Jubelte bei Hertha BSC nur am Anfang und soll nun bei Genua als Cheftrainer im Gespräch sein: Bruno Labbadia (45). Imago

Neuer Job für Ex-Hertha-Trainer Bruno Labbadia?

Der 45 Jahre alte Fußballlehrer soll beim kriselnden italienischen Fußball-Erstligisten FC Genua als Trainer Andrej Schewtschenko ersetzen. Das berichteten die Gazzetta dello Sport und der TV-Sender Sky Sport Italia.

Labbadia Favorit als Schewtschenko-Nachfolger

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Hertha-Stürmer Kris Piatek hatte unter Trainer Bruno Labbadia einen schweren Stand in Berlin.

Kris Piatek wird angesichts der Berichte tief durchatmen. Herthas verliehener Stürmer, der unter Labbadia einen schweren Stand in Berlin hatte, stand kurz vor einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub. Aus dem wohl unerwünschten Wiedersehen wird aber nichts. Statt nach Genua zog es Piatek bekanntermaßen im letzten Moment zum AC Florenz.

Ob Labbadia tatsächlich in Genua anheuert, ist noch nicht ganz klar. Der Verein aus der norditalienischen Region Ligurien überlege bereits seit einigen Tagen, wie es mit dem Ukrainer Schewtschenko weitergehen soll. Labbadia, Sohn italienischer Gastarbeiter, sei der Top-Favorit, sollte Schewtschenko seinen Posten verlieren, hieß es weiter.

Genua will Labbadia und Amiri

Genua kommt auch mit Schewtschenko nicht aus dem Tabellenkeller, rangiert vor dem 22. Spieltag auf dem vorletzten Tabellenplatz. Schewtschenko, der die Auswahl seines Heimatlandes im vorigen Sommer ins EM-Viertelfinale geführt hatte, ist seit November Trainer bei den Rossoblù und kann bislang nur eine magere Ausbeute von drei Punkten aus neun Spielen vorweisen.

Neben Labbadia, der zusammen mit Ex-Hertha-Manager Michael Preetz in Berlin im Februar des vergangenen Jahres entlassen wurde, soll Genua auch um den Leverkusener Bundesligaprofi und fünfmaligen Nationalspieler Nadiem Amiri buhlen.

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