Bitter: Herthas Mathew Leckie (30) stand jüngst erst zum zweiten Mal in der Startelf, verletzte sich beim 0:3 gegen RB Leipzig. Foto: Ottmar Winter

Schon wieder draußen: Mathew Leckie (30) feierte beim 0:3 gegen Leipzig seit langer Zeit sein Startelf-Comeback und überzeugte im Defensiv-Verbund Hertha-Trainer Pal Dardai. Für das schwere Auswärtsspiel in Wolfsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) muss der Ungar seine Abwehr nun erneut umbauen.

Grund: Leckie zwickt nach seinem längsten Saisoneinsatz (60 Minuten) der Oberschenkel. Der Rückschlag passt zu seiner Saison. Bisher kam Leckie nie richtig in Tritt, stand unter Ex-Trainer Bruno Labbadia lediglich am vierten Spieltag (0:2 gegen Stuttgart) in der Anfangsformation.

Zeefuik keine Option

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Dardai setzte gegen RB erstmals auf Leckie. Der einstige Offensivspieler übernahm die Position auf der rechten Außenbahn als Bestandteil der neu gebildeten Fünferkette. „Die Abwehr hat funktioniert“, lobte Dardai.

Umso bitterer für Leckie, dass er nun wieder zum Zuschauen verdammt ist. Als erste Alternativen stehen Youngster Luca Netz (17), der für Leckie gegen RB übernahm, oder Routinier Peter Pekarik (34) bereit.

Deyovaisio Zeefuik (22), im Sommer für vier Millionen Euro vom FC Groningen gekauft und bereits unter Labbadia kaum gebraucht, schaffte es unter Dardai überhaupt noch nicht in den Kader.