Von einem Löschboot aus kämpft die Feuerwehr gegen die Flammen auf dem brennenden Boot. Foto: Pudwell

An der Alten Spree in Köpenick brannte an einer Wassertankstelle ein sieben Meter langes Motorboot völlig aus. 20 Feuwehrfahrzeuge und -boote waren im Einsatz. Sogar Taucher wurden alarmiert.

Laut Polizei brach das Feuer gegen am Sonntag 20.30 Uhr nach dem Betanken des Bootes an der Station (Friedrichshagener Straße) aus. „Ursache könnte eine Verpuffung gewesen sein“, sagt ein Sprecher dem KURIER.

Durch die Hitze, die durch das Feuer auf dem Glasfaserkunststoffboot entstand, schmolz der Boden des Fahrzeuges weg. Wasser drang ein. Das Boot begann zu sinken.

Die 54 Feuerwehrleute schafften es beim Löschen, dass die Flammen nicht auf die Tankstelle übergriffen, verhinderten eine mögliche Explosion. Ölsperren wurden ausgelegt, um zu verhindern, dass eventuell ausfließender Treibstoff in die Alte Spree fließt. Verletzt wurde niemand. Das Brandkommissariat ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Das völig ausgebrannte Boot nahe der Wassertanke an der Alten Spree. Foto: Pudwell