Polizei im Einsatz.  dpa/Karl-Josef Hildenbrand

+++ 28. November +++

Schüsse auf dem Mariendorfer Damm

Der angeschossene Mann wird in den Rettungswagen geschoben. Morris Pudwell

Ein Mann (30) wurde in der Nacht zu Sonntag auf dem Mariendorfer Damm (Tempelhof-Schöneberg) niedergeschossen. Notarzt und Sanitäter mussten ihn fast eine halbe Stunde lang auf dem Gehweg und weitere 15 Minuten im Rettungswagen stabilisieren, ehe er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Wer die Schüsse auf den Mann abgegeben hat, war am Morgen noch nicht bekannt. Der Hintergrund der Tat ist ebenso unklar. Am Tatort ging das Gerücht um, der Mann sei Drogenlieferant und auf dem Rückweg aus einer Bar zu seinem Motorroller getroffen worden. Der Mariendorfer Damm war mehrere Stunden lang zwischen Strelitz- und Kurfürstenstraße gesperrt.

+++ 27. November +++

30-Jähriger schlägt Frau (42) in Französisch-Buchholz krankenhausreif

Mit schweren Gesichtsverletzungen ist eine Frau in der Nacht zu Samstag nach einem Überfall in Französisch Buchholz in eine Klinik eingeliefert worden. Laut Polizei war die 42-Jährige gegen 0.30 Uhr im Rosenthaler Weg unterwegs, als sie von einem 30-Jährigen plötzlich körperlich attackiert und niedergeschlagen wurde. Aufgrund ihrer Hilfeschreie ließ der Angreifer von ihr ab, flüchtete ohne Beute und wurde kurz darauf von alarmierten Einsatzkräften festgenommen. Im Anschluss übernahm ihn die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord). Sein Opfer wurde mit einer Trümmerfraktur des Nasenbeins sowie Schwellungen und Hautabschürfungen im Gesicht stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Auto kracht gegen Baum: Mann stirbt bei Unfall auf B112

dpa/Christian Sappeck
Ein Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens lädt das völllig zerstörte Wrack eines Autos auf sein Fahrzeug.

Ein Mann ist bei einem Autounfall auf der B112 im Landkreis Spree-Neiße ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher des Brandenburger Lagezentrums sagte, war der Fahrer am Freitagabend mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, zunächst gegen eine Leitplanke und dann gegen einen Baum gekracht. Der Unfall spielte sich demnach zwischen Jänschwalde-Grießen und Forst-Briesnig ab. Zum Alter des Toten konnte der Sprecher noch keine Auskunft geben.

Mutmaßlicher Zigarettendieb verletzt zwei Friseurmitarbeiter und entkommt

Ein mutmaßlicher Ladendieb hat in Berlin-Steglitz zwei Mitarbeiter eines Friseurgeschäfts verletzt. Ein Kioskbesitzer erkannte den Verdächtigen am Freitagnachmittag vor seinem Geschäft auf dem Steglitzer Damm wieder und rief die Mitarbeiter um Hilfe, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Verdächtige soll dem Kioskbesitzer im Oktober eine Stange Zigaretten gestohlen haben.

Die Mitarbeiter des Friseurgeschäfts wollten den Mann laut Polizei festhalten, während der Kioskbesitzer die Polizei rief. Doch der Verdächtige fügte den Mitarbeitern Schnitt- und Stichverletzungen am Oberkörper und im Gesicht zu und entkam. Einer der Friseurmitarbeiter (28 Jahre alt) wurde stationär in einer Klinik aufgenommen, der zweite (36 Jahre alt) ambulant behandelt. Womit der Ladendieb die Männer verletzte, war zunächst unklar.

Wehrlosen Mann geschlagen und ausgeraubt – Festnahme!

Feiger Überfall in Berlin-Schöneberg! Einsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht zu Sonnabend einen Mann festgenommen, der einen schwerstbeeinträchtigten Menschen überfallen haben soll. Laut Polizei war das spätere Opfer, ein 35-Jähriger, erkennbar erheblich körperlich sowie sprachlich beeinträchtigt. Gegen 2 Uhr nahm ihm der Täter am Nollendorfplatz ein umgehängtes Mobiltelefon, eine Armbanduhr sowie die Wohnungsschlüssel ab, ohne dass dieser sich zur Wehr setzen konnte. Als der Überfallene sich nach Hause in die Zietenstraße flüchtete, folgte ihm der Tatverdächtige und konnte dort von Einsatzkräften, die zwischenzeitlich Zeugen alarmiert hatten, festgenommen werden. Da der 26-Jährige sein Opfer zudem noch gegen den Kopf geschlagen hatte, kam dieses zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Festgenommene wurde nach einer Blutentnahme der Kriminalpolizei überstellt.

Staatsschutz ermittelt nach rassistischer Attacke gegen Vater mit Tochter (1) in Fennfuhl

In den sozialen Medien löste ein Video des Vorfalls Entsetzen aus, nun hat sich der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes eingeschaltet. Eine Frau hatte ohne erkennbaren Anlass einen Passanten am Freitagnachmittag in Begleitung seines Kindes vor dem Gebäude einer Volkshochschule in Fennpfuhl übel rassistisch beleidigt, unter anderem als „Affe“. Laut Polizei war der 32-Jährige gegen 14.40 Uhr mit seiner einjährigen Tochter in der Paul-Junius-Straße unterwegs, als er von einer Unbekannten vor dem Eingang der Einrichtung fremdenfeindlich beschimpft wurde. Zudem spuckte die Frau den Mann mehrfach an. Nachdem sie schließlich das Gebäude betreten hatte, setzte der Vater mit seinem Kind den Weg fort und erstattete später Anzeige bei einem Polizeiabschnitt.

Spandau: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Freitagabend kam es in der Falkenseer Chaussee in Höhe des Wolburgswegs zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem VW Passat. Der Motorradfahrer musste von Notfallsanitätern und einem Notarzt behandelt werden. Er kam anschließend zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Passant in Berlin-Hellersdorf geschlagen und mit Messer niedergestochen

Feige Messer-Attacke in Berlin-Hellersdorf am Freitagnachmittag! Drei Unbekannte haben einen 23-Jährigen auf einem Trampelpfad unweit des Naumburger Rings angegriffen. Zunächst bekam der junge Mann von hinten einen Schlag auf den Kopf. Beim Umdrehen erblickte er drei Männer, von denen ihm zwei mehrfach in den Bauch stachen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße. Der Verletzte kam in eine Klinik, wurde dort operiert und zur weiteren Versorgung stationär aufgenommen. Eine Kripo ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ 26. November +++

Brandstiftungen in Adlershof – Zwei Festnahmen

Die Polizei hat in Berlin-Adlershof zwei mutmaßliche Brandstifter festgenommen. In der Nacht zu Freitag wurde in der Waldstraße ein Müllcontainer in einer Hofdurchfahrt eines Wohnhauses angezündet, wie die Polizei mitteilte. Strom- und Wasserleitungen, Teile der Hausfassade und mehrere Wohnungsfenster wurden durch das Feuer beschädigt. Kurze Zeit später wurden in der Nähe in einem Innenhof weitere Müllbehälter und anschließend noch ein Papierhaufen in einem Kellervorraum in Brand gesetzt. Die beiden Verdächtigen wurden in Umgebung der drei Brandorte festgenommen. Es bestehe der Verdacht einer Tatbeteiligung, hieß es.

Wilmersdorf: Polizei nimmt Einbrecher-Trio fest

Die Polizei hat in Berlin-Wilmersdorf drei Einbrecher festgenommen. Zivilkräfte beobachteten die drei Männer, als sie am Freitagmorgen an der Eingangstür eines Restaurants in der Pfalzburger Straße hantierten. Dann sei das Trio weitergegangen. Die Polizisten stellten an der Lokaltür Spuren fest. Die Männer im Alter von 29, 24 und 20 Jahren seien festgenommen worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Einbruch.

Hellersdorf: Rentner angefahren und schwer verletzt

Schwerer Unfall am Donnerstagnachmittag in Hellersdorf: Gegen 17.30 Uhr überquerte ein 89-jähriger Fußgänger mit seinem Rollator den Hultschiner Damm und wurde dabei von einem 59-Jährigen mit seinem Auto erfasst. Der Senior erlitt schwere Verletzungen an Kopf sowie Becken und kam in ein Krankenhaus. 

Brand in JVA Heidering! Zwei Häftlinge und ein Mitarbeiter wurden verletzt

Bei einem Feuer in einer Zelle der JVA Heidering in Großbeeren (Landkreis Teltow-Fläming) sind drei Menschen leicht verletzt worden. Gebrannt habe am Donnerstagabend eine Matratze, teilte die Polizei mit. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei Häftlinge und einen Mitarbeiter. Alle drei wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar.

