Auch auf Stürmer Dodi Lukebakio (l.) wird es ankommen, damit die Punkte-Rechnung von Hertha-Trainer Pal Dardai aufgeht.  Foto: Imago 

Pal Dardai (45) ist ein Schlitzohr. Um den Klassenerhalt zu schaffen, rechnet Herthas Cheftrainer die mögliche Punkte-Ausbeute aus den nur noch sieben verbleibenden Partien zusammen – und manipuliert seine Profis!

Schon in seiner ersten Amtszeit teilte der Ungar den Spielplan gerne in Blöcke auf. Meist sind es vier Spiele, die Dardai zusammenschnürt und dafür ein Punkteziel ausruft. „Nach den ersten Spielen mussten wir das Ziel korrigieren, weil es nicht so gutgelaufen ist“, erklärt Dardai, der nach seiner Rückkehr zunächst gegen die Top Teams der Liga ranmusste.

Mini-Serie ausbauen 

Doch zuletzt holten die Blau-Weißen sieben Punkte aus vier Spielen. Eine kleine Mini-Serie. Und ein Schnitt, der Dardai gefällt: „Wenn wir noch 13 Punkte aus den letzten sieben Spielen holen, sollte das reichen.“

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Wie viele Zähler er dabei für den mit dem Heimspiel gegen Mönchengladbach (Sonnabend, 15.30 Uhr) beginnenden Block im Sinn hat, verrät er nicht: „Das bleibt intern.“

Nach dem Fohlen-Duell trifft Hertha auf Mainz (A), Freiburg (H) und Schalke (A). Dardai: „Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber man muss den Spielern Ziele vorgeben, die sie erreichen können. Da muss man die Mannschaft ein bisschen manipulieren.“

Ob Pals Punkte-Plan diesmal aufgeht, wird sich schon bald zeigen.