anwohner dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Lager im Ortsteil Metzdorf befinde sich im Vollbrand, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Montagmorgen. Man sei mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Nach Angaben des Lagezentrums begann der Einsatz gegen 1.30 Uhr. Das Lager erstrecke sich über 600 Quadratmeter. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

+++ 2. Oktober +++

Suff-Raser gestoppt, Auto beschlagnahmt

Grünau: Gegen 22.15 Uhr fiel ein PKW den Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 35 auf der Köpenicker Landstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts auf, da er deutlich zu schnell unterwegs war. Zudem soll er mehrere rote Ampeln missachtet und ständig die Fahrstreifen gewechselt haben. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass diese nicht zum Fahrzeug gehören und bereits als gestohlen gemeldet worden waren.

Mit Unterstützung von weiteren hinzugerufenen Einsatzkräften stoppten die Polizeieinsatzkräfte das Fahrzeug an der Sportpromenade, das zuvor gewendet hatte und in Richtung Köpenick zurückgefahren war. Der Fahrer versuchte noch, sich durch Rückwärtsfahren der Kontrolle zu entziehen und stieß dabei mit dem dahinterstehenden Fahrzeug der Zivilpolizisten zusammen. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete der 28-Jährige Widerstand, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde.

Auch der Festgenommene erlitt Verletzungen, die noch am Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt wurden. Eine bei dem Festgenommenen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwas über 1,4 Promille. Er kam zu einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. In dem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte eine Flasche mit einer brennbaren Flüssigkeit, die, genauso wie der PKW, beschlagnahmt wurde.

+++ 1. Oktober +++

Britz: Raubüberfall auf Tankstelle, Mitarbeiterin verletzt

Drei Männer haben nach Angaben der Polizei am Donnerstagmorgen eine Tankstelle in Britz überfallen. Dabei verletzten sie eine Mitarbeiterin.

Nach bisherigen Ermittlungen sollen zwei von ihnen eine Maske getragen und sich hinter den Kassenbereich begeben haben, wo sich die Angestellte befand. Einer der Maskierten soll sie zu Boden gerissen und ein anderer auf sie eingetreten haben.

Anschließend sollen die Männer die Frau aufgefordert haben, die Kasse zu öffnen. Aus dieser entnahmen sie demnach dann Geld und stahlen zudem Zigaretten. Sie flüchteten laut Polizei in unbekannte Richtung.

Mordkommission ermittelt: Unbekannter zündet Obdachlosen an

Auf einem U-Bahnhof in Charlottenburg hat ein bislang Unbekannter am Donnerstagmorgen einen schlafenden Obdachlosen angezündet. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Täter „gegen 6.30 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Richard-Wagner-Platz in Richtung Spandau an den auf einer Bank liegenden 46-Jährigen zugegangen sein“, so ein Polizeisprecher. Dort habe der Unbekannte sich an der Kleidung des Liegenden zu schaffen gemacht „und diese in Brand gesetzt“.

Danach sei der Tatverdächtige mit einem einfahrenden Zug geflüchtet. Dem 46-Jährigen gelang es, seine Kleidung selbst abzustreifen. Er erlitt Brandverletzungen im Rückenbereich und wurde durch Rettungskräfte, die ein unbekannt gebliebener Fahrgast alarmiert hatte, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Lebensgefahr bestehe nicht für den Verletzten. Die Ermittlungen dauern an und wurden von der vierten Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.

Bagger in Berlin-Mitte geraten in Brand

Brandstifter haben in Mitte einen immensen Schaden auf einer Baustelle angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, brannten in der Nacht zu Donnerstag ein Bagger und ein Radlader komplett aus. Passanten hatten gegen 2.40 Uhr an der Michael-Kirch-Straße meterhohe Flammen bemerkt und den Notruf gewählt. Alarmierte Feuerwehrleute löschten die Brände und verhinderten so, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten. Eine politisch motivierte Tat wird bisher ausgeschlossen.

Bereits am Mittwochabend hatte in Hellersdorf ein Unbekannter ein Auto auf einem Parkplatz in Brand gesteckt. Ein Spaziergänger sah gegen 17 Uhr, dass eine der Seitenscheiben eines Dacia eingeschlagen worden war. Alarmierte Polizisten entdeckten daraufhin, dass der Pkw an einem Reifen mit Brandbeschleuniger angezündet wurde. Das Feuer habe nach Angaben der Polizei die rechte Seite des Autos beschädigt.

In beiden Fällen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

+++ 30. September +++

Fahranfänger rammt bei illegalem Rennen Autofahrerin 

Ein 18-Jähriger hat offenbar bei einem illegalen Rennen in Gesundbrunnen eine unbeteiligte Autofahrerin gerammt. Die 54 Jahre alte Frau wurde bei der Kollision schwer verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war der Fahranfänger am Dienstagabend gegen 20.40 Uhr mit einem VW Golf auf der Badstraße in Richtung Schwedenstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als zur gleichen Zeit in Höhe der Buttmannstraße die 54-Jährige mit ihrem Auto wendete, prallte der 18-Jährige mit seinem Fahrzeug auf das Heck des Renault.  Alarmierte Rettungskräfte brachten die 54-Jährige mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Der 18-Jährige erlitt eine leichte Handverletzung, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. 

Lauten Zeugenaussagen soll der junge VW-Fahrer zuvor bei Rot an der Kreuzung gehalten haben. Er soll dann stark beschleunigt haben und mit quietschenden Reifen losgerast sein. Polizisten beschlagnahmten sowohl den Führschein, als auch das Auto des 18-Jährigen, der sich nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten muss.

