Kundgebungen und Versammlungen wird es vor allem auf dem Alexanderplatz geben.
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Auch an diesem Samstag stellt sich die Polizei auf zahlreiche Proteste gegen die Corona-Einschränkungen und Gegendemonstrationen in Berlin ein. „Wir haben eine Gemengelage mit vielen angemeldeten und angekündigten Protesten“, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag gegenüber der dpa. Ziel sei es, die angemeldeten Proteste zu ermöglich und gleichzeitig eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Fast 40 Versammlungen sind in Berlin für Samstag angemeldet worden - die Polizei begleitet diese mit rund 1100 Einsatzkräften. Das teilte die Behörde am Vormittag auf Twitter mit. Dabei werde natürlich auch auf die Einhaltung der Regeln zur Eindämmung des Coronavirus geachtet, hieß es.

Kundgebungen und Versammlungen wird es vor allem auf dem Alexanderplatz, rund um den Rosa-Luxemburg-Platz und vor dem Reichstagsgebäude geben. Die Gruppierung „Demokratischer Widerstand“, die vor zwei Monaten mit Demonstrationen vor der Volksbühne begann, will um 14.30 Uhr vom Großen Stern zum Brandenburger Tor laufen. Auch der bekannte Vegan-Koch Attila Hildmann rief im Internet wieder zu Protesten gegen die Bundesregierung und ihre Beschränkungen auf. Die Polizei konnte eine Anmeldung am Freitag zunächst nicht bestätigen.

Vergangene Woche hatte die Berliner Polizei mit rund 1000 zusätzlichen Kräften für den nötigen Abstand bei 19 angemeldeten Demonstrationen in Mitte gesorgt.