imago/Simon Adomat (Symbolbild)

+++ 16. Juni +++

Spandau: Mann mit abgebrochener Flasche angegriffen

Am Dienstagabend ist eine Frau in Spandau mit einer abgebrochenen Glasflasche auf einen Mann losgegangen. Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr waren wegen einer gefährlichen Körperverletzung in die Neuendorfer Straße alarmiert worden und endeckten den bewusstlosen 18-Jährigen mit einer Schnittwunde im Rücken. Er soll von einer 18-jährigen Bekannten nach einem Streit mit der Glasflasche attackiert und verletzt worden sein. Der Verletzte kam in eine Klinik. Die Angreiferin war noch vor Eintreffen der Polizei geflohen. Die Ermittlungen dauern an. 

Köpenick: Prügelei mit Fahrradschloss

Polizisten haben in der Nacht zum Mittwoch einen 43 Jahre alten Mann festgenommen, als dieser in der Köpenicker Bahnhofstraße auf einen 28-Jährigen einschlug. Der Prügler war auf dem Rad unterwegs und geriet mit mehreren Personen in Streit, als diese gerade an einer Fußgängerampel wartete - teilweise auf dem Radweg stehend.

Und so ergab schnell ein Wort des andere - am Ende nahm der Radler sein Fahrradkettenschloss und stürmte auf einen 28-Jährigen aus der Gruppe zu und schlug auf ihn ein. 

Der 28-Jährige erlitt durch die Schläge leichte Verletzungen am Kopf, einem Arm und Rumpf und klagte über Schmerzen im Intimbereich. Er wurde ambulant vor Ort versorgt. Bei dem 43-Jährigen fanden die Polizisten zwei Tütchen mit Cannabis, zudem war sein Fahrrad geklaut. 

PKW erfasst motorisiertes Dreirad in Friedrichsfelde: Drei Verletzte

Am Dienstagabend ist ein dreirädriges Kleinkraftrad von einem Auto in Berlin-Friedrichsfelde erfasst worden. Laut Polizei saß am Steuer des PKW ein 77-Jähriger, der die Sewanstraße in Richtung Volkradstraße befuhr. Das motorisierte Dreirad steuerte eine 41-Jährige mit ihren beiden 21 Jahre alten Söhnen auf der Salzmannstraße in Fahrtrichtung Sewanstraße. In Höhe der Sewanstraße wurde sie von dem von links kommenden Wagen erfasst. Die Frau und ihre beiden Mitfahrer wurden zu Boden geschleudert und erlitten schwere Verletzungen. Die Mutter kam mit Kopfverletzungen und ihre Söhne mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus. Alle wurden zur Behandlung stationär aufgenommen. Der Autofahrer stand sichtlich unter dem Einfluss des Unfalls und wurde am Ort ambulant behandelt. 

In Restaurant angepöbelt und antisemitisch beleidigt

Ein 28-Jähriger ist in der Nacht zu Mittwoch in Prenzlauer Berg angepöbelt und antisemitisch beleidigt worden. Laut Polizei hatte ein 42-Jähriger in einem Restaurant in der Oderberger Straße gegen 1 Uhr den Drink eines 28-Jährigen - mutmaßlich mit Absicht - auf dessen T-Shirt geschüttet. Im Zuge dessen soll er ihn auch noch antisemitisch beleidigt haben. Als sich der Tatverdächtige einige Zeit später mit seinem Fahrrad auf den Weg machte, wurde er von dem Beleidigten und einem unbekannt gebliebenen Zeugen in der Kastanienallee aufgehalten, um die Polizei zu rufen. Die eintreffenden Einsatzkräfte nahmen zunächst die Anzeige wegen Beleidigung auf. Weil sich der 42-jährige Tatverdächtige durch das Festhalten bis zum Eintreffen der Funkstreifenwagenbesatzung genötigt fühlte, brachte er dies zur Anzeige. Die Atemalkoholschnelltests der beiden Männer ergaben jeweils einen Wert von über einem Promille. Beide wurden nach ihrer Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

Mann bei Brand in Marzahn lebensgefährlich verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in Berlin-Marzahn ist ein Mann schwer verletzt worden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Berliner Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Das Unglück ereignete sich am Mittwochmorgen in einem Wohnhaus in der Marzahner Promenade.

Das Feuer war aus bisher noch nicht geklärter Ursache im 16. Obergeschoss des Hauses mit 18 Stockwerken ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht.

Brandenburg: 18-jähriger Autofahrer stirbt bei Unfall

Ein 18-Jähriger ist auf der Bundesstraße B179 bei Märkisch Buchholz (Dahme-Spreewald) mit seinem Auto gegen mehrere Bäume geprallt und ums Leben gekommen.

Wie der Lagedienst am Mittwoch mitteilte, war der Mann am Dienstagabend aus bisher nicht geklärter Ursache rechts von der Fahrbahn abgekommen. Medienberichten zufolge ist sein Auto in mehrere Teile zerrissen worden. Der junge Mann verstarb noch an der Unfallstelle.

+++ 15. Juni +++

Lankwitz: Mann durch Messerstiche verletzt

In der Nacht zum Dienstag ist ein junger Mann in Lankwitz durch Messerstiche schwer verletzt worden. Der 21-Jährige sprach gegen 0.45 Uhr mit ihm flüchtig bekannten Personen in der Pappritzstraße, als ihn ein 20-Jähriger  aus der Gruppe heraus attackierte. Der Verletzte konnte fliehen. Anwohner alarmierten Rettungskräfte, die den Mann in eine Klinik brachten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei schnell zu dem 20-jährigen Tatverdächtigen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde er mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften festgenommen. 

Frau beleidigt, bespuckt und geschlagen - Staatsschutz ermittelt

Ein Unbekannter hat am Montagabend in Berlin-Charlottenburg eine Frau transfeindlich beleidigt, bespuckt und geschlagen. Laut Polizei spazierte die 20-Jährige mit zwei Begleiterinnen auf dem Hardenbergplatz, als sie von dem Unbekannten transphob beleidigt wurde. Als sie ihren Weg in Richtung Bahnhof Zoo fortsetzten wollte, wiederholte der Unbekannte die Beleidigungen mehrmals. Dann spuckte er der 20-Jährigen und einer seiner Begleiterinnen im Alter von 18 Jahren ins Gesicht. Nachdem die Polizei alarmiert wurde, machte sich der Unbekannte auf einem E-Scooter davon. Die 18-Jährige versuchte seine Flucht noch zu verhindern, indem sie den Lenker des Gefährts festhielt. Das gelang ihr jedoch nicht, da der Flüchtende ihre Hand wegschlug, wodurch sie Schmerzen erlitt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt der Polizei Berlin ermittelt.

Gesundbrunnen: Schwerer Unfall – Frau verletzt

Am Montagnachmittag krachte es in Gesundbrunnen. Ein 47-jähriger Autofahrer war kurz vor 17 Uhr auf der Brunnenstraße unterwegs, wollte wenden und nutzte dazu einen vorhandenen Durchbruch der Mittelinsel. Eine hinter ihm fahrende 56-Jährige wich daraufhin nach rechts aus und touchierte dabei das Heck des Wendenden. Anschließend wechselte sie in die rechte Spur und knallte dabei in den Pkw eines 70-Jährigen zusammen. Die 56-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und war zeitweise nicht ansprechbar. Sie kam in ein Krankenhaus. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. 

Hermsdorf: Geldautomat hält der Sprengung stand

Erfolglos blieb in der Nacht zum Dienstag der Versuch, Geld aus einem Bankautomaten in Hermsdorf zu stehlen. Zwar wurde das Gerät durch eine Explosion erheblich zerstört, jedoch gelang es den Tätern nicht, den Geldbehälter zu öffnen.

Als die Polizei am Tatort eintrafen, stellten sie neben dem zerstörten Geldautomaten auch erhebliche Beschädigungen an dem Geschäftsgebäude fest. Unter anderem war die gesamte Glasfassade nicht mehr vorhanden.

Zeugen hatten den lauten Knall gehört und konnten vier verdächtige Personen beobachten, die anschließend auf Fahrrädern flüchteten. 

Nach bisherigen Erkenntnisstand wurde Gas in das Gerät eingeleitet und gezündet. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Oberschöneweide: Mann pöbelt Passanten an

Polizisten haben am Montagmittag einen Mann In Oberschöneweide festgenommen. Der 35-Jährige hatte sich  mit zwei Mädchen im Alter von drei und sieben Jahren auf einem Spielplatz in der Deulstraße aufgehalten und dort nach Zeugenaussagen Passanten volksverhetzend angepöbelt. Bei der Befragung durch die Beamten machte er auf seine aggressive Art weiter, wodurch die beiden Kinder sichtlich verängstigt wurden.

Um ihnen den Umgang mit dem Erlebten zu erleichtern, wurden den Kindern zum Trost Polizeiteddybären übergeben. Das jüngere der beiden Mädchen, Tochter des Mannes, konnte noch am Spielplatz der eintreffenden Mutter übergeben werden. Die Ältere, die sich mit Wissen der Mutter ebenfalls in der Begleitung des Mannes befand, wurde durch eine Funkstreifenwagenbesatzung ihrer Mutter übergeben. Beim Anlegen der Handschellen leistete der Wüterich erheblichen Widerstand und würde von zwei Polizisten gebändigt.

Hakenfelde: Mädchen zündeln in leerstehendem Haus

Am Montagabend alarmierte eine Passantin in Hakenfelde die Feuerwehr, da sie kurz zuvor in der Hakenfelder Straße drei Jugendliche, zwei Mädchen und einen Jungen, bemerkt hatte, die fluchtartig ein leerstehendes Wohnhaus verließen. Wenig später knallte es und aus dem Gebäude stieg Rauch auf. Die Feuerwehr löschte die Flammen, die sich bis ins Dachgeschoss ausgebreitet hatten. Zwei Feuerwehrmänner erlitten leichte Verletzungen.

In der Nähe griff dann kurze Zeit später eine Polizeistreife einige Jugendliche auf, unter denen sich auch die drei von der Zeugin beobachteten Mädchen befanden. Bei der Überprüfung der Personalien gab eine 14-Jährige an, gemeinsam mit ihrer 15-jährigen Begleiterin in dem leerstehenden Haus ein Möbelstück in Brand gesetzt zu haben. Die Beamten nahmen die beiden Mädchen fest. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Mädchen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 14. Juni +++

Am hellichten Tag - Vermummte fackeln mehrere Autos ab

Brandstifter haben am Montagnachmittag Fahrzeuge einer Ingenieursfirma in Marzahn angezündet.

Ein Zeuge schlug gegen 14.25 Uhr Alarm und rief die Polizei, nachdem er in der Rhinstraße etwa sieben bis acht vermummte Personen entdeckte hatte und kurz darauf insgesamt sieben Autos der Firma in Flammen standen. Die Zündler flohen auf Fahrrädern. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, verletzt wurde niemand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt prüft derzeit, ob die Tat im Zusammenhang mit einer geplanten Brandschutzbegehung eines Szeneobjekts in der Rigaer Straße steht.

Prenzlauer Berg: Auto fährt Radlerin um

Eine Radfahrerin ist am Montagmorgen im Prenzlauer Berg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Ein 41-jährige Fahrer eines Hyundai fuhr auf der Ostseestraße, bog an der Kreuzung Ostseestraße/Greifswalder Straße/Michelangelostraße nach links ab und erfasste dabei die entgegenkommende 36-Jährige auf ihrem Fahrrad. Sie kam mit mehreren Verletzungen in eine Klinik.

Kreuzberg: Brandstifter flüchtet unerkannt

Ein Autobrandstifter ist am Montagmorgen geflüchtet, als sich ihm eine Zeugin näherte. Die Frau war gegen 7.25 Uhr mit ihrem Wagen am Wassertorplatz unterwegs, als sie einen Mann bemerkte, der sich durch das Beifahrerfenster in ein parkendes Auto beugte. Kurz darauf sah sie eine Stichflamme an dem Hyundai, hielt an, stieg aus und lief zu dem brennenden Wagen. Daraufhin flüchtete der Verdächtige in Richtung Prinzenstraße. Alarmierte Einsatzkräfte löschten das in Vollbrand stehende Fahrzeug. 

Gropiusstadt: Mann durch Messerstich lebensgefährlich verletzt

Am Sonntagmorgen ist ein Mann in Gropiusstadt durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 7.40 Uhr alarmierte ein Anwohner Rettungskräfte in die Eugen-Bolz-Kehre, da er dort vor einem Wohnhaus einen jungen Mann vorgefunden hatte, der eine blutende Verletzung am Oberkörper aufwies. Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort gab der Verletzte an, dass ein ihm flüchtig bekannter 21-Jähriger mit einem Messer auf ihn eingestochen habe. Bei dem 22-Jährigen wurde ein lebensgefährlicher Stich in die Leber festgestellt. Er wurde sofort notoperiert. Die Ermittlungen dauern an.

Britz: Mann bedroht Kinder – Festnahme

Am Sonntagnachmittag ist in Britz ein Mann festgenommen worden, der spielende Kinder bedroht haben soll. Der Mann erschien gegen 15.40 Uhr auf einer Grünanlage hinter Wohnhäusern in der Grenzallee und beschimpfte dort zunächst spielende Kinder. Dann soll er sein T-Shirt angehoben und den Kindern eine im Hosenbund steckende Schusswaffe gezeigt haben. Daraufhin liefen die Kinder davon, konnten aber noch sehen, wie der Mann in einem nahegelegenen Wohnhaus verschwand. Alarmierte Polizisten umstellten das Gebäude. Währenddessen kam der 60-jährige Verdächtige wieder aus dem Haus und es klickten die Handschellen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten eine defekte Gasdruckwaffe sicher. Er muss sich nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Friedrichshain: Frau lebensgefährlich verletzt – Ex-Freund festgenommen

Am Sonntagabend ist eine Frau in Friedrichshain lebensgefährlich verletzt worden, als sie gegen 20.40 Uhr in der Thaerstraße von ihrem Ex-Freund mit einem Messer angegriffen wurde. Anschließend flüchtete der Mann  in ein Yoga-Studio, wo ihn Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes festnahmen. Die 25-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert werden musste. Der 40-jährige Täter, der sich nach der Attacke selbst schwere Verletzungen zufügte, wurde ebenfalls für eine Notoperation in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an.

Schwerer Unfall – Auto überschlägt sich

Bei einem Verkehrsunfall in Konradshöhe zog sich am Sonntagabend Abend ein Autofahrer schwere Verletzungen zu. Der 51-Jährige war gegen 18 Uhr mit seinem VW in der Friederikestraße unterwegs. An der Kreuzung Jörsstraße kam es zur Kollision mit dem Fiat einer 32-Jährigen, die in Richtung Fähre fuhr. Bei dem Aufprall kippte der VW um, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer, der von dem 39 Jahre alten Beifahrer der Frau aus dem Wagen gezogen wurde, kam mit dem Verdacht eines Polytraumas, einer Knieverletzung sowie Hautabschürfungen in eine Klinik. Lebensgefahr besteht nicht. Die Autofahrerin erlitt eine leichte Kopfverletzung und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Wilmersdorf: Drei Raubüberfälle in 30 Minuten

Innerhalb von 30 Minuten hat am Sonntag eine Räuberin drei Frauen in Wilmersdorf überfallen und verletzt.

Der Raubzug begann in der Forckenbeckstraße. Dort griff die 29-jährige Täterin einer Frau, die mit ihrem Kleinkind unterwegs war, in den Nacken und drückte sie zu Boden. Sie schlug und trat auf die 30-Jährige ein und entriss ihr das Handy. Anschließend flüchtete die Angreiferin. Die Mutter musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Kurze Zeit nach dem ersten Überfall versuchte die Räuberin in der Blissestraße, einer 23-Jährigen das Handy und eine Handtasche zu entreißen. Nachdem ein Mitarbeiter eines Cafés sich einschaltete, verschwand die 29-Jährige ohne Beute in Richtung U-Bahnhof Blissestraße. Die 23-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt, musste jedoch nicht behandelt werden.

Nur zehn Minuten später wurde eine weitere Frau überfallen. In der Mannheimer Straße wurde ihr die Handtasche aus einem Kinderwagen geraubt. Sie verfolgte die Täterin, die auf sie einschlug und eintrat. Ein 30-jähriger Zeuge kam hinzu und entriss der Räuberin die Handtasche. Die flüchtete ohne Beute. Auch bei diesem Überfall wurde die angegriffene Frau leicht verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, soll die Täterin vor den Überfällen gegen 13.30 Uhr einer 40-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben.

Die Polizei konnte die Identität der Räuberin ermitteln, durchsuchte deren Wohnung und beschlagnahmte dort Beweismittel. Die 29-Jährige trafen die Beamten nicht an. Nach ihr wird weiter gefahndet.

Moabit: Vier Verletzte bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand montagfrüh in Moabit wurden vier Männer leicht verletzt. Mieter des Haues in der Wiclefstraße hatten gegen 5.30 Uhr die Berliner Feuerwehr alarmiert, weil ein Zimmer einer Wohnung in Flammen stand. Die Mieter des Wohnhauses flüchteten auf die Straße und die Feuerwehr löschte den Brand. Zwei Mieter im Alter von 65 und 19 Jahren und zwei weitere Anwohner im Alter von 28 Jahren wurden im Krankenhaus behandelt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

Marienfelde: Teenager prügeln sich im Park, sieben Verletzte

Bei einer Schlägerei im Freizeitpark in Berlin-Marienfelde sind in der Nacht von Samstag zu Sonntag sieben Personen verletzt worden. Dabei handelt es sich um Teenager im Alter zwischen 17 und 18 Jahren. Wie die Polizei Berlin mitteilt, soll es ersten Erkenntnissen zufolge gegen 3.30 Uhr zwischen sieben Personen, die sich an der dortigen Skaterbahn aufhielten, und einer rund 20 bis 30-köpfigen Gruppe nach einem kurzen Gespräch zu der Schlägerei gekommen sein.

Dabei soll ein 19-Jähriger der kleineren Gruppe Kopfverletzungen erlitten und einen Zahn verloren haben. Zwei Gleichaltrige und ein 18-Jähriger wurden leicht im Gesicht verletzt. Ein 17-jähriges Mädchen wurde zudem leicht an einem Arm verletzt, als ihr die Handtasche von der Schulter gerissen und entwendet worden sein soll.

Eine weitere Person, die sich bei Eintreffen der Polizeieinsatzkräfte bereits in einem Rettungswagen befand, erlitt zudem schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Seine Identität ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Darüber hinaus soll sich ein unbeteiligter 17-Jähriger  eine leichte Schnittverletzung an der Hand zugezogen haben, als er sich zwischen die Streitenden stellte. Die mutmaßlichen Tatverdächtigen flüchteten unerkannt in Richtung Diedersdorfer Weg und Straße 478. Die Absuche, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, führte jedoch nicht zum Erfolg. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzten jeweils in ein Krankenhaus, wobei lediglich die Person mit der noch ungeklärten Identität stationär verblieb. Alle anderen konnten nach einer ambulanten Behandlung nach Hause.

Mehrere Autos brennen am Wochenende in Berlin 

Am vergangenen Wochenende brannten in Berlin mehrere Autos, in allen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. In der Nacht zu Montag seien im Berliner Ortsteil Baumschulenweg nahe des Heidekampweges zwei Autos in Flammen aufgegangen, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. In diesem Fall habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Ein weiteres Auto habe in Berlin-Charlottenburg nahe der Tölzer Straße gebrannt. Hier ermittle das Brandkommissariat.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging in der Rigaer Straße ein Auto in Flammen auf, wodurch zwei weitere Autos beschädigt wurden. Im Ortsteil Lankwitz brannte ebenfalls ein Auto. Das Brandkommissariat ermittle auch in diesen beiden Fällen.

+++ 13. Juni +++

Hellersdorf: Mann durch Tritte schwer verletzt

Passanten hörten am Sonnabend gegen 18 Uhr Schreie und bemerkten dann, wie zwei Männer, verfolgt von einem Trio, über den Cecilienplatz rannten. Die Flüchtenden wurden eingeholt, der ältere Mann (35)  zu Boden gestoßen und mehrfach gegen Kopf und  Oberkörper getreten. Die Zeugen alarmierten die Polizei und riefen den Angreifern zu, dass die gleich käme. Die Schläger flüchteten. Ihr Opfer, zunächst von den Zeugen versorgt, musste mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Mundverletzung seines Begleiters (31) konnte am Tatort verarztet werden.  

Tempelhof: Versuchter Hunde-Raub – Frau verprügelt

Eine Frau (41) erlitt durch Faustschläge mehrere Blutergüsse im Gesicht, als drei Männer abends versuchten, ihren Staffordshire Bullterrier zu rauben. Sie war am Sonntag gegen 19.30 Uhr mit dem Hund auf einem Parkweg zwischen Tempelhofer Damm und Alarichstraße unterwegs, als ihr das Trio entgegenkam. Einer der Männer streichelte den Hund, nahm ihn dann hoch und verlangte dann von der Frau, die Leine loszulassen. Als sie sich weigerte, schlug er ihr mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Sie konnte dann mit dem Hund zum Tempelhofer Damm flüchten, die Männer verschwanden.

Oranienburg: Betrunkene Eltern verursachen Autounfall mit Kleinkind

Ein betrunkenes Elternpaar hat mit seinem vierjährigen Kleinkind im Auto in der Nacht zu Sonntag einen Unfall in Oranienburg verursacht. Das Kind blieb nach Angaben der Polizeiinspektion unverletzt. Es wurde der Jugendnothilfe übergeben.

Das Paar – der Vater ohne Führerschein und mit 2,7 Promille – war auf dem Weg zu seinem Bungalow in einer Kleingartenanlage. Nach einem Streit stieg den Angaben zufolge der Mann aus dem Auto aus. Die Mutter setzte sich ans Steuer und fuhr direkt in die Wand des Wochenendhauses. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.

Brand in Berlin-Moabit: Vier Verletzte, drei Wohnungen zerstört

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Moabit sind vier Menschen  verletzt worden. Drei Wohnungen des fünfstöckigen Mehrfamilienhauses sind nach dem Feuer am Sonntagmorgen in der Wiclefstraße unbewohnbar, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Bauaufsicht prüft demnach, ob der Rest fünfgeschossigen Wohnhaus noch sicher ist.

Zwei der Verletzten sind aus der Brandwohnung, sie konnten sich selbstständig retten. Zwei Bewohner aus der Wohnung darüber wurden mit sogenannten Brandhauben aus dem Gebäude gebracht, teile die Feuerwehr auf Twitter mit.

Die Feuerwehr war gegen 5.27 Uhr alarmiert worden. Die Retter rückten mit 57 Kräften aus. In einer Wohnung im dritten Stock des Altbaus waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Das Feuer brannte in die Wohnung darüber durch. Aus der Brandwohnung lief zudem Wasser in die Wohnung darunter, die dadurch beschädigt wurde. Das Feuer war nach einer Stunde gelöscht. Aus Sicherheitsgründen sei der Strom abgestellt worden, hieß es. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst nicht klar.

+++ 12. Juni +++

Kreuzberg: Mercedes kracht frontal mit Taxi zusammen

In den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Schöneberg haben sich in der Nacht zum Samstag mehrere Unfälle ereignet. In Kreuzberg rammte der Fahrer einer Mercedes S-Klasse auf der Oranienstraße ein ihm entgegenkommendes Taxi. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Taxifahrer dabei an der Hand und am Arm verletzt.

Der Fahrer des Mercedes wurde von alarmierten Polizisten festgenommen. Die Beamten sollen bei dem Mann zudem ein Klappmesser sichergestellt haben.

Ein weiterer Unfall wurde am Freitagabend gegen 22 Uhr in Schöneberg verursacht. Der Fahrer eines Mitsubishi soll auf dem Grazer Damm in Richtung Tempelhof rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Dabei habe er, wie es hieß, mehrere Leitbaken einer Baustelle gerammt und sei anschließend in das Heck eines Kleintransporters gefahren.

Laut Zeugenangaben von vor Ort wurde der Fahrer des Wagens dabei verletzt. Die genauen Ursachen für beide Unfälle waren zunächst unklar.