Vermisster Senior aus Fennpfuhl ist tot

Der seit dem 15. September vermisste Senior aus Fennpfuhl ist tot. Das teilte die Berliner Polizei am Mittwoch mit. Ein Spaziergänger hatte am 23. September abends in Buch im Bogensee den Leichnam eines Mannes entdeckt. Der Verstorbene sei am Mittwoch als der vermisst gemeldete Senior identifiziert worden, hieß es von der Polizei. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes lägen nicht vor. Der Mann war an Demenz erkrankt und war am 15. September plötzlich verschwunden. Die Polizei hatte mit Fotos öffentlich nach dem Mann gefahndet. 

+++ 29. September +++

Vierjähriger Junge von Abschleppwagen erfasst

Tragischer Unfall in Gesundbrunnen! Wie die Polizei mitteilte, wurde ein kleines Kind am Montag von einem Fahrzeug erfasst. Ein 47-Jähriger fuhr gegen 13.45 Uhr mit einem VW-Abschleppwagen auf der Badstraße in Richtung Schwedenstraße, als plötzlich ein vierjähriges Kind, das mit seiner 31-jährigen Mutter unterwegs war, hinter einem in der zweiten Reihe stehenden Lkw auf die Fahrbahn gerannt sein soll. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Junge schwere Kopfverletzungen. Eine 32-jährige Passantin leistete erste Hilfe. Danach brachte ein Rettungswagen den Vierjährigen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernahm die weiteren Ermittlungen. 

Prenzlauer Berg: Geländewagen ausgebrannt 

Im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg ist ein Geländewagen bei einem nächtlichen Brand zerstört worden. Gegen 02.00 Uhr wurde die Feuerwehr in die Thaerstraße gerufen, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmorgen sagte. Demnach brannte der komplette Wagen. Die Einsatzkräfte waren mit einem Löschfahrzeug im Einsatz und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

+++ 27. September +++

Uber-Fahrgast verletzt

In Wilmersdorf ist ein Fahrgast eines Uber-Autos bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war ein 19-Jähriger am Samstagabend mit seinem VW von der Blissestraße nach links in die Detmolder Straße abgebogen. Dabei kollidierte er mit einem Nissan, welches der Fahrer für Uber-Fahrten nutzt. Beide Autos krachten frontal zusammen und waren nicht mehr fahrtauglich. Ein 28-Jähriger, der auf dem Rücksitz des Uber-Wagens saß, erlitt eine Kopfverletzung. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dazu dauern an. (tc)

Keller brannte

Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Steglitz ermittelt seit Samstagabend ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. Gegen 18.50 Uhr hatten Anwohnende der Hubertusstraße Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses bemerkt und daraufhin Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Feuerwehr löschte drei brennende Kellerverschläge. Durch den Brand wurden die Strom- und die Abwasserleitung des Hauses beschädigt. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen dauern an. (tc)

+++ 26. September +++

Unfall mit Blaulicht

Am Nachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall in Neukölln. Gegen 12.30 Uhr fuhr ein Fahrzeug des Polizeiabschnittes 54 von der Ziegrastraße kommend auf der Sonnenallee mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz. Auf der Kreuzung Sonnenallee/ Dammweg/ Grenzallee kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Nissan, der von einer 57-jährigen gesteuert wurde, die vom Dammweg in die Grenzallee fahren wollte. Es wurde niemand verletzt, Sachschäden entstanden an beiden Fahrzeugen. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, führt nun das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte. 

+++ 25. September +++

Polizei bitte um Mithilfe: 39-Jähriger vermisst

Der 39-jährige Tim Winkelmann wird seit den Morgenstunden des 23. September 2020 aus Mitte vermisst. Zuvor hielt er sich in der Charité Berlin am Charitéplatz auf. Zeugen berichteten, dass sie den nunmehr Vermissten gegen 7.40 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes bzw. des Bundeskanzleramtes gesehen haben. In der Hand soll er ein Messer gehalten und eine blutende, verbundene Wunde am linken Arm gehabt haben. Etwa 20 Minuten später bestand telefonischer Kontakt zu Angehörigen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Tim Winkelmann wird wie folgt beschrieben:35 bis 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Figur, dunkelblonde, mittellange Haare, er war mit blauer Jogginghose, schwarz-weißem T-Shirt, grau-blauer Strickjacke und Flipflops bekleidet

Die Ermittler fragen: Wer hat den Vermissten seit dem 23 September 2020, ab 7.45 Uhr gesehen und/oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City), Friesenstraße 16 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664-573430 (zu Bürodienstzeiten) oder unter (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle.

Der vermisste Tim Winkelmann.  Foto: Polizei Berlin

+++ 24. September +++

Bande von Drogendealern festgenommen

Die Polizei hat offenbar eine Bande von Drogendealern überführt, die Betäubungsmittel in großem Stil verkauft haben soll. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, vollstreckten Einsatzkräfte am Mittwoch acht Durchsuchungsbeschlüsse in Lichtenrade, Mariendorf, Schöneberg, Buckow, Neukölln, Britz, Friedrichsfelde und Brandenburg. Sechs Tatverdächtige wurden wegen des Verdachts des Drogenhandels festgenommen. Der Razzia waren umfangreiche Ermittlungen des zuständigen Rauschgiftkommissariats des Landeskriminalamtes, des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und der Staatsanwaltschaft Berlin vorausgegangen. 

Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem circa 90 Gramm Kokain, ein kleiner fünfstelliger Geldbetrag, Handys und drei Autos beschlagnahmt werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um die drei mutmaßlichen Haupttäter im Alter von 17, 24 und 25 Jahren und drei mutmaßliche Kurierfahrer und Abnehmer im Alter von 21, 36 und 44 Jahren. Der 36-Jährige wurde nach Feststellung seiner Identität und einer kurzen Vernehmung wieder entlassen. Die anderen Tatverdächtigen sollen am Donnerstag einen Haftbefehl erhalten.

