Martin Friederichs versorgt die Berliner mit Lebensmitteln. Foto: Engelmann

In der Krise wachsen manche von uns über sich hinaus. Was manchmal in Monaten nicht klappte, wird jetzt binnen weniger Tage möglich. Wir zeigen Beispiele, wie kleine Unternehmen mit mutigen Ideen versuchen, das Beste aus der Situation zumachen.

Da ist der Bio-Lieferheld Martin Friederichs (41). Er bietet Survival-Boxen mit frischem Gemüse aus der Region und liefert in ganz Berlin kostenlos bis an die Haustür. „Ich will meine Mitarbeiter weiter bezahlen“, sagt Friederichs (41). Und auch die Produzenten, deren Produkte er in seinem Bioladen „Loki“ in Schlachtensee vertreibt, sind auf regen Absatz angewiesen.

„Wenn jetzt alle Menschen nur noch Tiefkühlpizza und Dosenfutter essen, haben wir ein Problem. Und gerade jetzt ist eswichtig, sich bewusst gesund zu ernähren und zusammenzuhalten. „Anstatt auf große Online-Händler zu setzen, bieten wir weiterhin Lokales an. So unterstützen wir gemeinsam regionale Höfe und kleineManufakturen.“

Martin Friederichs liefert mit seinem Team aus vier Mitarbeitern in ganz Berlin. Ab dem Sommer wollte er expandieren, neben den Fahrten mit dem Fahrrad auch mit einem Elektroauto liefern. Zum Beispiel eine Kochbox für die ganze Familie. Die Suppe mit Lamm- oder Rindergulasch undWurzelgemüse reicht für eineWoche und kostet 65 Euro. Eine Grundausstattung an Brot, Eiern, Milch für eine Woche ist für 25 Euro zu haben. „Wir liefern ohne Gebühren“, sagt Friederichs.

Info: www.loki.berlin