+++ 11. Juni +++

Neukölln: Frau stürzt bei Streit in den Teltowkanal

Am Freitagmorgen ist eine Frau in Neukölln beim in den Teltowkanal lebensgefährlich verletzt worden. Zuvor hatte sich die 33-Jährige laut Zeugen mit ihrem 41 Jahre alten Lebenspartner gestritten. Der Streit wurde so heftig und handgreiflich, dass Frau ins Wasser stürzte, unterging und nicht wieder auftauchte. Der Lebensgefährte und eine 39-jährige Bekannte der beiden sprangen daraufhin ins Wasser brachten die Verletzte ans Ufer und reanimierten sie. Die alarmierte Polizei und der Feuerwehr setzten die lebenserhaltenen Maßnahmen fort. Anschließend brachten Rettungskräfte die Verletzte zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Polizeieinsatzkräfte nahmen die Zeugin aufgrund eines offenen Haftbefehls fest und brachten den 41-Jährigen für eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam. Im Anschluss überstellten sie den Festgenommenen der Kriminalpolizei.

Hellersdorf: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Bus und Radfahrer

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag in Hellersdorf. Ein 19-jähriger Radfahrer überquerte gegen 16.50 Uhr die Kaulsdorfer Straße und wurde dabei von einem BVG-Bus der Linie 269 erfasst. Der Radfahrer stürzte zu Boden und kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik. Durch die Gefahrenbremsung des Busfahrers stürzten zudem drei mitfahrende Frauen im Alter von 54, 78 und 80 Jahren und verletzten sich leicht. Die Kaulsdorfer Straße war bis bis 23 Uhr komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Fahrzeuge brennen in Kreuzberg und Weißensee

Ein Passant bemerkte kurz nach 23 Uhr in der Franz-Künstler-Straße einen brennenden Motorroller auf dem Gehweg. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand, durch den das Krad vollständig zerstört wurde. Zwei neben dem Roller geparkte Kleintransporter wurden zudem in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 0.50 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Opel in die Rennbahnstraße alarmiert, der an der Front vollständig ausbrannte. Ein davor abgestellter Mazda wurde durch die Hitzestrahlung ebenfalls beschädigt.

Verkehrsunfall auf Fußgängerüberweg – 59-Jährige schwer verletzt

Am Donnerstagvormittag erlitt eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf schwere Verletzungen. Die 59-Jährige hatte ihr Fahrrad in Höhe der Kreuzung Uhlandstraße Ecke Ludwigkirchstraße über einen Fußgängerüberweg geschoben, als sie von einem Smart-Fahrer erfasst wurde. Die Fußgängerin kam mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Uhlandstraße war zwischen der Pariser Straße und der Lietzenburger Straße für den Fahrzeugverkehr rund drei Stunden gesperrt.

Spandau: Kollision mit Rettungswagen

Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen am Donnerstagnachmittag in Wilhelmstadt: Das Einsatzfahrzeug war mit Martinshorn und Blaulicht in der Gatower Straße unterwegs, um eine Patientin ins Krankenhaus zu transportieren. Aus der gebildeten Rettungsgasse scherte plötzlich ein 35-Jähriger mit seinem Wagen aus und es krachte. Der Rettungswagen prallte gegen eine Laterne, dabei erlitt der 56-jährige Fahrer Prellungen. Er kam in ein Krankenhaus. Sein 49 Jahre alter Kollege, der sich im Patientenraum um die Patientin kümmerte, kam mit einer Kopfverletzung ebenfalls in ein Krankenhaus. Eine ebenfalls im Patientenraum anwesende Ärztin ließ sich ambulant behandeln. Die Patientin blieb unverletzt. Der Autofahrer klagte über Nackenschmerzen, lehnte aber eine Versorgung ab.

Durch den Aufprall kippte die Laterne auf die Fahrbahn und musste anschließend von Einsatzkräften der Feuerwehr mit einem Kran geborgen werden. Während der Bergungsarbeiten war die Gatower Straße bis etwa 20.45 Uhr gesperrt.

Kind bei Verkehrsunfall mit Polizei-Motorrad leicht verletzt

Am Donnerstagnachmittag ist in Kreuzberg ein Kind in Kreuzberg bei einem Verkehrsunfall mit einem Polizei-Motorrad leicht verletzt worden. Der Polizist fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht die Gitschiner Straße in Richtung Kottbusser Tor. Zum Schutz eines Fahrradaufzuges überquerte der Verkehrspolizist gegen 16.10 Uhr die Alexandrinenstraße, wobei es zu einem Zusammenstoß mit einem Jungen kam, der mit seinem Fahrrad die Straße überquerte. Der Zehnjährige stürzte und erlitt Hautabschürfungen. Rettungskräfte versorgten den Jungen vor Ort und übergaben ihn im Anschluss an seinen Vater. Der Polizeibeamte blieb unverletzt.

Versuchte Tötung in Rathenow: Frau wird schwer verletzt 

Eine Frau ist bei einem Gewaltverbrechen in Rathenow (Kreis Havelland) schwer verletzt worden. Die Nachbarn seien am Donnerstagnachmittag auf Schreie aus der Wohnung aufmerksam geworden und hätten den Notruf gewählt, teilte die Polizei mit. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Die Polizei ermittle wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Weitere Details sollen am Freitagmorgen durch die Staatsanwaltschaft Potsdam bekanntgegeben werden.

+++ 10. Juni +++

Kreuzberg: Zwei Männer überfallen und beraubt

In Kreuzberg sind in der Nacht zum Donnerstag zwei 21 und 22 Jahre alte Männer überfallen und ausgeraubt worden. Zwei 19- und 20-jährige Männer konnten kurz darauf festgenommen werden. Die Tat ereignete sich gegen 0.20 Uhr im westlichen Teil des Parks am Gleisdreieck auf Höhe der U-Bahnbrücke. Die beiden Geschädigten wurden dort unvermittelt angegriffen und zur Herausgabe ihrer Mobiltelefone und Portemonnaies aufgefordert. Der 19-jährige Angreifer bedrohte den 22-Jährigen mit einem Messer und zwang ihn, mit ihm zu einem Automaten zu gehen und dort mit einer entwendeten Kreditkarte des 21-Jährigen Geld abzuheben. Auf dem Weg dorthin entdeckte der 22-Jährige Polizisten und machte sie auf den Überfall aufmerksam. Die Räuber konnten aufgegriffen und festgenommen werden. Die Männer kamen in einen Polizeigewahrsam, wo sie nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen wurden. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Angreifer, der mit dem 21-jährigen Geschädigten am Tatort zurückgeblieben war, ihn dort mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll. Die Männer müssen sich jetzt wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Raubes verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Wedding: Polizisten angegriffen und verletzt

Bei einer Festnahme eines 31-jährigen Mannes in Wedding sind am Mittwochabend zwei Polizisten verletzt worden. Eine 20-Jährige, die angab, von dem Mann kurz zuvor sexuell genötigt worden zu sein, hatte den Tatverdächtigen im Steingarten am Plötzensee wiedererkannt und die Polizei alarmiert. Bei seiner Festnahme riss der Mann einem der beiden Beamten Haare aus, biss ihn in den linken Oberarm und beschädigte Teile seines Funkzubehörs. Im weiteren Verlauf wurden die beiden Polizisten aus einer dazugekommenen, etwa 40-köpfigen-Gruppe heraus mit Schlägen und Tritten attackiert. Ein 22 Jahre alter Mann aus der Gruppe versuchte dabei mehrfach, die Beamten von dem Festgenommenen wegzuziehen. Die Lage beruhigte sich, als Verstärkung eintraf. Kurze Zeit später konnte der 22-jährige Mann festgenommen werden. Er kam wie der 31-jährige Tatverdächtige in einen Polizeigewahrsam, aus dem beide nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen wurden. Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und sexueller Nötigung dauern an. Der am Oberarm verletzte Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen. Sein aus der Gruppe heraus an den Beinen und am Rücken verletzter Kollege musste seinen Dienst beenden.

Polizeieinsatz nach verdächtigem Brief ans Kanzleramt

Ein verdächtiger Brief hat am Donnerstagmorgen einen Polizeieinsatz am Bundeskanzleramt verursacht. Hinzugerufene Kriminaltechniker hätten den Inhalt jedoch nach der Untersuchung als unbedenklich eingestuft, teilten die Beamten in Berlin mit. Am Mittag war der Einsatz unter Federführung der Bundespolizei bereits wieder beendet. Zum konkreten Inhalt des Briefes äußerten sich die Beamten nicht.

A100: Lkw mit bewusstlosem Fahrer gestoppt

Ein Lkw-Fahrer hat auf der Berliner Stadtautobahn schnell reagiert und einen anderen Laster, dessen Fahrer hinter dem Steuer das Bewusstsein verloren hatte, zum Stehen gebracht. Der 55-Jährige sei auf der A100 in nördlicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Oberlandstraße und Tempelhofer Damm auf rechter Seite in die Leitplanke geraten und trotzdem weitergefahren, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Fahrer des anderen Lkw habe sich daraufhin daneben gesetzt und stark nach rechts gelenkt. So seien die beiden Laster zum Stehen gekommen.

Der 20 Jahre alte Fahrer eines Smart habe zudem vor dem Lkw gestoppt, um dessen Weiterfahrt zu verhindern und um zusammen mit seiner 48 Jahre alten Beifahrerin Erste Hilfe zu leisten. Doch der Laster setzte sich wieder in Bewegung und schob den Wagen vor sich her, bis der andere Lkw-Fahrer die Handbremse ziehen konnte. Mit der Hilfe zweier weiterer Zeugen sei es gelungen, den 55-Jährigen aus seinem Fahrzeug zu tragen und in stabile Seitenlange zu bringen. Rettungskräfte brachten den nach wie vor Bewusstlosen anschließend in ein Krankenhaus.

Nach dem Unfall am Mittwochmittag war die A100-Abfahrt zum Tempelhofer Damm für knapp eine halbe Stunde komplett gesperrt. Warum der Fahrer das Bewusstsein verlor, war am Donnerstagmittag noch unklar. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.

Südkoreaner in Berlin angegriffen – Staatsschutz ermittelt

Vier Unbekannte haben in Berlin am Mittwochabend auf einen Südkoreaner eingeschlagen und eingetreten. Der 35-Jährige sei zuvor gefragt worden sein, ob er Chinese ist. Er fragte daraufhin zurück, woher sie selbst kämen, woraufhin zwei der Männer geäußert haben sollen, dass sie Türken seien, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag mit.

Zunächst hätten die Angreifer den Mann auf einer Bank am U-Bahnhof Rathaus Schöneberg massiv beleidigt, anschließend gingen sie auf ihn los. Der 35-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und an einem Bein. Die vier Männer flohen. Derr Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Friedrichshain: Polizei und Feuerwehr mit Steinen beworfen

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag in Friedrichshain Polizisten und Feuerwehrleute mit Steinen angegriffen. Gegen 2.30 Uhr hatten Anwohner in der Rigaer Straße einen brennenden Müllcontainer bemerkt. Die alarmierten Polizisten und Feuerwehrleute erwartete bei ihrem Eintreffen ein Stein-Hagel. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Zündler festgenommen

Polizisten haben in der Nacht zum Donnerstag einen Mann in Neukölln festgenommen, der mehrere Müllbehälter und einen Altpapiercontainer in Brand gesetzt haben soll. Ein Zeuge war gegen 1 Uhr auf den 36-Jährigen aufmerksam geworden, als dieser in der Weserstraße nacheinander den Inhalt vier hängender Mülleimer ansteckte. Kurz nachdem er noch einen Altpapiercontainer in Brand setzte, nahmen ihn alarmierte Einsatzkräfte fest. 

Friedrichshain: Brand auf dem RAW-Gelände

Auf dem RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain ist in einem ehemaligen Industriegebäude ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vom Donnerstag brannte es in dem zweigeschossigen Haus in der Revaler Straße am Mittwochabend im 1. Obergeschoss. Die Flammen breiteten sich auf das Dach aus. Etwa 30 Kräfte waren vor Ort im Einsatz, sie konnten die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen zunächst unklar.

Wilmersdorf: Radfahrerin bei Unfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf ist am Mittwochabend eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Die 27-Jährige war gegen 20 Uhr im Hohenzollerndamm in Richtung Fehrbelliner Platz unterwegs. Als sie die Kreuzung Uhlandstraße überfuhr, wurde sie von dem Wagen eines 31-Jährigen erfasst, der vom Hohenzollerndamm nach links in die Uhlandstraße abbog. Die Frau prallte gegen die Windschutzscheibe und schleuderte anschließend auf die Fahrbahn. Sie kam mit diversen Hämatomen, Hautabschürfungen und Schmerzen in ein Krankenhaus, in welchem sie stationär aufgenommen wurde. 

+++ 9. Juni +++

Vater erschlagen? Polizei nimmt Tatverdächtigen in Berlin-Kreuzberg fest

Wegen des Verdachts des Totschlags haben Polizeikräfte am Dienstag einen Mann in Kreuzberg festgenommen. Der 40-Jährige steht im dringenden Tatverdacht, seinen bereits am 20. Mai 2021 in der gemeinsamen Wohnung in der Eisenacher Straße in Schöneberg tot aufgefundenen, damals 73-jährigen Vater erschlagen zu haben. Nach intensiven Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen nahmen Zielfahnder des Landeskriminalamtes den Gesuchten am Dienstagmittag fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Dort wurde er am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft vor einen Ermittlungsrichter geführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Die Ermittlungen der 6. Mordkommission dauern an.

Marzahn: Mann wütet im Corona-Testcenter

Am Dienstagmorgen hat ein Kunde eines Corona-Testcenters in Marzahn zwei Mitarbeiter angegriffen. Der  25-Jährige hatte gegen 8.20 Uhr das Testcenter an der Marzahner Promenade betreten und einen Test verlangt. Da er sich nicht auswies, wurde er abgelehnt. Der 25-Jährige begann, einen Mitarbeiter zu bedrohen und zu beleidigen. Gemeinsam mit einer 51-jährigen Kollegin versuchte der Angestellte erfolglos, den Mann aus der Teststelle zu bekommen. Der Renitente griff einen mitgeführten Spachtel und bedrängte den 36-Jährigen. Bei der Rangelei verletzte sich der Mitarbeiter an der Hand. Ein Security-Mitarbeiter griff sich den Wüterich und übergab ihn eintreffenden Polizisten. Der 25-Jährige pöbelte weiter, zeigte mehrfach den sogenannten Hitlergruß und drohte dem Mitarbeiter plötzlich mit einem Cutter- Messer. Die Polizisten brachten ihn daher zu Boden und nahmen ihn fest. Die Ermittlungen dauern an.

Tegel: Verkehrsunfall mit Radfahrerin

Am Mittwochmorgen erlitt eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Tegel schwere Verletzungen. Die 57-Jährige war mit ihrem Rad in der Ziekowstraße unterwegs, als sie an der Gorkistraße von einer Toyota-Fahrerin erfasst wurde. Rettungskräfte brachten die zunächst nicht ansprechbare Radfahrerin mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. 

Brandanschlag auf Baustelle in Neukölln - Täter vermutlich Extremisten

Ein Baustellenfahrzeug und ein Stromverteilerkasten auf einer Baustelle in Berlin-Neukölln sind nach Angaben der Polizei vermutlich von extremistischen Brandstiftern angezündet worden. Zwei Nachbarn bemerkten in der Nacht zu Mittwoch gegen 1.45 Uhr auf ihrem Balkon Rauchgeruch, sahen dann den brennenden Radlader in der Braunschweiger Straße und alarmierten die Feuerwehr, wie die Polizei mitteilte. Die Fahrerkabine des Radladers brannte aus, der Verteilerkasten wurde stark beschädigt. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt.

In den Nächten in Berlin werden ständig Autos angezündet. Der große Teil der Brandstiftungen ist unpolitisch, nur wenige Dutzend Brandanschläge pro Jahr werden vor allem von Linksextremisten und in wenigen Fällen auch von Rechtsextremisten verübt.

Neukölln: Mann bei Angriff mit Machete schwer verletzt

Die Polizei fand am Tatort eine Machete. Pudwell

In Neukölln haben mehrere Täter einen Mann mit einer Machete attackiert. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Der Angriff ereignete sich gegen 1.20 Uhr in der Nacht zu Mittwoch auf der Sonnenallee in der Nähe der Tellstraße. Nach ersten Erkenntnissen sollen mehrere Personen aus einem Auto gesprungen und direkt auf ihr Opfer losgegangen sein. Der Mann erlitt bei dem Überfall schwere Verletzungen, unter anderem an Armen und Beinen.

Zeugen alarmierten Polizei und Feuerwehr. Der Mann wurde von den Rettungskräften wenig später in einem Rettungswagen versorgt. Ein Großaufgebot der Polizei sperrte den Tatort ab. Bei der anschließenden Spurensuche fanden die Ermittler die Machete.

Die Täter, die nach der Tat mit einem Fahrzeug davonrasten, sind bislang flüchtig.  Die Sonnenallee war im Bereich des Tatorts für mehr als 60 Minuten gesperrt. Bislang ist unklar, weshalb es zu der Machetenattacke kam. Die Polizei ermittelt.

LKW verliert Ladung auf A10: Fahrer kratzt Spachtelmasse eigenhändig von der Fahrbahn

Ein LKW-Fahrer hat versucht, auf der A10 in Teltow-Fläming seine zuvor verlorene Ladung von der Fahrbahn zu kratzen. Zwei Fahrspuren mussten zur Beseitigung der Schäden gesperrt werden.

Biesdorf: Briefträger bei Unfall schwer verletzt

Am Dienstagvormittag hat ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Biesdorf schwere Verletzungen erlitten. Der  39-Jährige fuhr mit seinem Postfahrrad den Gehweg der Köpenicker Straße in Richtung Hadubrandstraße. Beim Überqueren der Guntramstraße wurde er vom Auto eines 77-Jährigen erfasst, der mit seinem Mercedes auf der Guntramstraße in Richtung Biesdorfer Weg unterwegs war. In Folge des Zusammenstoßes stürzte der Fahrradfahrer zu Boden und verletzte sich am gesamten Körper schwer. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. 

Fennpfuhl: Ein Verletzter bei Wohnungsbrand im neunten Stock

Ein Mensch ist bei einem Brand einer Wohnung in Berlin verletzt worden. Das Feuer war im neunten Stock eines 21-stöckigem Wohnhauses im Ortsteil Fennpfuhl ausgebrochen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Die verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

+++ 8. Juni +++

Drei Ponys und ein Esel flanieren mitten durch Pankow: Polizeieinsatz mit Lasso

Drei Ponys und ein Esel sind in Berlin-Pankow von einem Bauernhof ausgebüxt und durch die Straßen spaziert. „Unsere Einsatzkräfte konnten sie mit ihren Lassos einfangen und zum Eigentümer zurückbringen“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dazu zeigten sie ein Foto eines Polizisten, der ein Pony am Seil führt. Das Kleinpferd hatte in diesem Moment jedoch offenbar mehr Appetit auf das hochgewachsene Grünzeug am Straßenrand als Lust auf den Heimweg.

Mann überfallen und verletzt zurückgelassen

In der Nacht zu Dienstag ist ein Mann von drei Unbekannten in Berlin-Wedding überfallen worden. Kurz nach Mitternacht begegnete der 23-Jährige auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Wedding dem Trio. Dieses soll von ihm zunächst dessen Wertgegenstände gefordert haben. Da er der Forderung nicht nachkam, soll es anschließend zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und den drei mutmaßlichen Räubern gekommen sein, bei der der 23 Jahre alte Mann durch einen unbekannten Gegenstand an seinem linken Oberschenkel und seiner linken Hand verletzt wurde. Die Stichverletzung am Oberschenkel und die Schnittverletzungen an der Hand wurde von alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr ambulant behandelt. Eine weitere ärztliche Behandlung lehnte der Verletzte ab. Die drei Tatverdächtigen sollen das Handy, den Schlüssel und die Geldbörse des 23-Jährigen entwendet, ihn am Tatort verletzt zurückgelassen haben und unerkannt geflüchtet sein. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts des schweren Raubes.

Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Winkende Hände aus LKW überführen Schleusung von sieben Menschen

Durch winkende Hände von einem Lastwagen sind Zeugen auf die Schleusung von sieben Menschen auf der Autobahn A13 bei Ruhland (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) aufmerksam geworden. Sie informierten die Polizei, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Der Fahrer des bulgarischen Lastwagens stoppte am Samstag sein Fahrzeug auf dem Rastplatz «Ruhlander Heide». Als er die Plane öffnete, sprangen sieben Personen herunter und liefen in ein Waldstück.

Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei Brandenburg sowie der Bundespolizei fahndeten nach ihnen. Ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt. Sieben Menschen konnten gefasst werden. Sie hatten keine Personaldokumente dabei und gaben ihr Alter zwischen 16 bis 19 Jahren an. Die Jugendlichen, die mutmaßlich aus Afghanistan kommen, wurden einer Jugendeinrichtung übergeben. Die beiden 19-Jährigen Männer beantragten Asyl. Gegen alle wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet. Gegen den 56-jährigen Lastwagenfahrer wird wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Er durfte mit den geladenen Möbeln weiter nach Dänemark fahren.

Schenkendöbern: Autofahrer stirbt nach Unfall

Ein 62 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Unfall bei Schenkendöbern (Landkreis Spree-Neiße) am Montagmittag ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben war der Fahrer mit seinem Wagen von der Straße abgekommen. Er musste aus dem Fahrzeug befreit werden. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlag der Mann seinen schweren Verletzungen. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar.

+++ 7. Juni +++

Polizei nimmt Hütchenspieler im Treptower Park fest

Die Polizei Berlin hat am Sonntagnachmittag im Treptower Park acht Männer und zwei Frauen festgenommen. Die Männer und Frauen im Alter zwischen 35 und 67 stehen im Verdacht, mit Hütchenspielen banden- und gewerbsmäßigen Betrug zu betreiben. Der Zugriff der Kripo und einer Einsatzhundertschaft erfolgte im Hafenbereich der Schiffsanlegestellen am Treptower Park, wie die Polizei Berlin mitteilt. Am Sonntag fand Schwerpunkteinsatzes zur stadtweiten Bekämpfung der Hütchenspielkriminalität in ganz Berlin statt.

Die Tatverdächtigen wurden nun an der Schiffsanlegestelle im Park bei Betrugsspielzügen beobachtet, bei denen sie organisiert und nach einem festen Muster vorgingen. Laut Polizei Berlin wurden 18 Personen um ihr Geld betrogen, elf davon konnten namhaft gemacht werden. Der Spielerlös der Betrüger-Gruppe an diesem Nachmittag beläuft sich auf einen unteren vierstelligen Euro-Betrag.

Hütchenspieler sollen sich vor mehreren Wochen zusammengetan haben

Im Zuge der Ermittlungen stellte die Polizei Berlin abseits des Parks ein Fahrzeug sicher, in dem sie neben dem Spielerlös in Bargeld auch diverse Spielutensilien und weiteres Beweismaterial fand und beschlagnahmte. Die tatverdächtigen Frauen und Männer kamen in einen Polizeigewahrsam, wo sie der Kripo überstellt wurden. Die Kripo Berlin leitet die noch andauernden Ermittlungen. Bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge haben sich die Beschuldigten vor mehreren Wochen für betrügerische Hütchenspiele zusammengeschlossen. Die Tatverdächtigen sollen im Laufe des Montags einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

Tegeler See: Passanten retten dreijähriges Kind vor Ertrinken

Am Sonntag wurde ein Kleinkind an der Scharfenberger Enge am Tegeler See vor dem Ertrinken gerettet. Das teilt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft am Montag mit. Das Kind ist drei Jahre alt und musste wiederbelebt werden. Passanten hatten es zuvor aus dem Wasser gezogen und dann den Rettungsschwimmern übergeben.

„Um ca. 15:50 Uhr wurden die Rettungsschwimmer der DLRG-Station an der Scharfenberger Enge von Passanten alarmiert“, so DLRG-Sprecher Michael Neiße. Und weiter: „Sie leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und alarmierten einen Notarzt. Auch alarmiert wurde der DLRG- Arzt von einer naheliegenden Rettungsstation, der nach etwa vier Minuten vor Ort war“.

