Marius Wolf zeigt es an: Noch hat er nichts vom Interesse der AS Monaco vernommen. Foto: Tom Weller/dpa

Hertha will, Marius Wolf will. Doch plötzlich ist alles anders. Bei der angestrebten Verpflichtung des Dortmunder Mittelfeldspielers bekommen die Blau-Weißen heftige Konkurrenz aus Frankreich. Ausgerechnet Niko Kovac, den manch einer in Charlottenburg gern als Klinsmann-Nachfolger gesehen hätte, will den 25-Jährigen zu seinem neuen Club AS Monaco locken. Kovac hatte Wolf in Frankfurt einst zum Leistungsträger entwickelt, die beiden gewannen 2018 zusammen den DFB-Pokal.

Wolf war in der Spielzeit 19/20 von Dortmund ausgeliehen worden und besitzt bei der Borussia noch einen Vertrag bis 2023. Allerdings scheint er einer Rückkehr in die Hauptstadt nicht abgeneigt. Hertha möchte Wolf auch gern fest verpflichten. Allerdings erscheint Hertha die noch vor Corona festgeschriebene Ablösesumme von 20 Millionen Euro als deutlich zu hoch. Trotz aller Windhorstmillionen im Rücken. Bis zu 5 Millionen wären die Blau-Weißen bereit, für die Dienste des gebürtigen Coburgers auszugeben. Aber nicht mehr. Da könnte Monaco deutlich tiefer in die Tasche greifen ...