Es ist bereits der zweite Brand in der JVA in diesem Monat. Erst am 6. November war in einer Zelle in dieser JVA ein Feuer ausgebrochen. Dabei waren ein Häftling und fünf Schließer verletzt worden.

Autoknacker festgenommen

Am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag hat die Polizei in Moabit und Hakenfelde insgesamt drei Autoknacker festgenommen.

Zunächst hatte gegen 19.45 Uhr ein Passant einen Mann beobachtet, der in der Ellen-Epstein-Straße in der Fahrerkabine eines Transporters hantierte, dessen Seitenscheibe eingeschlagen war. Alarmierte Polizisten nahmen den 32-jährigen Verdächtigen noch im Wagen fest. Der Mann verfügt in Deutschland über keinen festen Wohnsitz.

Gegen 0.30 hebelten an der Kreuzung Goltz- Ecke Carossastraße zwei Gestalten an der Seitentür eines Mercedes Vito. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, welche die beiden 27 und 25 Jahre alten Männer auf einem Parkplatz in der Nähe festnahm. 

+++ 25. November +++

Leblose Frau aus Caputher See geborgen - 83-Jährige wurde vermisst

Aus dem Caputher See (Potsdam-Mittelmark) ist der leblose Körper einer Frau geborgen worden. Ein Zeuge meldete am Mittwochmittag den Fund am Uferbereich, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach der Bergung durch die Feuerwehr konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Laut Polizei handelt es sich bei der Toten um eine 83-Jährige, die als vermisst gemeldet worden war. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen war die Frau nicht gefunden worden. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Eine Fremdeinwirkung war aber zunächst nicht erkennbar, hieß es.

Durchsuchung in Clan-Villa in Berlin-Neukölln

Razzia in der Clan-Villa in Buckow. BK

Die Polizei hat eine beschlagnahmte Villa eines bekannten arabischstämmigen Clans in Berlin-Neukölln durchsucht. 40 Polizisten begannen am frühen Donnerstagmorgen mit dem Einsatz in Buckow im Süden Berlins, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. 

Haselhorst: Polizisten halten sich mit gezogener Schusswaffe Messer-Mann vom Leib – Festnahme

Polizeibeamte haben sich am Mittwoch mit gezogener Schusswaffe einen Mann in Haselhorst vom Leib gehalten, der auf sie losging. Zuvor war es gegen Mitternacht zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen. Dabei zog ein Mann ein Küchenmesser und griff seinen 28-jährigen Bekannten an, der mit einem Sprung ausweichen konnte. Anschließend flüchtete der Angreifer, kehrte jedoch kurz darauf zurück. Als er die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten erblickte, rannte er erneut davon. Während der Verfolgung durch die Beamten überlegte er es sich plötzlich anders, drehte um und stürmte mit erhobenen Messer auf die Einsatzkräfte zu. Als die mit der Schusswaffe drohten, warf er das Messer weg und konnte unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und festgenommen werden.

Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstands gegen sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Westend: Einbrecher auf frischer Tat geschnappt

SIe kamen durchs Fenster und wurden geschnappt: In Westend hatte ein 38-Jähriger am Mittwochabend gegen 22 Uhr zwei Unbekannte entdeckt, die über ein offenes Fenster in seine Hochparterrewohnung in der Kirschenallee geklettert waren. Als der Mieter die beiden anschrie, sprangen die Männer aus dem Fenster und flüchteten den Spandauer Damm entlang. Dort fielen sie einer Polizeistreife auf, die die beiden Langfinger nach kurzer Verfolgung festnahm. Die beiden 30 und 32 Jahre alten Männer verfügen in Deutschland über keinen festen Wohnsitz. Die Ermittlungen dauern an.

Rauchgasvergiftung und Brandverletzung: Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand im Märkischen Viertel 

Bei einem Brand in einem achtgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Märkisches Viertel sind zwei Menschen verletzt worden. Der eine von ihnen hat neben einer Rauchgasvergiftung möglicherweise auch eine Brandverletzung erlitten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die zwei seien mit einer Drehleiter gerettet worden, erklärte die Feuerwehr. Die Wohnung im vierten Stock des Hauses habe in voller Ausdehnung gebrannt. Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache am Donnerstagabend ausgebrochen.

+++ 24. November +++

Mehrere Kilogramm Drogen gefunden – mehrere Festnahmen

Am Dienstagmittag haben Polizisten in Kreuzberg und Moabit vier Drogenhändler festgenommen. Zivilbeamte hatten gegen 12.30 Uhr in der Huttenstraße die Übergabe eines Umzugskartons mit Drogen zwischen zwei Männern, 44 und 42 Jahre alt, beobachtet. Bei einer anschließenden Durchsuchung der beiden und deren Autos fanden die Ermittler mehrere Kilogramm Betäubungsmittel, Bargeld und Handys.

Gegen 15.30 Uhr nahmen Einsatzkräfte in der Großbeerenstraße zwei weitere Männer im Alter von 43 und 46 Jahren fest, die wie zuvor der 44-Jährige, das Wohnhaus mit gefüllten Taschen verlassen hatten. Bei beiden Männern fanden Polizeikräfte erneut mehrere Kilogramm Drogen, eine hohe Summe Bargeld sowie Handys. Ermittlungen führten die Fahnder schließlich zu der Bunkerwohnung in der Großbeerenstraße, in welcher sie etwa 100 Cannabis-Pflanzen fanden.

BVG-Bus bei Böllerwurf beschädigt

Unverletzt blieben die Fahrgäste eines BVG-Busses in Zehlendorf am Dienstagabend, als das Fahrzeug mit einem Böller beworfen wurde. Der 34-jährige Fahrer war gegen 19.10 Uhr auf der Linie M48 im Dahlemer Weg unterwegs, als ein Feuerwerkskörper gegen eine Seitenscheibe prallte und explodierte. Dadurch zersplitterte das Glas und das Fahrzeug musste aus dem Betrieb genommen werden. Der Fahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. Die zwölf Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Die Suche nach möglichen Tätern in der Umgebung blieb erfolglos. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 23. November +++

Wedding: Mann tot aufgefunden – Mordkommission ermittelt

In einer Wohnung in Wedding ist am Dienstagmorgen der Mieter tot aufgefunden worden. Bekannte fanden den 39-Jährigen gegen 7.30 Uhr in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Müllerstraße und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verliefen ohne Erfolg. Die Auffindesituation des Toten deutet auf ein Tötungsdelikt hin. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Vier Diebe festgenommen

Bei vier Dieben klickten in der Nacht zum Dienstag im Falkenhagener Feld die Handfesseln. Das Quartett hatte gegen 2.30 Uhr ein in der Wustermarker Straße abgestelltes Motorrad in einen Fiat Ducato mit gefälschten Kennzeichen geladen. Die von einem Zeugen alarmierten Polizisten stoppten kurz darauf den Wagen sowie einen begleitenden Ford Mondeo und nahmen die Männer im Alter von 22, 27, 32 und 34 Jahren fest. Die Ermittlungen dauern an.

U-Bahnhof Friedrichstraße: Unbekannter bedroht in der U6 Fahrgäste

Ein Unbekannter hat in der Nacht in der U6 Richtung Tegel laut geschrien, Fahrgäste beleidigt und bedroht und mehrfach den Hitlergruß gezeigt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, soll der Mann am Montagabend am U-Bahnhof Friedrichstraße mit den Pöbeleien begonnen haben. Er soll dabei unter anderem einen Mann rassistisch beleidigt haben. Der Unbekannte stieg am U-Bahnhof Borsigwerke aus und lief weg. Die Suche der Polizei blieb erfolglos. Der Staatsschutz ermittelt wegen Bedrohung, Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

43-Jähriger mit gestohlenem Auto in Hellersdorf festgenommen 

Ein 43-Jähriger ist in Berlin-Hellersdorf mit einem gestohlenen Auto aufgefallen und festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden Beamte in Zivil wegen eines unpassenden Kennzeichens auf den Wagen aufmerksam. Beim Überprüfen am frühen Dienstagmorgen in der Nelly-Sachs-Straße stellte sich heraus, dass das Auto am 17. November gestohlen worden ist. Im Kofferraum fanden die Polizisten weitere Kennzeichen, die alle nicht zum Wagen gehörten.

Reinickendorf: Türrahmen von Grünen-Parteibüro angezündet 

Ein Parteibüro der Grünen in Berlin-Reinickendorf ist durch einen Brandanschlag leicht beschädigt worden. Unbekannte Täter zündeten in der Nacht zu Dienstag den Türrahmen am Eingang zu dem Büro am Eichborndamm in Wittenau an, wie die Polizei mitteilte. Ein Passant bemerkte um kurz vor 2.00 Uhr die Flammen und rief die Feuerwehr, die den Schwelbrand löschte. Laut Polizei gab es schon früher Beschädigungen an dem Büro. Der für Straftaten von politischen Extremisten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt.

