Daumen hoch vor dem Saisonstart: Hertha-Stürmer Dodi Lukebakio (23) hat sich viel vorgenommen.  Foto: City-Press

Er war der blau-weiße Topscorer der vergangenen Saison. Siebenmal traf Dodi Lukebakio (23) ins Schwarze, legte ebenso viele Buden auf. Zufrieden war er dennoch nicht. Vor dem Saisonstart im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger Braunschweig (Freitag, 20.45 Uhr) äußert sich der Stürmer selbstbewusst, aber auch selbstkritisch.

„Es geht nicht darum, ob man etwas mag. Sondern darum, das umzusetzen, was benötigt wird, um Spiele zu gewinnen“, erklärt Lukebakio und schiebt hinterher: „Ich bin noch jung und muss noch lernen. Die Kritik nehme ich an.“

Die äußerte zuletzt Bruno Labbadia. Vor allem, weil Lukebakio seine defensiven Aufgaben immer wieder vernachlässigte. Auch am Dienstag forderte Herthas Cheftrainer während des Trainings: „Mach den Weg, Dodi“, sowie „Stör ihn!“.

Dass nach zuletzt drei tor- und sieglosen Testspielen noch viel Arbeit vor den Blau-Weißen liegt, weiß der Belgier: „Wir befinden uns im Umbruch und suchen noch unsere Balance“, erklärt Lukebakio. Der 1,87 Meter große Schlacks sagt jedoch auch: „Wir haben es nach der Corona-Pause bewiesen. Ich bin zuversichtlich.“

Um nicht in der ersten Pokal-Runde baden zu gehen, muss Hertha vor allem endlich mal wieder ein Tor schießen. Lukebakio hat sich für die neue Saison mehr vorgenommen. „Sieben Treffer, das ist nicht so viel für einen Stürmer. Dieses Jahr will ich mehr Tore machen.“ Die muss er auch machen, wenn er seine Ziele erreichen will. „Wir wollen nach Europa. Die Top 6 sind möglich“, erklärt Lukebakio forsch.

Doch nicht nur in der Liga will er für Furore sorgen. Lukebakio peilt an, Herthas langersehnten Traum endlich wahr werden zulassen: Den Einzug ins Pokalfinale. „Das Endspiel ist in unserem Stadion. Das wäre etwas ganz Besonderes für uns.“ Löst Dodi sein Torversprechen bereits am Freitag ein, wäre der erste Schritt gemacht.