Alexander Schwolow (l.) oder Rune Jarstein: Im Hertha-Tor ist in der gesamten Saison nur Platz für einen.  Foto:  O. Behrendt

Es ist eine der spannendsten Personal-Fragen für Trainer Bruno Labbadia. Alexander Schwolow (28) oder Stammkeeper Rune Jarstein (35). Wer hütet das Hertha-Tor? Vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig (Freitag, 20.45 Uhr) schließt Labbadia eine Arbeitsteilung in Pokal und Liga aus: „Es kann nur einen geben.“

48 Stunden vor Anpfiff lässt sich der Chefcoach noch nicht in die Karten schauen. „Es ist sogar ein harter Dreikampf“, erklärt Labbadia und verweist auf die guten Trainingsleistungen von Nils Körber (23).

Klar ist, ein Jobsharing, wie es Thomas Kraft und Jarstein in der vergangenen Spielzeit machten, wird es diese Saison nicht geben. „Wir sind noch in der Entwicklung. Dafür brauchen wir im Tor eine feste Größe.“

Nach KURIER-Informationen wird Labbadia die Wachablösung einläuten und im Pokal auf Schwolow setzen, den Hertha für eine Sockelablöse von rund vier Millionen vom SC Freiburg verpflichtete.