Matteo Guendouzi wirkte bei seiner Einwechslung völlig überfordert und fahrig. Foto: Koch

Es war die Szene, die Hertha beim 0:3 gegen Leipzig endgültig verlieren ließ. Matteo Guendouzi (21) verlor in der 71.Minute im eigenen Strafraum den Ball, ließ sich dann auch noch theatralisch fallen, forderte einen Freistoß und Leipzigs Nordi Mukiele traf zum 2:0. Dafür gibt es jetzt eine Denkpause für den Locken-Franzosen.

Dardai sagt es schonungslos: „Das war kein Freistoß, er hat den Ball verloren. Das macht Matteo auch oft im Training so. Ich pfeif das auch nicht im Trainingsspiel. Ich habe es ihm schon oft gesagt, das er das ändern muss.“

Der Ungar lässt seine ganze pädagogische Klasse, die er als Jugendtrainer gelernt hat, spielen. Kein Vorwurf, sondern nur dieser eine Satz: „Er soll daraus lernen, nachdenken und damit klarkommen.“

Dann holt Dardai noch mal aus: „Er ist noch ein junger Spieler. Es ist wie in der Pubertät manchmal. Da hat man auch den eigenen Kopf. Matteo ist ähnlich wie Mitch Weiser damals. Mitch habe ich dann auch mal rausgenommen. Danach bin ich mit ihm auch weiterhin klargekommen.“ Heißt: Guendouzi bekommt erstmal eine Denkpause, um genau zu überlegen, was er falsch gemacht hat.