Matheus Cunha glänzte beim Olympiaturnier für Brasilien. Sein Marktwert ist schon wieder gestiegen. Foto: AFP

Silber hat Herthas Matheus Cunha (22) mit Brasilien schon in der Tasche.  Sonnabend (13.30 Uhr) soll es im Olympia-Endspiel gegen Spanien Gold werden. Gold für ihn, Geld für Hertha BSC?

Der Zauberdribbler kokettiert seit Monaten mit einem Wechsel, mal mit dem englischen Premier-League-Klub Leeds United, mal mit italienischen, französischen und spanischen Klubs. Zuletzt war auch der Russen-Klub Zenit St. Petersburg im Gespräch. Doch über das Angebot von 25 Millionen Euro Ablöse kann Manager Fredi Bobic nur müde lächeln.

Cunha kam vor anderthalb für 18 Millionen Euro von RB Leipzig. Sein Marktwert hat sich seitdem verdoppelt und mit dem Titel „Olympiasieger“ wird der Offensiv-Akteur noch teurer. Bis zum Viertelfinale gegen Ägypten spielte er ein starkes Turnier in Japan und untermauerte dies mit seinem Tor zum 1:0-Endstand. Danach warf ihn eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zurück und er fehlte beim Halbfinale gegen Mexiko (4:1 nach Elfmeterschießen). Sonnabend beim Endspiel will er wieder dabei sein. Macht Cunha das Tor zur Goldmedaille, erhöht er nochmal seinen Wert.

Cunha macht nach Olympia erstmal ein paar Tage Urlaub und ist beim Bundesligastart der Blau-Weißen nächste Woche in Köln nicht dabei. Vieles deutet daraufhin, dass er trotz eines Vertrages bis 2025 überhaupt nicht mehr für den Hauptstadtklub spielen wird. Erst Gold, dann Geld für Hertha…

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