Trainer Tayfun Korkut genießt das volle Vertrauen von Manager Fredi Bobic. Foto: Imago Images/Räppold/Koch

Siebtes Hertha-Pflichtspiel im Jahr 2022, wieder kein Sieg. Dafür eine echte Klatsche: 1:6 gegen RB Leipzig. Was sagt jetzt Manager Fredi Bobic zu Trainer Tayfun Korkut? Er stellt sich ganz klar und ohne Zweifel hinter dem Coach.

Bobic stärkt Hertha-Trainer Korkut

„Tayfun Korkut ist sehr klar, auch mit dem richtigen Ton. Er macht das, wie man sich das vorstellt. Da ist null Aktionismus, er hat einen klaren Plan“, so Bobic. Was den Manager bei Korkut überzeugt, waren die guten 60 Minuten gegen das Topteam aus Leipzig. Da spielte Hertha wirklich nicht wie ein Abstiegskandidat, sondern mutig nach vorne.

Bobic: „Wir haben zwei Spiele gesehen. Eines bis zum 1:2, und eines danach mit nur zehn Mann. Nach der Roten Karte, dem Elfer, der doppelten Bestrafung, war es natürlich schwer.“

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„Windhorst muss ja nicht Fußball spielen“

Dann gab Bobic noch etwas zu Protokoll: „Tayfun jammert nicht, da könnte er sich es einfach machen. Durch die Corona-Fälle war ein normaler Trainingsbetrieb nicht gegeben. Wir werden alles auch in dieser schwierigen Lage tun, um da wieder rauszukommen. Wir wollen alle gemeinsam den Bock umstoßen.“

Das mit dem gemeinsamen Kampf gegen den Abstieg hatte Investor Lars Windhorst zuletzt nicht beachtet, als er vergangene Woche die Vereinsbosse hart kritisierte („Machterhalt und Kungelei“). Bobic blieb da ziemlich cool im TV-Interview: „Dadurch, dass er nicht Fußball spielen muss, ist alles okay. Ich konzentriere mich auf das Sportliche. Und bespreche das nicht bei einem Sportsender.“

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