+++ 22. November +++

Lichtenberg: Flüssigkeit in Tram versprüht - Sieben Verletzte

Gefährliche Körperverletzung in einer Straßenbahn der Linie M17. Am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr versprühte eine Gruppe Jugendlicher auf Höhe der Haltestelle Kleingartenanlage Bielefeldt eine unbekannte, klebrige Flüssigkeit auf sieben Passagiere. Dann flüchtete die Gruppe. 

Der Zugführer alarmierte die Polizei. Die sieben Verletzten im Alter von 18 bis 58 Jahren klagten über leichte Atemwegs- und Augenreizungen und ließen sich zum Teil ambulant behandeln. Die Substanz wurde gesichert und wird nun untersucht.

Fahrzeug prallt gegen Baum und Betonsockel

Schwerer Unfall im Tiergarten am Sonntagabend: Ein hatte Autofahrer aus bislang noch nicht bekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum und eine Betonstütze geprallt. Der 26-Jährige hatte an einer Ampel seinen BMW stark beschleunigt, verlor die Kontrolle rammte dadurch  zunächst einen Baum und dann den Betonsockel einer oberirdischen Wasserleitung. Der 26-Jährige Fahrer, die gleichaltrige Beifahrerin und ein weiterer Insasse, ein 27 Jahre alter Mann, blieben unverletzt. Bei einer Atemalkoholkontrolle des BMW-Fahrers stellten Polizisten einen Wert von knapp 0,5 Promille fest. Der BMW wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Britz: Radlader auf Baustelle ausgebrannt

Auf einer Baustelle in Britz brannte am Sonntagabend ein Radlader. Anwohnende der Paster-Behrens-Straße hatten gegen 21.10 Uhr einen lauten Knall gehört und die Flammen auf einem Schulgelände entdeckt. Das Baufahrzeug brannte vollständig aus, bevor es von Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht wurde. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Beleidigung und Körperverletzung in S-Bahn

Ein Fahrgast einer S-Bahn ist in der Nacht zum Montag von einem  Unbekannten während der Fahrt in Moabit beleidigt und verletzt worden. Nach Angaben des 33-Jährigen war er gegen 0.20 Uhr in einer Bahn der Linie S 42 in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof Beusselstraße einen anderen Fahrgast bat, das Rauchen zu unterlassen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Raucher reagierte mit fremdenfeindlichen Beleidigungen und warf beim Verlassen der Bahn am Bahnhof Beusselstraße eine Schnapsflasche in Richtung des 33-Jährigen, die diesen am Kopf traf und leicht verletzte. 

+++ 21. November +++

Autofahrer greift zur Axt und verletzt zwei Personen

Am Samstagabend sind in Zehlendorf ein Autofahrer, sein Beifahrer und ein Anwohner durch einen alkoholisierten Mann mit einer Axt angegriffen worden. Der Fahrer eines Renault-Pritschenwagens zwang zunächst einen 22-Jährigen Mini-Fahrer auf dem Teltower Damm durch seine Fahrweise, anzuhalten. Im Zuge des lauten Streits, auf welches auch ein 51-jähriger Anwohner aufmerksam wurde, holte der Transporterfahrer  eine verpackte Axt aus dem Wagen und stieß damit den Mimi-Fahrer gegen die Brust. Als sich dessen 23-jähriger Beifahrer und der Anwohner einmischten, um zu schlichten, legte der Wüterich erst richtig los, packte die Axt aus und schlug in Richtung der beiden Schlichter, die die Angriffe mit ihren Armen parieren konnten und dadurch glücklicherweise nur leicht verletzt wurden. Dann hackte der Angreifer auf die Mini-Frontscheibe ein. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß in Richtung Leo-Baeck-Straße. Ein Insasse eines VW, der vermutlich den Renault-Fahrer kannte und in der Nähe angehalten, sich jedoch nicht in die Auseinandersetzung eingemischt hatte, verließ sein Auto und fuhr mit dem zurückgelassenen Pritschenwagen davon.

Die Verletzungen der Angegriffenen wurden durch Rettungskräfte vor Ort versorgt. Polizisten fanden den Transporter verlassen in der Kunzendorfstraße und beschlagnahmten das Fahrzeug. Die weiteren Ermittlungen führten die Einsatzkräfte zur Adresse des Halters des Renault, wo sie diesen alkoholisiert antrafen und festnahmen. Sie brachten den 40-Jährigen auf eine Polizeidienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Weder in der Wohnung des 40-Jährigen noch in seinem Fahrzeug konnten die Einsatzkräfte die Axt auffinden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzungen, Nötigung im Straßenverkehr und Sachbeschädigung dauern an.

Biker rammt Bordstein und Leitplanke

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag in Friedrichshagen wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der 24-Jährige war gegen 9.10 Uhr auf den Müggelseedamm unterwegs und verlor in einer leichten Linkskurve aus bislang noch nicht bekannten Gründen die Kontrolle über seine Honda. Die Maschine prallte zunächst gegen den Bordstein und schließlich gegen die Leitplanke. Der junge Fahrer zog sich durch den Sturz Verletzungen am gesamten Körper zu und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Alexanderplatz: Jacke geraubt – Festnahme

Zeugen alarmierten sonntagfrüh die Polizei zu einer Auseinandersetzung auf dem U-Bahhof Alexanderplatz. Ein 18-Jähriger war dort mit einem 25 Jahre alten Mann in einen Streit geraten sein. Dabei schlug der Ältere den Jüngeren ins Gesicht, gewürgt ihn und stieß ihn mit dem Kopf gegen eine Wand. Mit der Jacke des Angegriffenen flüchtete der 25-Jährige. Polizisten nahmen wenig später den Räuber fest, der dabei die Jacke des 18-Jährigen trug. 

Britz: Supermarkt-Räuber verletzt zwei Angestellte

Ein vermeintlicher Kunde hat am Samstagabend einen Supermarkt in Britz überfallen. Nach Angaben der 42-jährigen Angestellten des Discounters am Tempelhofer Weg begleitete sie um 21 Uhr mit Hinweis auf den Ladenschluss einen Mann zur Tür, als dieser sie plötzlich ins Geschäft zurückdrängte.  Ein 25-jähriger Kollege kam ihr zur Hilfe. Da zog im Gerangel der Unbekannte ein Messer, verletzte die Angestellten leicht, die vom Räuber abließen. Dieser hebelte mit seiner Waffe die Lade einer Kasse auf und griff sich das Geld. Mit seiner  Beute flüchtete der Angreifer in Richtung Gradestraße. Die beiden Angestellten erlitten leichte Stich- bzw. Schnittverletzungen an den Armen. Die Ermittlungen zu dem Raub dauern an.

Hotelbrand am Kurfürstendamm

Eine verletzte Person wird in ein Krankenhaus trasportiert. Pudwell

Feueralarm am Samstagabend in einem Hotel am Kurfürstendamm in Charlottenburg. In einem Zimmer in der dritten Etage war ein Feuer ausgebrochen, mehrere Einrichtungsgegenstände brannten. Eintreffende Polizisten brachten eine Familie mit zwei Kindern in Sicherheit. Neun Personen mussten von Notärzten medizinisch gesichtet, eine Person kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik.

Es waren rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr tätig. Der Kurfürstendamm war aufgrund des Großeinsatzes der Feuerwehr zwischen Lewishamstraße und Olivaer Platz voll gesperrt. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.

Attacke auf Parteibüro der Grünen in Berlin-Wittenau

Unbekannte haben ein Parteibüro von der Grünen in Berlin-Wittenau attackiert. Eine Mitarbeiterin entdeckte am Samstagnachmittag die demolierte Schaufensterscheibe am Eichborndamm in Reinickendorf. Auch die Eingangstür des Büros wurde mit Farbe beschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ 20. November +++

Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten – Hubschrauber im Einsatz, A20 teils gesperrt 

 Auf der Autobahn 20 hat es am Samstagmorgen einen schweren Verkehrsunfall mit mindestens zwei beteiligten Fahrzeugen und mehreren Schwerverletzten gegeben. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, sei die A20 in Höhe der Anschlussstelle Altentreptow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) voll gesperrt. Ein Hubschrauber sei im Einsatz und die Rettungskräfte vor Ort. Weitere Angaben konnte er zurzeit noch nicht machen.

Berlin-Staaken: Mädchen an Bushaltestelle angefahren und schwer verletzt

Ein Autofahrer hat in Berlin-Staaken zwei Mädchen angefahren und schwer verletzt. Der 78-Jährige war am Freitagnachmittag auf dem Gärtnereiring in Richtung Pfarrer-Theile-Straße unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Plötzlich seien die 12-Jährige und die 15-Jährige an einer Haltestelle hinter einem Bus der Linie M37 auf die Straße gelaufen. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Auto des Rentners. Die Ältere verletzte sich schwer an Kopf und Rumpf, die Jüngere zog sich Verletzungen an Bein und Rumpf zu. Beide kamen zur Versorgung stationär in ein Krankenhaus.