Unfall bei illegalem Rennen

In Tegel ist es bei einem verbotenen Autorennen erneut zu einem Verkehrsunfall gekommen. Laut Zeugen sollen drei Autofahrer am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der BAB 111 in Richtung Kurt-Schumacher-Platz gerast sein. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll ein 21-jähriger BMW-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen gefahren und auf Höhe der Holzhauser Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Er schlug links in die Mittelleitplanke ein und schleuderte anschließend gegen die rechte Leitplanke, drehte sich mehrfach um die eigene Achse und kam nach etwa 100 Metern auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des BMW zerstört, außerdem beschädigten herumfliegende Fahrzeugteile fünf weitere Pkw. Der junge Mann blieb unverletzt. Der Führerschein des 21-Jährigen sowie der BMW wurden beschlagnahmt. Die anderen beiden Autofahrer seien unerkannt entkommen. Die Polizei ermittelt. (tc)

Mann vor Supermarkt verprügelt 

In Marzahn ist ein Mann von mehreren angegriffen und verletzt worden. Nach Abgaben der Polizei hatte ein Mitarbeiter eines Supermarktes in der Marzahner Chaussee am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr den 40-Jährigen mit Kopf- und Rumpfverletzungen vor dem Laden liegen sehen. Der Mann sei Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung geworden. Kurz zuvor hatte der Angestellte eine vierköpfige Personengruppe, die vor dem Geschäft Alkohol konsumierte, aufgefordert, sich zu entfernen. Anschließend, als er sich vergewissern wollte, ob die Trinker weg wären, fand er den Verletzten. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Ob die Personengruppe mit der Tat im Zusammenhang steht, wird von dem zuständigen Fachkommissariat der Direktion 3 ermittelt. (tc)

Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

In Buch hat ein Motoradfahrer bei einem Verkehrsunfall schwere Rumpfverletzungen erlitten. Er starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 57-Jährige am Mittwochnachmittag auf der Hobrechtsfelder Chaussee in Richtung Pölnitzweg. Auf der Kreuzung Wiltbergstraße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit dem ihm entgegenkommenden, linksabbiegenden Auto, das von einer 37-Jährigen gesteuert wurde. Die Autofahrerin erlitt Arm- und Beinverletzungen und stand so stark unter dem Einfluss der Geschehnisse, dass eine stationäre Aufnahme in einer Klinik erfolgte. (tc)

+++ 23. September +++

Blutige Messerattacke in Gesundbrunnen

Ein junger Mann ist in Gesundbrunnen von einem Unbekannten angegriffen und durch Stiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war das 24-jährige Opfer und sein 23-Jähriger Begleiter in der Nacht zu Mittwoch in der Residenzstraße in Gesundbrunne mit einem Passanten in Streit geraten. Daraufhin soll es zu einer Rangelei gekommen sein, woraufhin der Unbekannte ein Messer zog und den 24-Jährigen damit leicht am Hals verletzte. Anschließend flüchtete der Messerstecher vom Tatort. Der Verletzte soll seinen Angreifer verfolgt und schließlich eingeholt haben. Daraufhin habe der Unbekannte ihn in den Schwitzkasten genommen und ihm weitere Stichverletzungen zugefügt. Hinzueilende Zeugen sollen in das Geschehen eingegriffen haben, sodass der Angreifer von dem 24-Jährigen abgelassen habe.  Der Täter entkam, bevor alarmierte Polizisten eintrafen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 24-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er operiert werden musste. (tc)

+++ 22. September +++

Brandstifter festgenommen

Polizisten haben im Stadtteil Falkenhagener Feld einen Brandstifter festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte Schlimmeres verhindert und den Zündler überführt. Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Kandeler Weg hatte am Montagabend Rauch und Brandgeruch aus dem Keller wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten den Brand eines Kellerverschlages, bevor dieser auf das übrige Wohnhaus übergreifen konnte. Kurz bevor der Brand ausbrach, bemerkte der Zeuge einen weiteren Hausbewohner aus dem Keller kommen, der in den Aufzug stieg und nach oben fuhr. Alarmierte Polizisten klingelten daher kurz darauf an der Wohnungstür des Mannes, der bereits einschlägig mit Branddelikten in Erscheinung getreten ist. Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung fest. Anschließend brachten sie den 42-Jährigen in einen Polizeigewahrsam, wo er einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Durch den Brand wurde niemand verletzt. (tc)

+++ 21. September +++

Bäume abgesägt 

Ein bisher unbekannter Mann hat am frühen Montagmorgen Bäume in Weißensee abgesägt und damit für erhebliche Schäden und Straßensperrungen gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge gegen 4.45 Uhr Einsatzkräfte zur Berliner Allee alarmiert, weil er gerade beobachtet hatte, wie sich ein dunkel gekleideter Mann mit einer Handsäge an mehreren Bäumen zu schaffen machte. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, hatte der Unbekannte bereits zwei sechs bis acht Meter hohe Bäume abgesägt - und zwei weitere so tief angesägt, dass diese durch die Berliner Feuerwehr gefällt werden mussten. Einer der Bäume fiel auf die Fahrbahn, der zweite stürzte gegen einen Transporter, der dadurch beschädigt wurde. 

