Herthas Dodi Luekbakio verwandelte noch sicher, dann scheiterte Deyo Zeefuik vom Punkt und das Elfmeterschießen gegen 1860 München ging verloren. 
Herthas Dodi Luekbakio verwandelte noch sicher, dann scheiterte Deyo Zeefuik vom Punkt und das Elfmeterschießen gegen 1860 München ging verloren.  City-Press

Hertha-Krimi am Wörthersee! Das Team von Trainer Sandro Schwarz hatte das Finale beim Test-Turnier in Österreich bereits vor Augen. Doch erst kassieren die Herthaner gegen Drittligist 1860 München den 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit, dann geht auch noch das Elfmeterschießen mit 3:4 und auf dramatische Weise verloren. Elfer-Krimi am Wörthersee! 

„Meine Erwartungen? Gewinnen! Das ist der Anspruch: Dort hinzufahren und die Testspiele auch als solche zu bestreiten – nicht etwa als Freundschaftsspiele“, hatte Schwarz vor der Abfahrt noch getrommelt. 

Hertha BSC: El-Jindaoui spielt erstmals für die Profis

Internet-Star Nader El-Jindaoui, sonst bei der U23 in der Regionalliga im Einsatz, durfte erstmal bei Hertha BSC mit den Profis zusammenspielen. 
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Internet-Star Nader El-Jindaoui, sonst bei der U23 in der Regionalliga im Einsatz, durfte erstmal bei Hertha BSC mit den Profis zusammenspielen. 

Doch der Plan ging nicht auf. Herthas B-Elf, bei der auch erstmals Regionalliga-Kicker und Internet-Star Nader El-Jindaoui (26) bei den Profis ran durfte, verpennte zunächst die Anfangsphase und kam erst in der zweiten Halbzeit mit zehn neuen Feldspielern besser ins Spiel. Nach Dodi Lukebakio Treffer zum 3:2 in der 86. Minute war das  Finale des Wörthersee-Cups zum Greifen nah, bis 1860 in der Nachspielzeit nach einem Patzer von Herthas U23-Ersatzkeeper Philip Sprint doch noch ausglich.

Tragischer Hertha-Held wurde dann Deyo Zeefuik beim Elfmeterschießen. Der niederländische Rechtsverteidiger, der in dieser Saison in der Liga noch gar nicht zum Zug kam, knallte den Ball als letzter Schütze unter die Latte, aber nicht hinter die Linie.

Wörthersee-Cup: Hertha trifft auf SK Austria 

Bereits am Sonntag (14 Uhr) kann es Hertha besser machen. Im Spiel um Platz 3 geht es gegen Ösi-Zweitligist Grazer AK, der gegen Ösi-Erstligist SK Austria mit 1:2 verlor.

So spielte Hertha: Sprint - Ziemer, Uremovic, Mittelstädt - Serdar, Tousart - Darida, Boateng - El-Jindaoui, Kanga, Ejuke 

2. Halbzeit: Sprint - Zeefuik, Rogel, Kenny - Sunjic, Boetius - Richter, Lee - Lukebakio, Scherhant, Da Silva Kiala 

Tore: 0:1 Vrenezi (20.), 1:1 Kanga (41.), 2:1 Moll (54. Eigentor), 2:2 Lakenmacher (72.), 3:2 Lukebakio (86.), 3:3 Morgalla (90.+3).

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