Ein Streifenwagen der Polizei an einem Einsatzort.
Ein Streifenwagen der Polizei an einem Einsatzort. dpa/Christophe Gateau (Symbolbild)

Ein schreckliches Verbrechen beschäftigt die Mordkommission der Brandenburger Polizei ausgerechnet an den den Weihnachtstagen: Eine 80-Jährige aus Schöneiche wurde bei einem brutalen Gewaltverbrechen getötet. Unter Verdacht steht ein Autofahrer, auf den die Polizei nahe des Tatorts geschossen hatte.

Bei der getöteten Frau in Schöneiche bei Berlin (Oder-Spree) handelt es sich um eine 80-jährige Seniorin. Nach dem Ergebnis der Obduktion sei die Rentnerin Opfer eines Gewaltverbrechens geworden, sagte Polizeisprecher Roland Kamenz am Samstag. Die Frau sei an massiven Verletzungen gestorben. Die Mordkommission setze ihre Arbeit während der Feiertage fort, sagte Kamenz. Aus ermittlungstaktischen Gründen könnten keine weiteren Informationen veröffentlicht werden.

Mutmaßlicher Täter bei Vogelsdorf gestoppt, Polizeibeamter schoss

Ein Mann hatte am Freitagmittag in Schöneiche die leblose Frau in einem Nebengebäude auf ihrem Grundstück entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Bei den nachfolgenden Ermittlungen habe es Hinweise auf eine Person gegeben, die mit einem Auto in der Nähe des Tatorts gewesen sein soll, so Kamenz. Daraufhin sei bei der Fahndung ein Autofahrer auf der Bundesstraße B1 bei Vogelsdorf gestoppt worden, sagte Kamenz. Dort habe ein Polizeibeamter auf den Mann geschossen und ihn an der Hand verletzt.

Der Verletzte könne mit dem Tatgeschehen in Verbindung stehen, teilte der Sprecher mit. Bei dem Einsatz wurden nach Polizeiangaben auch zwei Polizisten verletzt, einer musste ins Krankenhaus. Zur Schwere der Verletzungen, wie diese passiert sind und zu weiteren Einzelheiten gab es zunächst keine weiteren Angaben.