Herthas Tayfun Korkut wartet mit Hertha noch immer auf den ersten Sieg im Jahre 2022. Foto: Imago Images/Nordphoto/Engler

Abstieg oder Rettung? Herthas Lage in der Bundesliga ist seit zweieinhalb Jahren ein Trauerspiel. Sechs Trainer gab es in der Zeit, der siebte könnte ziemlich schnell auf Tayfun Korkut (sechs Spiele ohne Sieg) folgen, wenn es Sonntag gegen RB Leipzig eine derbe Klatsche gibt. Für den Sommer ist Roger Schmidt als große Lösung der Favorit.

Früher kommt er nicht, weil er noch beim PSV Eindhoven tätig ist. Das ist die große Zwickmühle: Sollte Korkut gehen müssen, wer tut sich für elf Spiele den Retter-Job an? Der KURIER macht schon mal ein paar Vorschläge.

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Die Retro-Lösung mit Jürgen Röber (68)

Jürgen Röber leidet mit seiner Hertha. Foto: Imago Images

Eigentlich hat sich der Kult-Trainer, mit dem die Blau-Weißen 1999/2000 in der Champions League spielten, vom Fußballlehrer-Job verabschiedet. Seine große Liebe zu Hertha ist nie erloschen. Gibt er sich noch einmal einen Ruck, wenn man ihn fragt? Viele Fans würden jubeln.

Die Lothar-Matthäus-Passion

Lothar Matthäus ist Co-Kommentator im TV. Einen Trainerschein hat er. Foto: dpa

Der Rekordnationalspieler (60) glänzt leider nur seit zehn Jahren als TV-Experte mit fundierten Analysen, dabei ist er Trainer. Der Kritiker könnten seinen Kritikern beweisen, dass er auch die Praxis beherrscht.

Die ultimative Espresso-Lösung mit Jogi Löw (62)

Ex-Bundestrainer Jogi Löw ist Berlin-Fan. Foto: dpa

Deutschlands Weltmeister-Trainer von 2014 scheint es in seiner Zweitheimat Berlin etwas langweilig zu sein. Statt mit einem Kaffee-Shot könnte er sich mit Hertha den ultimativen Kick geben. Mut zum Risiko. Rettet er den Klub vor dem Abstieg, könnte der Ex-Bundestrainer sogar die Langzeitlösung werden.

Die Rolle-Rückwärts mit Bruno Labbadia (56)

Bruno Labbadia musste vor einem Jahr gehen. Nächster Anlauf? Foto: dpa

Vor 13 Monaten musste der Gentleman unter den Trainern wegen Erfolglosigkeit zusammen mit Ex-Manager Michael Preetz gehen. Er steht noch bis Juni auf der Gehaltsliste des Klubs. Zweite Chance für Labbadia? Auch Pal Dardai übernahm nach anderthalb Jahren Pause wieder den Posten.

Die Kumpel-Lösung mit Armin Veh (61)

Fredi Bobic kennt Armin Veh noch aus Stuttgarter Zeiten. Foto: Imago Images

Gemeinsames Leiden verbindet. Manager Fredi Bobic und Trainer Veh hatten 2014 zusammen eine schwere Zeit beim VfB Stuttgart, weil es zu viele Widerstände im Schwaben-Klub gab. Bobic holte Veh im Mai zum VfB. Trotz Krise stand der Manager noch drei Tage vor seiner eigenen Beurlaubung Ende September 2014 fest hinter Veh. Der musste schließlich dann auch zwei Monate später gehen. Veh wechselte zuletzt vom Coach-Job zum Sportdirektor beim 1. FC Köln. Bis November 2019 war er dort tätig. Ein Comeback als Trainer, warum nicht?

Noch ist es nicht so weit mit der Trainersuche. Noch hat Korkut die Chance, das Ruder herumzureißen und die Wende zu schaffen. Am besten mit einem Sensationssieg gegen Leipzig …

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