Friedrichsfelde: Auto brennt in Berlin

Am Morgen hat in Berlin wieder ein Auto gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Der in der Alfred-Kowalke-Straße in Berlin-Friedrichsfelde abgestellte Wagen hat den Angaben zufolge komplett in Flammen gestanden. Die Brandursache war zunächst noch unbekannt.

In den vergangenen Monaten brannten in Berlin immer wieder Autos. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

+++ 18. November +++

Mitte: Festnahme nach versuchtem Büroeinbruch

Die Polizei hat donnerstagfrüh einen Tatverdächtigen nach einem versuchten Büroeinbruch in Mitte festgenommen. Mitarbeiter des Objektschutzes der Polizei Berlin, die ihren Dienst an der chinesischen Botschaft versehen, bemerkten gegen 3.15 Uhr einen Mann auf dem gegenüberliegenden Rolandufer, der versuchte, über ein Fenster in ein Büro einzubrechen. Als einer der Mitarbeiter die Jannowitzbrücke überquerte, flüchtete der Mann ebenfalls auf die Brücke. Von dort versuchte er, kletternd über die Außenwand des Bahnviaduktes, sich an der Spree entlang der Festnahme zu entziehen. Polizisten nahmen den 24-Jährigen  mit Hilfe der Berliner Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei fest.

Marzahn: Steinwurf auf Straßenbahn

Am späten Mittwochabend ist in Marzahn eine Tram der Linie 56, die in Richtung Ahrensfelde unterwegs war, eschädigt worden. Ein 46-jährige Fahrgast meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass er gegen 22.45 Uhr an der Haltestelle Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße zwei junge Männer beobachtet hatte, von denen einer einen Kleinpflasterstein gegen ein Fenster der Straßenbahn geworfen haben soll. Das Sicherheitsglas der Scheibe zerbrach, weswegen der Fahrer die Bahn anschließend zum Betriebsbahnhof fuhr. Verletzt wurde niemand. 

Explosion an Zigarettenautomaten

Am späten Mittwochabend hörten Anwohner in Reinickendorf einen lauten Knall. Gegen 23.45 Uhr sahen sie in der Nordbahnstraße dann einen Mann und eine Frau an einem Zigarettenautomaten hantieren, wie das Paar ein Teil des Zigarettenautomaten in einen weißen Lieferwagen luden und flüchteten. Alarmierte Einsatzkräfte stellten fest, dass vermutlich eingesetzte Pyrotechnik den Automaten beschädigt hatte und ein Akku entwendet wurde. 

+++ 17. November +++

Handel mit gefälschten Impfpässen – Festnahme

Zivilpolizisten haben am Dienstagnachmittag in Lichtenrade einen Mann nach dem Handel mit gefälschten Impfpässen festgenommen. Die Polizisten hatten zuvor auf der Groß-Ziethener-Straße einen 19-Jährigen entdeckt, wie dieser von einem anderen Mann gegen Geld einen Impfpass erhielt. Bei der Überprüfung des 20-jährigen Verkäufers fanden sich weitere drei gefälschte Impfpässe und Bargeld. Bei einer später durchgeführten Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten die Einsatzkräfte weitere sechs Blanko-Impfpässe. Darüber hinaus konnte ein 26-jähriger Mittäter bekannt gemacht werden. Sowohl der 19-Jährige als auch der 20-Jährige wurden nach Feststellung ihrer Identitäten entlassen. Die noch andauernden Ermittlungen gegen den 20-Jährigen und seinen Komplizen wegen des Verdachts der Fälschung von Gesundheitszeugnissen führt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

Unfall in Baumschulenweg

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Dienstagabend eine Autofahrerin mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab. Die 39-Jährige war gegen 19.30 Uhr in der Südostallee in Richtung Baumschulenstraße unterwegs, als siean der Südostalleebrücke plötzlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor, gegen den Bordstein prallte und schließlich mit einem Baum kollidierte. Das Auto schleuderte zurück auf  die Fahrbahn und kam am Fahrbahnrand zum Stehen. Die 39-Jährige rief selbst die Polizei. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Frau zur stationären Behandlung in eine Klinik. Eine Atemalkoholmessung verlief ergab null Promille.

+++ 16. November +++

Wachmänner stoppen Geldautomaten-Räuber in Gosen

Wachschutz-Mitarbeiter haben Unbekannte bei einem versuchten Geldautomaten-Raub in Gosen im Landkreis Oder-Spree erwischt. Mehrere Maskierte hatten am Dienstagmorgen versucht, einen Geldautomaten an einer Tankstelle aufzuberechen, wie ein Sprecher der Polizei Brandenburg mitteilte. Dabei seien sie von den Wachmännern gestört worden und mit einem Kleintransporter geflüchtet. Bei dem versuchten Raub entstand ein Schaden von 5000 Euro.

Brand in Mehrfamilienhaus im Wedding – 13 Personen gerettet 

Im Keller eines sechsgeschossigen Wohnhauses in Berlin-Wedding ist am Dienstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden 13 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Haus in der Müllerstraße mit Brandfluchthauben gerettet. Das Feuer wurde anschließend unter Kontrolle gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Lage sei übersichtlich, das Feuer habe sich im Haus nicht weiter ausgebreitet. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

Steglitz: Mann homophob beleidigt

In Steglitz ist am Montagnachmittag ein Mann homophob beleidigt worden. Kurz nach 16 Uhr hatte sich der 29-Jährige auf einem Bahnsteig des S-Bahnhofes Rathaus Steglitz aufgehalten und auf Persisch mit seiner Schwester telefoniert. Ohne erkennbaren Grund kam ein Unbekannter auf ihn zu, rempelte ihn an und beleidigte ihn ebenfalls in persischer Sprache homophob. Dann stieg der Pöbler in eine S-Bahn und fuhr daon. Die Polizei ermittelt.

+++ 15. November +++

Charlottenburg: Fahrradstreife stoppt Moped-Rambo

Am Sonntagnachmittag schnappte die Polizei in Charlottenburg einen Moped-Rambo, der auf dem Gehweg der Bismarckstraße ohne Helm unterwegs war. Die Beamten folgten auf ihren Fahrrädern dem Fahrer der Yamaha durch die Fritschestraße, die Schillerstraße und die Windscheidstraße. Aufforderungen zum Anhalten ignorierte der Mann. Der 48-Jährige gefährdete eine Fußgängerin und ein Kleinwagen musste eine Vollbremsung vollführen, um einen Crash zu verhindern. In der Windscheidstraße konnte die Fahrradstreife den 48-jährigen einholen und kontrollieren. Moped und Führerschein wurden eingezogen, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Friedrichsfelde: Diesel läuft aus – Feuerwehr stundenlang im Einsatz

Am Montag gegen 2 Uhr musste die Berliner Feuerwehr in die Gensinger Straße nach Friedrichsfelde ausrücken. Aus dem Tank eines Lkw floss literweise Diesel. Ursache war aber kein technischer Defekt. Diesel-Diebe hatten sich an dem Fahrzeug zu schaffen gemacht, den Tank manipuliert, wurden aber wohl gestört und hatten ihr Vorhaben abgebrochen und das Weite gesucht. Der  austretende Treibstoff floss auch in die Kanalisation, die von der Feuerwehr besonders gesichert werden musste.

Aus dem Laster floss Dieseltreibstoff auch in die Kanalisation. Pudwell

Die Feuerwehr dichtet das Leck am Tank provisorisch ab und sorgte mit einer Bindemittelsperre dafür, dass nicht noch mehr Diesel in die Kanalisation floss. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden an. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 14. November +++

Bluttat im Rotlichtmilieu? Mann vor Erotikshop in der Kurfürstenstraße lebensgefährlich verletzt

Ein Mann ist am Samstagabend vor einem Erotikmarkt auf der Berliner Kurfürstenstraße lebensgefährlich verletzt worden. Medienberichten zufolge soll es sich bei dem Verletzten um einen Zuhälter, bei dem Tatverdächtigen um einen Freier gehandelt haben. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei brach gegen 22.50 auf der Kurfürstenstraße Streit zwischen dem 56-Jährigem und einem 36 Jahre alten Mann aus.

Bei der anschließenden Schlägerei ging der ältere der beiden Kontrahenten lebensgefährlich verletzt zu Boden und wies zunächst keine Vitalfunktionen mehr auf. Rettungskräfte konnten ihn reanimieren und ins Krankenhaus bringen, wo er stationär aufgenommen wurde.

Der 36-jährige Tatverdächtige wurde von Polizisten in Tatortnähe festgenommen. Er soll noch heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Wedding: Elfjähriges Kind von Autofahrerin angefahren und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Wedding ist am Samstagnachmittag ein elfjähriger Junge schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei am Sonntag mit Nach den bisherigen Ermittlungen soll das Kind gegen 17.45 Uhr gemeinsam mit einem anderen Elfjährigen durch am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge hindurch ohne auf den Verkehr zu achten auf die Schwyzer Straße gerannt sein.