Als der Täter den Zeugen bemerkte, flüchtete er in die Streustraße. Trotz einer kurzen Fahndung nach dem Täter konnte der Mann nicht gefunden werde. Zu den Aufräumarbeiten musste die Berliner Allee stadteinwärts bis kurz vor 7 Uhr gesperrt werden. Es kamen zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus. Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung führt das Kommissariat des zuständigen Polizeiabschnittes 14. (tc)

Auf A10: Autofahrer stirbt nach Kollision mit Brückenpfeiler 

 Auf der Autobahn 10 ist ein Mann mit seinem Wagen gegen einen Brückenpfeiler gekracht und am Unfallort gestorben. Der Unfall habe sich in der Nacht zum Montag in einem Baustellenbereich zwischen Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) und dem Kreuz Oranienburg ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Die A10 musste zeitweise voll gesperrt werden. Die Identität des Mannes stand zunächst nicht fest. Auch zur Unfallursache konnte die Polizei am frühen Montagmorgen noch keine Auskunft geben. (dpa)

+++ 19. September +++

Müllcontainer und Toilettenhäuschen angezündet

Wegen zwei brennender Toilettenhäuschen in Friedrichhain mussten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr in der Nacht ausrücken. Kurz nach 1 Uhr stellten Anwohner der Rigaer Straße zunächst einen brennenden Müllcontainer fest und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Einsatzkräfte löschten den Brand, bevor er auf ein parkendes Auto übergreifen konnte. Durch die Hitze des Feuers wurde der Pkw und ein Fahrrad beschädigt. Weiterhin zündeten Unbekannte auf einer Baustelle im Nahbereich zwei mobile Toilettenhäuschen an. Auch dieses Feuer mussten die Brandbekämpfer löschen. Menschen wurden nicht verletzt. 

Drogenhändler (17) verletzt Polizist - Festnahme

Am Vormittag nahmen Polizisten in Friedrichshain einen mutmaßlichen Drogenhändler fest. Zivilfahnder hatten den 17-jährigen Tatverdächtigen gegen 10 Uhr in der Warschauer Straße dabei beobachtet, wie er einem 22-jährigen Mann augenscheinlich Drogen verkaufte. Nach dem der mutmaßliche Drogenhändler von dem Käufer Bargeld erhalten hatte, entfernte er sich mit einem E-Scooter einer Leihfirma. Die Zivilkräfte überprüften den 17-Jährigen. Daraufhin unternahm der Tatverdächtigte einen Fluchtversuch und soll mit einem gezielten Kopfstoß in das Gesicht den Beamten verletzt haben. Mithilfe hinzueilender uniformierter Polizeikräfte konnte der Jugendliche festgenommen werden. Der Zivilfahnder erlitt eine Platzwunde an der Oberlippe und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Polizist wurde leicht an der Schulter verletzt. Auch der Tatverdächtigte verletzte sich bei den Widerstandshandlungen, verweigerte aber eine ärztliche Behandlung. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten weitere Verkaufseinheiten Kokain und mutmaßlicher Handelserlös gefunden werden. Nach Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde er seinem Vater übergeben.

+++ 18. September +++

Heißer Kaffee als Waffe

Eine Polizistin wurde in Charlottenburg im Gesicht verletzt. Den aktuellen Ermittlungen zufolge sollte gegen 10.35 Uhr einem 26-jährigen Unfallbeteiligten im Geitelsteig nach einer Verkehrsunfallaufnahme der Fahrzeugschlüssel des Unfallfahrzeuges abgenommen werden, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Der junge Mann verweigerte zunächst die Herausgabe des Audi-Schlüssels. Als er nun durch die Einsatzkräfte festgehalten wurde, um ihm den Schlüssel unter Zwang abzunehmen, riss er sich los und begann davonzurennen. Kurz bevor die Kräfte ihn wiederergriffen, warf er den Schlüssel weg, drehte sich um und schüttete der Polizistin heißen Kaffee aus einem Becher ins Gesicht. Die leicht verletzte Beamtin konnte ihren Dienst nach Behandlung aber fortsetzen.  

Bewusstlos nach Sturz mit dem Fahrrad

In der vergangenen Nacht stürzte ein Mann mit seinem Fahrrad in Prenzlauer Berg. Zeugen alarmierten gegen 0.25 Uhr Rettungskräfte und die Polizei zur Kollwitzstraße. Zuvor war der 35-jährige Radfahrer auf der Kollwitzstraße in Richtung Danziger Straße unterwegs, wobei er sein Gleichgewicht verloren haben soll und stürzte. Durch den Sturz prallte er mit seinem Kopf gegen den Bordstein und verlor das Bewusstsein. Bis die Rettungskräfte eintrafen, die den 35-Jährigen wegen seiner Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten, kümmerten sich die Zeugen um ihn. Eine Atemalkoholüberprüfung bei dem Gestürzten ergab einen Wert von ungefähr 1,7 Promille. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5.

+++ 17. September +++

20-Jähriger schlägt seinen Freund krankenhausreif 

Ein Mann hat in Spandau einen Bekannten verprügelt, weil er mit seiner Freundin Sex hatte. Laut Polizei waren der 20-Jährige und seine 16-Jährige Freundin am Mittwochabend zu der Wohnung des ebenfalls 20-Jährigen Freund in der Bismarckstraße gegangen, um ihn darauf anzusprechen. In Folge eines entstandenen Streites darüber, dass er betrogen wurde, soll der 20-Jährige seinen Freund zunächst gewürgt, anschließend mit der Faust geschlagen und mit Füßen getreten haben. Nachdem der Freund verletzt auf dem Boden liegen blieb, alarmierte der 20-jährige Gehörnte sofort die Polizei und wartete auf die eintreffenden Einsatzkräfte vor der Haustür. Nachgeforderte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Beamten brachten den Tatverdächtigen hingegen in ein Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. (tc)

