Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz sind nach dem 1:4 gegen Bremen bedient. Beide stehen enorm unter Druck. Foto: imago images/Engler

Ein Trainer unter Dauerbeschuss – und kurz vor der Entlassung? Herthas Coach Bruno Labbadia stand auch nach dem 1:4 gegen Bremen seinen Mann und beantwortete tapfer und höflich alle Fragen.

„Die Enttäuschung ist bei uns riesengroß. Wir haben uns viele Torchancen erspielt und zu wenig genutzt. Zu einfache Gegentore kassiert. Normalerweise krachst du nach dem 0:2 zusammen. Das haben wir nicht gemacht.“

Er stellte sich weiterhin hinter die Spieler und sagte: „Ich kann der Mannschaft nicht absprechen, dass sie  will.“

Dann fing er an, über seine Zukunft bei den Blau-Weißen zu reden. Zunächst erklärte er: „Darüber mache ich mir gerade weniger Gedanken. Natürlich fehlen uns die Argumente. Uns allen fehlen die Argumente. Wir reden nichts schön. Das ist eine Scheißsituation. Das ist ein Scheißgefühl, alles andere werden wir sehen.“

Er nahm sich auch zurück: „Es geht darum, dass der Verein in die Spur kommt. Das ist das Entscheidende.“

Ein Krisengespräch mit den Hertha-Bossen sah er gelassen entgegen: „Ich bin sehr sachlich in solchen Situationen. Wenn Gesprächsbedarf da ist, setzen wir uns zusammen.“