Ishak Belfodil setzt sich im Training gegen zwei Gegenspieler durch. Foto: City-Press

Zwei Tage im Training und schon ein echter Mutmacher. Herthas neuer Stürmer Ishak Belfodil (29) von TSG Hoffenheim lässt sich vom blau-weißen Fehlstart (1:3 in Köln, 1:2 gegen Wolfsburg) nicht abschrecken. Der Franzosen-Algerier sagt es so: „Zwei Spiele wurden verloren. Das ist nicht wichtig. In der Bundesliga geht es immer ganz schnell und die Saison ist lang.“

Für den gelernten Mittelstürmer, der auch auf den Flügeln spielen kann, ist Hertha ein Karrieresprung: „Manchmal gibt es eine gute Chance. Das ist hier eine. In Hoffenheim war ich zuletzt nicht mehr zufrieden.“ Nach einer Topsaison 2018/19 mit 16 Bundesliga-Toren warf ihn ein Kreuzbandriss im Oktober 2019 zurück.

Irgendwie erinnern die Worte an Vedad Ibisevic, als der Ex-Torjäger 2015 zu den Blau-Weißen kam, war er zuvor auch nur noch Ersatzspieler beim VfB Stuttgart. Auch Ibisevic war vorher bei vielen anderen Klubs, genau wie Belfodil. Hertha ist sein neunter Profiverein. „Ich hatte als junger Spieler sehr viele Wechsel. Jetzt bin ich älter und ruhiger geworden“, sagt er.

„Vedo kenn ich noch aus Paris“

Als Jugendlicher spielte Belfodil bei Paris Saint Germain. „Aus Paris kenne ich auch Vedo. Er war damals auch bei PSG“, lüftet Belfodil ein Geheimnis. Jetzt arbeiten beide nach 15 Jahren wieder zusammen. Ibisevic ist der Offensivtrainer bei den Blau-Weißen. „Ich kenne ihn schon sehr lange. Ich habe mit ihm auch schon gesprochen. Er wird mir ein paar Tipps geben“, sagt der 1,91-Meter-Hüne.

Belfodil: „Ich bin froh hier zu sein. Ich habe richtig Bock und will für die Mannschaft alles geben.“ Große Eingewöhnungszeit braucht er nicht, der algerische Nationalspieler spricht fließend deutsch. Vielleicht bekommt er Sonnabend (18. 30 Uhr) ja gleich seinen ersten Teileinsatz beim Spiel in München.

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