Ein Stück vom Tornetz und die Goldmedaille. Matheus Cunha hat schöne Andenken aus Japan mitgebracht.  Imago Images/Fotoarena

Das ging aber fix! Am Sonnabend schoss Matheus Cunha (22) in Tokio Brasilien mit seiner 1:0-Führung im Finale gegen Spanien (2:1 n.V.) in Tokio noch in die Gold-Spur, bejubelte dann mit seiner Olympia-Medaille und einem Stück vom Endspiel-Tornetz als Trophäe den großen Triumph. Am Montag war der Ballzauberer schon wieder zurück in Berlin bei Hertha BSC.

Wie lange der wechselwillige und jetzt noch mehr umworbene Offensivmann bleibt, ist aber unklar. Wenn ein Klub die mindestens aufgerufenen 30 Millionen Euro Ablöse hinlegt, kann ein Abschied ganz schnell gehen.

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Nach einigen Vereinen aus Englands Premier League und Russland-Topklub Zenit St. Petersburg meldete zuletzt auch Italiens Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo mit Nationalspieler Robin Gosens verschärftes Interesse an.

Aber noch ist es nicht soweit. Hertha-Trainer Pal Dardai gratulierte Cunha natürlich persönlich und sagte dann: „Erst mal gehe ich davon aus, dass er hier ist und bleibt. Aber es kann immer alles passieren.“ Eine fette Ablöse wäre schön, aber nicht alles. Pal Dardai: „Wenn er hierbleibt und bei Hertha BSC weiterspielt, sind wir sehr stolz. Dann wissen wir, was er für eine Qualität hat, und er wird uns auch helfen.“

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