Dabei wurde einer der beiden Jungen von einem VW Golf erfasst, den eine 41 Jahre alte Frau steuerte. Trotz einer sofort eingeleiteten Bremsung konnte sie den Unfall nicht verhindern. Der Junge kam mit einer Beinfraktur zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

+++ 13. November +++

Steglitz: 80-jährige Radfahrerin wird bei Unfall schwer verletzt 

Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist eine Radfahrerin in Berlin-Steglitz schwer verletzt worden. Die 80-Jährige sei am Samstagmittag zu Boden gestürzt und habe schwere Verletzungen an Kopf, Arm und Bein erlitten, berichtete die Polizei am Abend. Nach Angaben der Ermittler hatte ein Autofahrer gewendet und die Radfahrerin im Gegenverkehr übersehen. Rettungskräfte brachten die verletzte Frau in eine Klinik.

Lesen Sie auch: Kinderschänder bekommt 15 Millionen Euro Entschädigung – weil er im Knast verprügelt wurde >>

Hellersdorf: Maskenverweigerer randalieren in Berliner Kneipe - drei Verletzte

Maskenverweigerer haben in einer Kneipe in Berlin-Hellersdorf randaliert und dabei drei Menschen verletzt - darunter auch den Ladeninhaber, der sie kurz zuvor vor die Tür gesetzt hatte. Die etwa zehnköpfige Gruppe habe in der Nacht zum Samstag mit Flaschen um sich geworfen, auf mehrere Gäste eingeschlagen und die Einrichtung zerstört, teilte die Polizei mit. Nach den Angaben vom Samstag hatte der Wirt die mutmaßlichen Randalierer des Ladens verwiesen, weil sie andere Gäste belästigt und sich geweigert hätten, eine Maske aufzusetzen.

Noch vor Eintreffen der Polizei floh die Gruppe vom Tatort in der Alten Hellersdorfer Straße. Der 40 Jahre alte Wirt sowie ein 35-jähriger und ein 40-jähriger Gast erlitten Kopfverletzungen und wurden vor Ort von Rettungskräften behandelt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruches.

Mann in Berlin-Mitte mit vorgehaltenem Messer ausgeraubt 

Ein Mann ist in Berlin-Mitte mit vorgehaltenem Messer ausgeraubt und verletzt worden. Der 28-Jährige sei am Freitagabend vor einer Bar in der Torstraße von einem Mann überfallen worden, teilte die Polizei mit. Als er sich weigerte, dem Angreifer sein Handy zu geben, fügte der ihm demnach mehrere Schnitte an Arm und Hand zu. Der Angreifer habe daraufhin das Handy an sich genommen und sei unerkannt in Richtung Rosenthaler Platz geflohen. Nach den Angaben vom Samstag wurde der 28-Jährige ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen schweren Raubes.

15-Jähriger mit Waffe löst größeren Polizeieinsatz in Tempelhof aus

Ein Jugendlicher hat am Freitagvormittag in Tempelhof mit einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit hantiert und dadurch einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst, Wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte, hatten drei Schülerinnen, die auf dem Weg zum Sportunterricht waren, in der Bosestraße einen jungen Mann beobachtet, der eine Pistole durchlud und sich dabei mehrfach umschaute. Die Mädchen meldeten dies dem Hausmeister der Sportanlage, der wiederum den Notruf verständigte.

Alarmierte Einsatzkräfte konnten den 15-Jährigen kurz darauf in der Nähe antreffen und vorläufig festnehmen. In seinem Hosenbund steckte die Waffe, bei der es sich um eine Soft-Air-Pistole handelte. Eine zunächst angenommene etwaige Amoktat auf dem Sportgelände, die zur Auslösung eines größeren Polizeieinsatzes führte, hatte sich somit glücklicherweise nicht bestätigt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, bei welchen auch die Waffe beschlagnahmt wurde, kam der Jugendliche in die Obhut seiner Mutter. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz entgegen. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt.

+++ 12. November +++

U-Bahnhof Hellersdorf: Betrunkener mit 2,6 Promille schubst Mann (28) ins Gleisbett 

Am U-Bahnhof Hellersdorf ist ein 28-Jähriger ins Gleisbett geschubst worden und dabei nahezu unverletzt geblieben. Der Mann soll einen betrunkenen 48-Jährigen von einem Kind weggezogen haben, das dieser verbal eingeschüchtert habe, teilte die Polizei mit. Daraufhin schubste der Betrunkene den 28-Jährigen so, dass dieser mit seinem Fahrrad in das Gleisbett stürzte. Der junge Mann ließ sein Fahrrad liegen und gelang mit Hilfe anderer Fahrgäste auf den Bahnsteig zurück, bevor die U-Bahn eintraf.

Ein Alkoholtest bei dem 48-Jährigen ergab 2,6 Promille. Er wurde wegen einer ausstehenden Geldstrafe bereits per Haftbefehl gesucht und somit verhaftet. Der 28-Jährige kam mit leichten Blessuren am Oberkörper davon.

+++ 11. November +++

Notrufnummer der Feuerwehr in Berlin wieder erreichbar

Die Notrufnummer der Feuerwehr (112) ist in Berlin nach der bundesweiten Störung der Notrufnummern wieder erreichbar, wie die Feuerwehr gegen 7.55 Uhr am Donnerstagmorgen auf Twitter mitteilte. Somit sind in Berlin sowohl die Notrufnummer der Polizei als auch die der Feuerwehr wieder erreichbar. Der Grund für den bundesweiten Ausfall ist weiter unklar.

+++ 10. November +++

Brand in Kreuzberg: Wohnhaus vorübergehend unbewohnbar 

Im Berliner Ortsteil Kreuzberg musste ein Wohnhaus aufgrund eines Brandes vorübergehend geräumt werden. Es habe am Dienstag im Keller des Hauses gebrannt, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Das Feuer war zwar schnell gelöscht, hat aber Schäden an den Versorgungsleitungen hinterlassen. Vorübergehend ist das Haus nun nicht bewohnbar, für alle Bewohnerinnen und Bewohner wurde nach Angaben der Polizei eine Unterkunft gefunden. Verletzt wurde niemand.

+++ 9. November +++

Jüterbog: Ein Schwerverletzter bei Unfall zwischen Laster und Mähfahrzeug 

Auf der B101 bei Jüterbog ist ein 63-Jähriger bei einem Auffahrunfall zwischen einem Laster und einem Mähfahrzeug der Straßenmeisterei schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, war der 63-Jährige mit seinem Laster am Montag auf das Mähfahrzeug aufgefahren und dabei im Führerhaus eingeklemmt worden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand laut Polizei ein Schaden von ungefähr 120 000 Euro.

+++ 8. November +++

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Friedrichshain 

Zwei Menschen sind bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Friedrichshain verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brannte es am Sonntagabend aus bisher ungeklärter Ursache in einer Wohnung eines Hinterhauses. Die zwei Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, darunter auch ein Polizist mit einer Rauchgasvergiftung. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

+++ 7. November +++

Prügel-Attacke: Polizistin schwer verletzt

Bei einem Einsatz in Berlin ist eine Polizistin schwer verletzt worden. Die Beamtin wurde von einem 51-Jährigen im Bezirk Spandau mehrfach mit einem Metallrohr geschlagen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Polizistin kam mit Kopf- und Armverletzungen in ein Krankenhaus.

Zuvor waren die Polizisten am Samstagabend den Angaben zufolge wegen Ruhestörung zu einem Wohnhaus gerufen worden. Als die Beamten bei dem Betroffenen klopften und klingelten, forderte dieser, dass sich die Polizei entfernen solle, und drohte, dass er alle töten werde. Plötzlich öffnete der Mieter die Tür und attackierte die Beamtin mit dem Metallrohr.

Unter Einsatz von Pfefferspray konnte der 51-Jährige entwaffnet, überwältigt und festgenommen werden. Er wurde aufgrund seines Zustands in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ 6. November +++

Unter den Linden: Auto kracht gegen Ampel und kippt auf die Seite

Ein Auto ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Mitte umgekippt, der Fahrer hat sich schwer verletzt. Der 33-Jährige war am frühen Samstagmorgen auf dem Boulevard Unter den Linden in Richtung Brandenburger Tor unterwegs, wie die Polizei mitteilte. An der Kreuzung zur Glinkastraße wollte er nach links abbiegen, kam jedoch laut Zeugen nach rechts von der Straße ab. Der Wagen krachte gegen eine Ampel, kippte um und blieb auf der Seite liegen.