Kiosk überfallen

In Gropiusstadt haben zwei Unbekannte am Donnerstagmorgen einen Kiosk überfallen und dabei mehrere Zeuginnen verletzt. Die beiden maskierten Männer betraten gegen 6.25 Uhr das Geschäft in der Fritz-Erler-Allee. Wie die Polizei mitteilte, führten sie einen Schlagstock, ein Messer und ein Pfefferspray mit sich. Einer der Täter begann Zigaretten aus dem Regal in eine Plastiktüte zu packen, währenddessen sein Komplize der 40-jährigen Inhaberin des Kiosks einen Rucksack über die Ladentheke zuwarf und sie aufforderte, diesen mit Geld zu füllen. Zwischenzeitlich betrat eine 62-jährige Kundin den Kiosk und wurde von den Tätern aufgefordert, sich ruhig zu verhalten. Nachdem die 40-Jährige den mit Geld gefüllten Rucksack zu den Räubern zurückgeworfen hatte, begaben sich beide zum Ausgang. Beim Verlassen des Kiosks sprühte einer der Männer mit dem Pfefferspray in Richtung der beiden Zeuginnen, die dadurch leichte Atembeschwerden erlitten. Die Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. (tc) 

+++ 16. September +++

Obdachloser in Wasser gestoßen

Knapp vier Wochen nach dem Fund eines toten Obdachlosen im Landwehrkanal hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 57-Jährige ist am Dienstag festgenommen worden. Der Mann wurde nach einer Vernehmung aber wieder entlassen worden, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Ein 53-jähriger Obdachloser war in der Nacht zum 21. August am Ufer des Landwehrkanals am Einsteinufer ins Wasser gestoßen worden. Er ertrank und konnte nur noch tot geborgen werden. Laut Polizei hatte er sich sich kurz zuvor mit einem anderen Mann, vermutlich einem weiteren Obdachlosen, gestritten. Ein Haftbefehl gegen den 57-jährigen Angler wurde nicht erlassen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, die Beweise für ein vorsätzliches Tötungsdelikt reichten derzeit nicht aus. Es werde weiter ermittelt. (tc)

Kind geschubst und geschlagen

In Gesundbrunnen ist ein 14-Jähriger aus einer U-Bahn auf den Bahnsteig geschubst und anschließend geschlagen worden. „Den vorliegenden Informationen nach soll der 14-jährige am Montag gegen 16 Uhr von einem unbekannt gebliebenen Mann von hinten aus der U-Bahn der Linie U8 auf den Bahnsteig des U-Bahnhofes Gesundbrunnen geschubst worden sein“, so ein Sprecher. Am Boden liegend habe er dann zudem einen Schlag gegen den Kopf bekommen.

Der Polizeisprecher weiter: „Der Angreifer soll ihn anschließend hochgezogen und mit dem Kopf gegen die inzwischen anfahrende Bahn gedrückt und ihn kurz darauf wieder losgelassen haben“. Der mutmaßliche Schläger hielt sich noch kurz in einem Kiosk im Bahnhof auf, anschließend entkam er unerkannt. Der Geschlagene stand laut Polizei „sichtlich unter dem Einfluss des Geschehen“ und musste mit Gesichtsverletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Ermittlung führt nun die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Eins.

+++ 15. September +++

Blumen geklaut, Händler wehrt sich: Klinik! 

Im Anschluss an einen Blumendiebstahl waren gestern Nachmittag in Wedding mehrere Leichtverletzte zu beklagen. Zwei Männer nahmen gegen 17.30 Uhr an einem Blumengeschäft im U-Bahnhof Leopoldplatz je zwei Vasen mit Blumen an sich und liefen weiter, ohne diese zu bezahlen. Der 31-jährige Verkäufer sprach zunächst einen der beiden an und erhielt seine Ware zurück. Anschließend ging er zu dem anderen Mann, der bereits auf dem Bahnsteig der U9 stand. Auch von ihm forderte er die Blumen zurück. Als der 40-Jährige jedoch mit Gewalt drohte, setzte der Verkäufer Tierabwehrspray ein, nahm die Blumen und ging in seinen Laden zurück. Dort kam es erneut zum Streit mit dem mutmaßlichen Dieb und der Verkäufer nutzte abermals das Spray, welches nun auch eine 42-jährige Unbeteiligte sowie ihre sechsjährige Tochter traf. Sie und ihre Tochter kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, der 40-Jährige ließ sich im Bahnhof behandeln. Die Polizeikräfte beschlagnahmten das Tierabwehrspray, nahmen die Personalien der Beteiligten auf und fertigten Strafanzeigen wegen Ladendiebstahls, räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung.

Verkehrsunfall: Mutter und vier Kinder schwer verletzt!

Am Abend kam es in Tempelhof zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau und vier Kinder schwere Verletzungen erlitten. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die 32-Jährige um 20.20 Uhr mit ihrem Pkw auf der General-Pape-Straße in Richtung Loewenhardtdamm. Auf Höhe der Hausnummer 100 kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto einer 22-Jährigen, die in entgegengesetzter Richtung fuhr. Die 32-jährige Frau und die mit ihr im Auto befindlichen vier Kinder zogen sich schwere Verletzungen zu, die zunächst einen stationären Aufenthalt in einer Klinik nach sich zogen. Die 22-Jährige blieb unverletzt.