Das Kind wurde der ebenfalls hinzugerufenen Berliner Feuerwehr zur Fahrt in ein Krankenhaus übergeben. Die DLRG- Berlin warnt davor, Kinder unbeaufsichtigt am oder im Wasser spielen zu lassen. Ein Erwachsener müsse „immer griffbereit daneben stehen, um im Notfall eingreifen zu können.“

+++ 6. Juni +++

Spandau: Blutiger Streit unter Bekannten

Zwei Männer sind am Samstagnachmittag in Spandau in Streit geraten. Alarmierte Polizisten trafen auf einen 47-Jährigen, der angab, seinen Bekannten in Streit verletzt zu haben habe. Der verletzte 30-Jährige wies eine schwere Verletzung am Hals auf und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert werden musste. Eine Lebensgefahr besteht nicht. Am Tatort fanden die Beamten zudem Scherben einer Glasflasche. Eine Atemalkoholmessung bei dem 47-Jährigen ergab einen Wert von ungefähr 1,6 Promille. Er wurde festgenommen.

Berlin-Hermsdorf: Porsche zerschellt an Hauswand

Die Reste des Porsche nach dem Crash. Pudwell

Schwerer Unfall in der Schloßstraße in Berlin-Hermsdorf in der Nacht zum Sonntag. Ein 51-jähriger Mann war mit seinem Porsche Carrera 4S zunächst in drei parkende Fahrzeuge gerast, über die Fahrbahn geschleudert und dann gegen eine Hauswand geprallt. Die Folge: ein riesiges Trümmerfeld, ein Loch im Haus und ein völlig zerstörter Porsche. 

Mit ihm im Fahrzeug saßen eine 44-Jährige als Beifahrerin, deren 9-jähriger Sohn sowie eine 45-Jährige, die von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden musste. Alle vier Insassen kamen in Krankenhäuser. Die Polizisten stellten eine Alkoholisierung des Fahrers fest - 1,8 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Charlottenburg: Verfolgungsjagd auf dem Kurfürstendamm endet mit fünf Verletzten 

Mit einem Carsharing-Auto hat sich jemand auf dem Kurfürstendamm in Berlin eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei kam es Samstagabend zu einem schweren Unfall. Fünf Menschen wurden laut Berliner Feuerwehr verletzt, vier davon kamen in ein Krankenhaus. Der Fahrer war laut Lagedienst kurz nach 23.00 Uhr aus unbekannter Ursache vor der Polizei geflüchtet. Die Beamten verfolgten daraufhin den Wagen. Weitere Einzelheiten waren dem Lagedienst zunächst nicht bekannt.

Nach einem Bericht der Zeitung „B.Z“. soll der Mietwagen mehrfach den Kurfürstendamm entlang gerast sein. An der Kreuzung zur Uhlandstraße soll der Wagen demnach mit Polizeifahrzeugen und einem weiteren Auto zusammengestoßen sein.

+++ 5. Juni +++

Friedersdorf: Segelflugzeug beim Start verunglückt – zwei Schwerverletzte

Ein Segelflugzeug ist auf dem Flugplatz Friedersdorf in Brandenburg beim Start aus noch unbekannter Ursache verunglückt. Bei dem Unfall am Samstag seien die Passagiere, ein Fluglehrer und sein Schüler, schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die beiden Schwerverletzten wurden aus dem Flugzeug geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in zwei Krankenhäuser geflogen.

Menschen, die das Unglück beobachtet hatten, seien ambulant ärztlich und seelsorgerisch betreut worden, berichtete die Polizei. Die Ursache und der Hergang des Unglücks werde nun untersucht.

Lichtenberg: Mehrere Verletzte bei Unfall mit Straßenbahn

Bei einem Unfall mit einer Straßenbahn sind am Freitagmittag drei Personen verletzt worden. Eine 84 Jahre alte Frau hatte gegen 12.30 Uhr bei Rot eine Fußgängerampel überquert und war seitlich gegen eine gerade anfahrende Tram gelaufen. Sie Frau stürzte und verletzte sich an der Schulter. Der 63-jährige Straßenbahnfahrer leitete sofort eine Notbremsung ein, wobei in der Bahn eine 39-jährige, schwangere Frau am Bauch und ein 18-jähriger Fahrgast an den Knien verletzt wurde. Die Schwangere kam zur stationären Behandlung, die 84-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 18-Jährige wurde am Unfallort durch Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr ambulant behandelt. Der Tramfahrer erlitt einen Schock. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Maskierte Räuber überfallen mit Machete einen Rewe in Pankow

Bewaffnete Räuber haben bei einem Überfall auf einen Supermarkt in Berlin-Pankow mehrere Angestellte bedroht. Die beiden Männer hatten nach Angaben der Polizei um 21.30 Uhr mit Tüchern maskiert den Rewe an der Hermann-Hesse-Straße betreten. Sie sollen dann gezielt zum Kassenbereich gegangen sein, wo sie drei Mitarbeiterinnen im Alter von 22, 29 und 52 Jahren mit einer Machete bedrohten, so ein Polizeisprecher am Samstagmorgen.

Die Frauen händigten den Räubern daraufhin einen Teil der Tageseinnahmen aus. Anschließend flüchteten die Maskierten aus dem Supermarkt. Wie viel Beute die Täter machten, konnte der Polizeisprecher auf Anfrage nicht sagen. Dies sei Bestandteil der Ermittlungen, hieß es lediglich. (lex)

Berlin-Neukölln: Klimaaktivisten besetzen Autobahnabschnitt 

Klima- und Umweltaktivisten haben einen Abschnitt der Autobahn 100 in Berlin besetzt. Man habe eine Baustelle im Stadtteil Neukölln blockiert, teilten Aktivisten des Bündnisses Robin Wood am Samstagmorgen mit. Zusammen mit Aktivisten der Organisationen Ende Gelände, Fridays for Future und Sand im Getriebe demonstriere man gegen den geplanten Ausbau der Autobahn. Auf Twitter kursierten Bilder der Protestaktion, auf denen Demonstrierende in weißen Schutzanzügen und Polizeibeamte zu sehen sind. 

Die Berliner Polizei räumte die  besetzte Baustelle. Ein Polizeisprecher sagte: „Sie haben versucht, in einen Fahrbahntunnel einzudringen. Das konnte verhindert werden“. Die Protestler seien vorläufig festgenommen worden. Gegen alle werde nun wegen Hausfriedensbruchs ermittelt.

+++ 4. Juni +++

Oder-Spree: 49-Jähriger prallt bei Reichenwalde mit Auto gegen Baum – schwerverletzt!

Ein 49-Jähriger ist auf einer Straße bei Reichenwalde (Oder-Spree) mit dem Auto gegen einen Alleebaum geprallt und hat sich dabei schwer verletzt. Wie die Polizei in Potsdam am Freitag mitteilte, besteht für ihn jedoch keine Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen war er Donnerstagabend aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Zusammenprall wurde er in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Laut Polizei entstand ein Schaden von etwa 10 000 Euro.

Hellersdorf: Frauen rassistisch beleidigt und geschlagen

In Hellersdorf sind am Donnerstagabend zwei Frauen rassistisch beleidigt und angegriffen worden. Die zwei 32- und 33-jährige Frauen hielten sich mit ihren Kindern auf einem Spielplatz in der Suhler Straße auf, als sie von einem 56-Jährigen beleidigt wurden. Nach einem folgenden Wortgefecht schlug er dann mit der Faust der Älteren ins Gesicht und der Jüngeren auf den Oberarm. Dann verschwand er.

Als Polizisten eintrafen, kam der Tatverdächtige aus einem der anliegenden Häuser und wurde eindeutig durch die geschlagenen Frauen wiedererkannt. Ein Atemalkoholschnelltest ergab einen Wert von 2,85 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: Kollision zweier Autos

In der Nacht zu Freitag kam es am Kaiserdamm in Berlin-Charlottenburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach Angaben der Polizei rammte der Fahrer eines Toyota einen Opel, flog durch die Luft und landete auf der Seite. Die Einsatzkräfte mussten den Wagen wieder aufrichten.

Zwei Personen wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte richteten das Auto wieder auf und streuten Bindemittel, da Benzin ausgelaufen war. Der Fahrer des Toyotas musste einen Drogentest durchführen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

+++ 3. Juni +++

61-jähriger Waffennarr verkauft Weltkriegs-Maschinenpistole: SEK-Einsatz, Handgranate gesprengt! 

Zugriff in Reinickendorf und Strausberg: Nachdem er eine russische Maschinenpistole aus dem 2. Weltkrieg verkaufte, vermuteten Ermittler bei dem 61-Jährigen weitere illegale Waffen. Der Verdacht erhärtete sich. Bei dem Einsatz in der Laube fand sich unter anderem eine nicht transportfähige Handgranate. Spezialkräfte der Bundespolizei sprengten diese vor Ort.

Hass-Attacke: 28-Jährige mit Steinen beworfen und verfolgt

Eine 28-jährige Frau ist am Mittwochabend auf dem Weg von der Hasenheide auf dem Fußweg der Graefestraße mit Steinen beworfen worden. Eine Gruppe Jugendlicher habe sie nach ihrem Geschlecht gefragt. Als sie die Antwort verweigerte, hätten die Jugendlichen Steine vom Boden aufgehoben und sie damit beworfen. Die Steine verfehlten sie, sie ergriff die Flucht. Die Jugendlichen verfolgten und beleidigten sie. Die Verfolgte rief die Polizei, die Verfolger entkamen unerkannt. 

Senioren beim Putzen von Stolpersteinen antisemitisch beleidigt

Ein 28-Jähriger hat am Mittwochabend in Neukölln eine Frau und einen Mann antisemitisch beschimpft, als die beiden Senioren im Alter von 70 und 81 Jahren Stolpersteine reinigten. Er beschimpfte sie antisemitisch und lief davon. Die Senioren sprachen daraufhin zwei Polizeikräfte in der Nähe an. Diese stellten den 28-Jährigen, der die antisemitischen Äußerungen leugnete. Laut Polizei ermittelt nun der Staatsschutz wegen des Verdachts der Beleidigung und der Volksverhetzung mit antisemitischem Hintergrund.

Neukölln: Unfall bei illegalem Autorennen – Fahrer schwer verletzt

Bei einem verbotenen Autorennen in Berlin-Neukölln ist ein Mann schwer verletzt worden. Der 54-Jährige hatte sich am Mittwochnachmittag mit einem anderen Autofahrer ein Rennen auf der Sonnenallee Richtung Urbanstraße geliefert. An der Ampel an der Roseggerstraße stieß dann sein der VW mit einem von rechts kommenden Auto zusammen. Der VW geriet ins Schleudern und überschlug sich mehrmals. Der Fahrer erlitt schwere innere Verletzungen. Er wurde von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen und ins Krankenhaus gebracht. Der zweite Fahrer des Rennens floh mit seinem Auto. Nach ihm fahndet die Polizei. Der Fahrer des dritten Wagens wurde nicht verletzt.

Zwei Radfahrerinnen bei Unfällen in Schöneberg schwer verletzt

An zwei Tagen hintereinander sind Radfahrerinnen in Berlin-Schöneberg bei Unfällen schwer verletzt wurden. Am Donnerstagmorgen kam eine 57-jährige Frau nach einem Unfall mit einem BVG-Bus ins Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Angaben zum Unfallhergang konnte der Sprecher am Vormittag zunächst nicht nennen. Ein Abschnitt der Hauptstraße wurde in beide Richtungen gesperrt. Dadurch bildeten sich lange Staus auf Umfahrungsstraßen, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) meldete. Die BVG leitete mehrere Buslinien um.

Am Mittwochmittag war ebenfalls in Schöneberg eine Radfahrerin mit einem Auto zusammengestoßen. Laut Polizei soll eine 61-jährige Autofahrerin von der Grunewaldstraße links in die Martin-Luther-Straße abgebogen sein und dabei eine entgegenkommende 73-jährige Radfahrerin angefahren haben, die in die gleiche Straße rechts abbiegen wollte. Die Radfahrerin wurde mit schweren Verletzungen am Rumpf zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Reinickendorf: Autodieb geschnappt

In Reinickendorf ist am Mittwochabend ein 27 Jahre alter Mann festgenommen worden, der wenige Stunden zuvor einen Opel Astra von einem Werkstattgelände im Ritterlandweg gestohlen hatte. Der Werkstattbesitzer hatte das Auto mit Fahrzeugschlüssel im Zündschloss kurz auf dem Hof stehen lassen, um sich in sein Büro zu begeben. Dort verwickelten ihn zwei Männer in ein Gespräch. Als die beiden das Büro wieder verlassen hatten, sah der Werkstattbesitzer noch, wie einer der Männer mit dem Opel vom Werkstattgelände fuhr. Gegen 19.45 entdeckte die Ehefrau des Fahrzeughalters in der Residenzstraße Ecke Pankower Allee das gestohlene Auto und informierte die Polizei. Beamte konnten den Wagen mit dem 27-jährigen Tatverdächtigen am Steuer stoppen und den bereits polizeibekannten Mann  festnehmen. Dabei beleidigte er eine Polizistin mehrfach sexuell. Die Ermittlungen dauern an.

Friedrichshain: Motorrad schleudert über Fahrbahn – Fahrer schwer verletzt 

Bei einem Verkehrsunfall ist ein Motorradfahrer in Berlin-Friedrichshain am Mittwochabend schwer verletzt worden. Er stieß mit seiner Maschine aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Auto zusammen, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Daraufhin sei sein Motorrad über die Fahrbahn der Boxhagener Straße geschleudert worden und habe dabei mehrere umstehende Autos beschädigt. Weitere Angaben zum Unfall machte die Polizei vorerst nicht.

Kreuzberg: Brandanschlag auf Autos von Wohnungsbaugesellschaft – Staatsschutz ermittelt

Zwei Autos einer Wohnungsbaugesellschaft sind in Berlin-Kreuzberg mutmaßlich von Brandstiftern angezündet worden. Die Kriminalpolizei geht von einem politischen Motiv aus, da aktuell alles rund um das Thema Mieten eine politische Brisanz habe, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt. Autos von Wohnungsbaugesellschaften sind immer wieder Ziel von linksextremistischen Brandanschlägen.

Gegen 3.10 Uhr bemerkte ein Anwohner auf einem Hof in der Waldemarstraße die beiden brennenden Autos und alarmierte die Feuerwehr. Die Flammen wurden schnell gelöscht, Menschen wurden nicht verletzt. Zu welcher Wohnungsbaugesellschaft die Wagen gehören, sagte die Sprecherin nicht.

In Berlin werden in fast jeder Nacht Autos angezündet und durch die Brände zerstört oder beschädigt. Der große Teil der Brandstiftungen ist unpolitisch, nur wenige Dutzend Brandanschläge pro Jahr werden vor allem von Linksextremisten und in wenigen Fällen auch von Rechtsextremisten verübt.

+++ 2. Juni +++

Tiergarten: Flucht vor der Polizei endet am Baum

Die Flucht mit einem Auto vor der Polizei endete in der vergangenen Nacht an einem Straßenbaum in Tiergarten. Gegen 3.15 Uhr war der Besatzung einer Funkstreife in der Kluckstraße ein Auto mit gestohlenen Kennzeichen aufgefallen. Als die Einsatzkräfte den Fahrer ansprachen, raste dieser davon - über rote Ampeln und mehrfach auch im Gegenverkehr. Nur schnelle Reaktionen anderer Autofahrer verhinderten einen Unfall. In der Stülerstraße verlor der Raser dann aber die Kontrolle über den Peugeot und prallte gegen einen Baum auf der  Mittelinsel. Der 28-Jährige versuchte weiter zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch festgenommen werden. Aufgrund des Verdachts eines Schädel-Hirn-Traumas brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und er zudem das Auto mutmaßlich unter Drogeneinfluss fuhr. Beschlagnahmt wurde ein im Auto gefundener Teleskopschlagstock. Die Ermittlungen dauern an.

Steglitz: Mann rassistisch beleidigt

Weil er am Dienstagabend in Steglitz einen 80 Jahre alten Mann rassistisch beleidigt haben soll, ermittelt die Polizei Berlin gegen einen 45 Jahre alten Mann. Ein Polizist hatte den Tatverdächtigen am U-Bahnhof Schloßstraße laut schreien gehört und bemerkt, wie dieser auf den auf einer Bank sitzenden 80-Jährigen einredete. Der 80-Jährige gab dem Polizisten gegenüber an, dass er von dem Mann mehrfach rassistisch beleidigt worden sei. Ein Zeuge bestätigte diese Aussage. Der Tatverdächtige konnte nach der Aufnahme seiner Personalien seinen Weg fortsetzen. 

Charlottenburg: Fahrer zusammengesackt, Auto durchbricht Zaun einer Kindertagesstätte – zwei Schwerverletzte

Ein 77 Jahre alter Mann ist nach Polizeiangaben am Dienstagnachmittag am Steuer zusammengesackt und hat die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Wagen brach am Popitzweg durch den Zaun einer Kindertagesstätte in Berlin-Charlottenburg. Anschließend sei sein Auto am Dienstagnachmittag mit einem Baum auf dem Kitagelände im Popitzweg kollidiert, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Fahrer und seine 70 Jahre alte Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt und kamen in ein Krankenhaus. Zum Zeitpunkt des Unfalls seien keine Kinder mehr in der Kita gewesen, hieß es.

Geldautomat gesprengt

Unbekannte haben am Mittwochmorgen im Märkischen Viertel (Reinickendorf) einen Geldautomaten gesprengt. Gegen 3.20 Uhr wurden Anwohnende durch einen lauten Knall am Wilhelmsruher Damm aufmerksam und alarmierten die Polizei. Weitere Zeugen wollen daraufhin drei Maskierte in dem Vorraum einer Bank beobachtet haben. Diese hätten ein Behältnis aus dem Gebäude herauszogen, in den Kofferraum eines unmittelbar davor abgestellten Autos verladen. Noch vor Eintreffen der Polizei seien diese vom Tatort geflüchtet. Durch die Explosion wurde der Vorraum der Bank stark beschädigt.

Westend: Kleintransporter durch Feuer beschädigt

Bei einem Brand wurde in der vergangenen Nacht ein Fahrzeug in Westend beschädigt. Ein Passant bemerkte gegen 23.45 Uhr einen Feuerschein auf der Ladefläche des in der Waldschulallee geparkten Kleintransporters. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen löschen, bevor sie auf die Fahrerkabine übergriffen. Verletzt wurde niemand. Erste Recherchen ergaben, dass der Mercedes Sprinter im November des vergangenen Jahres in Dahlem gestohlen worden war. 

+++ 1. Juni +++

Schönhauser Allee: Schmierfinken erwischt

Zwei Graffitisprayer gingen der Polizei in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg auf frischer Tat ins Netz.

Zunächst wurde die Besatzung einer Zivilstreife gegen 23.15 Uhr auf einen Mann in Schönhauser Allee aufmerksam, der eine Tordurchfahrt mit Farbe besprühte. Als er danach flüchtet, klickten die Handschellen. Bei dem 18-Jährigen beschlagnahmten die Polizisten eine Spraydose, einen Permanentstift sowie Schuhcreme.

Dieselben Kollegen erwischten gegen 2.45 Uhr wieder in der Schönhauser Allee einen weiteren Mann, der eine Fensterscheibe besprühte. Auch ihn nahmen sie fest und beschlagnahmten die Spraydose. Dabei beleidigte und bedrohte der 30-Jährige die Beamten. In der Nähe wurden drei gleichartige, noch frische Schriftzüge an Hauswänden festgestellt.

Pankow: 66-jähriger Rollerfahrer knallt gegen Laternenmast  – tot! 

Ein 66 Jahre alter Mann ist am Montagabend bei einem Unfall im Berliner Bezirk Pankow gestorben. Er sei mit einem Roller auf der Blankenfelder Chaussee gefahren und dabei von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Daraufhin sei er mit einem Laternenmast kollidiert, wobei er sich schwere Verletzungen zugezogen habe. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen der Einsatzkräfte sei der Rollerfahrer noch an der Unfallstelle gestorben.

Zwei Tote in der Prignitz: Mordkommission ermittelt

Nach dem Fund von zwei toten Menschen in Lanz bei Lenzen (Prignitzkreis) erhoffen sich Staatsanwaltschaft und Mordkommission von einer Obduktion neue Erkenntnisse. Diese rechtsmedizinische Untersuchung sei für den 2. Juni geplant, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neuruppin. Die beiden Toten waren am Montag von Polizisten auf einem Grundstück in dem Dorf gefunden worden. Der Fundort, bei dem es sich auch um den Tatort handeln könnte, wurde weiträumig abgesperrt.

Die Polizei war durch einen telefonischen Hinweis gegen Mittag in das Dorf gerufen worden. Demnach wurde befürchtet, dass ein Mann im Streit eine Frau töten wollte. Danach habe er mit Suizid gedroht. Als die Beamten in dem kleinen Ort eintrafen, fanden sie auf dem Grundstück zwei leblose Körper.

Details zur Identität der Toten und zu Einzelheiten des Vorfalls wollte die Polizei nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft und mit Rücksicht auf die Ermittlungen noch nicht nennen. Die Mordkommission ermittle wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes, hieß es.

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Vier brennende Autos in Reinickendorf: Verdacht auf Brandstiftung

Nach dem Brand von vier Autos in Berlin-Reinickendorf hat die Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Nachdem die Autos gelöscht waren, habe ein technischer Defekt als Ursache für den Brand ausgeschlossen werden können, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit.

In Berlin werden immer wieder abgestellte Autos von Unbekannten angezündet. Zuletzt brannten am Samstag zwei Autos in den Berliner Ortsteilen Prenzlauer Berg und Staaken. Auch in diesen Fällen konnte der Verdacht der Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

+++ 31. Mai +++

Charlottenburg: Mann soll Zelt von Obdachlosen angezündet haben 

 Ein 49 Jahre alter Mann soll in Charlottenburg das Zelt zweier Obdachloser angezündet haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde dabei niemand verletzt. Ein 31-Jähriger, der sich am Sonntagabend in der Nähe des Zeltes in der Hertzallee unter der Bahnüberführung Zoologischer Garten aufhielt, hatte den Angaben zufolge Brandgeruch wahrgenommen. Er habe das Feuer an der Rückseite des Zeltes entdeckt und es mit den Füßen ausgetreten. Zwei 29 und 23 Jahre alte Männer, die sich in dessen Inneren aufhielten, brachten sich in Sicherheit, wie es weiter hieß. Der Verdächtige wurde von den Beamten in Tatortnähe festgenommen, gegen den 49-Jährigen werde wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

Drei Schwerverletzte bei Radunfällen in Pankow, Lichterfelde und Zehlendorf

Drei Radfahrer sind in den Bezirken Pankow und Steglitz-Zehlendorf am Sonntag schwer verletzt worden. In Berlin-Pankow habe ein Autofahrer einen vorfahrtsberechtigten 53 Jahre alten Radler nach bisherigen Ermittlungen an der Ecke Trelleborger Straße/ Elsa-Brandström-Straße übersehen, teilte die Polizei am Montag mit.

Eine weitere Radfahrerin verletzte sich in Lichterfelde schwer. Die 21-Jährige sei entlang der Straße Unter den Eichen gefahren und über eine rote Ampel gefahren. Dabei habe ein Auto die Frau erfasst. In beiden Fällen ermittele die Polizei.

Eine weitere Radfahrerin habe sich im Ortsteil Zehlendorf schwer verletzt. Die 65 Jahre alte Frau sei auf dem Elvirasteig gefahren und unter einer S-Bahnunterführung ohne Fremdeinwirkung gestürzt.

Moabit: Schwangere nach Wohnungsbrand im Krankenhaus

Nach einem Brand in einer Wohnung in Berlin-Moabit ist eine schwangere Frau mit Verdacht auf Rausgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Dies teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Montagmorgen mit. Demnach brannten am Sonntagabend gegen 23.00 Uhr Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines siebengeschossigen Wohn- und Bürogebäudes.

Noch vor Eintreffen der Feuerwehr verließen drei Personen selbst das Gebäude in der Turmstraße. Vier weitere Menschen, darunter ein Kind, wurden teils mit Brandfluchthauben von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Nach knapp einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die 34 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

Außerplanmäßige Landung nach Bombendrohung? Polizei prüft Flugzeug am Berliner Flughafen

Am Berliner Hauptstadtflughafen BER haben am Sonntagabend Bundespolizisten eine außerplanmäßig zwischengelandete Maschine durchsucht. An der abgelegenen Parkposition des Flugzeugs standen zahlreiche Polizeiautos mit Blaulicht, Spürhunde durchsuchten das auf dem Vorfeld ausgelegte Gepäck der Passagiere. Das Gepäck wurde schließlich in das Flughafeninnere gebracht.

