Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (l.) und Investor Lars Windhorst wollen die Blau-Weißen in der Champions League sehen.  Foto: Matthias Koch

Das neue Ziel kommt von oberster Stelle. „Perspektivisch sind es die vorderen Tabellenplätze. Dazu gehört dann auch die Qualifikation für Europa. Am besten irgendwann auch für die Champions League“, erklärt Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (50) in einem Bild-Interview.

Von einem Streit mit 374-Millionen-Investor Lars Windhorst will der Unternehmer nichts wissen. Reibung sei normal und erwünscht: „Wir befinden uns am Anfang einer möglicherweise jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Da ist klar, dass sich beide Seiten erst in ihrer Rolle finden müssen.“

Dabei helfen soll ein dritter Geschäftsführer, der Finanz-Boss Ingo Schiller und Manager Michael Preetz unterstützt. Bis Jahresende will Gegenbauer die Stelle besetzen.

Deutlich länger wird es dauen, bis das neue Stadion steht. Die Hertha-Hoffnung, dass auf dem Olympiagelände gebaut wird, knüpft Gegenbauer auch an die im Herbst 2021 anstehende Wahl zum 19. Berliner Abgeordnetenhaus:  „Vielleicht kommt ja auch Bewegung in die Gespräche, wenn es neue Handelnde auf Seiten der Politik gibt.“