+++ 14. September +++

Verfolgungsjagd mit 2,4 Promille

Ein betrunkener Autofahrer (19) hat sich in der Nacht zu Montag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Beamte eines Streifenwagens war in Neukölln die gefährliche Fahrweise des jungen Mannes aufgefallen. Als die Einsatzkräfte den Fahrer kontrollieren wollten, bremste er zunächst ab und erweckte den Anschein, anhalten zu wollen. Danach beschleunigte der 19-Jährige unvermittelt und fuhr weiter. Die Polizisten folgten ihm mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Doch dann verloren die Beamten den Flüchtenden für eine kurze Zeit aus den Augen. An der Treptower Kreuzung Südostallee / Baumschulenstraße / Rixdorfer Straße entdeckten sie das gesuchte Auto wieder. Es stand eingebeult vor einem Baum, gegen den der Fahrer gekracht war. Der junge Mann blieb unverletzt. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,4 Promille. Die Polizistinnen und Polizisten brachten den Fahrer in ein Polizeigewahrsam. Nach einer Blutentnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. (tc)

Unbekannter überfällt Spielcasino 

In Wilhelmstadt hat ein bewaffneter Mann ein Spielcasino überfallen. Der Unbekannte soll in der Nacht zu Montag gegen 1.45 Uhr den Laden in der Pichelsdorfer Straße betreten haben. Um nicht aufzufallen, soll er zunächst an einem Automaten gespielt haben. Anschließend forderte er eine 48-jährige Angestellte auf, ihm das Bargeld aus der Kasse auszuhändigen. Der Mann soll dabei äußerst aggressiv gewesen sein und ein langes Messer sowie eine Pistole in seinem Hosenbund gehabt haben. Daraufhin gab die Frau die Einnahmen heraus, mit denen der Räuber anschließend über die Pichelsdorfer Straße in Richtung Adamstraße flüchtete. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (tc)

Zeuge verfolgt Räuber

In Kreuzberg hat ein mutiger Zeuge zur Aufklärung eines räuberischen Diebstahls beigetragen. Eine 28-Jährige hatte am Sonntagabend bemerkt, wie ihr in der Adalbertstraße ein Mann das Portemonnaie aus der Tasche zog. Die Frau konnte ihre Geldbörse zunächst zurückerobern, doch dann gelang es dem Unbekannten, die Geldbörse an sich zu reißen. Bei seiner Flucht in Richtung Kottbusser Tor verfolgte ihn ein 19-jähriger Zeuge. Er konnte den Räuber bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festhalten. Der 20-jährige Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. (tc)

+++ 13. September +++

Mörsergranate gefunden - Polizei riegelt Leipziger Straße ab

Statt Fische ging einem Angler am Sonntag ein explosiver Fang an den Haken. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, hatte der Mann am Mittag in der Nähe des Spittelmarktes in Mitte eine Mörsergranate gefunden und die Polizei alarmiert. Beamte riegelten daraufhin die Leipziger Straße in beide Richtungen weiträumig ab. Es kam zum Stau - vor allem auf den Nebenstraßen standen die Fahrzeuge. Am frühen Nachmittag konnten Experten die Granate abtransportieren. Die Vollsperrung der Leipziger Straße wurde aufgehoben.

Auto bricht durch Außenwand von Supermarkt

Ein Autofahrer hat auf einem Supermarktparkplatz in Mariendorf einen Fußgänger angefahren, die Hauswand des Ladens gerammt und durchbrochen. Der 42-Jährige fuhr mit dem Wagen am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz an der Großbeerenstraße aus einer Parklücke heraus, wie die Polizei mitteilte. Dabei fuhr er den 44-jährigen Mann an und krachte anschließend gegen die Außenmauer des Geschäfts.

Das Auto durchbrach die Wand und kam mit der Motorhaube im Laden zum Stehen. Der Fußgänger wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Ein 29-Jähriger im Supermarkt, der sich hinter der Wand aufhielt, erlitt einen Schock - der Autofahrer ebenso. Beide wurden in einer Klinik versorgt.

+++ 11. September +++

Taschendiebin und Sohn (14) festgenommen

Zivilfahnder der Bundespolizei haben eine polizeibekannte Taschendiebin festgenommen. Nach einer Diebstahlserie während des Ein- und Ausstiegs auf Berliner Bahnhöfen nahmen Beamte im Hauptbahnhof die 34-jährige bosnisch-herzegowinische Frau in Begleitung ihres 14-jährigen Sohnes fest. Den beiden werden seit Anfang September mindestens sechs Taschendiebstähle an verschiedenen Bahnhöfen zugeordnet. So entwendete das Duo unter anderem am 4. September 2020 die Geldbörse eines 83-jährigen Berliners beim Einstieg in einen Zug. Anschließend hoben sie höhere Geldbeträge mit der Geldkarte des Opfers ab. Die Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahls und unerlaubtem Aufenthalt gegen die bereits europaweit wegen gleichgelagerter Delikte polizeibekannte Frau. Sie wird am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt.

Der minderjährige Sohn sollte an den Vater übergeben werden. Als dieser in die Dienststelle kam, ermittelten die Beamten, dass auch er keinen erlaubten Aufenthaltsstatus hat und ausreisepflichtig ist. Beide wurden für die weiteren Maßnahmen an die Berliner Polizei übergeben.

Radfahrerin erleidet Schädelbruch 

Bei einem Unfall in Kreuzberg ist am Donnerstagnachmittag eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fuhr die 40-Jährige auf der Oranienstraße, als ein Autofahrer plötzlich die Fahrertür öffnete. Die Radfahrerin konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen die Tür. Sie stürzte und erlitt eine Schädelfraktur. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. (tc)

+++ 9. September +++

Polizist als Nazi beschimpft 

Ein Polizist ist bei einem Einsatz in Reinickendorf als Nationalsozialist beschimpft worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Kopenhagener Straße am späten Dienstagabend die Polizei wegen des Verdachts einer Häuslichen Gewalt alarmiert. Ein Mann und eine Frau sollen sich erst gestritten und dann bei einer Auseinandersetzung gegenseitig verletzt haben. Nachdem die Anzeigen beider Seiten aufgenommen wurden, begleiteten der Beamte und seine Kollegin den 29-jährigen Verdächtigen aus der Wohnung. Dabei verhielt er sich zunehmend renitent und beleidigte den Polizisten, indem er ihn als „Nazi“ beschimpfte. Nach Feststellung seiner Personalien wurde er wieder entlassen. Dabei wandte er sich dem Polizeiobermeister nochmals zu und streckte seine rechte Hand zum sogenannten Hitlergruß aus. Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, aber auch wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. (tc)