Gegen 4 Uhr sei die Durchsuchung ohne Feststellung beendet worden, hieß es. Von der Maschine gehe keine Gefahr aus. Sie stehe weiterhin am Flughafen BER.

Warum die Maschine der Fluggesellschaft Ryanair, die auf dem Weg vom irischen Dublin ins polnische Krakau war, um kurz nach 20 Uhr in Berlin landen musste, blieb zunächst unklar. Eine Polizeisprecherin wollte aus einsatztaktischen Gründen zunächst keine weiteren Details nennen.

Die 160 Passagiere wurden ins Terminalgebäude gebracht und dort versorgt. Wann sie ihre Weiterreise antreten können, war auch am frühen Morgen unklar - der Flughafen hatte zuvor vorsorglich das Nachtflugverbot für den Ryanair-Flug aufgehoben.

Zuvor hatten die „B.Z.“ und „Bild“ berichtet und von einer Bombendrohung gesprochen.

Schon im vergangenen Sommer musste eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Dublin nach Krakau wegen einer anonymen Bombendrohung eine Sicherheitslandung hinlegen. Bei der Durchsuchung in Stansted in Großbritannien sei nichts gefunden worden, berichteten irische Medien.

Unfallbilanz: Zwei Tote und 64 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 64 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ein Autofahrer und ein Motorradfahrer kamen in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Märkisch-Oderland ums Leben, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen mitteilte. Demnach registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg zwischen Freitag und Sonntag 469 Unfälle. Bei 59 davon wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 410 Unfällen entstanden lediglich Sachschäden.

Ein tödlicher Unfall ereignete sich am Samstagabend zwischen Lauchhammer und Grünewalde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz): Ein Autofahrer kam mit seinem Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Wagen brannte komplett aus. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle.

Am Sonntagnachmittag starb ein 62 Jahre alter Motorradfahrer, nachdem er aus noch unbekannter Ursache in einer Kurve auf der B158 bei Höhenland (Landkreis Märkisch-Oderland) in den Gegenverkehr geriet. Ein Reanimationsversuch blieb erfolglos.

+++ 30. Mai +++

Gesundbrunnen: Mann wird von Räubern geschlagen und verliert Zähne

Ein Mann ist in Berlin-Gesundbrunnen von Unbekannten ausgeraubt und verletzt worden. Der 35-Jährige war am frühen Sonntagmorgen in der Residenzstraße unterwegs, wie die Polizei Berlin mitteilte. Dort sei er den drei Männern begegnet, die ihn sofort mit Faustschlägen angriffen.

Selbst als er am Boden lag, trat das Trio ihm mehrfach ins Gesicht. Unter Vorhalten eines Messers griffen sie sich sein Handy und flüchteten zur Tromsöer Straße. Der Mann verlor bei dem Angriff zwei Zähne und kam in ein Krankenhaus.

Zossen: Polizei löst illegale Party in Bunker auf

Polizeibeamte haben eine illegale Party in einem Bunker bei Zossen im Landkreis Teltow-Fläming verhindert. Die Beamten waren am Samstagabend nach einem Tipp in einem nahen Waldgebiet auf Streife, als sie Stimmen aus dem unterirdischen Bunker hörten, wie die Polizei mitteilte. Dort trafen sie demnach auf fünf Jugendliche, die bereits Musik- und Beleuchtungstechnik sowie einen Kassenbereich aufgebaut hatten.

Im Laufe des Abends sollen immer mehr Jugendliche gekommen sein, die beim Anblick der Polizeibeamten sofort wieder umdrehten. Nach den Angaben vom Sonntag hatte einer der Partygänger eine geringe Menge Drogen dabei, ein anderer hatte ein Messer. Die Polizei erstatte Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz. Das zuständige Rechtsamt soll nun entscheiden, ob es Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Eindämmungsverordnung erstattet.

Mann auf Parkplatz in Lichtenberg überfallen und mit dem Auto mitgeschleift

Ein Unbekannter hat einen Mann in Berlin-Lichtenberg überfallen und mehrere Meter mit einem Auto mitgeschleift. Der 55-Jährige war am Samstagnachmittag beim Entladen seines Wagens auf einem Parkplatz in der Rhinstraße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Plötzlich sei ein fremdes Auto herangerast gekommen und habe direkt neben ihm gehalten. Der Fahrer verlangte Geld, welches er jedoch nicht bekam.

Daraufhin stieg der Unbekannte aus, bedrohte den Mann mit einer Schusswaffe und griff nach dessen Tasche. Diese ließ der 55-Jährige jedoch nicht los. Der Angreifer hielt ebenfalls die Tasche fest, stieg in seinen Wagen und fuhr mit offener Tür los. Dabei wurde der Mann mehrere Meter mitgeschleift. Er verlor schließlich seine Tasche und stürzte zu Boden. Der Angreifer fuhr mit der Beute in unbekannte Richtung davon. Der Überfallene wurde an der Hand verletzt, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab.

Tödlicher Autounfall bei Lauchhammer

Bei einem Autounfall zwischen Lauchhammer und Grünewalde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der Wagen brannte am Samstagabend komplett aus, nachdem er in einer Kurve nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Nähere Angaben zur Unfallursache oder zur Identität des Fahrers lagen zunächst noch nicht vor.

+++ 29. Mai +++

Mitarbeiter von Gefängnisküche mit Rucksack voller Drogen gestellt

Im Berliner Gefängnis Heidering ist ein externer Küchenmitarbeiter als mutmaßlicher Drogenkurier enttarnt worden. Am Samstagmorgen kontrollierten Wachleute gegen 5.20 Uhr den Rucksack des Mannes vor Dienstbeginn. Sie fanden Tüten mit 222 Gramm Marihuana, 635 Gramm Haschisch, 39 Gramm unbekannten Tabletten, 11 Gramm Tilidin, 114 Gramm eines kristallinen Pulvers sowie 4 Ampullen Testosteron, Kanülen, mehrere Handys, Ladezubehör und Sim-Karten. Das Material wurde sichergestellt, wie der Sprecher der Justizverwaltung, Sebastian Brux, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Seit Jahresbeginn sei der Mitarbeiter im Blick gewesen. Vermutet wurde, dass er regelmäßig Drogen in die Männer-Haftanstalt auf einem Berliner Areal im Land Brandenburg einschmuggelt, so der Sprecher. Nachdem sich die Hinweise verdichtet hätten, schlugen die Beamten zu. Die Küche wird von einer externen Firma betrieben.

Die alarmierte Brandenburger Polizei nahm den Mann, dessen Alter noch nicht genannt wurde, fest und durchsuchte laut Justizangaben auch seine Wohnung.

Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) dankte nach Angaben von Sprecher Brux vor allem den Mitarbeitenden der Sicherheitsgruppe des Gefängnisses für ihre engagierte Arbeit. Sie hätten einmal mehr bewiesen, dass sich Schmuggeln nicht lohne und die Bekämpfung von Drogenkriminalität im Gefängnis funktioniere.

Prenzlauer Berg: 75-Jährige in ihrer Wohnung getötet - Nachbar festgenommen

Eine 75-jährige Frau ist in Berlin-Prenzlauer Berg am Freitagabend in ihrer Wohnung getötet worden. Wie ein Sprecher der Polizei Berlin bestätigte, ereignete sich die Tat in der Oderbruchstraße. Die Straße befindet sich an der Bezirksgrenze zu Lichtenberg. Ein tatverdächtiger Mann wurde am Abend festgenommen.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand verschaffte sich ein 20-jähriger Mann gegen 20.10 Uhr gewaltsam Zutritt zu der Wohnung seiner 75-jährigen Nachbarin in der Oderbruchstraße und stach mit einem Messer auf sie ein. Die Frau verstarb vor Ort.

Wie die Polizei Berlin am Samstag weiter mitteilte, flüchtete der Tatverdächtige zunächst vom Tatort, kehrte aber kurze Zeit später dorthin zurück und stellte sich den von Zeugen alarmierten Polizeieinsatzkräften.

Die Gewerkschaft der Polizei twitterte, die Festnahme eines Tatverdächtigen sei in der Nacht durch das couragierte Verhalten von zwei Medienvertretern ermöglicht worden. Auch diese Information ist noch nicht bestätigt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rummelsburg: Ein Verletzter bei Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Ein Mann ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Berliner Stadtteil Rummelsburg verletzt worden. Das Feuer sei in einer Küche im vierten Stock ausgebrochen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Samstagmorgen. Der Bewohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

+++ 28. Mai +++

Nach Messerstichen: 18-Jähriger im Krankenhaus gestorben

Knapp eine Woche nach einer Messerattacke in Berlin-Gesundbrunnen ist ein schwer verletzter 18-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Gegen einen 16 Jahre alten Tatverdächtigen, der bereits in Untersuchungshaft sitzt, werde nun wegen Totschlags ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der junge Mann starb laut Angaben am Donnerstag.

Am Abend des 21. Mai waren laut Polizei im Volkspark Humboldthain zwei große, unübersichtliche Gruppen aus Männern und Frauen aneinander geraten. Dabei erlitt der 18-Jährige lebensgefährliche Stichverletzungen. Der Tatverdächtige wurde am Sonntagabend festgenommen.

Wedding: Senior rammt Zaun und wird im Auto eingeklemmt

Bei einem Verkehrsunfall in Wedding ist am Donnerstagnachmittag ein 75-Jähriger in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden. Der Mann war mit seinem Mercedes auf der Müllerstraße in Richtung Seestraße unterwegs. Auf Höhe der Afrikanischen Straße geriet das Fahrzeug womöglich infolge überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und stieß gegen eine Umzäunung des U-Bahnhofs Afrikanische Straße. Hierbei wurde der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Er erlitt Verletzungen an Armen, Beinen und Rumpf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Rudow: Versuchte Brandstiftung

In Rudow haben in der Nacht zum Freitag zwei Personen versucht, ein Fahrzeug in Brand zu setzen. Eine Zeugin alarmierte gegen 1.30 Uhr Feuerwehr und Polizei, nachdem sie beobachtet hatte, wie die Verdächtigen die Scheibe eines Ford einschlugen und einen brennenden Gegenstand hineinwarfen. Anschließend flüchteten sie. Die Feuerwehr konnte schnell löschen, so dass das Fahrzeug nicht komplett Feuer fing. Verletzt wurde niemand.

Marienfelde: Wenig Glück im Lottoladen – Räuber mit Besen vertrieben

Ein Jugendlicher hat am Donnerstag in Marienfelde versucht, die Inhaberin eines Lottogeschäfts zu überfallen. Der 14-Jährige hatte das Geschäft in der Marienfelder Allee gegen 16.20 Uhr betreten und die 46-jährige  Inhaberin mit einer Schusswaffe bedroht – er wollte Geld. Die Frau gab sich allerdings unbeeindruckt, schnappte sich einen Besen und drängte den Nachwuchs-Räuber zur Tür. Zeugen hielten den Milchbart dann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Waffe entpuppte sich als Soft-Air-Pistole. Der 14-Jährige wurde  erkennungsdienstlich behandelt und anschließend seinen Eltern übergeben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung ermittelt.

Moabit: Denkmal beschädigt

Unbekannte haben eine Gedenktafel an dem „Denkmal für die erste Homosexuelle Emanzipationsbewegung“ in Moabit beschädigt. Am Donnerstag gegen 19.45 Uhr wurde die Polizei zum Magnus-Hirschfeld-Ufer alarmiert und stellte dort fest, dass Portraitaufnahmen abgebildeter Einzelpersonen durch Feuer beschädigt worden waren. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Treptow-Köpenick: Unfall auf der Sonnenallee – mehrere Verletzte

In Baumschulenweg ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Sonnenallee gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Berlin stieß auf der Kreuzung Sonnenallee, Ecke Baumschulenstraße gegen 21.40 Uhr ein Audi mit einem Renault Twingo zusammen.

Schwer mitgenommen – der Twingo nach dem Crash. Pudwell

Bei dem Unfall sollen mindestens drei Personen verletzt worden sein, wie die Einsatzkräfte vor Ort sagten. Die Unfallstelle war für knapp zwei Stunden vollständig gesperrt. Die genauen Umstände wie die Unfallursache werden gegenwärtig von der Polizei Berlin ermittelt.

Moabit: Radfahrerin bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist eine Radfahrerin während einer Essenslieferung in Berlin schwer verletzt worden. Die 31 Jahre alte Frau sei in Moabit von rechts aus der Werftstraße auf die Straße Alt-Moabit eingebogen und dort mit dem Auto zusammengestoßen, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Sie wurde am Donnerstagabend von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Der 26 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei habe seinen Führerschein beschlagnahmt und ermittle nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

+++ 27. Mai +++

Masken-Verweigerer sticht auf Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarkts ein

Ein Mann hat einen Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarkts mit einem laut Polizei „unbekannten Stichwerkzeug“ attackiert und ihn rassistisch beleidigt. Der 27-jährige Mitarbeiter erlitt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick am Mittwochnachmittag Stichverletzungen an Arm und Schulter, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er kam demnach zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Der Täter sei geflohen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte der Mitarbeiter den Mann am Eingang des Marktes aufgefordert, eine medizinische Maske zu tragen. Der Mann soll den Mitarbeiter daraufhin rassistisch beleidigt, ihm unvermittelt ins Gesicht geschlagen und mehrfach auf ihn eingestochen haben.

Lichtenrade: 23-Jährige mit Messer attackiert

In Lichtenrade ist eine 23 Jahre alte Frau am Mittwoch durch einen 71-jährigen Mann lebensgefährlich verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge wurde die Frau gegen 13 Uhr beim Verlassen des Fahrstuhls in ihrem  Wohnhaus in der Steinstraße unvermittelt von ihrem Nachbarn mit einem Messer angegriffen und in den Oberkörper gestochen.

Die Frau konnte weitere Angriffe abwehren und auf die Straße fliehen. Passanten alarmierten Rettungskräfte und die Polizei. Die 23-Jährige kam nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus. Dort musste sie notoperiert werden und befindet sich jetzt außer Lebensgefahr.

Der tatverdächtige Mann wurde in seiner Wohnung festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Flughafen BER: Passagier will sich mit anderen Fluggästen schlagen

Bundespolizisten haben am Mittwoch einen Passagier am Flughafen Berlin Brandenburg verwarnt, weil er andere Reisende im Flugzeug zum Kampf aufgefordert hatte. Die Crew in der Maschine, die gerade aus Moskau gekommen war, hatte demnach gegen 12 Uhr die Bundespolizei alarmiert, weil ein betrunkener Mann an Bord andere Fluggäste provozierte und sich mit ihnen schlagen wollte.

Als der 51-jährige Russe immer wieder die Anweisungen und Aufforderungen des Bordpersonals ignorierte, informierten die Mitarbeiter die Bundespolizisten per Telefon über den sogenannten „unruly passenger“. Die alarmierten Beamten kontrollierten den Mann nach der Landung noch auf dem Flugplatz direkt vor dem Flugzeug und leiteten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Nichtbefolgens von Weisungen des Flugpersonals ein.

Die Ausraster des Mannes hatten aber so gut wie keine Konsequenzen: Nachdem die Personalien des Mannes aufgenommen worden waren, gestatteten die Polizisten dem Russen die Einreise in das Bundesgebiet. Vermutlich droht ihm nun noch eine Bußgeldstrafe.

Marzahn: Verfolgungsjagd endet mit Unfall

In der Nacht zum Donnerstag hatte in Marzahn ein Autofahrer in seinem Ford keine Lust auf eine Polizeikontrolle. Als Beamte ihn gegen 2.30 Uhr in der Konrad-Wolf-Straße stoppen wollten, gab der 25-jährige Fahrer Gas. Eine Verfolgungsjagd über mehrere rote Ampeln endete zunächst auf der Ferdinand-Schultze-Straße, als es den Polizisten gelang, sich mit ihrem Wagen vor den Raser zu setzen. Der Ford hielt kurz an, wendete dann aber und setzte die Flucht über einen Gehweg fort. An der Kreuzung Rhinstraße Ecke Landsberger Allee bremst der Ford so stark, dass der Funkstreifenwagen auffuhr. Der 25-Jährige und sein 30-jähriger Beifahrer flüchteten zu Fuß. konnten aber in der Nähe festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Mitte: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Pkw rammt Mann mit Sohn vom Fahrrad. Am Donnerstag gegen 7.30 Uhr war ein 65-Jähriger mit seinem Auto auf der Fehrbelliner Straße in Richtung Anklamer Straße unterwegs. Dabei wollte er die Kreuzung Kastanienallee/Fehrbelliner Straße/Weinbergsweg überqueren und hielt auch am Stoppschild an. Als er dann jedoch wieder anfuhr, stieß er mit dem von rechts kommenden vorfahrtberechtigten Radfahrer zusammen. Auf einem Extrasitz auf der Längsstange saß dabei dessen 6-jähriger Sohn. Beide stürzten, wobei sich der 49-Jährige am Kopf, am Rumpf und einem Bein verletzte. Sein Sohn erlitt eine leichte Armverletzung.  Rettungskräfte brachten Vater und Sohn in ein Krankenhaus. Während der Sohn nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde, verblieb dessen Vater stationär. 

18-Jähriger mit schweren Messerverletzungen: Not-OP, Tatverdächtiger festgenommen

Polizeikräfte haben am Mittwochabend in Reinickendorf einen Mann unter dringendem Tatverdacht festgenommen, am Montag einen 18-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Das Opfer war in den frühen Morgenstunden des 25. Mai schwer verletzt nach Hause gekommen und hatte seinen Mitbewohnern gegenüber angegeben, zuvor am Schäfersee von Unbekannten attackiert worden zu sein. Aufgrund der schweren Verletzungen die der Mann davongetragen hatte, musste er in einem Krankenhaus notoperiert werden. Ermittlungen der Kriminalpolizei führten schließlich zu dem 31-jährigen Tatverdächtigen, der in einer Wohnung in der Straße Am Schäfersee festgenommen wurde und heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden soll. Derzeit wird von Streitigkeiten aus persönlichen Gründen ausgegangen. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Unbekanntes Pulver in Wohnung gefunden – Frau verletzt

In Berlin-Neukölln ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Wohnung einer Frau ein unbekanntes Pulver gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen roch die Tochter der Frau daran und kam auch anderweitig mit dem Pulver in Kontakt. Die Tochter bekam Hautreizungen Es wurde ein Rettungswagen der Feuerwehr in die Wohnung in der Elbestraße alarmiert.

Wie Zeugen von vor Ort berichten, musste die junge Frau behandelt werden. Wenig später sei auch die Mutter im Rettungswagen untersucht worden. Ebenfalls alarmiert wurde der Technische Dienst der Feuerwehr. Ein GEMINI-Gefahrenstoff-Analysegerät kam zum Einsatz, brachte jedoch auch nach doppelter Probe kein Ergebnis. Noch ist völlig unklar, ob es sich um Arsen oder einen anderen gefährlichen Stoff handelt.

Mutter und Tochter wurden in ein Krankenhaus verbracht, heißt es. Das unbekannte Pulver wurde zur Kriminaltechnischen Untersuchung zum LKA geschickt.

Spandau: Leiche an der Zitadelle entdeckt

Ein Spaziergänger hat in Berlin-Spandau in der Nacht zu Donnerstag eine tote Person entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Berlin habe der Tote direkt in der Nähe der Zitadelle in Spandau an einem Ufer gelegen.

Zur Todesursache und Identität der leblosen Person ist noch nichts bekannt. Die Kriminalpolizei Berlin hat die Ermittlungen übernommen und wird sich im Laufe des Tage zu weiteren Details äußern.

Brand in ehemaligem Kinderkrankenhaus in Berlin-Weißensee 

In der Nacht zu Donnerstag hat in Berlin-Weißensee ein ehemaliges Kinderkrankenhaus gebrannt. Über 200 Quadratmeter des Dachstuhls des leerstehenden Gebäudes standen im Bezirk Pankow in Flammen, teilte die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mit. Infolgedessen seien Teile des Dachstuhls eingestürzt. Das Feuer sei gegen Mitternacht entdeckt und zwei Stunden später gelöscht worden. Dabei sei niemand verletzt worden. Den Angaben zufolge ermittelt die Kriminalpolizei unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung.

+++ 26. Mai +++

Auto prallt gegen Baum - Beifahrer verletzt und Fahrer flüchtig

Der Fahrer krachte mit seinem Wagen erst gegen einen Baum und eine Laterne in Berlin-Spandau, bevor das Auto mitten auf einer Straße stehenblieb. Der bislang unbekannte Fahrer flüchtete zu Fuß und ließ seinen schwer verletzten Beifahrer in dem Unfallauto allein zurück, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der verletzte 46-Jährige sei nach dem Unfall am Dienstagabend in ein Krankenhaus gebracht worden.

Laut Polizei soll der Fahrer auf der Gatower Straße zunächst viel zu schnell unterwegs gewesen sein und mehrere Autos auf der Gegenfahrbahn überholt haben. Dabei sei er mit einem Wagen vor ihm kollidiert, der nach links abbiegen wollte. Durch den Aufprall kam das Auto mit den beiden Männern zunächst von der Fahrbahn ab und prallte gegen Baum und Laterne. Die Laterne krachte auf die Straße und musste vom Stromnetz getrennt werden. Die Unfallstelle wurde für etwa drei Stunden gesperrt, das demolierte Auto sichergestellt.

70 Jahre alter Lastwagenfahrer stirbt bei Unfall auf B1

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 1 bei Müncheberg (Märkisch-Oderland) ist ein 70-Jähriger gestorben. Der Lkw-Fahrer war am Mittwochmorgen mit seinem Fahrzeug auf der B 1 unterwegs, als er zwischen Hoppegarten und Müncheberg gegen einen Baum prallte und noch am Unfallort starb, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen geriet ein 31 Jahre alter Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Laster. Der 70-Jährige habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei in der Folge gegen den Baum geprallt. Der 31-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wie ein Polizeisprecher sagte.

Eine 26-Jährige, die hinter dem Laster gefahren sei, habe einen Schock erlitten. Sie wurde den Angaben zufolge ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die B 1 musste voll gesperrt werden.

Hellersdorf: Beim Überqueren der Gleise von Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt

Ein junger Mann wurde gestern Nachmittag in Hellersdorf von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen war der 19-Jährige gegen 15.30 Uhr zu Fuß auf der Risaer Straße unterwegs. An der Kreuzung Risaer Straße/Nossener Straße überquerte er die Risaer Straße in Richtung Mark-Twain-Straße. Dabei soll er nicht auf die für ihn geltende rote Fußgängerampel geachtet haben und wurde von dem von links kommenden Triebwagen der Tram M60 erfasst und tödlich verletzt. Der 38-jährige Triebwagenfahrer erlitt einen Schock, sodass alarmierte Rettungskräfte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme blieb die Kreuzung bis gegen 19.40 Uhr gesperrt. Das zuständige Verkehrsunfallkommando der Polizeidirektion 3 (Ost) übernahm die weitere Bearbeitung, zu der auch ein Unfallgutachter bestellt wurde.

Kabelbrand nahe dem Tesla-Werk in Grünheide – Staatsschutz ermittelt

In der Nähe des künftigen Tesla-Werks bei Berlin haben in der Nacht zu Mittwoch Stromkabel gebrannt. Die armdicken Kabel versorgen unter anderem auch die Baustelle der Autofabrik, die derzeit in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) errichtet wird. Trotz des Feuers seien die Kabel aber noch funktionsfähig, weshalb die Stromversorgung nicht unterbrochen sei, teilte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen mit.

Der Brand etwa 500 Meter vom künftigen Tesla-Werk entfernt sei in der Nacht zu Mittwoch entdeckt und in den Morgenstunden bereits gelöscht worden. Es seien nicht nur Stromkabel, sondern auch einige Quadratmeter Waldboden von den Flammen erfasst worden. Ein politisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden. Das Landeskriminalamt und der Staatsschutz übernahmen die Ermittlungen zur Brandursache.

