Eine Diskokugel im Gretchen Foto: Benjamin Pritzkuleit

Die Berliner Clubszene kann in Corona-Pandemie ein bisschen aufatmen: Sie werden jetzt als kulturelle Einrichtungen und nicht mehr als Vergnügungsstätten angesehen.  Das hat das Abgeordnetenhaus am Donnerstag beschlossen. Ein entsprechender Antrag der Grünen hatte zuvor eine Mehrheit im Kulturausschuss bekommen. Der Beschluss gilt damit ab sofort.

 Bei möglichen Lärmkonflikten mit der Nachbarschaft haben die Clubs als Kulturbetriebe unter Umständen mehr Vorteile als bisher. Außerdem zahlen sie jetzt einen ermäßigten Steuersatz.  Der Abgeordnete Georg Kössler hatte den Antrag gestellt und freut sich jetzt, dass er vom Abgeordnetenhaus genehmigt worden ist. „Das ist ein echter Meilenstein“, sagt er dem KURIER.