Rettungskräfte befreiten den schwer verletzten Fahrer aus dem Auto und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei vermutet eine medizinische Ursache als Grund für den Unfall. Ein Alkoholtest bei dem Mann sei negativ verlaufen, hieß es. Die Kreuzung wurde während des Rettungseinsatzes gesperrt, die demolierte Ampel abgeschaltet.

Kinderwagen brennt: Sechs Schwerverletzte! 

Sechs Menschen, darunter vier Kinder, sind in Folge eines Wohnungsbrandes in Berlin-Gesundbrunnen schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben der Feuerwehr hatte am frühen Morgen ein Kinderwagen im Erdgeschoss des Gebäudes aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen.

Der Brand wurde gelöscht, bevor es sich ausbreiten konnte. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

+++ 5. November +++

Maskenmuffel dreht durch

Weil er auf seine fehlende Maske hingewiesen wurde, soll ein Mann in einem Supermarkt in Vetschau/Spreewald eine Glasscheibe zerschlagen haben. Außerdem habe er die Verkäuferinnen beleidigt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Am Mittwochabend hatte der 24-Jährige den Supermarkt ohne einen Mund- und Nasenschutz betreten. Als er darauf hingewiesen wurde, zerschlug er eine Plexiglasscheibe und beleidigte das Personal.

Es kam den Angaben zufolge auch zu Beleidigungen gegen die Polizeikräfte. Gegen den Mann werde nun wegen Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Spandau: Unfall mit Rettungswagen – drei Verletzte

In Berlin-Spandau sind drei Menschen bei einem Unfall mit einem Auto und einem Rettungswagen verletzt worden. Ein Auto kollidierte am Donnerstagabend mit dem Rettungswagen, als dieser mit Blaulicht über eine Kreuzung fuhr, teilte die Feuerwehr am Freitag mit. Die drei Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, schwer verletzt sei aber niemand, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Geisterfahrer auf Berliner Ring: Unfall endet mit einem Schwerverletzten

Bei einem Zusammenstoß zweier Autos auf dem westlichen Berliner Ring zwischen Werder und Großkreuz (Kreis Potsdam-Mittelmark) ist einer der Fahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei vom Freitagmorgen fuhr der Fahrer eines Kleintransporters kurz vor Mitternacht in der falschen Richtung auf die Autobahn auf und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Der LkW-Fahrer wurde leicht verletzt, der schwer verletzte Fahrer des Kleintransporters musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn Richtung Norden ist an der Unfallstelle nach Schätzung der Polizei bis in den frühen Morgen hinein gesperrt.

+++ 4. November +++

Verdächtiger Gegenstand! Polizei sperrt Bahnhof Zoo und unterbricht U-Bahn-Verkehr

Ein verdächtiger Gegenstand hat am Hardenbergplatz in Berlin-Charlottenburg für einen großen Polizeieinsatz und Beeinträchtigungen im U-Bahnverkehr geführt. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten Passanten um 11.20 Uhr ein auffälliges Möbelstück im Bahnhof Zoologischer Garten bemerkt. Da sich kein Besitzer fand und das Teil einigen unheimlich vorkam, alarmierten Zeugen zwei Stunden später die Polizei.

Der Bahnhof wurde großräumig abgesperrt, Kriminaltechniker und Bombenspezialisten untersuchen den Gegenstand. Auch der großer Parkplatz am Hardenbergplatz war nicht passierbar. Wie die BVG mitteilte, hielten Züge der Linien U2 und U9 nicht im Bahnhof Zoologischer Garten. Inzwischen wird der Bahnhof aber wieder angefahren. Der verdächtige Gegenstand befand im Durchgang zwischen dem U- und S-Bahnhof.

Maskenverweigerer schlägt Scheibe in Supermarkt ein

Weil er auf seine fehlende Maske hingewiesen wurde, soll ein Mann in einem Supermarkt in Vetschau/Spreewald eine Glasscheibe zerschlagen haben. Außerdem habe er die Verkäuferinnen beleidigt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Am Mittwochabend hatte der 24-Jährige den Supermarkt ohne einen Mund- und Nasenschutz betreten. Als er darauf hingewiesen wurde, zerschlug er eine Plexiglasscheibe und beleidigte das Personal.

Es kam den Angaben zufolge auch zu Beleidigungen gegen die Polizeikräfte. Gegen den Mann werde nun wegen Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Auto wegen Abgas-Wolke gestoppt - Polizei entdeckt ein Kilo Marihuana

Ein kaputter Auspuff ist einem mutmaßlichen Drogendealer in Berlin-Dahlem zum Verhängnis geworden: Polizisten wollten am Mittwochmittag den Wagen des 22-Jährigen überprüfen, weil große Abgaswolken aus dem Auspuff traten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Mit eingeschaltetem Blaulicht forderten sie den Fahrer über Lautsprecher zum Anhalten auf. Doch dieser raste davon.

Auf seiner Flucht fuhr der Mann laut Polizei trotz Rot über eine Ampelkreuzung sowie über den Gehweg, wobei er Passanten gefährdete. Die Fahrt endete zwischen einem Baum und einem parkenden Auto. Beim Rangieren wurde der parkende Wagen beschädigt. Der junge Mann flüchtete zu Fuß weiter. An einem Grundstück warf er eine Tüte über den Zaun.

Kurze Zeit später stoppte ihn ein Polizist. Er habe den Flüchtenden mit einem Fußfeger zu Boden gebracht, hieß es. Der Autofahrer und der Polizist verletzten sich dabei leicht. Der 22-Jährige wurde festgenommen. In der Tüte entdeckten die Beamten ein Kilogramm Marihuana. Bei dem Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen ihn wird wegen Drogenhandels ermittelt.

Brutaler Überfall: Falscher Pfleger raubt in Friedrichshain 94-Jährige aus – Festnahme!

Ein angeblicher Pfleger hat sich am Mittwochnachmittag Einlass in ein Seniorendomizil in Friedrichshain verschafft und eine Seniorin ausgeraubt. Der 36-Jährige betrat die Wohnung einer 94-jährigen Dame und forderte sie auf, ihre Wertgegenstände zu zeigen, damit er prüfen könne, ob diese in Gänze vorhanden seien. Als die Frau dies verweigerte, entriss ihr der Tatverdächtige den am rechten Arm getragenen Armreif gewaltsam. Dabei erlitt die Frau Hämatome und Hautabschürfungen. Außerdem blutete sie aus einer Wunde, die entstand, als ihr der Mann eine Kanüle aus dem Arm zog.

Der 36-Jährige flüchtete schließlich mit dem Diebesgut, die Seniorin rief um Hilfe. Auf diese Rufe aufmerksam geworden, folgten drei Pflegekräfte dem Mann, der die Einrichtung rennend über den Haupteingang verließ. Ein zufällig vor Ort tätiger Polizist nahm die Verfolgung auf und nahm den Tatverdächtigen kurz darauf fest. Der beim Mann aufgefundene Schmuck wurde der Seniorin, um deren Wohlbefinden sich das Pflegepersonal kümmerte, noch in der Residenz übergeben.

Kassiererin in Gesundbrunnen beraubt

Am Mittwochnachmittag wurde eine 18 Jahre alte Kassiererin in einem Bekleidungsgeschäft in Gesundbrunnen beraubt. Nach ersten Angaben kam ein Mann in den Kassenbereich und tat so, als ob er ein Kleidungsstück bezahlen wollte. Plötzlich soll der Unbekannte eine Schusswaffe auf die Kassiererin gerichtet und Geld gefordert haben. Mit der Beute flüchtete der Tatverdächtige aus dem Geschäft in Richtung U-Bahnhof Gesundbrunnen. Die Angestellte blieb unverletzt.

Schöneberg: Bettlägerige Frau in Wohnung überfallen – Schmuck für 15.000 Euro und 400 Euro Bargeld weg

Nach einem Raubüberfall auf eine bettlägerige Frau muss sich ein 45-Jähriger ab Donnerstag (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll im März 2018 mit einem Komplizen mitten in der Nacht in die Wohnung der Frau im Stadtteil Schöneberg eingedrungen sein. Laut den Ermittlungen wurde das Opfer mit einer Plastikflasche geschlagen, gefesselt und geknebelt. Die mutmaßlichen Täter hätten Schmuck im Gesamtwert von etwa 15 000 Euro sowie 400 Euro Bargeld erbeutet. Die Anklage lautet auf schweren Raub und gefährliche Körperverletzung. Vier Verhandlungstage sind bislang geplant.