Polizei fasst mutmaßliche Tankstellen-Räuber in Treptow

Beamte der Polizei Berlin haben am Dienstagabend in der Puschkinallee in Treptow zwei Männer festgenommen. Das Duo steht unter dem Verdacht, seit Monaten Tankstellen in Berlin zu überfallen. Bei den Raubtaten wurde eine Machete benutzt. Intern sprechen die Ermittler von einem Fahndungserfolg. Am Schlesischen Busch parkten die Männer am Dienstagabend ihren Renault unweit einer Aral-Tankstelle, wo sie offenbar auch der nächste Überfall planten. Dort konnte die Ermittler das Duo festnehmen.

Im Fahrzeug soll sich genau am Beifahrersitz eine griffbereite Machete befunden haben. Wie viel Waffen noch im Auto sichergestellt wurden, ist noch nicht bekannt. Nur wenige Minuten zuvor sollen die Männer nach ersten Erkenntnissen versucht haben, eine Tankstelle in der Arnulfstraße in Tempelhof zu überfallen. Anschließend konnten sich die Spezialisten der Operativen Brennpunktermittlungen an deren Fersen heften und unerkannt die Verfolgung aufnehmen.

Die beiden mutmaßlich Verdächtigen machten bisher zur Tat keine Angaben. Sie wurden voneinander getrennt. Während der Durchsuchung eines Mannes wurde außerdem ein Gefäß mit einem Pulver gefunden. Das Gefäß wurde sichergestellt.

Beide Männer wurden anschließend zu einer Gefangenensammelstelle (GeSa) gebracht. Der Renault wurde durchsucht und DNA-Spuren im Innenraum gesichert. Wenig später wurde das Auto –nach ersten Erkenntnissen ein Mietwagen – sichergestellt. Im Laufe des Tages will sich die Polizei Berlin zu dem Fall äußern.

+++ 25. Mai +++

Hellersdorf: Fußgänger wird von Tram überfahren und getötet

Ein Fußgänger ist in Berlin-Hellersdorf von einer Straßenbahn erfasst worden und ums Leben gekommen. Der Mann hatte am Dienstagnachmittag die Tram-Gleise an der Kreuzung Nossener Straße/Risaer Straße überqueren wollen, wie die Feuerwehr mitteilte. Dabei wurde er von der Bahn erfasst. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen starb er kurz danach an seinen Verletzungen.

Fünf weitere Personen, darunter der Fahrer der Straßenbahn, erlitten den Angaben der Feuerwehr zufolge einen Schock. Die Risaer Straße, durch die auch die Straßenbahnlinien M6 und 18 führen, wurde für die Unfallaufnahme für längere Zeit gesperrt.

Lichtenberg: Kinder angegriffen und rassistisch beleidigt

Eine Frau hat zwei Kinder in Berlin angegriffen und rassistisch beleidigt. Einer der Jungen wurde mit einer Glasscherbe leicht verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Am Montagabend gegen 22.30 Uhr waren die Kinder auf dem Nöldnerplatz im Lichtenberg von der Frau und einem Mann aggressiv angesprochen worden. Die Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren wollten weggehen, als die Frau eine Flasche zerbrach und hinter ihnen herlief. Dabei beleidigte sie die beiden rassistisch und warf eine Scherbe nach ihnen. Der Zwölfjährige wurde am Bein getroffen und leicht verletzt. Als die Kinder zu einer Polizeistation in der Nähe liefen, flüchteten der Mann und die Frau. Polizisten suchten nach den Tätern, fanden sie aber nicht. Sie stellten Teile der zerschlagenen Flasche sicher.

Tegel: E-Scooter-Fahrer mit 2,8 Promille gestürzt und schwer verletzt

Ein stark betrunkener E-Scooter-Fahrer ist in Tegel gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Der 25-Jährige war ohne Fremdeinwirkung im Bereich Borsigdamm/Neheimer Straße hingefallen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als die Beamten am Montag am Unfallort eintrafen, war der Mann bereits mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der dort durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille.

Wilmersdorf: Betrunkener Wüterich tritt in der U-Bahn um sich

In Wilmersdorf haben Polizisten am Montagabend einen alkoholisierten Mann festgenommen, nachdem dieser in der U-Bahn randaliert hatte. Zeugen hatten die Polizei verständigt, weil der Betrunkene in U3 mehrmals nach Fahrgästen getreten und dabei laut antisemitische Parolen geschrien hatte.

Am Rüdesheimer Platz klickten dann bei dem 36-Jährigen die Handschellen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab dann rund 2,7 Promille. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung und versuchter Körperverletzung dauern an.

Mehrere Verletzte bei Unfall auf der Stadtautobahn

Am Montagabend sind in Grunewald ein Mann und zwei Kinder bei einem Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn schwer verletzt worden. Ein 49-jähriger Golf-Fahrer eines VW Golf war auf der Stadtautobahn in Höhe der Anschlussstelle Kurfürstendamm auf den Skoda eines 72-Jährigen gefahren. Das löste Karambolagen mit zwei weiteren Autos aus. Der Fahrer des VW Golf sowie seine beiden Kinder im Alter von vier und sieben Jahren wurden beim Aufprall schwer am Kopf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der anderen Fahrzeuge wurden nur leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Während der Unfallaufnahme war die Stadtautobahn einseitig für etwa eine Stunde gesperrt.

Nach Streit: Schüsse in Spandau! Ein Mann schwer verletzt

Durch einen Schuss ist ein Mann in Berlin-Spandau schwer verletzt worden. Ein anderer Mann habe während eines Streits im Stadtteil Wilhelmstadt mehrfach auf das Bein des 45-Jährigen geschossen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Schwerverletzte wurde am Montag von Einsatzkräften ins Krankenhaus gebracht. Gegen den Täter werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Streit am U-Bahnhof: Ein Schwerverletzter nach Messerangriff

Bei einer Auseinandersetzung in Berlin-Reinickendorf ist ein Mensch mit einem Messer schwer verletzt worden. Zu dem Vorfall kam es am U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz in der Nacht zu Dienstag, wie die Polizei mitteilte. Der Verletzte sei von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Nähere Informationen zum Tathergang und zur Zahl der Beteiligten lagen zunächst nicht vor.

+++ 24. Mai +++

Reinickendorf: Auto angezündet – Brandstifter festgenommen

In Reinickendorf haben Polizisten montagfrüh einen Brandstifter festgenommen. Eine Zeugin hatte Polizei und Feuerwehr verständigt, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann in der Lindauer Allee an einem Audi hantierte und dieser plötzlich zu brennen begann. Der Mann war dann geflüchtet, die Frau konnte ihn jedoch so gut beschreiben, dass die Beamten wenig später einen 63-Jährigen festnehmen konnten. Der Festgenommene gab die Tat zu. Die Polizei geht von persönlichen Motiven aus.

Spandau: Mann durch Schüsse verletzt

Bei einem Streit in Wilhelmstadt hat ein Mann am Sonntagnachmittag auf seinen Widersacher geschossen und ihn dabei schwer verletzt.

Gegen 14.40 Uhr war es nach Angaben der Polizei vor einem Sonnenstudio in der Pichelsdorfer Straße zu einem Streit zwischen zwei sich bekannten 45-Jährigen gekommen, in deren Folge einer der beiden eine Schusswaffe zog und dem anderen Mann mehrfach ins Bein schoss. Anschließend flüchtete er zunächst, konnte aber wenig später von Polizisten in der Nähe festgenommen werden. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Nach einer Wohnungsdurchsuchung wurde der Schütze wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Verletzte wird im Krankenhaus behandelt.

Dahlem: Fünf Einbrecher festgenommen

Zivilbeamte haben am späten Sonntagabend fünf Einbrecher in Dahlem festgenommen. Gegen 22.15 Uhr hatten die Polizisten in der Nebinger Straße fünf Personen bemerkt, die sich gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus verschafften. Noch bevor Verstärkung eingetroffen waren, flüchteten die fünf Männer in einem Fahrzeug. Dieses konnte wenig später von der Polizei gestoppt werden. Drei der fünf Insassen, 19, 21 und 41 Jahre alt, wurden sofort festgenommen. Zwei 19 und 20 Jahre alten Männern gelang zunächst die Flucht. Aber auch sie kamen nicht weit, sie wurden kurze Zeit später in der Nähe festgenommen.

Charlottenburg: Polizist bei Fahrzeugkontrolle mitgeschleift

Bei einer Fahrzeugkontrolle in Charlottenburg ist am Sonntagnachmittag ein Polizist verletzt worden. Gegen 15 Uhr wollten Zivilbeamte ein Fahrzeug in der Wilmersdorfer Straße kontrollieren. Nachdem sie sich als Polizeibeamte zu erkennen gegeben hatten, öffnete ein Beamter die Fahrertür, woraufhin der Fahrer Gas gab, den Polizisten einige Meter mitschleifte und anschließend flüchtete. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den verletzten Polizisten in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Köpenick: Seniorin gerät mit ihrem Auto in den Gegenverkehr – drei Verletzte

Am Sonntagnachmittag sind in Köpenick bei einem Verkehrsunfall drei Frauen schwer verletzt worden. Auf der Rudolf-Rühl-Allee war eine 78-Jährige mit ihrem Ford an einem Bahnüberganges in den Gegenverkehr geraten, rammte dabei einen entgegenkommenden Toyota und einen VW. Die 78-Jährige und die 20-jährige Toyota-Fahrerin sowie deren 50-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die Fahrerin des VW blieb unverletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

+++ 23. Mai +++

Motorradfahrer kracht in PKW: Biker und Kind schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall in Neu-Hohenschönhausen am Sonntagabend: Nach bisherigen Ermittlungen fuhr ein 34-jährige Suzuki-Fahrer viel zu schnell in der Egon-Erwin-Kisch-Straße in Richtung Wartenberger Weg. Am S-Bahnhof Wartenberg überholte er ein Auto, stieß dabei mit einem Skoda zusammen. Der Biker wurde auf den Gehweg geschleudert und stieß mit einem 13-jährigen Mädchen zusammen. Das Motorrad geriet in Brand und wurde der Feuerwehr gelöscht. Der Motoradfahrer erlitt schwere Beinverletzungen und kam ebenso wie das Mädchen in eine Klinik. Der Fahrer des Skoda blieb unverletzt.

Da beim Unfallverursacher der Verdacht bestand, unter dem Einfluss von Drogen gefahren zu sein, wurde ihm im Krankenhaus Blut abgenommen. Zudem waren an dem Motorrad Kennzeichen angebracht, die am 9. Mai 2021 an einem anderen Krad entwendet worden waren. Während der Verkehrsunfallaufnahme war der Unfallort für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Schüsse in Spandau - Mann am Bein verletzt

Bei einem Streit am Metzer Platz in Berlin-Spandau hat ein Mann eine Schussverletzung am Bein erlitten. Ein anderer Mann sei festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Eine Waffe wurde sichergestellt. Eine Zeugin musste wegen eines Schocks von der Feuerwehr betreut werden. Informationen über weitere Einzelheiten gab es zunächst nicht.

Illegale Party im Treptower Park: Polizisten mit Flaschen beworfen

Im Treptower Park in Berlin haben in der Nacht zum Pfingstsonntag mehrere hundert Menschen an einer illegalen Party teilgenommen. Als die Polizei die Feier auflösen wollte, kam es zu Angriffen wie beispielsweise Flaschenwürfen. Zeugen berichteten der Berliner Zeitung, dass an verschiedenen Stellen laute Musik gespielt wurde. Einige Veranstalter hatten große Anlagen mit professioneller DJ-Ausrüstung aufgebaut. Es sei ausgelassen getanzt und feiert worden, hieß es.

Laut Schätzungen eines Zeugen seien es etwa 350 Menschen gewesen, die nahe dem S-Bahnhof Treptower Park zusammen feierten. Die meisten von ihnen hatten sich an der Puschkinallee versammelt, weil es dort weniger Anwohner gibt und die Stelle in der Dunkelheit schwer einsehbar ist. Viele Leute tanzten zu lauter Technomusik. Ein Mann mit einem Dudelsack lieferte eine Liveperformance ab, während immer wieder süßlicher Cannabisgeruch durch den Park zog, erklärte der Zeuge.

Das Publikum sei vor allem international gewesen. Viele der Tanzenden hätten sich auf Englisch, Spanisch, Französisch, Türkisch und Arabisch unterhalten. Sie alle hätten trotz nicht eingehaltener Abstände keine Masken getragen. Als alarmierte Polizisten am Ort der Party eintrafen, wurden die Einsatzkräfte von einigen mit Applaus empfangen – andere buhten die ungebetenen Gäste aus. Mehrere Partyteilnehmer luden die Polizisten ein, sich ihnen anzuschließen. Die Beamten rückten jedoch zunächst wieder ab.

Als kurze Zeit später erneut Einsatzkräfte in einem Mannschaftswagen auftauchten, sei die Stimmung weitaus aggressiver geworden. Teilnehmer der Party sollen Flaschen auf die Beamten geworfen haben, mindestens zwei der Wurfgeschosse sollen das Einsatzfahrzeug getroffen haben, woraufhin sich die Beamten in den Wagen zurückzogen und Verstärkung riefen. Wenige Minuten später hatte der Polizeiabschnitt 35 offenbar alle verfügbaren Kräfte in den Treptower geschickt. Das massive Polizeiaufgebot sorgte dafür, dass die Partyteilnehmer freiwillig weiterzogen.

Danach verlagerten sich die Partys an andere Orte. Die Informationen über die neuen Standorte seien zum Teil über den Messengerdienst Telegram verbreitet worden. Einige zogen demnach weiter in Richtung Stralauer Allee, andere suchten sich einen neuen Platz im Treptower Park.

Kind von Auto in Alt-Hohenschönhausen erfasst: schwer verletzt

Am Samstagabend ist ein Kind in Alt-Hohenschönhausen schwer verletzt worden als es von einem PKW erfasst wurde. Laut Polizei soll der Junge gegen 18.25 Uhr zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Werneuchener Straße gelaufen sein. Als er über die Hälfte der Fahrbahn überschritten hatte, erfasste ihn ein von rechts kommender Pkw, der von einem 39-Jährigen gesteuert wurde. Mit Verletzungen im Gesicht und an einem Bein wurde das Kind stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Autos angezündet

Unbekannte haben in der Nacht zu Pfingstsonntag zwei Autos in Prenzlauer Berg in Brand gesteckt. Zeugen alarmierten Feuerwehr und Polizei, als sie gegen 23.30 Uhr zunächst einen brennenden Audi in der Hanns-Eisler-Straße bemerkten. Das Fahrzeug wurde durch die Flammen komplett zerstört, ein dahinter geparkter Mercedes wurde durch das Feuer beschädigt. Unweit davon entfernt bemerkten weitere Zeugen auf einem Parkplatz in derselben Straße Feuer an einem Jeep und löschten dieses anschließend selbst. Personen wurden nicht verletzt.

+++ 22. Mai +++

Sportboot auf Zeuthener See brennt - Feuerwehr rettet zwei Menschen

Auf dem Zeuthener See in Berlin-Schmöckwitz hat am Samstagnachmittag ein Sportboot gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr wurden zwei Menschen aus dem Wasser gerettet, das Feuer sei gelöscht.

Wie der Brand auf dem etwa 12 bis 14 Meter langen Boot entstand, war noch unklar. Der Zeuthener See ist ein Ausflugsziel im Dahme-Seengebiet im Südosten Berlins an der Grenze zu Brandenburg.

Märkisches Viertel: Brutaler Streit mit Messer und Helm endet im Krankenhaus

Nach einem brutalen Streit am Freitagabend im Märkischen Viertel ist ein Mann stationär in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Aus bislang nicht geklärter Ursache war der 33-Jährige mit seinem 38-jährigen Widersacher auf der Tiefenseer Straße aneinandergeraten. Im Verlauf soll er dann seinen Kontrahenten mit einem Motorradhelm geschlagen und diesen dabei im Gesicht getroffen haben. Im Gegenzug soll der Geschlagene ihm dann mit einem Messer stark blutende Schnittverletzungen an einem Arm und im Gesicht zugefügt haben. Für die Versorgung der Kopfplatzwunde des geschlagenen 38-Jährigen genügte eine ambulante Behandlung im Krankenhaus. Die Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei der zuständigen Polizeidirektion.

Judenhass! Mann mit Kippa beleidigt und geschlagen +++ Frau filmt antisemitische Parolen

Unbekannte sollen in Berlin einen Juden, der seine Kippa trug, beleidigt und attackiert haben. Der 41-Jährige gab an, dass er in der Nacht zum Samstag im Stadtteil Schöneberg von drei Männern zunächst beleidigt worden sei, wie die Polizei mitteilte. Einer von ihnen habe ihn dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen, dadurch sei er gegen eine Schaufensterscheibe geprallt.

Die Angreifer flüchteten demnach nach der Tat. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Der 41-Jährige wurde wegen seiner Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

In Prenzlauer Berg hat eine 26 Jahre alte Frau gefilmt, wie eine Gruppe Jugendlicher israelfeindliche und antisemitische Parolen gerufen hat. Sie dokumentierte die Äußerungen, nachdem sie die Parolen im Vorbeigehen am Freitag in Prenzlauer Berg hörte, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Frau informierte daraufhin die Polizei.

Mit Hilfe der Aufnahme identifizierte die Polizei einen 16-Jährigen als mutmaßlichen Rufer. Er muss sich wegen des Verdachts der Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Polizei sperrt Brandenburger Tor ab - Platzverweise!

Nach dem Verbot von zwei großen Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik in Berlin hat die Polizei mit Gittern das Brandenburger Tor abgesperrt und Platzverweise erteilt. Am Rande des Tiergartens war am Samstag zu sehen, wie die Beamten die Personalien von Demonstranten aufnahmen. Zugleich waren nach Angaben von dpa-Reportern Hunderte Menschen in Richtung Potsdamer Platz unterwegs. Sie wurden mit Lautsprecherdurchsagen weggeschickt und aufgefordert, sich an die Corona-Regeln zu halten.

Nach Angaben der Polizei mussten bis zum frühen Nachmittag knapp hundert Menschen «in ihrer Freiheit vorübergehend beschränkt» werden. «Dazu zählten insbesondere Personenüberprüfungen und Platzverweise nach verschiedenen Verstößen», twitterte die Polizei.

Am Freitagabend hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg das Verbot von zwei Demonstrationen bestätigt. Die negativen Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit mit dem zu erwartenden Teilnehmerkreis aus der «Querdenker-Szene» rechtfertige die Annahme, dass gerade an den prominenten Orten der Stadt die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten würden, so das OVG.

Hellersdorf: Kind (7) auf Fahrrad von Transporter erfasst – schwerverletzt

In Berlin-Hellersdorf ist ein siebenjähriges Kind am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Junge war nach Polizeiangaben mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr das Kind gegen 15.25 Uhr mit seinem Rad vom Cecilienplatz auf die Ernst-Bloch-Straße. Dort wurde der Junge von einem Transporter erfasst, der von einem 60-Jährigen auf der Ernst-Bloch-Straße in Richtung Lily-Braun-Straße gesteuert wurde. Das Kind erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Rumpfverletzungen. Es musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

Tritte gegen den Kopf: Mann bei Streit in Neukölln lebensgefährlich verletzt 

Ein 39 Jahre alter Mann ist bei einem Streit in Neukölln lebensgefährlich verletzt worden, als ihm ein unbekannter Täter gegen den Kopf getreten haben soll. Das Ganze passierte laut Polizei in der Nacht zum Samstag am Richardplatz: Dort soll der Mann am Spielplatz einen Autofahrer zur Rede gestellt haben, der wiederholt mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeigefahren war. Es kam zum Streit, bei dem das Opfer zu Boden fiel. Ein zweiter Mann soll dann dazugekommen sein und den 39-Jährigen am Kopf attackiert haben. Beide seien mit dem Auto entkommen. Das Opfer kam in ein Krankenhaus.

21-Jähriger stirbt bei Unfall in Malchow 

Ein 21 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Unfall im nördlichen Berliner Stadtteil Malchow ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei kam der Mann in der Nacht zum Samstag auf der Malchower Chaussee aus unbekannter Ursache von der Straße ab. Er prallte gegen einen Lichtmast. Einzelheiten konnte die Polizei zunächst nicht nennen.

Neukölln: Autorennen bis es kracht – drei Verletzte

Bei einem Autounfall in Berlin-Neukölln sind in der Nacht zu Samstag drei Personen verletzt worden. Die Kollision auf dem Buckower Damm sei auf Grund eines Autorennens entstanden, teilte die Polizei am Samstagmorgen mit. Eine Person sei deutlich zu schnell gefahren und mit dem Auto eines Ehepaars kollidiert. Alle drei Personen wurden von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen waren bislang unbekannt.

Messerstiche in Mitte und Reinickendorf: Zwei Personen schwer verletzt 

Bei Auseinandersetzungen in Berlin-Mitte und Reinickendorf haben zwei Menschen schwere Stichverletzungen erlitten. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, laufen die Ermittlungen in beiden Fällen. In der Tiefenseer Straße in Berlin-Reinickendorf sei ein 23 Jahre alter Mann in der Nacht auf Samstag mit Stichverletzungen im Rücken und Schnittverletzungen im Gesicht und an den Unterarmen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei habe einen Tatverdächtigen festgenommen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Bei einem Streit in Berlin-Mitte ist ebenfalls ein Mensch am Freitagabend schwer verletzt worden. Zwischen sechs bis acht Personen, die sich im Volkspark Humboldthain im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen aufhielten, kam es am Abend zu dem Streit, teilte die Polizei am Samstagmorgen mit. Dabei habe eine Person schwere Verletzungen durch Stichwunden erlitten. Genauere Informationen zur Tat waren bislang unklar. Die Ermittlungen dauerten an.

+++ 21. Mai +++

Berlin-Mitte: Polizei nimmt Bande von Enkeltrickbetrügern fest

Ermittler haben einer grenzüberschreitend agierenden Bande von Trickbetrügern das Handwerk gelegt. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Berlin seien neun Frauen und Männer im Altern von 14 bis 51 Jahren festgenommen worden, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Fünf Wohnungen seien an der Mohren- und Leipziger Straße in Berlin-Mitte durchsucht worden. Von dort aus sollen die mutmaßlichen Betrüger - von denen einer bereits mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde - größtenteils ältere Menschen in Polen angerufen worden sein, um diese um Geld zu bringen.

Während des Einsatzes versuchte ein 29-Jähriger zu fliehen, indem er vom Balkon einer Wohnung in der vierten Etage auf den darunterliegenden sprang. Dort wartete jedoch schon die Polizei auf ihn. Darüber hinaus habe eine 38-Jährige einen Schwächeanfall erlitten und sei zur Behandlung in eine Krankenhaus gekommen, bevor die Beamten sie in Gewahrsam nahmen. Sichergestellt worden seien umfangreiche Beweismittel, darunter etwa seltene Goldmünzen als mutmaßliche Beute einer früheren Tat. (dpa)

Kreuzberg: Roller und Auto in Flammen – Brandursache noch unklar 

Ein Motorroller und ein Auto haben in der Nacht zum Freitag im Berliner Stadtteil Kreuzberg gebrannt. Die beiden Fahrzeuge waren gegen 23.50 Uhr in der Moritzstraße in Brand geraten, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Die Ursache war jedoch noch unklar. Die 12 Brandbekämpfer löschten die Flammen, verletzt wurde niemand. Zuvor hatte die «B.Z.» berichtet

In Berlin passiert es häufiger, dass in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt werden. Viele werden mutmaßlich gelegt, aus politischen oder kriminellen Gründen. Zuletzt brannte ein Transporter in Berlin-Hellersdorf.

Gransee: Kradfahrer stirbt bei Unfall

Ein 64 Jahre alter Kradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Gransee (Landkreis Oberhavel) ums Leben gekommen. Der 57-jährige Fahrer eines Kleinlasttransporters wollte am Donnerstag nach links abbiegen, wie die Polizeidirektion Nord am Freitag mitteilte. Dabei bemerkte er nicht den Motorradfahrer im Gegenverkehr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Der Fahrer des Kleintransporters erlitt einen Schock. Die Bundesstraße 96 war wegen der Bergungsarbeiten für etwa drei Stunden gesperrt. (dpa)

+++ 20. Mai +++

Polizei ermittelt nach Falschmeldung zu entführter Fünfjähriger

Nach einer Falschmeldung über die Entführung einer Fünfjährigen aus Fürstenwalde (Oder-Spree) ermittelt die Polizei. „Die Polizei stellt klar, dass keine Anzeige wegen Entführung oder eines ähnlichen Deliktes zum Nachteil eines Kindes erstattet wurde“, teilte die Polizeidirektion Ost am Donnerstag mit.

