Bruno Labbadia trifft derzeit ausschließlich richtige Personalentscheidungen. AP/Poolfoto

Bruno Labbadia ist seit 13 Jahren in der Bundesliga Trainer. Auf seinen Stationen Fürth, Leverkusen, Stuttgart, HSV und Wolfsburg sammelte er jede Menge Erfahrung. Dazu weiß er auch aus seiner Stürmerzeit, wie es im Oberhaus zugeht.

Doch neben dieser Erfahrung hat er einen Instinkt. Wie früher im Strafraum hat er jetzt als Coach ein ganz feines Gespür, was in der Kabine und auf dem Trainingsplatz los. Er sagt immer: „Manchmal muss man auf seinen Bauch hören!“ Sein Bauch muss ganz besonders gut und auf unerklärliche Weise exakt die richtigen Botschaften senden. Denn gerade vergoldet er damit seine Hände.

Zwei Veränderungen gab es gegen Augsburg im Team gegenüber dem 2:2 in Leipzig. Marvin Plattenhardt und Matheus Cunha konnten beide wegen leichter Gehirnerschütterungen nicht spielen. Labbadia ersetzte sie gegen Augsburg durch Maxi Mittelstädt und Javairo Dilrosun in der Startelf. Mittelstädt legte für Dilrosun auf und der traf zum 1:0. Der eingewechselte Stürmer Krzysztof Piatek traf zum 2:0.

Vor seinem ersten Spiel auf der Hertha-Bank entschied er sich für Leitwolf Vedad Ibisevic, der dankte es mit zwei Toren. In Leipzig traf der eingewechselte Piatek elf Minuten nach seiner Einwechslung per Elfmeter. Dieser Trainer hat wirklich ein Goldhändchen. Und die Hoffnung wächst, dass Labbadia sogar noch ein Euro-Wunder schaffen kann.