Davie Selke nimmt Maß. Herthas Stürmer präsentiert sich momentan in Topform und trifft. Foto: City-Press

Zwei Tore beim 16:0-Test gegen Neustadt, zwei Tore beim 7:0-Test gegen Neuruppin. Stürmer Davie Selke meldet sich bei Hertha BSC nach anderthalb Jahren in Bremen mit Treffern zurück. Startet er jetzt endgültig bei den Blau-Weißen durch?

„Ich weiß gar nicht, ob ich in meiner Karriere schon mal so fit war, wie ich es aktuell bin. Ich habe in der Sommerpause viele Extraschichten eingelegt“, sagt Selke. Er ist im Angriffsmodus. Muss er auch. Denn die Konkurrenz im Sturm ist hart. Der Kolumbianer Jhon Cordoba ist als Nummer 1 gesetzt. Danach folgt eigentlich der Pole Krzysztof Piatek. Doch der fehlt wegen seines Fußbruchs noch länger. Das ist die Chance für Selke.

„Es fühlt sich an, wie ein schönes Zurückkehren“

Nach Werders Abstieg kam ein Verkauf an die Hanseaten nicht zustande. Selke hat damit gar keine Probleme: „Das fühlt sich gar nicht wie ein Wechsel oder ein neuer Verein an, sondern vielmehr wie ein schönes Zurückkehren. Ich habe große Lust, wieder mit der blau-weißen Fahne auf der Brust aufzulaufen.“

Den Abstiegsfrust in Bremen und seine durchwachsene Saison mit nur drei Toren hat er hinter sich gelassen: „Es ist kein Geheimnis, dass ich nicht zufrieden war und über einen längeren Zeitraum nicht das auf den Platz bringen konnte, wozu ich in der Lage bin.“

Es soll alles besser werden. Die ersten Tage sehen schon mal gut aus. Vier Tore und Lob. Manager Fredi Bobic: „Davie macht einen aufgeräumten und motivierten Eindruck. Das ist sehr positiv.“ Und auch Trainer Pal Dardai sagt: „Im Training zieht Davie richtig gut mit. Ich bin zufrieden, dass er hier ist.“

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