Vedad Ibisevic (l.)  im Duell mit Marvin Plattenhardt. Der Ex-Stürmer trifft noch immer. Imago Images/Räppold/Koch

Trainingsspiel bei Hertha BSC. Aber wer trifft denn da am Fließband? Der Vedator! Der Ex-Stürmer und jetzige Offensivcoach Vedad Ibisevic (37) kann es immer noch.

Nach der Einheit fragt ihn der KURIER-Reporter scherzhaft: „Vedo, wo ist dein Spielerpass? Das sieht nach Comeback aus.“ Vedo lacht: „Nein, die Zeit ist wirklich vorbei.“

Doch warum spielte der Bosnier überhaupt mit? Eine Mischung aus alter Torgeilheit seinerseits und der personellen Lage bei den Blau-Weißen. Gestern hatte Trainer Pal Dardai gerade mal noch neun Spieler für den kleinen Kick zur Verfügung.  Lukas Klünter, Jordan Torunarigha, Myziane Maolida und Linus Gechter, Rune Jarstein und Márton Dárdai sind verletzt. Kapitän Dedryck Boyata (Belgien), Jurgen Ekkenlenkamp (U21 Holland), Kris Piatek (Polen), Peter Pekarik (Slowakei) und Stevan Jovetic (Montenegro) sind bei ihren Nationalteams. Also half Ibisevic aus und traf dreimal.

Die Verletzungssorgen werden unterdessen noch größer. Verteidiger Niklas Stark hat eine Erkältung. Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar musste das Training gestern mit einer Fußverletzung vorzeitig beenden. Flügelflitzer Dennis Jastrzembski machte nur leichtes Training, weil er auch angeschlagen ist. Deswegen konnte er auch nicht zur polnischen U21 reisen.

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