Wenn der Vater mit dem Sohne: Vedad Ibisevic spielt mit seinem Filius Ismael im Garten Fußball. Foto: Hertha BSC

Berlin - Quarantänezeit, Familienzeit. Herthas Kapitän Vedad Ibisevic (35) hält sich wie seine Mitspieler zu Hause fit. Dabei hilft ihm besonders sein Sohn Ismael. Auf der Vereins-Homepage verrät der Stürmer, dass er mit dem Filius oft im Garten Fußball spielt. Sogar ein kleines Tor ist aufgebaut. „Auf jeden Fall ist er mit acht Jahren schon besser als ich es damals war“, erklärt Ibisevic.

Wegen der Zwangspause durch die Pandemie hat der Stürmer viel Zeit zum Nachdenken. „Plötzlich sind wir alle gleich. Vielleicht nehmen wir das für die Zukunft mit. Dieser Virus kennt keine Nationalität, keine Religion und keine Hautfarbe“, so Weltmann Ibisevic.  

Der Routinier versucht, die Situation gelassen zu sehen und gewinnt dem Ganzen etwas Positives ab. Er kann sich jetzt mehr um seine Frau Zerina und den beiden Söhnen Ismail, Idris (10 Monate) und Tochter Zejna (3) kümmern.   „Durch den Fußball kann ich sonst nicht immer so viel Zeit mit ihnen verbringen. Natürlich genieße ich das jetzt sehr intensiv“, sagt der Stürmer.