Niklas Stark ist für die Defensive wieder ein echter Rückhalt und spielt mit Übersicht. Foto: City-Press

Hertha enttäuscht. Doch es gibt auch Lichtblicke im Team. Neben Vladimir Darida und Peter Pekarik ist auch Niklas Stark (25) in guter Form. Dafür bekam der Defensivspezialist erstmals richtig Lob von Trainer Bruno Labbadia.

„Niklas ist nach der nicht so starken Saison davor wieder im guten Bereich angekommen“, erklärt der Coach und begründet es so: „Ihm hat es gutgetan, dass er über die Position auf der Sechs wieder die Kernigkeit bekommen hat. Er ist auch körperlich besser geworden.“

Stark spielt seine sechste Saison bei den Blau-Weißen. Als er 2015 als 20-Jähriger vom 1.FC Nürnberg kam, wurde er sofort Stammspieler. Der 1,90-m-Hüne sollte dann ab 2018 als Kapitän der Zukunft aufgebaut werden. Doch irgendwie hat ihn das belastet. Schließlich kam auch noch eine Formkrise, Niklas war mehr mit sich selbst als mit der Teamführung beschäftigt.

Als Kapitän Vedad Ibisevic im Sommer ging und Labbadia Dedryck Boyata zum neuen Spielführer machte, war es für Stark wie eine Befreiung. Seitdem reift er zum Führungsspieler.

Labbadia setzte ihn zunächst als Sechser ein. Nach den Verletzungen von Boyata und Jordan Torunarigha ist er wieder auf seiner Stammposition als Innenverteidiger. Labbadia: „Ich hoffe, die Entwicklung geht so weiter. Das brauchen wir auch bei anderen Spielern.“