Hat den Kopf wieder oben und die Fahne wieder auf der Brust: Herthas Spielmacher Ondrej Duda.  Foto: City-Press

Ondrej Duda (25) ist wieder da. Herthas kurzzeitig verliehener Spielmacher will sich unter Trainer Bruno Labbadia neu beweisen. An Ex-Trainer Jürgen Klinsmann verschwendet er keinen Gedanken mehr. Fast keinen.

„Er ist nicht wichtig“, erklärt Duda. „Ich bin überhaupt nicht böse. Ich möchte nur nicht über ihn sprechen.“

Dass er mit der Art des Umgangs des Ex-Bundestrainers nicht einverstanden war, verriet er dem KURIER bereits im Herbst. Nun sagt er: „Ich bin nicht davongelaufen. Ich hatte nur keine Chance. Egal wie ich trainiert hätte. Das hatte mir Klinsmann damals gesagt.“

Deswegen ließ sich der Slowake für ein halbes Jahr zu Norwich City ausleihen, sammelte beim Schlusslicht wichtige Premier-League-Erfahrung: „Ich habe den schweren Weg gewählt“, sagt Duda, der Norwich nicht vor dem Abstieg retten konnte. Besonders hart war vor allem die Corona-Pause, die er alleine in seiner Wohnung verbringen musste.

Jetzt ist er wieder in Berlin: „Ich bin froh wieder bei Hertha zu sein“, sagt Duda. Anders als Klinsmann, der im Februar aus Berlin flüchtete, habe ihm Labbadia bereits erklärt, dass jeder sich zeigen kann. Und Duda will unbedingt wieder eine tragende Rolle bei den Blau-Weißen spielen: „Ich werde alles geben, im Training und in den Spielen. Ich will meine Chance nutzen.“