Per Skjelbred ließ vor laufender Kamera ehrliche Tränen rollen. Foto: Herthabsc.de

Manchmal weinen auch die härtesten Wikinger. Per Skjelbred (33) verabschiedet sich nach sieben Hertha-Jahren per Livestream von den Fans. Er geht zurück in seine Heimat zu Rosenborg Trondheim. Seine Rede fällt dem sonst so wortgewandten Norweger nicht leicht. Da kullern bei Schelle sogar einige Tränen.

"Ich möchte mich für die schönen Jahre bedanken, beim Verein, meinen Mitspielern und besonders bei den Fans. Berlin ist meine Stadt geworden. Ich habe hier so viele coole Leute kennengelernt. Darauf bin ich stolz", sagt der Blondschopf mit leiser Stimme, dabei werden seine Augen feucht. Skjelbred und die Hertha-Fans – eine ganz besondere Liebe.

Als Schelle 2013 erst mal für ein Jahr vom HSV geliehen wurde, eroberte er mit seiner harten, aber fairen Spielweise, sofort die Hertha-Herzen. Nach einem Jahr war für Manager Michael Preetz klar, dass der Fußballarbeiter und absolute Teamplayer weiter bleiben muss. Eine gute Entscheidung. Per hält, was er verspricht: "Ich will immer ehrliche Arbeit abliefern, weiß, was ich kann. Ich will immer meinen Mitspielern helfen."

Jetzt hilft er den neuen Kollegen in Trondheim: "Ich möchte da etwas zurückgeben. Es war mein erster Verein."