Die Meldung über das entführte Kind ist am Mittwoch auf Facebook erschienen. Auf dem Bild ist ein kleines Mädchen zu sehen und eine schlecht zu erkennende Person mit einem Hut. Unter den Bildern steht: „Eine 5-Jährige Mädchen in Furstenwalde wurde entführt. Erkennst du den Täter?“ Zunächst hatte die „Märkische Oderzeitung“ darüber berichtet.

Nach intensiver Prüfung habe sich herausgestellt, dass es sich bei dem Eintrag um eine bewusste Falschmeldung handelt, hieß es von der Polizei. Schon das fehlerhafte Deutsch hätte „ein Indiz für eine Falschmeldung sein können und sollte beim Bewerten und vor dem Teilen solcher Artikel immer berücksichtigt werden“. Die Polizei ermittelt wegen Vortäuschens einer Straftat gegen den unbekannten Verfasser.

Jugendlicher bei Pfefferspray-Überfall in S-Bahn verletzt

Bei einem Überfall in einer S-Bahn in Eichwalde (Dahme-Spreewlad) ist ein 15-Jähriger verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Jugendliche am Mittwochabend in der S-Bahn zwischen Berlin-Grünau und Eichwalde von zwei unbekannten Männern angegriffen. Sie forderten die Herausgabe seines Fahrrads. Als er sich weigerte, schlugen die Tatverdächtigen ihn und setzten Pfefferspray ein, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Auf dem Bahnsteig in Eichwalde wurde ihm dann die Umhängetasche mit seinem Handy entrissen, bevor die beiden Verdächtigen zu Fuß flüchteten. Der Jugendliche wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Wagen überschlägt sich bei Crash in Kreuzberg: zwei verletzte Frauen

In Berlin-Kreuzberg sind am Mittwochnachmittag zwei junge Frauen verletzt worden, als ihr Fahrzeug sich bei einem Zusammenstoß überschlug. Die 18-Jährige fuhr in Begleitung einer gleichaltrigen Frau mit einem Renault die Gitschiner Straße von der Zossener Brücke kommend in Richtung Prinzenstraße und stieß auf der Kreuzung mit der Alexandrinenstraße mit einem VW zusammen. Dessen 33-jähriger Fahrer war auf der Alexandrinenstraße, von der Ritterstraße kommend in Richtung Johanniterstraße, unterwegs. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Wagen der jungen Fahrerin und blieb auf dem Dach liegen. Sie und ihre Beifahrerin sowie der VW-Fahrer konnten selbstständig die Unfallfahrzeuge, die stark beschädigt wurden, verlassen. Der 33-Jährige blieb unverletzt, die beiden Frauen wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Die Beifahrerin konnte nach ambulanter Behandlung einer Verletzung am Bein die Klinik wieder verlassen. Die Renault-Fahrerin wurde zur Behandlung von Verletzungen am Bein und am Kopf stationär aufgenommen.

Unfall in Berlin: Motorradfahrer am Lützowplatz schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin ist am Mittwoch ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Berlin und der Feuerwehr ist der Mann im Ortsteil Tiergarten am Lützowplatz mit einem Auto zusammengestoßen. Die Unfallursache ist noch unklar und wird derzeit noch ermittelt.

Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen und musste von den Rettungskräften am Unfallort versorgt werden. Er kam nach ersten Informationen in eine Klinik.

+++ 19. Mai +++

Flucht aus Berlin: Polizei verhaftet mutmaßlichen Drogen-Großhändler

Nach monatelanger Fahndung hat die Polizei einen mutmaßlichen Drogendealer aus Hamburg in Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen verhaftet. Der 45-Jährige stehe im Verdacht, Kokain im dreistelligen Kilobereich nach Deutschland geschmuggelt und weiterverkauft zu haben, teilte die Hamburger Polizei am Mittwoch mit. Beamte des Berliner Spezialeinsatzkommandos hätten den Mann bereits am Freitagabend in dem westfälischen Kurort in einem Einfamilienhaus festgenommen.

Gegen den Verdächtigen hatte die Staatsanwaltschaft Hamburg bereits einen Haftbefehl beim Amtsgericht erwirkt, zudem einen Beschluss zur Sicherstellung von mehr als 1,8 Millionen Euro. Der Mann sei seit 2018 auch von belgischen Behörden gesucht worden, weil er in Belgien eine zehnjährige Haftstrafe wegen bandenmäßigen Einfuhrschmuggels von Betäubungsmitteln verbüßen soll.

Streifenbesatzung reagiert auf Hilfeschreie und nimmt brutalen Würger fest

Hilferufe haben am Dienstagabend die Besatzung einer Funkstreife in Alt-Höhenschönhausen alarmiert. Die Schreie kamen von einer nahegelegenen Tramhaltestelle. Eine 57-Jährige zeigte an, ein anderer Fahrgast, mit welchem sie eben aus der Straßenbahn gestiegen war, habe sie am Hals gewürgt. Dieser habe auch ihren 48-jährigen Begleiter geschlagen. Als die Einsatzkräfte den 36 Jahre alten Verdächtigen festnehmen wollten, leistete dieser erheblichen Widerstand und versuchte, einem Polizisten mit dem Knie gegen den Kopf zu stoßen. Unter Einsatz von Pfefferspray brachten die Beamten den Angreifer zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Wegen des Pfeffersprayeinsatzes wurde der Mann von Rettungssanitätern ambulant versorgt. Anschließend kam er zur erkennungsdienstlichen Behandlung und zu einer Blutentnahme, konnte die Polizeidienststelle schließlich verlassen. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte.

Schöneweide: Busfahrer fremdenfeindlich beleidigt und brutal attackiert

Brutaler Angriff auf einen Busfahrer am Dienstagmittag in Schöneweide: Der 52-Jährige wurde laut Polizei in einem Fahrzeug der Linie X11 an den Haltestellen Buchfinkenweg und S-Bahnhof Schöneweide von einem Fahrgast zunächst mehrfach fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Am Haltepunkt S-Bahnhof Schöneweide soll der Angreifer den Busfahrer zu Boden gebracht und ihm sein Knie in den Bauch gestoßen haben. Als ein Kollege des Busfahrers schlichtend eingriff, habe sich der Verdächtige entfernt. Der 52-Jährige setzte seine Fahrt zunächst fort. In der Potsdamer Chaussee in Zehlendorf wurde ihm dann schwindlig, so dass er seinen Dienst beendete und sich medizinisch versorgen ließ. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung.

Riskanter Protest gegen Fleischindustrie! Feuerwehr birgt Person von 6-Meter-Mast von der Siegessäule

Höhenretter der Feuerwehr haben eine Person von einem Mast an der Siegessäule in Berlin-Tiergarten entfernt. Eine weitere Person habe den Mast selbstständig verlassen, twitterte die Feuerwehr. Es handelte sich um einen Protest von Tierschützern gegen die Fleischindustrie.

+++ 18. Mai +++

Hass-Attacke! 20-jähriger in Friedrichshain übel beleidigt und verprügelt

Aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus ist ein junger Mann am Montagabend in Friedrichshain übel beleidigt und angegriffen worden. Nach Angaben von Zeugen war der 20-Jährige in der Mühlenstraße auf fünf Jugendliche, nämlich drei Mädchen und zwei Jungen, getroffen. Ein 15-Jähriger soll den jungen Mann zunächst homophob beleidigt haben. Als dieser mit seinem Handy Aufnahmen von dem Jugendlichen machte, wurde dieser handgreiflich, schlug dem 20-jährigen mehrmals ins Gesicht, riss ihm die Kopfhörer herunter und warf diese gegen ein geparktes Auto. Der Angegriffene erlitt Schwellungen im Gesicht, lehnte aber eine ärztliche Behandlung bei der späteren Anzeigenaufnahme ab. Durch Zeugen alarmierte Polizisten machten die Gruppe rund um den jugendlichen Tatverdächtigen am U-Bahnhof Schlesisches Tor aus, nahmen den 15-Jährigen fest und stellten die Personalien seiner Begleiterinnen und Begleiter fest. Der Festgenommene wirkte alkoholisiert. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über einem Promille. Nach einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wurde der Jugendliche seiner Mutter übergeben. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung mit homophoben Hintergrund.

Autoeinbrecher geschnappt

Zivilbeamte haben in der Nacht zum Dienstag in Siemensstadt einen Autoeinbrecher geschnappt. Gegen 2 Uhr sahen die Fahnder die Lichter an einem Ford aufleuchten, der auf einem Parkplatz eines Discounters in der Paulsternstraße abgestellt war. Gleichzeitig machte sich  in der Nähe des Wagens ein Mann schnell aus dem Staub. Nach kurzer Suche griffen die Beamten einen 33-Jährigen auf und nahmen ihn fest, denn sie hatten kurz vorher festgestellt, dass das Schloss des Ford geknackt worden war. Der Festgenommene hatte dann auch einen Schraubendreher als mutmaßliches Tatwerkzeug bei sich. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Autofahrer wird zweimal von der Polizei Berlin erwischt – Zigarettenkauf  wird ihm zum Verhängnis

Ein offenbar unter Drogen stehender Mann ist in der Nacht zu Dienstag gleich zweimal von der Polizei Berlin erwischt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hielten Polizisten ihn erstmals an der Ecke Hermannstraße, Ecke Mariendorfer Weg im Berliner Bezirk Neukölln wegen seiner auffälligen Fahrweise an.

Der Mitsubishi-Fahrer wurde zur Blutentnahme auf eine Gefangenensammelstelle verbracht. Sein Füherschein sei dort sichergestellt worden. Das Auto des Mannes stellten Beamte in der Teilestraße in Tempelhof ab.

Der Mann soll anschließend die Schlüssel zu seinem Fahrzeug zurückerhalten haben. Das Fahren wurde ihm aber untersagt. Dennoch habe er sich auf den Weg zu seinem Wagen in der Teilestraße gemacht und sei losgefahren. Auf dem Tempelhofer Weg fuhr er nach ersten Erkenntnissen an eine Shell-Tankstelle, um sich Zigaretten zu kaufen.

Noch bevor er aussteigen konnten, fiel er zufällig den gleichen Polizeibeamten auf, die den Mann zuvor festgenommen hatten. Die Beamten habe der Mann nicht gesehen. Er wurde erneut festgenommen und zur Gefangenensammelstelle gebracht, sein Auto wurde sichergestellt. Erneut wurde ihm Blut abgenommen.

Der Festgenommene soll angeblich noch bedrückt mitgeteilt haben, er hätte die Wahl zwischen zwei Tankstellen gehabt und sich wohl für die falsche entschieden. Den Führerschein ist er vorerst los.

Brand in leerstehendem Wohngebäude in Lichtenberg

In der Nacht zu Dienstag ist in einem leerstehenden Haus im Berliner Ortsteil Lichtenberg ein Feuer ausgebrochen. Es habe Gerümpel gegen 01.03 Uhr im dritten Obergeschoss des fünfgeschossigen Gebäudes in der Siegfriedstraße gebrannt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstagmorgen. Rund 30 Brandbekämpfer waren vor Ort und konnten die Flammen zügig löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

+++ 17. Mai +++

Drei gesuchte Männer am BER festgenommen

Die Polizei hat am Hauptstadtflughafen BER drei gesuchte Männer festgenommen. Zwei davon seien bereits wegen verschiedener Vergehen verurteilt worden, teilte die Polizei am Montag mit. So klickten die Handschellen zuletzt in der Nacht zu Sonntag, als die Beamten bei einer Kontrolle auf einen 56-Jährigen stießen. Der Mann sei bereits im Januar 2018 und Juli 2019 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von insgesamt 2400 Euro verurteilt worden, habe diese aber bis dato nie komplett gezahlt und wurde deshalb von der Staatsanwaltschaft mit zwei Haftbefehlen gesucht.

Am Freitagabend fingen die Beamten einen 29-Jährigen ein, der vor ihnen geflüchtet sein soll. Bei seiner Überprüfung sei herausgekommen, dass auch er eine Geldstrafe, zu der er wegen Handelns mit Betäubungsmitteln verurteilt wurde, nicht gezahlt hatte.

Am selben Abend zog die Polizei zudem bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Beirut einen 50-Jährigen aus dem Verkehr. Ihm werfe die Staatsanwaltschaft vor, sowohl im März 2008 als auch im Januar 2009 mit Kokain gedealt zu haben. Er sei jedoch geflüchtet, worauf gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl erlassen wurde.

Gelenkbus der BVG rammt Pkw – mehrere Verletzte

Der Bus krachte mit einem Pkw zusammen. Pudwell

Am Montagvormittag ist es an der Kreuzung Danziger Straße/Paul-Heyse-Straße in Prenzlauer Berg zu einen Unfall mit mindestens drei Verletzten gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wendete der Fahrer eines Gelenkbusses der BVG, als er mit einem Pkw zusammenstieß. Die Kreuzung wurde für die Unfallaufnahme komplett gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Tötungsdelikt in Zehlendorf - 20-jähriger Mann stellt sich

Nach dem gewaltsamen Tod eines 19-Jährigen in Berlin-Zehlendorf hat sich ein Tatverdächtiger der Polizei gestellt. Der 20-Jährige sollte einem Haftrichter vorgeführt werden, teilte die Polizei am Montag mit. Begleitet von einem Anwalt hatte sich der Verdächtige demnach am Sonntagmittag bei der Polizei gemeldet. Er wurde festgenommen.

Am frühen Samstagmorgen soll es in einem kleinen Park an der Idsteiner Straße/Ecke Seibtweg zu einem Streit zwischen dem 19-Jährigen und dem verdächtigen Deutschen gekommen sein. Der junge Mann war schwer verletzt worden. Rettungskräften gelang es nicht, den 19-Jährigen zu reanimieren. Eine Mordkommission übernahm nach dem Tötungsdelikt die Ermittlungen.

Jüdische Gedenkstätte mit Farbe übergossen

Unbekannte haben in der Nacht zum Montag einen an die Zerstörung einer Synagoge erinnernden Gedenkstein mit grüner Farbe übergossen. Eine Spaziergängerin habe das beschmierte Mahnmal an der Konrad-Wolf-Straße in Alt-Hohenschönhausen am frühen Morgen entdeckt und gemeldet, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Nun ermittelt der Staatsschutz, der bei mutmaßlich politisch motivierten Taten aktiv wird.

Kreuzberg: Zwei Männer bei Streit verletzt

In der vergangenen Nacht sind in Kreuzberg zwei Männer in Streit geraten. Die beiden 22-Jährigen gingen dabei gegen 4 Uhr in der Graefestraße aus noch nicht geklärten Gründen mit abgebrochenen Glasflaschen aufeinander los. Zeugen riefen die Polizei. Am Tatort eingetroffen sahen die Einsatzkräfte zunächst einen der beiden mutmaßlichen Schläger, der stark blutete. Seinen Widersacher fanden die Polizisten ebenfalls stark blutend in unmittelbarer Nähe. Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten in Kliniken.

Lichtenrade: 16-Jähriger tritt Polizisten in Gesicht und Rücken

Ein erst 16-jähriger Randalierer hat mehrere Polizisten in Berlin angegriffen. Zwei Beamte und ein Angestellter der Polizei Berlin waren anschließend dienstunfähig. Zuvor hatte der Jugendliche am Kirchhainer Damm im Ortsteil Lichtenrade mindestens vier Autos beschädigt. Er hatte die Außenspiegel an den Fahrzeugen abgetreten, teilte die Polizei mit.

Ein Zeuge alarmierte in der Nacht zu Sonntag gegen 22.35 Uhr die Polizei zum Kirchhainer Damm, als er den Jugendlichen bei seinen Taten beobachtete. „ Als die Streifenbesatzungen eintrafen, konnten sie an vier Fahrzeugen die beschädigten Spiegel feststellen und in der Nähe den Verdächtigen entdecken“, so ein Polizeisprecher.

Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der betrunkene Jugendliche massiv. Dabei trat er einem Beamten ins Gesicht, einem weiteren gegen den Rücken. Zudem habe er die Einsatzkräfte mit dem Tod bedroht und beleidigt. „Der alkoholisierte 16-Jährige konnte schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung sowie zur Blutentnahme in Polizeigewahrsam“, so der Polizeisprecher weiter.

Auch auf der Wache verhielt sich der 16-Jährige höchst aggressiv. Er griff einen weiteren Bediensteten an und verletzte diesen an der Hand. „Der Polizeiangestellte musste sich wie seine Kollegen zuvor ambulant behandeln lassen.“ Alle drei Angegriffenen beendeten aufgrund der erlittenen Attacken ihren Dienst, so die Polizei. Später wurde der Jugendliche von seiner Mutter abgeholt. Er wurde angezeigt und muss sich nun wegen vierfacher Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung sowie Widerstands und Körperverletzung verantworten.

Stein- und Flaschenwürfe auf Polizisten - vier Beamte verletzt

Mehrere Polizisten sind in Berlin-Kreuzberg aus einer Gruppe von rund 100 Menschen heraus mit Steinen und Flaschen beworfen und verletzt worden. Die Menge hatte sich am Sonntagabend aus noch ungeklärten Gründen auf dem Mariannenplatz versammelt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. 

Bei einer Personenkontrolle wurden die Einsatzkräfte massiv bedrängt sowie mit Flaschen und Steinen beworfen. Vier von ihnen seien dabei verletzt worden. Die Beamten setzten Reizgas und Schlagstöcke ein, um sich gegen die Attacken zu verteidigen.

Insgesamt wurden  78 Personen vorläufig festgenommen und überprüft. Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde alle Personen wieder entlassen. 

52 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 52 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag in Potsdam sagte. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 383 Unfälle. Bei 41 davon wurden Menschen verletzt, bei den restlichen Unfällen entstanden nur Sachschäden.

+++ 16. Mai +++

Prenzlauer Berg: Junge Männer mit Messer bedroht und verletzt

Zwei 18-Jährige sind im Prenzlauer Berg von einem unbekannten Mann mit einem Messer bedroht und verletzt worden. Der Täter soll die jungen Männer in der Nacht auf Sonntag in einem Hauseingang in der Danziger Straße nach der Uhrzeit gefragt und dann mit einem Messer drohend Geld gefordert haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Als die beiden den Ort verlassen wollten, soll der Unbekannte einen 18-Jährigen mit dem Messer am Arm verletzt und dem anderen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben.

Den Angaben zufolge wurde der am Arm Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Polizisten hätten wenig später einen 18-jährigen Tatverdächtigen an der Kulturbrauerei festgenommen und ihn nach Feststellung seiner Identität wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

Polizei nimmt Drogenkurier fest

Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Drogenkurier festgenommen. Einsatzkräfte kontrollierten am Samstagnachmittag in der Uhlandstraße in Charlottenburg ein Mietfahrzeug und entdeckten im Wagen diverse Betäubungsmittel, wie es in einer Mitteilung am Sonntag hieß.

Darunter seien mutmaßlich Kokain, Amphetamin und Chrystal Meth gewesen, auch Geld sei beschlagnahmt worden. Den Angaben zufolge nahmen die Polizisten den 29-jährigen Fahrzeugführer fest und überstellten ihn der Kriminalpolizei.

Frau bei Autounfall schwer verletzt

Beim Aufprall eines Autos auf einen geparkten Wagen sind in Berlin-Reinickendorf der Fahrer und seinen Beifahrerin verletzt worden. Der 36-Jährige und seine 31 Jahre alte Begleiterin waren am Samstagnachmittag mit dem Auto in der Gotthardstraße unterwegs, als ihr Auto gegen das am rechten Fahrbahnrand stehende Fahrzeug krachte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Sie kamen mit Verletzungen im Kopf- beziehungsweise Rumpfbereich ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Bahnhof Zoo: Polizei stoppt Autokorso nach Fußballspiel

Die Polizei hat am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin am Sonnabend einen Autokorso gestoppt, der aus rund 100 Fahrzeugen bestanden haben soll. Grund des Korsos soll der Sieg von Besiktas Istanbul gegen Göztepe Izmir gewesen sein. Der Fußballverein der Süper Lig gewann so die türkische Meisterschaft vor dem Zweitplatzierten Galatasaray Istanbul.

Wie Zeugen von vor Ort berichten, führte der Korso durch den Berliner Westen. Offenbar fand die Freudenfahrt nach 22 Uhr statt. Nach ersten Erkenntnissen wurden teilweise rote Ampeln überfahren und Straßen unnötig blockiert. Die Polizei konnte eine große Menge Fahrzeuge vor dem Bahnhof Zoo festsetzen und kontrollieren, heißt es. Wenig später wurden die Fahrer nach und nach heimgeschickt.

Gewalttat in Mitte: Mann am James-Simon-Park niedergestochen

In der Burgstraße am James-Simon-Park in Mitte ist am frühen Sonntagmorgen ein Mann durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Ersteintreffende Polizisten einer Einsatzhundertschaft leisteten sofort Erste Hilfe – bis zum Eintreffen von Rettungskräften der Berliner Feuerwehr. Der verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei Berlin sperrte den Tatort weiträumig ab.

Nach bisher unbestätigten Angaben von vor Ort soll es mindestens zwei Festnahmen gegeben haben. Eine habe auf der Dircksenstraße knapp 600 Meter vom Tatort entfernt stattgefunden. Erst im November vergangenen Jahres war ein 13-Jähriger im James-Simon-Park erstochen worden.

+++ 15. Mai +++

Friedrichshagen: Seniorin von Rückwärtsparker schwer verletzt

Eine Passantin ist in Friedrichshagen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, parkte ein Autofahrer am Freitag gegen 12 Uhr in der Bölschestraße rückwärts ein. Dabei übersah er eine hinter seinem Wagen mit einem Rollator laufende Frau und erfasste sie mit dem Fahrzeug, heißt es.

Die 90-Jährige stürzte und zog sich dabei eine schwere, dem Vernehmen nach lebensbedrohliche Kopfverletzung zu. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Klinik, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

Zehlendorf: Toter 19-Jähriger  in Parkanlage – Mordkommission ermittelt

In der Nacht zum Sonnabend ist ein sterbender Mann in einer Parkanlage im Berliner Ortsteil Zehlendorf gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen versuchten Rettungssanitäter erfolglos, den Mann zu reanimieren, wie die Polizei am Morgen mitteilte.

Kurz nach 3 Uhr soll es in dem kleinen Park an der Idsteiner Straße (Ecke Seibtweg) zu einem Streit zwischen einem Unbekannten und einem 19-jährigen Mann gekommen sein. Dabei wurde der 19-Jährige tödlich verletzt.

Der Park wurde weiträumig abgesperrt, während eine Mordkommission vor Ort die Ermittlungen aufnahm. Über den Täter war zunächst nichts bekannt. Er befindet sich auf der Flucht.

Frau von Rückwärtsparker lebensgefährlich verletzt

Bei Rückwärtsfahren hat ein 64-Jähriger am Freitagmittag eine Passantin schwer verletzt. Die 90-jährige Frau war mit einem Rollator unterwegs, als sie von dem Autofahrer beim Einparken in der Bölschestraße in Friedrichshagen nach ersten Erkenntnissen übersehen und schwer verletzt wurde, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Die Frau sei mit einer lebensbedrohlichen Kopfverletzung per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden.

Neukölln: Fünf Angreifer gehen mit Baseballschlägern auf Mann los

Fünf Personen haben am Freitagnachmittag in Berlin-Neukölln mit Baseballschlägern eine andere Person angegriffen. Ersten Erkenntnissen zufolge beobachteten Schaulustige das Geschehen, bis ein Polizist, der sich außer Dienst befand, schließlich eingriff.

Der Vorfall soll sich gegen 15.30 Uhr hinter einem Rewe-Supermarkt in der Rollbergstraße abgespielt haben. Dort sei eine Person von der Tätergruppe mit Pfefferspray angegriffen und mit Baseballschlägern geschlagen worden. Nach ersten Erkenntnissen trug jeder der Täter einen Baseballschläger bei sich.