+++ 3. November +++

Alarm am Haupstadtflughafen BER! Verdächtiger Gegenstand – Check-In teilweise gesperrt

Neues Chaos am Pannenflughafen BER: Am Mittwochabend hat die Bundespolizei Teile des Terminals 1 gesperrt. Grund: ein verdächtiger Gegenstand. Vorsorglich wurden die Check-In-Bereiche 1-6 gesperrt. Doch bereits um 19 Uhr kam die Entwarnung: Vom Gegenstand geht offenbar keine Gefahr aus

Magnetangler löst Einsatz von Polizeitauchern in Spree aus

Ein sogenannter Magnetangler hat in Berlin einen Einsatz von Polizeitauchern in der Spree ausgelöst. Der Mann habe am 30. Oktober mit dem Magneten an seiner Angel einen größeren Gegenstand aus Metall in der Spree nahe der Kaiserin-Augusta-Brücke zwischen Charlottenburg und Moabit gefunden, ihn aber offenbar nicht aus dem Wasser ziehen können, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Gemeldet habe er den unbekannten Fund erst am Mittwoch, woraufhin die Polizeitaucher das Gewässer untersuchten. Sie entdeckten eine alte Granate, die ungefährlich war. Den Gegenstand des Magnetanglers fanden sie bis zum Nachmittag zunächst nicht. Die Brücke war vorsorglich gesperrt worden. Magnetangler suchen in Gewässern gezielt nach Metallgegenständen.

Benz-Jeep kracht in Renault: Senioren-Ehepaar schwer verletzt

Ein älteres Ehepaar ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Buckow am Dienstagnachmittag schwer verletzt worden, als deren Renault von einem Mercedes Jeep erfasst wurde. Die beiden Senioren wollten auf der Marienfelder Chaussee links abbiegen, als der 21-jährige Benz-Fahrer in den Renault krachte. In Folge der Kollision wurde der Renault gegen ein parkendes Fahrzeug geschleudert.

Während der 21-Jährige unverletzt blieb, erlitten der 82-Jährige und seine 80 Jahre alte Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten das Ehepaar in ein Krankenhaus, in dem es stationär verblieb. Der Mann wird intensivmedizinisch betreut. Der Kreuzungsbereich war für den Zeitraum der Unfallaufnahme bis 16.30 gesperrt.

Raser flüchtet vor Polizeikontrolle und baut Unfall: Festnahme, Beifahrer verletzt

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Autofahrer davongerast und hat einen Verkehrsunfall verursacht. Einsatzkräfte der Verkehrspolizei hatten den Raser am Saatwinkler Damm Ecke Adam-von-Trott-Straße bei einer Geschwindigkeitsüberwachung erwischt, als sie den Ford mit überhöhter Geschwindigkeit registrierten. Als der 39-Jährige die Polizei sah, entwischte der Fahrer auf einem Durchbruch des begrünten Mittelstreifens, wo er wendete und anschließend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Spandau davonfuhr. Einsatzkräfte folgten dem Wagen, der zwischen den Kreuzungsbereichen General-Ganeval-Brücke und Gartenfelder Straße mehrere rote Ampeln überfuhr und weiter davonraste. Offenbar aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit kam er ein paar Minuten später am Saatwinkler Damm Ecke Gartenfelder Straße nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Schaltkasten der dortigen Ampel, anschließend noch gegen eine Metallbegrenzung und kam zum Stehen. Fahrer und Beifahrer stiegen anschließend aus und flüchteten zu Fuß weiter. Nach kurzer Nacheile wurde der Fahrer festgenommen, sein Beifahrer entkam. Er erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen und wurde mit einem alarmierten Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In dem Unfallwagen, der beschlagnahmt wurde, fanden die Polizeieinsatzkräfte in einer Tasche zahlreiche Zigaretten, die ebenfalls aufgrund unbekannter Herkunft beschlagnahmt wurden. Nach den bisher geführten Ermittlungen ist der 39-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und es besteht der Verdacht, dass er das Auto unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie unter Alkoholeinfluss fuhr. Nach einer Blutabnahme kam er auf freien Fuß.

+++ 2. November +++

Auto rast in Vetschau gegen Findling - Fahrer und Beifahrer tot!

Wieder sind bei einem schweren Verkehrsunfall in Brandenburg zwei Menschen ums Leben gekommen: Die beiden Männer starben, als sie mit ihrem Wagen im Vetschauer Ortsteil Ogrosen zunächst einen Baum streiften und dann gegen einen Findlingsstein prallten. Das Auto war in Leipzig gemeldet. Wie ein Sprecher des Lagezentrums sagte, passierte der Unfall im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Montagnachmittag. Nach Angaben der Polizeidirektion Süd war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und verlor die Kontrolle über das Auto. Der Fahrer war den Angaben zufolge 36 Jahre alt, der Beifahrer 29.

Am Wochenende waren bei drei sehr schweren Unfällen auf Brandenburgs Straßen insgesamt sechs Menschen ums Leben gekommen - bei jedem dieser Unfälle starben zwei Menschen

Pilot von Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet

Der Pilot eines Polizeihubschraubers ist im Südosten Berlins durch einen Laserstrahl geblendet worden. Der Pilot habe angegeben, dass er wegen der starken Beeinträchtigung durch den grünen Lichtstrahl am Montagabend mehrmals seine Fluglage wechseln musste, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die dreiköpfige Besatzung des Hubschraubers stellte als Ursprungsort des Laserpointerstrahls einen Balkon eines Mietshauses in der Trützschlerstraße in Johannisthal (Treptow-Köpenick) fest. Alarmierte Polizisten trafen in der Wohnung einen 41-jährigen Mann, der erst leugnete, dann aber den Gebrauch des Laserpointers zugab und das Gerät der Polizei übergab. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.

Autofahrer verletzt Fußgängerin schwer

In Treptow-Köpenick hat ein Autofahrer eine 38 Jahre alte Fußgängerin angefahren und schwer verletzt. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, wollte die Frau am Montag die Straße auf dem Fußgängerüberweg überqueren, als der 54-jährige Autofahrer sie mit seinem Wagen traf. Sie prallte auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Brennendes Kinderheim in Lehnin löst Großeinsatz aus

Ein brennendes Kinder- und Jugendheim in Lehnin (Kreis Potsdam-Mittelmark) hat am Montagabend für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Die Bewohner blieben unverletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Neun Kinder wurden demnach vor Ort betreut.

Die Brandausbruchstelle habe in der Küche einer separaten Wohnung im Obergeschoss gelegen, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Die genaue Ursache des Brandes ist aber weiter unklar. Das zweite Obergeschoss des Gebäudes brannte den Angaben zufolge aus, sodass das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist.

Fast zwei Dutzend Fahrzeuge der Feuerwehr, mehrere Rettungswägen und die Notfallseelsorge waren zunächst kurz nach 18.00 Uhr zu dem Brand ausgerückt. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Abend an.

+++ 2. November +++

Gesundbrunnen: Brand in Pflegeheim – Bewohner tot

Bei einem Brand in einem Berliner Pflegeheim in der Maxstraße in Gesundbrunnen sind mehrere Menschen verletzt worden – ein Mann (74) starb am frühen Morgen im Krankenhaus, eine Frau (96) wurde schwer verletzt. In der Nacht zum Montag sei gegen 1.40 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache im Zimmer des Mannes ein Brand ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Drei weitere Menschen seien leichter verletzt und insgesamt 40 Bewohner der betroffenen Etage in Sicherheit gebracht und medizinisch betreut worden. Der Brand, der auf das Zimmer begrenzt blieb, wurde gelöscht. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Berliner Polizei im Einsatz gegen Halloween-Randalierer 

In Berlin ist die Polizei in der Halloween-Nacht an mehreren Orten gegen randalierende Feiernde vorgegangen. So gab es in den Bereichen Gesundbrunnen, Neukölln und Märkisches Viertel mehrere entsprechende Einsätze, wie ein Polizeisprecher in der Nacht zu Montag sagte. Die Randalierenden hätten häufig Böller und Pyrotechnik geworfen, auch mit Eiern sei auf die Beamten gezielt worden. Es sei zwar eine arbeitsreiche Nacht für die Polizei gewesen, die Ausschreitungen hätten sich jedoch bislang im Rahmen gehalten, sagte der Sprecher. „Typisch Halloween in Berlin, aber ohne Höhepunkte“, lautete seine Zwischenbilanz.

+++ 31. Oktober +++

Fernseher brennt, Wohnung geht in Flammen auf

In der Wohnung eines fünfgeschossigen Wohnhauses in Berlin-Schmargendorf im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat es gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, die vier Bewohner hätten sich selbst in Sicherheit gebracht, teilte der Lagedienst der Feuerwehr mit. Ein Fernsehgerät war demnach am Sonntagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache in Brand geraten. Das Feuer habe auf andere Einrichtungsgegenstände übergegriffen, hieß es. Die Bewohner mussten vorerst in einer anderen Wohnung untergebracht werden.

+++ 30. Oktober +++ 

Autounfall mit vier Verletzten am Tempelhofer Damm

Gegen 0.10 Uhr kam es am Tempelhofer Damm in Höhe des U-Bahnhofs Paradestraße zu einem Kreuzungsunfall. Vier Menschen in einem Audi A2 und in einem Taxi wurden verletzt. Notfallsanitäter und ein Notarzt versorgten sie am Unfallort. Nach ersten Erkenntnissen mussten drei Verletzte in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. An den Fahrzeugen entstanden Sachschäden in unbekannter Höhe.