+++ 8. September +++

Charlottenburg: Mann erleidet Biss- und Stichwunde bei Attacke in eigener Wohnung

Ein Mann ist in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg schwer verletzt worden. Ein 26-Jähriger soll am späten Montagabend in der Kaiserin-Augusta-Allee an mehreren Wohnungstüren geklingelt und geklopft haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als ein 33-Jähriger seine Wohnungstür geöffnet habe, habe der 26-Jährige zunächst auf ihn eingeschlagen. Dann sei er in die Wohnung gekommen und habe den 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Angegriffene erlitt mehrere Schnittwunden, eine Stichwunde im Oberkörper und eine Bisswunde. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Angreifer wurde noch in der Wohnung festgenommen. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen. (dpa)

Wedding: Polizeibeamtin bei Autounfall verletzt

Beim Zusammenstoß eines Polizei-Einsatzwagens mit einem Auto ist in Berlin-Wedding eine Beamtin leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich der Unfall am späten Montagabend ereignet. Weitere Angabe zum Unfallhergang und sowie den Beteiligten konnten zunächst noch nicht gemacht werden. (dpa)

+++ 7. September +++

Kreuzberg: Reifen von Laster brennt - Brandstiftung vermutet 

Bei einem Brand in Berlin-Kreuzberg ist am frühen Montagmorgen der Reifen eines Lasters in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, wurden Menschen nicht verletzt. Die Polizei geht von versuchter Brandstiftung aus. Zeugen hatten die Beamten gerufen. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch zu löschen. Der Laster ist noch fahrbereit. Ob ein Zusammenhang mit brennenden Mülltonnen in der Nähe besteht, ist laut Polizei noch unklar. (dpa)

 +++ 6. September +++

Kokstaxi nach illegalem Rennen gestoppt

Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag ein mutmaßliches Kokstaxi in Friedrichshain gestoppt, nachdem sich der Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben soll. Zeugen hatten gegen 1 Uhr auf der Mühlenstraße beobachtet, wie zwei weiße Mercedes stark beschleunigt wurden. Die Fahrer sollen demnach um die Wette gefahren sein, woraufhin die Zeugen den Notruf wählten. Alarmierte Polizisten sperrten daraufhin die Warschauer Straße in Richtung Frankfurter Tor ab. Die Beamten gingen davon aus, dass die Autos dort entlang fahren würden. Kurz nach der Boxhagener Straße wurde eines der Autos gesehen, wie es in dem aufgestauten Verkehr nicht mehr weiterkam.

Die Einsatzkräfte überprüften die Insassen des gestoppten Fahrzeugs. Am Steuer saß ein 19-Jähriger, auf dem Beifahrersitz ein 21-Jähriger. Weil sich die jungen Männer auffällig verhielten, durchsuchten die Polizisten den Mercedes. Dabei fanden sie eine vierstellige Summe Bargeld sowie sechs kleine Gefäße mit mutmaßlichen Drogen. Das Auto sowie die entdeckten Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Da zudem der Verdacht bestand, dass der Fahrer Drogen konsumiert hatte, kam er zur Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Beide jungen Männer kamen nach Feststellung ihrer Personalien wieder auf freien Fuß. (tc)

27-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand 

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Roelckestraße ist am Sonntagmorgen ein 27-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann hatte sich nicht mehr rechtzeitig ins Freie retten können. Eine Zeugin hatte gegen 6.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil es in einer Wohnung in der zweiten Etage brannte. Der Mieter soll zu dem Zeitpunkt nicht Zuhause gewesen sein. Innerhalb weniger Minuten griffen die meterhohen Flammen auf eine Wohnung im dritten Stock über. Giftiges Rauchgas breitete sich im Treppenhaus aus. Alarmierte Feuerwehrleute entdeckten bei der Brandbekämpfung im Hausflur einen toten Mann, den sie aus das verqualmte Gebäude trugen. Eine sofort eingeleitete Reanimation blieb erfolglos. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen. 

Bei dem Mann handelt es sich um den Mieter der Wohnung in der dritten Etage, auf die das Feuer übergegriffen hatte. Er hatte offenbar eine Rauchgasvergiftung erlitten. Bei de Versuch sich über das Treppenhaus in Sicherheit zu bringen brach er zusammen und erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Polizeisprecher: „Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.“ (tc)

Zwei Autos gehen in Flammen auf

Am Morgen  brannten in Westend zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand.

Gegen 5.40 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Altenburger Allee einen brennenden Opel und rief die Polizei und die Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

Kurze Zeit später, gegen 6.20 Uhr, meldete ein Polizist außer Dienst einen in Flammen stehenden Ford in der Reichsstraße. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Der Wagen wurde vollständig zerstört.

+++ 5. September +++ 

12-Jähriger wird von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Hellersdorf ist ein Kind lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 12-Jährige gegen 14.15 Uhr zu Fuß die Hellersdorfer Straße in Höhe der Luzinstraße. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 25-jährigen Autofahrer, der mit einem Hyundai in Richtung Cecilienstraße unterwegs war. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Jungen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer und seine 49 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt.

Da sich der Autofahrer auffällig verhielt, vermuteten Polizisten, dass der junge Mann Drogen genommen habe könnte. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Einsatzkräfte beschlagnahmten zudem den Führerschein des jungen Mannes. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 6.