Eine weitere Person soll sich in einem Auto eingeschlossen haben, auf das die Täter ebenfalls einschlugen. Passanten versammelten sich und schauten dem minutenlangen Treiben angeblich untätig zu. Ein Polizist, der sich außer Dienst befand und sich zufällig auf dem Parkplatz aufhielt, bekam die Situation mit. Er sei auf die Täter zugelaufen und habe sich als Polizist zu erkennen gegeben. Anstatt den Beamten ebenfalls anzugreifen, rannten die Angreifer sofort los, um zu flüchten.

Der Polizist verfolgte zwei der mutmaßlichen Täter und rief telefonisch Verstärkung. An der Boddinstraße konnten uniformierte Beamte die beiden Männer stellen. Während der Flucht soll der Polizist gesehen haben, wie die Täter ihre Tatwerkzeuge wegwarfen. Er konnte auch diese sichern und später den uniformierten Kollegen übergeben. Die Kriminalpolizei sicherte hinter dem Supermarkt Spuren und befragte Zeugen. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Eine offizielle Stellungnahme der Polizei Berlin liegt zur Stunde noch nicht vor. Mehr Informationen folgen in Kürze.

+++ 14. Mai +++

Zehdenick: Rechtsextremer Angriff auf Mann aus Eritrea

Bei einem rechtsextremen Angriff ist ein 23 Jahre alter Mann aus Eritrea in Zehdenick (Landkreis Oberhavel) verletzt worden. Er habe in ein Krankenhaus gebracht werden müssen, teilte die Polizeidirektion Nord am Freitag mit. Die alarmierten Beamten stellten drei Männer im Alter von 36 bis 37 Jahren fest, die unter erheblichen Alkoholeinfluss standen.

Der 37-Jährige wollte den Angaben zufolge nach dem Vorfall am Donnerstagabend seine Ausweisdokumente nicht vorlegen, versuchte die Beamten zu schlagen und zu treten. Er musste demzufolge gefesselt werden. Eine Beamtin wurde verletzt. Der 36-Jährige beschimpfte unterdessen laut Polizei weiter den 23-Jährigen fremdenfeindlich und rief den Hitler-Gruß.

Beide Männer wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Der dritte Tatverdächtige soll sich ruhig und kooperativ verhalten haben. Es wurden mehrere Strafanzeigen aufgenommen.

Neukölln: Radfahrer stürzt auf Bahnschienen – schwer verletzt

Ein Radfahrer hat sich am Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall in Neukölln verletzt. Der Mann war gegen 20.45 Uhr in der Stubenrauchstraße im Ortsteil Rudow unterwegs, wie die Polizei Berlin mitteilte. Der 76-jährige Radfahrer geriet mit einem Reifen in die Schienen einer Werksbahn, die in die Fahrbahn eingelassen sind.

Bei dem anschließenden Sturz zog sich der Mann eine schwere Beinverletzung zu und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Aufgrund der undeutlichen Aussprache des Radfahrers bestand der Verdacht einer Alkoholisierung, so dass die Einsatzkräfte zudem eine Blutentnahme veranlassten.

Greifswalder Straße: Betonmischer erfasst Radfahrerin

Bei einem schweren Unfall auf der Greifswalder Straße ist eine Radfahrerin von einem Betonmischer erfasst worden. Für die Rettung der eingeklemmten Frau musste der 16-Tonnen-Laster am Freitagmorgen mit einer Hydraulik angehoben werden, teilte die Feuerwehr mit. Die Schwerverletzte wurde vom Notarzt in eine Klinik gebracht.

Nach Angaben der Polizei kam es zu dem Unfall um kurz nach 6.00 Uhr. Das schwere Fahrzeug war demnach in Richtung Alexanderplatz unterwegs, die Frau auf dem Rad ebenso. Beim Rechtsabbiegen des Betonmischers sei es dann zur Kollision mit der Radlerin gekommen.

Unfall in Lankwitz: Autos stoßen zusammen – etliche Verletzte

In Berlin-Lankwitz ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten gekommen. Das bestätigte die Polizei Berlin am Freitagmorgen. Nach ersten Erkenntnissen von vor Ort stießen zwei Mercedes-Wagen auf der Siemensstraße, Ecke Birkbuschstraße zusammen. Nach ersten Informationen wartete ein Wagen an einer Ampel in der Birkbuschstraße auf Grün.

Aus der Siemensstraße heraus wollte jetzt wiederum der Fahrer des anderen Autos nach links in die Birkbuschstraße abbiegen. Am Scheitelpunkt der Kurve verlor der Fahrer nach ersten Informationen die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte dabei in das Fahrzeug, das an der Ampel wartete. Die Aufprallenergie soll so hoch gewesen sein, dass das Auto über elf Meter zurück in die Birkbuschstraße geschoben wurde. Bei dem Unfall sollen nach unbestätigten Angaben mindestens sieben Personen verletzt worden sein.

Im einem Auto soll sich eine Familie befunden haben. Ein Mann erlitt ersten Informationen zufolge Verletzungen an der Hand und Arm. Zwei Frauen und ein Kleinkind aus dem schwarzen Geländewagen sollen ebenfalls durch Notfallsanitäter und einem Notarzt betreut worden. Mindestens zwei Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.   Den genauen Hergang des Unfalls ermittelt nun die Berliner Polizei. Der Verkehr an der Straßenecke war für knapp zwei Stunden eingeschränkt. Auch Buslinien waren von der Sperrung betroffen.

Die Polizei Berlin wird sich am Freitag weiter zu dem Unfall äußern .

+++ 13. Mai +++

Alt-Hohenschönhausen: Autofahrer unter Drogen und mit Hakenkreuz am Gürtel gestoppt

Unter Drogen, Alkoholeinfluss und ohne Führerschein ist ein Autofahrer im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen von der Polizei gestoppt worden. Der Atemalkoholtest bei der Verkehrskontrolle habe rund 0,6 Promille ergeben, teilten die Beamten am Donnerstag mit. Außerdem habe sich der 50-Jährige freiwillig einem Drogentest unterzogen, der positiv ausfiel. Es sei zudem aufgefallen, dass der Mann eine Gürtelschnalle trug, auf der sowohl ein Hakenkreuz als auch ein Reichsadler abgebildet gewesen seien. Er kam kurzzeitig zur Blutentnahme in Gewahrsam und muss sich neben der Verkehrsdelikte nun auch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Lichtenberg: Mann randaliert in der M13 und droht mit Messer

Randale in Lichtenberg in der Straßenbahn. Am Mittwochabend bedrohte ein Unbekannter einen anderen Fahrgast und den Tram-Fahrer. Der Wüterich war an der Haltestelle Roderplatz in die M13 Richtung Warschauer Straße zugestiegen, rannte anschließend durch den Zug und brüllte herum, wobei sich seine Sprüche offenkundig gegen Corona-Schutzmaßnahmen richteten - Maske bei ihm: Fehlanzeige! Zeugen gaben später an, dass der Mann habe mehrfach die Notbremse betätigt und mit einer Rasierklinge begonnen hätte, Aufkleber abzukratzen, die auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hinwiesen.

Als ein 29 Jahre alter Fahrgast den Mann daraufhin ansprach, zog dieser ein Messer aus der Tasche, hielt es in Richtung des 29-Jährigen, machte Stichbewegungen in dessen Richtung und drohte, ihn abzustechen. Als der 58 Jahre alte Tram-Fahrer die Fahrerkabine öffnete und mitteilte, die Polizei verständigt zu haben, machte der Unbekannte auch Stichbewegungen in dessen Richtung, warf das Messer in die Kabine, öffnete gewaltsam die Tür der Tram stieg aus. Der Fahrer verriegelte die Bahn, worauf der Unbekannte versuchte, die Tür von außen gewaltsam zu öffnen. Als ihm das misslang, lief er in Richtung Möllendorfstraße davon. Polizeikräfte sicherten Videoaufzeichnungen aus der Bahn und beschlagnahmten das zurückgelassene Messer. Die Ermittlungen dauern an.

Autotür trifft Radfahrerin

In Gesundbrunnen ist am Mittwochabend eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die 41 Jahre alte Fahrerin eines Daewoo hatte gerade ihr Fahrzeug in der Liesenstraße am Fahrbahnrand eingeparkt. Als sie die Tür öffnete, stieß diese gegen eine vorbeifahrende 67-jährige Radfahrerin, die stürzte und sich schwer am Kopf verletzte. Rettungskräfte brachten die Gestürzte in ein Krankenhaus.

Friedrichshain: Seniorin lebensgefährlich verletzt

Am Mittwochabend ist eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain lebensgefährlich verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Smart gegen 19.30 Uhr den Stralauer Platz in Richtung Mühlenstraße, als die 76-Jährige von der Mittelinsel aus die Mühlenstraße vermutlich bei rotem Ampellicht überquerte. Die Seniorin wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlitt durch den Zusammenstoß und Sturz diverse Brüche und schwerste innere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie  in ein Krankenhaus. 

Hellersdorf: Transporter angezündet

In Hellersdorf brannte in der Nacht zum Donnerstag ein Transporter. Gegen 2.15 Uhr bemerkte die Besatzung eines Streifenwagens Flammen in der Fahrerkabine des Fiat, der auf einem Parkplatz am Teterower Ring abgestellt wurde. Alarmierte Brandbekämpfer löschten die Flammen.

Hohenschönhausen: Balkon in Flammen – Mieter muss ins Krankenhaus

In der Vincent-van-Gogh-Straße in Hohenschönhausen ist es in der Nacht zu Donnerstag zu einem Feuer auf einem Balkon eines Hochhauses gekommen. Die Feuerwehr wurde gegen 1:30 alarmiert. Nach ersten Angaben der Rettungskräfte soll eine Kerze das Feuer ausgelöst haben.

Der Bewohner hatte noch versucht, das Feuer zu löschen, was ihm offenbar nicht gelang. Die Feuerwehr löschte die Reste und brachte den Bewohner vorsichtshalber in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt.

Neukölln: Raser verursacht Crash in der Fahrradstraße 

Ein Kleinwagen ist in der Nacht zu Donnerstag in Berlin-Neukölln durch die Herrfurthstraße Richtung Weisestraße gerast und dabei verunfallt. Wie Zeugen vor Ort berichten, krachte der Kleinwagen gegen 0.20 Uhr mit einem Nissan Geländewagen zusammen. Dabei wurde der Kleinwagen gegen ein drittes, geparktes Auto geschleudert. Die Aufprallenergie war immer noch so hoch, dass der geparkte Wagen durch die Wucht des Aufpralls gegen ein weiteres geparktes Auto gedrückt wurde, heißt es vor Ort.

So entstand insgesamt ein sehr hoher Sachschaden. Bei der Herrfurthstraße handelt es sich um eine Straße, in der Fahrradfahrer Vorrang haben. In den Autos sollen mehrere Mitfahrer gewesen sein. Über Verletzte ist nichts bekannt. Die Polizei ermittelt, ob die Fahrer eine Fahrerlaubnis besitzen und ob Drogen oder Alkohol zu sich genommen wurden.

Neuruppin: Auto kracht auf A24 gegen Leitplanke – 40-Jähriger mit Rettungshubschrauber in die Klinik

Ein 40-jähriger Autofahrer ist auf der A24 mit seinem Wagen gegen eine Mittelschutzleitplanke geprallt und schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher des Lagezentrums Brandenburg mitteilte, verunglückte der Mann am Mittwochabend zwischen Neuruppin und Heiligengrabe-Herzsprung (Landkreis Ostprignitz-Ruppin). Mit schweren Verletzungen wurde er per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 12. Mai +++

Barfuß-Räuber mit abgebrochenen Flaschenhals bedroht zwei Polizisten

Ein bisher unbekannter Mann hat am Mittwochmorgen in Rummelsburg versucht, zwei Polizisten außer Dienst zu berauben. Nach Angaben der beiden Beamten waren sie mit ihren Fahrrädern kurz nach 5 Uhr am Paul-und-Paula-Ufer auf dem Weg zu ihrer Dienststelle, als plötzlich ein jüngerer Mann barfuß vor ihnen auftauchte, sie anhielt und mit einem abgebrochenen Flaschenhals bedrohte. Der Unbekannte soll Stichbewegungen in Richtung der beiden Radfahrer ausgeführt und sie dabei zur Herausgabe ihres Geldes aufgefordert haben. Die beiden Beamten konnten dem Angriff ausweichen, blieben unverletzt und riefen per Telefon Kollegen zur Unterstützung. Als der Angreifer das bemerkte, flüchtete er in Richtung S-Bahnhof Ostkreuz und wurde dort von den Polizisten mit Unterstützung von Sicherheitsmitarbeitern der Deutschen Bahn festgenommen. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) übergeben. Trotz einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnten die Personalien des Festgenommenen bisher nicht festgestellt werden. Der etwa 25 bis 30 Jahre alte Mann soll heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Haftrichter vorgeführt werden.

Motorrad in Tiefgarage unter Kita abgebrannt - Brandstiftung vermutet

In einer Tiefgarage unter einer Kita mit angrenzendem Mehrfamilienhaus in der Dörpfeldstraße in Adlershof ist in der Nacht zu Mittwoch ein Krad abgebrannt. Eine Polizeistreife hatte den Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, die den Brand löschen konnte. Bei dem Feuer wurden auch die Strom- und Wasserleitungen des Hauses in Mitleidenschaft gezogen. Teile davon schmolzen durch die Hitze und fielen auf einen Skoda Octavia, der dadurch leicht beschädigt wurde. Wegen des Verdachts der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die Ermittlungen.

Wilmersdorf: Dieb flüchtet in U-Bahntunnel – Zug verletzt ihn schwer

Ein Mann hat am Dienstagnachmittag nach einem Diebstahl in Wilmersdorf versucht, durch den Tunnel der U-Bahn zu entkommen. Gegen 17.30 Uhr wurde die Polizei zum U-Bahnhof Blissestraße gerufen. Dort erwartete sie ein 38-jähriger Sicherheitsmitarbeiter eines nahen gelegenen Drogeriemarktes und berichtete, dass er kurz vorher einen Mann in der Filiale dabei beobachtet hatte, wie dieser mehrere Packungen Kindernahrung stahl. Da der Mann nicht wusste, wohin der Dieb verschwunden war, betrat er den U-Bahnhof als möglichen Fluchtort.

Dort sprang der Langfinger gerade in das Gleisbett, der Sicherheitsmitarbeiter hinterher. Er brach die Verfolgung dann aber doch ab und kehrte auf den Bahnsteig zurück. Er sah noch, wie der Dieb sich vor einem ausfahrenden Zug an die Tunnelwand drückte, der Zug ihn aber dennoch erfasste. Der später identifizierte 30-jährige Tatverdächtige erlitt schwere Verletzungen an einem Arm und dem Becken. Fahrgäste des Zuges zogen ihn aus dem Gleisbett in den Zug hinein.

Der Zugführer fuhr dann in den Bahnhof zurück, damit alarmierte Rettungskräfte den Verletzten versorgen konnten. Zugführer und Sicherheitsmitarbeiter erlitten einen Schock. 

Prügelei auf U-Bahnhof – Fahrgäste durch Reizgas verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern am Dienstagnachmittag hat auf dem U-Bahnhof Karl-Marx-Straße in Neukölln einer der Beteiligten Reizgas versprüht und verletzte neben seinem Widersacher sechs Fahrgäste, darunter auch ein anderthalbjähriges Kind.

Einer der Beteiligten der Auseinandersetzung, ein 24-jähriger Mann, sagte Polizisten später, dass er kurz nach 14 Uhr einen Streit im U-Bahnzug der Linie U7 mit zwei Unbekannten hatte. Auf dem Bahnsteig ging der Zoff dann weiter. Der 24-Jährige und einer der beiden Männer prügelten sich. Als einer der beiden Tatverdächtigen hierbei den Mann ins Bahngleis geschubst hatte, besprühte dessen Komplize den in den Gleisen liegenden 24-Jährigen mit Reizgas. Dem jungen Mann gelang es, sich aus dem Gleisbett hochzuziehen und auf den Bahnsteig zu retten, wo er abermals attackiert und geschlagen wurde. Anschließend floh das Duo in Richtung Saltykowstraße.

Neben dem 24-Jährigen, der mit Augen- und Atemwegsreizungen in einem Krankenhaus behandelt werden musste, wurden fünf Fahrgäste im Alter zwischen 19 und 38 Jahren sowie das anderthalbjährige Mädchen durch das versprühte Reizgas leicht verletzt. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes behandelten die Verletzten vor Ort. Wegen der Ausbreitung des Reizgases musste der Bahnsteig vorübergehend gesperrt werden. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf.

Tabak-Schmuggel: Drei verletzte Polizisten bei Festnahme

Gegen seine Festnahme hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein Mann aggressiv gewehrt und eine Polizistin und zwei Beamte verletzt. Eine Streife war bei ihrer Kontrolle der nächtlichen Ausgangssperre an der Potsdamer Chaussee auf mehrere Personen gestoßen, die am Fahrbahnrand um zwei Autos herumstanden. Als die Polizisten sich näherten, rannte die Gruppe in den angrenzenden Wald, bis auf einen 25-Jährigen, der auf dem Beifahrersitz des einen Fahrzeuges sitzen blieb. Er öffnete freiwillig den Kofferraum, in dem sich rund fünf Kilogramm Tabak ohne Steuerbanderole befanden. Als sie erklärten, der Fund sei beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit unversteuertem Tabak werde einleitet, schlug der Mann mit der Faust auf die Polizistin und ihre beiden Kollegen ein. Denen gelang es, den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und der Aufnahme seiner Personalien konnte er die Polizeidienststelle wieder verlassen. Er muss sich nun wegen des illegalen Handels, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung verantworten. Die Einsatzkräfte erlitten diverse Hämatome, konnten aber ihren Dienst fortsetzen.

Heiligensee: Wasserleiche in der Havel entdeckt 

Eine Wasserleiche ist am Dienstag aus der Havel in Heiligensee geborgen worden. Der leblose Körper eines Mannes sei von Passanten gefunden worden, bestätigte die Berliner Polizei auf Anfrage. Nähere Erkenntnisse zur Identität des Mannes sowie über weitere Hintergründe lagen am Abend nicht vor. Zuvor hatte bild.de über den Fund berichtet.

Stolperstein mit Nazi-Zeichen beschmiert: Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben am Dienstag einen Stolperstein in Wedding beschmiert. Ein Anwohner rief die Polizei am Abend zu einem Wohnhaus in der Barfusstraße und zeigte an, dass ein vor dem Mehrfamilienhaus verlegter Gedenkstein mit einem nationalsozialistischen Zeichen beschmiert wurde. Die Einsatzkräfte beseitigten das vermutlich mit einem Permanentmarker aufgetragene Zeichen und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

+++ 11. Mai +++

Neukölln: Mann mit Eisenstange niedergeschlagen

Ein 39 Jahre alter Mann hat am Montagabend einen 30-Jährigen in Neukölln eine Eisenstange auf den Kopf geschlagen und ihn schwer verletzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten sich die beiden Männer in der Buschkrugallee verabredet, um einen Streit auszutragen.

Der 30-Jährige habe bei der Auseinandersetzung am Montagabend zunächst eine Waffe gezogen, diese durchgeladen und auf den Älteren gerichtet. Freunde hätten ihn daraufhin zurückgehalten, dann habe der Widersacher mit der Stange zugeschlagen.

Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde und stationär verblieb. Polizisten beschlagnahmten die Waffe, bei der es sich um eine Schreckschusspistole ohne Prüfsiegel handelt. Der 39-Jährige kam in einen Polizeigewahrsam, wo er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurde. Er sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung entgegen. Gegen den 30-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Streit endet mit Messerstecherei

Bei einem Streit zwischen einer vierköpfigen Gruppe und einem Motorrollerfahrer am Montagabend in Tegel sind zwei der Beteiligten durch Messerstiche verletzt worden.

Laut Polizei sind die  Hintergründe der Auseinandersetzung derzeit völlig unklar. Demnach geriet ein 31-jähriger Rollerfahrer mit einer vierköpfigen Gruppe in Streit, bei dem er und ein der Gruppe zugehöriger 17-Jähriger durch Messerstiche verletzt wurden. Die Gruppe machte sich anschließend in einem weißen Audi aus dem Staub, der wenig später jedoch von Polizisten gestellt werden konnte.

Im Fahrzeug befand sich der verletzte 17-Jährige, dessen Freunde ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus fahren wollten. Sowohl er als auch der verletzte Rollerfahrer erlitten bei der Auseinandersetzung Stiche in den Bauch und mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Der 31-Jährige verblieb stationär, befindet sich derzeit außer Lebensgefahr. Der Jugendliche hingegen konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Im Audi fanden die Einsatzkräfte insgesamt drei Springmesser. Die übrigen drei Fahrzeuginsassen im Alter von 16, 19 und 22 Jahren wurden erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen dauern an. 

Frau rassistisch angepöbelt und mit Getränk übergossen

Im Suff soll eine 53-Jährige am Montagabend eine Frau rassistisch beleidigt und mit einem Getränk übergossen haben. Laut Polizei war die alkoholisierte Frau in der Alten Schönhauser Allee Ecke Münzstraße vor der 0-Jährigen gelaufen. Diese versuchte, der Pöblerin aus dem Weg zu gehen. Doch als die Betrunkene die andere Frau sah, schrie sie und beleidigte die 40-Jährige rassistisch – wegen deren Hautfarbe. Anschließend schüttete sie ihr Getränk der Frau ins Gesicht und auf die Kleidung. Alarmierte Polizeidienstkräfte nahmen die 53-Jährige fest und ließen auf richterliche Anordnung hin eine Blutentnahme durchführen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam die Festgenommene wieder auf freien Fuß. Der Polizeiliche Staatschutz ermittelt.

Restaurant-Küche in Flammen! Feuerwehr löscht Brand in Charlottenburg

Verletzte Polizeibeamte bei Festnahme von Schlägern, Anwohner werfen mit Eiern

Bei einer Festnahme sind in der Nacht zu Dienstag eine Polizistin und ihr Kollege in Spandau so schwer verletzt worden, dass sie ihren Dienst beenden mussten. Laut Polizei hatten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug in der Wustermarkstraße gestoppt. Darin saßen zwei Männer im Alter von 39 und 40 Jahren, die zuvor an einer Schlägerei in einer Parkanlage am Grünhofer Weg beteiligt gewesen sein sollen. Die Einsatzkräfte nahmen Alkoholgeruch aus dem Fahrzeug wahr, Fahrer und Beifahrer hätten sich sich unkooperativ verhalten und Widerstand geleistet, so dass die Polizisten Unterstützungskräfte anforderten. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen an einem Arm und eine Beamtin Verletzungen an den Knien. Beide begaben sich in ambulante Behandlungen und mussten anschließend ihren Dienst beenden. Während der polizeilichen Maßnahmen am Ort wurden die Einsatzkräfte aus den umliegenden Mehrfamilienhäusern mit Eiern beworfen und mit Wasser bespritzt. Der 40-jährige Fahrer und sein 39-jähriger Beifahrer wurden festgenommen und kamen für weitere polizeiliche Maßnahmen in ein Gewahrsam, kamen aber anschließend auf freien Fuß. Ermittelt wird wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Straßenverkehr und Körperverletzung.

BMW überfährt rote Ampel und rammt Motorrad: Bikerin überschlägt sich mehrfach

Eine Motorradfahrerin ist am Montagmittag in Tiergarten schwer verletzt worden, als sich ihr Kraftrad überschlug. Laut Polizei hatte ein 43-Jähriger mit seinem BMW an der Kreuzung Reichpietschufer Ecke Stauffenbergstraße eine rote Ampel übersehen. Laut Polizei hatte ihn vermutlich die Sonne geblendet. Dabei erfasst er die 40-jährige Motorradfahrerin. Die Bikerin soll sich mehrmals überschlagen haben und über die Fahrbahn gerutscht sein. Dabei wurde ihr Bein unter dem Krad eingeklemmt. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzte in ein Krankenhaus, wo sie stationär verblieb. 

+++ 10. Mai +++

Prenzlauer Berg: Party aufgelöst – zwei Polizisten verletzt

Zwei Polizisten sind am Sonntag bei der Auflösung einer lauten Party in Prenzlauer Berg verletzt worden.

