Herthas Sorgenkind Dodi Lukebakio spielte gegen den VfL Wolfsburg groß auf und soll nun wieder den FC Bayern ärgern. Imago

Es hat offensichtlich Klick gemacht!

Hertha-Sorgenkind Dodi Lukebakio zeigt rechtzeitig vor dem Duell mit dem FC Bayern München all das, was Cheftrainer Pal Dardai von ihm fordert. Herthas Bayern-Schreck gibt endlich Gas!

Die Szene aus der zweiten Halbzeit beim bitteren 1:2 gegen den VfL Wolfsburg führte jedem Stadionbesucher vor Augen, dass Lukebakio es anscheinend endlich kapiert hat: Der Belgier rutschte bei einem Dribbling weg – und saß zunächst auf dem Boden, obwohl der Konter der Gäste auf das Hertha-Tor zurollte. Doch statt wie so häufig zu lamentieren, sprang Lukebakio auf, nahm die Beine in die Hand und flitzte zurück.

Dardai-Lob für Dodi Lukebakio

Die Belohnung folgte prompt und sogar in doppelter Weise: Der 23 Jahre alte Stürmer war rechtzeitig wieder am eigenen Strafraum, verhinderte mit ausgestrecktem Bein die Flanke der Wolfsburger – und bekam für seinen Einsatz Szenenapplaus von Dardai. „Für mich ist es schön, dass er es auch kämpferisch kann. Dann hat er einen großen Wert. Dazu war er auch spielerisch gut, hatte internationales Topniveau“, erklärt der Ungar und verrät, dass er zusammen mit seinem Trainerteam Lukebakio einmal mehr den Kopf gewaschen hatte: „Er hat richtig Kritik von uns bekommen.“

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Bekanntlich nicht zum ersten Mal. Doch während die Rüffel von Dardai und seinem Vorgänger Bruno Labbadia allesamt ins Leere liefen und Lukebakio bereits als Verkaufskandidat galt, scheint er es nun zu begriffen haben. Von seinen Egotrips und seiner Wehleidigkeit war gegen Wolfsburg nichts zu sehen. Dardai: „Er hat die ganze Vorbereitung gut gearbeitet. Er ist ein anderer Dodi als die letzten zwei Jahre. Wir sind zufrieden mit ihm. Hoffentlich macht er ein gutes Spiel gegen Bayern.“ 

City-Press
Da staunen die Kollegen: Herthas Dodi Lukebakio zeigte gegen den VfL Wolfsburg endlich, dass er auch kämpfen kann.  Sportdirektor Arne Friedrich lobt: „Dodi macht ein sehr gute Entwicklung. Er hatte Phasen, wo er sich finden musste. Er macht Schritte nach vorne.“

Dodi Lukebakio, der Bayern-Schreck

Am Sonnabend (18.30 Uhr) geht es zum FC Bayern. So schwer die Aufgabe auch wird, die Blau-Weißen wollen unbedingt punkten. Gut für Hertha: Lukebakio ist der Bayern-Schreck schlechthin! In sechs Duellen erzielte er fünf Tore – gegen keinen anderen Klub traf er häufiger!

Christensen da, Ekkelenkamp-Deal vor Einigung

Doch bevor es zum FC Bayern geht, ist Manager Fredi Bobic noch am schuften. Der Transfer von Dänen-Torwart Oliver Christensen (22) ist abgeschlossen. Der Keeper unterschrieb Donnerstagnachmittag. Dazu pokert Bobic gerade mit Ajax Amsterdams um Juwel Jurgen Ekkelenkamp (21, Mittelfeld). Eine Einigung steht kurz bevor.

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