Brandenburger Tor nach dem Unwetter. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Blitze, Donner, teilweise auch Starkregen und Hagel sind am Samstag bei schwüler Luft über Berlin hinweggezogen. Am stärksten war der Südosten der Hauptstadt rund um Köpenick betroffen. In diesem Bereich wurde mit 25 bis 40 Litern pro Stunde je Quadratmeter der meiste Niederschlag gemessen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag. In Mitte und im Südwesten der Stadt in Richtung Potsdam wurden rund 15 Liter je Quadratmeter gemessen.

Vollgelaufene Keller und vereinzelt umgestürzte Bäume führten bis in die späten Abendstunden zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr, wie ein Sprecher berichtete. «Es gab rund 40 kleinere Einsätze, was bei Gewitter nichts Ungewöhnliches ist», sagte der Sprecher am Sonntagmorgen.

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Wegen eines Blitzeinschlags gab es Einschränkungen bei der S-Bahn-Linie S7. Zwischen Berlin-Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof verkehrte die S-Bahn zeitweise nur im 20-Minuten-Takt. Am Sonntagmorgen fuhren die Züge wieder planmäßig alle zehn Minuten.

Laut den Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst traf Berlin das Gewitter weniger stark als andere Regionen und die Nachbarn in Brandenburg. Dort wurden auch für Sonntag kräftige Gewitter prognostiziert, während es in Berlin zwar bewölkt, aber überwiegend trocken bleiben sollte.