In einer Woche ist es soweit: Dann wollen die Bezirke die Spielplätze wieder öffnen. Foto: dpa

Der Rat der Bürgermeister hat entschieden: Die Bezirke werden einheitlich ab 30. April die öffentlichen Spielplätze wieder eröffnen. Dies teilte Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke) dem KURIER mit.

"Weitere Details wie Schutzmaßnahmen oder ob die Spielgeräte genutzt werden können, werden die Leiter der Straßen- und Grünflächenämter bei einem Treffen in der kommenden Woche besprechen", sagte er.

Laut Grunst haben die Bezirke noch unterschiedliche Vorstellungen, wie sie die Spielplätze wieder eröffnen wollen. "Einige Bezirke gehen von einer schrittweisen Eröffnung aus, andere wollen gleich alle ihre Plätze eröffnen", sagt der Lichtenberger Bürgermeister. Bis zum Dienstag will er mit Ordnungsamt und Gesundheitsamt  geklärt haben, wie man die 133 Spielplätze in seinem Bezirk wieder eröffnet. Eigentlich war dies erst am 4. Mai in Lichtenberg geplant. 

Die Entscheidung aller Bürgermmeister zu einem früheren Termin ist "ein mutiger Schritt gewesen", so Grunst zum KURIER. "Doch der  30. April ist für viele Familien ein gutes Signal, die dann zum langen 1. Mai-Wochenende die Spielplätze wieder nutzen können." Es sei aber auch eine „sehr große Verantwortung“ für die Eltern: „An sie ergeht jetzt der Appell, auf die Einhaltung der Abstandsregelungen zu achten.“

Die Verhaltensregeln für die Spielplätze legen die Bezirke selber fest, können daher in den Kiezen unterschiedlich sein. Fakt ist, dass das Abstandsgebot eingehalten und  große Personenansammlungen auf den Spielplätzen vermieden werden sollen. Die Bezirksämter werden dies kontrollieren. Sollten die Corona-Infektionszahlen in Berlin wieder steigen, können die Spielplätze jederzeit auch wieder geschlossen werden, wurde im Rat der Bürgermeister beschlossen.

Bolzplätze bleiben aber weiter geschlossen. Diese gelten  als Sportanlagen und nicht als Spielplätze.