Kurz nach Mitternacht hatte eine Frau die Polizei alarmiert, da in die Kopenhagener Straße eine Feier im Gange war. Die Polizisten stellten bei Eintreffen an der Wohnung fest, dass sich dort 15 Jugendliche aufhielten, die den Lärm verursachten. Bei der anschließenden Überprüfung war ein 15-Jähriger äußerst aggressiv, bedrohte die Einsatzkräfte und baute sich in einer Kampfhaltung auf. Der Jugendliche war zudem vom Jugendamt zur Übergabe an einen Jugendnotdienst ausgeschrieben. Wenig erfreut über diese Tatsache reagierte der Jugendliche weiter äußerst aggressiv und schlug mit einer abgebrochenen Porzellantasse nach einem Beamten. Der Beamte schütze mit den Händen sein Gesicht und erlitt hierbei Schnittverletzungen an den Fingern. Der junge Mann wurde jetzt zu Boden gebracht und gefesselt, wobei er die Beamten beleidigte und bedrohte.

Nachdem er einem Arzt der Jugendpsychiatrie vorgestellt wurde, kam er zu einem Jugendnotdienst. Während ein Beamter leichte Verletzungen an den Händen und Beinen erlitt, jedoch seinen Dienst fortsetzen konnte, musste sein Kollege mit tiefen Schnittwunden an den Händen in einem Krankenhaus behandelt werden. 

Kuss löst Schlägerei aus

Erst ein Kuss, dann folgten Prügel und am Ende hatte die Schlägerei am Sonntagnachmittag im Wedding ztu zwei Verletzten geführt.

Zuvor saß ein 33-Jähriger gegen 17.30 Uhr mit zwei Freunden in einer Grünanlage am Plötzensee und küsste einen von ihnen. Daraufhin wurden er, der Geküsste sowie der Begleiter von einem 36-Jährigen zunächst homophob beleidigt. Das folgende Wortgefecht wurde dann handgreiflich, als der Pöbler Bier auf die drei Männer schüttete, mündete schließlich in einer Prügelei zwischen ihm und dem 33-Jährigen.

Nach Schlägen aufs Auge und Tritten an den Kopf gingen Zeugen dazwischen und trennten die beiden. Nachdem sich das Duo anschließend noch gegenseitig beleidigt und bespuckt hatte, ging der 36-Jährige davon, warf aber noch eine Glasflasche und traf seinen Kontrahenten. Alarmierte Polizisten nahmen ihn dann fest und brachten ihn zu einer Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam. Anschließend wurde er auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Sein Gegenüber kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Auch er sieht wegen des Spuckens Ermittlungen wegen Körperverletzung entgegen.

Vier Autoeinbrecher geschnappt

Bei gleich vier Autoeinbrechern klickten in der Nacht zum Montag in Spandau die Handschellen. Zunächst beobachtete ein Anwohner an der Juliusturmbrücke gegen 0.15 Uhr das Quartett, als es die Seitenscheibe eines Honda Civic zerstörte und in den Wagen einbrach. Polizisten spürten die Vier kurz darauf im Askanierring auf, als sie gerade die Seitenscheibe eines Peugeot einschlugen und nahmen sie fest. In der Bismarckstraße wurde zudem noch ein VW Polo entdeckt, bei dem ebenfalls eine Seitenscheibe zerstört war. Die Männer im Alter von 19, 24, 30 und 39 Jahren kamen zur Polizeidienststelle, wurden erkennungsdienstlich behandelt und mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Sie hatten Kleinpflastersteine bei sich, mit denen sie vermutlich die Autoscheiben eingeschlagen hatten. Darüber hinaus beschlagnahmten die Polizeikräfte ein Navigationsgerät als mutmaßliches Diebesgut. 

Kreuzberg: Polizei löst Prügelei mit Baseballschläger auf

Vor einem Spätkauf in der Schleiermacherstraße in Kreuzberg soll es am Sonntagabend zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen sein. Dabei soll mindestens eine Person durch einen Baseballschläger am Kopf verletzt worden sein. Wie Zeugen von vor Ort berichten, kam es zu der Auseinandersetzung zwischen 21.30 Uhr und 22 Uhr. Der offenbar polizeibekannte Täter soll alarmierten Polizisten nicht die Tür geöffnet haben.

Eilig wurden mehrere Einsatzhundertschaften zusammengezogen, heißt es. Nachdem sich die Gruppenkräfte ausgerüstet hatten, soll es zum Zugriff gekommen sein. Die Polizei soll sich mithilfe einer Ramme Zutritt zu einer Wohnung verschafft haben. In der Wohnung sollen mehrere Personen angetroffen worden sein, darunter auch der Täter. Aufgrund eines offenen Haftbefehls wurde der Mann abgeführt.

Die Tatwaffe konnte durch Beamte nach einer Absuche der Umgebung und der Täterwohnung sichergestellt werden, heißt es. Auch ein Fahrzeug in unmittelbarer Nähe wurde offenbar durchsucht. Die Gründe für den Streit sind gegenwärtig noch unklar.

Die Polizei Berlin stellte in der Nacht zu Montag in Kreuzberg einen Baseballschläger sicher. Morris Pudwell

Motorradfahrer und Sozius bei Unfall verletzt

Zwei Verletzte hat am Sonntagabend ein Verkehrsunfall in Dahlem gefordert. Gegen 19.15 Uhr war ein Motorradfahrer im Hüttenweg in Richtung Clayallee unterwegs und soll nach Zeugenangaben mehrere Fahrzeuge unter Nutzung der Gegenfahrbahn überholt haben. In einer Kurve stieß er gegen den linken Außenspiegel des Wagens einer 48-Jährigen und stürzte zusammen mit seinem Sozius auf die Fahrbahn. Dabei zog sich der 47-Jährige Verletzungen am Kopf zu und wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. Sein 54 Jahre alter Mitfahrer verletzte sich leicht an der Hand und konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Versorgung wieder verlassen. Beim Fahrer wurde zur Alkoholkontrolle eine Blutentnahme veranlasst.

+++ 9. Mai +++

Köpenick: Radfahrerin (60) bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist in Berlin-Köpenick eine 60-jährige Radfahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, kam es am Samstagmittag zu dem Unfall, als die Frau auf der Straße Am Bahndamm an einer Einmündung auf das Auto eines 53-Jährigen traf, der auf die Straße einbiegen wollte. Die Frau prallte gegen die Frontscheibe des Wagens, stürzte und verletzte sich an Kopf, Köper und Arm. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

Polizei sprengt Riesenparty in Berlin: Über 150 Menschen angezeigt

In Berlin-Buch hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag eine illegale Party auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauses aufgelöst. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, alarmierte ein Zeuge gegen 3.15 Uhr die Polizei, weil er mehrere Personen dabei beobachtet hatte, wie diese den Zaun des Geländes in der Hobrechtsfelder Chaussee überstiegen. Die Beamten stellten in den Kellerräumen des leerstehenden Gebäudetrakts mehrere hundert Personen fest, die dort bei lauter Musik feierten. Die Polzisten forderten daraufhin weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung an.

Noch vor Eintreffen der Unterstützungskräfte entfernten sich rund 150 Menschen vom Ort. Mit Hilfe weiterer Kräfte wurden die Personalien der noch verbliebenen 157 Personen festgestellt und entsprechende Anzeigen gefertigt – auch wegen Hausfriedensbruchs. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis in die Morgenstunden an.

Lübars: Gleitschirmflieger bei Absturz schwer verletzt

Ein Gleitschirmflieger ist in Berlin abgestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Der Mann sei am Samstag im Freizeitpark Lübars zunächst von einem Notarztteam versorgt und anschließend mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden, teilte die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zuvor war er nach Angaben eines Feuerwehrsprechers aus fünf bis zehn Metern Höhe abgestürzt. Das genaue Alter des Mannes und die Unfallursache waren zunächst unklar.

+++ 8. Mai +++

Lichtenberg: Kleintransporter hinterlässt Spur der Verwüstung

Ein Kleintransporter hat in der Nacht zu Sonnabend auf der Buchberger Straße einen Unfall mit schwerem Schaden gebaut. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Sprinter der Marke Mercedes gegen 1.20 Uhr in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen.

Dabei krachte der Sprinter gegen eine massive Laterne und rammte einen Imbissanhänger, der stark beschädigt wurde. Ein ebenfalls geparkter Elektro-Motorroller einer Mietgesellschaft wurde unter der Laterne begraben. Den dazugehörigen Helm soll ein Feuerwehrmann knapp 20 Meter entfernt in einer Pfütze gefunden haben.

Warum der Fahrer von der Fahrbahn abgekommen ist, ermittelt nun die Polizei. Die Buchberger Straße war nahe der Coppistraße für etwa eine Stunde gesperrt. Ob bei dem Unfall jemand verletzt wurde, war zunächst nicht bekannt.

+++ 7. Mai +++

Schlafender Mann bei Abrissarbeiten lebensgefährlich verletzt

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Staaken ist am Donnerstagmorgen bei Balkonabrissarbeiten ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Bei den Abrissarbeiten in der 5. Etage des Hauses hatte sich ein etwa 20 Kilogramm schweres Bruchstück gelöst und war herabgestürzt. Dabei prallte es auf Höhe der zweiten Etage gegen das Baugerüst, durchschlug die Fensterscheibe der dort gelegenen Wohnung und traf einen 54-jährigen Mann am Kopf, der im Bett lag. Er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Es besteht weiter Lebensgefahr. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Kinderwagen von Roller erfasst - zwei Mädchen verletzt

Am Donnerstagnachmittag sind in Fennpfuhl bei einem Verkehrsunfall zwei Kinder verletzt worden. Gegen 16 Uhr war ein 29-Jähriger mit seinem Roller auf der Hohenschönhauser Straße in Richtung Weißenseer Weg unterwegs. An einer Straßenbahnhaltestelle auf der Hohenschönhauser Straße überquerte gleichzeitig eine 41-jährige Mutter mit ihren Kindern im Alter von einem und vier Jahren, die in einem Doppelkinderwagen saßen, die Straße. Der Mopedfahrer vollführte eine Vollbremsung, geriet dabei ins Schleudern und stürzte. Dabei rammte das Moded den Kinderwagen.

Das jüngere Mädchen erlitt Hautabschürfungen und Prellungen im Gesicht und wurde, wie ihre Schwester, mit Hautabschürfungen am Arm in ein Krankenhaus gebracht, wo beide stationär aufgenommen wurden. Lebensgefahr bestand für die Mädchen nicht. Ihre Mutter blieb unverletzt. Der Rollerfahrer erlitt nur Hautabschürfungen. Die Ermittlungen dauern an.

Verdacht auf Brandstiftung: Mann rettet sich aus brennendem Zelt

Mutmaßliche Feuerattacke auf einen Obdachlosen! Unter der Bahnbrücke an der Straße Stabholzgarten in Spandau ist in der Nacht auf Freitag das Zelt eines 49-jährigen Obdachlosen vollständig niedergebrannt. Der Mann konnte sich unverletzt aus dem Zelt retten. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn hatten gegen 1.30 Uhr Rauch unterhalb der Brücke bemerkt und die Berliner Feuerwehr alarmiert, die den Brand löschen konnte. Laut Polizei hatte der 49-Jährige das Feuer im Halbschlaf selbst bemerkt. Seine Löschversuche mit Sand und Wasser blieben ohne Erfolg. Sein Hab und Gut konnte er aus dem Zelt retten. Wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung ermittelt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Radfahrer stürzt in Friedrichshain: von Lkw überrollt

Beim Versuch, einem LKW auszuweichen, ist ein 18-Jähriger am Donnerstagmorgen gestürzt, unter den Laster geraten und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 61-Jährige Brummifahrer von der Karl-Marx-Allee nach rechts in die Straße der Pariser Kommune abgebogen. Der Radfahrer versuchte nach eigenen Aussagen, dem Lkw auszuweichen, war dabei gestürzt und mit seinem Rad unter das Fahrzeug gerutscht. Hierbei wurden die Beine des 18-Jährigen von dem hinteren rechten Reifen des Lkw überrollt. Der ansprechbare Radfahrer wurde von Zeugen vor Ort erstversorgt und anschließend mit diversen Brüchen an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht.

Brand in Spandauer Gartensiedlung stellt Feuerwehr vor Probleme – zwei Personen verletzt

Beim Brand einer Wohnlaube in einer Spandauer Gartensiedlung sind am frühen Freitagmorgen zwei Personen leicht verletzt worden. Zwar konnte sich der Bewohner der Laube noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen, verletzte sich dennoch leicht und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person, vermutlich ein Nachbar, verletzte sich an der Hand und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die etwa 50 Quadratmeter große und 1,5-geschossige Wohnlaube war gegen 2.15 Uhr mitten in der Gartensiedlung in Brand geraten.

Die Löscharbeiten gestalteten sich nach Angaben des Sprechers schwierig, da die Feuerwehr mit keinem Fahrzeug an die Laube heran fahren konnte. Da es nur schmale Fußwege gab, mussten lange Wasserschläuche verlegt werden. Auch ein Mehrzweckboot war von der Havel aus bei der Wasserversorgung im Einsatz.

Das Feuer konnte schließlich gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Die Brandlaube stürzte jedoch ein. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort in der Straße An den Rohrbruchwiesen. Die Brandursache war noch unklar.

Motorraddiebe auf frischer Tat erwischt

Zwei mutmaßliche Motorraddiebe sind in Berlin-Friedrichshagen auf frischer Tat erwischt und festgenommen worden. Bedanken können sich die Halter bei einem Zeugen, der die Männer in der Werlstraße dabei beobachtete, wie sie etwas in einen weißen Transporter luden und geistesgegenwärtig den teilte diese verdächtigen Beobachtungen den Polizeinotruf betätigte. Die alarmierten Einsatzkräfte stoppten den Fiat Ducato kurz darauf in der Nähe und entdeckten auf der Ladefläche eine zuvor entwendete Aprilia. Bei den beiden Insassen im Alter von 29 und 35 Jahren, die in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügen, klickten daraufhin die Handfesseln. 

+++ 6. Mai +++

Tempelhof: Autofahrer geht Radfahrerin im Streit an die Gurgel – Zeugen gesucht

Nach einer Auseinandersetzung im Straßenverkehr Anfang April dieses Jahres in Tempelhof sucht die Polizei Berlin nach Zeugen. Wie die Polizei mitteilte, gerieten eine Radfahrerin und ein Autofahrer nach bisherigem Ermittlungsstand am 7. April gegen 16.30 Uhr im Bereich Eschersheimer Straße/Gottlieb-Dunkel-Straße/ Mariendorfer Weg aneinander. Zunächst soll sich der Autofahrer im Straßenverkehr falsch verhalten haben, woraufhin ihn die Radfahrerin darauf aufmerksam gemacht haben soll.

Als sie ihren Weg fortsetzte, soll der 43-Jährige sie kurz mit dem Auto verfolgt und sie von der Straße gedrängt haben. Anschließend soll er aus dem Wagen ausgestiegen sein, die Frau vom Rad gerissen und sie auf den Gehweg gedrückt haben. Dabei soll er ihr gegen den Hals gedrückt haben, sodass sie akute Atemnot bekam. Bisher unbekannte Zeugen kamen der 23-Jährigen zu Hilfe und hielten den Mann zurück, heißt es.

Die Polizei Berlin fragt zu dem Vorfall:

Wer hat das Geschehen beobachtet, kann dazu Angaben machen und hat sich bisher noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt? Die bisher unbekannt gebliebenen Helfer möchten sich bitte ebenfalls mit der Polizei in Verbindung setzen.

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 (Süd) in der Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter den Telefonnummern (030) 4664-472800 oder (030) 4664-472327 entgegen. Zeugen können sich auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Fußgänger läuft bei Rot über Ampel - schwer verletzt

Ein Fußgänger ist laut Polizei bei einer roten Ampel in Berlin-Reinickendorf über die Straße gelaufen und von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 27-Jährige wurde am Mittwochabend in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er war auf die Windschutzscheibe geprallt und dann auf die Fahrbahn geschleudert worden. Der 27-Jährige war laut Polizei mit einem Freund unterwegs - dieser hatte an der Ampel in der Gotthardstraße gewartet. Die Unfallstelle wurde für etwa eine Stunde gesperrt.

Einbrecher-Trio auf frischer Tat im Treppenhaus festgenommen

Am helllichten Tag wollten sie in Berlin-Steglitz einbrechen – stattdessen klickten die Handschellen. Zuvor waren zwei Fachkommissariate für Wohnungseinbruchsdelikte und Ermittler einer Fahndungsdienststelle auf die Spur der drei Tatverdächtigen im Alter von 41, 42 und 46 Jahren gekommen. Noch beim Versuch, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rothenburgstraße einzubrechen, nahmen sie am Mittwochvormittag die drei mutmaßlichen Einbrecher fest und brachten sie in ein Polizeigewahrsam. Die Männer hatten diverse Werkzeuge dabei, die zusammen mit einem von dem Trio genutzten Auto beschlagnahmt wurden. In dem Wagen befanden sich weitere Werkzeuge und Beweismittel. Der 42-Jährige wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehles der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls dem Landeskriminalamt überstellt. Dessen dessen Komplizen bleiben in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt, ob die drei Männer weitere Einbrüche begangen haben. Noch am Donnerstag entscheidet ein Ermittlungsrichter, ob sie in Untersuchungshaft kommen.

Hellersdorf: Vier Verletzte bei Messerangriff im U-Bahnhof

Bei einem Messerangriff an einem Berliner U-Bahnhof sind vier Menschen verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen sagte, wurden nach der Tat am Mittwochabend am Bahnhof Louis-Lewin-Straße in Hellersdorf zwei Tatverdächtige, eine 16-Jährige und ein 20-Jähriger, festgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet die 16-Jährige gegen 21 Uhr auf dem U-Bahnhof mit vier Vermessungsarbeitern aneinander. Es wurde hitzig und blutig, als drei Vermesser im Alter von 36, 30 und 44 Jahren Verletzungen mit einem Messer zugefügt wurden. Auch ein 20-jähriger Begleiter der Jugendlichen war an der Auseinandersetzung beteiligt. Einem zur Hilfe eilenden 26-Jährigen fügte die 16-Jährige eine Stichverletzung am Oberkörper zu. Anschließend flüchtete sie zusammen mit ihrem Begleiter. Noch während der Anzeigenaufnahme durch die Polizei kam die 16-Jährige zurück und wurde festgenommen. Sie hatte ein Taschenmesser dabei, welches beschlagnahmt wurde. Auch ihr Begleiter wurde kurze Zeit später in der Nähe festgenommen. Auch er hatte ein Messer dabei. Beide kamen in eine Gefangenensammelstelle, wo die 16-Jährige Widerstand leistete und eine Mitarbeiterin an einem Bein verletzte, so dass diese ihren Dienst beenden musste.

Alle am U-Bahnhof Verletzten kamen in Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Fünf Festnahmen bei Droggenrazzia in Berlin, Leipzig und Thüringen

Bei einer Drogenrazzia in Berlin, Thüringen, Leipzig sind am Donnerstag fünf Tatverdächtige festgenommen worden. Auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Gera würden seit den frühen Morgenstunden 19 Objekte durchsucht, teilte das Landeskriminalamt Thüringen mit. Etwa 450 Polizisten - darunter Spezialeinsatzkommandos aus fünf Bundesländern – seien im Einsatz.

Die Verdächtigen sollen in nicht geringer Menge mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Nähere Angaben machten die Ermittler zunächst nicht.

+++ 5. Mai +++

Auto prallt gegen Baum und fängt Feuer - Fahrer tot!

Ein Auto ist zwischen Luckenwalde und Gottow (Landkreis Teltow-Fläming) gegen einen Baum geprallt und hat Feuer gefangen. Der Fahrer wurde am Mittwochmorgen tot aus dem Auto geborgen und konnte zunächst nicht identifiziert werden, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hätten den am Steuer sitzenden Menschen wegen des Feuers nicht retten können.

Laut Mitteilung betreute die Notfallseelsorge Zeugen und Rettungskräfte vor Ort, die Unfallstelle war mehrere Stunden abgesperrt. Warum der Wagen rechts von der Fahrbahn abgekommen war, blieb zunächst unklar. Ein unabhängiger Unfallsachverständiger soll den Ablauf nun untersuchen.

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Wegen Impfkritik? Flaschensammler in Berlin von drei Männern attackiert

Ein Flaschensammler mit impf- und regierungskritischen Aufklebern auf seinem Fahrrad ist von drei jungen Männern attackiert worden. Der 58-Jährige gab an, die Männer hätten ihn am Dienstagabend in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain beleidigt und mit Reizstoff besprüht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die Beleidigungen bezogen sich den Angaben zufolge auf die Aufkleber an seinem Fahrrad und seinem Anhänger. Es sei dann zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, die schließlich in den Reizstoff-Angriff mündete. Der Mann erlitt demnach Reizungen im Gesicht und an den Augen.

Wegen den Aufklebern am Fahrrad und am Anhänger schloss die Polizei eine politische Motivation des Angriffs nicht aus, der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Die Angreifer flüchteten nach der Tat. Der Attackierte musste laut Polizei nicht behandelt werden

Maskenverweigerer pöbelt in Supermarkt und leugnet Holocaust: Festnahme

Polizisten haben am Dienstagabend einen Maskenverweigerer in Berlin-Mitte festgenommen. Der 68-Jährige hatte die Filiale einer Supermarktkette am Heinrich-Heine-Platz ohne die vorgeschriebene FFP-2-Maske betreten. Eine Mitarbeiterin der Filiale forderte den Mann auf entweder eine Maske aufzusetzen oder ein entsprechendes Attest vorzuzeigen, welche ihn von der Pflicht zum Tragen einer Maske befreie. Der Mann tat weder das Eine noch das Andere, äußerte sich laut Polizei stattdessen holocaustverharmlosend. Eine Zeugin hatte den Mann bereits bei einer anderen Situation vor Monaten erlebt, wie er sich volksverhetzend sowie antisemitisch geäußert habe. Nach rechtlicher Belehrung durch die Einsatzkräfte behauptete der Tatverdächtige, er leide an einer Atemwegserkrankung und sei von der Maskenpflicht befreit, weigere sich jedoch, das Attest mitzuführen. Er sähe darin eine Diskriminierung. Nach Feststellung seiner Identität durfte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung und seiner antisemitischen Äußerungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Bombendrohung gegen linksalternatives Wohnprojekt in Spandau

Gegen ein linksalternatives Wohnprojekt in Berlin-Spandau ist am frühen Mittwochmorgen eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde das Gebäude in der Jagowstraße zunächst geräumt und dann durchsucht. Die rund 35 Bewohner wurde vor Ort von der Berliner Feuerwehr betreut. Die Polizei fand bei ihrer Durchsuchung keinen explosiven Gegenstand. Nach dem Einsatz konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen.

Laut Polizei stand das Gebäude in der Vergangenheit schon mehrfach im Fokus krimineller Handlungen. Anfang April hatten Unbekannte im Hausflur Möbel, darunter ein hölzernes Küchenregal sowie ein Sofa, in Brand gesetzt.

Bei dem Wohnprojekt handelt es sich um „Jagow15“. Das Projekt ist Teil des „Mietshäuser Syndikats“, ein Verbund von über 150 autonomen, selbstverwalteten Mietshäusern, Hausprojekten und Projektinitiativen in ganz Deutschland. In Berlin gibt es insgesamt 20 solcher Wohnprojekte.

Adlershof: Brand im Porsche Zentrum

Ein Feuer ist am frühen Mittwochmorgen im Porsche Zentrum im Berliner Ortsteil Adlershof ausgebrochen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers brannte in der Hermann-Dorner-Allee ein Fahrzeug auf dem Gelände. Durch die Hitzeeinwirkung wurde ein weiterer Wagen beschädigt. Zudem zog Rauch ins Gebäude. Die Flammen konnten zügig gelöscht und das Gebäude gelüftet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

Während der Löscharbeiten war der Eisenhutweg zwischen Hermann-Dorner-Allee und Straße am Flugplatz gesperrt, teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit. Die BVG-Buslinie 160 musste umgeleitet werden.

In Berlin passiert es häufiger, dass in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt werden. Zuletzt brannten mehrere Autos und Transporter in Neukölln, Spandau, Kreuzberg und Siemensstadt.