Piatek bejubelt sein Elfertor. Matthias Koch

Lange musste Herthas neuer Stürmer Krzysztof Piatek (24/kam vom AC Mailand) auf sein erstes Tor in der Bundesliga warten. Fünf Spiele oder exakt 372 Minuten. Jetzt machte er in Düsseldorf den wichtigen Treffer zum 3:3 und rettete den Punkt.

In der 75. Minute wurde er von Fortuna-Keeper Kastenmeier von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte der polnische Nationalstürmer. Nerven behalten!

Vor dem Strafstoß-Tor hatte Piatek schon drei dicke Chancen vergeben. Über die größte Möglichkeit in der 30. Minute sagt er selbstkritisch: „Ich ärgere mich sehr, dass ich in der Eins-gegen-eins-Situation nicht getroffen habe. Den muss ich einfach machen.“

Doch am Ende konnte Piatek ja doch noch jubeln, nachdem er bisher nur im Pokal beim 2:3 n.V. auf Schalke getroffen hatte. „Glücklicherweise habe ich durch den Elfmeter die Chance bekommen, der Mannschaft zu helfen. Der Punkt war unglaublich wichtig.“ Jetzt müssen nur noch mehr Tore folgen, dann sind alle glücklich.