Jetzt hören Herthas Profis auf sein Kommando: Tayfun Korkut ist neuer Trainer beim Hauptstadtklub. dpa

Tayfun Korkut soll es richten! Herthas neuer Cheftrainer muss den blau-weißen Profis Beine machen. Während einige Fans über die Wahl von Sportchef Fredi Bobic staunen, sprüht der 47 Jahre alte Schwabe nach seiner dreijährigen Trainer-Auszeit voller Tatendrang. Der wird auch nötig sein. 

„Ich freue mich, hier zu sein und spüre große Energie", erklärt Korkut, der zuletzt 2018 beim kommenden Hertha-Gegner VfB Stuttgart an der Seitenlinie stand und bei Hertha einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb. „Ich kenne und schätze Tayfun. Er ist genau der Richtige, um der Mannschaft die Impulse zu geben, die sie braucht“, erklärt Bobic, der Korkut als Manager des VfB 2011 zum U19-Trainer machte. 

Korkut beobachtet Herthas Gegner

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Tayfun Korkut soll Hertha BSC Stabilität verleihen. Der Schwabe folgt auf Cheftrainer Pal Dardai und unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.

Danach startet Korkut als Coach durch. Erst als Co-Trainer der Türkei, dann als Chef bei Hannover, in Kaiserslautern, Leverkusen und zuletzt beim VfB. Die jüngste längere Auszeit nutzte der dreimalige Vater, um Zeit mit der Familie zu verbringen – und natürlich Fußball zu gucken. 

Bobic verspricht sich viel von Korkut

Pikant: Korkut war am Freitagabend beim Spiel der Schwaben gegen Mainz im Stadion, beobachtete also bereits Herthas kommenden Gegner. Reiner Zufall, versicherte Herthas neuer Cheftrainer, der seine Spielphilosophie nicht verraten und erst die Spieler kennenlernen will: „Der Ansatz ist immer der gleiche. Man muss Spiele gewinnen, um erfolgreich zu sein. Ich bin ein Chamäleon und werde sehen, was das Team kann und was es braucht. Wir müssen die einfachen Dinge außergewöhnlich gut machen.“

Bobic beschreibt Korkuts Spielidee so: „Er steht für einen gepflegten Fußball, offensiv und aggressiv.“ Das wird auch nötig sein, um bereits vor Weihnachten noch Punkte zu holen. 

Am besten fängt Korkut mit Torschusstraining an ...

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