Die Beamten des örtlichen Polizeiabschnitts ermitteln zur Unfallursache. Einzelheiten dazu sind zur Stunde noch nicht bekannt. Der Tempelhofer Damm musste für knapp 60 Minuten vollständig gesperrt werden.

+++ 29. Oktober +++

Radlerin knallt gegen Frau auf E-Scooter: Zwei Verletzte

Das passiert, wenn Radler den Fahrradweg in der Gegenrichtung befahren! Berlin-Mitte am Donnerstagabend: Eine 25-jährige Radfahrerin fährt zwar auf dem Fahrradschutzstreifen der Heinrich-Heine-Straße, aber verkehrswidrig auf der falschen Seite. Dabei stößt sie mit einer entgegenkommenden 18 Jahre alten E-Scooter-Fahrerin zusammen. Beide Frauen stürzen und werden mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Verkehrsunfall wird außerdem ein am Fahrbahnrand abgestellter PKW beschädigt.

107 km/h zu schnell auf der Autobahn unterwegs: Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ist in Berlin-Zehlendorf in der Nacht zu Freitag ein Autofahrer mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit erwischt worden. Gegen Mitternacht bemerkte die Besatzung eines zivilen Videomessfahrzeugs den Audi A 5 auf der A115 in Höhe des Funkturms, als dieser mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts unterwegs war. Zuvor hatte er verbotswidrig den Zivilwagen der Polizisten rechts überholt. Der Videomesswagen protokollierte im Anschluss eine gefahrene Geschwindigkeit von mindestens 187 km/h statt der erlaubten 80 km/h. Den Aussagen der eingesetzten Polizisten zufolge soll er hierbei mehrfach beschleunigt, auf andere Fahrzeuge dicht aufgefahren sein und mehrfach das Fernlicht eingeschaltet haben. Als der Fahrzeugführer die AVUS an der Anschlussstelle Spanische Allee verließ und auf den dortigen Rastplatz fuhr, überprüften ihn die Einsatzkräfte. Den 26-jährigen Audifahrer erwartet eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Das Fahrzeug und sein Führerschein wurden beschlagnahmt.

+++ 28. Oktober +++

Rambo-Drogendealer liefern sich rücksichtslose Verfolgungsjagd durch Berlin: Zwei Festnahmen

Zwei mutmaßliche Drogendealer sind in der Nacht zum Donnerstag auf der Flucht vor der Polizei von Berlin-Tempelhof nach Kreuzberg gerast und haben dabei mehrere Menschen in Gefahr gebracht. Während ein Autofahrer auf der Manteuffelstraße noch einen Zusammenstoß verhindern konnte, seien die beiden Flüchtigen mit ihrem Auto schließlich in einen Polizeiwagen gekracht, teilten die Beamten mit. Ein Polizist wurde dabei am Bein verletzt. Der Fluchtwagen kam letztlich an einem Fahrradständer zum Stehen.

Der 35 Jahre alte Fahrer wurde vor Ort festgenommen, während sein gleichaltriger Beifahrer versuchte zu flüchten, jedoch von den Beamten eingeholt wurde. Bei beiden und einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden mutmaßliche Drogen, verpackt in Tütchen und Kapseln, sowie Geld gefunden.

Der Fahrer kam dann ins Gefängnis, weil gegen ihn ein Haftbefehl wegen Einbruchdiebstahls vorlag. Zudem habe er einen polnischen Führerschein dabei gehabt, der mutmaßlich gefälscht war. Nun wird wegen gemeinschaftlichen Betäubungsmittelhandels, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung ermittelt.

Feuerwehrmann verhindert Brandstiftung von Autos in Reinickendorf

Ein Feuerwehrmann hat in der Nacht zum Donnerstag die mutmaßliche Brandstiftung von Autos in Berlin-Reinickendorf verhindert. Der 38-Jährige beobachtete vom Balkon seiner Wohnung aus, wie zwei Männer brennbare Flüssigkeit mit Sprühflaschen auf einem Parkplatz verteilten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Daraufhin sei der ehrenamtliche Feuerwehrmann hinunter geeilt, um die Männer zur Rede zu stellen. Einer der Verdächtigen flüchtete nach Angaben der Polizei direkt, der andere verletzte den 38-Jährigen mit einem Messer am Arm und rannte anschließend ebenfalls weg.

Der Feuerwehrmann verfolgte den Angreifer demnach bis zum U-Bahnhof Lindauer Allee auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen. Der Verdächtige sei schließlich mit einer U-Bahn geflüchtet. Eintreffende Polizeibeamte verständigten Sanitäter, die die Wunde des Feuerwehrmannes behandelten und ihn in ein Krankenhaus brachten.

Jedes Jahr werden in Berlin Hunderte Autos angezündet. Im ersten Halbjahr 2021 waren es mindestens 206 Brandstiftungen an Fahrzeugen, Autos, Lastwagen und Transportern, von denen 29 politisch motiviert waren. Die Täter werden selten gefasst.

Taxifahrer in den Hals gestochen und ausgeraubt - Not-OP!

Feiger Überfall auf einen Taxifahrer in Tegel! In der Nacht zu Donnerstag hat ein Fahrgast seinen Taxifahrer überfallen und schwer verletzt. Laut Polizei und Aussage des 38-jährigen Fahrers stach der Gangster den Fahrer gegen 2 Uhr beim Halt an der Kreuzung Kamener Weg/Werdohler Weg mit einem Messer in den Hals, entwendete die Geldbörse und flüchtete zu Fuß in Richtung Flughafensee. Den Tatverdächtigen hatte der Mercedes-Fahrer zuvor am Potsdamer Platz aufgenommen. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Lebensgefahr soll bei ihm nicht bestehen. Ein Raubkommissariat ermittelt.

Wohnhochhaus brennt in Berlin-Staaken

In dem Keller eines Wohnhochhauses in Berlin-Staaken hat es gebrannt. Ein Bewohner des Hauses wurde von den Rettungskräften gesundheitlich betreut, musste aber nicht ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte. Weitere Menschen seien nicht gefährdet gewesen.

Das Feuer in dem Haus in der Obstallee war aus noch nicht geklärter Ursache am Donnerstagmorgen in einem Clubraum und mehreren Kellerverschlägen ausgebrochen. Einrichtungsgegenstände hätten in Flammen gestanden, hieß es. Die Feuerwehr löschte mit 65 Einsatzkräften. Die Löschtrupps waren mit Atemschutzgeräten unterwegs. Das Treppenhaus sei verraucht gewesen, hieß es.

68-Jähriger rast nahe Dallgow-Döberitz gegen Baum: tot!

Ein 68-Jähriger ist auf der Bundesstraße B 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland) gegen einen Straßenbaum gefahren. Er starb an seinen dabei erlitten Verletzungen noch am Unfallort, wie das Einsatz- und Lagezentrum Brandenburger Polizei am Donnerstag mitteilte. Wie es zu dem Unfall am Mittwochmittag kam, war zunächst noch unklar.

Mann im Friseursalon mit Rasiermesser aufgeschlitzt

Blutiger Streit im Friseursalon! In dem Neuköllner Haarsalon am Karl-Marx-Platz sind am Mittwochabend aus bislang ungeklärten Gründen zwei Männer im Alter von 22 und 32 Jahren in Streit geraten. Dabei verletzte der Ältere den Jüngeren mit einem Rasiermesser am Rücken. Der 22-Jährige wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung seiner Schnittwunde wieder verlassen konnte. Der Tatverdächtige hingegen kam zwecks erkennungsdienstlicher Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam, aus dem er anschließend entlassen wurde. 

Durchsuchungen bei Hells Angels in Berlin: 230 Einsatzkräfte, 18 Durchsuchungsbeschlüsse, drei Festnahmen

Im Kampf gegen sogenannte Rockerkriminalität durchsuchen Ermittler seit dem Morgen Immobilien in Berlin. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden dabei vier Verdächtige verhaftet. Ermittelt werde unter anderem wegen des Handels mit Rauschgift, Waffen und Kriegswaffen. Zuvor hatte die „B.Z.“ darüber berichtet.

230 Kräfte sind nach Behördenangaben im Einsatz, um 18 Durchsuchungsbeschlüsse zu vollstrecken. Hintergrund seien entschlüsselte Daten des Kurznachrichtendienstes EncroChat. Auch in Potsdam und Umgebung hatte es am Morgen Durchsuchungen gegeben. Drei Mitglieder der Hells Angels im Alter von 38, 41 und 44 Jahren wurden nach Polizeiangaben verhaftet.

Mehr Meldungen von Polizei und Feuerwehr  aus Berlin und Brandenburg HIER >>>