Preußen-Sportdirektor Peter Niemeyer hofft, dass seine Mannschaft im Pokal gegen Hertha BSC über sich hinaus wächst.  Imago

Nach dem Weiterkommen durch die Wechselpanne des VfL Wolfsburg geht Regionalligist Preußen Münster die zweite Runde des DFB-Pokals demütig an. „Wir wissen, dass auch da Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen müssen“, sagte Ex-Hertha-Spieler und Preußen-Sportdirektor Peter Niemeyer vor dem Duell am Dienstag (18.30 Uhr, Sky).

Niemeyer verspricht Hertha Kampf 

„Das ist für die ganze Stadt und die Region etwas ganz Besonderes. Alle freuen sich darauf“, sagte Niemeyer, der trotz des Klassenunterschieds gegen seinen Ex-Verein Hertha auf eine Sensation hofft: „Man sieht immer wieder, dass der Kleinere den Größeren schlagen kann. Wir werden uns sicherlich nicht schon vorher geschlagen geben.“

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Wolfsburg hatte das Pokalspiel in der ersten Runde am 8. August ursprünglich nach Verlängerung 3:1 gewonnen, das Spiel wurde jedoch nachträglich aufgrund eines Wechselfehlers der Wölfe mit 2:0 für Münster gewertet. „Es war eine Achterbahn der Gefühle“, sagte Niemeyer.

Ein Sieg gegen Hertha und der Einzug ins Achtelfinale würde ganz bestimmt noch mal einen draufsetzen ...

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