An Schalkes Weston McKennie (21) hat nicht nur Hertha Interesse.  Foto: Imago Images

Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp steigen in den Poker um Schalkes Weston McKennie (21) ein. Der flexible US-Amerikaner steht auch bei Hertha-Trainer Bruno Labbadia hoch im Kurs. Klaut Kloppo Herthas Wunschspieler?

Die Blau-Weißen suchen in erster Linie einen Torhüter, Rechtsverteidiger und Stürmer. Doch Labbadia hatte McKennie bereits als Wolfsburg-Trainer auf dem Zettel und hat nun Herthas Hut in den Ring geworfen.

Der Grund: Der Texaner ist eine echte Allzweck-Waffe, spielte auf Schalke bereits als Innenverteidiger und Stürmer. Eine Vielseitigkeit, die auch Klopp begeistert.

Zwar will Schalke will den 19-fachen Nationalspieler nicht abgeben. Wegen der finanziellen Not könnten die Knappen aber zu einem Verkauf gezwungen sein. McKennies Marktwert liegt bei 20 Millionen Euro. Für Hertha dank Investor Lars Windhorst locker zu stemmen. Doch wenn Kloppo und Liverpool Ernst machen, können auch die neureichen Blau-Weißen nicht mithalten.

Herthas Hoffnung: McKennie, der ein glühender Premier-League-Fan ist, betonte jüngst die Bedeutung eines Stammplatzes, um sich konstant weiterzuentwickeln. Bevor er seinen England-Traum verwirklicht, könnte er noch einen Zwischenstopp in Berlin einlegen und vielleicht schon im übernächsten Jahr mit Hertha wichtige Europapokal-Erfahrung sammeln.

Pikant: Mit Liverpool und Klopp verhandelt Hertha-Manager Michael Preetz über eine erneute Leihe oder sogar einen Kauf von Marko Grujic (24), der die letzten zwei Jahre von den Reds ausgeliehen wurde. 

Klar ist nur: Obwohl der Transfermarkt erst am Mittwoch öffnet, hat der Poker um Schalkes McKennie längst begonnen.