Es wird im Sommer noch mal einen Umbruch bei Hertha BSC geben. Geschäftsführer Dr. Peter Görlich verkündete bei seinem Amtsantritt im September 2025: „Wir brauchen Lust auf Leistung!“ Fünf Monate später hat er davon bei der 2:5-Blamage in Paderborn nichts gesehen. Der Aufstieg ist futsch, die nächste Saison in der Zweiten Liga kann geplant werden. Platz eins auf der Transferliste ist ein neuer Stürmer mit Torgarantie.
Sportboss Görlich holt Huber
Görlich hat für die Personalplanung vorsorglich einen alten Bekannten geholt. Bastian Huber (47) ist seit Mitte des Monats neuer Scouting-Chef. Er soll hungrige Spieler suchen, damit es endlich 2027 mit dem Aufstieg klappt. Huber, der gebürtige Passauer, hat selbst Fußball in der bayrischen Landesliga gespielt, hat eine Trainer-A-Lizenz und arbeitete sich als Talentexperte hoch.

Als Görlich Sportdirektor bei TSG Hoffenheim war, lockte er Huber im Sommer 2019 in den Kraichgau, damals auch als Scouting-Chef. Huber lotste zum Beispiel die jetzigen Nationalspieler David Raum und Angelo Stiller zu Hoffenheim. Vom Scout-Boss wurde Huber dann 2023 zum technischen Direktor befördert.
Doch den Job hatte er nur ein Jahr. Er wurde Opfer der Boss-Rochaden bei der TSG. Görlich wollte ihn unbedingt als Verstärkung bei Hertha haben. Diese Personalplanung war schon seit Herbst 2025 in vollem Gange. Sportdirektor Benjamin Weber soll einen Mann an der Seite bekommen, der ihn bei der Spielersuche unterstützt.


