Bruno Labbadia ist schon Herr der Lage bei Hertha BSC. Foto: Nordphoto/Imago Images

Berlin  - Bruno Labbadia (54) sprüht vor Tatendrang! Und den bekommen die blau-weißen Profis in der Corona-Zwangspause sofort zu spüren. Herthas neuer Cheftrainer legt enorm viel Wert auf die Fitness, verliert aber keine Zeit, den Spielern auch seine Vorstellungen anhand von Videos einzutrichtern. Labbadias Hertha-Plan: Schwitzen und Sitzen 

„Wir haben keine Zeit zu verlieren und werden der Mannschaft sofort aufzeigen, was unsere Spielidee ist“, kündigte Labbadia an – und ließ nur Stunden später Taten folgen. Bereits vor dem ersten gemeinsamen Anschwitzen auf dem Platz gab es die erste Video-Schulung für die Profis. Labbadia: „Wir wollen den Spielern schnellstmöglich vermitteln, wo wir hinwollen. Deswegen werden wir viel simulieren. Keine Frage, das wird ein langer und intensiver Weg.“

Labbadia legt Wert auf Fitness

Neben der Taktik wird an der mentalen Stärke der Blau-Weißen gearbeitet. „Bei Geisterspielen peitscht einen niemand nach vorn. Da wird die Psyche extrem wichtig. Darauf bereiten wir die Spieler vor“, erklärt der neue Chef.

Vor allem legt Labbadia Wert auf Fitness. Der Ex-Stürmer lebte von seinem Körper, spulte noch bis zum Ende seiner Karriere mit 37 Jahren in jeder Partie ein enormes Laufpensum ab   – das kommt nun auch auf die Hertha-Profis zu. Labbadia knallhart: „Unser Spiel bedarf vieler Sprints und Tempoläufe. Das wird sehr intensiv. Einige sagen, es ist zu intensiv. Aber das ist unser Spiel. Ich habe Bock auf Fußball. Das will ich der Mannschaft vorleben.“ Schwitzend und sitzend ...