+++ 4. September +++

Großbeeren: Fahrer von geklautem Wohnmobil flüchtet vor der Polizei in Maisfeld 

Der Fahrer eines gestohlenen Wohnmobils hat auf der Flucht vor der Polizei das Fahrzeug stehen gelassen und ist in einem Maisfeld in Großbeeren (Teltow-Fläming) verschwunden. Polizei und Zoll wollten ihn und den Fahrer eines zweiten Wohnmobils am Donnerstag an der B1 kontrollieren, wie die Polizei am Freitag mitteile. Der eine Mann rannte los und hielt nach Polizeiangaben einen waffenähnlichen Gegenstand in Richtung seiner Verfolger. Die Polizei gab einen Warnschuss ab, doch der Mann verschwand.

Der zweite Fahrer versuchte mit dem Fahrzeug zu flüchten und wurde zwischen Diedersdorf und Jahnsfelde gefasst, nachdem er einen sogenannten Stopp-Stick überfahren hatte - dieser durchlöchert die Reifen. Der 40-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei stellte die beiden Wohnmobile sicher, an denen nachgemachte Nummernschilder angebracht waren. Die Fahrzeuge waren in der Nacht zu Donnerstag in Berlin gestohlen worden. (dpa)

Buch: Kind angefahren - schwer verletzt

 Eine Autofahrerin hat in Berlin-Buch eine Zehnjährige mit ihrem Wagen erfasst, die dabei schwer verletzt worden ist. Das Mädchen überquerte am Donnerstag die Straße Alt-Buch mit einer Freundin, wo sie angefahren wurde. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Das Kind kam mit einer Beinverletzung in ein Krankenhaus. Die 41-jährige Autofahrerin und das zweite Kind blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kam. (dpa)

Reinickendorf: Sechsjährige bei U-Bahn-Unfall schwer verletzt 

Ein sechsjähriges Mädchen ist bei einem Unfall an der U-Bahn-Haltestelle Wittenau im Bezirk Reinickendorf schwer verletzt worden. Das Kind ist am Donnerstagnachmittag mit einer Hand in einer Tür der anfahrenden U-Bahn steckengeblieben und über eine Strecke von 70 Metern mitgeschleift worden, wie die Feuerwehr am Freitagmorgen erklärte. Eine Notärztin habe die Sechsjährige am Unfallort behandelt. Das schwer verletzte Kind ist den Angaben zufolge mit einem Rollwagen zum Bahnsteig transportiert und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor hatten mehrere Medien über den Unfall berichtet. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes machte die Feuerwehr keine Angaben. (dpa)

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Marzahn: Laster kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Bäume 

Ein Lastwagenfahrer ist aus zunächst ungeklärter Ursache in Berlin-Marzahn mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen, auf den Grünstreifen geraten und dort gegen mehrere Bäume geprallt. Er kam nach dem Unfall am Freitagmorgen verletzt in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten beseitigen. (dpa)

+++ 3. September +++

Moabit: Späti ausgeraubt

Unbekannte überfielen in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Moabit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betraten zwei Männer den Laden in der Gotzkowskystraße gegen 1.45 Uhr, besprühten den 52-jährigen Inhaber mit einem Pfefferspray und raubten anschließend die Einnahmen sowie Zigaretten. Anschließend flüchtete das Duo mit der Beute und entkam. Der Überfallene erlitt leichte Verletzungen und wurde von alarmierten Polizeieinsatzkräften erstversorgt. Eine weitere ärztliche Behandlung wollte er zunächst nicht in Anspruch nehmen. Die Kriminalpolizei  hat die weiteren Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen.

Überfall auf Tankstelle in Kreuzberg

Am frühen Morgen nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 53 einen Mann und einen Jugendlichen nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Kreuzberg fest. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen sich die beiden mutmaßlichen Räuber gegen 3.50 Uhr gewaltsam über ein Fenster Zugang zum Verkaufsraum der Tankstelle in der Prinzenstraße verschafft und dort eine 54-jährige Angestellte sowie ihre 80 Jahre alte Mutter bedroht und Geld gefordert haben. Einer der beiden später Festgenommenen soll im Anschluss daran in die Kasse gegriffen und daraus Geld entnommen haben. Im weiteren Verlauf soll er gemeinsam mit seinem Komplizen Zigarettenschachteln aus der Auslage entnommen und diese – wie auch zuvor das Geld – in einem Beutel verstaut haben. Anschließend flüchtete das Duo zu Fuß in unbekannte Richtung. Die beiden Frauen erlitten einen Schock und wurden von Rettungskräften vor Ort behandelt. Einsatzkräfte nahmen die beiden Flüchtenden mitsamt der Tatbeute im Nahbereich fest. Die beiden mutmaßlichen Räuber im Alter von 16 und 18 Jahren wurden im Anschluss der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben, die die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernahm.

+++ 2. September +++

Massenschlägerei in Neukölln

In Neukölln ist es zu einer Massenschlägerei gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verabredeten sich zwei Streitparteien am Nachmittag vor einem Gebäude in der Leinestraße. Etwa eine Viertelstunde später eskalierte der Streit. An derc Prügelei waren etwa 15 Personen beteiligt. Dabei wurde von den Beteiligten Pfefferspray eingesetzt und es soll mit einem Baseballschläger geschlagen worden sein. Anschließend flüchteten mehrere Beteiligte und alarmierte Polizeieinsatzkräfte stellten am Ort zunächst noch von sechs Beteiligten im Alter von 17 bis 22 Jahren die Personalien fest. In der näheren Umgebung fanden die Beamten einen Baseballschläger sowie zwei Pfeffersprays. Zeugen berichteten auch von einigen Schüssen, eine Waffe oder entsprechende Hülsen wurden jedoch nicht aufgefunden. Fünf junge Männer erlitten leichte Verletzungen.