Zwei die sich gut verstehen und gegenseitig wert schätzen: Niko Kovac (.l) und Altmeister Ottmar Hitzfeld. Foto: mago images/Pius Koller

Berlin - Niko Kovac (48) soll es sein. Daraus macht Hertha-Manager Michael Preetz (52) seit Wochen keinen Hehl. Zur neuen Saison  - wann auch immer die beginnen mag  - soll der Ex-Bayern-Coach die Blau-Weißen in der Bundesliga trainieren und nach oben führen.

Ein verständlicher und auch in der Branche durchaus nachvollziehbarer Wunsch. Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld - Champions-League-Sieger mit Dortmund 1997 und mit dem FC Bayern 2001 - hält große Stücke auf den Berliner. „Er hat die Fach- und die Führungskompetenz, um eine große Mannschaft zu trainieren“, erklärt Hitzfeld der Münchner „Abendzeitung“.

Deswegen wünscht sich der siebenmaig Deutsche Meister Hitzfeld, „dass Niko wieder das Vertrauen bei einem Topklub bekommt“.  Lobt Hitzfeld Kovac damit  etwa von Hertha weg? Noch können sich die Blau-Weißen in solchen Gefilden ja nicht wirklich tummeln.

Kovac war schon immer ein Leadertyp

Hieße im Umkehrschluss, dass Preetz unbedingt zweigleisig weiter nach einem Übungsleiter fahnden muss. Neben Niko steht auch Bruno Labbadia (54) auf Herthas Liste. Einer ist davon derzeit zu streichen. Roger Schmidt (53) unterschrieb bereits bei der PSV Eindhoven.

Preetz hüllt sich in Schweigen, kommentiert keine Gerüchte. Fakt ist aber: Der derzeitige Trainer Alexander Nouri und sein Team haben keine Hertha-Zukunft.  Sollten die Blau-Weißen das Rennen um Kovac gewinnen, prophezeit Hitzfeld Erfolg: „Er ist ein Leadertyp, schon als Spieler war er eine Persönlichkeit auf dem Platz. Er hat immer Verantwortung übernommen.“